Arabien – Arabische Welt

Geografische Verbreitung der arabischen Sprache. Blau kennzeichnet Arabisch als nichtalleinige offizielle Sprache (Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz externer Link. Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported lizenziert. Namensnennung: Keteracel at en.wikipedia)

Der Begriff Arabische Welt, der trotz seiner vielfachen Verwendung nicht exakt definiert ist, beschreibt eine Gruppe von Regionen in Nordafrika  externer Link und auf der Arabischen Halbinsel externer Link , die geologisch zu Afrika gehört. Er beinhaltet Staaten mit einer mehrheitlich arabischen Kultur als Gemeinsamkeit. Es lassen sich mehrere Kriterien anwenden um die Zugehörigkeit zur arabischen Welt zu definieren: Die Wichtigkeit der arabischen Sprache (sprachliches Kriterium), des Islam (religiöses Kriterium) und schließlich die Mitgliedschaft in der Arabischen Liga externer Link (politisches Kriterium). Bild und Text entnommen aus Wikipedia: Arabische Welt externer Link

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Arabien - Arabische Welt
Arabische Staaten und die soziale Frage: Die „Reichen aus dem Morgenland“ und ihre Furcht
Demo gegen Hinrichtung im Norden Saudi Arabiens, Dezember 2015Weshalb, und das ist für Piketty wichtig, die in der Studie gemachten Schätzungen “konservativ” seien. Die Spitzen seien ausgeschlossen. So sei es wahrscheinlich, dass die Vergleichswerte nach oben korrigiert werden müssten, hätte man bessere Daten – und Südafrika wäre nicht mehr Spitzenreiter, sondern der Nahe Osten (daher das Fragezeichen bei der Überschrift der Studie). Zu seiner Hauptthese, wonach der Nahen Osten als einheitlicher Komplex die weltweit höchste Ungleichheit aufweist, bringen Piketty et al. folgende Zahlen vor: Die obersten zehn Prozent haben im Nahen Osten einen Anteil am Gesamteinkommen von 61 Prozent. In Westeuropa betrage der Anteil 36 Prozent, in den USA 47% und in Brasilien 55 Prozent. (…) Hätte man eine bessere Datenquelle, so sei es plausibel anzunehmen, dass das oberste Dezil im Nahen Osten gar einen Anteil von 65 bis 70 % des Gesamteinkommens habe, vielleicht gar höher. Der wirkliche Anteil werde in dieser Untersuchung höchstwahrscheinlich unterschätzt, insbesondere innerhalb der Golfstaaten“ – aus der Besprechung „Piketty: Der Nahe Osten ist die Region mit der größten Ungleichheit weltweit“ von Thomas Pany am 12. Oktober 2017 bei telepolis, die in drei Teilen einer Studie über die Einkommensentwicklung in Nahost gewidmet ist, die Thomas Piketty zusammen mit zwei KollegInnnen verantwortet. Im dritten Teil der Besprechung vor allem wird darauf abgehoben, welche Rolle eben auch die soziale Frage bei den Entwicklungen in der Region spielt – zumeist eine, zumindest hier zulande, deutlich unterschätzte… Siehe dazu auch den Verweis auf die (englische) Studie weiterlesen »
Demo gegen Hinrichtung im Norden Saudi Arabiens, Dezember 2015Weshalb, und das ist für Piketty wichtig, die in der Studie gemachten Schätzungen "konservativ" seien. Die Spitzen seien ausgeschlossen. So sei es wahrscheinlich, dass die Vergleichswerte nach oben korrigiert werden müssten, hätte man bessere weiterlesen »

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Ein Interview über Proteste in arabischen Ländern, Hintergründe religiös-politischer Reaktion und den Terrorkrieg gegen die jemenitische Zivilbevölkerung
Soliplakat mit der Befreiungsfront von Oman - etwa 1970 Von den im September 2015 aktuellen Protesten im Libanon und im Irak über den seit Monaten andauernden Krieg der saudischen Armee gegen die Zivilbevölkerung Jemens und einiges zu dessen Vorgeschichte bis hin zu den Mobilisierungsgründen und -methoden für bewaffnete “fundamentalistische” Bewegungen (und warum diese Bezeichnung so gar nicht trifft) reicht das Spektrum der Themen des Gesprächs, das LabourNet Germany mit Mohammad Ould Anzeh am 13. September 2015 führte und dessen ersten Teil wir heute veröffentlichen: “Das Dümmste an der Westpropaganda ist, wenn sie sagen, die Kämpfer der Fundamentalisten würden es wegen 100 Jungfrauen im Paradies tun – so blöd können nur westliche Journalisten sein” weiterlesen »
Soliplakat mit der Befreiungsfront von Oman - etwa 1970 Von den im September 2015 aktuellen Protesten im Libanon und im Irak über den seit Monaten andauernden Krieg der saudischen Armee gegen die Zivilbevölkerung Jemens und einiges zu dessen Vorgeschichte bis hin zu weiterlesen »

