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Streiks und Hungerrevolte in Surinam gegen steigende Lebenshaltungskosten samt Sturm aufs Parlament, das sich dem IWF-Diktat beugte
Ab dem 17.9.2020 drei Wochen lang Straßenblockaden in Costa Rica - bis die Regierung ihren Deal mit dem IWF fallen liess...Dass Präsident Chandrikapersad Santokhi kürzlich auf Anweisung des Internationalen Währungsfonds (IWF) die Subventionen für die Energiepreise gestrichen hatte, stieß auf große Empörung in Suriname. Die Preise für Treibstoff, Elektrizität und Lebensmittel schossen in die Höhe. Am Freitag forderten dann Tausende in der Hauptstadt Paramaribo des Rücktritt des Präsidenten. Zwei Gewerkschaften riefen zu Streiks auf, Banken, Schulen und Häfen blieben geschlossen. Hunderte Demonstranten überrannten die Polizei und stürmten das Parlament. Die Polizei setzte Tränengas ein und am Abend wurde ein nächtliches Ausgangsverbot verhängt. Suriname ist eine ehemalige niederländische Kolonie in Südamerika.“ Kurzmeldung vom 18.02.2023 in den Rote-Fahne-News („Paramaribo: Parlamentssturm nach Energiepreissteigerung“), siehe einige Infos zu den Protesten und Hintergründen weiterlesen »

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Der größte Holzbetrieb in Surinam auf antigewerkschaftlichem Kurs: Der Widerstand entwickelt sich
Holzwirtschaft im Amazonas-Gebiet in Brasilien (2015)„…Der progressive Gewerkschaftsverband 47 (C-47), eine Mitgliedsorganisation der BHI in Suriname, fordert die Wiedereinstellung von Gewerkschaftsmitgliedern und die rückwirkende Zahlung ihrer Löhne durch Greenheart Group N.V., ein Konzern für Holzprodukte (Einschlag, Verarbeitung, Marketing, Vertrieb und Bereitstellung). „Hier geht es nicht nur darum, die Beschäftigten vor dem Feinstaub zu schützen, der in den Sägewerken entsteht, sondern auch darum, dass Mindestmaßnahmen getroffen werden, um die Ausbreitung von Covid-19 im Werk zu verhindern“, sagte der Vorsitzende von C-47, Robby Berenstein. Das Unternehmen reagierte nur unzureichend, indem es den Arbeitnehmern nasse Taschentücher zum Abdecken des Gesichts gab, anstatt einer vernünftigen PPE, und dies trotz der Tatsache, dass die Arbeitsaufsichtsbehörde entschieden hatte, dass die vom Konzern bereitgestellten „Masken“ nicht sicher sind. Dadurch waren die Beschäftigten gezwungen, ihre eigenen Staubmasken anzufertigen, und weigerten sich schließlich, unter den ungesunden Bedingungen an dieser Arbeitsstätte weiterzuarbeiten. Das Unternehmen reagierte Berichten zufolge damit, dass es beim Entlassungsausschuss des Arbeitsministeriums beantragte, den 22 Arbeitnehmern zu kündigen, mit dem Argument wirtschaftlicher Verluste durch die Arbeitsniederlegung dieser Beschäftigten. Die Behörden wiesen den Antrag zurück und stellten sich auf die Seite der Gewerkschafter mit der Aussage, dieser Antrag sei gewerkschaftsfeindlich…“ – aus der Meldung „Arbeitnehmer in Suriname setzen sich zur Wehr gegen Verletzungen der Arbeitnehmerrechte durch Greenheart Group“ am 03. Oktober 2020 bei der Bauarbeiter-Internationale BWINT über die menschenfeindlichen Vorgehensweisen des „Marktführers“ in Suriname. weiterlesen »

