Geschichte der ArbeiterInnenbewegung

Geschichte von unten: Jeden Monat ein neues, faires T-Shirt von „Working Class History“ – für LeserInnen des LabourNet Germany zum reduzierten Preis, der zudem auch uns unterstützt!

Dossier

[Mit dem LabourNet-Discount-Code] Das April-2026-Shirt von Working Class History/dna: Glück auf! (Rote Ruhr Armee 1920)Seit November 2021 ist das neue Projekt „T-Shirt of the Month“ von dna merch in Zusammenarbeit mit der Bildungsinitiative Working Class History online. LabourNet ist Teil des Projekts und kann die Shirts Euch daher mit dem Discount-Code etwas günstiger anbieten. Jeden Monat gibt es ein faires, genossenschaftlich genähtes T-Shirt, das einer Geschichte oder einer Persönlichkeit aus dem Archiv von Working Class History gewidmet ist. Es kann einen Monat lang weltweit vorbestellt werden und wird dann in der jeweiligen Auflage produziert und verschickt. Mit den Shirts werden die Forschungs- und Bildungsarbeit von Working Class History, eine Näherinnen-Kooperative in Kroatien sowie Basisgewerkschafter*innen in Südasien unterstützt. Die Designs kommen von Künstler*innen und Aktivist*innen aus der ganzen Welt. LabourNet-Leser*innen können beim Kauf der Shirts sparen und gleichzeitig unsere redaktionelle Arbeit unterstützen. Für jedes mit dem LabourNet-Discount-Code gekaufte Shirt bekommt ihr 5% Rabatt und wir eine Vermittlungsgebühr bzw. Spende. Siehe weitere Infos und NEU: [Mit dem LabourNet-Discount-Code] Das April-2026-Shirt von Working Class History/dna: Glück auf! (Rote Ruhr Armee 1920) weiterlesen »

Dossier zu Geschichte von unten: Jeden Monat ein neues, faires T-Shirt von „Working Class History“ – für LeserInnen des LabourNet Germany zum reduzierten Preis

[Mit dem LabourNet-Discount-Code] Das April-2026-Shirt von Working Class History/dna: Glück auf! (Rote Ruhr Armee 1920)

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Ausstellung „Erziehung durch Arbeit. ‚Asoziale‘ als Staatsfeinde in der DDR“ und die Tradition der Glorifizierung von Arbeit
Ausstellung „Erziehung durch Arbeit. ‚Asoziale‘ als Staatsfeinde in der DDR“Die Ausstellung in Berlin „widmet sich einem weitgehend in Vergessenheit geratenen Kapitel der DDR-Geschichte: Die systematische Ausgrenzung, Disziplinierung und Kriminalisierung von Menschen, die als „asozial“ galten. Wer nicht dem Idealbild des „sozialistischen Menschen“ entsprach – etwa durch vermeintliche Arbeitsscheu, abweichenden Lebensstil oder die politische Haltung – wurde zum Staatsfeind erklärt. Medien, Behörden und Justiz prägten das Bild „asozialer Elemente“ als Gefahr für Ordnung, Arbeitsproduktivität und kollektive Moral. „Erziehung durch Arbeit“ zeigt die politisch und ideologisch motivierte Kriminalisierung mit Hilfe des „Asozialenparagrafen“. Die vage Definition „asozialen Verhaltens“ im Gesetz machte den Paragrafen 249 bei der Strafverfolgung vielfältig einsetzbar. Dies zeigen die Lebenswege der vierzehn in der Ausstellung porträtierten Frauen und Männer. Die Bandbreite der Betroffenen reicht vom Punker bis zur Prostituierten, vom Ausreiseanstragsteller bis zum Oppositionellen…“ Siehe viele Infos und Hintergründe auf der Ausstellungsseite und dazu/darüber weiterlesen »

