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#ReWolt gegen Wolt und DoorDash weltweit! Gemeinsam gegen die Gig-Giganten der Lieferindustrie

Dossier

ReWolt Schriftzug, darunter eine Faust - in weiß auf blauem HintergrundDas finnische Gig Unternehmen Wolt, das etwa in 23 Ländern operiert, ist in den letzten drei Jahren in die Schlagzeilen gekommen, weil Lieferfahrer*innen sich organisierten und in den Streik traten. Die Kolleg*innen fordern unter anderem Festanstellung, ein Ende der gewerkschaftsfeindlichen Praxis, höhere Bezahlung pro Auslieferung, Krankenversicherung und bezahlten Urlaub. Das Unternehmen wurde im Mai 2022 von einem weiteren Gig-Magnaten, nämlich DoorDash aufgekauft, wodurch sich für die internationalen Allianzen und gegenseitige Solidarität der Kolleg*innen bei Wolt neue Möglichkeiten eröffnen. Wir geben einen Überblick über aktuelle und weiter zurückliegende Kämpfe bei DoorDash und Wolt – hierzu zählen: Aserbaidschan, Australien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Georgien, Griechenland, Kasachstan, Kroatien, Litauen, Serbien, Slowenien, Tschechien und Zypern sowie länderübergreifend. NEU: Die Wolt-LieferfahrerInnen im Kopenhagen setzen im zweiten Monat Streikaktionen an einem Tag pro Woche fort und planen am 1. Mai eigenen Demonstrationszug weiterlesen »

Dossier: #ReWolt gegen Wolt und DoorDash! Gemeinsam gegen die Gig-Giganten der Lieferindustrie

ReWolt Schriftzug, darunter eine Faust - in weiß auf blauem Hintergrund

Die Wolt-LieferfahrerInnen im Kopenhagen setzen im zweiten Monat Streikaktionen an einem Tag pro Woche fort und planen am 1. Mai eigenen Demonstrationszug
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Vier Lkw-Fahrer für die größten Transportunternehmen Litauens streiken seit Wochen auf dem Parkplatz in Venlo/NL
Litauen Girteka - Ein Rotbrauner gezeichneter LKW mit Gittern vor den Fenstern aus dem ein Fahrer herausschautVier LKW-Fahrer aus Zentralasien protestieren seit Wochen gegen ihre Arbeitgeber, große litauische Transportunternehmen, die ihnen ihren versprochenen Lohn vorenthalten und sie der Ausbeutung aussetzen. Die Gewerkschaft FNV ist ernsthaft um ihre Sicherheit besorgt und spricht von schweren Menschenrechtsverletzungen. Die Fahrer, die für die litauischen Transportgiganten Baltic Transline, Hegelmann und Hoptrans arbeiten, fahren hauptsächlich in Westeuropa. Statt eines festen Arbeitsplatzes und eines gerechten Lohns befinden sie sich in einer Situation permanenter Unsicherheit. Sie wurden unter Druck gesetzt, Fahrtenschreiberbetrug zu begehen und Polizisten bei Kontrollen anzulügen. Darüber hinaus werden sie eingeschüchtert und mit Drohungen wie Lohneinbehaltung oder Entlassung konfrontiert. Die Situation eskalierte, als der Fahrer sich beschwerte und sich einem Kollegen anschloss, dem bereits von der Polizei geholfen worden war. Sie suchten Sicherheit auf dem bewachten Parkplatz in Venlo, doch auch dort fühlten sie sich nicht wohl. Ihre Verträge wurden inzwischen gekündigt und ihre Arbeitgeber drohen mit rechtlichen Schritten in Litauen. Die Lastwagen, in denen sie schliefen, wurden absichtlich außer Gefecht gesetzt, so dass die Fahrer ohne Strom und Heizung waren. Zum Schutz vor der Kälte nutzen sie Gasbrenner…“ Redaktioneller Beitrag vom 11.3.2025 auf PitaneMobility („FNV schlägt Alarm: Ausbeutung der Fahrer auf dem Parkplatz in Venlo“), siehe auch die FNV dazu. NEU: [Niederlande] Gerichtsurteil: Streikender LKW-Fahrer erhält 18.000 Euro. Truck durfte zurückbehalten werden, bis einem LKW-Fahrer sein ausstehender Lohn gezahlt wird weiterlesen »

