Automobilindustrie

(Zeitlos) wichtig

Aktuelle Belegschaftszeitungen

„Zeitenwende“ als Geldsegen für die Rüstungsindustrie – diese Firmen profitieren (auch auf dem Arbeitsmarkt) – andere „konvertieren“ rückwärts

Dossier

Der Frieden gefährdet Arbeitsplätze. Plakat von Klaus Staeck, 1978. Wir danken für die Freigabe!Von einem neuen Super-Verteidigungsetat profitieren nicht nur größere deutsche Rüstungskonzerne wie Rheinmetall, Krauss-Maffei Wegmann, Hensoldt, Diehl und Heckler & Koch oder europäische Hersteller wie Airbus und der Lenkwaffenkonzern MBDA. Milliardenbeträge werden auch an US-Rüstungskonzerne wie Lockheed Martin und Boeing fließen. Branchenexperten verweisen darauf, dass der Geldsegen keine schlagartige Besserung beim Ausrüstungsstand der Bundeswehr bringen wird. Der Bau eines neuen Kampfpanzers durch Krauss-Maffei Wegmann (KMW) dauert beispielsweise zwei, drei Jahre. Hoffnung können sich KMW und Rheinmetall aber jetzt machen, dass weitere rund 230 Schützenpanzer Puma bestellt werden…“ Artikel von Gerhard Hegmann am 27.02.2022 in der Welt online – siehe zu den viel zu vielen Betrieben NEU: Wedding ohne Waffen! Gemeinsam gegen Krieg! Aktionstage vom 10. bis 12. Juli in Berlin-Wedding mit Großdemonstration & Konzert am Samstag, 11. Juli weiterlesen »

Dossier zu den Profiteuren der „Zeitenwende“ in der Rüstungsindustrie

Der Frieden gefährdet Arbeitsplätze. Plakat von Klaus Staeck, 1978. Wir danken für die Freigabe!

Wedding ohne Waffen! Gemeinsam gegen Krieg! Aktionstage vom 10. bis 12. Juli in Berlin-Wedding mit Großdemonstration & Konzert am Samstag, 11. Juli
weiterlesen »

»
Italien »
»
»
Italien »
»
Autozulieferer GKN schliesst Florentiner Werk und setzt 450 Familien auf die Strasse – nun besetzt für Eigenproduktion

Dossier

Autozulieferer GKN schliesst Florentiner Werk Campi Bisenzio und setzt 450 Familien auf die Strasse - per e-mailGKN, ein britisches multinationales Unternehmen, das Achswellen für mehrere Automobilhersteller produziert, hat heute Freitag, den 9. Juli 2021 die Arbeiter*innen über die sofortige Schliessung des Standorts Campi Bisenzio in der Provinz Florenz informiert. 450 Arbeiter*innen verlieren somit von einem Tag auf den anderen ihren Job. Die Kommunikation über die Betriebsschliessung erfolgte über eine interne E-Mail an die Arbeiter*innen; die Öffentlichkeit konnte in einem Facebook-Post der Metallarbeiter*innengewerkschaft FIOM darüber lesen. (…) Die Massenentlassung bei GKN ist ein weiterer Fall von Kündigungen, die unmittelbar nach Abschluss der Vereinbarung zwischen Regierung, Gewerkschaften und Unternehmensverband Confindustria Ende Juni 2021 erfolgt...” Aus dem Beitrag von Maurizio Coppola vom 9.7.2021 – wir danken! Siehe den Volltext ganz unten und weitere Informationen zur nachfolgenden Fabrikbesetzung und Selbstorganisierung. NEU: [exGKN] Nach fünf Jahren droht das Aus: Countdown für besetzte Fabrik bei Florenz weiterlesen »

Dossier: Autozulieferer GKN schliesst Werk in Florenz/Italien – besetzt für Eigenproduktion!