Ausstellung „Erziehung durch Arbeit. ‚Asoziale‘ als Staatsfeinde in der DDR“

Ausstellung „Erziehung durch Arbeit. ‚Asoziale‘ als Staatsfeinde in der DDR“ und die Tradition der Glorifizierung von Arbeit
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Am 16. Juli 1973 begann ein »wilder Streik« beim Autozulieferer Hella in Lippstadt: »Wir hatten diese Ungerechtigkeiten satt« (Irina Vavitsa)
[Fernseh-Doku] Wilde Streiks – Der heiße Herbst 1969„Beim »wilden Streik« bei Hella in 1973 waren Sie nicht nur dabei, sondern waren als sogenannte Gastarbeiterin eine der aktiven Initiatorinnen. Wie war Ihr Leben vor der Zeit bei Hella?“ fragt Sidar Carman im Interview in der jungen Welt vom 23. November 2021 die damalige Mitinitiatorin Irina Vavitsa: „… Wir wohnten in Lippstadt in den Wohnheimen der Hella-Werke. Sobald der Arbeitsvertrag unbefristet wurde, mussten wir dort ausziehen. Ich erinnere mich, wie ich bei der unbefristeten Übernahme zusätzlich ein Papier unterschreiben musste, worin ich versicherte, nicht schwanger zu sein. Heute machen das die Arbeitgeber raffinierter. (…) Etwa 60 bis 70 Prozent der Gastarbeiter waren Frauen. Wir kamen aus unterschiedlichen Ländern, arbeiteten zusammen, aber kannten die Sprache nicht…“ Siehe mehr daraus und dazu. NEU: Dreimal Migrantin: Sowjetunion, Griechenland, Deutschland – die Lebensgeschichte der Gewerkschafterin Irina Vavitsa, Streik-Mitinitiatorin bei Hella in Lippstadt weiterlesen »

Am 16. Juli 1973 begann ein »wilder Streik« beim Autozulieferer Hella in Lippstadt: »Wir hatten diese Ungerechtigkeiten satt« (Irina Vavitsa)

[Fernseh-Doku] Wilde Streiks – Der heiße Herbst 1969

Dreimal Migrantin: Sowjetunion, Griechenland, Deutschland – die Lebensgeschichte der Gewerkschafterin Irina Vavitsa, Streik-Mitinitiatorin bei Hella in Lippstadt
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Gewerkschaftliche Gleichstellungspolitik im Aufwind? Ein historischer Vergleich deutscher und französischer Gewerkschaften
express, Zeitung für sozialistische Betriebs- und GewerkschaftsarbeitDie mitgliederstärksten Gewerkschaften werden aktuell sowohl in Deutschland als auch in Frankreich von einer Frau angeführt (…) Das aktuelle Phänomen weiblicher Spitzenfunktionärinnen kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich bei Gewerkschaften um androzentrische Organisationen handelt. Sowohl in Hinblick auf ihre interne Zusammensetzung als auch auf ihre Interessenpolitik orientierten sie sich historisch an Normen männlicher Erwerbsarbeit, die beispielsweise in der Industrie oder im Handwerk angesiedelt und sozial weitreichend abgesichert waren. Dies gilt auch für Frankreich, obwohl Frauen dort häufiger in Vollzeit erwerbstätig sind als in Deutschland. Im vorliegenden Beitrag wird die Geschlechterpolitik der IG Metall, der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, der CGT und der CFDT – und damit der mitgliederstärksten Gewerkschaften beider Länder – in ihrem historischen Wandel seit 1945 nachgezeichnet…“ Artikel von Judith Holland in express – Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit Ausgabe 2-3/2026 weiterlesen »

express, Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit

Gewerkschaftliche Gleichstellungspolitik im Aufwind? Ein historischer Vergleich deutscher und französischer Gewerkschaften
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Renaissance der Werkswohnungen: Fachkräfteaquise und -bindung oder zurück zur vollständigen Kontrolle und Abhängigkeit?

