Organisierung (linker GewerkschafterInnen)

Gewerkschaften, Sozialabbau und Widerstand: Fast 25 Jahre Theorie und Praxis

Dossier

Streikbereit gegen Hartz und Leiharbeit„… Als die größte Klippe für wirksame einheitliche Proteste und den Widerstand gegen die Hartz-Gesetze hat sich die breite Akzeptanz des Leistungsprinzips und der Lohnabhängigkeit als einziger Quelle der Existenzsicherung erwiesen. Dies gilt für die Gewerkschaftsbürokratie gleichermaßen wie für die meisten der (noch?) beschäftigten wie erwerbslosen Lohnabhängigen selbst. (…) Durch diese Propaganda wurden auch die Gewerkschaftsspitzen ins Boot geholt, die ihre oberste Aufgabe schon immer darin gesehen haben, „Menschen in Arbeit zu bringen“. (…) Die Mischung aus der angeblichen Alternativlosigkeit der Lohnabhängigkeit und der Angst vor Hartz IV lässt die Belegschaften weitere Verzichte bei Lohn wie Arbeitsbedingungen hinnehmen, anstatt die erkämpften Standards zugunsten aller Lohnabhängigen hochzuhalten…“ Bittere Bilanz im Artikel von Mag Wompel vom 1. Februar 2005 in der Graswurzelrevolution – 20 Jahre später wiederholt sich die Situation nahezu unverändert, weshalb dieses Dossier zu neuen Hoffnungen und seit 25 Jahren unveränderten (und unerfüllten) Argumenten… NEU: Erschreckend zaghafte Kritik der DGB-Gewerkschaften am „Reformpaket“ der Koalition, durch Vorrang von „Stärkung des Wirtschaftsstandortes Deutschland“ (DGB) und „Reformen müssen Wachstum bringen“ (IGM aber auch ähnlich ver.di) weiterlesen »

Dossier zu Gewerkschaften, Sozialabbau und Widerstand

Streikbereit gegen Hartz und Leiharbeit

Erschreckend zaghafte Kritik der DGB-Gewerkschaften am „Reformpaket“ der Koalition, durch Vorrang von „Stärkung des Wirtschaftsstandortes Deutschland“ (DGB) und „Reformen müssen Wachstum bringen“ (IGM aber auch ähnlich ver.di)
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Resolution der IG Metall Vertrauensleute Mercedes Benz Untertürkheim: „Schluss jetzt. Protest, Widerstand, Streik! Die Bosse wollen Klassenkampf? Können sie haben!“
„Schluss jetzt. Protest, Widerstand, Streik“ – eine Resolution der IG Metall Vertrauensleute Mercedes Benz Stuttgart Untertürkheim im Juni 2026Fast kein Tag vergeht, an dem nicht ein Unternehmen ankündigt, zu entlassen oder auf unsere Kosten ,sparen“ zu müssen. Die Krise ist allgegenwärtig. Und die Bosse wollen uns dafür bezahlen lassen. (…) Bessere Politik braucht unseren gewerkschaftlichen und politischen Kampf! Deshalb warten wir nicht, bis uns jemand bittet zu protestieren. Wir fangen damit an! Sich selbst leidtun, auf eine vermeintliche ,Alternative für Deutschland“ hoffen oder Bitten und Betteln bei der Regierung hilft nicht. (…) Wir engagieren uns in unserer Gewerkschaft und verlangen so bald wie möglich, Demonstrationen gegen die Gier der Bosse, gegen die Regierung und für eine bessere Zukunft zu organisieren. Bis hin zum Streik. Und wenn die Gewerkschaftsspitzen sich zieren, dann machen wir das selbst.“ Resolution der Vertrauensleute Mercedes Benz Untertürkheim vom Juni 2026 weiterlesen »

„Schluss jetzt. Protest, Widerstand, Streik“ – eine Resolution der IG Metall Vertrauensleute Mercedes Benz Stuttgart Untertürkheim im Juni 2026

