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Honduras kriminalisiert Proteste gegen den Anstieg der Benzinpreise und Reformen des Energiesektors
San Juan: Konfrontation mit der Polizei bei Protesten gegen Wahlbetrug in honduras am 1.12.2017„In mehreren honduranischen Städten haben in der vergangenen Woche Proteste gegen den Anstieg der Benzinpreise und Reformen des Energiesektors stattgefunden. (…) Für den 28. September hatte der Transportsektor zu Protesten aufgrund der hohen Benzinpreise aufgerufen. Den Protesten schlossen sich weitere Bevölkerungsteile an. In den Städten Tegucigalpa, San Pedro Sula und Villanueva sowie Choloma, Cofradía, El Progreso und Gracias de Lempira kam es zu Straßenblockaden und Besetzungen. Neben den Benzinpreisen stiegen auch die Preise für Grundnahrungsmittel im laufenden Jahr erheblich an, und eine Erhöhung der Strompreise wurde jüngst von der Regierung angekündigt. Die Kosten für den Warenkorb des Grundbedarfs in Honduras zählen im Verhältnis zur geringen Kaufkraft der Bevölkerung zu den höchsten des Kontinents. In den Städten Cofradía und Choloma im Department Cortés kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Polizeieinheiten und Demonstranten…“ Beitrag von Johannes Schwäbl vom 7. Oktober 2026 in amerika21 und mehr daraus weiterlesen »

San Juan Konfrontation mit der Polizei bei Protesten gegen Wahlbetrug in honduras am 1.12.2017

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Honduras: Blutiges Glied in der Lieferkette – Vertreibung, Landraub, Gewalt – und das für ein Produkt, das täglich in Produkten in deutschen Supermärkten verkauft wird: Palmöl.
Viele Formen der Ausbeutung Nigerias auch Landwirtschaft„In Honduras kämpfen kleinbäuerliche Kooperativen im Aguán-Tal seit Jahren um ihr Land – und ums Überleben. (…) Bäuerliche Organisationen wie die Plataforma Agraria werfen dem größten Palmölunternehmen von Honduras, Dinant, massive Menschenrechtsverletzungen vor – und gehen mit Unterstützung aus Deutschland juristisch dagegen vor. Eine offizielle Beschwerde gegen die deutschen Abnehmer des Palmöls wurde eingereicht. Produkte, die bei REWE, Aldi, Lidl, Edeka und Kaufland zu finden sind, können mit Blut aus Honduras befleckt sein. Denn dort wird der größte Ölpalmen-Monokulturkonzern, Dinant, des Landraubs und des Mordes beschuldigt. Dinant ist Zulieferer von Palmöl für einige in Deutschland erhältliche Marken und viele große Unternehmen. Während der Konzern enorme Gewinne erzielt, zerstört er die Fähigkeit der Bevölkerung des mittelamerikanischen Staates, sich selbst zu ernähren…“ Artikel von Gibran Mena Aguilar und Johanna Fuchs vom 14. August 2025 beim Nachrichtenpool Lateinamerika und mehr daraus weiterlesen »

Viele Formen der Ausbeutung Nigerias auch Landwirtschaft

Honduras: Blutiges Glied in der Lieferkette – Vertreibung, Landraub, Gewalt – und das für ein Produkt, das täglich in Produkten in deutschen Supermärkten verkauft wird: Palmöl.
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Neue Flüchtlingskarawane aus Honduras in die USA: Guatemalas Rechtsregierung ruft den Notstand aus, Mexikos „Linksregierung“ lässt die Armee aufmarschieren

