Entlohnung

Immer nur Behindertenwerkstätten: Warum verdienen Menschen mit Behinderung so wenig? Und wo bleibt die Inklusion?

Dossier

Kampagne von jobinklusive.org: Behindertenwerkstätten behindern„In der Pandemie sind beinahe unbemerkt Löhne in Behindertenwerkstätten gekürzt worden. Schon vorher ließ sich von den Geld kaum leben. (…) Der Lohn der Beschäftigten in Behinderten-Werkstätten setzt sich in Deutschland aus mehreren Teilen zusammen: Ein sogenanntes Arbeitsförderungsgeld von 52 Euro wird aus Töpfen des Landes gezahlt. Dazu kommt ein Grundlohn von 89 Euro und ein individuell festgelegter Steigerungsbetrag. Diese beiden Posten müssen die Werkstätten selbst erwirtschaften. Als die Corona-Pandemie Deutschland erreichte, schlossen die Betreiber ihre Werkstätten für Menschen mit Behinderung. In der Folge konnten viele Aufträge nicht mehr erfüllt werden. Der Steigerungslohn entfiel. (…) 19 Prozent der Werkstätten, die an der Umfrage teil nahmen, gaben an, Löhne gekürzt zu haben. Weitere 18 Prozent gaben an, dass Kürzungen absehbar sind. Insgesamt hat sich in der Umfrage gezeigt, dass die Auswirkungen der Krise verzögert in den Werkstätten ankommen…“ Artikel von Fabian Hillebrand vom 14.11.2020 im ND online und dazu NEU: Mindestlohn in Werkstätten: Der sitzende Leistungsträger weiterlesen »

Dossier zu Niedrigstlöhnen statt Inklusion in Behindertenwerkstätten

Kampagne von jobinklusive.org: Behindertenwerkstätten behindern

Mindestlohn in Werkstätten: Der sitzende Leistungsträger
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Miete und Armut: Fast die Hälfte der Haushalte in deutschen Großstädten zahlen mehr als 30 Prozent ihres Nettoeinkommens

Dossier

Plakat und Logo der Wiener Mietenkampagne: #mieten runter„49,2 Prozent der rund 8,4 Millionen Haushalte, die in Deutschlands Großstädten zur Miete wohnen, müssen mehr als 30 Prozent ihres Nettoeinkommens ausgeben, um ihre Miete (bruttowarm) zu bezahlen. Das entspricht mehr als 4,1 Millionen Haushalten, in denen etwa 6,5 Millionen Menschen leben. Dabei sind eventuelle Sozialtransfers und Wohngeld bereits berücksichtigt. (…) Laut Mikrozensus 2018 haben mehr als 7,5 Millionen Menschen in 4,4 Millionen Mieterhaushalten nur Wohnungen, die für sie zu klein oder zu teuer sind. (…) Ohne wirksame Maßnahmen zur Auflösung des weit verbreiteten Niedriglohnsektors sei eine soziale Wohnversorgung in den Großstädten nicht zu gewährleisten, so der HU-Forscher…“ Pressemitteilung der Hans-Böckler-Stiftung vom 15. Juni 2021 zur Studie an der Humboldt-Universität Berlin vom Forschungsteam um den Stadtsoziologen Dr. Andrej Holm, siehe dazu NEU: Wohngipfel: 89 Prozent der Mieter:innen in Großstädten halten härtere Strafen gegen Mietwucher für wirkungsvoll weiterlesen »

Dossier „Miete frisst Einkommen“

Plakat und Logo der Wiener Mietenkampagne: #mieten runter

Wohngipfel: 89 Prozent der Mieter:innen in Großstädten halten härtere Strafen gegen Mietwucher für wirkungsvoll
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Dossier