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Unabhängige Gewerkschaften in arabischen Ländern – drei Jahre nach dem Frühling
Mai 2015 Unabhängige Gewerkschaftsdemo GazaIm September 2014 fand in Amman eine regionale Konferenz unabhängiger arabischer Gewerkschaften statt, an der 34 GewerkschafterInnen aus Ägypten, Marokko, Palästina und dem Libanon teilnahmen. Die TeilnehmerInnen unterstrichen einerseits ihr Recht darauf, sich dem IGB anzuschliessen, kritisierten aber gleichzeitig heftig die Bildung des arabischen Regionalkomitees des IGB, die ohne Teilnahme unabhängiger Gewerkschaften geschehen sei und faktisch auch ohne Wahl der Repräsentanten, wobei sie auch ihre Enttäuschung über die UGT Tunesiens äußerten, von der sie nach der Neuwahl der Führung im Zuge des Sturzes der Ali-Diktatur einen Einsatz für die Demokratisierung der arabischen Gewerkschaftsbewegung (vergeblich) erhofft hatten. Im Verlaufe des Treffens wurde über die Situation in den einzelnen Ländern sowohl berichtet als auch diskutiert, wie auch über die Situation und Herausforderungen an die unabhängige Gewerkschaftsbewegung in der ganzen Region. Der Bericht ““Independent trade unions in Arab countries: situation, challenges and future perspectives” des Democracy and Workers’ Rights Center in Palestine ist vom September 2014 und liegt seit Mitte Juni 2015 auf Englisch vor weiterlesen »
Mai 2015 Unabhängige Gewerkschaftsdemo GazaIm September 2014 fand in Amman eine regionale Konferenz unabhängiger arabischer Gewerkschaften statt, an der 34 GewerkschafterInnen aus Ägypten, Marokko, Palästina und dem Libanon teilnahmen. Die TeilnehmerInnen unterstrichen einerseits ihr Recht darauf, sich dem IGB anzuschliessen, kritisierten aber weiterlesen »

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Der Arabische Frühling – Eine Bilanz des Schreckens
Rufen wir uns den Tahir-Platz in Ägypten in Erinnerung, wo alles so hoffnungsvoll begann – und müssen nun heute zusehen, wie einer Triebfeder dieses Aufbruchs, dem Sender Al Dschasira einfach “der Stecker gezogen wird”, und Demokratie und Rechtsstaat in Ägypten mit Füssen getreten werden…” Kommentierte Presseschau vom 26.6.2014 weiterlesen »

Kommentierte Presseschau vom 26.6.2014

Rufen wir uns den Tahir-Platz in Ägypten in Erinnerung, wo alles so hoffnungsvoll begann - und müssen nun heute zusehen, wie einer Triebfeder dieses Aufbruchs, dem Sender Al Dschasira einfach “der Stecker gezogen wird”, und Demokratie und Rechtsstaat in Ägypten mit Füssen getreten werden. weiterlesen »

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Tunesien und Ägypten: Vor dem Scheitern der Islamisten, nach dem Scheitern der Islamisten?
Vergleichende Beobachtungen zu den beiden Ländern in Nordafrika von Bernard Schmid vom 25.09.2013  Bei dem Artikel handelt es sich um die überarbeitete Langfassung eines Beitrags, der ursprünglich für die ,Sozialistische Zeitung’ (SoZ) verfasst wurde. Die Printfassung des Artikels findet sich, neben weiteren Auslands-Artikeln, in Bälde in der Oktoberausgabe der SoZ. weiterlesen »
Vergleichende Beobachtungen zu den beiden Ländern in Nordafrika von Bernard Schmid vom 25.09.2013 . Bei dem Artikel handelt es sich um die überarbeitete Langfassung eines Beitrags, der ursprünglich für die ,Sozialistische Zeitung' (SoZ) verfasst wurde. Die Printfassung weiterlesen »

