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Soziale Konflikte in Bangladesch

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Textilarbeiterinnen in Bangladesch kämpfen für eine Anhebung des Mindestlohns um mehr als 200 % und fordern internationale Unterstützung

Dossier

Global May Day: „Garment workers in Bangladesh fight for an increase in minimum wage by more than 200% and call for international support"Eine Allianz aus 11 Verbänden und Gewerkschaften des Bekleidungssektors in Bangladesch hat sich dem Garment Workers‘ Trade Union Center (GWTUC) angeschlossen, um für eine Anhebung des Mindestlohns auf 25 000 BDT (ca. 215€ / 235US$) pro Monat zu kämpfen. Das klingt vielleicht nicht nach viel. Aber wenn man bedenkt, dass der derzeitige Mindestlohn für die Beschäftigten in der Bekleidungsindustrie des Landes bei mageren 8 000 BDT liegt, wäre eine Erhöhung um mehr als 200 % ein echter Meilenstein für die vier Millionen Beschäftigten in dieser Branche. Die überwiegende Mehrheit davon sind weibliche Arbeitskräfte. In Bangladesch gibt es rund 4000 Bekleidungsfabriken, von denen die meisten für Marken wie Adidas, H&M, Nike, Marc O’Polo und Zara produzieren. Der GWTUC ruft andere Gewerkschaften und Einzelpersonen auf, sich mit den Bekleidungsarbeitern zu solidarisieren…“ engl. Aufruf vom 20.4.2023 bei Global May Day mit weiteren Infos. NEU: Auf eigene Faust: In einem Modellprojekt haben medico-Partner eine kollektive Krankenversicherung für Textilarbeiter:innen in Bangladesch eingeführt weiterlesen »

Dossier: Textilarbeiterinnen in Bangladesch kämpfen für eine 2-3fache Anhebung des Mindestlohns

Global May Day: „Garment workers in Bangladesh fight for an increase in minimum wage by more than 200% and call for international support"

Auf eigene Faust: In einem Modellprojekt haben medico-Partner eine kollektive Krankenversicherung für Textilarbeiter:innen in Bangladesch eingeführt
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Tausende (nicht mehr nur) Studierende protestieren gegen das diskriminierende Quotensystem für staatliche Stellen in Bangladesch und erleben massive Polizeigewalt

Dossier

Studierende protestieren gegen das diskriminierenden Quotensystems für staatliche Stellen in Bangladesch und erleben massive Polizeigewalt - #Save_Bangladeshi_studentsDie bangladeschischen Behörden sind während der landesweiten Proteste gegen die Quotenreform „Bangla-Blockade“ mit unrechtmäßiger Gewalt gegen protestierende Studenten vorgegangen (…) Weitere Zeugenaussagen bestätigen die Fortsetzung eines mehrjährigen Musters von Gewalt gegen Demonstranten, die angeblich von Mitgliedern der Bangladesh Chatra League (BCL), einer der Regierungspartei nahestehenden Gruppe, begangen wurde. (…) Augenzeugen, mit denen Amnesty International sprach, berichteten, dass die Proteste völlig friedlich verliefen, bevor einzelne Mitglieder der BCL am 15. Juli begannen, sie anzugreifen. (…) Die Massenproteste seit dem 1. Juli 2024 sind eine Reaktion auf die Wiedereinführung einer 30-prozentigen Quote für Kinder von Freiheitskämpfern bei staatlichen Stellen, die nach Ansicht der Demonstranten Anhänger der Regierungspartei begünstigt. Diese Quote wurde von der Regierung als Reaktion auf die massiven Studentenproteste im Jahr 2018 gestrichen…“ engl. Meldung vom 17.7.24 bei Amnesty International – siehe weitere Informationen zu aktuell über 100 Getöteten, doch Bangladesh ist momentan vom Rest der Welt abgeschnitten. NEU: Bangladesch: «Wir werden gerade zum zweiten Mal unabhängig» weiterlesen »

Dossier zu Studierendenprotesten gegen das diskriminierende Quotensystem für staatliche Stellen in Bangladesch

