Veranstaltungen zu Griechenland deutschlandweit und in Hamburg

Nein zu Spardiktaten und Nationalismus! Solidaritätsreise nach Griechenland, 15. bis 22. September 2012„Seit 2 Jahren gibt es einen regen Austausch zwischen aktiven Gewerkschaftern aus Griechenland und Deutschland. Es wurden mehrere Solidaritätsreisen organisiert und versucht mit zahlreichen Infoveranstaltungen über die unterschiedlichen Projekte und sozialen Kämpfe zu informieren. Auch dieses Jahr wurden 15 AktivistInnen aus Griechenland nach Deutschland eingeladen, um hier rund um den 1. Mai über ihre Projekte und Kämpfe zu berichten. Sie werden dazu von lokalen Initiativen in verschiedene Städte eingeladen (Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt, Bremen, Salzgitter,Gießen)…“Alle weiteren Informationen und den Tourplan auf unserer Seite Wir sind alle Griechen! Solidarität mit den Protesten in Griechenland » Solidaritätsreise nach Griechenland

Lawinenunglück am Mount Everest: Sherpas streiken

mount everest nepal„Sie schleppen bis zu 40 Kilogramm Gepäck, installieren Leitern und Brücken, damit auch weniger erfahrene Bergsteiger den Mount Everest bewältigen können: Für etwa zehn Euro am Tag leisten einheimische Bergführer existenzielle Arbeiten. Das jüngste Lawinenunglück belegt das auf tragische Weise…“ So Titus Arnu in der Süddeutschen Zeitung vom 19.04.2014. Auch der Sherpa Dorje Khatri,Vorsitzender der Union of Trekking Travels and Rafting Workers (UNITRAV) ist unter den Opfern. Jetzt haben die Sherpas beschlossen zu streiken. Siehe dazu unser Dossier

China: Der größte Streik seit Jahren…

Yue Yuen Streik China…ist der andauernde Streik bei der Yue Yuen (Zulieferfirma u.A. für Adidas und Nike) in der klassischen Exportzone Perlflussdelta. Das Unternehmen mit Kapital aus Taiwan gilt als der grösste Zulieferer der Schuhmarken weltweit.  „Der Protest chinesischer Arbeiter in einer der weltgrössten Turnschuhfabriken spitzt sich zu. In der Provinz Guangdong blockierten die Streikenden Zufahrtsstrassen zum Fabrikgelände von Yue Yuen Industrial. Sie hielten Mahnwachen und marschierten in Blöcken durchs nahe gelegene Stadtzentrum. Sie fordern höhere Löhne und bessere Sozialleistungen und protestieren gegen unfaire Bedingungen in den Arbeitsverträgen“ – so beginnt der Bericht Streiks in chinesischer Turnschuhfabrik  von Felix Lee am 18. April 2014 in der NZ. Siehe dazu unser aktuelles Dossier mit vielen weiteren Informationen

Zeitungs-Zusteller/innen und der Mindestlohn von 8,50 Euro

mindestlohn zeitungszusteller„ZeitungszustellerInnen haben einen knochenharten Job, trotzdem verdienen viele weniger als 8,50 Euro in der Stunde. Mit Einführung des Mindestlohns sollte sich das eigentlich ändern, doch die Verlegerlobby ist dagegen. Sie versucht nun Politiker zu beeinflussen und eine Ausnahme vom Mindestlohn durchzusetzen. Das wollen wir verhindern und bitten dich, unsere Petition an Andrea Nahles zu unterzeichnen…“ Siehe unser kleines Dossier zur Auseinandersetzung um den Mindestlohn bei Zeitungs-ZustellerInnen

 
 
"Bei der Europawahl sind die Prognosen für linke Parteien günstig. Der Spitzenkandidat der Europäischen Linken, Alexis Tsipras hat es geschafft, europäische linke Parteien hinter sich zu vereinen. Für sie heißt das Feindbild Angela Merkel…" Artikel von Anton Landgraf in der Jungle World vom 24. April 2014 » weiter

 
Kommentierte Presseschau von Volker Bahl vom 24.4.2014 » weiter

 

