»
Italien

Italien

»
Italien »
»
»
Italien »
»
Tödliche Festnahme des Marokkaners Abderrahim Fakir in Bologna empört in Italien über Polizeigewalt und repressive Politik der Regierung Meloni
Italien: Die Gewerkschaft USB fordert Wahrheit und Gerechtigkeit für Abderrahim FakirIn Bologna kommt ein Marokkaner ums Leben, als zwei Polizisten ihn gewaltsam zu Boden drücken und fesseln. Jetzt soll geklärt werden, was genau geschah. (…) Gegen Mittag rufen einige Anwohner die Polizei, weil ein Mann auf der Straße schreit, wild um sich schlägt und dabei (aber das ist noch nicht klar) ein parkendes Auto beschädigt haben soll. Sofort kommen Polizei und Krankenwagen; die Beamten nähern sich dem Mann, versuchen ihm Handschellen anzulegen; der wehrt sich. Daraufhin werfen ihn die Polizisten zu Boden, knien sich auf seine Brust und versuchen, nach den Handgelenken auch seine Beine zu fesseln. Und sie spritzen ihm Pfefferspray in Mund und Nase. Abderrahim Fakir schreit um Hilfe und bricht dann zusammen. Die Ordnungskräfte drehen ihn um, fixieren auch seine Beine und stellen dann fest, dass der 42-Jährige, der als Packer arbeitet, offensichtlich tot ist…“  Artikel von Anna Maldini, Rom, vom 20.07.2026 in ND online („Minneapolis in Bologna“) und mehr darüber samt den Protesten. NEU: Italien: »Lungen voll mit Blut«. Aufnahmen von Bodycams nach Tod bei Polizeieinsatz freigegeben. Obduktion deutete bereits auf Gewaltanwendung weiterlesen »

Tödliche Festnahme des Marokkaners Abderrahim Fakir in Bologna empört in Italien über Polizeigewalt und repressive Politik der Regierung Meloni

Italien: Die Gewerkschaft USB fordert Wahrheit und Gerechtigkeit für Abderrahim Fakir

Italien: »Lungen voll mit Blut«. Aufnahmen von Bodycams nach Tod bei Polizeieinsatz freigegeben. Obduktion deutete bereits auf Gewaltanwendung
weiterlesen »

»
Italien »
»
»
Italien »
»
»
Italien »
»
Paolo Storaris Kampf gegen die Mailänder Mode-Mafia und seine Behinderung durch Justiz sowie die postfaschistische Regierung Meloni
Kampagne "Shame in Italy" von Sudd Cobas zur migrantischen Ausbeutung in der Luxus-Moden-Industrie„In zwei lombardischen Werkstätten stossen die Carabinieri auf chinesische Arbeiter ohne reguläre Verträge, Akkordlöhne und schwere Sicherheitsmängel. Von dort führen die Spuren zu Chanel, Moncler, Bulgari und sechs weiteren Modehäusern. Mafia-Jäger Paolo Storari ermittelt, die postfaschistische Regierung Meloni will ihn stoppen. Auch stellt sich ihm die Justiz in den Weg“ Um diese Situation kreist eine Artikelserie in der work, der Zeitung der schweizerischen Gewerkschaft unia. In deren Letzten Teil über die Edel-Schuhmarke «Tod’s» heiß es „Zählt die Menschenwürde von Arbeitenden weniger, wenn sie nicht den teuren Luxusschuh nähen, sondern die Uniform der Verkäuferin? Auch um diese Frage kreisen die Mailänder Modeverfahren, die work in einer Serie nachzeichnete. Sie tönt auf den ersten Blick vielleicht nach Ethik-Diskussion oder Jus-Seminar. Doch sie stammt nicht aus einem Lehrbuch. Sie stammt aus einem konkreten Fall…“ Siehe alle vier Teile der lesenswerten Serie, die wir vorstellen weiterlesen »

Kampagne "Shame in Italy" von Sudd Cobas zur migrantischen Ausbeutung in der Luxus-Moden-Industrie

Paolo Storaris Kampf gegen die Mailänder Mode-Mafia und seine Behinderung durch Justiz sowie die postfaschistische Regierung Meloni
weiterlesen »

»
Italien »
»
»
Italien »
»
Autozulieferer GKN schliesst Florentiner Werk und setzt 450 Familien auf die Strasse – nun besetzt für Eigenproduktion