Vier Lkw-Fahrer für die größten Transportunternehmen Litauens streiken seit Wochen auf dem Parkplatz in Venlo/NL

Litauen Girteka - Ein Rotbrauner gezeichneter LKW mit Gittern vor den Fenstern aus dem ein Fahrer herausschaut

[Niederlande] Gerichtsurteil: Streikender LKW-Fahrer erhält 18.000 Euro. Truck durfte zurückbehalten werden, bis einem LKW-Fahrer sein ausstehender Lohn gezahlt wird
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Litauens Rechtsregierung will den Zugriff auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk LRT ausweiten und stößt in der Bevölkerung auf breiten Protest

Dossier

Neue „Feinde der Pressefreiheit“Rund ein Jahr nach ihrem Eintritt in die Regierung wollen Litauens Rechtspopulisten den Zugriff auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ausweiten. In der Bevölkerung stößt das Vorhaben auf Protest. Einen so großen Protest hat das kleine Litauen schon lange nicht mehr gesehen. Anfang der Woche versammeln sich nach offiziellen Angaben etwa 10.000 Menschen vor dem Parlament in der Hauptstadt Vilnius. Es ist eine beachtliche Zahl für ein Land mit gerade einmal rund drei Millionen Einwohnern. Viele Teilnehmer halten Schilder mit Botschaften wie „Hände weg von der Meinungsfreiheit“ hoch. (…) Den Protest haben Journalisten des öffentlich-rechtlichen Senders LRT organisiert. Anlass ist ein geplantes neues Gesetz, mit dem die Generaldirektorin des Senders schneller abberufen werden könnte.  (…) Doch die massive Protestkampagne der Journalisten scheint Wirkung zu zeigen. Mehr als 100.000 Menschen haben laut Organisatoren eine Petition unterschrieben, um den öffentlichen-rechtlichen Rundfunk zu unterstützen.“ Beitrag von Arne Bartram vom 11.12.2025 auf tagesschau.de („Litauen: Pläne für Medienreform treffen auf Widerstand“) und dazu NEU: Neue Vorgaben für die öffentlich-rechtliche Rundfunk- und Fernsehanstalt LRT rufen erneute Proteste gegen die Beschneidung der Medienfreiheit in Litauen hervor weiterlesen »

Dossier: Litauens Rechtsregierung will den Zugriff auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk LRT ausweiten und stößt in der Bevölkerung auf breiten Protest

Neue „Feinde der Pressefreiheit“

Neue Vorgaben für die öffentlich-rechtliche Rundfunk- und Fernsehanstalt LRT rufen erneute Proteste gegen die Beschneidung der Medienfreiheit in Litauen hervor
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Litauen: Fahrer sind kein Zubehör einer Zugmaschine: Die Staatsanwaltschaft geht härter gegen die Ausbeutung von (migrantischen) LKW-Fahrern vor
Litauen Girteka - Ein Rotbrauner gezeichneter LKW mit Gittern vor den Fenstern aus dem ein Fahrer herausschaut„… Die Regionalstaatsanwältin von Vilnius, Edita Ignatavičiūtė, die Fälle von Ausbeutung ausländischer Lkw-Fahrer untersucht, sagt, dass sie keine vereinzelten Fehler, sondern ein systemisches Phänomen sieht. Ihrer Ansicht nach ähnelt die Arbeitskultur, die sich in einigen Unternehmen etabliert hat, der von Balys Sruoga. Wald der Götter, wo eine Person lediglich ein Hilfsmittel war. (…) Derzeit sind der Staatsanwaltschaft mehr als sechs Logistikunternehmen bekannt, die in Litauen tätig sind und gegen die Ermittlungen im Vorverfahren durchgeführt werden. Dies ist jedoch nur ein Teil des Gesamtbildes, da möglicherweise auch in anderen Regionen Ermittlungen laufen. „Ein Einwanderer ist eine Nummer auf einer Stundenzettel.“ Die Staatsanwältin weist darauf hin, dass Fahrer, die nach Litauen kommen – meist aus Tadschikistan, Usbekistan und Kirgisistan – europäische Standards und funktionierende Institutionen erwarten. Die Realität sehe jedoch oft anders aus, sagt sie…“ engl. Artikel von Artūras Lysionok vom 18.02.2026 auf trans.info (maschinenübersetzt) weiterlesen »

