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Streik gegen Verfolgung gewerkschaftlicher Tätigkeit erfolgreich: Textilarbeiterinnen beim chinesischen Lidl-Zulieferer in Myanmar wieder eingestellt
myanmar_textilstreik_oktober2018_2Nach mehrmonatigem Streik haben die 300 Textilarbeiterinnen des chinesischen Unternehmens Fu Yuen gewonnen und werden am 6. November 2018 wieder die Arbeit bei dem Lidl-Zulieferer aufnehmen. Ihre Streikforderung, die 30 Kolleginnen, die wegen ihrer gewerkschaftlichen Tätigkeit entlassen worden waren, wieder einzustellen, wurde erfüllt. Der Streik dauerte insgesamt seit dem 21. August. Einige der ursprünglichen Forderungen wurden zunächst erfüllt, aber die Entlassung von 30 aktiven KollegInnen wurde nicht zurückgenommen. Deshalb wurde der Streik fortgesetzt, der auch die Unterstützung durch Anwohner auf seiner Seite hatte.  Siehe dazu die kurze Meldung „Myanmar – Streik erfolgreich“ am 01. November 2018 bei Asien aktuell (dort auch der Verweis auf die ursprüngliche Nachrichtenquelle). Siehe dazu auch einen Hintergrundbeitrag und den Hinweis auf unseren ersten Streikbericht weiterlesen »
myanmar_textilstreik_oktober2018_2Nach mehrmonatigem Streik haben die 300 Textilarbeiterinnen des chinesischen Unternehmens Fu Yuen gewonnen und werden am 6. November 2018 wieder die Arbeit bei dem Lidl-Zulieferer aufnehmen. Ihre Streikforderung, die 30 Kolleginnen, die wegen ihrer gewerkschaftlichen Tätigkeit entlassen worden waren, wieder einzustellen, wurde weiterlesen »

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So sieht Demokratisierung in Myanmar aus: Nicht nur Massenvertreibungen, auch Terror gegen Streikende, die gegen die Entlassung von 30 Gewerkschafterinnen durch ein chinesisches Textilunternehmen protestieren
myanmar_textilstreik_oktober2018_2In einer Textilfabrik in Myanmar sind bei gewaltsamen Auseinandersetzungen viele Arbeiterinnen verletzt worden. Nach Angaben von Betroffenen wurden sie von Auftragsschlägern angegriffen. Etwa 30 Frauen hatten nach einem Streik für ihre Wiedereinstellung demonstriert. Auch der deutsche Discounter Lidl lässt in der Fabrik in der ehemaligen Hauptstadt Rangun produzieren. Die Arbeiterinnen waren vor knapp zwei Monaten in den Streik getreten, um bessere Arbeitsbedingungen durchzusetzen. Die meisten ihrer Forderungen wurden erfüllt, die Leitung der Fabrik, die dem chinesischen Unternehmen Fu Yuen gehört, weigerte sich aber, diejenigen Frauen wieder einzustellen, die zum Streik aufgerufen hatten. Die Betroffenen campierten deshalb vor der Fabrik und verlangten, wieder eingestellt zu werden. Eine der Frauen, Than Than Soe, sagte der Nachrichtenagentur AFP, etwa 40 “Auftragsgangster” hätten die Gruppe angegriffen. Dabei seien 27 Frauen verletzt worden, sechs davon ernsthaft. Als Bewohner der Umgebung Steine und Stöcke auf die Fabrik warfen, schritt die Polizei ein. (…) In der Fabrik arbeiten nach Angaben der Polizei rund 1.200 Frauen und 100 Männer…“ aus der (AFP)-Meldung „Viele Verletzte bei Angriff auf Streikende in Textilfabrik“ am 16. Oktober 2018 (hier in der Zeit online), die die bisher heftigste, aber keineswegs die einzige Aktion der jüngeren Zeit gegen Textilarbeiterinnen berichtet, die im Land der Generalsdemokratie an der Tagesordnung sind. Siehe dazu zwei weitere aktuelle und zwei Hintergrundbeiträge weiterlesen »
myanmar_textilstreik_oktober2018_2In einer Textilfabrik in Myanmar sind bei gewaltsamen Auseinandersetzungen viele Arbeiterinnen verletzt worden. Nach Angaben von Betroffenen wurden sie von Auftragsschlägern angegriffen. Etwa 30 Frauen hatten nach einem Streik für ihre Wiedereinstellung demonstriert. Auch der deutsche Discounter Lidl lässt in der Fabrik weiterlesen »

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