Resolution der IG Metall Vertrauensleute Mercedes Benz Untertürkheim: „Schluss jetzt. Protest, Widerstand, Streik! Die Bosse wollen Klassenkampf? Können sie haben!“
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ver.di fordert Krankenhäuser zu Verhandlungen über einen Tarifvertrag Entlastung auf

Dossier

Charite Kampagne „Berlin für mehr Krankenhauspersonal!“Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat in den letzten Tagen in sieben Bundesländern, in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Brandenburg, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern, ausgewählte Krankenhäuser in privater und öffentlicher Trägerschaft zu Verhandlungen über einen Tarifvertrag Entlastung aufgefordert. (…) Die Aufforderung zu Tarifverhandlungen sind eingebettet in die bundesweite Bewegung der Gewerkschaft ver.di für mehr Personal und Entlastung im Krankenhaus. Bundesweit fehlen 162.000 Stellen, 70.000 allein in der Pflege. 64 Prozent der Pflegekräfte müssen nachts allein durchschnittlich 26 Patientinnen und Patienten pflegen und versorgen. (…) In weiteren 100 Kliniken wird ver.di den betrieblichen Druck erhöhen…“ Pressemitteilung vom 28.07.2017 und die Aktionsseite von ver.di. Siehe hier neben verschiedenen Ländern und Kliniken zudem dazu auch eine Organisierungsdebatte. NEU: [Nach der Kündigung des Entlastungstarifvertrags an der Charité] Online-Gespräch am 30. Juni zur Krankenkassenreform und dem Kampf um Entlastung an den Krankenhäusern weiterlesen »

Dossier zum Tarifvertrag Entlastung allg.

Charite Kampagne „Berlin für mehr Krankenhauspersonal!“

[Nach der Kündigung des Entlastungstarifvertrags an der Charité] Online-Gespräch am 30. Juni zur Krankenkassenreform und dem Kampf um Entlastung an den Krankenhäusern
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Betriebsratswahl 2026 bei Amazon: Über ein gescheitertes Experiment, als kritisches Gewerkschaftsmitglied Einfluss auf die Belegschaft und den Betriebsrat auszuüben
Betriebsratswahlen bei Amazon in Wunstorf eingeleitet - erstmals in einem Sortier- und VerteilzentrumDas Ergebnis der Wahl war in der Deutlichkeit dann doch überraschend: Mit überwältigender Mehrheit gewannen die beiden Listen des „alten“ Betriebsrats. Für die Oppositionellen blieb jeweils ein Sitz übrig. Es entsprach so gar nicht der Stimmung, die ich, die wir, im Betrieb wahrgenommen hatten: Dass sich alle eine Veränderung wünschten, wenigstens eine Art neuer Versuch, eine neue Chance für eine andere Gruppe. Mehr an den Kolleginnen orientiert. Aber jetzt? Wie war es möglich, die Wahl derart zu beeinflussen? Das fragten sich viele. Die Auszählung selbst war korrekt. Genügend Kolleginnen hatten das beobachten können. In den Shorttalks danach meinten die einen, dass die Kolleginnen oft etwas anderes sagten, als sie dann letztlich wählen würden. Andere meinten, ein solches Ergebnis sei kein Wunder, wenn der alte Betriebsratsvorsitzende sich sowohl zum Vorsitzenden der Wahlkommission als auch danach wieder zum neuen und alten Vorsitzenden wählen lässt…“ Erlebnisbericht eines dem LabourNet Germany wohl bekannten Gewerkschaftsaktivisten vom Juni 2026 von einem wohl austauschbaren Amazon-Standort in Deutschland – siehe im Beitrag auch mehr Infos zur Betriebsratswahl bei Amazon 2026 weiterlesen »

Betriebsratswahlen bei Amazon in Wunstorf eingeleitet - erstmals in einem Sortier- und Verteilzentrum