DGB-Rentenkampagne 2017„Viele Vollzeitbeschäftigte müssen im Alter mit einer niedrigen Rente rechnen. Beim derzeitigen Rentenniveau landet jeder dritte Arbeitnehmer bei einer Bruttorente von unter 1300 Euro. (…) Den Angaben nach waren in Deutschland zum Stichtag 30. Dezember 2020 rund 21,45 Millionen Menschen in sozialversicherungspflichtiger Vollzeitbeschäftigung gemeldet. Davon müssen rund sieben Millionen mit einer Rente unter 1300 Euro kalkulieren. Nach Abzug von Kranken- und Pflegeversicherung bedeute dies netto etwa 1160 Euro an Altersbezügen. Beschäftigte müssen beim derzeitigen Rentenniveau den Angaben nach mindestens 2800 Euro im Monat vor Abzügen verdienen, um auf eine gesetzliche Rente von 1300 Euro brutto zu kommen. Wer im Alter auf 1500 Euro Rente kommen will, muss nach derzeitigem Stand monatlich mindestens 3200 Euro brutto in Vollzeit verdienen. Um 2500 Euro brutto von der Rentenversicherung zu erhalten, ist aktuell ein Monatslohn von 5350 Euro vor Steuern und Abgaben erforderlich…“ Beitrag vom 1. Januar 2022 bei tagesschau.de, siehe dazu NEU: Rente reicht nicht: Fast 30 Prozent der Deutschen erwarten ein Leben voller Geldsorgen weiterlesen »

Dossier zur Bruttorente von unter 1.300 Euro nach 45 Berufsjahren in Vollzeit

DGB-Rentenkampagne 2017

Rente reicht nicht: Fast 30 Prozent der Deutschen erwarten ein Leben voller Geldsorgen
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[ver.di-Kampagne] Keine Minute unbezahlt: Schluss mit unbezahlten Minuten bei Amazon!
Amazon: Polnische Leiharbeiter/innen von Manpower forden ihre Löhne!„Unbezahlte Zeiten sind ein Problem bei Amazon. Schwellen-, Umkleide- und Wegezeiten werden nicht bezahlt. Tag für Tag verschwinden für jeden Amazon-Beschäftigten 10 bis 35 Minuten Arbeitszeit. Beispiel: Durch 10 Minuten unbezahlte Minuten täglich arbeitet ein L1-Associate in Berlin im Jahr 4,5 Tage umsonst für Amazon und hat 618 € Bruttolohn verloren. Das ist eine bewusste Entscheidung von Amazon, um auf dem Rücken der Beschäftigten Geld zu machen…“ Die mehrsprachige Kampagnenseite von ver.di Postdienste, Speditionen und Logistik gestartet im Zusammenhang mit den Betriebsratswahlen 2026 bei Amazon. Siehe mehr dazu und NEU: Amazon-Beschäftigte in vier Liefer- und Sortierzentren in Deutschland organisieren sich, um für jede Minute bezahlt zu werden weiterlesen »

[ver.di-Kampagne] Keine Minute unbezahlt: Schluss mit unbezahlten Minuten bei Amazon!

Amazon: Polnische Leiharbeiter/innen von Manpower forden ihre Löhne!

Amazon-Beschäftigte in vier Liefer- und Sortierzentren in Deutschland organisieren sich, um für jede Minute bezahlt zu werden
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Keine Besserung in Sicht: IAQ-Report zu multipler Prekarisierung beleuchtet soziale Lage von Zugewanderten aus Rumänien und Bulgarien in Duisburg

Dossier

Tradition: "Ausländer" auf dem deutschen Arbeitsmarkt„Vor 10 Jahren erweiterte sich der Raum der europäischen Arbeitnehmerfreizügigkeit auf Rumänien und Bulgarien. Heute leben etwa 1,3 Mio. Menschen aus diesen Ländern in der Bundesrepublik, das sind etwa 10 Prozent der ausländischen Bevölkerung. Doch oft wird die Migration aus diesen beiden Ländern noch immer als Armutszuwanderung stigmatisiert. Polina Manolova, Thorsten Schlee und Lena Wiese vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen beleuchten in einer neuen Studie die vielfältigen, sich gegenseitig bedingenden Diskriminierungserfahrungen südosteuropäischer Migrant*innen in Duisburg…“ IAQ-Pressemitteilung vom 15.10.2024 zum Abschlussbericht des djeka-Projektes (Diskriminierung jenseits der Kategorien) – siehe mehr daraus und dazu. NEU: Radio Migrant – Stimmen aus Südosteuropa erzählt vom Leben von Migrant*innen aus Südosteuropa in Deutschland, besonders im Ruhrgebiet weiterlesen »

Dossier zur sozialen Lage von Zugewanderten aus Rumänien und Bulgarien in Duisburg

Tradition: "Ausländer" auf dem deutschen Arbeitsmarkt

Radio Migrant – Stimmen aus Südosteuropa erzählt vom Leben von Migrant*innen aus Südosteuropa in Deutschland, besonders im Ruhrgebiet
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Armut als Mileis Erfolg: Argentinien hat die niedrigsten Löhne in Lateinamerika und einen Mindestlohn unter dem von 2001