Dossier

Autozulieferer GKN schliesst Florentiner Werk Campi Bisenzio und setzt 450 Familien auf die Strasse - per e-mailGKN, ein britisches multinationales Unternehmen, das Achswellen für mehrere Automobilhersteller produziert, hat heute Freitag, den 9. Juli 2021 die Arbeiter*innen über die sofortige Schliessung des Standorts Campi Bisenzio in der Provinz Florenz informiert. 450 Arbeiter*innen verlieren somit von einem Tag auf den anderen ihren Job. Die Kommunikation über die Betriebsschliessung erfolgte über eine interne E-Mail an die Arbeiter*innen; die Öffentlichkeit konnte in einem Facebook-Post der Metallarbeiter*innengewerkschaft FIOM darüber lesen. (…) Die Massenentlassung bei GKN ist ein weiterer Fall von Kündigungen, die unmittelbar nach Abschluss der Vereinbarung zwischen Regierung, Gewerkschaften und Unternehmensverband Confindustria Ende Juni 2021 erfolgt...” Aus dem Beitrag von Maurizio Coppola vom 9.7.2021 – wir danken! Siehe den Volltext ganz unten und weitere Informationen zur nachfolgenden Fabrikbesetzung und Selbstorganisierung. NEU: Das Fabrikkollektiv ex-GKN hat die Fabrik für permanente Versammlung davor geräumt – bis die neuen Eigentümer*innen mit dem Plan eines Logistikzentrums auf dem Gelände scheitern… weiterlesen »

Dossier: Autozulieferer GKN schliesst Werk in Florenz/Italien – besetzt für Eigenproduktion!

Autozulieferer GKN schliesst Florentiner Werk Campi Bisenzio und setzt 450 Familien auf die Strasse - per e-mail

Das Fabrikkollektiv ex-GKN hat die Fabrik für permanente Versammlung davor geräumt – bis die neuen Eigentümer*innen mit dem Plan eines Logistikzentrums auf dem Gelände scheitern…
weiterlesen »

»
Italien »
»
»
Italien »
»
»
Mexiko »
»
»
Mexiko »
»
»
Österreich »
»
»
Spanien »
»
»
Spanien »
»
»
Portugal »
»
»
Portugal »
»
Der Massentourismus stößt an Grenzen der Gentrifizierung – beide weltweit auf Gegenwehr

Dossier

Manifest für Limitierung des Tourismus (Spanien)„… Dieses Wochenende ist Urlauberschichtwechsel. Einmal mehr bahnen sich in Österreich Kolonnen ihre Wege durch die Landschaften. Die Transitrouten sind voll mit den Verrückten. Die es noch nicht sind, werden es – auf der Strecke wie an der Strecke. Nirgendwo ist der Wahn, permanent mobil zu sein, ausgeprägter als im Massentourismus. (…) „Sanfter Tourismus“ ist eine Erfindung der Reklame, ohne obligate Nachhaltigkeitsplakette geht heute sowieso nichts mehr. (…) Wenn etwa die österreichische Fremdenverkehrswirtschaft meint, sie sei keine Industrie, sondern eine Dienstleistung, irrt sie. Geradezu fließbandmäßig produziert sie mit Tourismus Touren und Touristen. Der serielle Charakter ist offensichtlich und die Fabrikation von Häusern und Hütten, Chalets und Hotels, von Pools und Lifts fällt in ihre Produktpalette. Unsere disponible Zeit ist gefälligst der Freizeitindustrie zu opfern…“ Artikel von Franz Schandl im Freitag online vom 2. August 2024 – siehe mehr daraus und mehr zu Spanien und anderen Ländern. NEU: Wohnungskrise in Barcelona: Hunde erlaubt, Kinder nicht weiterlesen »

Dossier zum Widerstand gegen Massentourismus und Gentrifizierung international

Manifest für Limitierung des Tourismus (Spanien)

Wohnungskrise in Barcelona: Hunde erlaubt, Kinder nicht
weiterlesen »