Dossier

"Unternehmen müssen in den Bau von Werkswohnungen investieren" fordert der DGBFachkräfte sind knapp. Unternehmen locken sie daher mit günstigem Wohnraum. Keine schlechte Idee – zumal der Mietvorteil meist steuerfrei bleibt. (…) Für Mitarbeiter haben Werkswohnungen allerdings auch einige Nachteile. Die Kündigungsfrist beispielsweise ist gegenüber dem allgemeinen Mietrecht verkürzt. So kann der Vermieter bei einer Mietdauer von unter zehn Jahren mit nur dreimonatiger Frist kündigen. Bei regulären Mietverträgen beträgt die Kündigungsfrist des Vermieters ab acht Jahren Wohndauer neun Monate. Verlässt der Mitarbeiter das Unternehmen, dann muss er die Werkswohnung in der Regel räumen…“ Artikel von Martin Gerth vom 10. Februar 2021 in der Wirtschaftswoche online („Comeback der Werkswohnung: Konzerne ködern Mitarbeiter mit günstigen Wohnungen“) – siehe dazu einige weitere, wobei offenbar nur wir uns an die absolute soziale Kontrolle und finanzielle Abhängigkeit der früheren Werkssiedlungen erinnern, es fehlen noch die werkseigenen Läden… NEU: BASF will Tausende Werkswohnungen verkaufen – für die Gewerkschaft IG BCE ein Offenbarungseid weiterlesen »

Dossier zur Renaissance der Werkswohnungen

"Unternehmen müssen in den Bau von Werkswohnungen investieren" fordert der DGB

BASF will Tausende Werkswohnungen verkaufen – für die Gewerkschaft IG BCE ein Offenbarungseid
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Erfolgreicher Streikorganisator und Opfer der Klassenjustiz: Zum 100. Todestag des französischen Anarchisten und revolutionären Syndikalisten Julès Durand
In Rouen wurde Jules Durand der Prozess gemacht und er wurde hier zum Tode verurteilt. Vor dem Gerichtsgebäude erinnert heute eine Gedenktafel an diesen Justizirrtum (Foto: Yvonne Schwarz)Die französische Hafenstadt Le Havre war bis zur fast vollständigen Zerstörung im zweiten Weltkrieg eine bedeutende Industriestadt. Seit gut zwanzig Jahren punktet sie aber vor allem als Weltkulturerbe mit ihrer besonderen Betonarchitektur. Für jene beiden Seiten von Le Havre steht jeweils eine Persönlichkeit – für das neue Le Havre: der Architekt Auguste Perret, für das alte Le Havre: der revolutionäre Syndikalist und Anarchist Julès Durand. Beide sind im Stadtbild omnipräsent. (…) Aus Anlass seines hundertsten Todestages wird es – vor allem in seiner Geburtsstadt – noch einmal ein umfangreiches, über das Jahr verteiltes Veranstaltungsprogramm mit Stadtführungen, Film- und Theateraufführungen, Lesungen, einem Musical und einer Ausstellung geben. Getragen und organisiert wird es hauptsächlich von dem Verein Les Amis de Jules Durand und der CGT…“ Artikel von Maurice Schuhmann vom Februar 2026 zum 100. Todestag am 20. Februar – wir danken! weiterlesen »

In Rouen wurde Jules Durand der Prozess gemacht und er wurde hier zum Tode verurteilt. Vor dem Gerichtsgebäude erinnert heute eine Gedenktafel an diesen Justizirrtum (Foto: Yvonne Schwarz)