Dossier

Mileis Erfolg: Argentinien hat die niedrigsten Löhne in Lateinamerika und einen Mindestlohn, der unter dem von 2001 liegt„Argentinische Arbeitnehmer erhalten die niedrigsten Löhne in Lateinamerika, und der Rückgang ist historisch, so ein Bericht des Lateinamerikanischen Strategiezentrums für Geopolitik (Celag). Im September 2025 lag der Realmindestlohn unter dem Niveau von 2001, vor dem Zusammenbruch der Konvertibilität. In der Casa Rosada gibt man zu, dass die Regierung von Javier Milei das Einkommen der Arbeiter als“Anker der Anpassung und der Verlangsamung der Inflation“ benutzt hat. Und die Zahlen belegen dies.Die Celag hat herausgefunden, dass der argentinische Mindestlohn (Stand November 2025) der niedrigste in der gesamten Region ist. Mit nur 225 Dollar rangiert er am unteren Ende der Tabelle, hinter Bolivien, Paraguay und weit hinter Costa Rica, das mit 729 Dollar an der Spitze liegt. (…) Ein Bericht der Facultad de Ciencias Económicas de la UBA weist zudem darauf hin, dass der Salario Mínimo, Vital y Móvil zwischen November 2023 und September 2025 34 % seiner Kaufkraft verlieren wird…“ span. Beitrag vom 17. November 2025 in Página|12 und und Beispiele wie Widerstand. NEU: Die Wut auf Mileis Sparpolitik erfasste die Straßen: Alle von der Regierung benachteiligten sozialen Gruppen waren landesweit am 19. September massiv vertreten weiterlesen »

Dossier: Armut als Mileis Erfolg: Argentinien hat die niedrigsten Löhne in Lateinamerika…

Mileis Erfolg: Argentinien hat die niedrigsten Löhne in Lateinamerika und einen Mindestlohn, der unter dem von 2001 liegt

Die Wut auf Mileis Sparpolitik erfasste die Straßen: Alle von der Regierung benachteiligten sozialen Gruppen waren landesweit am 19. September massiv vertreten
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Gastgewerbe: Einmal Fachkräftemangel hausgemacht, bitte!

Dossier

Neue Lohnspiegelkampagne der Basisgewerkschaft Nahrung und Gastronomie in Dresden„Kneipen, Restaurants und Cafés öffnen wieder – doch es fehlt Personal. Zu lange haben die Arbeitgeber im Gastgewerbe auf Niedriglöhne, prekäre Arbeit und schlechte Nachwuchspflege gesetzt. Jetzt haben viele Fachkräfte das Weite gesucht. (…) Zuviel Mitleid wäre allerdings übertrieben. Jahrelang haben die Arbeitgeber im Gastgewerbe kaum etwas für ihre eigene Attraktivität getan. Der Fachkräftemangel ist in erster Linie hausgemacht! Stichwort Bezahlung: Durch Tarifflucht kommen nicht mal vier von zehn Beschäftigten in den Genuss eines Tarifvertrages. Mit einem durchschnittlich gezahlten Bruttostundenlohn von 13,43 Euro lag die Branche 2019 – dem letzten Vor-Corona-Jahr – in Niedersachsen eindeutig auf dem letzten Platz (siehe Grafik). Damit bleibt schon unter normalen Umständen wenig Geld für das Personal zum Leben übrig…“ #schlaglicht 22/2021 vom 10.06.2021 beim DGB Niedersachsen – siehe dazu NEU: NGG-Befragung: Mehrwertsteuergeschenk verpufft, Beschäftigte am Limit („Personal geht auf dem Zahnfleisch“), Gastgewerbe unter Druck weiterlesen »

Dossier: Gastgewerbe: Einmal Fachkräftemangel hausgemacht, bitte!

Neue Lohnspiegelkampagne der Basisgewerkschaft Nahrung und Gastronomie in Dresden

NGG-Befragung: Mehrwertsteuergeschenk verpufft, Beschäftigte am Limit („Personal geht auf dem Zahnfleisch“), Gastgewerbe unter Druck
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Unterbezahlt und unterbesetzt: In allen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit besteht höchstmögliche berufliche Erschöpfung