»
Italien »
»
»
Italien »
»
»
Italien »
»
Wegen sengender Hitze und mangelnder Sicherheit im Hafen von Livorno ruft die USB den Streikzustand aus: „Über Gesundheit lässt sich nicht verhandeln“
Unione Sindacale di Base: Caldo estremo. Basta parole: ora servono fatti. Usb proclama lo stato di agitazione in tutto il porto di Livorno / ItaliaDie sengende Hitze der letzten Wochen verwandelt die Kais, die Laderäume der Schiffe und die Arbeitsbereiche in regelrechte Open-Air-Öfen, was die sozialen Spannungen im Hafen von Livorno eskalieren lässt. Die Gewerkschaft USB Mare e Porti Livorno hat offiziell den Unruhezustand in allen im Hafen von Livorno tätigen Unternehmen ausgerufen und die Einleitung einer Mobilisierungsphase angekündigt, die zu einem bevorstehenden Generalstreik der Branche führen könnte. Trotz monatelanger Fachgespräche und Verhandlungen mit der Hafenbehörde des nördlichen Tyrrhenischen Meeres, der Gesundheitsbehörde USL Toscana Nord Ovest und den zuständigen Stellen beklagt die Basisgewerkschaft eine erhebliche Untätigkeit seitens der Hafenunternehmen. Auch die kürzlich von der Region Toskana erlassene Verordnung zur Einschränkung von Arbeiten im Freien während der Stunden mit der stärksten Sonneneinstrahlung hat nichts an der Situation geändert...“ ital. redaktionelle Meldung vom 23.7.2026 in Testata Giornalistica – Notizie dalla Toscana – siehe umfangreicher die USB Mare e Porti Livorno. NEU: Am 31. Juli wurde bei 2 Unternehmen im Hafen von Livorno zu ersten Streiks gegen die Hitze aufgerufen: Trotz Androhung von Sanktionen mit breiter Beteiligung weiterlesen »

Wegen sengender Hitze und mangelnder Sicherheit im Hafen von Livorno ruft die USB den Streikzustand aus: „Über Gesundheit lässt sich nicht verhandeln“

Unione Sindacale di Base: Caldo estremo. Basta parole: ora servono fatti. Usb proclama lo stato di agitazione in tutto il porto di Livorno / Italia

Am 31. Juli wurde bei 2 Unternehmen im Hafen von Livorno zu ersten Streiks gegen die Hitze aufgerufen: Trotz Androhung von Sanktionen mit breiter Beteiligung
weiterlesen »

»
Italien »
»
»
Italien »
»
Italienische Gewerkschaften schließen mit Amazon eine Vereinbarung für alle 57 Standorte (Transport und Logistik) ab, die u.a. die Videoüberwachung einschränkt
22. März 2021: italienweiter Streik bei AmazonItalienische Gewerkschaften haben eine Vereinbarung mit Amazon unterzeichnet, die sich auf Urlaub, Arbeitnehmerrechte und Videoüberwachung bezieht, wie die Gewerkschaften und der US-E-Commerce-Riese am Mittwoch mitteilten. Die Gewerkschaften Filt CGIL, Fit CISL und Uiltrasporti gaben an, dass 57 in Italien betriebene Standorte unter die mit Amazon Italia Transport und Amazon Italia Logistica geschlossene Vereinbarung fallen, und lobten diese als den ersten derartigen nationalen Tarifvertrag, der in einem Land mit Amazon geschlossen wurde. In Bezug auf die Videoüberwachung erklärten die Gewerkschaften, es sei vereinbart worden, dass die Aufnahmen nicht zu Disziplinarzwecken verwendet werden dürfen. Den Gewerkschaften zufolge wurde den Beschäftigten das Recht eingeräumt, Elternzeit in Einheiten von nur einer Stunde zu nehmen…“  engl. Reuters-Meldung vom 22. Juli 2026 (maschinenübersetzt), siehe auch die Erklärung der Filt Cgil, Fit Cisl und Uiltrasporti weiterlesen »

22. März 2021: italienweiter Streik bei Amazon

Italienische Gewerkschaften schließen mit Amazon eine Vereinbarung für alle 57 Standorte (Transport und Logistik) ab, die u.a. die Videoüberwachung einschränkt
weiterlesen »

»
Latein- und Zentralamerika
»
Italien »
»
»
Österreich »
»
»
Schweiz »
»
»
USA »
»
»
USA »
»
Rechenzentren (im KI-Boom) und die katastrophalen Umweltauswirkungen der Digitalisierung