Dossier

„Migrationskarawane“ von Honduras durch Guatemala nach Mexico und in die USA„… Angesichts zahlreicher Migrantinnen und Migranten, die sich gerade vom Süden her auf den Weg in die USA machen, haben Guatemala und Mexiko Maßnahmen ergriffen, um die Karawanen zu stoppen. Die guatemaltekische Regierung hat am Donnerstag in mehreren Departements einen Ausnahmezustand verfügt, damit Sicherheitskräfte die Märsche auflösen können. In Mexiko wurden mindestens 500 Nationalgardisten an die Südgrenze des Landes mobilisiert. Bereits in der Nacht zum Donnerstag sind etwa 200 Menschen vom honduranischen San Pedro Sula aus in Richtung Norden losgelaufen. Bis zum frühen Freitagmorgen haben sich in der Stadt mehrere Tausend weitere Migrantinnen und Migranten versammelt, um in einer Karawane in die USA zu gelangen. Sie folgen einem Aufruf, der seit einigen Wochen in den sozialen Medien kursierte. Viele von ihnen flüchten vor Armut und Gewalt in dem mittelamerikanischen Land. Zwei Hurrikans und die Coronapandemie haben die Lage in Honduras noch verschärft. Die sieben guatemaltekischen Departements, in denen für die nächsten 15 Tage ein sogenannter Präventionsstatus herrscht, liegen auf der Route, die Migranten und Geflüchtete durchqueren. Angesichts der Pandemie ergreife man „die notwendigen Maßnahmen, um die Sicherheit der Bürger und den sozialen Frieden aufrechtzuerhalten“, heißt es in dem Dekret. (…) Angesichts der neuen Mobilisierungen haben die Regierungen von Mexiko, Guatemala, Honduras und El Salvador bereits am Montag in einer gemeinsamen Erklärung die „illegale Migration“ verurteilt. Entlang des Grenzflusses Rio Suchiate im mexikanischen Süden patrouillieren neben den Nationalgardisten auch Soldaten...“ – aus dem Beitrag „Militär gegen die Karawane“ von Wolf-Dieter Vogel am 15. Januar 2021 in der taz zur Kriegserklärung der Regierungen gegen die Menschen auf der Flucht – (zur Erinnerung): Aus dem Staat, in dem eine ehemalige US-Außenministerin den Putsch der Narco-Banden organisieren ließ… Siehe dazu auch weitere aktuelle Beiträge und die Erinnerung an die erste Karawane(n) – neu: Die Nationalgarde vertreibt Hunderte von MigrantInnen aus dem seit Februar 2021 besetzten Camp El Chaparral in Tijuana weiterlesen »

Dossier zur neuen Flüchtlingskarawane aus Honduras in die USA 2021

„Migrationskarawane“ von Honduras durch Guatemala nach Mexico und in die USA

Die Nationalgarde vertreibt Hunderte von MigrantInnen aus dem seit Februar 2021 besetzten Camp El Chaparral in Tijuana
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Arbeiter in Honduras wehren sich gegen moderne Sklaverei. Jahrelang wagten sie es nicht, sich zu beschweren, jetzt bereiten sie einen Rechtsstreit vor
Kündigung zewcklos - Sklaven müssen verkauft werden!„Mario Aguilar und Gilberto Paredes müssen jeden Tag um sieben Uhr morgens bei der Arbeit sein. Sie wissen nie, wann sie nach Hause kommen. Sie wissen auch nicht, ob sie an diesem Tag Lohn erhalten oder ob sie ohne einen Centavo zurückkehren werden. Sie arbeiten für ein großes Lebensmittelunternehmen, stehen aber nicht auf dessen Gehaltsliste. Sie haben nie ihr dreizehntes und vierzehntes Gehalt erhalten. Sie haben keinen Urlaub, und wenn sie angerufen werden, müssen sie selbst an Feiertagen arbeiten. Sie haben keine Möglichkeit, sich zu beschweren, weil ihnen gesagt wird, dass sie keine Angestellten des Unternehmens seien. Oft kehren sie erst nach 22 Uhr nach Hause zurück, manchmal erst in den frühen Morgenstunden, aber ohne zu hinterfragen, müssen sie sich immer um sieben Uhr melden. Es klingt beinahe wie eine romanhafte Geschichte moderner Sklaverei, aber sie ist real. Das Unternehmen Industrias Molineras S. A. (IMSA) befindet sich in Choloma im Norden von Honduras, genauer gesagt an der Straße, die die Städte San Pedro Sula und Puerto Cortés verbindet, wo die größten und profitabelsten Handelszentren von Honduras sind. (…) Doch vor einem Monat hatten sie genug von den Übergriffen und 43 der 67 Verlader des Unternehmens organisierten einen Protest. Die erste Entscheidung, die diese Gruppe traf, war, nicht länger als bis 17 Uhr zu arbeiten, was jedoch zu Repressalien führte. IMSA hat damit begonnen, neue Mitarbeiter einzustellen…“ Bericht von Allan Bu in der Übersetzung von Daniela Dreißig bei amerika21 am 23. August 2021 weiterlesen »

Kündigung zewcklos - Sklaven müssen verkauft werden!

