Fort- und Weiterbildung

“… Eine noch unveröffentlichte Studie der Hans-Böckler-Stiftung rät zu radikalen Reformen in der staatlichen Bildungsförderung. Demnach brauche Deutschland einen gesetzlich verankerter Anspruch auf Berufsausbildung; die Bafög-Altersgrenze müsse fallen – und Arbeitgeber, die Leiharbeiter beschäftigen, sollten höhere Sozialabgaben leisten. Die Forderungen stammen aus einer noch unveröffentlichten Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung, die dem SPIEGEL vorliegt. Der Arbeitssoziologe Gerhard Bosch von der Universität Duisburg/Essen hat darin untersucht, wie die berufliche Weiterbildung von Arbeitnehmern gerade auch angesichts der Digitalisierung gestärkt werden kann. Bisher habe jeder fünfte Berufseinsteiger gar keine Ausbildung, schreibt Bosch. Auch hier gebe es deshalb dringenden Handlungsbedarf: Der Soziologe will erreichen, dass Arbeitnehmer, die eine Fortbildung besuchen wollen, einen Rechtsanspruch auf Freistellung bei ihrem Arbeitgeber erhalten. (…) So nähmen beispielsweise zunehmend auch Ältere noch ein Studium auf. Deshalb müsse nicht nur die bisherige Bafög-Altersgrenze von maximal 35 Jahren gestrichen werden, auch sei ein höherer Bafög-Satz für ältere Studierende notwendig. Und weil Arbeitnehmer mit befristeter Anstellung besonders selten an Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen, will der Soziologe die Arbeitgeber mit höheren Sozialabgaben für solche Mitarbeiter zur Kasse bitten, um auf diese Weise Aus- und Fortbildungen zu finanzieren.” Meldung von und beim Spiegel online vom 20. Oktober 2019 weiterlesen »
"... Eine noch unveröffentlichte Studie der Hans-Böckler-Stiftung rät zu radikalen Reformen in der staatlichen Bildungsförderung. Demnach brauche Deutschland einen gesetzlich verankerter Anspruch auf Berufsausbildung; die Bafög-Altersgrenze müsse fallen - und Arbeitgeber, die Leiharbeiter beschäftigen, sollten höhere Sozialabgaben leisten. Die Forderungen stammen aus einer noch unveröffentlichten Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung, die weiterlesen »

“Die Unterschiede sind teils enorm: Führungskräfte nehmen häufiger als Ungelernte an Weiterbildungen teil, Erwerbstätige häufiger als Erwerbslose, Junge häufiger als Ältere – das zeigt eine Analyse des DGB. Diese untermauert zentrale Forderungen der IG Metall. (…) Durch den Wandel der Arbeitswelt verändern sich Berufsbilder und Qualifikationsprofile massiv. Weiterbildung ist zentral für Beschäftigungssicherung, der Bedarf wird insgesamt zunehmen. Sie darf sich gerade deshalb nicht auf Spezialisten und Führungskräfte beschränken. Alle Beschäftigtengruppen müssen die Chance bekommen, sich zu qualifizieren und persönlich weiterzuentwickeln. Das Bundesarbeitsministerium rechnet damit, dass bis zum Jahr 2025 durch Digitalisierung und technologischen Wandel etwa 1,3 Millionen Arbeitsplätze in Deutschland verloren gehen, gleichzeitig aber ungefähr 2,1 Millionen neue entstehen werden. Berufliche Weiterbildung ist ein entscheidender Schlüssel, um die Transformation aktiv und im Sinne der Beschäftigten zu gestalten. Sie eröffnet Chancen und bietet Schutz. Für den Strukturwandel fordert die IG Metall, ein Transformationskurzarbeitergeld einzuführen. Es soll greifen, wenn in einem Betrieb ein Umbauprozess ansteht, der mit erheblichen Produktionseinbrüchen einhergeht. Ein solcher Umbau braucht Zeit, und es kommt zunächst zu Arbeitsausfall. Auf die Beschäftigten warten dann neue und veränderte Anforderungen und Tätigkeiten. In solchen Lagen soll das Transformationskurzarbeitergeld eine Brücke bauen. Es verhindert Entlassungen und minimiert die Entgeltverluste der Beschäftigten während des Arbeitsausfalls. Außerdem ― und das ist entscheidender Punkt ― soll die Kurzarbeit mit Qualifizierung verbunden werden. Unternehmen und Betriebsräte entscheiden gemeinsam, welche Fortbildung am sinnvollsten ist. Nach dem Transformationsprozess können die Beschäftigten mit neuen Fertigkeiten weiterbeschäftigt werden…” Stellungnahme der IG Metall vom 22. Oktober 2019 weiterlesen »
"Die Unterschiede sind teils enorm: Führungskräfte nehmen häufiger als Ungelernte an Weiterbildungen teil, Erwerbstätige häufiger als Erwerbslose, Junge häufiger als Ältere – das zeigt eine Analyse des DGB. Diese untermauert zentrale Forderungen der IG Metall. (...) Durch den Wandel der Arbeitswelt verändern sich Berufsbilder und Qualifikationsprofile massiv. Weiterbildung ist zentral weiterlesen »

“… Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) prangert ungleiche Chancen in der Weiterbildung in Deutschland an. „Deutschland ist in Sachen Weiterbildung immer noch eine Zwei-Klassen-Gesellschaft“, sagte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND/Dienstag). Bislang gelte viel zu oft das Prinzip “Wer hat, dem wird gegeben”, fügte sie hinzu. „Wer geringfügig beschäftigt ist, keinen guten Schulabschluss oder keinen Berufsabschluss hat, bekommt auch später deutlich weniger die Chance zur Weiterbildung“, sagte Hannack. „Politik und Arbeitgeber sind gefragt, dies zu ändern“, forderte sie. (…)In einer noch unveröffentlichten Analyse des DGB zur sozialen Spaltung in der Weiterbildung, die dem RND vorliegt, verweist der Gewerkschaftsbund auf Zahlen des Bundesbildungsministeriums. Demnach haben im Jahr 2018 mit 78 Prozent deutlich mehr Führungskräfte an einer Weiterbildung teilgenommen als An- und Ungelernte (44 Prozent). Weitere Erkenntnisse, die der DGB auf Grundlage der Ministeriumszahlen anführt, sind: Arbeitslose nehmen seltener an Weiterbildung teil als Erwerbstätige. Bei den älteren Menschen fällt die Beteiligung an Weiterbildung geringer aus. Nahmen laut Bundesbildungsministerium im Alter von 25 bis 34 Jahren im Jahr 2018 58 Prozent an Weiterbildung teil, so waren es bei den 55- bis 64-Jährigen 47 Prozent. „Junge Menschen mit maximal einem Hauptschulabschluss (39 %) nehmen deutlich seltener an Weiterbildung teil, als die Erwerbstätigen mit hohem Schulabschluss (69 %)“, heißt es zudem in der DGB-Analyse…” Beitrag von Tobias Peter vom 22. Oktober 2019 beim RND weiterlesen »
"... Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) prangert ungleiche Chancen in der Weiterbildung in Deutschland an. „Deutschland ist in Sachen Weiterbildung immer noch eine Zwei-Klassen-Gesellschaft“, sagte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND/Dienstag). Bislang gelte viel zu oft das Prinzip "Wer hat, dem wird gegeben", fügte sie hinzu. „Wer geringfügig weiterlesen »

Heils “Arbeit-von-morgen-Gesetz”: Wenn Gewerkschaften und Kapital gleichsam danach lechzen…
Held der Arbeit“… Gespannt wartet die Wirtschaft auf die Zahlen, die das Statistische Bundesamt an diesem Mittwoch bekannt gibt: Ist das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal dieses Jahres noch mal gestiegen oder rutscht Deutschland schon in eine Rezession? Bundesarbeitsminister Hubertus Heil ist auf jeden Fall nicht mehr so optimistisch. Am Montagabend stellte der SPD-Politiker die Grundzüge eines geplanten »Arbeit von morgen«-Gesetzes vor, das er im Herbst vorlegen will. (…) Unternehmensverbände und Gewerkschaften haben das Thema schon länger wieder auf die Tagesordnung gebracht – jedoch mit unterschiedlichen Zielsetzungen. So sieht die Arbeitgeberseite Kurzarbeit lediglich als ein Mittel an, um kurzfristige Konjunktureinbrüche abzumildern. (…) Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert dagegen, im »Arbeit von morgen«-Gesetz das Recht auf Nachholen eines Berufsabschlusses sowie die Förderung von Arbeitnehmern, die im Arbeitsverhältnis einen ganz neuen Beruf erlernen, zu verankern. »Die Beschäftigten müssen sich darauf verlassen können, dass Umbrüche ihnen neue Chancen bieten und nicht zu Abwärtsspiralen führen«, erklärte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. Der LINKEN gehen die Vorschläge von Heil indes nicht weit genug. »Die Bundesregierung verkennt das Ausmaß des Problems«, sagt die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Sabine Zimmermann. Qualifizierungsmaßnahmen allein reichen in einer konjunkturellen Krise auch nicht aus. »Es ist dringender denn je, die Sicherungsfunktion der Arbeitslosenversicherung zu stärken: durch einen leichteren Zugang zum Arbeitslosengeld, längere Bezugsdauern und höhere Leistungen«, so Zimmermann.” Beitrag von Simon Poelchau bei neues Deutschland online vom 13. August 2019: “Heil will Kurzarbeit erleichtern”. Siehe dazu einige weitere Reaktionen weiterlesen »
Held der Arbeit"... Gespannt wartet die Wirtschaft auf die Zahlen, die das Statistische Bundesamt an diesem Mittwoch bekannt gibt: Ist das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal dieses Jahres noch mal gestiegen oder rutscht Deutschland schon in eine Rezession? Bundesarbeitsminister Hubertus Heil ist auf jeden weiterlesen »

