Arbeitskämpfe

»
Korea - Republik »
»
»
Korea - Republik »
»
Südkoreas Eisenbahnen im Streik: Für mehr Sicherheitspersonal und Wiedereingliederung von Unternehmensbereichen – samt Belegschaften
Eisenbahnstreik Südkorea November 2019 mit massiver Beteligunng trotz grosser Notdienste„… Gewerkschaftlich organisierte Mitarbeiter der koreanischen Eisenbahn sind in einen Streik getreten. Grund sind gescheiterte Gespräche mit dem Management. Sie fordern vier Prozent mehr Gehalt und die Einstellung von rund 4.000 neuen Kollegen. Korea Railroad Corporation und das Ministerium für Land, Infrastruktur und Transport arbeiteten Notmaßnahmen aus, damit der Fahrbetrieb aufrechterhalten werden kann. Die U-Bahnen zwischen Seoul und den Vorstädten fuhren im morgendlichen Berufsverkehr noch wie gewohnt, nach Streikbeginn waren nur noch etwa 82 Prozent der Züge unterwegs. Von den Schnellzügen KTX sollen während des Streiks etwa 69 Prozent weiterfahren, von den langsameren Zügen Mugunghwa und Saemaeul werden rund 63 und 31 Prozent verglichen mit dem normalen Fahrbetrieb eingesetzt. Die Gewerkschaftsmitglieder hatten seit vergangenem Freitag bereits Dienst nach Vorschrift gemacht, das heißt sie reduzierten ihre Arbeitsintensität im legalen Rahmen. Heute traten sie dann in einen unbefristeten Generalstreik, den ersten seit September 2016...“ – aus der Meldung „Eisenbahner beginnen unbefristeten Streik“ am 20. November 2019 beim KBS Radio über den Streikbeginn, bei dem es aber neben der erwähnten Lohnerhöhung und mehr Personal auch um die Übernahme von Zeitarbeit-Beschäftigten und die Wiedereingliederung ausgelagerter Unternehmensbereiche geht. Siehe dazu zwei weitere aktuelle Beiträge, die die Ziele und Gründe des Eisenbahnstreiks deutlich machen, sowie eine Meldung von der Fortsetzung des Streiks auch am 5. Tag und nun die Vereinbarung: Südkoreas Eisenbahnstreik beendet – mit einem Abkommen, dessen Wert sich erst noch zeigen muss, das aber einen Rückzug des Unternehmens bedeutet weiterlesen »

Eisenbahnstreik Südkorea November 2019 mit massiver Beteligunng trotz grosser Notdienste

Südkoreas Eisenbahnstreik beendet – mit einem Abkommen, dessen Wert sich erst noch zeigen muss, das aber einen Rückzug des Unternehmens bedeutet
weiterlesen »