Dossierdjv tarifrunde zeitungen

  • Ergebnis erzielt „Mit Gehaltssteigerungen in Höhe von insgesamt vier Prozent gingen am Mittag in Berlin die Tarifverhandlungen für die rund 14.000 Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen zu Ende. Mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger vereinbarten die Gewerkschaften DJV und dju Gehaltsanhebungen von 2,5 Prozent zum 1. Mai 2014 und von 1,5 Prozent zum 1. April 2015 bei einer Laufzeit des Gehaltstarifvertrags bis 31. Dezember 2015. Für Pauschalisten und Journalisten nach dem so genannten 12a-Tarifvertrag sollen die Vergütungen zum 1. Juni 2014 und zum 1. Mai 2015 jeweils um 1,8 Prozent, maximal jedoch um 40 Euro angehoben werden. Zugeständnisse akzeptierten die Gewerkschaften nach langwierigen Verhandlungen bei den Sonderzahlungen. Erstmals wird in diesem Jahr das Weihnachtsgeld um 0,18 Prozent reduziert, Urlaubs- und Weihnachtsgeld sinken bis Mitte 2019 jeweils um den gleichen Prozentsatz. Danach wird das Jahreseinkommen der Redakteurinnen und Redakteure bei 13,5 statt wie bisher bei 13,75 Monatsgehältern liegen. Für die Neueinsteiger in den Zeitungsjournalismus wird die Absenkung auf 13,5 Gehälter mit dem Weihnachtsgeld 2014 fällig. Gleiches gilt für die Journalisten in Norddeutschland. Die Urlaubstage sollen auf 30 Tage für Neueinsteiger gekürzt werden…“ Meldung des Deutschen Journalisten-Verbandes vom 24.04.2014
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Belegschaftszeitung

alternative

Belegschaftszeitung für die Kolleginen & Kollegen bei DaimlerChrysler Werk Untertürkheim. Unzensierte, ungeschminkte Informationen aus der Daimler-Welt. Parteilos, aber immer parteiisch für die Kolleginnen und Kollegen!

Aktuelle Ausgabe:
  • Ausgabe Nr. 129 vom 24.04.2014 ist erschienen Darin u.a.: „Neues „Technologiecenter“ für IS und PMF: Vorbereitung für leichtere Fremdvergabe?“; „Osterfeierlichkeiten in Rom: Deutliche Kapitalismuskritik von der Kirche“; „Belegschaft wartet immer noch auf Job-Ticket-Zuschuss: Geiz ist geil beim Daimler-Vorstand“; „Groteske um den Mindestlohn“; "Alles gelesen und nichts gelernt!"... Sowie: "Alles gelesen und nichts gelernt!" „In den letzten Monaten werden dem Personalausschuss des Betriebsrates (BR) gehäuft krankheitsbedingte Kündigungsbegehren vorgelegt. Mitarbeiter, die aus Sicht des Unternehmens nicht eingesetzt werden können, sollen gekündigt werden. Obwohl der Betriebsrat auf Missstände im Umgang mit angeschlagenen MA im Bereich, auf schlechte Ergonomie an den Arbeitsplätzen, auf (leider zu wenig) geeignete Arbeitsplätze für Kranke hinweist, erwartet das Unternehmen vom Betriebsrat hierzu eine Zustimmung. (…) Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, einige Betriebsräte und auch ich können niemandem mehr ruhigen Gewissens raten, den WD unvoreingenommen hinzu zu ziehen oder Befunde und Untersuchungsergebnisse der behandelnden Ärzte, dem WD zur Verfügung zu stellen. Euer behandelnder Arzt muss die Arbeitsplätze hier im Haus nicht kennen. Er muss Euren Gesundheitszustand kennen und daraus die Einsatzmöglichkeiten aufgrund Eurer Erkrankung beschreiben. z.B.: „…Tätigkeiten im Wechsel von stehen, gehen, sitzen…“ oder „...eine Belastung von max. x Kg…“ - wie formuliert werden muss, wissen Eure Ärzte. Der WD hat dann die Aufgabe zu prüfen, ob die Vorgaben am Arbeitsplatz eingehalten werden können oder ob eine Umsetzung nötig ist. Wo Vertrauen missbraucht wird, sollen nur die notwendigsten Angaben gemacht werden. Keine Angst – auch für Daimlermitarbeiter gilt die freie Arztwahl.“ Beitrag von Betriebsrat Hans-Jürgen Butschler in der o.a. Ausgabe
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zahlt jetzt„Anlässlich des Jahrestages des Fabrikeinsturzes von Rana Plaza in Bangladesch protestieren AktivistInnen des INKOTA-netzwerk im Verbund mit anderen Organisationen heute in Berlin für die Entschädigung der Opfer. Auch ein Jahr nach der Katastrophe fehlen immer noch 25 Millionen US-Dollar im von der internationalen Arbeitsorganisation ILO kontrollierten Entschädigungsfonds. Firmen wie KiK, NKD, Güldenpfennig, KANZ/ Kids Fashion Group, Adler Modemärkte, C&A und Benetton, denen Produktionsbeziehungen zu Rana Plaza nachgewiesen werden konnten, sind aufgefordert Verantwortung zu übernehmen und substantielle Beiträge in den Fonds einzuzahlen…“ Siehe dazu die Pressemitteilung von INKOTA vom 23.04.2014. Auf der Seite weitere Links! » weiter

