Kobanê: Internationalen Aktionstag am 1. November 2014 unterstützen!

Save Kobane… denn die internationale Politik unterstützt Kobanê wie der Strick den Gehängten… Denn: „Die Gründe für die zögerliche Unterstützung für die Verteidigung von Kobanê werden ersichtlich, wenn man sich die (angestrebten) Gesellschaftsmodelle von Kobanê (und den anderen beiden Kantonen in Rojava) und in Südkurdistan anschaut. Während Südkurdistan zur Vorzeigeregion bei der Umsetzung des „Greater Middle East Projects“ (GMEP) heranwächst – also zu einem Wunschpartner des Westens bei der Umgestaltung des Mittleren Ostens im Sinne des neoliberalen Hegemonieprojekts wird – werden in Kobanê und ganz Rojava die ersten Schritte für die Umsetzung eines Gesellschaftsprojekts getätigt, die so ziemlich das Gegenteil des GMEP darstellen…“ Aus einem der neuen Beiträge (neben dem aktualisierten Aufruf) in unserem Dossier

“Uns fehlen 43″ – 43 Stunden für die verschwundenen Studenten von Ayotzinapa

"Uns fehlen 43" - 43 Stunden für die verschwundenen Studenten von AyotzinapaIhr habt sie lebend genommen – wir wollen sie lebend wiederhaben“ – unter diesem Motto verbreitet sich etwas, was bereits eine regelrechte politische Bewegung bedeutet: Die Solidarität mit den 43 verschwundenen Studenten im Bundesstaat Guerrero. Unter diesem Motto ruft der Zusammenschluss “México via Berlín” dazu auf, unter der Parole “43 Stunden für Ayotzinapa” 43 Stunden lang den Platz vor der mexikanische Botschaft in Berlin zu besetzen, ab diesen Freitag, 5 h morgens, bis 23.59 h Samstagabend (1. November). Die Mobilisierung hat ein klares Ziel: die Mittäterschaft des mexikanischen Staates bei dem Verbrechen deutlich zu machen“. Siehe die neueste Meldung und Hintergründe in unserer Rubrik Internationales » Mexiko » Menschenrechte

Referentenentwurf zum Tarifeinheitsgesetz: »Frau Nahles lügt!«

Tarifeinheit: Wenn Streikbrecher sozialpartnerschaftlich zusammenarbeiten

Höchste Zeit, dass wir wieder lernen müssen, was ein Streik ist.” So Rolf Geffken in einem Interview. Neben weiteren neuen Beträgen zum Thema neu in unserem Dossier Gemeinsame Interessen: Koalition will »Tarifeinheit«  eine sehr gute Frage eines LabourNet-Lesers: “Von einem Kollegen, der sich auf Andrea Nahles einlassen will, würde ich gern wissen, warum er nicht die Gewerkschaft favorisieren will, die den besten Tarifvertrag hat, statt die mit den meisten Mitgliedern. Bisher ging es doch bei Tarifverhandlungen um die besten Löhne. Warum geht es jetzt darum, wer die meisten Mitglieder hat?

Geplante Räumung der Gerhart Hauptmann-Schule in Kreuzberg: Wir stellen uns quer!

Kein Mensch ist illegal! Wir bleiben alle!Ein breites Bündnis von NachbarInnen, KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen ruft zum zivilen Ungehorsam gegen die Räumung der Gerhart-Hauptmann-Schule auf:  “Ende Juni 2014 gab es eine 10tägige Belagerung der Geflüchteten in der Gerhart-Hauptmann-Schule. Nach langen Verhandlungen und viel Solidarität aus der Nachbarschaft kam es schließlich zu einer Einigung zwischen Bezirk und Geflüchteten, dass die Geflüchteten in der Schule bleiben können. Nun, 4 Monate später, hat der Bezirk durch seine Bürgermeisterin Monika Herrmann eine Kündigung zum 31.10.2014 geschickt. Alle Geflüchteten sollen auf die Straße gesetzt werden. So viel sind die Versprechen der Grünen wert. Anstatt Henkel und den Verantwortlichen im Land auf den Pelz zu rücken und Henkels Büro zu besetzen, geben die Kreuzberger Bezirkspolitiker_innen den Druck nach unten weiter…” Aufruf von „Zwangsräumung Verhindern“ – kann noch unterzeichnet werden! – in unserem Dossier

