Transportwesen: Post- und Paketdienste

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[Film „Die Angst wegschmeißen“] Die Packerl der Einen sind die Ausbeutung der Anderen
Arbeitsunrecht: Der Weihnachtsmann bestellt NICHT bei Amazon“…. Der Pakethandel verzeichnet jährliche Wachstumsraten im zweistelligen Bereich. (…) Die Menschen aber, die in der Paketzustellung und den Lagerhäusern arbeiten, haben mit fatalen Bedingungen zu kämpfen. (…) Ermächtigung ist möglich, selbst unter den Ausgangsbedingungen der Lagerarbeiter_innen. Der Film „Die Angst wegschmeißen“ dokumentiert die Arbeitskämpfe und Gewerkschaftsarbeit in den Lagerhäusern der norditalienischen Po-Ebene. Dort haben Handelsriesen wie Ikea und Amazon ihre Lagerhäuser. Es sind vor allem (undokumentierte) Migrant_innen, die dort unter prekären Bedingungen arbeiten. Das Filmteam begleitet die Organisierungs- und Mobilisierungsarbeit der unabhängigen Gewerkschaft S.I. Cobas. Sucht man die S.I. Cobas auf Youtube, findet man eine endlose Liste kurzer Filme, durchwegs mit Handykameras gefilmt. Man sieht die S.I. Cobas, wie sie von Polizist_innen verprügelt werden, wie sie öffentliche Proteste abhalten, man sieht sie auf Demos und bei öffentlichen Diskussionsveranstaltungen. Ihre mediale Kommunikation ist nicht professionalisiert, aber sie zeigt, dass Gewerkschaftsarbeit ein sozialer Kampf ist, der vor und in Betrieben stattfindet. …“ Beitrag von Benjamin Herr, Teresa Petrik und Lukas Ellmer vom 2.12.2019 bei mosaik.at weiterlesen »

Arbeitsunrecht: Der Weihnachtsmann bestellt NICHT bei Amazon

[Film „Die Angst wegschmeißen“] Die Packerl der Einen sind die Ausbeutung der Anderen
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Dossier

stop inhuman working conditions in road transport“… Mit dem geplanten Gesetz soll den Angaben zufolge sichergestellt werden, dass die in der Branche weit verbreiteten Subunternehmen Sozialbeiträge für ihre Paketboten zahlen. “Damit sorgen wir für fairen Wettbewerb, soziale Sicherheit und bessere Arbeitsbedingungen”, sagte Heil. Konkret soll die sogenannte Nachunternehmerhaftung auf die Paketbranche ausweitet werden. Das bedeutet, dass der eigentliche Auftraggeber für die korrekten Arbeitsbedingungen bei allen Subunternehmern verantwortlich ist. Die großen Zustelldienste müssten also bei Verstößen ihrer Subunternehmer gegen die Sozialversicherungspflicht selber einstehen und die Beiträge zahlen. In der Baubranche, wo die Nachunternehmerhaftung schon seit 2002 gelte, habe man damit gute Erfahrungen gemacht, betonte Heil…” Meldung vom 02.03.2019 bei tagesschau.de, siehe dazu ver.di und neu: Das “Paketboten-Schutz-Gesetz” ist da. Jetzt wird alles gut. Oder? weiterlesen »

Dossier zur Nachunternehmerhaftung

stop inhuman working conditions in road transport

Das “Paketboten-Schutz-Gesetz” ist da. Jetzt wird alles gut. Oder?
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Ohne DHL, Hermes oder lästige Festangestellte: Amazon Flex startet