 
Nein zu Spardiktaten und Nationalismus! Solidaritätsreise nach Griechenland, 15. bis 22. September 2012„Seit 2 Jahren gibt es einen regen Austausch zwischen aktiven Gewerkschaftern aus Griechenland und Deutschland. Es wurden mehrere Solidaritätsreisen organisiert und versucht mit zahlreichen Infoveranstaltungen über die unterschiedlichen Projekte und sozialen Kämpfe zu informieren. Auch dieses Jahr wurden 15 AktivistInnen aus Griechenland nach Deutschland eingeladen, um hier rund um den 1. Mai über ihre Projekte und Kämpfe zu berichten. Sie werden dazu von lokalen Initiativen in verschiedene Städte eingeladen (Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt, Bremen, Salzgitter, Gießen)…“ Siehe dazu den gesamten Tourplan der griechischen KollegInnen und Informationen zu den Einzelveranstaltungen » weiter

 

labournet.tv

"Wenn wir Streikposten machen, dürften wir eigentlich weder Waren, noch Produktionsmittel noch Menschen blockieren. - Wir blockieren aber in der totalen Illegalität alles." Die (meist migrantischen) Logistikarbeiter_innen in Italien haben es in den letzten vier Jahren geschafft, durch militante Streiks ihre menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen grundlegend zu verbessern. Während sie früher nicht selten mit Stöcken traktiert und regelmäßig bei der Lohnabrechnung betrogen wurden, haben sie jetzt in vielen Unternehmen normale Bedingungen für sich erkämpft. Wegen dieser Erfolge organisieren sich immer mehr Arbeiter_innen in kleinen Basisgewerkschaften und setzen sich mit ihren Kolleg_innen zur Wehr. Sie haben es geschafft, sich italienweit zu organisieren und gegenseitig in ihren Kämpfen zu unterstützen, sodass auch Kämpfe in Warenhäusern gewonnen werden konnten, in denen zunächst nur ein kleiner Teil der Beleschaft in den Streik getreten war. Der Kampfzyklus hatte zudem eine integrative Kraft für die radikale Linke in Italien, die die Logistikarbeiter_innen tatkräftig unterstützt. - Hintergrundinterview mit einem Logistikarbeiter und zwei Aktivisten der Basisgewerkschaft S.I.Cobas, mit Hilfe derer sich viele der Logistikarbeiter_innen in Italien selbst organisiert haben. Im Mai wird einer der Interviewten nach Deutschland kommen, um über den Kampfzyklus der Logistikarbeiter in Italien zu berichten: 13.5. Stuttgart, 15. und 16.5. Berlin, 18.5. Köln - Genauere Informationen zu den Veranstaltungen folgen. Das Video bei labournet.tv (italienisch mit dt. UT | 61 min | 2014) » weiter