»
Korea - Republik »
»
Streik bei Subunternehmen von Korean Air – Unternehmen will 70.000 Euro „Schadensersatz“ von jedem der 12 angezeigten Gewerkschafter
Das Subunternehmen (Reinigung) von Korean Air, das seit 23. Juli 2019 bestreikt wird, holt zum Gegenschlag aus: Anzeigen und Schadensersatz-Forderung„… Das von der Koreanischen Gewerkschaft der Angestellten bei öffentlichen Diensten und Verkehr (KPTU) vertretene Personal hatte mit zeitweiligem Dienst nach Vorschrift und Ausständen begonnen, nachdem die Verhandlungen mit der Geschäftsführung ergebnislos abgebrochen worden waren. Am Dienstag letzter Woche starteten die Beschäftigten einen unbefristeten Arbeitskampf, der beträchtliche Repressalien wegen der Inanspruchnahme ihrer Grundrechte nach sich zog. Als Reaktion auf die Maßnahmen verklagte der Arbeitgeber 12 Gewerkschaftsaktivist/innen auf zusammengenommen 110 Millionen KRW, umgerechnet etwa 840.000 Euro. Außerdem wurden die Bankkonten der Aktivist/innen eingefroren, obwohl noch kein Urteil ergangen ist. Das Personal ist zwar für die Reinigung der Flugzeugkabinen von Korean Air zuständig, aber bei einem Outsourcing-Unternehmen namens EK Manpower angestellt, das einen Vertrag mit Korean Airport Service hat, einer Tochter der Fluggesellschaft. Die Beschäftigten bekommen lediglich den Mindestlohn und arbeiten unter schlechten Bedingungen. Ihr Fall ist ein anschauliches Beispiel dafür, wie Outsourcing und Privatisierung den Arbeitsstandard im Flugverkehrssektor drücken. Der ITF-Sekretär der Sektion Zivilluftfahrt, Gabriel Mocho Rodríguez, forderte letzte Woche in einem Schreiben an die Geschäftsführer von EK Manpower und Korea Airport Service ein Ende der Repressalien gegen Gewerkschaftsaktivist/innen und informierte sie darüber, dass die ITF jede Eskalation unterstützen werde, die die Beschäftigten und die KPTU für notwendig erachten. (…) Die Internationale Arbeitsorganisation (IAO) hat Südkorea wiederholt wegen des umfangreichen Outsourcings der Unternehmen und ihrer Neigung zur Einleitung von Gerichtsverfahren gegen Gewerkschaftsaktivist/innen gerügt. Das Land hat das grundlegende IAO-Übereinkommen über das Vereinigungsrecht und das Recht zu Kollektivverhandlungen, das ein Bekenntnis zu fairen Arbeitspraktiken in der gesamten südkoreanischen Wirtschaft wäre, noch immer nicht ratifiziert…“ – aus der Mitteilung „Streikendes Reinigungspersonal bei Korean Air hat volle Unterstützung der ITF“ am 29. Juli 2019 bei der Internationalen Transportarbeiter Föderation über den Streik bei Korean Air und die Haltung der südkoreanischen Regierung beim zugrunde liegenden Hauptproblem weiterlesen »
Das Subunternehmen (Reinigung) von Korean Air, das seit 23. Juli 2019 bestreikt wird, holt zum Gegenschlag aus: Anzeigen und Schadensersatz-Forderung„... Das von der Koreanischen Gewerkschaft der Angestellten bei öffentlichen Diensten und Verkehr (KPTU) vertretene Personal hatte mit zeitweiligem Dienst nach Vorschrift und weiterlesen »

»
Korea - Republik »
»
»
Korea - Republik »
»
Drei Tage in Südkorea: Die (vielen verschiedenen) prekären Beschäftigten im Öffentlichen Dienst wollen ein Ende der Zeit- und Leiharbeit – 100.000 im Streik
Eine der zahlreichen Streikdemonstrationen in Seoul am 4. und 4. Juli 2019 - prekär Beschäftigte im Öffentlichen Dienst wehren sichVom 3. Juli bis zum 5. Juli 2019 streiken die Zeit- und LeiharbeiterInnen des öffentlichen Dienstes in Südkorea. „Für eine Welt ohne prekäre Beschäftigung“ – unter diesem Motto hat der Gewerkschaftsbund KCTU zu dieser Streikbewegung, begleitet von täglichen Demonstrationen, aufgerufen. In dem Bericht „[Non-Regular Worker Strike] “I Worked 20 Years, But Only Earn 2 Million Won a Month” “Equal Work, Different Treatment” von Jung Dae-yeon, Lee Hyo-sang und Tak Ji-yeong am 04. Juli 2019 bei The Kyunghyang Shinmun werden einige der verschiedenen Teilnehmer und Teilnehmerinnen dieses Streiks samt ihren Gründen für die Teilnahme vorgestellt. Sowohl KünstlerInnen an Kommunalen Kultureinrichtungen, als auch „Nebenkräfte“ an den Schulen des Landes und Beschäftigte in Subunternehmen der Stadtreinigung kommen dabei zu Wort, die trotz aller Unterschiede auch Gemeinsamkeiten haben: Kein gleicher Lohn für gleiche Arbeit und immer wieder die Angst davor, bei der nächsten fälligen Vertragsverlängerung schlicht „nicht berücksichtigt“ zu werden. Auffällig auch eine weitere Gemeinsamkeit: Alle sind erst in jüngster Zeit in die jeweilige Gewerkschaft eingetreten – der „älteste“ Gewerkschafter der an den Interviews beteiligten ist dies seit August 2018. Siehe dazu auch vier weitere aktuelle Beiträge: Ein Bericht und ein Fotobericht der beiden ersten Aktionstage, ein Beitrag über die Streikgründe, sowie ein Ausblick auf einen beschlossenen landesweiten Streik am 18. Juli. Und ein Update vom 08. Juli: Nach drei Tagen Streik: Wie viel sind die Zusagen der südkoreanischen Regierung wert? weiterlesen »
Eine der zahlreichen Streikdemonstrationen in Seoul am 4. und 4. Juli 2019 - prekär Beschäftigte im Öffentlichen Dienst wehren sichVom 3. Juli bis zum 5. Juli 2019 streiken die Zeit- und LeiharbeiterInnen des öffentlichen Dienstes in Südkorea. „Für eine Welt ohne prekäre weiterlesen »