Dossier

Veröffentlichung "Was ist das Soziale wert? Eine mehrperspektivische Betrachtung" als Heft 19 in der Reihe "Soziale Arbeit kontrovers" des Deutschen Vereins„Eine Studie zur Situation in der Sozialen Arbeit offenbart eine dramatische Situation: Das Burnout-Risiko der Beschäftigten ist extrem hoch. In allen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit besteht eine höchstmögliche berufliche Erschöpfung. Das verdeutlicht die Studie „Professionelle Krise nach Corona? Steuerungsbedarf in der Sozialen Arbeit nach der Pandemie (CriCo)“ (…) Die ersten Studienergebnisse zeigen, dass viele Beschäftigte die gesetzlich vorgesehenen Erholungspausen seit Ausbruch der Pandemie häufig ausfallen lassen, um die vorhandene Arbeit zu schaffen. 40 Prozent der Befragten geben an, regelmäßig drei oder mehr Stunden wöchentlich zusätzlich zu arbeiten. Über 60 Prozent gehen häufig oder sehr häufig an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit…“ ver.di-Pressemitteilung vom 28. Dezember 2022 und mehr daraus/dazu. NEU: Systemfehler in der Sozialen Arbeit: Prekäre Arbeitsverhältnisse in Kitas, Jugendämtern und der Eingliederungshilfe wirken sich inzwischen auch auf Betreute aus weiterlesen »

Dossier: Unterbezahlt und unterbesetzt: In allen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit besteht höchstmögliche berufliche Erschöpfung

Veröffentlichung "Was ist das Soziale wert? Eine mehrperspektivische Betrachtung" als Heft 19 in der Reihe "Soziale Arbeit kontrovers" des Deutschen Vereins

Systemfehler in der Sozialen Arbeit: Prekäre Arbeitsverhältnisse in Kitas, Jugendämtern und der Eingliederungshilfe wirken sich inzwischen auch auf Betreute aus
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Debatte um Ungleichheit und Um-/Rückverteilung

Dossier

UngleichheitDie Problematik der sich zunehmend öffnenden Schere zwischen Reich und Arm ist seit über 20 Jahren der sog. „neoliberalen“ Politik Gegenstand heftiger und kontroverser Debatten. Neuen Aufschwung bekam sie durch die Art und Weise der Krisenbewältigungen einerseits und durch Thomas Piketty andererseits bekommen, der mit seinem viel diskutierten Buch „Capital in the Twenty-First Century“ die langfristige Entwicklung von Einkommen und Vermögen in mehreren westlichen Ländern untersucht hat. Diese Debatte um Ungleichheit und Umverteilung umfasst mehrere Bereiche: wirtschaftspolitische Debatte im Sinne einer zumindest tendenziellen Kapitalismuskritik, aber auch konkreter die sozialpolitische Dimension der Armut sowie steuerpolitische Ursachen wie Gegenmaßnahmen. Siehe diverse Beitrage hierzu, NEU: [Global Justice Report] Progressive globale Vermögenssteuer für den Kampf gegen den Klimawandel (Piketty: Weniger arbeiten, weniger konsumieren – und Elon Musks Vermögen wegbesteuern) weiterlesen »

Dossier zur Ungleichheit- und Um-/Rückverteilungsdebatte

Ungleichheit

[Global Justice Report] Progressive globale Vermögenssteuer für den Kampf gegen den Klimawandel (Piketty: Weniger arbeiten, weniger konsumieren – und Elon Musks Vermögen wegbesteuern)
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Verbleibende wenn nicht gar wachsende Kluft: Menschen ohne deutschen Pass verdienen weniger

Dossier

Tradition: "Ausländer" auf dem deutschen Arbeitsmarkt„… Der Lohnunterschied zwischen Arbeitnehmern aus Deutschland und dem Ausland wird zunehmend größer. In den letzten zehn Jahren hat er sich fast verdreifacht. (…) Vollzeitbeschäftigte, die keinen deutschen Pass haben, verdienten demnach Ende 2020 durchschnittlich 2638 Euro brutto im Monat. Das sind 903 Euro weniger als jene mit deutschem Pass. 2010 lag der Unterschied noch bei 317 Euro. Besonders stark wuchs die Schere zwischen Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen aus Deutschland und solchen aus dem EU-Ausland: Dieser Abstand hat sich innerhalb des letzten Jahrzehnts mehr als verzehnfacht, von 91 Euro auf 1003 Euro Lohnunterschied. Während das Durchschnittseinkommen deutscher Beschäftigter in dieser Zeit stieg, fiel das Einkommen dieser Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sogar. (…) Experten und Expertinnen nennen den Lohnunterschied »Migration Pay Gap« – analog zum Gender-Pay-Gap, der ungleiche Löhne unter den Geschlechtern beschreibt. Genau erforscht sind die Gründe dieser Lohnlücke nicht…“ Meldung vom 16. September 2021 beim Spiegel online – siehe dazu NEU: Der Verdienstabstand zwischen deutschen und ausländischen Vollzeitbeschäftigten lag Ende 2025 in Deutschland bei 23,6 Prozent weiterlesen »