Litauen Girteka - Ein Rotbrauner gezeichneter LKW mit Gittern vor den Fenstern aus dem ein Fahrer herausschaut

Litauen: Fahrer sind kein Zubehör einer Zugmaschine: Die Staatsanwaltschaft geht härter gegen die Ausbeutung von (migrantischen) LKW-Fahrern vor
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Lager für Flüchtlinge in Belarus, Pushbacks an der Grenze zu Polen: So zeigt man dem Diktator-Partner, was Humanität ist…

Dossier

EU: No Entrance. Titelbild zum isw-report 104 - Auf der Flucht. Fluchtursachen. Festung Europa. Alternativen. (Festung Europa, Februar 2016)Flüchtlingslager in Weißrussland? Die EU will sie mitfinanzieren. Alte Aufnahmezentren sollen renoviert, neue gebaut werden. Sieben Millionen Euro wird die EU dafür von diesem Jahr an bis 2020 an Weißrussland zahlen. Das Geld stammt aus dem Europäischen Nachbarschaftsprogramm. Ziel ist es, mehr Sicherheit an den Außengrenzen nach Polen und Litauen zu schaffen. (…) Menschen, die vor dem Bürgerkrieg in Syrien und kriegerischen Konflikten in der Ostukraine fliehen. Aber auch Zuwanderer, die die wirtschaftliche Krise in Russland hinter sich lassen wollen und Arbeit in der EU suchen, zum Beispiel aus Georgien, den russischen Kaukasus-Republiken Tschetschenien und Dagestan…“ – aus dem Beitrag „EU will Flüchtlingslager finanzieren“ von Karin Bensch-Nadebusch am 13. Februar 2017 im Deutschlandfunk – die Sicherung der Grenze im Krieg gegen Flüchtlinge hat eben Priorität vor allem… Siehe Jahre später die Konsequenzen mit den beidseitigen Pushbacks an der Grenze und dazu NEU: Polen: Die Flüchtlingshelfer aus dem Grenzwald. Die Krise dauert an, sagen Helfer, ebenso wie die Gewalt in der Grenzregion weiterlesen »

Dossier zur Flüchtlingspolitik in Belarus – und an der Grenze zu Polen

EU: No Entrance. Titelbild zum isw-report 104 - Auf der Flucht. Fluchtursachen. Festung Europa. Alternativen. (Festung Europa, Februar 2016)

Polen: Die Flüchtlingshelfer aus dem Grenzwald. Die Krise dauert an, sagen Helfer, ebenso wie die Gewalt in der Grenzregion
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Lukaschenko zwingt Belarussen zum Kriegsdienst – doch viele weigern sich, z.B. Eisenbahner:innen

Dossier

Bild von Internationale der Kriegsdienstgegner/innen, IDK e.V.Die belarussische Menschenrechtsorganisation Nash Dom (Unser Haus) mit Sitz in Witebsk ruft zur Kriegsdienstverweigerung auf. Seit 4. März überquerten täglich 400 bis 600 Männer die Grenze nach Litauen, um der Einberufung zum Militär zu entgehen (…). Auch hätten manche Belarussen, die als Soldaten in die Ukraine entsandt wurden, sich dort schnell ergeben. Hintergrund ist, dass in den vergangenen beiden Wochen in Belarus eine Masseneinberufung von Männern im Alter von 18 bis 58 Jahren zur Armee stattgefunden habe. Sie sollten offenbar gegen die Ukraine kämpfen. Viele Männer wollten dies aber nicht. Deshalb habe Nash Dom Anfang März die Kampagne gestartet: „Nein meint nein“. (…) Karatch ruft daher Frauen in aller Welt dazu auf, Männer mit Videos auf Youtube vom Gegenteil zu überzeugen: Wahres Heldentum bestehe darin, das Töten von ukrainischen Frauen und Kindern zu verweigern...“ Artikel von Marco Fenske vom 18.03.2022 bei RND und zum Thema NEU: Schutz für belarussische Kriegsdienstverweiger*innen wie Vitali Dvarashyn und Mikita Sviryd – sie sind in Litauen von einer Abschiebung nach Belarus bedroht! weiterlesen »