»
Korea - Republik »
»
Südkoreanische Gitarren-Bauer im Hungerstreik: Cor-Tek Belegschaft nach 13 Jahren immer noch im Kampf gegen willkürliche Entlassungen – Offenen Brief unterzeichnen!
Solidaritätsaktion von ai München mit dem Hungerstreik der sudkoreanischen Gitarrenbauer Anfang April 2019Es ist einer der längsten Arbeitskämpfe in der Geschichte Südkoreas: 2007 wurden die Beschäftigten des Gitarrenbauers Cor-Tek entlassen, weil sie eine Gewerkschaft organisieren wollten. Wegen Arbeitsbedingungen, die aus einem Musikinstrument ein Instrument der Ausbeutung machten: Fensterlose, staubige Räume, ein würdeloser Umgangston und ungleiche Bezahlung – das waren die wesentlichen Gründe für den organisierten Protest, dem die Unternehmensleitung mit den Entlassungen antwortete. Ein Willkürakt, der von der Justiz zur Amtszeit der des Amtes enthobenen Präsidentin Park „ihren Segen“ bekam, ein Vorgehen, das bis heute nicht korrigiert wurde. Zahlreiche Musiker haben sich seit langem mit dem Kampf der Belegschaft solidarisiert, und auch auf der Münchner Musikmesse wurde gerade eben dieser Kampf bekannt gemacht und für seine Unterstützung geworben. Da sich der Topmanager des Unternehmens, PARK Young-ho weiterhin weigert, mit den Entlassenen zu einer Übereinkunft zu kommen, wird jetzt ein Brief an das britische Partnerunternehmen verfasst, damit dieses auf die Geschäftsleitung von Cor-Tek entsprechend Einfluss nehmen soll. Der Aufruf „International Support for Cort Guitar Workers’ Fight for Justice“ zur Unterzeichnung des offenen Briefes (bis zum 10. April 2019) ist von der International Support Group for Cort Guitar Workers an die britische Manson Guitar Works beziehungsweise ihren Topmanager Adrian Ashton gerichtet und auch LabourNet Germany ruft zu seiner Unterzeichnung auf – am 10. April wird der Kollege LIM Jae-chun, der den Hungerstreik begann, diesen seit 30 Tagen durchführen. Siehe dazu auch einen älteren Videobericht zum Kampf der Cor-Tek Belegschaft und nun die Erfolgsmeldung: Nach 4.464 Tagen Widerstand und 42 Tage Hungerstreik: Ein Abkommen für die Core Tek Belegschaft erkämpft! weiterlesen »
Solidaritätsaktion von ai München mit dem Hungerstreik der sudkoreanischen Gitarrenbauer Anfang April 2019Es ist einer der längsten Arbeitskämpfe in der Geschichte Südkoreas: 2007 wurden die Beschäftigten des Gitarrenbauers Cor-Tek entlassen, weil sie eine Gewerkschaft organisieren wollten. Wegen Arbeitsbedingungen, die aus einem Musikinstrument weiterlesen »