Autozulieferer GKN schliesst Florentiner Werk Campi Bisenzio und setzt 450 Familien auf die Strasse - per e-mail

[exGKN] Nach fünf Jahren droht das Aus: Countdown für besetzte Fabrik bei Florenz
weiterlesen »

Von Bosch über Continental bis ZF: In der Zulieferer-Branche steht ein massiver Jobabbau an, Fabriken droht die Schließung. Gegen die Krise werden klassische Rezepte nichts helfen

Dossier

Elektro-Mobilität“… Continental, Bosch, ZF, Mahle, Brose – überall droht massiver Jobabbau, Fabriken sind von Schließungen bedroht. Dazu kommen, fast unbemerkt von der Öffentlichkeit, die Insolvenzen der kleinen, oft unbekannten Zulieferfirmen. (…) Bei der vergangenen großen Krise vor mehr als zehn Jahren gab es Rezepte, die das Schlimmste verhinderten. Kurzarbeit, Arbeitszeitkonten leerräumen, mal für ein paar Tage die Halle zusperren. Es sind Rezepte für die ganz normale Krise. (…) Diesmal geht es um einen Umbruch, wie ihn die Autoindustrie noch nicht erlebt hat, weil vieles von dem, was produziert wird, künftig nicht mehr gebraucht wird. (…) Einige Hunderttausend der geschätzt 800 000 bis 900 000 Arbeitsplätze in der Branche stehen auf dem Spiel, wenn sich alternative Antriebe wie Elektromotoren durchsetzen…“ Kommentar „Ein Umbruch, wie ihn die Autoindustrie noch nicht erlebt hat“ von Thomas Fromm vom 25.10.2019 in der Süddeutschen Zeitung online. Siehe dazu NEU: Der Autozulieferer Mahle will sein Werk in Neustadt an der Donau schließen: Am Dienstag (26. Mai) um 14.15 Uhr beginnt mit einer Kundgebung ein unbefrister Streik weiterlesen »

Dossier zu Entlassungen und Werkschließungen bei Autozulieferern

Elektro-Mobilität

Der Autozulieferer Mahle will sein Werk in Neustadt an der Donau schließen: Am Dienstag (26. Mai) um 14.15 Uhr beginnt mit einer Kundgebung ein unbefrister Streik
weiterlesen »

»
USA »
»
»
USA »
»
[USA] Daimler verbietet es, Gewerkschaften auch nur zu diskutieren – Arbeitsbehörde verbietet Daimlers Verbot

Dossier

UAW Local 112Eine Heuschrecke in Alabama – oder so. Warum Autokonzerne so gerne Werke in den Südstaaten der USA eröffnen ist naheliegend: Billigere Arbeitskräfte, kaum Gewerkschaften. Sie haben damit in der Regel nur das Problem, dass die Beschäftigten für ihren Minilohn gar nicht dankbar sind und dementsprechend auch hier anfangen, sich zu organisieren – weswegen das besonders feine Unternehmen Daimler Benz in seinem Handbuch für Beschäftigte ein Verbot der Diskussion über Gewerkschaften verordnete. Ein Diktat, das jetzt vom National Labor Relations Board NLRB selbstverständlich verboten wurde, steht es doch in schreiendem Gegensatz zu Grundrechten. „Der Rechtsprechung des NLRB zufolge verstößt Mercedes in seinem US-Werk gegen geltendes Arbeitsrecht. Bestimmungen des Mitarbeiterhandbuchs, wonach es den Beschäftigten grundsätzlich verboten ist, auf dem Werksgelände über eine gewerkschaftliche Organisierung zu diskutieren, wurden für illegal erklärt…“ Aus dem Bericht der UAW vom 02. Dezember 2014, siehe diesen und NEU: IndustriALL kündigt die Vereinbarung über soziale Verantwortung und Menschenrechte  mit Mercedes-Benz wegen fortgesetztem Vertragsbruch im Werk in Tuscaloosa/Alabama auf weiterlesen »

Dossier zur Gewerkschaftsfeindlichkeit von Mercedes-Benz in den USA

UAW Local 112

IndustriALL kündigt die Vereinbarung über soziale Verantwortung und Menschenrechte  mit Mercedes-Benz wegen fortgesetztem Vertragsbruch im Werk in Tuscaloosa/Alabama auf
weiterlesen »

Kahlschlag bei VW ab 2024? Autobauer plant Kürzungen in Milliardenhöhe, um »Effizienz« zu steigern