Andreas Hellgermann: Kompetent, flexibel, angepasst. Zur Kritik neoliberaler Bildung. Edition ITP-Kompass, Münster 2018“Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat in einem 10-Punkte-Plan Vorschläge zur Nationalen Weiterbildungsstrategie vorgelegt. Unter anderem fordern die Gewerkschaften ein “Transformationskurzarbeitergeld”. Dieses Kurzarbeitergeld soll Beschäftigte und Betriebe dabei unterstützen, den in vielen Branchen bevorstehenden Strukturwandel zu bewältigen. (…) Das Transformations-KuG “schafft die Möglichkeit, Kurzarbeit und Qualifizierung bei Erhalt des Beschäftigungsverhältnisses und der Chance auf eine Weiterbeschäftigung nach dem Umbau zu verknüpfen”, heißt es im 10-Punkte-Plan. “Zudem würde durch ein gemeinsames Handeln der Betriebsparteien ein kollektiver Rahmen gestärkt und die Bundesagentur für Arbeit in den Prozess einbezogen.” (…) Ein weiterer Vorschlag der Gewerkschaften: Auf Arbeitnehmerseite könnten Betriebs- und Personalräte oder gewerkschaftliche Vertrauensleute die Ausbildung betrieblicher Weiterbildungsmentorinnen und -mentoren organisieren. (…) Die weiteren Vorschläge aus dem 10-Punkte-Plan: Bessere Rechte für Betriebsräte: Einführung eines generellen Initiativ- und Mitbestimmungsrechts bei Personalplanung, Beschäftigungssicherung und Qualifizierung / Fortführung der Sozialpartner-Richtlinie / Förderung von tariflichen Weiterbildungsvereinbarungen / Transfermaßnahmen verstärkt für Weiterbildung nutzen / Recht auf Weiterbildung stärken / Lernzeitansprüche neu regeln und ausweiten / Aufstiegs-BAföG (AFBG) ausbauen / ESF-Bildungsprämien weiterentwickeln” DGB-Vorschlag vom 23. April 2019 mit Link zu den Details des DGB-10-Punkte-Plans und weitere Infos weiterlesen »
Andreas Hellgermann: Kompetent, flexibel, angepasst. Zur Kritik neoliberaler Bildung. Edition ITP-Kompass, Münster 2018"Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat in einem 10-Punkte-Plan Vorschläge zur Nationalen Weiterbildungsstrategie vorgelegt. Unter anderem fordern die Gewerkschaften ein "Transformationskurzarbeitergeld". Dieses Kurzarbeitergeld soll Beschäftigte und Betriebe dabei unterstützen, den in vielen weiterlesen »