Dossier

Hinter den Wolken – Die Umweltauswirkungen der Digitalisierung: Studie der ETC Group "Detrás de las nubes"„… Die ETC Group leistet mit Hinter den Wolken – Die Umweltauswirkungen der Digitalisierung, einem neuen Bericht über die schwerwiegenden ökologischen und sozialen Risiken der Digitaltechnik, einen Beitrag zu dieser Debatte. Wir haben festgestellt, dass die Digitalisierung bestehende Ungleichheiten verschärft und eine immer stärkere Ausbeutung von Ressourcen aus der Erde, den Ozeanen und dem Weltraum erfordert. (…) Daten sind weder ätherisch noch harmlos. Sie sind ressourcenintensiv, bestehen aus Sand, Wasser, Kohle und schädlichen Chemikalien, die giftige Abfälle erzeugen. Für die Herstellung von Halbleiterchips, dem Baustein aller digitalen Dinge, werden beispielsweise Quarzsand, Quarz und hochreines Wasser benötigt. Die Fabriken für diese Chips werden auf großen Flächen gebaut, und es ist nachgewiesen, dass die Arbeiter dort schädlichen Chemikalien ausgesetzt sind…“ span. Meldung vom 4.9.2024 der ETC Group zum Bericht „Detrás de las nubes“ und mehr dazu auch am Beispiel Lateinamerika. NEU: Am 17.7.2026 wurde protestiert gegen das Google-Rechenzentrum in Kronstorf: “Es wird null Wertschöpfung geben in Österreich weiterlesen »

Dossier: Rechenzentren und die katastrophalen Umweltauswirkungen der Digitalisierung

Hinter den Wolken – Die Umweltauswirkungen der Digitalisierung: Studie der ETC Group "Detrás de las nubes"

Am 17.7.2026 wurde protestiert gegen das Google-Rechenzentrum in Kronstorf: “Es wird null Wertschöpfung geben in Österreich
weiterlesen »

»
Italien »
»
»
Italien »
»
»
Italien »
»
»Ihr G8, wir 6 Milliarden«: Vor 25 Jahren eskalierte in Genua die Polizeigewalt gegen die Antiglobalisierungsbewegung bis zum Mord an Carlo Giuliani
Der 20. Jahrestag von Carlo Giuliani„… Den Höhepunkt der Mobilisierung bildeten die Proteste unter dem Motto »Ihr G8, wir 6 Milliarden« am dritten Juliwochenende mit rund 300 000 Menschen in Genua. Nachdem der Auftakt am 19. Juli weitgehend friedlich verlaufen war, griffen Carabinieri am folgenden Tag eine aus Sozialen Zentren organisierte Großdemonstration in der Via Tolemaide entgegen ihres Einsatzbefehls brutal an. In den folgenden Auseinandersetzungen wurde der 23-jährige Carlo Giuliani erschossen. Am nächsten Tag attackierte die Polizei eine Großdemonstration am Rand der »Roten Zone« abermals mit beispielloser Gewalt. Am Abend stürmten Einsatzkräfte ein Schlafquartier von Aktivist*innen in der Diaz-Schule. Über 60 Menschen wurden teils schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Viele der an beiden Tagen insgesamt rund 300 Festgenommenen wurden in der Kaserne Bolzaneto und auf Polizeiwachen schwer misshandelt…“ Artikel von Matthias Monroy vom 15.07.2026 in ND online („Unterdrückter »Summer of Resistance«“) und einige aktuelle Interviews dazu sowie unsere Rückblicke weiterlesen »

Der 20. Jahrestag von Carlo Giuliani

»Ihr G8, wir 6 Milliarden«: Vor 25 Jahren eskalierte in Genua die Polizeigewalt gegen die Antiglobalisierungsbewegung bis zum Mord an Carlo Giuliani
weiterlesen »

»
Italien »
»
»
Italien »
»
»
Italien »
»
»
Italien »
»
Agromafia in Süditalien: Gemüse und Obst wird von MigrantInnen im „caporalato“, einer Art Schuldsklaverei, produziert