Dossier

VW UMBAUEN bei Verkehrswendestadt„… Seit Anfang Oktober verhandelt das VW-Management mit dem Betriebsrat hinter verschlossenen Türen über ein »Effizienzprogramm«, das die Kosten in den kommenden drei Jahren um zehn Milliarden Euro senken soll. Nun zeichnet sich ab, welche Formen der Kahlschlag namens »Accelerate forward« (Forwärtsbeschleunigung) annehmen könnte. Wie am Montag das Handelsblatt berichtete, plant Schäfer, allein in der Verwaltung der VW AG zwischen 4.000 und 6.000 Stellen zu streichen. Die betroffenen Angestellten sollen bevorzugt über Alterszeitregelungen entsorgt werden, den Rest könnten Abfindungsprogramme erledigen. Ziel sei es, die Zahl der Beschäftigten dauerhaft zu reduzieren, Neueinstellungen sollen auf ein Minimum reduziert werden. Passend dazu wurde schon Anfang November ein Einstellungsstopp für die wichtigsten deutschen Standorte Wolfsburg, Hannover, Braunschweig, Salzgitter, Emden und Kassel verhängt. Selbst bei den höchstbezahlten Tarifbeschäftigten der Gruppe »Tarif-Plus«, die aktuell rund 9.000 Mitarbeiter umfasst, will der Autobauer den Rotstift ansetzen…“ Artikel von Ralf Wurzbacher in der jungen Welt vom 14.11.2023 und mehr Infos auch zu den Alternativen (für alle Auto/Metall-Belegschaften). NEU: Weitere Werksschließungen oder chinesische Partner bei VW? Laut Betriebsrat und IG Metall bleiben „Rote Linien unverändert“ – ohne „ideologische Scheuklappen“ weiterlesen »

Dossier: Kahlschlag bei VW ab 2024?

VW UMBAUEN bei Verkehrswendestadt

Weitere Werksschließungen oder chinesische Partner bei VW? Laut Betriebsrat und IG Metall bleiben „Rote Linien unverändert“ – ohne „ideologische Scheuklappen“
weiterlesen »

Deutsche Unternehmen im Nationalsozialismus und wie sie bis heute profitieren: »Ohne die Nazis gäbe es Porsche heute wahrscheinlich nicht«
VW 1938Berühmte deutsche Unternehmer finanzierten das Naziregime. Der Historiker David de Jong untersucht, wie die reichsten Familien dieses Landes bis heute davon profitieren. David de Jongs Großvater war ein jüdischer Unternehmer, dem mehrere Strumpffabriken gehörten. Nach der Besetzung der Niederlande durch die Nationalsozialisten verlor er zwischenzeitlich alles: seine Betriebe, sein Eigentum und seine Familie. Während er sich in Amsterdam verstecken musste, übernahmen andere sein Vermögen. Jahrzehnte später begann sein Enkel zu recherchieren, wer von diesem Unrecht profitierte. Im Interview erklärt der Historiker de Jong, wie Deutschlands reichste Menschen ihr Vermögen durch Verbrechen in der NS-Zeit aufbauten – und es bis heute behalten und vermehren konnten. (…) Mitunter wurde später eine Abfindung gezahlt, doch das änderte nichts daran, dass die geraubten Unternehmen und Vermögen meist in den Händen der Täter blieben. Männer wie Herbert Quandt oder August von Finck kämpften mit allen verfügbaren Mitteln um diesen Besitz. Und waren damit allzu oft erfolgreich…“ Interview von Marilena Piesker vom 12. Mai 2026 in der Zeit online und mehr daraus weiterlesen »

VW 1938

Deutsche Unternehmen im Nationalsozialismus und wie sie bis heute profitieren: »Ohne die Nazis gäbe es Porsche heute wahrscheinlich nicht«
weiterlesen »

»
Serbien »
»
»
Serbien »
»
»
Südkorea »
»
»
Serbien »
»
Südkoreanischer Autozulieferer Yura mißachtet seit Jahren Mindeststandards an Arbeitsbedingungen in Serbien und bestraft nun die Proteste