Dossier „Lukaschenko zwingt Belarussen zum Kriegsdienst – doch viele weigern sich, z.B. Eisenbahner:innen“

Bild von Internationale der Kriegsdienstgegner/innen, IDK e.V.

Schutz für belarussische Kriegsdienstverweiger*innen wie Vitali Dvarashyn und Mikita Sviryd – sie sind in Litauen von einer Abschiebung nach Belarus bedroht!
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Basisinformationen/Informationsquellen zu Gewerkschaften in Litauen
Lietuvos profesinių sąjungų konfederacija - LPSK (Litauische Gewerkschaftskonföderation)Mit dem vorliegenden Material möchte ich elementare Basisinformationen über die Gewerkschaften in Litauen und über Rahmenbedingungen, unter denen sie arbeiten, zur Verfügung stellen. (…) Mir scheint dafür der „Gewerkschaftsmonitor Litauen“ der Friedrich-Ebert-Stiftung von Februar 2023 gut geeignet. Darin nicht „nur“ Informationen zur Gewerkschaftsbewegung, sondern auch zu den politischen wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen…“ Aus den Vorbemerkungen zu den Basisinformationen von Bernhard Pfitzner vom 8.12.2023 weiterlesen »

Lietuvos profesinių sąjungų konfederacija - LPSK (Litauische Gewerkschaftskonföderation)

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Menschenverachtende Arbeitsbedingungen auch beim größten europäischen Transportunternehmen „Girteka Logistics“ aus Litauen
Litauen Girteka - Ein Rotbrauner gezeichneter LKW mit Gittern vor den Fenstern aus dem ein Fahrer herausschautDas Unternehmen Girteka Logistics mit der europaweit mittlerweile größten LKW-Flotte gibt sich nachhaltig und grün. Die Arbeitsbedingungen sind es jedoch nicht. Die niederländische Gewerkschaft FNV hat einen Bericht zu den Bedingungen zusammengestellt und u.a. dabei mit dem Guardian zusammengearbeitet. Und „Faire Mobilität“ weist darauf hin, dass bereits länger bekannt sei, dass das Unternehmen Arbeitende auspresst und ein menschenwürdiges Leben durch Überziehung der Arbeitszeiten, Lohnbetrug und zu enge Kabinen in den LKWs unmöglich macht. Ähnlich, wie bei der polnischen Firmengruppe Mazur – und auch bei Girteka gehört IKEA zu den Großkunden… Wann wird es bei Girteka auch zum Streik kommen, wie dem der Lkw-Fahrer aus Georgien und Usbekistan für Mazur auf der Autobahnraststätte Gräfenhausen? Siehe den angesprochenen Guardian-Artikel und weitere Informationen zu der Situation bei Girteka weiterlesen »

Litauen Girteka - Ein Rotbrauner gezeichneter LKW mit Gittern vor den Fenstern aus dem ein Fahrer herausschaut

Menschenverachtende Arbeitsbedingungen auch beim größten europäischen Transportunternehmen „Girteka Logistics“ aus Litauen
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Flüchtlinge in Litauen: Pushbacks, rechtswidrige Inhaftierungen und schwere Misshandlungen von Schutzsuchenden sowie rassistische Diskriminierung