Betriebsratswahl 2026 bei Amazon: Über ein gescheitertes Experiment, als kritisches Gewerkschaftsmitglied Einfluss auf die Belegschaft und den Betriebsrat auszuüben
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express, Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit„… An gegenwärtigen Gewerkschaften werden fehlende Mitbestimmungsmöglichkeiten der Basis kritisiert, wodurch sie gelähmt würden. Bei »gewerkschaftlicher Erneuerung« in diesem Verständnis geht es nicht nur um eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen für einzelne Belegschaften: Die Arbeiterklasse wird darüber hinaus als eine potenzielle politische Macht im Kampf für eine bessere Gesellschaft gesehen, die jedoch organisiert werden muss. Verschiedene Initiativen, die dieses Verständnis mehr oder weniger teilen, kamen Ende Januar in Belgrad zusammen. Ziel war es, praktische Erfahrungen beim gewerkschaftlichen Machtaufbau zu reflektieren und strategische Grundlagen zu diskutieren. An dem erkenntnisreichen Treffen nahmen Initiativen aus Serbien, Kroatien, Slowenien, Polen, Großbritannien, Deutschland, Österreich, der Schweiz und Portugal teil. Das Treffen wurde ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung der »Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt«. Im Folgenden wird zunächst die politische Arbeit einzelner Gruppen exemplarisch dargestellt, ehe auf einige Debattenpunkte näher eingegangen wird…“ Bericht von Hans-Christian Stephan in express – Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit – Ausgabe 4/2026 weiterlesen »

express, Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit

Organizing international: Bericht vom »Workers’ Voice International Meeting« 2026 in Belgrad
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Irgendwo hinter der Autobahnbrücke. Ein Schrei aus dem Kantinenfenster einer Lagerlogistikhalle
Aktionsbündnis "Auslagerung und Befristung verbieten!"Der folgende Text ist in Pausenräumen und S-Bahn-Waggons entstanden: Er ruckelt und ist ein wenig unsauber. Er ist nicht wissenschaftlich, sondern rein subjektiv und fragmentarisch. Er darf gern verbreitet werden – vor allem in höhere Gewerkschaftskreise, zu denen der Autor als einfacher Arbeiter kaum Zugang hat. (…) Es scheint nicht verstanden worden zu sein, dass die Situation im prekären Sektor eine vollkommen andere ist als beispielsweise in der Stadtverwaltung. Sie ist nicht das gleiche auf anderem Level, sondern muss eigenständig durchdacht und angegangen werden! Für mich als deutsches Gewerkschaftsmitglied fühlen sich Versuche, Kolleg*innen ohne langzeitgesicherten Aufenthaltsstatus für Aktivitäten zu gewinnen, so an, als würde ich sie überreden, mit mir den Kilimandscharo zu besteigen, wobei ich angemessen ausgerüstet bin und sie nicht. (…) Gewerkschaftsfunktionär*innen müssen klarer einschätzen können, was unter Berücksichtigung der spezifischen Risiken bestimmter Gruppen, möglich ist und was nicht. Dazu ist es unerlässlich, dass sich unter ihnen Leute befinden, die die Arbeit im prekären Sektor aus eigener Erfahrung kennen…“ Ein in Gänze lesenswerter Artikel von Tim Hoffmann aus dem ak 723 vom 17. Februar 2026 weiterlesen »

Aktionsbündnis "Auslagerung und Befristung verbieten!"

Irgendwo hinter der Autobahnbrücke. Ein Schrei aus dem Kantinenfenster einer Lagerlogistikhalle
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Nach Bessemer u.a. Staten Island: Die Kampagne für Amazon-Gewerkschaft in den USA geht an immer mehr Standorten weiter