Leichte Korrektur der Agenda 2010: Das Bundeskabinett einigt sich auf einen erleichterten Zugang zum Arbeitslosengeld I
Hartz IV muss weg“… Am Mittwoch (…) hat sich das Bundeskabinett auf einen Gesetzentwurf des Bundesarbeitsministers Hubertus Heil (SPD) geeinigt (…). Arbeitslosengeldanspruch soll planmäßig ab 2020 jeder haben, der binnen zweieinhalb Jahren zwölf Monate lang in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hat. (…) Allerdings schätzen Experten die Wirkung des nun vorgestellten Gesetzes als nicht besonders groß ein: »Auf zwölf Monate Beitragszahlung muss man erst einmal kommen«, sagte der DIW-Arbeitsmarktexperte Karl Brenke dem »neuen deutschland«. Er vermute, dass das Gesetz keine großen Auswirkungen auf den Empfängerkreis haben wird. (…) Auch die Teile zum Thema Qualifizierung gehen Arbeitsmarktexpertin Zimmermann nicht weit genug: »Prinzipiell ist das begrüßenswert. Das Problem ist aber, dass es immer noch Kann-Leistungen sind.« Es müsse stattdessen ein Recht auf Weiterbildung geben, »gerade angesichts des Strukturwandels ist es wichtig, dass man dieses Recht auch einfordern kann als Person«. Einen anderen wichtigen Punkt habe Hubertus Heil zudem in seinem neuen Gesetz ganz vergessen: »Weiterbildungen sind schön und gut. Aber danach haben Arbeitslosengeld-I-Empfänger*innen derzeit nur vier Wochen Zeit einen Job zu finden, ehe sie in Hartz IV rutschen. In so kurzer Zeit ist es unrealistisch, einen neuen Job auf dem Niveau ihrer neuen Qualifizierung zu finden«, sagte sie dem »nd«. Der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung soll im Gegenzug zum Jahreswechsel von derzeit 3,0 Prozent um 0,5 Prozentpunkte sinken. Damit geht die Senkung über die 0,3 Punkte Senkung hinaus, die geplant waren. Nach Einschätzung von Beobachtern hat sich Heil damit die niedrigere Schwelle zum ALG-I-Bezug ertauscht. »Das ist ein reines Geschenk an die Wirtschaft. Die Beschäftigten werden davon wenig im Portemonnaie spüren, die Betriebe allerdings schon«, kritisierte Zimmermann.” Beitrag von Alina Leimbach bei neues Deutschland vom 19. September 2018, siehe auch: [Stellungnahme des DGB-Bundesvorstands] Mit Weiterbildung gegen Jobverlust und Fachkräftemangel weiterlesen »
Hartz IV muss weg"... Am Mittwoch (...) hat sich das Bundeskabinett auf einen Gesetzentwurf des Bundesarbeitsministers Hubertus Heil (SPD) geeinigt (...). Arbeitslosengeldanspruch soll planmäßig ab 2020 jeder haben, der binnen zweieinhalb Jahren zwölf Monate lang in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hat. (...) Allerdings weiterlesen »

“… Zu den Plänen von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zum Umbau der Agentur für Arbeit sagt Annelie Buntenbach, Vorstandsmitglied des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB): “Die Weiterbildung von Beschäftigten und die Beratung werden mit dem Gesetz einen deutlichen Schub bekommen. Es geht vor allem um die Menschen, deren Arbeitsplatz gefährdet ist oder wenn der Arbeitsplatz sich z.B. durch Digitalisierung verändert. Es ist richtig, auch die Arbeitgeber finanziell zu beteiligen, weil es nicht darum geht, die Weiterbildungsaufgaben der Arbeitgeber zu ersetzen. Gewerkschaften fordern seit langem, dass Beschäftigte gefördert werden und die Beratung ausgebaut wird. Diese Forderung wird hier aufgegriffen. Wir halten es aber für notwendig, auch Arbeitslose noch besser zu fördern, indem ein zusätzliches Weiterbildungsgeld bei der Teilnahme an Weiterbildung gezahlt wird. Hier gibt es oft noch Fachkräfte, die dringend gebraucht werden und lediglich besser gefördert werden müssen. Außerdem sollten Arbeitslose leichter Zugang zur Arbeitslosenversicherung erhalten, indem die Rahmenfrist – die Zeit, in der sie sozialversicherungspflichtig beschäftigt gewesen sein müssen – nicht auf 30 Monate sondern auf 36 Monate ausgedehnt wird. Die Ausweitung der sozialversicherungsfreien Beschäftigung auf 70 Tage lehnt der DGB entschieden ab. Diese Regelung ist ein Einfallstor für Schwarzarbeit.”…” Stellungnahme des DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach vom 19. September 2018 weiterlesen »
"... Zu den Plänen von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zum Umbau der Agentur für Arbeit sagt Annelie Buntenbach, Vorstandsmitglied des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB): "Die Weiterbildung von Beschäftigten und die Beratung werden mit dem Gesetz einen deutlichen Schub bekommen. Es geht vor allem um die Menschen, deren Arbeitsplatz gefährdet ist oder wenn weiterlesen »

“… Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert ein Bundesgesetz für die Weiterbildung. In dem Gesetz müssten Regelungen zu Information und Beratung, Lernzeiten und der Finanzierung der Weiterbildung verankert werden. “Von der Weiterbildung wird zu Recht viel erwartet: Sie soll gesellschaftliche Prozesse der Individualisierung und Pluralisierung sowie des Strukturwandels und der Digitalisierung unterstützen, sie soll Fragen einer älter werdenden Gesellschaft lösen und die Zivilgesellschaft mitentwickeln. Politik kümmert sich jedoch viel zu wenig darum, die Rahmenbedingungen sicher zu stellen, damit Weiterbildung diese Aufgaben stemmen kann. Im Gegenteil: Die Infrastruktur der Weiterbildung erodiert immer mehr. Deshalb brauchen wir jetzt bundesweit verbindliche Regelungen”, sagte Ansgar Klinger, GEW-Vorstandsmitglied für Berufliche Bildung und Weiterbildung, am Mittwoch mit Blick auf den Deutschen Weiterbildungstag. (…) “Die Digitalisierung entwickelt sich zu einer neuen, zusätzlichen Herausforderung für die Weiterbildung. Deshalb müssen eine flächendeckende Beratung aufgebaut, die Grundbildung gefördert sowie geringqualifizierte und bildungsferne Menschen gestärkt und ermutigt werden, Weiterbildungsangebote zu nutzen”, betonte Klinger…” GEW-Pressemitteilung vom 28. September 2016 weiterlesen »
"... Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert ein Bundesgesetz für die Weiterbildung. In dem Gesetz müssten Regelungen zu Information und Beratung, Lernzeiten und der Finanzierung der Weiterbildung verankert werden. "Von der Weiterbildung wird zu Recht viel erwartet: Sie soll gesellschaftliche Prozesse der Individualisierung und Pluralisierung sowie des Strukturwandels und weiterlesen »

„Der IG Metall-Vorstand hat den Tarifkommissionen empfohlen, für die nächste Metall-Tarifrunde qualitative Forderungen zu diskutieren. Eine davon könnte besonders junge Beschäftigte interessieren: Weiterbildung. Was sie den Arbeitnehmern und auch dem Betrieb bringt, zeigt das Beispiel MAN Salzgitter…“ Beitrag auf der Seite der IG Metall vom 04.09.2014 weiterlesen »
„Der IG Metall-Vorstand hat den Tarifkommissionen empfohlen, für die nächste Metall-Tarifrunde qualitative Forderungen zu diskutieren. Eine davon könnte besonders junge Beschäftigte interessieren: Weiterbildung. Was sie den Arbeitnehmern und auch dem Betrieb bringt, zeigt das Beispiel MAN Salzgitter…“ Beitrag auf der Seite der IG Metall vom 04.09.2014 weiterlesen »

„Überflüssig und teuer“: Der Chef des badem-württembergischen Arbeitgeberverbandes wettert gegen freie Tage für die Bildung. Kolumne von Anna Lehmann in der TAZ vom 15. 08. 2014. Wir erinnern in diesem Zusammenhang an die Kampagne “Fünf Tage für mich!” im LabourNet-Archiv. Auf dieser Seite dokumentieren wir die (leider erfolglose) Geschichte des Kampfes gegen den Angriff auf den Bildungsurlaubsanspruch in NRW im Jahr 2000. Dies war möglich, weil auch der DGB NRW argumentierte, der Bildungsurlaub würde eh nicht in Anspruch genommen… weiterlesen »
„Überflüssig und teuer“: Der Chef des badem-württembergischen Arbeitgeberverbandes wettert gegen freie Tage für die Bildung. Kolumne von Anna Lehmann in der TAZ vom 15. 08. 2014 externer Link weiterlesen »

Die Handreichung „weiterbilden – weiterkommen – teilhaben“ bietet einen umfassenden Überblick über das Thema der Weiterbildung von Migranten und Migrantinnen und viele Anregungen für die Gestaltung von Aktivitäten zur Woche der Weiterbildung vom 19. bis 23. Mai 2014. Handreichung des Geschäftsbereichs „Migration & Qualifizierung“ des DGB Bildungswerks Bund weiterlesen »
Die Handreichung „weiterbilden – weiterkommen - teilhaben“ bietet einen umfassenden Überblick über das Thema der Weiterbildung von Migranten und Migrantinnen und viele Anregungen für die Gestaltung von Aktivitäten zur Woche der Weiterbildung vom 19. bis 23. Mai 2014. Handreichung des Geschäftsbereichs „Migration & Qualifizierung“ des DGB Bildungswerks Bund weiterlesen »