Dossier

J'ai (très) mal au travail. Ein 90minütiger Dokumentarfilm über die moderne Arbeitsorganisation und ihre GefahrenMit Amazon Flex will sich der E-Commerce-Riese ein Stück weit unabhängiger von seinen Logistikpartnern machen. Die Lieferboten sind nicht festangestellt, sondern arbeiten auf eigene Rechnung. (…) „Sie sind Ihr eigener Chef, legen Ihren eigenen Plan fest und haben mehr Zeit, Ihre Ziele und Träume zu verfolgen“, mit diesen Worten preist Amazon das Flex-Angebot gegenüber potenziellen Lieferboten an. Die sollten sich indes im Klaren darüber sein, dass sie neben Steuern und Abgaben auch die Benzin-, Wartungs- und Versicherungskosten für ihren Wagen aus den Gewinnen bezahlen müssen. Mit dem Vorstoß könnte Amazon langfristig auch seine Logistikpartner und damit auch indirekt deren Kurierfahrer unter Druck setzen. Die arbeiten schon heute bisweilen unter prekären Bedingungen. Eine Uberisierung von Lieferfahrten dürfte diese Entwicklung kaum ins Positive verkehren.” Beitrag vom 10.11.2017 bei t3n, siehe dazu neu: Onlinehandel: Wie sich Amazon eine eigene Paketzustellung aufbaut weiterlesen »

Dossier

J'ai (très) mal au travail. Ein 90minütiger Dokumentarfilm über die moderne Arbeitsorganisation und ihre Gefahren"Mit Amazon Flex will sich der E-Commerce-Riese ein Stück weit unabhängiger von seinen Logistikpartnern machen. Die Lieferboten sind nicht festangestellt, sondern arbeiten auf eigene Rechnung. (...) weiterlesen »

Privatisierung der Post: Höhere Preise, prekäre Arbeitsverhältnisse, schlechtere Zustellung
Privatisierungsbremse für Leipzig“… Der Postsektor ist durch atypische und prekäre Beschäftigungsverhältnisse gekennzeichnet. Sie brauchen nur auf die Paketboten von DHL, DPD, UPS oder Hermes zu schauen, die teilweise auf freiberuflicher Basis arbeiten, ohne sozialversicherungspflichtig beschäftigt zu sein. Sie bekommen Arbeitsverträge vorgelegt, nach denen sie mitunter 15 bis 20 Pakete pro Stunde zustellen sollen. Das ist weder im städtischen Ballungsraum noch auf dem Land möglich. Wenn man in die Post-Filialen schaut, die meist von Post-Agenturen abgelöst wurden, geht es dort auch zu Ungunsten der Beschäftigten aus. Es gibt kaum noch gesicherte Beschäftigungsverhältnisse im Beamtenstatus. Post-Agentur-Betreiber sind Kioskbesitzer, Lottoannahmestellen, Tchibo-Shops und ähnliche Einrichtungen, in denen unqualifiziertes Personal die Postdienstleistungen übernimmt. (…) Fakt ist, dass bei der Privatisierung in den 90ern durch die Postreformen I und II nicht dafür Sorge getragen wurde, dass die »Pensionslasten«, wie es oft in der Presse heißt, von dem hochprofitablen, weltweit größten Logistikkonzern Deutsche Post AG übernommen wurden. Statt dessen wird der Bund bis 2076 circa 450 Milliarden Euro an Witwen-, Waisen- und sonstigen Pensionen für die ehemaligen Beamten des »gelben Riesen« zahlen. Trotz milliardenschwerer Gewinne gewährleistet der Staat eine Subventionierung der Deutschen Post AG in Höhe von sechs bis acht Milliarden Euro pro Jahr. Das ist der Grund, warum die »Aktie gelb« so gut dasteht…“ Interview von Simon Zeise mit Tim Engartner in der jungen Welt vom 03.12.2018, Tim Engartner ist ­Professor für Didaktik der Sozialwissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Sein Buch »Staat im Ausverkauf« ist 2016 im Campus-Verlag erschienen. Siehe dazu: Postreform wird verschärft – Wirtschaftsminister Altmaier möchte Zustellungstage reduzieren und Wettbewerb der Briefdienste verschärfen weiterlesen »
Privatisierungsbremse für Leipzig“... Der Postsektor ist durch atypische und prekäre Beschäftigungsverhältnisse gekennzeichnet. Sie brauchen nur auf die Paketboten von DHL, DPD, UPS oder Hermes zu schauen, die teilweise auf freiberuflicher Basis arbeiten, ohne sozialversicherungspflichtig beschäftigt zu sein. Sie bekommen Arbeitsverträge vorgelegt, nach weiterlesen »

Dumping für alle. Paketsparte der Deutschen Post soll mehr Gewinn einfahren. Plan: Gleich schlechte Löhne bei Mutterkonzern und Billigtochter