»
Korea - Republik »
»
Die Belegschaft von Oracle Südkorea streikt seit einem Monat: Aufruf zur Solidarität
oraclestreik_südkorea_juni18Beschäftigte des IT Software-Giganten Oracle befinden sich seit dem 16. Mai im Streik, nachdem die Verhandlungen zu einem ersten Tarifvertrag mit der Unternehmensführung abgebrochen wurden. Die Gewerkschaft “Oracle Korea Workers Union” wurde im Oktober 2017 gegründet, vor allem als Antwort auf unfaire und intransparente Strukturen bei Löhnen und Ausgleichszahlungen. Die durchschnittliche Arbeitszeit bei Oracle Korea liegt bei 80 – 100 Stunden pro Woche. Doch die meisten Beschäftigten haben seit 10 Jahren keine Gehaltserhöhungen gehabt. Darüber hinaus hat das Unternehmen 2017 etwa 100 Angestellte unfair entlassen und weigert sich, Gewerkschaftsbeschäftigte anzuerkennen“ – aus dem Aufruf „Korea: Oracle-Beschäftigte im Streik“ von Labourstart und UNI Global Union, seit dem 26. Juni 2018 – und mit bereits nahezu 5.000 UnterzeichnerInnen. Siehe dazu auch einen Beitrag zum Beginn und Hintergrund des Streiks weiterlesen »
oraclestreik_südkorea_juni18Beschäftigte des IT Software-Giganten Oracle befinden sich seit dem 16. Mai im Streik, nachdem die Verhandlungen zu einem ersten Tarifvertrag mit der Unternehmensführung abgebrochen wurden. Die Gewerkschaft "Oracle Korea Workers Union" wurde im Oktober 2017 gegründet, vor allem als Antwort auf unfaire weiterlesen »

»
Korea - Republik »
»
Streik auf Hyundai-Werft in Südkorea
Demonstration der südkoreanischen Metallgewerkschaft gegen Werften-Umstrukturierung Februar 2017Die Werften Südkoreas waren – einst – der Motor schlechthin für die erstaunliche und rasche wirtschaftliche Entwicklung des Landes hin zur viertwichtigsten Wirtschaft Asiens. Betonung auf waren. Diese Bedeutung zeigt sich auch daran, dass alle wichtigen Konzerne des Landes eigene Werften betreiben, zumindest: Noch. Die Unternehmen Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering (DSME), Hyundai Heavy Industries (HHI), und Samsung Heavy Industries (SHI) waren bereits im Juli 2016 alle drei kurzfristig bestreikt worden – in Protest gegen generelle Umstrukturierungspläne der Branchengrößen. Hyundai Heavy ist der größte Schiffbauer nicht nur Koreas, sondern der Welt – und will „restrukturieren“, den Werftenbereich von anderen unternehmerischen Bereichen abtrennen, die Gesellschaft insgesamt in mehrere Unternehmen aufspalten. Was das bedeutet, wissen auch die südkoreanischen Werftarbeiter ganz genau, weswegen es am Donnerstag (23.2.2017) zu einem ganztägigen Proteststreik kam – dem ersten Streik seit 1994, mit Ausnahme einiger kurzer Warnstreiks in den letzten 20 Jahren – aber auch schon im letzten Jahr. Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge weiterlesen »
Demonstration der südkoreanischen Metallgewerkschaft gegen Werften-Umstrukturierung Februar 2017Die Werften Südkoreas waren – einst – der Motor schlechthin für die erstaunliche und rasche wirtschaftliche Entwicklung des Landes hin zur viertwichtigsten Wirtschaft Asiens. Betonung auf waren. Diese Bedeutung zeigt sich auch daran, dass alle weiterlesen »