Dossier

Streikdemo der afrikanischen Erntehelfer am 8.8.2018 in Foggia„Im Spätsommer ist Vollbetrieb. Das gilt für die Tomaten, die man herankarrt, um sie zu Konserven fürs Supermarktregal zu verarbeiten. Und das gilt für den Tod. Die Landarbeiter aus Gambia, Nigeria, Marokko oder Indien, die in Fahrradkolonnen zu zehnt auf dem Seitenstreifen ohnehin unwirtlicher Straßen fahren, sieht man im Morgengrauen immer schlechter. Vergangene Woche hat es Ousmane aus Mali erwischt. (…) Der Ausdruck [„caporalato“] bezeichnet eine Verschränkung von Klientelismus und Schuldsklaverei: „Kaporale“ werben Arbeiter an, um deren Unterkunft und Transport zu den Produktionsstätten sie sich kümmern, während sie einen Großteil des Lohns für ihre Leistungen einbehalten. Sie stehen als informelle Mittler zwischen Betrieben und Arbeitern, über deren Finanzen und Leben sie sich hoheitliche Macht anmaßen. Tanzt jemand aus der Reihe, bezahlt er unter Umständen teuer. Ein afghanischer Junge wurde zu Tode geprügelt, weil er eine Coronaschutzmaske verlangte…“ Artikel von Ulrich van Loyen im Freitag vom 6. Oktober 2021 („Angriff auf die Agromafia„), siehe mehr Infos und Hintergründe. NEU: Urteil nach Erntehölle 2024 in Italien: Landwirt lässt Saisonarbeiter verbluten – 16 Jahre Haft. Der Fall offenbart ein System weiterlesen »

Dossier: Agromafia in Süditalien: Gemüse und Obst wird von MigrantInnen im „caporalato“, einer Art Schuldsklaverei, produziert

Streikdemo der afrikanischen Erntehelfer am 8.8.2018 in Foggia

Urteil nach Erntehölle 2024 in Italien: Landwirt lässt Saisonarbeiter verbluten – 16 Jahre Haft. Der Fall offenbart ein System
weiterlesen »

»
Italien »
»
»
Libyen »
»
Absurder EU-Libyen-Deal: Rettungsmissionen im Mittelmeer werden von libyschen Schleusern koordiniert – Massengräber in der Wüste als Preis?

Dossier

Sea-Watch: EU-finanzierte Gewalt gegen Flüchtende durch Libysche Küstenwache beenden!Spätestens in 2018 soll die libysche Küstenwache alle Geflüchteten vor der eigenen Küste abfangen und in Lager nach Libyen zurückbringen. Hier zeigt sich die brutale Migrationspolitik der Europäischen Union, denn in Libyen werden die Migranten misshandelt, vergewaltigt, gefoltert und umgebracht. Auch auf See werden vom libyschen Militär Straftaten begangen. (…) Als Scharnier für den Datentausch finanziert die Europäische Kommission ein militärisches Lagezentrum in Tripolis, das derzeit von Italien errichtet wird. Schließlich soll Libyen offiziell eine Seenotrettungszone benennen und seine Zuständigkeit hierfür erklären. Damit sollen die Fluchten aus dem Bürgerkriegsland auf Null zurückgehen…“ Pressemitteilung von Andrej Hunko vom 25. Juli 2017. NEU: Organe, Folter, Lösegeld: In Libyen hat sich rund um die Migranten eine Ökonomie des Schreckens gebildet. Geflüchtete dienen als Geldquelle – und als Sündenböcke. weiterlesen »

Dossier zum Libyen-Deal der EU

Sea-Watch: EU-finanzierte Gewalt gegen Flüchtende durch Libysche Küstenwache beenden!

Organe, Folter, Lösegeld: In Libyen hat sich rund um die Migranten eine Ökonomie des Schreckens gebildet. Geflüchtete dienen als Geldquelle – und als Sündenböcke.
weiterlesen »

»
Italien »
»
»
Italien »
»
»
Albanien »
»
Italienische Flüchtlingspolitik

Dossier

Stoppt das Sterben, nicht die Rettung! #freeiuventaHuman Cargo – neuer Bericht über Menschenrechtsverletzungen von Flüchtlingen in Italien: Behandelt wie menschliche Fracht – Italien weist Schutzsuchende nach Griechenland zurück. Der Griechische Flüchtlingsrat und PRO ASYL veröffentlichen Bericht über willkürliche Zurückweisungen von italienischen Häfen nach Griechenland. Der Bericht bei Pro Asyl basiert auf Zeugenaussagen von über 50 Schutzsuchenden, die mindestens einmal in dieser Weise von Italien nach Griechenland zurückgewiesen wurden. Ältere Beiträge zum Thema finden sich in der Rubrik „italienische Flüchtlingspolitik“ im LabourNet-Archiv – siehe hier zur Lage der Flüchtlinge und der Flüchtlingsretter in Italien NEU: Italiens Abschiebelager in Albanien bringen nichts außer neues Leid – die rechte Regierung von Giorgia Meloni will trotzdem an ihnen festhalten weiterlesen »

