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Google in Irland: Ein riesiges Steuerschlupfloch schließt sich
Google ist böse“Google verabschiedet sich von einem Verfahren, mit dem Milliardengewinne aus Europa heraus und am Fiskus vorbei geschleust wurden. (…) Dies ist eine gute Nachricht, doch gebührt das Lob dafür nicht dem Konzern aus dem Silicon Valley, sondern jenen Politikern, die dabei mitgeholfen haben, das Schlupfloch endlich zu schließen. Die meisten anderen EU-Staaten haben dazu massiven Druck auf Irland ausgeübt, auf ein Mitgliedsland der Union, das sich lange wie eine Steueroase aus der Karibik gerierte. 2014 beugte Dublin sich dem Drängen und versprach, das Steuer-Sandwich bis 2020 gänzlich abzuschaffen – so lange durften alle Unternehmen, die sich daran gewöhnt hatten, das Schlupfloch weiter nutzen. Google tat es länger als die meisten anderen Unternehmen. Dies zeigt: Solange solche Steuertricks legal sind, werden die Unternehmen sie auch nutzen – und alles dafür tun, um ihre Gewinne zu maximieren. Der frühere Google-Chef Eric Schmidt hat über das Steuerspar-Konstrukt seines Unternehmens vor Jahren gesagt: “Ich bin sehr stolz auf die Struktur, die wir aufgesetzt haben. Wir haben das mit den Anreizen der Regierungen getan … das nennt man Kapitalismus. Wir sind stolze Kapitalisten.” Es liegt also letztlich an den Politikern (und weniger an den trickreichen Steuerberatern der international agierenden Konzerne), ob der öffentlichen Hand Milliarden an Steuern entgehen. Regierungen und Parlamente haben es in der Hand, solche Schlupflöcher zu schaffen, aber eben auch, sie zum Wohle ihrer Gemeinwesen endlich zu schließen. Und sie haben es auch in der Hand, eine Digitalsteuer einzuführen, die dafür sorgt, dass in jedem Fall ein Teil der vielen Milliarden, welche die Tech-Konzerne in Europa verdienen, auch hier verbleibt.” Kommentar von Ulrich Schäfer vom 1. Januar 2020 bei der Süddeutschen Zeitung online weiterlesen »

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Apple: Warum uns das iPhone Milliarden kostet

Dossier

Bloody AppleApple macht mit dem iPhone Milliarden. Doch auf den Gewinn zahlt der Konzern kaum Steuern. Wir haben erstmals berechnet, wie viel Steuereinnahmen Europa dadurch verliert…” Artikel von Philip Faigle, Julian Stahnke und Paul Blickle vom 15. September 2015 bei der Zeit online. Siehe dazu unser Dossier: Ermittlungen der Kommission: EU geht gegen Steueroasen in Europa vor [?] und hier nur zu Apple neu: Prozess in Paris: Kritik an Apple als Steuersünder soll verhindert werden – Apple verliert vor Pariser Gericht: Steuerbetrug darf kritisiert werden weiterlesen »

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Bloody Apple"Apple macht mit dem iPhone Milliarden. Doch auf den Gewinn zahlt der Konzern kaum Steuern. Wir haben erstmals berechnet, wie viel Steuereinnahmen Europa dadurch verliert..." Artikel von Philip Faigle, Julian Stahnke und Paul Blickle vom 15. September 2015 weiterlesen »

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Ryanair gezwungen, erstmals mit Gewerkschaften zu verhandeln: Aktie im Sinkflug, erster Streik
rynair lowest wagesEs wäre ja fast eine Weihnachtsgeschichte geworden: Zum Fest – und für seinen reibungslosen Ablauf im Reise-Sinne des Unternehmens – hatte sich Mr. O’Leary erstmals herab lassen müssen, mit Gewerkschaften zu verhandeln, zumindest: Sich an einen Tisch mit ihnen zu setzen. Aber kein Charles Dickens schrieb über seine Wandlung, sondern die Aktionäre stoßen seine Papiere ab. Klar: Gewerkschaften gehen ans Geld. Beschäftigte, die unverschämter Weise auch noch von ihrer Arbeit leben wollen – sowieso. Ryanair ist gezwungen, zu verhandeln – oder, zumindest, so tun, als ob. Weil in Portugal, Spanien, Italien, Großbritannien und Irland Piloten und Kabinencrews rebellierten, auch in der BRD Unmut massiv wurde und nun hierzulande zum ersten Streik der Unternehmensgeschichte führt… (Wie sich das seit einiger Zeit anbahnte, kann in der LabourNet Rubrik zu Ryanair ausführlich nachgelesen werden…) Während die irische Gewerkschaft Impact den beschlossenen Streik nach Erfüllung ihrer Forderung nach schriftlicher Anerkennung erst einmal „vorübergehend“ aussetzte, hat VC in der Bundesrepublik für heute zum Warnstreik aufgerufen Zur jüngsten Entwicklung der Unternehmenshaltung unsere kommentierte Materialsammlung „Erzwungene Verhandlungen bei Ryanair“ vom 21. Dezember 2017, in der auch die verschiedenen Faktoren der letzten Monate nochmals berücksichtigt werden, von den massenhaften Kündigungen der Piloten bis zu mindestens teilweise erfolgreichen Klagen von Kabinenbesatzungen weiterlesen »
rynair lowest wagesEs wäre ja fast eine Weihnachtsgeschichte geworden: Zum Fest – und für seinen reibungslosen Ablauf im Reise-Sinne des Unternehmens – hatte sich Mr. O’Leary erstmals herab lassen müssen, mit Gewerkschaften zu verhandeln, zumindest: Sich an einen Tisch mit ihnen zu weiterlesen »

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„Die werden nahezu ausgelöscht“
Ein Interview von Raoul Rigault mit Paul Murphy, Europaabgeordneter der irischen Sozialistischen Partei weiterlesen »
Ein Interview von Raoul Rigault mit Paul Murphy , Europaabgeordneter der irischen Sozialistischen Partei

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