 

labournet.tv

"Entlang der Interviews mit den Protagonisten – vom Zimmermädchen und Kellner über die Sicherheitschefin und den Koch bis hin zum Lobbypianisten und Buchhalter - entfaltet sich die Geschichte eines Hotels als politische Geschichte eines ganzen Landes: 1978 von der Videla-Militärdiktatur als Vorzeigehotel gebaut, in den Achtzigern als Partytempel von der Menem-Regierung genutzt, in der argentinischen Finanzkrise 2001/2002 vom zwielichtigen Eigentümer in den Bankrott getrieben, danach von der auf die Straße gesetzten Belegschaft kurzerhand besetzt und gegen viele Widerstände weitergeführt, wurde das Hotel Bauen von jeder Ära der jüngeren argentinischen Vergangenheit geprägt und hat die Menschen, die in ihm arbeiten, zu Experten seiner und ihrer eigenen Geschichte gemacht." (Kirsten Riesselmann/taz.de).“ Das Video bei labournet.tv (spanisch mit dt. ut. | 95 min | 2011). Siehe dazu im LabourNet Germany Archiv: Internationales > Argentinien > Ansätze der Selbstverwaltung und ihre Unterdrückung: Selbstverwaltetes Hotel Bauen verteidigt » weiter

 

Dossier

  • mount everest nepalSherpas streiken: Aufstand am Mount Everest Nach dem Tod von 16 Menschen bei einem Lawinenunglück auf dem Mount Everest wollen die Sherpa den Berg vorerst nicht mehr besteigen. Für Nepal ist der Ausstand der Träger ein Desaster. Artikel von Christoph Hein, Singapur, in der FAZ vom 23.04.2014. Aus dem Text: „(…) Zeitgleich stimmte die nepalische Regierung einigen der Forderungen der höhenerfahrenen Helfer der ausländischen Bergsteiger am Dienstag zu. Allerdings blieb sie weit hinter dem zurück, was die Sherpa gefordert hatten. Künftig aber soll es einen größeren Fonds geben, aus dem die Angehörigen von Opfern unterstützt werden. Er allerdings ist längst nicht so ausgestattet, wie die Träger es gefordert hatten. Die Nepalische Vereinigung der Bergführer vermittelt in dem Konflikt zwischen Regierung und Bergsteigern…
  • Wut nach tödlicher Expedition Am Mount Everest sterben 16 nepalesische Sherpas, um das Ego zahlungskräftiger Kunden zu befriedigen. Die überlebenden Sherpas haben jetzt genug. Sie legen einen Forderungskatalog vor, in dem sie unter anderem Geld für die Familien der Todesopfer und Schwerverletzten verlangen…“ Artikel von Willi Germund in der Frankfurter Rundschau vom 22.04.2014. Aus dem Text: „(…) „Wir tragen ihre Zelte, ihre Schlafsäcke, kochen das Essen. Der Kunde muss nur gehen.“ Auf sieben ausländische Touristen kommt eine Gruppe von etwa 20 Sherpas. Jeder Kunde erhält einen eigenen nepalesischen Begleiter, der ihn bis zum Gipfel führt. „Sie sind langsam, sie sind schwach“, sagt Norgay, “ sie riskieren das Leben der anderen und der Sherpas, um ihr Ego zu befriedigen.“ Oder sie verfolgen so benebelte Ziele wie ein Fernsehteam, das im Auftrag des Senders „Discovery“ filmen wollte, wie sich ein mit einem Flügelanzug bekleideter Darsteller im Gleitflug vom Everest-Gipfel stürzt. Ein Teil der Sherpas, die am Karfreitag ums Leben kamen, waren für das Extremsport-Unterfangen tätig…
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a href="http://www.labournet.de/wp-content/uploads/2014/04/platinstreik.jpg">platinstreikIn dieser Woche gibt es neue Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft AMCU und dem Minenkartell. Die Unternehmen hatten ein neues Angebot vorgelegt – das aber so neu nicht ist: 12.500 Rand Mindestlohn in mehreren Etappen bis 2017. Immer wieder wird berichtet, die Gewerkschaft wäre mit einem solchen Modell zufrieden – bis 2016. Die große Frage ist, ob die Streikenden auch zufrieden wären – viele stellen sich auf den Standpunkt „jetzt!“. Der aktuelle Überblick (aus parteiischer Unternehmenssicht) Wage talks in platinum sector (eine Reuters Meldung, hier beim Business Report) vom 22. April 2014 » weiter

 
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LabourNet ArchivNichts ist verloren, von all dem, was ihr und wir im Verlaufe der letzten 14 Jahre auf diese Seite eingepflegt haben. Bitte einfach das Archiv anklicken und ihr findet das LabourNet Germany genau so, wie wir es am 18.12.2012 verlassen haben: http://archiv.labournet.de


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liv105Linke Hauptamtliche in ver.di – liv

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