Dossier zur Lohndiskriminierung von ArbeitnehmerInnen ohne deutschen Pass

Tradition: "Ausländer" auf dem deutschen Arbeitsmarkt

Der Verdienstabstand zwischen deutschen und ausländischen Vollzeitbeschäftigten lag Ende 2025 in Deutschland bei 23,6 Prozent
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Dossier

Mindestlohn in Deutschland: Schweizer Käse„… Seit dem 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein einheitlicher gesetzlicher Mindestlohn. Zwar belegen Forschungsergebnisse einen positiven Effekt auf Löhne am unteren Ende der Lohnverteilung, der mit der Einführung des Mindestlohns einhergeht. Dieser Befund bedeutet jedoch nicht, dass es keine Unterschreitung des Mindestlohns gibt. Wie viele Personen unterhalb der Mindestlohngrenze bezahlt werden, ist bisher nicht abschließend geklärt worden. Die Einschätzungen zu dieser Frage reichen von etwa 483.000 Personen im Jahr 2018 bis zu 2,4 Millionen Personen. In dieser Stellungnahme werden die Schwierigkeiten beschrieben, das Ausmaß der Nichteinhaltung mit den vorliegenden Datensätzen abzuschätzen…“ 12-seitige IAB-Stellungnahme 7/2020 verfasst von Duncan Roth in 10/2020 und dazu NEU: DGB-Studie belegt Gesamtschaden durch Mindestlohnverstöße seit 2015 bis Ende 2024 von mind. 64 Milliarden Euro – Kontrollbehörden chronisch unterbesetzt weiterlesen »

Dossier zur Nichteinhaltung des Mindestlohns in Deutschland

Mindestlohn in Deutschland: Schweizer Käse

DGB-Studie belegt Gesamtschaden durch Mindestlohnverstöße seit 2015 bis Ende 2024 von mind. 64 Milliarden Euro – Kontrollbehörden chronisch unterbesetzt
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Textilarbeiterinnen in Bangladesch kämpfen für eine Anhebung des Mindestlohns um mehr als 200 % und fordern internationale Unterstützung

Dossier

Global May Day: „Garment workers in Bangladesh fight for an increase in minimum wage by more than 200% and call for international support"„Eine Allianz aus 11 Verbänden und Gewerkschaften des Bekleidungssektors in Bangladesch hat sich dem Garment Workers‘ Trade Union Center (GWTUC) angeschlossen, um für eine Anhebung des Mindestlohns auf 25 000 BDT (ca. 215€ / 235US$) pro Monat zu kämpfen. Das klingt vielleicht nicht nach viel. Aber wenn man bedenkt, dass der derzeitige Mindestlohn für die Beschäftigten in der Bekleidungsindustrie des Landes bei mageren 8 000 BDT liegt, wäre eine Erhöhung um mehr als 200 % ein echter Meilenstein für die vier Millionen Beschäftigten in dieser Branche. Die überwiegende Mehrheit davon sind weibliche Arbeitskräfte. In Bangladesch gibt es rund 4000 Bekleidungsfabriken, von denen die meisten für Marken wie Adidas, H&M, Nike, Marc O’Polo und Zara produzieren. Der GWTUC ruft andere Gewerkschaften und Einzelpersonen auf, sich mit den Bekleidungsarbeitern zu solidarisieren…“ engl. Aufruf vom 20.4.2023 bei Global May Day mit weiteren Infos. NEU: Textilindustrie in Bangladesch: Näher dem Abgrund näher. Mehr als 450 geschlossene Betriebe seit August 2024, rund 240.000 Beschäftigte entlassen – Regierungschef empfängt nur Kapitalseite weiterlesen »

Dossier: Textilarbeiterinnen in Bangladesch kämpfen für eine 2-3fache Anhebung des Mindestlohns

Global May Day: „Garment workers in Bangladesh fight for an increase in minimum wage by more than 200% and call for international support"