Erfolgreicher Streikorganisator und Opfer der Klassenjustiz: Zum 100. Todestag des französischen Anarchisten und revolutionären Syndikalisten Julès Durand
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Späte Klarheit, offene Fragen. Firmengeschichte erforscht: Lufthansa war Teil der NS-Kriegswirtschaft
Lufthansa SturzflugHundert Jahre nach der Gründung spricht Lufthansa offen über ihre Rolle im NS-Staat – von „heimlicher Luftwaffe“ bis Zwangsarbeit. Doch wer erinnert sich wie an die Opfer, und was folgt aus neuen Archivfunden außer einer Jubiläums-Inszenierung? Der Lufthansa-Konzern hat sich zu seiner Verantwortung im Nationalsozialismus bekannt. „Die Lufthansa war ganz klar Teil des Systems“, sagt Vorstandschef Carsten Spohr anlässlich der Gründung der ersten Lufthansa vor 100 Jahren. Dazu gehörten die zunächst geheime Aufrüstung als „heimliche Luftwaffe“, die Integration in die Kriegswirtschaft der Nazis wie auch die bedenkenlose Ausbeutung von Zwangsarbeitern in Werkstätten und Rüstungsbetrieben…“ Beitrag vom 05.02.2026 im Migazin weiterlesen »

Lufthansa Sturzflug

Späte Klarheit, offene Fragen. Firmengeschichte erforscht: Lufthansa war Teil der NS-Kriegswirtschaft
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Arbeit – Bewegung – Geschichte: Zeitschrift für historische Studien„… Frauen waren lange Zeit in den  Arbeitnehmerorganisationen der alten Bundesrepublik unterrepräsentiert, vor allem in den Führungsgremien. Der verengte Arbeitsbegriff, auf den sich diese damals bezogen, umfasste nur die entlohnte Erwerbsarbeit, nicht aber unbezahlte Sorge- und Hausarbeit. Auch deshalb erhielten Frauen- und Geschlechterfragen in den Gewerkschaften wenig Aufmerksamkeit, ebenso in ihrer Geschichtsschreibung. Hier zeigte sich also ein doppelt männlich geprägter Blick: Er betraf sowohl die organisatorische Ausrichtung der Gewerkschaften als auch die Darstellung ihrer historischen Entwicklungen. Neuere Forschungen hinterfragen diese Perspektiven und erweitern sie. (…) Mit dieser Ausgabe von „Arbeit – Bewegung – Geschichte” möchten wir einige aktuelle Forschungsergebnisse zur Geschlechtergeschichte der Gewerkschaften nach 1945 aufgreifen und zusammenführen…“ Aus dem Editorial von Marcel Bois, Anna Horstmann und Bernd Hüttner des Heftes 1/2026 von Arbeit – Bewegung – Geschichte: Zeitschrift für historische Studien weiterlesen »

Arbeit – Bewegung – Geschichte: Zeitschrift für historische Studien

[Arbeit – Bewegung – Geschichte 1/2026] Ein doppelt männlich geprägter Blick. Zur Geschlechtergeschichte der Gewerkschaften seit 1945
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Anerkennung von “Asozialen” und “Berufsverbrechern” als Opfer des Nationalsozialismus dient auch heutigen Erwerbslosen

Dossier

"Sozialrassistische Verfolgung im deutschen Faschismus. Kinder, Jugendliche, Frauen als sogenannte »Asoziale« – Schwierigkeiten beim Gedenken" herausgegeben von Anne AlexDer Deutsche Bundestag soll die von der SS „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ genannten ehemaligen KZ-Häftlinge als Opfer des Nationalsozialismus anerkennen. Zwischen 1933 und 1945 wurden mehrere zehntausend Menschen durch Kriminalpolizei oder GeStaPo in die Konzentrationslager eingewiesen. Sie sind bis heute nicht als Opfer des Nationalsozialismus anerkannt. Die von den Nazis als „Asoziale“ diskriminierten Menschen (z. B. Obdachlose, Wanderarbeiter, Bettler, „Arbeitsscheue“ oder „Landstreicher“) wurden als „Ballastexistenzen“ bezeichnet. (…) In den Augen der Nazis waren das Menschen, die durch vergangene Haftstrafen (z. B. wegen Diebstahls, Einbruchs, Abtreibung oder – tatsächlicher oder vermuteter – Zuhälterei, Prostitution oder auch in einigen Fällen wegen Gewaltdelikten) „bewiesen“ hätten, dass sie einen inneren Drang zu kriminellen Taten verspürten, dass sie nicht resozialisierbar seien…“ Petition an den Deutschen Bundestag gestartet von Frank Nonnenmacher im Februar 2018 bei change.org. Siehe dazu leider immer noch NEU: Bettler, „Herumtreiberinnen“, Landstreicher, Obdachlosen und die „Arbeitsscheuen“… Wuppertaler Gedenkrundgang für die Opfer des Nationalsozialismus am 27.1.2026 weiterlesen »