»
Korea - Republik »
»
Hyundais teurer Grundstücksdeal provoziert Arbeiter-Streik
 „Das ist Arbeitsniederlegung im Gangnam-Style: Hyundais Arbeiter streiken wegen eines Grundstückskauf des Autoherstellers in Seouls Viertel Gangnam. Friedlich geht es zwischen Gewerkschaftern und Management schon länger nicht mehr zu – trotz hoher Fabrikslöhne…“ Artikel von Wilfried Eckl-Dorna im Manager Magazin vom 25.09.2014 weiterlesen »
 „Das ist Arbeitsniederlegung im Gangnam-Style: Hyundais Arbeiter streiken wegen eines Grundstückskauf des Autoherstellers in Seouls Viertel Gangnam. Friedlich geht es zwischen Gewerkschaftern und Management schon länger nicht mehr zu - trotz hoher Fabrikslöhne…Artikel von Wilfried Eckl-Dorna im Manager Magazin vom 25.09.2014 weiterlesen »

»
Korea - Republik »
»
Streik bei Samsung Services erfolgreich
Am vergangenen Samstag haben rund 1500 ArbeiterInnen auf einer Gewerkschaftsversammlung dem Entwurf für einen neuen Tarifvertrag zugestimmt, der einen wesentlichen Teil ihrer Forderungen erfüllt. Damit ist der lange Streik erfolgreich zu Ende gegangen – von dem Samsung Services stets behauptet hatte, das Unternehmen habe damit nichts zu tun, weil das alles Beschäftigte auftragnehmender Subunternehmen seien. Ganz in diesem Sinne auch die Überschrift Samsung partners settle with labor union zu dem Artikel von Kim Young-won am 29. Juni 2014 im Korea Herald weiterlesen »
Am vergangenen Samstag haben rund 1500 ArbeiterInnen auf einer Gewerkschaftsversammlung dem Entwurf für einen neuen Tarifvertrag zugestimmt, der einen wesentlichen Teil ihrer Forderungen erfüllt. Damit ist der lange Streik erfolgreich zu Ende gegangen – von dem Samsung Services stets behauptet hatte, das Unternehmen habe damit nichts zu tun, weil das weiterlesen »

»
Korea - Republik »
»
Streik bei Samsung seit einem Monat
korea samsung streikSeitdem sich Yeom Ho-seok am 17. Mai das Leben nahm, ist der Teil von Samsung, in dem er die Gewerkschaft mitbegründete im Streik. Den Toten zu ehren gehe nur, so die Gewerkschaft Samsung Electronics Service labor union indem die Ziele, die er verfolgt habe, realisiert würden: Anständige Löhne, Gewerkschaftsrechte und Verhandlungen des „Mutterunternehmens“ mit den qua Zeitarbeit Beschäftigten. Über 1.000 Servicebeschäftigte bleiben 24 Stunden pro Tag vor den Firmentoren. In dem Artikel Samsung Electronics shows up for closed-door talks von Jeon Jong-hwi am 17. Juni 2014 bei hankyoreh wird berichtet, dass es Gespräche mit Samsung gibt, das Unternehmen sich aber weigert, öffentliche Berichterstattung zu erlauben, um keine entsprechenden Fakten zu schaffen, was seine Verantwortung für die Beschäftigten von Subunternehmen betrifft – und der Autor verweist darauf, dass bei Hyundai, das ebenfalls zahlreiche Subunternehmen beschäftigt, sich solche „Geheim“ Gespräche schon Ewigkeiten hinziehen weiterlesen »
korea samsung streikSeitdem sich Yeom Ho-seok am 17. Mai das Leben nahm, ist der Teil von Samsung, in dem er die Gewerkschaft mitbegründete im Streik. Den Toten zu ehren gehe nur, so die Gewerkschaft Samsung Electronics Service labor union indem die weiterlesen »