Franklin KollegInnen im unbefristeten Streik

franklin electric96,4 Prozent der IG Metallerinnen und Metaller bei Franklin Electric in Wittlich haben am Mittwoch für einen unbefristeten Streik gestimmt. Streikbeginn ist heute, Donnerstag, 16. Oktober, ab 5:30 Uhr.“ so ist es auf der Homepage der Franklin MetallerInnen zu lesen. Siehe in unserem neuen Dossier neu: Herzlose Schikane – Landkreis verbietet jetzt auch noch Familienfest. Die IG Metall ruft daher zur Protestdemonstration gegen das Verbot des Familienfestes der Kolleginnen & Kollegen bei Franklin auf! Freitag, am 31.10.2014, von 14-19 Uhr in der Rudolf-Diesel Straße sowie die Streiknachrichten Nr. 7

 
 

Solidarität mit Franklin Beschäftigten

Dossier

franklin electric„Wir stehen hinter den Beschäftigten von Franklin Electric, die seit Wochen um ihre Arbeitsplätze in Wittlich kämpfen. Der Arbeitskampf der Belegschaft gegen die falsche Entscheidung des amerikanischen Konzerns, die Produktion nach Tschechien zu verlagern und rund 100 Industriearbeitsplätze in Rheinland Pfalz zu vernichten, verdient unser aller Respekt und Solidarität.[…] Wir fordern den amerikanischen Franklin Electric Konzern auf, seine falsche Entscheidung zu überdenken und mit der Belegschaft und ihren Interessenvertretungen, Betriebsrat und IG Metall, über ein Konzept zum Erhalt der Arbeitsplätze zu verhandeln. Eine Region steht auf und stellt sich hinter den Beschäftigten von Franklin Electric Wittlich. Solidaritätskreis für die Franklin Electric Belegschaft“ Siehe dazu das Flugblatt des Solikreises: "Solidaritätskreis für Franklin KollegInnen gegründet" und weitere Informationen sowie Soli-Adressen.  Neu:  Herzlose Schikane – Landkreis verbietet jetzt auch noch Familienfest und Aufruf zur Protestdemonstration sowie Streiknachrichten 7 » weiter

 
GDL-Streik"Die Lokomotivführergewerkschaft GDL hat es in diesen Tagen nicht eben leicht. Ihr Vorsitzender Claus Weselsky wird in den Medien als eine Art Atilla der Lokführerkönig dargestellt, während der Streik der Eisenbahner in der veröffentlichten Meinung zum Untergang des Abendlandes hochgeschrieben wird. Hinter den Kulissen wurde zur heiligen Hetzjagd auf das Gespenst der Lokführergewerkschaft geblasen – beteiligt ist neben der Deutschen Bahn AG, den Medien und der SPD auch die DGB-Gewerkschaft EVG, die im offenen Clinch mit der GDL liegt. Dabei hat die GDL allen Grund, der EVG ein wenig Konkurrenz zu machen. Die EVG und vor allem deren Vorgängerin Transnet ist nämlich nicht gerade ein Ruhmesblatt für die Geschichte der Gewerkschaften in Deutschland…" Artikel von Jens Berger vom 30. Oktober 2014 bei den Nachdenkseiten » weiter

 

Dossier

ver.di-aktiv (Berliner Verkehrsbetriebe): DGB-Kongress: Protest gegen Bedrohung des Streikrechts"Union und SPD machen offenbar ernst. Wie von Teilen der Gewerkschaften befürchtet – und von anderen erhofft – hat die Koalitionsarbeitsgruppe Arbeit und Soziales am Montag eine Initiative zur gesetzlichen Fixierung der »Tarifeinheit« beschlossen. Man wolle den »Koalitions- und Tarifpluralismus in geordnete Bahnen lenken«, heißt es in einem Zwischenbericht des Gremiums. Durch »flankierende Verfahrensregelungen« werde den verfassungsrechtlich gebotenen Belangen kleinerer Gewerkschaften Rechnung getragen. Soll heißen: Das grundgesetzwidrige Vorhaben, das Streikrecht einzuschränken, soll so verpackt werden, daß es von den Karlsruher Richtern vielleicht abgesegnet wird…" Aus einem Artikel von Daniel Behruzi. Siehe hier im Dossier neu u.a.: Eine sehr gute Frage eines LabourNet-Lesers: "Von einem Kollegen, der sich auf Andrea Nahles einlassen will, würde ich gern wissen, warum er nicht die Gewerkschaft favorisieren will, die den besten Tarifvertrag hat, statt die mit den meisten Mitgliedern. Bisher ging es doch bei Tarifverhandlungen um die besten Löhne. Warum geht es jetzt darum, wer die meisten Mitglieder hat?" » weiter