Dossier

Leiharbeiter bei der DHL – LC Bremen“Die Vision der Bosse bei der Deutschen Post AG: Gleich schlechte Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten – bei gleich schlechter Bezahlung. (…) Durch Senkung der Lohnkosten sowie Synergien in der Verwaltung verspricht sich Konzernchef Frank Appel ein Gewinnplus von einer halben Milliarde Euro, schrieb am Montag Die Welt. Insgesamt drohten mit dem Umbau »viele hundert Stellen« wegzufallen, heißt es weiter. Im März 2018 war das Unternehmen schon einmal mit ähnlichen Plänen in die Schlagzeilen geraten. Dass es mit der Umsetzung zum 1. Mai nicht hinhaute, ist dem Widerstand des Konzernbetriebsrats zu verdanken. (…) Weil sie nach den ungünstigeren Bedingungen des Speditions- und Logistikgewerbes vergütet werden, erhalten die rund 13.000 bei Delivery Angestellten im Schnitt ein Viertel weniger Geld als ihre Kollegen bei der Post DHL Group. Der gängige Stundensatz liegt bei zwölf Euro, während beim Mutterunternehmen 20 Euro üblich sind. Obendrein arbeitet die konzerninterne Dumpingkonkurrenz pro Woche eineinhalb Stunden länger, bei kürzeren Pausenzeiten und geringeren Überstundenzuschlägen. Außerdem sind die Einsatzbereiche der Delivery- von denen der Post-Zusteller bislang strikt getrennt. Diese »Spaltung« dürfte sich bald erledigt haben. Dann muss sich der Bedienstete erster Klasse mit dem der zweiten Klasse gemein machen, und über kurz oder lang werden sich auch die Verdienstmöglichkeiten nivellieren. Ausgemacht ist, dass neue Kräfte – wie bisher schon – künftig nur noch zu den schlechteren Konditionen der 46 Delivery-Regionalgesellschaften unter Vertrag genommen werden…” Beitrag von Ralf Wurzbacher bei der jungen Welt vom 19. Februar 2019 und weitere Beiträge zur neuen Sparoffensive samt Verhandlungen von ver.di. Neu: Wiedereingliederung der Delivery in die Post: Gewerkschaftspolitik ohne Beteiligung der Mitglieder weiterlesen »

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Leiharbeiter bei der DHL – LC Bremen"Die Vision der Bosse bei der Deutschen Post AG: Gleich schlechte Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten – bei gleich schlechter Bezahlung. (...) Durch Senkung der Lohnkosten sowie Synergien in der Verwaltung verspricht sich Konzernchef Frank weiterlesen »

Arbeiten zum Hungerlohn? Wehrt Euch!“… Angesichts der wachsenden Beschwerden von Kunden über die Post fordert die stellvertretende Verdi-Chefin Andrea Kocsis bessere Arbeitsbedingungen für die Zusteller. Bei der Post sei die Personaldecke „vielerorts auf Kante genäht“, sagte die Gewerkschafterin, die auch stellvertretende Aufsichtsratschefin der Post ist, dem Tagesspiegel. Um Überforderungen zu beseitigen, müsse der Personalbedarf realistischer ermittelt werden, forderte Kocsis. Derzeit werde auf die regionalen Verhältnisse, aber auch auf das Alter oder mögliche Behinderungen der Zusteller nicht genügend Rücksicht genommen. Zusammen mit den Betriebsräten arbeite Verdi „seit etlichen Jahren“ daran, das Arbeitszeitregime auf die tatsächlich verbrauchte Arbeitszeit umzustellen. „Das ist aber ein steiniger Weg“, sagte Kocsis. (…) Post-Chef Frank Appel will mehr Personal einstellen, aber zugleich den Gewinn der Paket- und Briefsparte deutlich steigern. „Für uns als Gewerkschaft ist klar, dass Gewinne nicht zu Lasten guter Arbeitsbedingungen gehen dürfen”, mahnt die Verdi-Vize. Zudem dürfe nicht an einer qualitativ hochwertigen Postversorgung gerüttelt werden. „Werktägliche Zustellung an die Haustür, verbindliche Laufzeiten der Sendungen und ein guter Netzzugang sind auch im digitalen Zeitalter für eine Gesellschaft wichtig“, meint Kocsis…” Artikel von Heike Jahberg vom 1. Juni 2019 beim Tagesspiegel online weiterlesen »
Arbeiten zum Hungerlohn? Wehrt Euch!"... Angesichts der wachsenden Beschwerden von Kunden über die Post fordert die stellvertretende Verdi-Chefin Andrea Kocsis bessere Arbeitsbedingungen für die Zusteller. Bei der Post sei die Personaldecke „vielerorts auf Kante genäht“, sagte die Gewerkschafterin, die auch stellvertretende Aufsichtsratschefin der weiterlesen »