Dossier zur Anerkennung von “Asozialen” und “Berufsverbrechern” als Opfer des Nationalsozialismus

"Sozialrassistische Verfolgung im deutschen Faschismus. Kinder, Jugendliche, Frauen als sogenannte »Asoziale« – Schwierigkeiten beim Gedenken" herausgegeben von Anne Alex

Bettler, „Herumtreiberinnen“, Landstreicher, Obdachlosen und die „Arbeitsscheuen“… Wuppertaler Gedenkrundgang für die Opfer des Nationalsozialismus am 27.1.2026
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[Gewerkschafterinnen im NS-Staat] Von kämpfenden Frauen: Eine Reihe im Metropol-Verlag schreibt »vergessene« antifaschistische Geschlechtergeschichte
"Gewerkschafterinnen im NS-Staat, Biografisches Handbuch, Band 3." herausgegeben von Siegfried Mielke im Metropol-Verlag 2025… Die Buchreihe »Gewerkschafterinnen im Nationalsozialismus« des Metropol-Verlags widmet sich der Thematik ebenfalls: »In überschaubare Einzelprojekte aufgeteilt, soll der Versuch unternommen werden, die vom DGB in den 1950er- und 1960er-Jahren geplanten Projekte einer Ehrentafel bzw. eines Goldenen Buches der Treue, die beide in den Anfängen stecken geblieben sind, zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen«, schreibt der Politikwissenschaftler Siegfried Mielke im dritten Band der Reihe, der im Oktober 2025 erschien. (…) Die Metropol-Publikation befasst sich also mit einer Gruppe, die in der öffentlichen Debatte gleich zweifach in den Hintergrund gedrängt wurde, wenn es um den NS-Widerstand ging: als Frauen und als Gewerkschafterinnen…“ Rezension von Peter Nowak vom 8. Januar 2026 in Neues Deutschland online und mehr daraus/dazu weiterlesen »

"Gewerkschafterinnen im NS-Staat, Biografisches Handbuch, Band 3." herausgegeben von Siegfried Mielke im Metropol-Verlag 2025

[Gewerkschafterinnen im NS-Staat] Von kämpfenden Frauen: Eine Reihe im Metropol-Verlag schreibt »vergessene« antifaschistische Geschlechtergeschichte
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[Buch „Migrantische Kämpfe gegen Ausbeutung und Rassismus“] Selbstbewusst durch Solidarität
Buch „Migrantische Kämpfe gegen Ausbeutung und Rassismus“ in Die BuchmachereiVor über fünf Jahrzehnten traten in der damaligen Bundesrepublik mehrere Hunderttausende Beschäftigte in „wilde“ Streiks – unter ihnen viele Migrant:innen. Die politische Rechte tobte, die konservativen Medien hetzten, der Rassismus war allgegenwärtig. Und doch veränderten die Kämpfe die Gesellschaft. Wie das geschah und was die Auseinandersetzungen bewirkten, ist jetzt in einem Buch nachzulesen. (…) Die Streiks 1973 haben die Arbeitswelt und die Gewerkschaften verändert. Eine Missachtung der ausländischen Belegschaft kann sich heute kein Betriebsratsgremium und keine Gewerkschaftsspitze mehr leisten. Von der Vergangenheit lernen – das ist angesichts von Neoliberalismus, Privatisierung, Prekarisierung, Erosion der Tarifbindung und dem grassierenden Rassismus wichtiger denn je. Die Auseinandersetzungen damals haben gezeigt, dass der Kampf gewonnen werden kann. Das Buch „Migrantische Kämpfe gegen Ausbeutung und Rassismus“ gehört auf alle Lektürelisten der gewerkschaftlichen Weiterbildung.“ Umfangreiche Besprechung von Pit Wuhrer vom 12. Dezember 2025 in seemoz des Buchs in Die Buchmacherei „Der Streik hat mir geholfen, als junger Mensch Kraft aufzubauen – Migrantische Kämpfe gegen Ausbeutung und Rassismus“ weiterlesen »