Dossier

Festung EuropaEin neuer Bericht von Amnesty International dokumentiert Menschenrechtsverstöße gegen Schutzsuchende in Litauen. Die litauischen Behörden halten Tausende von Menschen monatelang willkürlich in heruntergekommenen Haftzentren unter Militärführung fest, wo sie Folter und anderen Misshandlungen ausgesetzt sind. Ihnen wird der Zugang zu fairen Asylverfahren verwehrt, damit sie „freiwillig“ in die Länder zurückkehren, aus denen sie geflohen sind. Diese Behandlung steht im deutlichen Gegensatz zu dem Wohlwollen, mit dem aus der Ukraine geflüchtete Menschen in der EU empfangen werden. Amnesty International hat zwei der litauischen Haftzentren, in Kybartai und Medininkai, besucht und mit 31 Personen aus Ländern wie Kamerun, der Demokratischen Republik Kongo, Irak, Nigeria, Syrien und Sri Lanka gesprochen, die dort rechtswidrig inhaftiert sind. Viele von ihnen berichteten von fehlenden sanitären Einrichtungen und fehlender medizinischer Versorgung, sowie von Schlägen, Beleidigungen und rassistisch motivierter Einschüchterung und Schikane…“ Pressemitteilung vom 27. Juni 2022 bei Amnesty International und NEU: PRO ASYL ist entsetzt: Litauen legalisiert Pushbacks weiterlesen »

Dossier zu Flüchtlinge in Litauen

Festung Europa

PRO ASYL ist entsetzt: Litauen legalisiert Pushbacks
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Erster – unbefristeter – Streik in der Privatwirtschaft Litauens seit 30 Jahren in der Chemiefabrik „Achema“ für Tarifvertrag und Anerkennung ihrer Gewerkschaft
Erster - unbefristeter - Streik in der Privatwirtschaft Litauens seit 30 Jahren in der Chemiefabrik "Achema" für Tarifvertrag und Anerkennung ihrer GewerkschaftDie Beschäftigten der litauischen Stickstoffdünger- und Chemiefabrik „Achema“ traten am 8. Februar in einen unbefristeten Streik, nachdem sie sich ständig bemüht hatten, alle Möglichkeiten des sozialen Dialogs auszuschöpfen und einen Tarifvertrag zu erreichen. Der Arbeitgeber ignoriert das Recht der Gewerkschaft auf Verhandlungen, indem er den Tarifvertrag nur als „ein Stück Papier“ bezeichnet und die Gewerkschaft selbst als größtes Risiko und größte Bedrohung für das Unternehmen abstempelt, während er lediglich verspricht, das Vergütungssystem zu überprüfen und die Löhne zu erhöhen. Mit ihrem Streik fordern die Arbeitnehmer, dass das Entlohnungssystem im Tarifvertrag festgeschrieben wird. Außerdem fordern sie eine Lohnindexierung und klare Regeln für Überstunden. Wir fordern die Unternehmensleitung von „Achema“ auf, die Gewerkschaft anzuerkennen, ihr Verhandlungsrecht zu respektieren und im Einklang mit den Grundsätzen des konstruktiven sozialen Dialogs und des gegenseitigen Verständnisses einen Tarifvertrag abzuschließen.“ LabourStart-Kampagne vom 21.2.2022 zum Mitzeichnen in Zusammenarbeit mit der Lithuanian Industry Trade Union Federation (LPPSF), siehe dazu: Streik in der Chemiefabrik „Achema“ aufgrund des Ausnahmezustands in Litauen ausgesetzt – Unterstützung weiterhin wichtig weiterlesen »

Erster - unbefristeter - Streik in der Privatwirtschaft Litauens seit 30 Jahren in der Chemiefabrik "Achema" für Tarifvertrag und Anerkennung ihrer Gewerkschaft