stop inhuman working conditions in road transport“… “Kannst du gut und sicher Auto fahren und hast den Führerschein der Klasse B? Hast du vielleicht auch schon Berufserfahrung als Kurierfahrer? Dann suchen wir dich zur Verstärkung unseres Teams.” So lautete das Jobangebot auf einer spanischen Internetseite für Kleinanzeigen, auf das sich Brahim K. aus Alicante bewarb. (…) “Wir waren jeden Tag von neun Uhr morgens bis acht Uhr abends unterwegs. Nach einem Monat wollte ich meinen Lohn, aber ich wurde immer wieder vertröstet. Dann bekam ich 500 Euro bar ausgezahlt”, behauptet er. Weder eine Lohnabrechnung noch Stundennachweise habe er bekommen. Sein Arbeitgeber soll die Kosten für die Unterkunft vom Lohn abgezogen haben. In der Drei-Zimmer-Wohnung hätten auch noch andere Zusteller gelebt, die wie er aus Spanien und aus der Ukraine kamen. (…) Brahim K. suchte nach über einem halben Jahr Hilfe beim Berliner Beratungszentrum für Migration und Gute Arbeit (BEMA). “Er hat berichtet , dass er zwischen zwölf und 16 Stunden am Tag gearbeitet hat. Wir haben ausgerechnet, dass er zwischen 1,88 und 2,05 Euro pro Stunde verdient hat”, sagt BEMA-Beraterin Anja Smasal. (…) Nach ihrer Ansicht handele es sich um Lohnbetrug. Wenn der Betrag so weit unter dem Mindestlohn liegt, dann kann man nicht nur von arbeitsrechtlichen Vergehen, sondern von strafrechtlichen Vergehen sprechen. Und dann war er noch existenziell, also von der Wohnung her, abhängig von seinem Arbeitgeber. Hier bewegen wir uns wirklich im Bereich von schwerer Arbeitsausbeutung”, meint die Beraterin… “ Beitrag von Ute Barthel und Jana Göbel vom 8. Mai 2019 bei tagesschau.de – Hinweis: Das LKA ermittelt in diesem Fall tatsächlich wegen des Verdachts auf Zwangsarbeit weiterlesen »
stop inhuman working conditions in road transport"... "Kannst du gut und sicher Auto fahren und hast den Führerschein der Klasse B? Hast du vielleicht auch schon Berufserfahrung als Kurierfahrer? Dann suchen wir dich zur Verstärkung unseres Teams." So lautete das Jobangebot auf einer weiterlesen »

stop inhuman working conditions in road transportDer Markt der Paketdienste boomt, aber die Verdienste der Beschäftigten gehen trotz wachsender Nachfrage immer weiter zurück. Wie die Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken mitteilte sank das mittlere Bruttomonatsentgelt in der Branche von 2007 bis 2017 von 2859 auf 2478 Euro. Das ist eine Abnahme um 13 Prozent. Zugleich stiegen die Vergleichsentgelte in der Gesamtwirtschaft um 23,7 Prozent. Die Gesamtzahl der Beschäftigten nahm im gleichen Zeitraum von 102.000 auf 155.000 zu. In der differenzierten Betrachtung konnten Vollzeitbeschäftigte in tarifgebundenen Betrieben ein Einkommensplus verzeichnen. Sie verdienen inzwischen 662 Euro brutto mehr als ihre Kollegen ohne Tarifbindung. Vor zehn Jahren war die Diskrepanz erst halb so groß. Linken-Gewerkschaftsexperte Pascal Meiser verweist darauf, dass in dieser Statistik die ausländischen Subunternehmer nicht mit erfasst seien. Die Realität in der Branche sehe tatsächlich also noch düsterer aus...” Artikel von Gregor Mayntz und Eva Quadbeck vom 8. April 2019 bei RP online. Siehe dazu: Die Paketbranche boomt – und die Löhne der Paketzusteller sinken? Das darf doch gar nicht sein. Eigentlich weiterlesen »
stop inhuman working conditions in road transport"Der Markt der Paketdienste boomt, aber die Verdienste der Beschäftigten gehen trotz wachsender Nachfrage immer weiter zurück. Wie die Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken mitteilte sank das mittlere Bruttomonatsentgelt in der Branche von 2007 bis 2017 weiterlesen »