Dossier

Südkoreanischer Autozulieferer Yura mißachtet seit Jahren Mindeststandards an Arbeitsbedingungen in Serbien und bestraft nun die Proteste„… Auch in Serbien garantiert das Gesetz den Arbeitnehmern das Recht auf Urlaub im Krankheitsfall (einschließlich Urlaub für die Betreuung kranker Kinder). Es gibt jedoch eine Gesetzeslücke, die von dem südkoreanischen Unternehmen Yura ausgenutzt wird, zu dessen Kunden Automobilhersteller wie Kia, Hyundai, Jaguar, Porsche, Audi und Mercedes gehören. Dieses Schlupfloch führt dazu, dass viele Arbeitnehmer den Mindestlohn erhalten. (…) Die Arbeit für Jura hat sich für Tausende von Arbeitnehmern in einen Albtraum verwandelt. Anfang Juni dieses Jahres hatten die Arbeitnehmer genug. Die Autonome Metallarbeitergewerkschaft Serbiens führte eine Reihe von Warnstreiks an, um bessere Löhne und menschenwürdige Arbeitsbedingungen zu fordern. (…) Diese Streiks veranlassten das Unternehmen, eine Kampagne zur Zerschlagung der Gewerkschaft zu starten, während es sich gleichzeitig weigerte, mit der Gewerkschaft zu verhandeln – ein Verstoß gegen das Arbeitsrecht…“ engl. Beitrag vom 7.08.2024 im Blog von Eric Lee, siehe dazu Infos der serbischen Gewerkschaft und eine LabourStart-Kampagne. NEU: Arbeitskonflikte entlang der automobilen Wertschöpfungskette am Beispiel der serbischen Automobilindustrie weiterlesen »

Dossier: Südkoreanischer Autozulieferer Yura mißachtet seit Jahren Mindeststandards an Arbeitsbedingungen in Serbien und bestraft nun die Proteste

Südkoreanischer Autozulieferer Yura mißachtet seit Jahren Mindeststandards an Arbeitsbedingungen in Serbien und bestraft nun die Proteste

Arbeitskonflikte entlang der automobilen Wertschöpfungskette am Beispiel der serbischen Automobilindustrie
weiterlesen »

Unterschriftensammlung von IG Metall-Kolleg*innen, Vertrauensleuten und Betriebsratsmitgliedern aus verschiedenen VW-Werken: Nein zum Umbau auf Kriegswirtschaft!
Initiative 'Gewerkschafter gegen Aufrüstung'Wir IGM – Kolleginnen und Kollegen bei VW schauen mit großer Sorge auf die weltweite Aufrüstung und zunehmende Kriege. In Deutschland werden bereits erste Werke zur Umstellung auf Rüstungsproduktion gesucht. Wer uns damit Arbeitsplätze verspricht, versucht auf üble Weise, die Existenzängste der Belegschaften in der Autoindustrie auszunutzen. Aufrüstung sichert nicht den Frieden, sondern bereitet Kriege vor. Wenn die Regierung einen „Notstand“ ausruft, wird das Streikrecht beschnitten, gibt es Arbeitsverpflichtung und Anordnungen zu extremer Arbeitszeitausdehnung. Im „Kriegsfall“ kommt laut „Arbeitssicherstellungsgesetz“ (ASG) eine Zwangsverpflichtung unter Androhung von Gefängnis für sogenannte Spezialisten aller Berufsgruppen hinzu. In den Schützengräben der Welt sterben Menschen wie du und ich nicht für höhere Werte, sondern für die Interessen großer Kapitaleigner. (…) Diese Entwicklung machen wir nicht mit!…“ Unterschriftensammlung mit 28 Erstunterzeichner*Innen und einer Rücksendeadresse für ausgefüllte Unterschriftenlisten sowie nun als Petition: [Unterschriftensammlung als Petition] Nein zum Umbau auf Kriegswirtschaft weiterlesen »

Unterschriftensammlung von IG Metall-Kolleg*innen, Vertrauensleuten und Betriebsratsmitgliedern aus verschiedenen VW-Werken: Nein zum Umbau auf Kriegswirtschaft!

