Termine und Veranstaltungen

(Die Veranstaltungshinweise stellen nicht zwingend eine Empfehlung der Redaktion des LabourNet Germany dar!)

 

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Terminübersicht:

  • 25. Januar 2020 / Köln

    Vom Klimawandel zum Gesellschaftswandel Klimaschutz – Arbeitsplätze Anders Leben und Arbeiten – Strukturwandel in den Braunkohlerevieren – Verkehrswende

    Veranstalter*innen: Gewerkschafter*innen für Klimaschutz; Attac-AG Energie-Klima-Umwelt; Attac-AG ArbeitFairTeilen

    Programm

    10 Uhr: Einlass

    Anmeldung, informelle Gespräche z.B. an den Info-Tischen

    11 Uhr: Auftakt

    – Begrüßung durch die Veranstalter*innen

    – Vorträge von

    Peter Singer (Mitglied im Regionalrat Köln für Die Linke) und

    Winfried Wolf (Verkehrsexperte, Chefredakteur von Lunapark, Mitglied vom wissenschaftlichen Beirat von Attac DE)

    – Vorstellung der Referent*innen für beide Workshops

    12 Uhr – 13 Uhr und 13 Uhr 45 – 16 Uhr:

    Parallele Workshops:

    – Verkehrswende

    – Strukturwandel in den Braunkohlerevieren

    (Kurze Referate und Diskussion; Vorschläge für das Plenum)

    Verkehrswende

    16 Uhr 30 – 18 Uhr: Plenum

    Vorstellung der Ergebnisse beider Workshops und Debatte darüber. Es gibt dann noch viel zu tun – wie packen wir es an?

    18 – 19 Uhr: Ausklang

    Weitere Infos: https://www.labournet.de/politik/gw/gw-in-d/gewerkschafterinnen-fuer-klimaschutz/
    E-Mail-Kontakt: klimakonferenz-koeln@attac.de

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  • 4. Februar 2020 / Hamburg

    Who Cares?! Ein vielstimmiges Gespräch über das Sorgen

    Hörspiel + Gespräch mit Künstlerinnen und Aktivistinnen von Swoosh Lieu, dem Netzwerk Care Revolution und der Plattform 20.000 Frauen im Rahmen der W3-Themenreihe “arbeit global: Arbeit und Geschlechter(un)gerechtigkeit” von W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V.

    Zugänge zum Arbeitsmarkt, Arbeitsbedingungen und Care-Tätigkeiten sind eng mit geschlechtlichen Zuschreibungen, rassistischen, sexistischen und/oder klassenbezogenen Diskriminierungen verwoben: Dies betrifft vor allem Frauen, LSBTIQ*-Personen sowie weitere marginalisierte Gruppen wie z.B. Migrant*innen. Wie können diese Ungerechtigkeiten aufgebrochen werden, sodass inklusive, wertschätzende Arbeitsstrukturen in einer solidarischen Gesellschaft entstehen? Braucht es eine Care Revolution und wie könnte sie gelingen? Diesen Fragen geht der dritte Themenblock der insgesamt 3jährigen W3_Veranstaltungsreihe arbeit global nach. Unter dem Schwerpunkt Arbeit und Geschlechter(un)gerechtigkeit finden von Januar bis Juni 2020 Diskussionsrunden, Workshops und Rundgänge mit Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen statt.

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  • 5. Februar 2020 / Hamburg

    Warum wählen nicht wenige unserer Kollegen „rechts“?

    Der Ortsverein verdi FB08 lädt in zu einer Veranstaltung mit dem Soziologen und Philosophen Werner Seppmann zur Frage: Warum wählen nicht wenige unserer Kollegen „rechts“ ?

    Dies ist eine Veranstaltung mit demokratischer Diskussion. Die Veranstalter behalten sich das Recht vor, Personen, die die Veranstaltung stören, des Raums zu verweisen. Die Veranstaltung macht Der Ortverein zusammen mit der Masch e.V.

    Die Abwendung eines großen Teils der abhängig Beschäftigten von der »SPD« und inzwischen auch von der »Linken« und die Hinwendung zur »AfD« ergeben sich aus den Wahlanalysen. Ein Zusammenhang mit der wachsenden Polarisierung der Gesellschaft in »reich« und »arm« liegt nahe.
    Während immer mehr Beschäftigte prekär arbeiten müssen, haben die »oberen 10.000« mittlerweile einen so großen Anteil am gesellschaftlichen
    Reichtum, wie das zuletzt im Kaiserreich der Fall war. Auch die bislang noch relativ gut Verdienenden unter den Lohnabhängigen geraten unter Druck, dem sie sich mit vermehrten und psychisch krankmachenden Anstrengungen entgegen zu stemmen versuchen.
    Gleichzeitig zeigen Meinungsumfragen, dass sich immer weniger Menschen von der etablierten Politik, aber auch von Politik überhaupt, noch Lösungen versprechen. Diese Weltsicht »einmal unten, immer unten«, für die Hartz IV und die allenfalls symbolischen Korrekturen daran stehen, greift um sich. Im Gegenteil befürchten viele unter dem Mantel der ökologischen Wende einen neuen Angriff auf ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen. Die Frage liegt auf der Hand, warum bewirken diese gesellschaftlichen Veränderungen und Politikerfahrungen nicht einen gewerkschaftlichen Aufschwung und einen politischen »Linksruck«? Warum verfangen bei Wahlen stattdessen die mit sozialen Phrasen und einer angeblichen Klartextsprache verkleideten Scheinlösungen von vorgestern? Warum gewinnen in einigen Betrieben, gerade in solchen, in denen die nächste Krise bereits ihre Schatten voraus wirft, gewerkschaftsfeindliche rechte »Kümmerer« an Boden? Da läuft was falsch. Wir müssen darüber reden, was wir als Gewerkschafter/in anders machen müssen. Aber die Diskussion der Korrekturen beginnt mit einer Bestandsaufnahme.
    Dafür haben wir uns fachkundige Hilfe eingeladen: Werner Seppmann, Politologe, Soziologe, Gelsenkirchen, gelernter Bäcker