Dossier zur italienischen Flüchtlingspolitik

Stoppt das Sterben, nicht die Rettung! #freeiuventa

Italiens Abschiebelager in Albanien bringen nichts außer neues Leid – die rechte Regierung von Giorgia Meloni will trotzdem an ihnen festhalten
weiterlesen »

»
Italien »
»
»
Italien »
»
»
Italien »
»
Italiens Gewerkschaften gegen Angriffe und Sparmaßnahmen der Meloni-Regierung

Dossier

Gewerkschaften in Italien gegen DDL 1660: Gesetze zur Einschränkung des Streik-, Kampf- und DemonstrationsrechtsMenschen verbrennen öffentlich ihre Gas- und Stromrechnungen, Bäcker und Bauern gehen wegen der Preise auf die Straße. Die designierte Regierungschefin Meloni steht vor einem Berg an Problemen. (…) Nicht nur Italiens Agrarsektor protestiert. Kurz zuvor hatten auf Neapels zentraler Piazza del Plebiscito die Bäcker der umgebenden Region Kampanien demonstriert. Sie erwarten eine Verfünffachung des Brotpreises durch die hohen Energiekosten. Und die Bewegung „Wir zahlen nicht“ – italienische Variante des britischen Modell „Don’t pay UK“ – schaffte es am Montag, in fünfzehn Städten, darunter Turin, Mailand, Bologna und Rom, Demonstrationen auf die Beine zu stellen. Dabei wurden Strom- und Gasrechnungen verbrannt und zur eigenständigen „Preisminderung“ aufgerufen, sollte der Preisgalopp nicht anders aufzuhalten sein…“ Artikel von Andrea Dernbach vom 06.10.2022 im Tagesspiegel online – siehe die wachsene Streik- und Protestbewegung auch in 2023 etc. NEU: Landesweiter Generalstreik am 29. Mai blockiert – zum dritten Mal in einem Monat – mit breiter Beteiligung nicht nur weite Teile des italienischen Verkehrs weiterlesen »

Dossier zu Italiens Gewerkschaften gegen Angriffe und Sparmaßnahmen der Meloni-Regierung

Gewerkschaften in Italien gegen DDL 1660: Gesetze zur Einschränkung des Streik-, Kampf- und Demonstrationsrechts

Landesweiter Generalstreik am 29. Mai blockiert – zum dritten Mal in einem Monat – mit breiter Beteiligung nicht nur weite Teile des italienischen Verkehrs
weiterlesen »

»
Frankreich »
»
»
Großbritannien »
»
»
Italien »
»
»
Spanien »
»
»
Spanien »
»
»
Belgien »
»
Deliveroo-FahrerInnen in mehreren europäischen Ländern organisieren erfolgreiche Aktionen und Prozesse gegen das Beschäftigungsmodell des Unternehmens

Dossier

Streik der Fahrradkuriere zum Neujahrstag 2018 hier in Amsterdam„… Rund um den Globus haben Hunderte von Fahrer*innen protestiert, um ihre Rechte einzufordern. In mehreren Ländern wurden Gerichtsprozesse angestrengt, um zu klären, welche Beschäftigungsbedingungen ihnen zustehen. Die ITF unterstützt weiterhin all ihre Mitgliedsorganisationen, die sich für bessere Bedingungen der Kuriere engagieren und Arbeitgeber zur Übernahme von Verantwortung bewegen wollen. (…) Da das Fahrpersonal bei Lieferdiensten grenzüberschreitend mit ähnlichen Problemen konfrontiert ist, strebt die ITF die Zusammenarbeit mit Gewerkschaften an, um eine transnationale Antwortstrategie für die Gig-Ökonomie zu koordinieren…“ – aus der Meldung „Deliveroo-Fahrer*innen in Belgien fordern Gerechtigkeit“ am 24. Juni 2019 bei der ITF. Siehe dazu auch Meldungen über den Kampf der Deliveroo- sowie Glovo-KuriererInnen aus Belgien, Spanien und Großbritannien sowie Italien und auch Frankreich. NEU: Deliveroo und Uber Eats in Frankreich: Anzeige durch Gewerkschaften wegen Willkürherrschaft durch undurchsichtige algorithmische Verwaltung und Vergütung weiterlesen »

Dossier zu europaweiten Prozessen gegen das Beschäftigungsmodell von Deliveroo/Glovo