Initiative 'Gewerkschafter gegen Aufrüstung'

[Unterschriftensammlung als Petition] Nein zum Umbau auf Kriegswirtschaft
weiterlesen »

Tesla und Elon Musk in der brandenburgischen Provinz: Viel Aufregung um eine Mobilität für die gehobene Mittelschicht

Dossier

"Tesla-Arbeiter gegen Faschismus!" (IG Metall bei Tesla)Die Mitteilung des Tesla-Chefs Elon Musk, er wolle „in der Nähe von Berlin“ eine neue Tesla-Fabrik errichten und „Tausende neue Arbeitsplätze“ schaffen, wird von so gut wie allen Seiten des politischen Spektrums gelobt (…) Es gehe schließlich nicht nur um neue Jobs, sondern vor allem um einen Beitrag für eine „klimafreundliche Mobilität“. (…) Es handelt sich bei dem Vorhaben von Tesla erstens um eine Investition, mit der eher Luxusmobilität für eine gut betuchte, westliche Gruppe optimiert und gesteigert werden soll. Zweitens handelt es sich um eine Investition im Rahmen des allgemeinen Hypes um Elektro-Pkw-Mobilität, die ablenkt von den eigentlichen Aufgaben einer Mobilitäts- und Transportorganisation, die den Anforderungen des Klimawandels gerecht wird. Drittens sind die wenigen tausend neuen Jobs in der möglichen neuen Tesla-Fabrik ab dem Jahr 2022 in ein Verhältnis zu setzen (…) zu den mehreren Tausend Jobs im Bereich der erneuerbaren Energien, so der Windkraft-Industrie, die aktuell konkret abgebaut werden… “ Artikel von Winfried Wolf vom 14. November 2019 bei den Nachdenkseiten – siehe die weitere, auch ökologische Entwicklung. NEU: Jagd auf Kranke und Umgehung der Lohnfortzahlung hatte bei Tesla in Grünheide „Erfolg“: Der böse Krankenstand von 17 auf unter 5% gesenkt, auch durch Vertreibung weiterlesen »

Dossier zu Tesla in Brandenburg

"Tesla-Arbeiter gegen Faschismus!" (IG Metall bei Tesla)

Jagd auf Kranke und Umgehung der Lohnfortzahlung hatte bei Tesla in Grünheide „Erfolg“: Der böse Krankenstand von 17 auf unter 5% gesenkt, auch durch Vertreibung
weiterlesen »

„Zukunftswerk Osnabrück“: Öffis statt Panzer – für eine zivile Zukunft am VW-Standort Osnabrück!

Dossier

Kampagnenseite von Robin Wood: Öffis statt Panzer – für eine zivile Zukunft am VW-Standort Osnabrück!In Osnabrück fertigen etwa 2.300 Beschäftigte am Volkswagen-Standort Autos. Doch die Produktion ist nur noch bis 2027 gesichert – was danach kommt, ist bisher offen. Im Gespräch ist, das Werk anschließend für die Rüstungsproduktion zu nutzen. Vor allem Rheinmetall ist offenbar interessiert an einer Werksübernahme. Damit steht Osnabrück stellvertretend für zwei allgemeine Trends: Erstens die Sorge der Beschäftigten in der kriselnden Autoindustrie um ihre Arbeitsplätze, zweitens die Zunahme von militärischer Produktion. Aktive von ROBIN WOOD haben deshalb in Osnabrück bereits ein Zeichen gesetzt. Mit einer Kletteraktion forderten sie: Öffis statt Panzer – Jobs nicht auf Krieg aufbauen! Denn ROBIN WOOD setzt sich dafür ein, den Standort Osnabrück zu erhalten und für eine sozial-ökologische Mobilitätswende zu nutzen…“ Die Kampagnenseite von Robin Wood und nun auch das Aktionsnetzwerk „Zukunftswerk Osnabrück“ – siehe mehr Infos und Hintergründe. NEU: Kunstaktion als „politisch motivierte Straftat“: Staatsanwaltschaft veranlasst Hausdurchsuchung im Umfeld von „Rausmetall“ und „Zukunftswerk Osnabrück“ weiterlesen »

Dossier zur Kampagne Öffis statt Panzer – für eine zivile Zukunft am VW-Standort Osnabrück!

Kampagnenseite von Robin Wood: Öffis statt Panzer – für eine zivile Zukunft am VW-Standort Osnabrück!