 

DossierBerlin/Gürtelstraße: Räumung des von Flüchtlingen besetztes Hostels!

Dokumentation des Protestes der streikenden Flüchtlinge gegen die menschenverachtenden Asylgesetze und gegen die Residenzpflicht. Ihr Protest begann im Frühjahr 2012 als Straßenprotest mit Hungerstreik, im Sommer schlossen sich Flüchtlinge in weiteren Städten an und 8. September starteten sie einen Protestmarsch von Würzburg nach Berlin, wo am 24.10.2012 etwa 20 der Flüchtlinge am Brandenburger Tor in einen Hungerstreik traten. Nach etlichen Polizeieskaltionen und Schikanen ist der Hungerstreik beendet - die Proteste der Flüchtlinge gehen weiter... Siehe dazu neu:  Geplante Räumung der Gerhart Hauptmann-Schule in Kreuzberg: Wir stellen uns quer! Ein breites Bündnis von NachbarInnen, KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen ruft zum zivilen Ungehorsam gegen die Räumung der Gerhart-Hauptmann-Schule auf. » weiter

 

Dossiergriechenland 595 putzfrauen

„300 Spartaner aus der Antike haben dafür gesorgt, dass die Griechen seither von der Zahl 300 verzückt werden. Die Zahl 300 findet sich bei den Abgeordneten im Parlament und auch bei vielen Protestgruppen gegen die Sparmaßnahmen. Mittlerweile haben die Hellenen eine weitere Lieblingszahl gefunden: 595. Darüber hinaus genießt ein früher eher verachtetes Berufsfeld nun ungeahnten Ruhm. 595 Putzfrauen haben die Regierung das Fürchten gelehrt. Sie wurden zum in der Presse gefeierten Symbol des Widerstands…“ Aus einem der Beiträge in diesem Dossier, siehe dazu neu: Der Kampf der 595 Putzfrauen des griechischen Finanzministeriums. Video (griechisch mit dt. UT | 25 min | 2014) bei labournet.tv » weiter

 
Arbeiternews aus dem IranFortdauernder Streik der Arbeiter der Fliesenfabrik „Kaschi Gilana“; Ende der Streiks der Arbeiter der U-Bahn von Ahwaz; Streik der Arbeiter vom Darian Staudamm; Die Zahl arbeitsloser Frauen ist auf 43,4 % Gestiegen; Hohe Kaution für eine ein monatige Freilassung zum Zwecke der medizinischen Behandlung für Reza Schahabi; Verein zu Verteidigung der Arbeitnehmerrechte: Peitschenhiebe für Arbeiteraktivisten deutet nur auf das Schrecken vor den Rechten von Arbeitern u.a. weitere Beiträge in den ArbeiterNews Nr.78 vom Oktober 2014 » weiter

 
Protest gegen die Internetsteuer in Ungarn„“Orbán, hier spricht das Volk!” titelt das führende - unabhängige - Newsportal index.hu und zitiert damit die gestrigen Demo von 100.000 Menschen. Die Regierung und ihre Sprachrohre antworten wie Autokraten eben antworten: mit Stümperei und Diffamierung. Gelingt der "Generation Internet", was der kopflosen demokratischen Opposition bisher misslang? Längst geht es nicht mehr um die Internetsteuer..." Und neu: Ungarn: Orban zieht umstrittene Internetsteuer zurück » weiter