Dossier

Organisierungskampagne von Amazon Teamsters in den USAAm Montag hat das National Labor Relations Board (NLRB) der USA bestätigt, dass eine neue Kampagne von Lagerarbeiter*innen in den vier Lagerhäusern von Amazon in Staten Island NY genug Stimmen für die Abhaltung von Wahlen zur Gründung einer Gewerkschaft gesammelt hat. Insgesamt wollen 5000 Arbeiter*innen in den vier Lagerhäusern Teil der Gewerkschaft werden. Der Erfolg beim NLRB ist das Produkt von sechs Monaten Graswurzel-Gewerkschaftsarbeit, von Arbeiter*innen in den Lagerhäusern, ohne Unterstützung größerer Gewerkschaften wie in Alabama. Bis Mitte November werden sich Amazon und die Arbeiter*innen auf die Größe der Tarifeinheit und den Ablauf einer Wahl einigen, bevor es dann in Staten Island zur Urwahl kommt. Aus dem englischen Artikel von Karen Weise vom 25.10.2021 in der NYT („Amazon workers on Staten Island show they have enough support to hold a union election“) – siehe zu dieser und weiteren Kampagnen und ihren Hintergründen weitere Informationen. NEU: Die gewerkschaftliche Organisierung von Amazon als DER symbolträchtige Arbeitskampf des 21. Jahrhunderts für die US-Gewerkschaften und ihr Überleben weiterlesen »

Dossier zur Organisierung bei Amazon an immer mehr Standorten in den USA

Organisierungskampagne von Amazon Teamsters in den USA

Die gewerkschaftliche Organisierung von Amazon als DER symbolträchtige Arbeitskampf des 21. Jahrhunderts für die US-Gewerkschaften und ihr Überleben
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Berlin Tech Workers Coalition (TWC)

Dossier

Tech Workers CoalitionTechnologiefirmen sind innovativ und disruptiv — und verursachen dabei u.a. Gentrifizierung, Lohngefälle, Umweltzerstörung und Militarisierung. Aber das muss nicht so sein. Die Berlin Tech Workers Coalition ist eine Basisbewegung von Arbeiter*innen im Technologiesektor. Wir bauen kollektive Organisationsformen auf und kämpfen für Technologie, die beim Aufbau einer progressiven Gesellschaft hilft.“ Die Selbstdarstellung auf der Homepage der Berlin Tech Workers Coalition – siehe dazu NEU: 25 neue Betriebsräte in fünf Jahren: Betriebsratsgründungen in der Berliner Tech-Branche – Beobachtungen des Arbeitsrechtsanwalts Daniel Weidmann weiterlesen »

Dossier zu Berlin Tech Workers Coalition (TWC)

Tech Workers Coalition

25 neue Betriebsräte in fünf Jahren: Betriebsratsgründungen in der Berliner Tech-Branche – Beobachtungen des Arbeitsrechtsanwalts Daniel Weidmann
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Tech-Arbeiter*innen gegen Big Tech? Politische Potenziale für Arbeitskämpfe im Zeitalter von KI
Kongress am 2./3. November 2017 in Berlin: Digitaler Kapitalismus – Revolution oder Hype?Der Aufstieg der KI bedroht die Verhandlungsmacht der Tech-Arbeiter*innen. Allerdings können sie ihr Interesse an der Schaffung von Nutzwert für andere, an bahnbrechender Technologie und an Zusammenarbeit bündeln, um Koalitionen zu bilden, die sich gegen das unerbittliche Streben der Big-Tech-Unternehmen nach Macht und Profit stellen. Helene Thaa zeigt auf der Grundlage ihrer Feldforschung das Potenzial für Widerstand auf…“ Artikel von Helene Thaa vom 07.01.2026 in berlinergazette.de und mehr daraus. NEU dazu: Das Ende der Nerds? Wie KI das Programmieren neu erfindet weiterlesen »

Tech-Arbeiter*innen gegen Big Tech? Politische Potenziale für Arbeitskämpfe im Zeitalter von KI

Kongress am 2./3. November 2017 in Berlin: Digitaler Kapitalismus – Revolution oder Hype?