Post oder Bank? Wie eine Spendenquittung des LabourNets zum Opfer der Privatisierung der Deutschen Post wurde
"Wir sind für Sie da!" Eigenwerbung der Post AGWie Anfang eines jeden Jahres versandten wir auch diesen Februar voller Dankbarkeit unsere Spendenquittungen fürs Finanzamt. Wie jedes Jahr kommen einige zurück, weil auch Fördermitglieder umziehen können und dabei Wichtigeres zu beachten haben, als uns ihre Adressenänderung mitzuteilen. Dieses Jahr sind es erfreulicherweise bisher nur 4 Umschläge, die dabei zurückgekommen sind, alle mit dem Vermerk, der Empfänger sei unbekannt verzogen und nicht zu ermitteln (sinngemäß, die Stempel sind ziemlich unleserlich). Natürlich wird dann bei den – zumeist reuigen – FörderInnen freundlichst nachgefragt und erneut versandt. So weit so langweilig, auch für uns. Dieses Jahr haben wir allerdings eine Überraschung erlebt, denn ein edler Spender bestätigte die angeblich ungültige Adresse! Er bot sogar an, ihm die Spendenquittung als pdf-Datei zukommen zu lassen (daß er dabei auch unseren Flyer wie Postkarte verzichtet, wusste er offenbar nicht, denn beide finden wir toll) – aber nicht mit uns, jetzt wurde die Sache grundsätzlich! (…) Natürlich geht es uns nicht darum, einen überarbeiteten Postboten zur Schnecke zu machen oder eine wahrscheinlich frustrierte Bankangestellte. Wir wollen einfach nur “unsere Post” zurück – und dann machen wir uns dran, sie sowohl für Arbeitende wie Kunden gesellschaftsfördernd zu machen…” Erlebnisbericht der LabourNet-Redaktion am 19.2.2019 in Bochum – nun mit Update: Wie wir wg 70 Cent einen Beschwerde-Arbeitsplatz (hoffentlich) retteten weiterlesen »
"Wir sind für Sie da!" Eigenwerbung der Post AGWie Anfang eines jeden Jahres versandten wir auch diesen Februar voller Dankbarkeit unsere Spendenquittungen fürs Finanzamt. Wie jedes Jahr kommen einige zurück, weil auch Fördermitglieder umziehen können und dabei Wichtigeres zu beachten weiterlesen »