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Ein Aufbruch der ArbeiterInnen – Der Arabische Frühling in Tunesien und Ägypten
Broschüre von Michael Fütterer als „Die Ränkeschmiede” Nr. 21 vom Dezember 2012 herausgegeben von TIE Internationales Bildungswerk e.V. und express/AFP e.V. weiterlesen »

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Migrationspolitik in Nordafrika: „Im Dienste der EU“
Artikel von Bernard Schmid, 04.11.2012 weiterlesen »

Quelle: Artikel von Bernard Schmid, 04.11.2012

„Sie waren verabredet, um sich gegenseitig auf die Schulter zu beklopfen und zu beglückwünschen. Fünf Regierungen von der Nord- und fünf von der Südseite des Mittelmeers trafen sich am 5. weiterlesen »

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Banalisierung der Gewalt im Namen der Religion: Die Embassy-Riots und gefährliche Gefühlspolitik
„Der religiös motivierte Furor über das Internetposting eines Films hat sich am gestrigen Freitag, dem Tag der Moscheenbesuche in der islamischen Welt, ausgedehnt. Eine “Welle des Zorns”, die auch zu Angriffen auf die deutsche und die britische Vertretung in der sudanesischen Hauptstadt Khartum führte, sei über die muslimische Welt geschwappt, mit gewaltsamen Szenen auf den Straßen von Nordafrika bis Südostasien, schreibt der Guardian heute. Das ist wahrscheinlich nicht der einzige Bericht, der mit diesem großen Blick eröffnet. Nach dem gestrigen Tag herrscht der Eindruck vor, dass die gesamte muslimische Welt von der Rage gewaltbereiter Mobs heimgesucht wurde. Wie Karten zu den Protesten zeigen, ist der Eindruck so nicht richtig…“ Artikel von Thomas Pany auf Telepolis vom 15.09.2012 weiterlesen »
Quelle:  Artikel von Thomas Pany auf Telepolis vom 15.09.2012 externer Link
Der religiös motivierte Furor über das Internetposting eines Films hat sich am gestrigen Freitag, dem Tag der Moscheenbesuche in der islamischen Welt, ausgedehnt. Eine "Welle weiterlesen »

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Wo stehen die arabischen Aufstände heute? Von der gewaltfreien Revolte in den Bürgerkrieg – oder zurück?
Dies ist der Versuch einer vorläufigen Bestandsaufnahme der arabischen Aufstände aus gewaltfrei-anarchistischer Sicht. Wo haben die Widerstandsbewegungen entscheidende strategische Fehler gemacht? Gibt es eine unaufhaltsame Tendenz zum Versinken in den Bürgerkrieg oder kann diese Entwicklung noch aufgehalten werden? Wie ist die Kampagne “Adopt a Revolution” (AaR), die mit “Revolutionspatenschaften” syrische AktivistInnen unterstützen will, zu bewerten? Quelle: Einleitender Beitrag zum Schwerpunkt der Graswurzelrevolution 369 vom Mai 2012 weiterlesen »

Quelle: Einleitender Beitrag zum Schwerpunkt der Graswurzelrevolution 369 vom Mai 2012 externer Link

Dies ist der Versuch einer vorläufigen Bestandsaufnahme der arabischen Aufstände aus gewaltfrei-anarchistischer Sicht. Wo haben die Widerstandsbewegungen entscheidende strategische Fehler gemacht? Gibt weiterlesen »

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[Video] Die Mahalla Arbeiter_innen in der ägyptischen Revolution
Mahalla ist eine Textilfabrik mit 29.000 Beschäftigten. Bereits 2006 und 2007 wurde hier jeweils für eine Woche gestreikt. 2008 versammelte sich während eines neuerlichen Streiks die ganze Stadt in Solidarität mit den Arbeiter_innen, und daraus wurde eine große Demonstration gegen Mubarak, die die Ägyptische Revolution einläutete. Die Arbeiter_innen verlangen die Auflösung der Gewerkschaft und die… weiterlesen »
Mahalla ist eine Textilfabrik mit 29.000 Beschäftigten. Bereits 2006 und 2007 wurde hier jeweils für eine Woche gestreikt. 2008 versammelte sich während eines neuerlichen Streiks die ganze Stadt in Solidarität mit den Arbeiter_innen, und daraus wurde eine große Demonstration gegen Mubarak, die die Ägyptische Revolution einläutete. Die Arbeiter_innen verlangen die weiterlesen »

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