Das Ende der Nerds? Wie KI das Programmieren neu erfindet
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Organizing: Warum die Machtfrage entscheidet. Eine Replik auf die WSI-Studie zur Stärkung der Tarifbindung »von unten«
express, Zeitung für sozialistische Betriebs- und GewerkschaftsarbeitKann Organizing die Tarifbindung stabilisieren? Die aktuelle WSI-Studie »Organizing« als Instrument zur Stärkung der Tarifbindung »von unten«? von Heiner Dribbusch, Johannes Schulten und Marcel Thiel dämpft Erwartungen – zu Recht. Doch sie greift analytisch zu kurz, meint Jörn Boewe. Denn Organizing zielt in vielen zentralen Konflikten nicht auf bestehende Tarifverträge, sondern auf deren blinde Flecken: auf die Herstellung von Tariffähigkeit, die Wiederaneignung ausgehöhlter Tarifnormen oder auf neue Regelungsgegenstände jenseits klassischer Tarifpolitik. Wer über Tarifbindung – also die Frage, ob Tarifverträge wieder mehr Betriebe und Beschäftigte erfassen – reden will, muss über Macht, politische Regulierung und gesellschaftlichen Druck sprechen…“ Artikel von Jörn Boewe in express – Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit Ausgabe 2-3/2026 weiterlesen »

express, Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit

Organizing: Warum die Machtfrage entscheidet. Eine Replik auf die WSI-Studie zur Stärkung der Tarifbindung »von unten«
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[Buch] Wie wir uns eine Zukunft auf diesem Planeten erkämpfen – Ein Handbuch für Unerschrockene
[Buch von Johanna Schellhagen im Büchner Verlag] Wie wir uns eine Zukunft auf diesem Planeten erkämpfen – Ein Handbuch für UnerschrockeneJohanna Schellhagen macht seit fünfundzwanzig Jahren Filme über soziale Bewegungen, Streiks, Klassenkämpfe und die Klimabewegung. Dabei hat sie gemerkt, dass wir mehr tun müssen, als an den Staat zu appellieren, um uns eine Zukunft auf diesem Planeten zu sichern. Es fehlt nicht an Menschen, die bereit sind, sich zu engagieren und zu kämpfen. Was fehlt, ist eine überzeugende Strategie, die uns vereint und in die Lage versetzt, den Kapitalismus hinter uns zu lassen. In ihrem Buch entwirft die Autorin skizzenhaft, wie der Übergang in eine vernünftige Gesellschaft aussehen könnte – eine Gesellschaft, die nicht mehr an dem Ast sägt, auf dem sie sitzt. Schellhagen zeigt: Eine nachhaltige Produktionsweise innerhalb der planetaren Grenzen ist absolut möglich. Die entscheidende Frage ist, wie wir genügend materielle Macht aufbauen können, um sie durchzusetzen...“ Klappentext zum Buch von Johanna Schellhagen (Labournet TV) im Büchner Verlag – siehe mehr zum Buch und der Buchpremiere am 21. Februar in Berlin sowie als Leseprobe im LabourNet Germany das umfangreiche Nachwort von Karl Heinz Roth weiterlesen »

[Buch von Johanna Schellhagen im Büchner Verlag] Wie wir uns eine Zukunft auf diesem Planeten erkämpfen – Ein Handbuch für Unerschrockene

[Buch von Johanna Schellhagen (Labournet TV)] Wie wir uns eine Zukunft auf diesem Planeten erkämpfen – Ein Handbuch für Unerschrockene
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Abschaltung der Homepage der ver.di-Betriebsgruppe an der FU Berlin eröffnet die Debatte: Wie öffentlich sollte die gewerkschaftliche Forderungsfindung stattfinden?