stop inhuman working conditions in road transportFahren ohne Führerschein, gefälschte Pässe, Lohndumping: Eine Zollrazzia könnte für Hermes, GLS, DPD und DHL harte juristische Konsequenzen haben. (…) Dass die Aktionen erst am 8. Februar mit zweimonatiger Verspätung starteten, erwischte viele offenbar auf dem falschen Fuß. Besonders bitter für manche Kuriere: Die Zollbeamten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) schlugen diesmal bundesweit zu – vor allem bei Hunderten Subunternehmern, die Pakete im Auftrag der bundesweit agierenden Paketdienste an die Haustür bringen. Die Ergebnisse, die 2.923 Zöllner in ihrer „Schwerpunktprüfung“ zusammentrugen, zeichnen ein Horrorbild. Deutschlands Paketbranche, so lässt die Zwischenbilanz erahnen, ähnelt danach einem Hort der Gesetzlosen. So kam es etwa in Bremen zu Verhaftungen, weil dort Moldawier mit gefälschten Pässen ihrer Arbeit nachgingen. Zwei gesuchte Straftäter gingen den Zollfahndern bei Dresden ins Netz. In Hannover, Osnabrück und anderen Städten häuften sich Fälle von Sozialbetrug und Schwarzarbeit. 74 Straf- und Ordnungswidrigkeitsverfahren seien eingeleitet worden, hieß es am Freitag bei der Generalzolldirektion. (…) Als Massendelikt machte die FKS allerdings ein anderes Vergehen in der Paketbrache aus: Lohndumping…” Artikel von Christoph Schlautmann vom 17.02.2019 beim Handelsblatt online weiterlesen »
stop inhuman working conditions in road transport"Fahren ohne Führerschein, gefälschte Pässe, Lohndumping: Eine Zollrazzia könnte für Hermes, GLS, DPD und DHL harte juristische Konsequenzen haben. (...) Dass die Aktionen erst am 8. Februar mit zweimonatiger Verspätung starteten, erwischte viele offenbar auf dem falschen weiterlesen »

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir wenden uns heute an Euch mit der Bitte um solidarische Unterstützung, da eine kurzfristige und willkürliche Entscheidung des Vorstandes der Deutschen Post AG die Existenz der Verlag 8. Mai GmbH bedroht und damit die über 60 Arbeitsplätze im Verlag. (…) Mitte November des Jahres 2018 setzte die Deutsche Post AG den Verlag davon in Kenntnis, dass die Preise ab Januar 2019 drastisch angehoben werden. »Mit dem Ziel der Effizienzsteigerung« werde die Preislistenstruktur »angepasst«, hieß es. Die unteren acht Gewichtsklassen bei Printprodukten sollen künftig in eine zusammengefasst und die Preise dadurch stark erhöht werden. Allein durch diese Maßnahme soll der Verlag 8. Mai der Post künftig jährlich 90.000 Euro mehr bezahlen. Dies entspricht einer Preissteigerung von 28,5 Prozent, ohne dass dafür zusätzliche Leistungen erbracht werden. (…) Selbst ein Post-Mitarbeiter, der im Unternehmen für die Pressedistribution zuständig ist, hatte eingeräumt, junge Welt sei von dem neuen Preissystem als »extremer Härtefall« betroffen. Er habe deshalb bei höheren Instanzen nachgefragt, ob es die Möglichkeit eines Rabattes oder eines Preisaufschubs gebe. Doch seitens des Vorstandes der Post AG gab es keinerlei Entgegenkommen (…) Wir möchten die bei Verdi organisierten Kolleginnen und Kollegen der Deutschen Post AG bitten, uns in unseren Forderungen nach einem fairen Umgang mit der Tageszeitung junge Welt zu unterstützen. Bitte setzt Euch beim Vorstand der Deutschen Post AG dafür ein, dass zumindest eine Härtefallregelung für das Geschäftsjahr 2019 dahingehend gestaltet wird, dass über die angekündigte Erhöhung von 2,8 Prozent hinaus, die weitere Erhöhung durch Veränderung der Gewichtsklassen ausgesetzt wird. Ferner sollte die Preiserhöhung (entsprechend der Anpassung der Gewichtsklassen in 2020) so gestaltet werden, dass die Monopolstellung der DPAG nicht ausgenutzt und kleine, unabhängige Verlage überproportional belastet werden…” Offener Brief in der jungen Welt vom 10.1.2019 weiterlesen »
"Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir wenden uns heute an Euch mit der Bitte um solidarische Unterstützung, da eine kurzfristige und willkürliche Entscheidung des Vorstandes der Deutschen Post AG die Existenz der Verlag 8. Mai GmbH bedroht und damit die über 60 Arbeitsplätze im Verlag. (...) Mitte November des Jahres 2018 weiterlesen »

