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Jugendproteste in Bangladesch: Ursachen, Hintergründe, Perspektiven
Busproteste in Bangladesch:Nach dem PolizeieinsatzEntgegen verschiedener Nachrichten in bundesdeutschen Medien gehen die Jugendproteste gegen die Opfer einer auf Profit orientierten Verkehrspolitik in Bangladesch weiter, trotz aller Repressionsversuche und bestärkt durch massive Solidarität nicht nur im eigenen Land. In dem Artikel „Bangladesh: Challenge of the Students Uprising – Its historical background“ von Lal Khan am 10. August 2018 bei Europe Solidaire dokumentiert wird die Entwicklung nachgezeichnet, die zu diesen Protesten führte – vor allem eben zu der unglaublich breiten Beteiligung daran. Dabei wird ein wesentlicher Schwerpunkt darauf gelegt, nachzuzeichnen, dass in den letzten Jahren – im Unterschied zu ersten Zeit als eigenständiger Staat – die linken Protestbewegungen an den Universitäten wesentlich engere Verbindungen zu den Gewerkschaften, vor allem in entscheidenden Textilsektor, etabliert haben. Siehe dazu zwei weitere Beiträge zur aktuellen Entwicklung und zu Hintergründen, sowie den Verweis auf unseren bisher letzten Beitrag zu den Protesten in Bangladesch weiterlesen »
Busproteste in Bangladesch:Nach dem PolizeieinsatzEntgegen verschiedener Nachrichten in bundesdeutschen Medien gehen die Jugendproteste gegen die Opfer einer auf Profit orientierten Verkehrspolitik in Bangladesch weiter, trotz aller Repressionsversuche und bestärkt durch massive Solidarität nicht nur im eigenen Land. In dem Artikel weiterlesen »

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Die Proteste wegen Verkehrstoten bei privaten Buslinien in Bangladesch gehen weiter – die Repression auch, die Solidarität wächst
Busproteste in Bangladesch:Nach dem PolizeieinsatzDer Anlass für die Proteste ist ein Unfall. Ein Bus raste in eine Gruppe Schüler, zwei von ihnen starben. Alltag in Dhaka. “Der Zustand der Straßen in Bangladesch ist mit Deutschland nicht zu vergleichen. Die Fahrbahnen sind gekennzeichnet, aber niemand hält sich daran. Keiner beachtet die Verkehrsordnung, keiner die Ampeln”, sagt Dennis Schuster. Einen Führerschein braucht man nicht, um sich in Dhaka fortzubewegen. Unregistrierte Fahrzeuge sind Normalität – und Busse, die sich im dichten Verkehr der 18-Millionen-Einwohner-Stadt Wettrennen liefern. Zustände, die vor allem Jugendliche und Studenten wohl nicht mehr länger hinnehmen wollen. Zehntausende sind inzwischen auf der Straße. Der komplette Verkehr Dhakas liegt lahm – und die Sicherheitskräfte reagieren mit brutaler Härte. Sie greifen nicht nur die Demonstranten tätlich an, sondern offenbar auch Journalisten, die über die Proteste berichten. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat das Vorgehen der Regierung verurteilt. Ein Problem sind offenbar auch gewaltbereite, regierungsnahe Gegendemonstranten, die Chaos stiften. Medienberichten zufolge handelt es sich bei ihnen um Mitglieder der Bangladesh Chhatra League (BCL), einer Studentenorganisation, die über Verbindungen zur herrschenden Partei, der Awami-Liga, verfügt…“ – aus dem Bericht „Zehntausende Jugendliche legen Dhaka lahm“ von Carolin Werthmann am 09. August 2018 in SZ Online, worin eine weitere Fortsetzung der Proteste als wahrscheinlich angesehen wird. Siehe dazu auch eine Solidaritätserklärung von über einem Dutzend asiatischen linken Organisationen verschiedenster Strömungen mit den Jugend-Protesten in Bangladesch und den Verweis auf unseren ersten Beitrag zu den Protesten weiterlesen »
Busproteste in Bangladesch:Nach dem PolizeieinsatzDer Anlass für die Proteste ist ein Unfall. Ein Bus raste in eine Gruppe Schüler, zwei von ihnen starben. Alltag in Dhaka. "Der Zustand der Straßen in Bangladesch ist mit Deutschland nicht zu vergleichen. Die Fahrbahnen sind gekennzeichnet, weiterlesen »