Kunstaktion als „politisch motivierte Straftat“: Staatsanwaltschaft veranlasst Hausdurchsuchung im Umfeld von „Rausmetall“ und „Zukunftswerk Osnabrück“
weiterlesen »

Offener Brief des Friedenskomitees der Snop Automotive GmbH in Artern an den IG Metall-Vorstand für kompromisslose Positionierung gegen Hochrüstung und Krieg
Initiative 'Gewerkschafter gegen Aufrüstung'Es gibt Zeiten, in denen kann man schweigen und es gibt Zeiten, in denen Schweigen Verrat wäre. Deshalb wenden wir uns mit diesem offenen Brief an Euch, weil wir es für dringend notwendig erachten. Unserer Meinung nach, ist eine äußerst gefährlichen Entwicklung in den DGB Gewerkschaften, insbesondere in der IG Metall zu erkennen. Wir können und wollen zu der unentschlossenen bis inkonsequenten Haltung des IG Metallvorstandes und des DGB in der Frage der Umstellung auf Kriegsproduktion und der damit verbundenen Kriegstreiberei der Regierung nicht schweigen. Denn sie geht einher mit der Beseitigung unserer sozialen  Errungenschaften, Arbeitsplatzvernichtung und einer zunehmenden Einschränkung unserer demokratischen Grundrechte und Freiheiten…“ Offener Brief an den IG Metall- Vorstand Friedenskomitee Snop Automotive Artern am 9. April 2026 veröffentlicht von der VKG – Vernetzung für kämpferische Gewerkschaften weiterlesen »

Initiative 'Gewerkschafter gegen Aufrüstung'

Offener Brief des Friedenskomitees der Snop Automotive GmbH in Artern an den IG Metall-Vorstand für kompromisslose Positionierung gegen Hochrüstung und Krieg
weiterlesen »

»
China »
»
Ausstehende Löhne, Vorwurf unerlaubter Leiharbeit im Logistikzentrum des Batterieherstellers CATL in Thüringen – und nun gekündigte/abgemahnte Betriebsräte

Dossier

IG Metall Erfurt: CATL - Mit Mitbestimmung in die Zukunft!Gut ein Dutzend Leiharbeiter beklagen Missstände im Zusammenhang mit ihren Nachtschichten im Logistikzentrum des Batterieherstellers CATL in Erfurt. Ihren Angaben nach stehen Löhne aus und sie vermuten eine Schlechterstellung gegenüber der Stammbelegschaft. Zudem hat der Personalverleiher mutmaßlich ohne Erlaubnis der Arbeitsagentur gearbeitet. (…) Mehr als ein Dutzend Betroffene hätten deshalb um Unterstützung gebeten, zumal auch Löhne ausständen. Sollten sich die Gesetzesverstöße bestätigen, drohen Bußgelder von mehreren Zehntausend Euro…“ Beitrag von Karsten Heuke vom 9. Juni 2023 beim MDR Thüringen, siehe mehr daraus/dazu und weitere Eskalationen. NEU: CATL Thüringen zog die Klage am Landesarbeitsgericht zurück: Sieg der IG-Metall-Betriebsräte gegen die Abmahnung wegen Antifaschismus rechtskräftig weiterlesen »

Dossier zu vielfältigen Konflikten beim Batteriehersteller CATL in Thüringen

IG Metall Erfurt: CATL - Mit Mitbestimmung in die Zukunft!

CATL Thüringen zog die Klage am Landesarbeitsgericht zurück: Sieg der IG-Metall-Betriebsräte gegen die Abmahnung wegen Antifaschismus rechtskräftig
weiterlesen »

„Kostenloser“ Nahverkehr, oder: Die Frage, wofür Steuergelder ausgegeben werden. Statt für Giftautos.

Dossier

Initiative Nahverkehr für alleDie einen finden eine ganze Verkehrswende statt ticketlosem Nahverkehr sei nötig, ohne jetzt groß auszuführen, was an solchem Nahverkehr zu schwach wäre. Andere wollen den Nahverkehr  nochmal bezahlt haben, zu den Steuern – aus denen er ja finanziert werden soll – soll eine weitere Sondersteuer, Sonderabgabe, was auch immer, hinzu kommen. Die einen finden vergiftete Luft und Verkehrstote durchs Auto jeweils zusätzliche Argumente für eine andere Verkehrspolitik, andere sehen darin eine Art Ablenkung vom Kampf um Gemeineigentum und Zugang. Mit anderen Worten: Der (gar nicht so) kostenlose Nahverkehr ist in der linken Debatte angekommen, hier und da auch in der praktischen Tätigkeit. Dieweil die Autoindustrie und ihre Vorfeldorganisationen massiv zur Verteidigung ihrer Fördermillionen mobilisieren – auch gegen Umfrageergebnisse, die für sie gar nicht günstig aussehen. Und am Horizont taucht die Frage auf, aktiv werden oder Justiz abwarten… NEU: Solidarisch gegen Ticketkontrollen und die hohen Preise im ÖPNV: Aktion in U3, U7 und U8 fordert kostenlosen ÖPNV in Berlin weiterlesen »