Tod eines Paketfahrers [für GLS]: Die dunkle Seite des Logistikbooms
stop inhuman working conditions in road transportEin ukrainischer Mitarbeiter eines süddeutschen Logistikunternehmens wurde in Erding bei München von einem Schlägertrupp brutal zusammengeschlagen, weil er nach acht Wochen Arbeit seinen Lohn eingefordert hat. Die Schläger waren ebenfalls Mitarbeiter des Subunternehmens, das für den Logistikriesen GLS arbeitet. Victor Ovcharenko, so der Name des Opfers, war aus der Ukraine nach Deutschland gekommen, um für den Subunternehmer zu arbeiten. Von diesem habe er gefälschte rumänische Pässe erhalten und es sei ein Stundenlohn von sechs Euro versprochen worden, so berichten Zeugen. Doch tatsächlich seien nur 380 Euro ausgezahlt worden. Den Rest des Gehalts hätten sie nie gesehen. Als sie ihr Gehalt verlangt hätten, seien sie verprügelt worden. Victor Ovcharenko starb darauf im Münchner Klinikum Schwabing. Der Fall wird derzeit vor dem Landgericht Landshut verhandelt. Fünf Männer, Litauen und Letten sind des versuchten Totschlags angeklagt. Der Fall zeigt auf, wie rau und auch brutal es im Logistikbereich zugehen kann.” Beitrag zur Sendung Report am 28.11.2018 samt Text und Video des Beitrags. Siehe nun dazu: Mitarbeiter »entsorgt«. Erding: Ukrainer zu Tode geprügelt. Kollegen vom Chef beauftragt? weiterlesen »
stop inhuman working conditions in road transport"Ein ukrainischer Mitarbeiter eines süddeutschen Logistikunternehmens wurde in Erding bei München von einem Schlägertrupp brutal zusammengeschlagen, weil er nach acht Wochen Arbeit seinen Lohn eingefordert hat. Die Schläger waren ebenfalls Mitarbeiter des Subunternehmens, das für den Logistikriesen weiterlesen »

