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Artensterben, Ausbeutung und Zwangsarbeit: Industriefischerei zerstört weltweit Umwelt und das Leben von Fischer:innen

Dossier

Internationaler Fischfang: Reusen und Netze, im Hintergrund ein LeuchtturmBis 2048 sollen die Meere leergefischt sein. Doch nicht nur das: Die UN fand heraus, dass jedes Jahr weltweit 24.000 Fischer:innen bei der Arbeit sterben, Tausende weitere werden verletzt. In einer Fischerei-Konferenz Anfang Dezember 2022 in Amsterdam konstatierte die ITF (Internationale Transportarbeiter:innen-Föderation), dass Fischfang immer noch zu den schlimmsten Ausbeutungsberufen weltweit gehört. Im September 2022 stellte auch die ILO fest, dass etwa 128.000 Fischer:innen unter Bedingungen der Zwangsarbeit schuften. Darunter sind vor allem Migrant:innen, die durch Menschenhandel oder prekäre Arbeitsbedingungen auf den Schiffen landen und dort regelrecht gefangen sind. Oftmals geht dies mit staatlichen Regelungen einher, die den Fischkonzernen erlauben, einzelne Arbeitende anzuwerben, ohne dass diese Zugang zum offenen Arbeitsmarkt erhalten. Wenn sie Kritik äußern, können sie dadurch sofort abgeschoben werden… Siehe dazu die Ausführungen der ITF und weitere Berichte u.a. am Beispiel Großbritannien. Dazu NEU: Todesfälle von Migranten aus Niedriglohnländern Südostasiens wie Indonesien auf See stehen im Zusammenhang mit unkontrollierter Macht der Kapitäne weiterlesen »

Dossier zu Arbeit in der Hochseefischerei und dem Umweltschutz

Internationaler Fischfang: Reusen und Netze, im Hintergrund ein Leuchtturm
Todesfälle von Migranten aus Niedriglohnländern Südostasiens wie Indonesien auf See stehen im Zusammenhang mit unkontrollierter Macht der Kapitäne
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Die Hälfte aller im Tourismus arbeitenden Männer und Frauen unterzeichnen eine Petition für höheren Mindestlohn auf den Malediven
Die Gewerkschaftskampagne für einen höheren Mindestlohn auf den Malediven 2015Etwas über 100 Hotel- und Ferienanlagen gibt es auf den Malediven – in denen beinahe 11.500 Menschen arbeiten. Von denen nun 5.300 eine Petition für höheren Mindestlohn unterzeichnet haben, mit der die Gewerkschaft Tourism Employees Association of the Maldives (TEAM) mobilisieren will. Was immerhin so erfolgreich war, dass die Internationale Arbeitsagentur ILO sich darauf hin des Themas annahm. Bisher gibt es auf den Malediven überhaupt keine Festlegungen bezüglich des Mindestlohns, weswegen auch die Forderung nach einer gesetzlichen Regelung Bestandteil der Petition ist. In der ILO Mitteilung „Half of Maldives resort workers sign petition for US$600 minimum wage“ vom 07. Mai 2015 (die Dokumentation einer Meldung aus den Minivan News) wird ein Sprecher der Gewerkschaft TEAM zitiert, der unterstreicht, dass die internationalen Hotelketten auf den Malediven zwischen 3 und 7 Prozent ihrer Ausgaben für die Beschäftigtenlöhne verzeichnen, was zu einem durchschnittlichen Einkommen von grob 250 Dollar im Monat führt. Gefordert wird ein branchenweiter Mindestlohn von 600 Dollar im Monat – wobei die Gewerkschaft unterstreicht, dass diese Forderung „bescheiden“ sei, und aus den Einnahmen eines Tages bezahlt werden könne… weiterlesen »

Die Gewerkschaftskampagne für einen höheren Mindestlohn auf den Malediven 2015

Die Hälfte aller im Tourismus arbeitenden Männer und Frauen unterzeichnen eine Petition für höheren Mindestlohn auf den Malediven
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