Dossier

Die ver.di-Betriebsgruppe der Freien Universität Berlin fordert für die TV-L-Tarifrunde 2025/2 u.a. 600 € für Alle„„Für das Recht von Betriebsgruppen, ihre Beschlüsse und Stellungnahmen zu veröffentlichen: Sofortige Freischaltung der Webseite der ver.di Betriebsgruppe an der FU Berlin, Transparenz in der Forderungsfindung bei Tarifrunden: Veröffentlichung aller Forderungsbeschlüsse auf allen Ebenen (Betrieb, Bezirke, Landesbezirke), so dass alle ver.di Mitglieder Zugang dazu haben. (…) Die ver.di-Landesfachbereichsleitung C war bereits vor der Mitgliederversammlung über die Beschlussvorlage zur Forderungsdiskussion informiert und hatte den Betriebsgruppenvorstand nach der MV aufgefordert, die Veröffentlichung zu unterlassen, was der BG-Vorstand gemäß dem MV-Votum ablehnte. Daraufhin nahm die Landesfachbereichsleitung am 9. November zuerst den Beitrag und dann die Homepage der ver.di-Betriebsgruppe komplett vom Netz…“ Aus der Petition bei change.org vom Netzwerk für eine kämpferische und demokratische ver.di – siehe mehr zu dem Konflikt im Rahmen der Tarif- und Besoldungsrunde öffentlicher Dienst der Länder 2025/26 und dazu NEU: Ist ein Erzwingungsstreik jetzt das Mittel der Wahl? Im Tarifkampf an der FU Berlin geht die Verdi-Betriebsgruppe über das übliche Verfahren hinaus, erklärt Lukas Schmolzi weiterlesen »

Dossier zur Abschaltung der Homepage der ver.di-Betriebsgruppe an der FU Berlin in der Länder-Tarifrunde 2025/26

Die ver.di-Betriebsgruppe der Freien Universität Berlin fordert für die TV-L-Tarifrunde 2025/2 u.a. 600 € für Alle

Ist ein Erzwingungsstreik jetzt das Mittel der Wahl? Im Tarifkampf an der FU Berlin geht die Verdi-Betriebsgruppe über das übliche Verfahren hinaus, erklärt Lukas Schmolzi
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Netzwerktreffen am 24./25.01.2026 in Kassel: ver.di in Zeiten von Militarisierung, Kürzungshaushalten, Sozialabbau und Arbeitszeitverlängerung
Netzwerk für eine kämpferische und demokratische ver.diLiebe Kolleginnen und Kollegen, hiermit laden wir euch herzlich zum bundesweiten Treffen vom „Netzwerk für eine kämpferische und demokratische ver.di“ ein. Themen für das Treffen sind unter anderem: ver.di in Zeiten von Militarisierung, Kürzungshaushalten, Sozialabbau und Arbeitszeitverlängerung; Wie den Widerstand aufbauen gegen den Angriff auf den 8-Stundentag?; Tarifrunde der Länder – nein zur „freiwilligen“ 42-Stunden-Woche!; Organisationswahlen in ver.di – Kandidaturen und Anträge; Wie stärken wir eine kämpferische Vernetzung in ver.di? Wir wollen auch einen neuen Kokreis wählen sowie die Plattform des Netzwerks überarbeiten. Weitere Themen könnt ihr gern vorschlagen oder mitbringen…“ Einladung beim Netzwerk für eine kämpferische und demokratische ver.di mit allen Infos und ein Interview im Vorfeld: Orgawahlen in der Gewerkschaft: Wie kann Verdi kämpferischer werden? weiterlesen »