»
Korea - Republik »
»
»
Korea - Republik »
»
Samsung attackiert Gewerkschaften – Polizei hilft mit Leichenklau
Polizeilicher Leichenraub - der Kampf bei Samsung wird härter“… Vor ein paar Tagen hat sich einer der Gewerkschaftsführer einer neuen Gewerkschaft bei Samsung in Südkorea, Ho-seok Yeom, das Leben genommen, um gegen die harte anti-gewerkschaftliche Politik des Unternehmens zu protestieren. Seine Totenwache wurde von 300 Polizisten gestürmt, die 25 Trauernde festnahmen und seine Leiche mitnahmen. Ihr habt richtig gelesen: Die Polizei hat Yeoms Leiche gestohlen. Der Hintergrund dieser fiesen Geschichte sind die Bestrebungen der Beschäftigten beim Elektronikriesen Samsung, sich gewerkschaftlich zu organisieren. Die Arbeiter_innen befinden sich im unbefristeten Anerkennungsstreik. Die Polizei hat anscheinend inzwischen Yeoms Leiche gegen seinen letzten Wunsch eingeäschert und hat zwei weitere ranghohe Funktionsträger der Samsung-Betriebsgruppe der KMWU verhaftet, die es gewagt hatten, gegen den Sturm auf die Totenwache zu protestieren….” Siehe den Act Now von LabourStart vom 5.6.2014: Korea: Gegen die Rückkehr zum autoritären Regime weiterlesen »
Polizeilicher Leichenraub - der Kampf bei Samsung wird härter"… Vor ein paar Tagen hat sich einer der Gewerkschaftsführer einer neuen Gewerkschaft bei Samsung in Südkorea, Ho-seok Yeom, das Leben genommen, um gegen die harte anti-gewerkschaftliche Politik des Unternehmens zu protestieren. Seine weiterlesen »

»
Korea - Republik »
»
Erfolgreicher Ausstand
Streik bei Südkoreas Bahnbeschäftigten beendet. Gewerkschaft erhielt Zusage: Betrieb soll auch in Teilbereichen nicht privatisiert werden. Artikel von Wolfgang Pomrehn in der jungen Welt vom 02.01.2014. Aus dem Text: „Die Gewerkschaft der staatlichen südkoreanischen Eisenbahngesellschaft Korail hat einem Ende ihres mehr als dreiwöchigen Streiks zugestimmt. Ab Dienstag sollten Tausende von Streikenden wieder an die Arbeit zurückkehren, hatte der Vorsitzende der Eisenbahnarbeiterorganisition Korean Railway Workers’ Union (KRWU) Kim Myung Hwan am Montag in Seoul angekündigt. Hintergrund für die Entscheidung ist eine Vereinbarung der Gewerkschaft mit den beiden größten politischen Parteien des Landes, einen parlamentarischen »Unterausschuß für die Entwicklung der Eisenbahnindustrie« einzurichten, berichtete die Nachrichtenagentur dpa am Montag. Geplante Privatisierungen seien angeblich vom Tisch…“ weiterlesen »
Streik bei Südkoreas Bahnbeschäftigten beendet. Gewerkschaft erhielt Zusage: Betrieb soll auch in Teilbereichen nicht privatisiert werden. Artikel von Wolfgang Pomrehn in der jungen Welt vom 02.01.2014 externer Link Aus dem Text: „Die Gewerkschaft der staatlichen weiterlesen »

»
Korea - Republik »
»
»
Korea - Republik »
»
Die Polizeistaatspräsidentin gegen Eisenbahner: Vertagt?
korea streikrechtAm Montag den 30. Dezember hat die Eisenbahnergewerkschaft den dreiwöchigen Streik gegen die Privatisierungspläne beendet, die etwa 9.000 Streikenden haben am Dienstag die Arbeit wieder aufgenommen. Die Regierung hatte – auch unter dem Eindruck der in jedem Fall größten Demonstration des Jahres, der Solidaritätsdemonstration am Samstag zuvor in Seoul – zugesagt, ein parlamentarisches Unterkomitee zu gründen (das am Montag gebildet wurde) um dort die Zukunft der Eisenbahn zu debattieren und beschließen, die laut Regierungsmitteilung nicht aus deren Privatisierung bestehe. Die afp-Meldung S. Korea’s railway workers end strike vom 30. Dezember 2013 (hier bei Global Post) fast diese Entwicklung zusammen.  Siehe dazu weitere Infos weiterlesen »
korea streikrechtAm Montag den 30. Dezember hat die Eisenbahnergewerkschaft den dreiwöchigen Streik gegen die Privatisierungspläne beendet, die etwa 9.000 Streikenden haben am Dienstag die Arbeit wieder aufgenommen. Die Regierung hatte – auch unter dem Eindruck der in jedem Fall größten Demonstration des Jahres, weiterlesen »