stop inhuman working conditions in road transport“In den Wochen und Tagen vor dem großen Fest am Jahresende mit den vielen Geschenken kann man ihnen nicht entkommen – den Berichten über die heiß laufende Branche der Paketdienste und die oftmals noch milde als skandalös titulierten Arbeitsbedingungen der Paketzusteller. (…) Die Folgen liegen auf der Hand: „Statt eines Wettbewerbs um die Leistung liefern sich die Zustelldienste einen immer härteren Preiswettbewerb“, so der Unternehmensberater Horst Manner-Romberg. Weil die Paketbranche dies nicht auf Dauer durchhalten werde, rechnet Manner-Romberg mit wesentlichen Veränderungen. „In vier oder fünf Jahren wird es Standard sein, dass der Paketkunde sich die Sendung an Sammelstellen selbst abholt“. Parallel dazu wird sich die Entwicklung hin zu Zigtausenden Gelegenheitsjobs in der Zustellbranche fortsetzen. Und was sollte und könnte man (entsprechenden politischen Willen unterstellt) machen? Dazu erneut Alexander Hagelüken in seinem Artikel Ausgeliefert: »Zusteller würden würdiger entlohnt, wenn Konsumenten anerkennen, dass ihre Leistungen etwas wert sind. Sie ersparen einem die Zeit, selbst in den Laden zu gehen. Dafür können Kunden zahlen. Damit dieses Geld auch wirklich bei den Zustellern ankommt, brauchen diese allerdings Gewerkschaften, die höhere Löhne durchsetzen.« Nun wird der eine oder andere verständlicherweise an dieser Stelle einwenden: Schön und gut, aber wie garantiert man mir, dass das Geld auch bei den Zustellern ankommt und nicht die Gewinnmargen der Unternehmen steigert? Denn offensichtlich sind die Gewerkschaften derzeit nicht wirklich in der Lage, die höheren Löhne auch durchzusetzen. Dazu schreibt Hagelüken: »Weil die Arbeitnehmervertreter seit Längerem geschwächt sind, ist der Lieferboom ein Fall für die Politik. Sie sollte nicht nur die Subfirmen besser kontrollieren. Denkbar wäre, angemessene Löhne für die ganze Branche verbindlich zu machen. Ähnliches verordnete die Bundesregierung vor zehn Jahren bei Briefen, was dort Billiglohnwettbewerb verhinderte.« Und natürlich könnte man auf die Idee kommen, ergänzend die Haftung der Paketdienste für die Einhaltung der Standards bei den von ihnen beauftragten Subunternehmen einzuführen. Denn bislang können sich die Paketdienste immer darauf zurückziehen, dass sie die Einhaltung der Vorschriften zwar verlangen, aber was der selbstständige Subunternehmen dann in Wirklichkeit mache, das ließe sich eben nicht kontrollieren. Das hätte man schon alles machen können. Wenn man gewollt hätte.“ Beitrag von Stefan Sell vom 19.12.2018 bei Aktuelle Sozialpolitik, siehe auch: Paket-Flut – Wie Geschenke ohne Chaos ankommen weiterlesen »
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Paketdienste: Viele Zusteller arbeiten zu miserablen Löhnen
Arbeiten zum Hungerlohn? Wehrt Euch!“Stunde um Stunde fahren sie umher, schleppen Pakete bis unters Dach – und nicht selten müssen sie wiederkommen, weil gerade keiner da war: Mehr als 490 000 Menschen arbeiten mittlerweile bei Post- und Zustelldiensten in Deutschland, wie die Bundesagentur für Arbeit nun ausgewertet hat. Vor allem Paketfirmen heuern vor Weihnachten Tausende Beschäftigte zusätzlich an, damit Geschenke rechtzeitig ankommen. Der Boom des Onlinehandels hat viele Arbeitsplätze in der Logistik geschaffen, oftmals allerdings zu jämmerlichen Konditionen. Nur 30 Prozent der Beschäftigten in der Branche haben eine Ausbildung abgeschlossen, etwa zur Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienste. 70 Prozent sind Hilfskräfte, arbeiten zum Großteil in Teilzeit oder als Minijobber. Das zeigt die Antwort der Arbeitsagentur auf eine Anfrage des Linken-Bundestagsabgeordneten Pascal Meiser. Demnach verdienen Vollzeitaushilfen im Mittel 2044 Euro brutto im Monat. Mehr als die Hälfte von ihnen bleibe unterhalb der Niedriglohnschwelle, erhalte mithin weniger als 10,50 Euro pro Stunde. (…) Die Gewerkschaft fordert, der Staat solle stärker kontrollieren, ob die Branche Mindestlohn- und Arbeitszeitgesetze einhält. Zudem regt Verdi an, dass Paketdienste selbst dafür haften sollen, dass ihre Subunternehmer etwa die Sozialversicherungsbeiträge für die Boten bezahlen – wie es in Bauwirtschaft und Fleischindustrie üblich ist.“ Artikel von Benedikt Müller vom 12.12.18 in der Süddeutschen Zeitung online, siehe auch: Das prekäre Geschäft mit der Paketzustellung – Für wen? weiterlesen »
Arbeiten zum Hungerlohn? Wehrt Euch!“Stunde um Stunde fahren sie umher, schleppen Pakete bis unters Dach - und nicht selten müssen sie wiederkommen, weil gerade keiner da war: Mehr als 490 000 Menschen arbeiten mittlerweile bei Post- und Zustelldiensten in Deutschland, wie die Bundesagentur weiterlesen »

stop inhuman working conditions in road transportWer für eine wöchentliche Fernsehsendung arbeitet, weiß was es heißt, ständig abliefern zu müssen. Gerade zur Weihnachtszeit gibt es allerdings Berufsgruppen, die eine noch schwerere Last zu tragen haben: Paketlieferanten und Lieferdienste. Zum Glück werden sie für ihren Knochenjob gerecht bezahlt. Was? Werden sie gar nicht? Das sollte jemand mal im Rahmen einer Satiresendung thematisieren!” Anmoderation zum Song im NEO MAGAZIN ROYALE am 29.11.2018 mit Jan Böhmermann bei ZDFneo, Video bei youtube, siehe dazu Textausschnitte weiterlesen »
stop inhuman working conditions in road transport"Wer für eine wöchentliche Fernsehsendung arbeitet, weiß was es heißt, ständig abliefern zu müssen. Gerade zur Weihnachtszeit gibt es allerdings Berufsgruppen, die eine noch schwerere Last zu tragen haben: Paketlieferanten und Lieferdienste. Zum Glück werden sie für weiterlesen »

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