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Neue Regierung in Surinam?
Kinodokumentarfilm „Das Grüne Gold“„…Der bisherige Amtsinhaber, Dési Bouterse, hatte auf eine dritte Amtszeit in Folge gehofft. Nach Auszählung von etwa 90 Prozent der Stimmen erreicht dessen Nationaldemokratische Partei (NDP) jedoch nur 16 der 51 Parlamentssitze und damit elf weniger als bei den letzten Wahlen. Die Progressive Reformpartei (VHP) von Herausforderer Chan Santokhi hat nach Angaben des Innenministeriums 20 Sitze und damit die meisten aller angetretenen Parteien errungen. Für die Wahl zum Präsidenten ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Parlament notwendig. Santokhi muss also noch Koalitionspartner im neu gewählten Parlament finden. Anlässlich der Wahl mit rund 350.000 Wahlberechtigten inmitten der Corona-Pandemie waren Kontaktbeschränkungen vorübergehend aufgehoben worden. Wichtiges Thema im Vorfeld der Wahlen war in dem von Öl- und Goldexporten abhängigen Land die durch die Corona-Pandemie hervorgerufene Wirtschaftskrise. Die regierende NDP stützte ihren Wahlkampf aber auch auf den von ihr vorangetriebenen Ausbau des Sozialstaats mit der Einführung einer obligatorischen Renten- und Krankenversicherung sowie großer Infrastrukturprojekte und der Übergabe von Land an Landlose. Die Opposition konzentrierte sich hingegen vor allem auf die Verstrickung von Bouterse in verschiedene Korruptionsskandale und eine Verurteilung im vergangenen Jahr. Bouterse ist seit 2010 Staatschef der ehemaligen niederländischen Kolonie, die erst 1975 ihre Unabhängigkeit erreichte. Von 1980 bis 1987 regierte Bouterse bereits als Anführer einer Militärjunta das Land...“ – aus dem Beitrag „Verurteilter Mörder in Suriname als Staatschef wohl abgewählt“ von Jonatan Pfeifenberger am 29. Mai 2020 bei amerika21.de über die Abwahl Bouterses. weiterlesen »

Kinodokumentarfilm „Das Grüne Gold“

Neue Regierung in Surinam?
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„The Gold rush“: Nicht 1840 in Kalifornien – sondern 2018 in Surinam
Nur eine halbe Million Menschen leben in dem kleinen Land im Norden Südamerikas. Früher berühmt – oder, je nach Sichtweise auch: berüchtigt – für Bauxit (Vorkommen weitgehend erschöpft), danach für seinen Export berühmter Fußballer in die  Niederlande (was sich in der 3. Generation nach Davids&Co allmählich verliert), ist es heute, weitgehend unbemerkt im Weltgeschehen (außer, versteht sich, in „interessierten Kreisen“) zum Schauplatz des größten Gold-Rushs der Welt geworden: Es wird geschätzt, dass mindestens 30.000 Menschen in der Goldgräberei ihr Auskommen finden (müssen). Wo Gold ist, sind internationale kapitalistische Konzerne nicht weit – aber sie beschäftigen in ihren Bergwerken (und offiziell überlassenen Claims) noch nicht einmal 10% der hier ökonomisch aktiven, der ganze „Rest“ arbeitet informell. Wie der Aufkauf von statten geht, ist Geschäftsgeheimnis – wie es auch die Beziehungen zwischen diesem informellen Sektor und der Regierung sind. Der Artikel „Illegale Goldgewinnung in Surinam“ am 01. August 2018 im Niederlande.net zeichnet ein aktuelles Bild davon, dass es auch außerhalb Afrikas Menschen gibt, die den offiziellen Statistiken zufolge eigentlich gar nicht leben können… weiterlesen »
Nur eine halbe Million Menschen leben in dem kleinen Land im Norden Südamerikas. Früher berühmt – oder, je nach Sichtweise auch: berüchtigt – für Bauxit (Vorkommen weitgehend erschöpft), danach für seinen Export berühmter Fußballer in die  Niederlande (was sich in der 3. Generation nach Davids&Co allmählich verliert), ist es heute, weiterlesen »

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Grundinfos SURINAME
Hiermit bietet LabourNet Germany den LeserInnen eine politische Dienstleistung: Die (meist, manchmal Facebook) Webadressen der wichtigsten Gewerkschaften, vor allem aber wichtiger gewerkschaftsoppositioneller und basisgewerkschaftlicher Seiten und der allerwichtigsten sozialen Bewegungen des Landes. Wer sich näher für die Verhältnisse in einem dieser Länder interessiert, kann so zu erster kompakter Recherche kommen. Darüber hinaus haben wir den… weiterlesen »
Rosa-Luxemburg-StiftungHiermit bietet LabourNet Germany den LeserInnen eine politische Dienstleistung: Die (meist, manchmal Facebook) Webadressen der wichtigsten Gewerkschaften, vor allem aber wichtiger gewerkschaftsoppositioneller und basisgewerkschaftlicher Seiten und der allerwichtigsten sozialen Bewegungen des Landes. Wer sich näher für die Verhältnisse in einem dieser Länder interessiert, weiterlesen »

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