 
Wer nicht ausbildet wird umgelegt"Für eine Ausbildungsgarantie für alle jungen Menschen macht sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit Blick auf die sinkende Zahl an Ausbildungsplätzen stark. „Mehr als 1,3 Millionen junge Erwachsene zwischen 20 und 29 Jahren haben keinen Berufsabschluss. Das ist ein gesellschaftspolitischer Skandal ersten Ranges, den wir uns aus sozialen Gründen, aber auch ökonomisch nicht erlauben können“, sagte Ansgar Klinger, im GEW-Vorstand für Berufsbildung verantwortlich, anlässlich der aktuellen Ausbildungsmarktzahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Diese hatte für das Jahr 2013/2014 einen Anstieg der Ausbildungsstellen von weniger als einem Prozent gegenüber dem Vorjahr gemeldet – und das bei einer nahezu konstanten Zahl der Bewerberinnen und Bewerber..." GEW Pressemitteilung vom 30.10.2014 » weiter

 
hongkong abbau barrikadenHong Kong protesters march after fruitless talks with government  heisst eine Reuters-Meldung vom 29. Oktober 2014, hier dokumentiert beim Asian Labour Update, als ein Beispiel für viele Meldungen die deutlich machen, dass die Proteste weiter gehen - und ein offener Brief der öffentlich Bediensteten 1314 UnterzeichnerInnen, mit dem sie die Haltung ihrer Gewerkschaft Hong Kong Civil Servants General Union & Government Employees Association kritisieren, die sich stramm gegen die Occupy – Bewegung positionierte und erklären, dass sie die Bewegung unterstützen » weiter

 
40 jahre Ford-Streik in KölnSchon seit dem Frühling 2014 kursierten in der Kölner Ford-Fabrik und ihrem Umfeld Gerüchte über die „sehr wichtige“ Betriebsversammlung am 9. Juni und dass „sogar aus den USA oberste Führungskräfte kommen sollten“ und „sehr wichtige Entscheidungen mitteilen werden“. Die Versammlung fand statt und der Betriebsratsvorsitzende Martin Henning verkündete die frohe Botschaft; ein Sterben von „Ford Köln“ auf Raten sei verhindert worden und die Fiesta-Produktion werde in Köln bleiben. Henning erklärte, der Verbleib des „Fiesta“ in Köln sei gesichert und bis 2021 würden alle Arbeitsplätze erhalten und keine ArbeiterInnen entlassen werden. (…) Nach ihrer Rückkehr aus dem Urlaub wurde 306 Adecco-ArbeiterInnen mitgeteilt, dass der 5. September ihr letzter Arbeitstag sei. Sie würden für drei Wochen beurlaubt und zum 30. September entlassen werden. Außer einer Erklärung von einigen wohlmeinenden Gewerkschaftern und Betriebsräten, dass sie nichts unternehmen und die Entlassungen nicht verhindern könnten, gab es keine Reaktion. Die gleichen Vertreter empfahlen den ArbeiterInnen, die rausgeworfen wurden und dagegen etwas unternehmen wollten, sie sollten ruhig bleiben; vielleicht würden einige von ihnen später wieder angefragt und eingestellt werden...“ aus der Zeitung Yeni Hayat-Neues Leben vom 29.09.2014 – ein älterer Beitrag, auf den wir nun hingewiesen wurden. Wir dokumentieren diesen schon älteren Artikel, weil es uns sehr bedeutend erscheint, dass hier der Dominanz der selbsternannten Stellvertreter der Stammbelegschaften die Stimme und Lage der LeihkollegInnen gegenüber gestellt wird. » weiter

 
ältere >>

Das LabourNet Archiv

LabourNet ArchivNichts ist verloren, von all dem, was ihr und wir im Verlaufe der letzten 14 Jahre auf diese Seite eingepflegt haben. Bitte einfach das Archiv anklicken und ihr findet das LabourNet Germany genau so, wie wir es am 18.12.2012 verlassen haben: http://archiv.labournet.de


Termine

Termine

Meetings, Kundgebungen, Demos, Konferenzen...
» weiter




Galerie

Galerie

ausgewählte Fotos zu aktuellen Ereignissen...
» weiter




Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt

» weiter


AK Internationalismus

AK Internationalismus

AK Internationalismus der IG Metall Berlin
» weiter


Zeitung expressZeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit

» weiter


Initiative zur Vernetzung der Gewerkschaftslinken

Initiative zur Vernetzung der Gewerkschaftslinken

» weiter


liv105Linke Hauptamtliche in ver.di – liv

» weiter