Erster – unbefristeter – Streik in der Privatwirtschaft Litauens seit 30 Jahren in der Chemiefabrik „Achema“ für Tarifvertrag und Anerkennung ihrer Gewerkschaft / Neu: Streik in der Chemiefabrik „Achema“ aufgrund des Ausnahmezustands in Litauen ausgesetzt – Unterstützung weiterhin wichtig
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Der Streik der Rider in Litauen: Unterstützt von der alternativen Gewerkschaft G1PS
Fahrradkuriere in Litauen im Streik März 2021Die G1PS (Gewerkschaft 1. Mai) gibt es seit einigen Jahren in Litauen, entstanden aus einer ganzen Reihe von entsprechenden Initiativen. Diese alternative Gewerkschaft ist nun jene, die den Streik der Rider unterstützt und koordiniert. In dem Interview mit zwei Gewerkschaftsaktivisten „Higher Wages, More Safety: Riders’ Struggles in Lithuania“ am 15. März 2021 bei der Transnational Social Strike Platform wird nicht nur die Gewerkschaft und der konkrete Kampf vorgestellt (der, wie so oft gerade heutzutage, um höhere Löhne und bessere Sicherheitsbedingungen geht) sondern auch darauf verwiesen, dass bei der aktuellen internationalen Vernetzung von Ridern der „Osten Europas“ weitgehend fehlt, obwohl die Unternehmen in der Regel dieselben internationalen Unternehmen sind, wie in anderen europäischen Ländern auch. Unter anderem wird von den Ridern gegen das finnische Unternehmen Wolt gestreikt. weiterlesen »

Fahrradkuriere in Litauen im Streik März 2021

Der Streik der Rider in Litauen: Unterstützt von der alternativen Gewerkschaft G1PS
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Arbeitsunrecht und Wanderarbeit. Die baltischen Staaten als Vorreiter des EU-Neoliberalismus
Wand in der Nähe von Tallinn/Estland, Quelle: Lunapark21Das Baltikum mit Estland, Lettland und Litauen ist die neoliberal am radikalsten umgekrempelte Region in der EU. Die drei Staaten traten 2004 gleichzeitig der EU und der NATO bei: ein Gesamtpaket. Die drei Staaten – vorneweg Litauen – kombinieren das mit der direktesten Abhängigkeit von den USA, mit extremem Nationalismus und Rassismus und sind Vorreiter der Digitalisierung. (…) Rechtsextreme, nationalistische, rassistische bzw. „konservative“ Parteien mit solchen Strömungen sind wiederkehrend an den Regierungen beteiligt. Traditionen der Komplizenschaft mit dem deutschen Faschismus und der SS werden gepflegt. Jedes Jahr findet in Lettland der Marsch der Legionäre mit Priesterbegleitung zum Gedenken an die lettische Waffen-SS statt. Deutschland half mit Pensionszahlungen für lettische SS-Veteranen. Ausländer, Flüchtlinge, Juden, insbesondere Russen werden diskriminiert. (…) Die baltischen Staaten gelten als digitale Wunderkinder: schnelle online-Unternehmensgründung, online-Wahlen, höchste Internet-Geschwindigkeiten in der EU, digitale Dienstleistungen für westliche Investoren und für die NATO. Davon profitieren Filialen und Subunternehmen westlicher Konzerne (…) Der Unterschied der Arbeitseinkommen bei Mann und Frau ist extrem hoch; Diskriminierung wegen ethnischer, sozialer und geschlechtlicher Zugehörigkeit ist normal. Hier herrscht der niedrigste Grad kollektiver Lohnverhandlungen: nur zwischen zwei und acht Prozent aller Löhne. Der Organisationsgrad in Gewerkschaften liegt bei sieben bis neun Prozent (US-Niveau). (…) Während die Bevölkerungszahlen bis 1989 anwuchsen, setzte 1991 eine Auswanderung ein, vor allem junger qualifizierter Menschen. Gründe sind Arbeitslosigkeit, niedrige Löhne und Rassismus…“ Aus dem gekürzten Kapitel über die baltischen Staaten von Werner Rügemer aus seinem Buch „EU-Imperium: ArbeitsUnrecht, Krise, neue Gegenwehr“ in der Lunapark21 Heft 52: Systemrelevante Ausbeutung weiterlesen »