Arbeiter in Honduras wehren sich gegen moderne Sklaverei. Jahrelang wagten sie es nicht, sich zu beschweren, jetzt bereiten sie einen Rechtsstreit vor
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[1. Mai 2020] Die gemeinsame Maierklärung der drei Gewerkschaftsverbände in Honduras zieht politische Konsequenzen aus der Epidemie: Nein zur Diktatur, Nein zum Kapitalismus
San Juan Konfrontation mit der Polizei bei Protesten gegen Wahlbetrug in honduras am 1.12.2017In der gemeinsamen Erklärung „MANIFIESTO 1ro. DE MAYO 2020, 3 CENTRALES OBRERAS DE HONDURAS“ hier beim Gewerkschaftsbund CGT dokumentiert, ziehen die drei Verbände CGT, CUT und CTH eine Art Bilanz der Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu ihrer ebenfalls gemeinsamen Erklärung aus dem Vorjahr. Daraus entsteht ein Katalog aus sechs Punkten, in dem sowohl „traditionelle“ Forderungen beinhaltet sind, wie ein nötiger Kampf gegen das Korruptions-Regime und die Freiheit gewerkschaftlicher Betätigung, sowie ein Ende der Freihandelszonen-Politik, als auch neue Anliegen, wie eine sofortige Beendigung des militarisierten Ausnahmezustandes hin zu einem zivilen, Schutzmaßnahmen insbesondere für die Beschäftigten des Gesundheitswesens – deren Arbeit besonders hervor gehoben wird in der Losung „Es leben die Arbeitenden – nieder mit dem Kapitalismus“ weiterlesen »

San Juan Konfrontation mit der Polizei bei Protesten gegen Wahlbetrug in honduras am 1.12.2017

[1. Mai 2020] Die gemeinsame Maierklärung der drei Gewerkschaftsverbände in Honduras zieht politische Konsequenzen aus der Epidemie: Nein zur Diktatur, Nein zum Kapitalismus
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Auch in Honduras: Ausgangssperre führt zu Hungerrevolten
Textilindustrie in Honduras: Arbeitet auch im April 2020 weiter...„… Die Infektiologin und ehemalige Gesundheitsministerin Elsa Palou geht davon aus, dass bereits mehr als 5.000 Menschen infiziert sind. Es fehlten jedoch ausreichend Tests im Land. Im Gegensatz zum medizinischen Personal seien Polizei und Militärpolizei mit Schutzkleidung gegen die Ansteckung ausgerüstet. Der Mitte März ausgerufene Ausnahmezustand und die Verhängung von Ausgangssperren in einigen Städten treffen ein Land „mit der größten Ungleichheit, Elend und Ausgrenzung Lateinamerikas“, äußert der Soziologe Eugenio Sosa. Die Mehrheit der Bevölkerung sei dem hilflos ausgesetzt. Es seien Familien, die von informeller, prekärer Arbeit leben und es kaum schaffen, sich den täglichen Lebensunterhalt zu sichern. Laut einer Studie der Weltbank sind 58 Prozent der Beschäftigungen im informellen Sektor. In den letzten Tagen protestierten trotz der verhängten Ausgangssperre Tausende Menschen in der Hauptstadt Tegucigalpa und an anderen Orten und forderten Lebensmittel und Wasser. Die Polizei ging mit Tränengas gegen sie vor und nahm über 500 Personen fest. Bei der Bevölkerung sorgte vor allem die Festnahme mehrerer Frauen für Unmut, die ihren Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Tortillas verdienen. Auch Kinder, die eine Suppenküche der Frauenorganisation „Red de Defensoras“ nutzen wollten, wurden festgenommen. In der Hauptstadt gibt es eine Wasserkrise, viele Stadtteile haben täglich höchstens zwei Stunden Wasser, oft in sehr mäßiger Qualität…“ – aus dem Beitrag „Honduras: „Das Land der Pandemien““ von der HondurasDelegation am 28. März 2020 bei amerika21.de über ein weiteres Land, in dem die polizeiliche durchgesetzte Ausgangssperre auf Verhältnisse trifft, die eine solche Maßnahme mindestens so lebensgefährlich machen, wie eine Epidemie… weiterlesen »

Textilindustrie in Honduras: Arbeitet auch im April 2020 weiter...

Auch in Honduras: Ausgangssperre führt zu Hungerrevolten
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