    Wir haben Werner Seppmann u.a. um Antworten auf folgende Fragen gebeten:
    • Stimmt die oben geschilderte Entwicklung des Wahlverhaltens?
    • Wie groß ist der Anteil der »Rechtswähler« unter den Lohnabhängigen wirklich?
    • Was hat sich im »spontanen Klassenbewusstsein« der Lohnabhängigen verändert?
    • Auf welchen gesellschaftlichen und politischen Erfahrungen beruht das?
    • Warum können »Rechte« an diesem Bewusstsein relativ erfolgreich anknüpfen und »Linke« eher weniger?
    • Ist unsere Hoffnung auf die »Arbeiterklasse« als Träger einer besseren Gesellschaft ausgeträumt?

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  • 28. Februar 2020 / Frankfurt am Main

    Klima, Digitalisierung, Gewerkschaften & Arbeitskampf 4.0. Konferenz zu Systemwandel und Gewerkschaft

    Veranstalter:  Freie Arbeiter- und Arbeiterinnen Union Frankfurt (fauffm-kontakt@fau.org)

    Auf der Konferenz wollen wir gemeinsam mit Gewerkschafter*innen, Lohnabhängigen und Interessierten der Frage nachgehen, ob Gewerkschaften ein geeignetes Instrument sein können, eine kollektiv bestimmte, ökologische Produktion voranzutreiben, ohne dabei den Erhalt von Arbeitsplätzen als Selbstzweck über alles andere zu stellen.

    Die Frage, wie eine Vergesellschaftung des technischen Fortschrittes aussehen kann, scheint insbesondere in diesem Zusammenhang zentral, sofern wir den Gewinn am technischen Fortschritt nicht wieder wenigen Privateigner*innen überlassen wollen, während die Masse die negativen Folgen desselben sogenannten Fortschrittes zu tragen hat.

    Getreu dem Motto „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ werden wir entlang ausgewählter Branchen gewerkschaftliche Handlungsoptionen zu den Themen Klima, Digitalisierung und Gewerkschaft entwickeln.

    Als Ausdruck der Selbstermächtigung liegen uns hierbei solidarische Arbeitskämpfe von morgen am Herzen.

    Diese müssen aus unserer Sicht weit über aktuelle Tageskämpfe um mehr Lohn oder bessere Arbeitsbedingungen hinausgehen.

    Arbeitskampf 4.0 muss in ein antikapitalistisches Programm des Systemwandels eingebettet werden, ohne den es kein kollektives, unsere Lebensgrundlagen erhaltendes Wirtschaften geben kann.

    Wir rufen alle Lohnabhängigen und Gewerkschafter*innen, für die Gewerkschaft mehr als nur ein Instrument für die kurzfristige Verbesserung der eigenen Arbeitsbedingungen ist auf, gemeinsam mit uns die Rolle von Gewerkschaft neu zu definieren.

    Gesucht sind Gewerkschaften, die sich der aktuell drängenden Fragen nach unserer Welt von morgen annehmen und mutig für die notwendigen Änderungen kämpfen, selbst wenn dafür der Abschied von bisherigen Eigentumsverhältnissen und Privilegien notwendig wird.

    Geplant sind AGs zu den Branchen Automobil, Textil, IT, Soziales und Pflege vor. Branchenübergreifend wird es zu dem eine AG zu Klima und Gewerkschaft geben.

    Freitag, 28.Februar 2020 – Einführung
    Einlass 19:00 Uhr
    Veranstaltungsbeginn 19:30 Uhr

    Samstag, 29. Februar 2020 – Arbeitsgruppen
    Einlass 09:00 Uhr
    Veranstaltungsbeginn 9:30 Uhr
    Veranstaltungsende 17:45 Uhr

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  • 21. März 2020 / Hamburg

    Gesellschaft umcaren – Feministische und wachstumskritische Perspektiven auf Arbeit

    Workshop mit Mia Smettan und Mike Korsonewski – Konzeptwerk Neue Ökonomie im Rahmen der W3_Themenreihe “arbeit global: Arbeit und Geschlechter(un)gerechtigkeit” von W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V.

    Anmeldung an: info@w3-hamburg.de

    Spendenvorschlag: 5-25 Euro

    Zugänge zum Arbeitsmarkt, Arbeitsbedingungen und Care-Tätigkeiten sind eng mit geschlechtlichen Zuschreibungen, rassistischen, sexistischen und/oder klassenbezogenen Diskriminierungen verwoben: Dies betrifft vor allem Frauen, LSBTIQ*-Personen sowie weitere marginalisierte Gruppen wie z.B. Migrant*innen. Wie können diese Ungerechtigkeiten aufgebrochen werden, sodass inklusive, wertschätzende Arbeitsstrukturen in einer solidarischen Gesellschaft entstehen? Braucht es eine Care Revolution und wie könnte sie gelingen? Diesen Fragen geht der dritte Themenblock der insgesamt 3jährigen W3_Veranstaltungsreihe arbeit global nach. Unter dem Schwerpunkt Arbeit und Geschlechter(un)gerechtigkeit finden von Januar bis Juni 2020 Diskussionsrunden, Workshops und Rundgänge mit Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen statt.

     

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Kurzlink: https://www.labournet.de/?p=84761
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