Textilindustrie in Bangladesch: Näher dem Abgrund näher. Mehr als 450 geschlossene Betriebe seit August 2024, rund 240.000 Beschäftigte entlassen – Regierungschef empfängt nur Kapitalseite
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Geschäftsmodell Lohnbetrug: Der Dokumentarfilm „Auf’m Bau / Pe Șantier“ beleuchtet die Schattenseiten des Baubooms
Dokumentarfilm "Auf’m Bau / Pe Șantier"„Deutschland will bauen. Bezahlbarer Wohnraum, neue Kitas und Schulen, ein flächendeckendes Glasfasernetz – die Liste der Vorhaben im Land ist lang, der politische Wille seit dem „Bau-Turbo“-Gesetz vom Herbst 2025 groß. Doch kaum jemand fragt: Wer legt eigentlich die Kabel, gießt den Asphalt, schuftet täglich unter hohem Druck dafür – und unter welchen Bedingungen? Der von der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt geförderte Dokumentarfilm „Auf’m Bau / Pe Șantier“ der Medienwerkstatt Franken erzählt, wie rumänische Bauarbeiter um ihren Lohn betrogen wurden. Zwei Männer, ein System: Im Zentrum des Films stehen Cosmin Istina und Gheorghe Demyan, die auf Baustellen in Franken Glasfaser- und Asphaltarbeiten verrichteten…“ Besprechung von Frank Steger vom August 2026 im Blog der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt mit mehr Informationen weiterlesen »

Dokumentarfilm "Auf’m Bau / Pe Șantier"

Geschäftsmodell Lohnbetrug: Der Dokumentarfilm „Auf’m Bau / Pe Șantier“ beleuchtet die Schattenseiten des Baubooms
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GEW: „Grundschullehrerinnen verdienen mehr!“ – JA13 – weil Grundschullehrerinnen es verdienen!

Dossier

GEW: „JA13 für alle Lehrkräfte!„… Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) macht sich dafür stark, dass Grundschullehrkräfte besser bezahlt werden als bisher. (…) „Der OECD-Bericht macht deutlich, dass Grundschullehrkräfte nicht nur in Deutschland schlechter als alle anderen vollausgebildeten Lehrkräfte bezahlt werden, sondern auch international im Vergleich mit ähnlich qualifizierten Berufsgruppen hinterher hinken. In einem Beruf, in dem fast zu 90 Prozent Frauen arbeiten, ist das eine mittelbare Diskriminierung von Frauen. Diese muss beendet werden. Grundschullehrerinnen verdienen mehr!…“ GEW-Pressemitteilung vom 15. September 2016 und die Themenseite der GEW – hier Hintergründe und NEU: Erfolg auf dem Weg zu einer gerechteren Bezahlung: A13/E13 gilt ab dem 1. August auch für alle Lehrämter in NRW weiterlesen »

Dossier: GEW: „Grundschullehrerinnen verdienen mehr!“

GEW: „JA13 für alle Lehrkräfte!

Erfolg auf dem Weg zu einer gerechteren Bezahlung: A13/E13 gilt ab dem 1. August auch für alle Lehrämter in NRW
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Dossier

Wer nicht ausbildet wird umgelegt„Wer Bäckerin oder Friseur werden will, muss mit wenig Geld über die Runden kommen. Auszubildende auf dem Bau, bei einer Bank oder in den Pflegeberufen stehen oft besser da. Eine Auswertung der Ausbildungsvergütungen in 20 Branchen, die das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftlichen Hans-Böckler-Stiftung am Dienstag vorgelegt hat, ergab eine große Spannbreite. So erhalten laut Mitteilung der Stiftung Auszubildende im thüringischen Friseurhandwerk im ersten Ausbildungsjahr lediglich 325 Euro pro Monat, Auszubildende im westdeutschen Bauhauptgewerbe im vierten Ausbildungsjahr dagegen bis zu 1.580 Euro – also fast das Fünffache. »Die großen Unterschiede haben vor allem etwas mit der unterschiedlichen Verhandlungsposition der Gewerkschaften zu tun«…“ Artikel von Felix Jota in der jungen Welt vom 14.07.2021 zur Auswertung des WSI-Tarifarchivs. Siehe dazu NEU: Ausbildung: tarifvertragliche Vergütungen gestiegen – ohne Tarifvertrag schlechter gestellt weiterlesen »

Dossier zur extrem unterschiedlichen Ausbildungsvergütung

Wer nicht ausbildet wird umgelegt

Ausbildung: tarifvertragliche Vergütungen gestiegen – ohne Tarifvertrag schlechter gestellt
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