Buch „Migrantische Kämpfe gegen Ausbeutung und Rassismus“ in Die Buchmacherei

[Buch „Migrantische Kämpfe gegen Ausbeutung und Rassismus“] Selbstbewusst durch Solidarität
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Von der Fabrikhalle auf die Bühne: Der Ford-Streik von 1973 als furioses Musical „Baha und die wilden 70er“
Plakatausschnitt Musical "Baha und die wilden 70er" | Zeichnung: Memo Tembelçizer | sanat-ensemble.de „… Der Saal des Kölner Comedia-Theaters füllt sich rasch. Die Luft knistert, das Publikum ist bunt gemischt – Kölner:innen jedweder Herkunft, von der Eifel bis vom Schwarzen Meer. Als sich der Vorhang hebt, wird Geschichte sofort lebendig. „Baha und die wilden 70er“, das Musical des Sanat Ensembles, bringt den legendären Streik in den Ford-Werken auf die Bühne – verwoben mit dem Zeitgeist von damals: Hippies, sexuelle Freiheiten, Studierendenbewegung. Was 1973 als spontaner Aufstand begann, ist fünfzig Jahre später zu einem Teil der Erinnerungskultur geworden – einem, der migrantische Geschichte in Deutschland sichtbar macht und dorthin holt, wo sie hingehört: in die Mitte der Gesellschaft. (…) Schauspiel, Gesang und Zeitzeug:innenberichte verbinden sich zu einem vielstimmigen Mosaik. Die Geschichten reichen über die Fabriktore hinaus. Sie erzählen auch vom Alltag der Familien, von Kindern, die ihre Eltern über Jahre kaum sahen…“ Besprechung von Christine Ziegler vom Dezember 2025 im Blog der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt mit den Infos zum Musical weiterlesen »

Plakatausschnitt Musical "Baha und die wilden 70er" | Zeichnung: Memo Tembelçizer | sanat-ensemble.de

Von der Fabrikhalle auf die Bühne: Der Ford-Streik von 1973 als furioses Musical „Baha und die wilden 70er“
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CD-Cover: KÜHN SINGT POTTIER (Oktober 2025 Eigenverlag)Peter Johannes Kühn, Jahrgang 1948, war nach eigenen Angaben schon: „Musiker in Tanzcombos und Bluesbands, Vorturner, Gärtnergehilfe, Anstoß zum Ärgernis, Lehrer, Arbeiter bei der Hochspannung, Wehrpflichtiger, Wehrdienstverweigerer, 68er, Landtagskandidat, Bundestagskandidat, Kabarettist, Schöffe beim Landgericht, ehrenamtlicher Gewerkschaftsaktivist, Vorsitzender eines Gesamtpersonalrates, Schulleiter, Demonstrant, down, high, breit, Kläger gegen ein Atomkraftwerk, in der Martin-Buber- und Erich-Fromm-Gesellschaft, systemischer Berater und Therapeut.“ Hervorzuheben ist neben seiner schriftstellerischen besonders seine musikalische Aktivität, die sich seit den 70ziger Jahren in Gesang, Text und Komposition auf diversen Demos und Veranstaltungen und nun auch in zwei CDs widerspiegelt, die Peter zusammen mit Hannes Kühn produziert hat…“ Rezension von Armin Kammrad vom 7. Dezember 2025 (von einem LabourNet-Fördermitglied zum anderen) – siehe mehr daraus als unsere Geschenkempfehlung weiterlesen »

CD-Cover: KÜHN SINGT POTTIER (Oktober 2025 Eigenverlag)