Netzwerk für eine kämpferische und demokratische ver.di

Netzwerktreffen am 24./25.01.2026 in Kassel: ver.di in Zeiten von Militarisierung, Kürzungshaushalten, Sozialabbau und Arbeitszeitverlängerung / NEU: Orgawahlen in der Gewerkschaft: Wie kann Verdi kämpferischer werden?
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„Demokratie beginnt im Betrieb“: Rupay Dahm über Eigentum, Verantwortung und die Kontrolle über das eigene Leben
Rupay Dahm: Selbstbestimmt arbeiten, Betriebe demokratisieren, Ein Praxisleitfaden für selbstorganisierte Unternehmen„“New Work“ heißt das neue Schlagwort in den Management-Abteilungen. Es bezeichnet ein modernes Verständnis von Arbeit, das auf den Prinzipien Freiheit, Selbstständigkeit und Teilhabe basiert und durch Digitalisierung und Globalisierung vorangetrieben wird. Anstelle starrer Hierarchien und Anweisungen betont es flexible Arbeitsmodelle wie Homeoffice, Gleitzeit und Co-Working Spaces sowie die sinnstiftende Gestaltung der eigenen Arbeit, um persönliche Entwicklung mit beruflichem Erfolg zu verbinden. Faktisch läuft „New Work“ auf eine Verzahnung von Privatleben und Erwerbsarbeit hinaus. Eine Win-Win-Situation, so heißt es, von der auch Kund:innen, Geschäftspartner:innen und Kapitalgeber:innen etwas hätten und sogar die Umwelt geschont werde. Der Titel von Rupay Dahms 568 Seiten umfassenden Praxisleitfaden, den die Stiftung gefördert hat, klingt im Vergleich zu den modernen Management-Begriffen aus der Zeit gefallen: „Selbstbestimmt arbeiten, Betriebe demokratisieren“. Doch genau darin liegt seine Sprengkraft…“ Besprechung von Gerhard Klas im November 2025 im Blog der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt – siehe mehr zum Praxisleitfaden und NEU: Gründung von Kollektivbetrieben: »Der Klassenkampf findet auf der betrieblichen Ebene statt« weiterlesen »

Rupay Dahm: Selbstbestimmt arbeiten, Betriebe demokratisieren, Ein Praxisleitfaden für selbstorganisierte Unternehmen

„Demokratie beginnt im Betrieb“: Rupay Dahm über Eigentum, Verantwortung und die Kontrolle über das eigene Leben / NEU: Gründung von Kollektivbetrieben: »Der Klassenkampf findet auf der betrieblichen Ebene statt«
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[Payday: Solidaritätsfonds für Arbeitskämpfe] Wenn Arbeitgeber Lohn einbehalten: Ein Fonds gegen Ausbeutung
[Payday: Solidaritätsfonds für Arbeitskämpfe] Wenn Arbeitgeber Lohn einbehalten: Ein Fonds gegen Ausbeutung„… Payday ist ein Solidaritätsfonds für Arbeitskämpfe. Er streckt Arbeitnehmer*innen in genau solchen Situationen das fehlende Geld vor, damit sie ihren Kampf fortsetzen und den vollen Lohn einklagen können. So kann die perfide Zermürbungstaktik unschädlich gemacht werden. Sobald das Geld erfolgreich eingeklagt wurde, fließt es zurück in den Fonds – ein Kreislauf also, mit dem neue Arbeitskämpfe finanziert werden können. (…) Ziel von Payday ist, es Menschen zu erleichtern, sich aktiv in betriebliche Auseinandersetzungen zu begeben, ohne dabei Angst vor den wirtschaftlichen Folgen haben zu müssen. Lasst uns gemeinsam dieser Taktik zur Zerstörung von Arbeitskämpfen den Wind aus den Segeln nehmen: Make bosses pay again!…“ Aus der Selbstdarstellung auf der Homepage von Payday e.V. – siehe mehr darüber und NEU: Lohn vorstrecken, bis er eingeklagt ist: Solidaritätsfonds für Arbeitskämpfe Payday bittet um Spende (oder gar Fördermitgliedschaft) weiterlesen »

[Payday: Solidaritätsfonds für Arbeitskämpfe] Wenn Arbeitgeber Lohn einbehalten: Ein Fonds gegen Ausbeutung

[Payday: Solidaritätsfonds für Arbeitskämpfe] Wenn Arbeitgeber Lohn einbehalten: Ein Fonds gegen Ausbeutung / NEU: Lohn vorstrecken, bis er eingeklagt ist: Solidaritätsfonds für Arbeitskämpfe Payday bittet um Spende (oder gar Fördermitgliedschaft)
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