»
Korea - Republik »
»
Das Streikrecht für Eisenbahner unterstützen
korea streikrecht
  • Brutaler Angriff auf Eisenbahner_innen „Entgegen dem breiten Widerstand in der Bevölkerung und den der Eisenbahner_innen, plant die Regierung in Südkorea ein Restrukturierungs- und Privatisierungsprogramm bei der koreanischen Bahn (KORAIL). Aufgrund der Weigerung der Regierung und KORAIL, darüber mit den Gewerkschaften zu reden, hat die koreanische Eisenbahnergewerkschaft KRWU am 9. 12.2013 einen Streik begonnen…“ Artikel auf Gewerkschafter ohne Grenzen vom 18.12.2013. Aus dem Text: „(…) Nun haben sich die schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet. Nur ein paar Tage nach dem Beginn ihres Streiks hat die koreanische Regierung brutal reagiert.Am 17.12.13 sind die Büros der Eisenbahngewerkschaft von der Polizei durchsucht worden. PS’s und andere Ausrüstung sind be­schlagnahmt worden. Gegen die Führungsspitze der Gewerkschaft sind Haftbefehle erlassen worden – vor denen sie sich zur Zeit an einem sicheren Ort versteckt halten. Die koreanischen Medien be­richten derweil, dass das Militär bereit steht, um Hunderte von Sol­daten als Streikbrecher zur Verfügung zu stellen…
weiterlesen »
korea streikrecht„Seit Juni hat die südkoreanische Regierung gegen breiten Widerstand ein neues Restrukturierungs- und Privatisierungsprogramm vorangetrieben. Angesichts einer strikten Weigerung der Regierung und der koreanischen Eisenbahngesellschaft KORAIL, darüber in einen sozialen Dialog einzutreten, hat die koreanische Eisenbahnarbeitergewerkschaft KRWU, ein Mitglied der weiterlesen »

»
Korea - Republik »
»
Dreiwöchiger Streik bei Hyundai beendet – Lohnerhöhungen
“Der dreiwöchige Arbeitskampf beim südkoreanischen Autohersteller Hyundai ist beendet. Konzern und Gewerkschaft einigten sich auf Lohnerhöhungen von 5,1 Prozent, wie beide Seiten am Montagabend mitteilten. Der Streik kostete Hyundai durch Produktionsausfälle von gut 50.000 Wagen rund eine Billion Won (690 Mio Euro). Arbeitsniederlegungen haben den Konzern in diesem Jahr schon 2,7 Billionen Won gekostet, da die Gewerkschaft zu Jahresbeginn bereits Sonderschichten am Wochenende boykottierte…” Meldung auf T-Online.de vom 10.09.2013 weiterlesen »
“Der dreiwöchige Arbeitskampf beim südkoreanischen Autohersteller Hyundai ist beendet. Konzern und Gewerkschaft einigten sich auf Lohnerhöhungen von 5,1 Prozent, wie beide Seiten am Montagabend mitteilten. Der Streik kostete Hyundai durch Produktionsausfälle von gut 50.000 Wagen rund eine Billion Won (690 Mio Euro). Arbeitsniederlegungen haben den Konzern in diesem Jahr schon weiterlesen »

»
Korea - Republik »
»
20.000 Bauarbeiter im Streik – Demo in Seoul
In der letzten Woche begann der Streik der südkoreanischen Bauarbeiter im Kampf gegen die Einschränkungen gewerkschaftlicher Rechte – und gegen Lohnrückstände. 20.000 Arbeiter demonstrierten vor dem Stadthaus von Seoul weiterlesen »
In der letzten Woche begann der Streik der südkoreanischen Bauarbeiter im Kampf gegen die Einschränkungen gewerkschaftlicher Rechte - und gegen Lohnrückstände. 20.000 Arbeiter demonstrierten vor dem Stadthaus von Seoul laut dem Kurzbericht “Construction workers stage a rallyexterner Linkweiterlesen »

nach oben