Studierende protestieren gegen das diskriminierenden Quotensystems für staatliche Stellen in Bangladesch und erleben massive Polizeigewalt - #Save_Bangladeshi_students

Bangladesch: «Wir werden gerade zum zweiten Mal unabhängig»
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Selbstorganisation der gegenseitigen Hilfe gegen die Epidemie in Bangladesch
Streikende Textilarbeiterinnen demonstrieren in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch am 11. Januar 2019Bei vielen Berichten aus Bangladesch steht immer wieder – ausdrücklich oder auch nicht – im Vordergrund, man müsse den armen Betroffenen, etwa jetzt der Absatzkrise der Textilindustrie, helfen. Wenn mit Hilfe Solidarität gemeint ist und nicht Paternalismus, dann ist das positiv. Ansonsten zeigt allein schon der immer wieder aufflackernde dauerhafte Kampf der Textilarbeiterinnen und Textilarbeiter des Landes, dass es sich keineswegs um „Hilfe für Hilflose“ handelt, denn hilflos sind diese Menschen wahrlich nicht. Das zeigt sich auch in den Zeiten der Epidemie, wo in vielen Fällen nur die Selbstorganisation der Betroffenen ihr Überleben sichert. In dem Bericht „Bangladesh people’s initiatives in facing the pandemic: A short note“ von Farooque Chowdhury am 21. Dezember 2020 bei Countercurrents wird eine ganze Reihe selbstorgansierter Initiativen quer durchs Land kurz skizziert, mit denen insbesondere die Menschen in dicht bevölkerten Armutsvierteln der großen Städte ihr Überleben selbst sichern – angesichts der auch in Bangladesch vorherrschenden Regierungspolitik im Dienste der reichen Klassen eine dringende Notwendigkeit. Die organisierten Maßnahmen reichen von Erntehilfen bei Bauern in einer Kette hin zum Verkauf von Lebensmitteln zum Selbstkostenpreis und zu zahlreichen Spenden aus der Mittelklasse, dem Aufbau von Werkstätten zur Produktion von Schutzausrüstung bis zur Ausarbeitung eigener Sicherheitskonzepte ohne Mitwirkung von Polizei und Behörden. weiterlesen »

Streikende Textilarbeiterinnen demonstrieren in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch am 11. Januar 2019

Selbstorganisation der gegenseitigen Hilfe gegen die Epidemie in Bangladesch
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Polizei schiesst auf Demonstration von Rana Plaza
Vor dem Werk – vor den Resten des Werkes, wo immer noch die Körper von Opfern liegen – haben sie für Entschädigungen und bessere Arbeitbedingungen demonstriert – wieder einmal, wie schon so oft. Straßen blockiert. Und die Polizei Bangladeschs, samt den Behörden – unfähig irgendwie gegen die Kapitalverbrechen der bengalischen, europäischen und nordamerikanischen Unternehmen vorzugehen – ist keinesfalls unfähig, gegen Opfer und ihre Angehörige vorzugehen. weiterlesen »
Vor dem Werk - vor den Resten des Werkes, wo immer noch die Körper von Opfern liegen - haben sie für Entschädigungen und bessere Arbeitbedingungen demonstriert - wieder einmal, wie schon so oft. Straßen blockiert. Und die Polizei Bangladeschs, samt den Behörden - unfähig irgendwie gegen die Kapitalverbrechen der bengalischen, weiterlesen »

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Textilarbeiter in Aufruhr: Schwere Zusammenstöße mit der Polizei bei Protesten in Bangladesch
Seit Tagen protestieren tausende Mitarbeiter der Bekleidungsindustrie in Bangladesch gegen die unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen in den Textilfabriken. Artikel von Hilmar König, Delhi, im Neues Deutschland vom 04.12.2012 weiterlesen »

Quelle: Artikel von Hilmar König, Delhi, im Neues Deutschland vom 04.12.2012 externer Link

Seit Tagen protestieren tausende Mitarbeiter der Bekleidungsindustrie in Bangladesch gegen die unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen in den Textilfabriken. weiterlesen »

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