Streik der Fahrradkuriere zum Neujahrstag 2018 hier in Amsterdam

Deliveroo und Uber Eats in Frankreich: Anzeige durch Gewerkschaften wegen Willkürherrschaft durch undurchsichtige algorithmische Verwaltung und Vergütung
weiterlesen »

»
Italien »
»
Europäische Asylpolitik am Beispiel Lampedusa

Dossier

Lampedusa: zwei unterschiedlich gelebte Realitäten (Foto von RESQSHIP)Das Erstaufnahmelager der italienischen Insel Lampedusa ist überfüllt – und täglich kommen mehr Migranten über das Mittelmeer. Deutschland setzt nun die freiwilligen Aufnahme aus. Auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa kommen wieder jeden Tag mehrere Tausend Bootsmigranten an. Innerhalb von 24 Stunden registrierten die Behörden am Dienstag mehr als 5.000 Menschen, wie am Mittwoch aus Zahlen des Innenministeriums hervorging. Die Nachrichtenagentur Ansa berichtete von mehr als 5.100 – so viele wie noch nie an einem einzigen Tag. In der Nacht auf Mittwoch kam es zu einem tragischen Unglück: Beim Versuch, ein erst fünf Monate altes Kind an Land zu bringen, fiel der Säugling ins Wasser und ertrank. Der Stadtrat der Insel hat mittlerweile den Notstand ausgerufen. Bürgermeister Filippo Mannino verlangt mehr Unterstützung für die kleine Insel, die unter „großem Stress“ stehe. Die Bürger Lampedusas seien verzweifelt. (…) Berlin setzte ein Programm zur freiwilligen Aufnahme von Migranten aus Italien aus, wie das Bundesinnenministerium bestätigte…“ Meldung vom 13.09.2023 beim ZDF mit treffender (nicht gegenderter) Überschrift – siehe mehr dazu und NEU: Europäisches Grenzregime : Über dem endlosen Blau weiterlesen »

Dossier: Europäische Asylpolitik am Beispiel Lampedusa

Lampedusa: zwei unterschiedlich gelebte Realitäten (Foto von RESQSHIP)

Europäisches Grenzregime : Über dem endlosen Blau
weiterlesen »

»
Italien »
»
»
Italien »
»
Die USI-CIT ruft zum 1. Mai zu einem landesweiten 24-Stunden-Generalstreik aller Berufsgruppen im öffentlichen und privaten Verkehrssektor Italiens auf
Die USI-CIT ruft zum 1. Mai zu einem landesweiten 24-Stunden-Generalstreik aller Berufsgruppen im öffentlichen und privaten Verkehrssektor Italiens auf24-Stunden-Generalstreik am 1. Mai legt den italienischen Verkehr und die öffentlichen Dienste lahm (…) An dem Streik werden sowohl Beschäftigte des öffentlichen als auch des privaten Sektors teilnehmen, von Gemeindemitarbeitern bis hin zu Logistikpersonal, doch die unmittelbarsten Auswirkungen für mobile Arbeitnehmer werden im Verkehrsbereich zu spüren sein. Der Bahnbetreiber Trenitalia hat gewarnt, dass Regional- und Intercity-Fahrpläne außerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen „garantierten“ Zeitfenster (06:00–09:00 Uhr und 18:00–21:00 Uhr) ausgedünnt oder ganz gestrichen werden könnten. Auch mehrere Bodenabfertigungsunternehmen an Flughäfen und Busbetreiber haben Streikankündigungen erhalten. (…) Im Mittelpunkt des Streiks stehen Lohnstagnation, Arbeitssicherheit und der zunehmende Einsatz von Kurzzeitverträgen – Themen, die im gesamten italienischen Dienstleistungssektor auf Resonanz stoßen. Da der 1. Mai ohnehin ein Feiertag ist, hoffen die Gewerkschaften, dass eine 24-stündige Aktion ihre Verhandlungsmacht maximiert und gleichzeitig die Lohnausfälle für die Teilnehmer minimiert…“ Aus dem engl. Artikel vom 28. April 2026 auf visahq.com  weiterlesen »

Die USI-CIT ruft zum 1. Mai zu einem landesweiten 24-Stunden-Generalstreik aller Berufsgruppen im öffentlichen und privaten Verkehrssektor Italiens auf

Die USI-CIT ruft zum 1. Mai zu einem landesweiten 24-Stunden-Generalstreik aller Berufsgruppen im öffentlichen und privaten Verkehrssektor Italiens auf
weiterlesen »

nach oben