Wand in der Nähe von Tallinn/Estland, Quelle: Lunapark21

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Litauen: In der Epidemie ist es wie vorher. Gedenken an Kriegsende verboten
Sozialistische Partei Litauens protestiert gegen verfolgung 2020„… Die litauische Regierung erklärte nur, die Quarantäne sei bis mindestens 13. Mai verlängert. Damit sind Veranstaltungen, die die Erinnerung an das Kriegsende durch den Einsatz sowjetischer Truppen damals pflegen, automatisch illegal. Zufall ist das nicht. Schon im März wurde in der Hafenstadt Klaipeda der Aktivist Aleksejus Greicius unter Spionageverdacht festgenommen und für drei Monate in Untersuchungshaft gesteckt. Ähnliches geschah zwei weiteren Aktivisten prorussischer Gruppen in anderen litauischen Städten. Was Greicius ausgekundschaftet haben soll, wurde nicht mitgeteilt. Bekannt ist aber, dass er in den vergangenen Jahren den lokalen Ableger der Gedenkveranstaltung »Unsterbliches Regiment« organisiert hat. Diese vor einigen Jahren in Russland ins Leben gerufene Tradition besteht darin, dass Menschen mit Fotos ihrer Vorfahren, die im Zweiten Weltkrieg auf sowjetischer Seite gekämpft haben, auf die Straße gehen. Das trägt einerseits der Tatsache Rechnung, dass naturgemäß immer weniger Veteranen noch am Leben sind, erfreut sich aber andererseits zumindest in Russland offenbar auch echter Popularität. Welche Rolle offizielle russische Stellen bei der Organisation solcher Veranstaltungen im Baltikum spielen, ist nicht bekannt...“ – aus dem Beitrag „Gedenken verboten“ von Reinhard Lauterbach am 06. Mai 2020 in der jungen welt über die Kontinuität des Kurses der Regierung Litauens und der sie tragenden Parteien. weiterlesen »

Sozialistische Partei Litauens protestiert gegen verfolgung 2020

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Ein Viertel der litauischen Bevölkerung ist dann mal weg: Die Bilanz nach 30 Jahren Unabhängigkeit
Europa für alle - Kämpfe gegen rassistische und ausbeuterische Verhältnisse der innereuropäischen (Arbeits-)Migration„…Nach der Wiederherstellung der Unabhängigkeit hatte man gehofft, dass nach einigen Jahren die Menschen in Litauen wie in Schweden leben werden. Allerdings waren diese Hoffnungen naiv. … Deutlichster Beweis für die bestehenden sozialen Probleme ist die Emigration, die die Einwohnerzahl Litauens um ein Viertel verringert hat. Man hätte vorhersehen können, dass nach der Grenzöffnung und mit der Möglichkeit, legal in den reichen EU-Ländern zu leben und zu arbeiten, sich Hunderttausende Litauer auf der Suche nach einem besseren Leben dorthin begeben würden“ – aus der üblich knappen deutschen Zusammenfassung „Emigration zeugt von Enttäuschung! Am 11. März 2020 bei den Eurotopics des ursprünglichen Artikels „Virš Lietuvos susitvenkusius debesis sklaido akivaizdus faktas“ bei Lyrtas (Link in der Zusammenfassung). weiterlesen »

Europa für alle - Kämpfe gegen rassistische und ausbeuterische Verhältnisse der innereuropäischen (Arbeits-)Migration

Ein Viertel der litauischen Bevölkerung ist dann mal weg: Die Bilanz nach 30 Jahren Unabhängigkeit
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Linke Opposition in Litauen: In den Augen der Rechtsregierung Verrückte und Spione
Sozialistische Partei Litauens protestiert gegen verfolgung 2020Man muss wahrlich kein besonderer Freund der Frontas Partei sein, um zur Schlussfolgerung zu kommen, dass eine Regierung, die deren führende Mitglieder wahlweise als Irre oder als russische Spione nicht nur bezeichnet, sondern auch behördlich verfolgt, dafür ganz andere Gründe haben mag. In dem Artikel „In an outrageous move, Lithuanian government asks socialist leader to prove sanity“ am 06. März 2020 bei Peoples Dispatch wird von einem entsprechenden Vorgehen gegen den stellvertretenden Vorsitzenden von Frontas, Giedrius Grabauskas berichtet – dessen Aktivitäten unter anderem auch die andauernde Kritik an der geschichtlichen profaschistischen Propaganda in Litauen umfassen… weiterlesen »

Sozialistische Partei Litauens protestiert gegen verfolgung 2020

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