Fünf Tage Bildungsurlaub pro Jahr stehen Arbeitnehmern Mecklenburg-Vorpommers zu, doch nur 0,1 Prozent nimmt den Anspruch wahr. Ändern könnte dies das neue Bildungsfreistellungsgesetz…” Artikel von Verena Jugel, Schwerin, in Neues Deutschland vom 22.02.2014 weiterlesen »
"Fünf Tage Bildungsurlaub pro Jahr stehen Arbeitnehmern Mecklenburg-Vorpommers zu, doch nur 0,1 Prozent nimmt den Anspruch wahr. Ändern könnte dies das neue Bildungsfreistellungsgesetz…" Artikel von Verena Jugel, Schwerin, in Neues Deutschland vom 22.02.2014 externer Link weiterlesen »

Revolution BildungDie “Revolution Bildung” der IG Metall Jugend rollt gerade durch die Betriebe: Azubis und junge Beschäftigte diskutieren, was sie für ihre Bildung und Weiterbildung erwarten. Ende März will die IG Metall Jugend ihre Punkte auf dem Bildungskongress in Filderstadt zusammentragen und zuspitzen…” IGM-Meldung vom 11.02.2014, siehe dazu die Aktionsseite der IG Metall Jugend weiterlesen »
Revolution Bildung"Die "Revolution Bildung" der IG Metall Jugend rollt gerade durch die Betriebe: Azubis und junge Beschäftigte diskutieren, was sie für ihre Bildung und Weiterbildung erwarten. Ende März will die IG Metall Jugend ihre Punkte auf dem Bildungskongress in Filderstadt zusammentragen und weiterlesen »

Weiterbilden – aber wie? Die IG Metall hat mehrere Tarifverträge zur Qualifizierung abgeschlossen, die ihren Mitgliedern Chancen auf Weiterbildung sichern…” IGM-Übersicht vom 10.02.2014 weiterlesen »
"Weiterbilden - aber wie? Die IG Metall hat mehrere Tarifverträge zur Qualifizierung abgeschlossen, die ihren Mitgliedern Chancen auf Weiterbildung sichern…" IGM-Übersicht vom 10.02.2014 externer Link

Antragsinitiative  für den Bildungsurlaub zum DGB-Bundeskongress: “Macht Anträge zum Bildungsurlaub bei Gewerkschaftstag(en), aktuell und eilig zum DGB Bundeskongress 2014. Zur Zeit müssen die Anträge für den DGB-Bundeskongress (am 14. Mai 14) über die örtlichen, bezirklichen, regionalen Gremien von DGB und Einzelgewerkschaften eingebracht werden. Unser Ziel ist es unser Anliegen möglichst breit in die gewerkschaftliche Diskussion zu bringen, d.h. das über Bildungsurlaub in den Gewerkschaften diskutiert wird. Wir bitten euch jetzt alle dringend, wo immer ihr gewerkschaftliche Ansprechpartner/innen (ver.di, IG Metall… alle Einzelgewerkschaften, DGB-Gremien – ehrenamtlich oder hauptamtliche Aktive) habt, diese auch zu bitten, Anträge in den jeweiligen Gremien zum DGB-Bundeskongress einzubringen. Ihr könnt dazu unseren Entwurf benutzen, dieser kann natürlich verändert, erweitert, neu formuliert werden, was immer… – wichtig es muss nur ein Antragstext überhaupt schnell eingebracht werden.” Antragsentwürfe für gewerkschaftliche Organisationswahlen vom Sprecherrat der Freien im Forum Politische Bildung des DGB-Bildungswerkes Bund e.V.- Donnerstag, 10. Oktober 2013. Die InitiatorInnen bitten um Feedbacks der KollegInnen zum Thema: Warum besuchen sie/Kollegen BU-Seminare der Politischen Bildung? Was nehmen sie aus den Seminaren mit? Welche Themen wünschen sie sich? Feedback wie auch eigene Anträge zum Thema leitet die LabourNet-Redaktion gern weiter! weiterlesen »
Antragsinitiative  für den Bildungsurlaub zum DGB-Bundeskongress: "Macht Anträge zum Bildungsurlaub bei Gewerkschaftstag(en), aktuell und eilig zum DGB Bundeskongress 2014. Zur Zeit müssen die Anträge für den DGB-Bundeskongress (am 14. Mai 14) über die örtlichen, bezirklichen, regionalen Gremien von DGB und Einzelgewerkschaften eingebracht werden. Unser Ziel ist es unser Anliegen möglichst weiterlesen »

nach oben