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Jugendliche in Bangladesch fordern mehr Sicherheit im Busverkehr: Die Regierung mobilisiert Polizei und die Schlägerbanden der Regierungspartei
Busproteste in Bangladesch:Nach dem Polizeieinsatz»We want justice« (Wir wollen Gerechtigkeit) steht auf den Schildern, und genauso lauten auch die Sprechchöre der bengalischen Studenten. Seit einer Woche fordern sie nach dem Tod von zwei Kommilitonen mehr Sicherheit auf den Straßen. Trotz gewaltsamer Überfälle durch Schlägertrupps und des Einsatzes von Tränengast sowie Schlagstöcken durch die Polizei wollen sich die Studenten nicht von ihren Protesten abbringen lassen. Allein am Samstag soll es mindestens 115 Verletzte gegeben haben, als es zu Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften kam. Auch am Sonntag ließ die Polizei gewaltsam Straßen und Kreuzungen freizuräumen. Am 29. Juli war ein Bus in eine Gruppe von College-Studenten gerast, die auf einen Bus warteten. Zwei Tote und rund ein Dutzend Verletzte waren die Folge. Angesichts von ohnehin 4000 Verkehrstoten jährlich brachte der Vorfall gerade für die jungen Leute das Fass zum Überlaufen. Denn das Gros der Unfälle wäre durchaus vermeidbar. Viele ereignen sich, weil Fahrzeuge nicht ordentlich zugelassen sind, Fahrer über keinen Führerschein verfügen. Gerade so manche Busfahrer sind eigentlich zu jung, um ein Fahrzeug steuern zu dürfen. Doch den privaten Busgesellschaften geht es um Profit…“ – aus dem Bericht „Schlagstöcke gegen Studenten“ von Thomas Berger am 07. August 2018 in neues deutschland, aus dem auch die zynische Haltung der Regierung deutlich wird. Siehe dazu auch weitere aktuelle Beiträge – auch über den Protest gegen die Repression gegen die Studierenden weiterlesen »
Busproteste in Bangladesch:Nach dem Polizeieinsatz»We want justice« (Wir wollen Gerechtigkeit) steht auf den Schildern, und genauso lauten auch die Sprechchöre der bengalischen Studenten. Seit einer Woche fordern sie nach dem Tod von zwei Kommilitonen mehr Sicherheit auf den Straßen. Trotz gewaltsamer Überfälle weiterlesen »

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Die Knochenmühlen der Textilindustrie in Bangladesch bedeuten auch außerhalb der Fabrikmauern Lebensgefahr
bangladesh-factory-fireDer zerbeulte Bus quält sich die staubige Sadarghat-Gabtoli-Road am stinkenden schwarzen Buriganga-Fluss in Dhaka entlang. Immer wieder bricht der Verkehr völlig zusammen, weil sich überladene Rikschas und Lastenträger ineinander verhakt haben. Kurz ist Geschrei zu hören, dann besinnt man sich darauf, das “Knäuel” zu entwirren, denn jeder wird pro Fuhre nur mit ein paar Cent entlohnt. Auf der Uferseite brennen Müllhaufen, daneben sitzen Plastik- und Müllsammler. Auf der anderen Straßenseite reihen sich Wellblechhütten aneinander, in denen Arbeiter mittels verschiedener Chemikalien billige Plastikwaren herstellen – ohne Handschuhe und Schutzbrille. Plötzlich mischt sich ein beißender chemischer Geruch in den Kloakengestank – das Zeichen, dass der Bus Hazaribagh passiert. Im Jahr 2013 wählte das Blacksmith-Institut den Bezirk zum fünftverseuchtesten Ort unserer Erde. Etwa 200 Ledergerbereien, die hier angesiedelt sind, leiten jeden Tag 20.000 Kubikmeter chromverseuchte Abwässer durch die offene Kanalisation in den Buriganga-Fluss. Schon im Jahr 2001 hatte das Oberste Gericht Dhakas die Regierung angewiesen, die Gerbereien umzusiedeln. Im Jahr 2016 verkündete die Regierung, dass sie der Anweisung nun nachkomme, und Anfang 2017, dass das Herstellen von Leder in Hazaribagh verboten sei“ – so beginnt der Beitrag „Bangladesch: Der Mensch frisst sich selber auf“ von Gilbert Kolonko am 18. Februar 2018 bei telepolis, worin den verschiedenen Behauptungen über Veränderungen „zum Guten“ die aktuelle Wirklichkeit entgegengestellt wird. weiterlesen »
bangladesh-factory-fireDer zerbeulte Bus quält sich die staubige Sadarghat-Gabtoli-Road am stinkenden schwarzen Buriganga-Fluss in Dhaka entlang. Immer wieder bricht der Verkehr völlig zusammen, weil sich überladene Rikschas und Lastenträger ineinander verhakt haben. Kurz ist Geschrei zu hören, dann besinnt man sich darauf, das weiterlesen »

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