Dossier zum „kostenlosen“ Nahverkehr statt Fetisch Auto

Initiative Nahverkehr für alle

Solidarisch gegen Ticketkontrollen und die hohen Preise im ÖPNV: Aktion in U3, U7 und U8 fordert kostenlosen ÖPNV in Berlin
weiterlesen »

»
Slowakei »
»
»
Slowakei »
»
Die allererste Streikabstimmung im Kia-Werk in Žilina, Slowakei, dem einzigen europäischen Werk des koreanischen Autokonzerns
Streikabstimmung der Zo Oz Kovo Kia bei kia slovakia im April 2026Die Beschäftigten von Kia Slovakia treten in Streikbereitschaft, und der Konflikt zwischen den Gewerkschaften und der Unternehmensleitung spitzt sich weiter zu. Grund dafür sind die gescheiterten Tarifverhandlungen, bei denen sich Gewerkschaftsvertreter und Arbeitgeber bislang nicht auf einen neuen Tarifvertrag einigen konnten. Die Gewerkschaft KOVO im Werk in Žilina spricht von wachsender Unzufriedenheit unter den Mitarbeitern und kündigt den nächsten Schritt an: eine Abstimmung der Mitarbeiter über den Streik. (…) Die Gewerkschafter der Basisorganisation OZ KOVO Kia Žilina behaupten, dass die bisherigen Vorschläge des Arbeitgebers weder den Erwartungen der Mitarbeiter in der Produktion noch der Realität entsprechen, in der ihrer Meinung nach langjährige Mitarbeiter jahrelang die Hauptlast der Fabrikleistung getragen haben…“ slowakischer Artikel von Marek Rodák vom 2. April 2026 auf startitup.sk – siehe dazu mehr Informationen und ein Video weiterlesen »

Streikabstimmung der Zo Oz Kovo Kia bei kia slovakia im April 2026

Die allererste Streikabstimmung im Kia-Werk in Žilina, Slowakei, dem einzigen europäischen Werk des koreanischen Autokonzerns
weiterlesen »

»
Argentinien »
»
»
Brasilien »
»
Argentinien: Verbindung zwischen Diktatur und Mercedes-Benz im Falklandkrieg
Los 14 obreros desaparecidos de Mercedes Benz y los tres que fueron liberados habían participado en 1975 en una huelga.„Am 2. April hat sich der Beginn des Falklandkrieges zum 44. Mal gejährt. (…) Anlässlich des Jahrestags und der Verschränkung zwischen der argentinischen Diktatur und dem Falklandkrieg berichtet Journalist Esteban Viu über die Verbindung zwischen dem deutschen Autobauer Mercedes-Benz und der Militärdiktatur, die bis heute nicht aufgearbeitet ist. „Die Gefangenen wurden in einen Mercedes-Benz LKW gebracht, den wir ironisch ‚Menéndez-Benz‘ nannten, in Anlehnung an den Nachnamen des Generals, der das III. Korps befehligte.“ (….) Die Verbindung zwischen dem Unternehmen und der argentinischen Diktatur war so eng und funktional, dass Mercedes-Benz hohe Gewinne erwirtschaftete, während die von ihnen produzierten Lastwagen Leichen zu Massengräbern und Soldaten auf den Falklandinseln transportierten…“ Beitrag von Bastian Greshake Tzovaras vom 9. April 2026 in amerika21 – siehe mehr daraus und dazu weiterlesen »

Los 14 obreros desaparecidos de Mercedes Benz y los tres que fueron liberados habían participado en 1975 en una huelga.

Argentinien: Verbindung zwischen Diktatur und Mercedes-Benz im Falklandkrieg
weiterlesen »

nach oben