„Die Zärtlichkeit der Völker, die heißt Solidarität – Die kann kein Boss fordern, doch ich geb sie, wo es geht“: Peter Johannes Kühn, ein Liedermacher ganz links
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Informationen und Veranstaltungen zu „90 Jahre Wuppertaler Gewerkschaftsprozesse“
Die Wuppertaler Gewerkschaftsprozesse: Gewerkschaftlicher Widerstand und internationale Solidarität (Verfolgung und Widerstand in Wuppertal) – Buch von Stephan Stracke von 2012Vor 90 Jahren, am 22.11.1935, verurteilte ein Senat des Volksgerichtshofs in  Wuppertal im sogenannten „Kopfverfahren“ Reeks und a. 12 Widerstandskämpfer:innen z.T. zu hohen Haftstrafen. Dieser Prozess war der Auftakt von insgesamt 48 Teilprozessen mit insgesamt 849 Angeklagten, die als „Wuppertaler Gewerkschaftsprozesse“ in die Widerstandsgeschichte eingingen. Die Prozesse richteten sich u.a. gegen den Aufbau gewerkschaftlicher Widerstandsgruppen in 48 Betrieben in Wuppertal und in Velbert. Wir möchten an die Widerstandskämpfer:innen und ihre Familien erinnern. Und wir würdigen die internationale Solidaritätskampagne für die Wuppertaler Angeklagten, die niederländische Intellektuelle im Wuppertal-Komitee in Amsterdam organisiert hatten…“ Einladung und Programm beim Verein zur Erforschung der sozialen Bewegungen im Wuppertal e.V., dort umfangreiche Hintergründe weiterlesen »

Die Wuppertaler Gewerkschaftsprozesse: Gewerkschaftlicher Widerstand und internationale Solidarität (Verfolgung und Widerstand in Wuppertal) – Buch von Stephan Stracke von 2012

Informationen und Veranstaltungen zu „90 Jahre Wuppertaler Gewerkschaftsprozesse“
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Broschüre und Interview über 30 Jahre gewerkschaftliche Zusammenarbeit in Europa: Was Belegschaften vom „Fall Gillette“ lernen können
Broschüre: Solidarität statt Konkurrenz – Gillette: 30 Jahre gewerkschaftliche Zusammenarbeit in Europa bei Die BuchmachereiInterview von Gerhard Klas vom Mai 2025 auf dem Blog der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt mit zwei Autor:innen von „Solidarität statt Konkurrenz“, Jutta Schneider, langjährige Betriebsrätin von Gillette in Berlin, und Hermann Nehls, Unterstützer und damals Sozialsekretär des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt: „… Hermann Nehls: Das Thema „Solidarität statt Konkurrenz“ ist weiter aktuell. Im Fall von Gillette ging es um die Zusammenarbeit zwischen Betrieben über Ländergrenzen hinweg. Die Situation von Gillette damals ist auch heute noch typisch: wenn es um den Abbau von Arbeitsplätzen geht, arbeiten die Geschäftsführungen gerne mit Halbwahrheiten und Lügen. Betriebsräte werden gegeneinander ausgespielt. Unsere Geschichte bei Gillette gibt ein Beispiel über die Möglichkeiten der Gegenwehr…“  Siehe mehr aus dem Interview und die Broschüre darüber sowie nun eine Veranstaltung dazu: AKI-Veranstaltung am 15. Oktober in Berlin: Internationale Solidarität – ein Muss für Gewerkschaften! weiterlesen »

Broschüre: Solidarität statt Konkurrenz – Gillette: 30 Jahre gewerkschaftliche Zusammenarbeit in Europa bei Die Buchmacherei

Broschüre und Interview über 30 Jahre gewerkschaftliche Zusammenarbeit in Europa: Was Belegschaften vom „Fall Gillette“ lernen können / NEU: AKI-Veranstaltung am 15. Oktober in Berlin: Internationale Solidarität – ein Muss für Gewerkschaften!
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