Termine und Veranstaltungen

(Die Veranstaltungshinweise stellen nicht zwingend eine Empfehlung der Redaktion des LabourNet Germany dar!)

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Terminübersicht:

  • 20. September 2018 / 31535 Neustadt

    Vor 80 Jahren: Pogromnacht in Neustadt am Rübenberge

    Ausstellung/Kultur

    Zusammen mit dem AK Regionalgeschichte und anderen Partner*innen zeigen wir die Ausstellung „Jüdisches Leben in Neustadt am Rübenberge“ ergänzt durch künstlerische Arbeiten, begleitet von einer Vernissage, Veranstaltungen, Stadt- und Ausstellungsführungen und einem Film.

    Programm:

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  • 20. September 2018 / 31535 Neustadt

    Vor 80 Jahren: Pogromnacht in Neustadt am Rübenberge

    Ausstellung/Kultur

    Zusammen mit dem AK Regionalgeschichte und anderen Partner*innen zeigen wir die Ausstellung „Jüdisches Leben in Neustadt am Rübenberge“ ergänzt durch künstlerische Arbeiten, begleitet von einer Vernissage, Veranstaltungen, Stadt- und Ausstellungsführungen und einem Film.

    Programm:

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  • 1. Oktober 2018 / 30167 Hannover

    Die 80er Jahre – Experimentalfilme von Frauen

    Film

    Die Filmreihe will sich der Bedeutung des Filmschaffens von Frauen in den 1980er Jahren widmen, einer Zeit, in der der Anteil von Filmemacherinnen vor allem im Experimentalfilm stark zunahm. Im Zusammenhang mit dieser neuen „Bewegung“ entstanden auch die ersten Frauen-Film-Festivals, wie die „Feminale“ (1984 in Köln) und „femme totale“ (1986 in Dortmund). Bis dahin hatte es nur vereinzelte Veranstaltungen gegeben wie 1973 das „Erste Internationale Frauenfilmseminar“ in Berlin, das Helke Sander und Claudia von Alemann veranstaltet hatten. Helke Sander gründete 1974 auch die Zeitschrift „Frauen und Film“. Mit sechs Veranstaltungen – monographischen und gemischten Programmen, kurzen und langen Filmen – sollen Beispiele für die oben beschriebene Entwicklung präsentiert werden. Dabei soll in zwei Programmen auch der Anschluss an die Experimentalfilme der vorhergehenden Generation der End-Sechziger aufgezeigt werden. Zu allen Programmen sollen Filmemacherinnen und/oder Filmhistorikerinnen eingeladen werden.

    Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem Kino im Sprengel.

    Kosten
    Normalpreis: 5,00 €

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  • 1. Oktober 2018 / 30167 Hannover

    Die 80er Jahre – Experimentalfilme von Frauen

    Film

    Kosten: Normalpreis: 5,00 €

    Die Filmreihe will sich der Bedeutung des Filmschaffens von Frauen in den 1980er Jahren widmen, einer Zeit, in der der Anteil von Filmemacherinnen vor allem im Experimentalfilm stark zunahm. Im Zusammenhang mit dieser neuen „Bewegung“ entstanden auch die ersten Frauen-Film-Festivals, wie die „Feminale“ (1984 in Köln) und „femme totale“ (1986 in Dortmund). Bis dahin hatte es nur vereinzelte Veranstaltungen gegeben wie 1973 das „Erste Internationale Frauenfilmseminar“ in Berlin, das Helke Sander und Claudia von Alemann veranstaltet hatten. Helke Sander gründete 1974 auch die Zeitschrift „Frauen und Film“. Mit sechs Veranstaltungen – monographischen und gemischten Programmen, kurzen und langen Filmen – sollen Beispiele für die oben beschriebene Entwicklung präsentiert werden. Dabei soll in zwei Programmen auch der Anschluss an die Experimentalfilme der vorhergehenden Generation der End-Sechziger aufgezeigt werden. Zu allen Programmen sollen Filmemacherinnen und/oder Filmhistorikerinnen eingeladen werden.

    Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem Kino im Sprengel.

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  • 4. Oktober 2018 / 30161 Hannover

    Alle Macht den Räten! Die Novemberrevolution und ihre Folgen

    Veranstaltungsreihe in der Region Hannover

    Als Deutschland wurde, wie es ist
    Vor 100 Jahren beendete die Streikbewegung revolutionärer Soldaten und Arbeiter*innen das Massensterben und die Not im Ersten Weltkrieg. Dieses Ereignis ist heute in der Öffentlichkeit weitgehend ausgeblendet.
    In ihrem politischen Kern war die Novemberrevolution antimonarchistisch und antimilitaristisch. Zwar musste der Kaiser am 9. November 1918 gehen, doch die Generäle blieben und schlossen ein Bündnis mit dem rechten Flügel der Sozialdemokratie um Friedrich Ebert und Gustav Noske. So konnte die kaum begonnene Revolution im Laufe des Jahres 1919 von rechts-monarchistischen Freikorpstruppen blutig niedergeschlagen werden. Tausende wurden von einer im Ersten Weltkrieg brutalisierten Soldateska ermordet, darunter Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Die politischen Folgen ließen nicht lange auf sich warten: Bereits 1920 marschierten putschende Militärs mit Hakenkreuzen an den Stahlhelmen in Berlin ein. Am 9. November 1923 inszenierte in München ein bis dahin unbekannter Mann namens Adolf Hitler zusammen mit Erich v. Ludendorf, einem der Hauptverantwortlichen für das Massenschlachten im Ersten Weltkrieg, den nächsten Putschversuch.
    Ehemalige Angehörige der Freikorps beteiligten sich in den folgenden Jahren maßgeblich am Aufbau der SA und der NSDAP.
    Der deutsche Militarismus wurde 1918/19 nicht beseitigt. Nicht nur für Deutschland waren die Auswirkungen katastrophal …
    Mit der Veranstaltungsreihe zum 100. Jahrestag der Novemberrevolution wollen wir an dieses bis heute tabuisierte Kapitel der deutschen Geschichte erinnern.

    Veranstalter*innen: Arbeitskreis Regionalgeschichte und Bildungswerk ver.di
    In Kooperation mit HVHS Springe, Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Niedersachsen, ver.di GPB, IGMetall Hannover, ver.di Region Hannover – Heide – Weser, DGB Hannover, pbd, Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung und Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen.

    Die Einzelnen Veranstaltungen:

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  • 4. Oktober 2018 / 30161 Hannover

    Alle Macht den Räten! Die Novemberrevolution und ihre Folgen

    Veranstaltungsreihe in der Region Hannover

    Als Deutschland wurde, wie es ist
    Vor 100 Jahren beendete die Streikbewegung revolutionärer Soldaten und Arbeiter*innen das Massensterben und die Not im Ersten Weltkrieg. Dieses Ereignis ist heute in der Öffentlichkeit weitgehend ausgeblendet.
    In ihrem politischen Kern war die Novemberrevolution antimonarchistisch und antimilitaristisch. Zwar musste der Kaiser am 9. November 1918 gehen, doch die Generäle blieben und schlossen ein Bündnis mit dem rechten Flügel der Sozialdemokratie um Friedrich Ebert und Gustav Noske. So konnte die kaum begonnene Revolution im Laufe des Jahres 1919 von rechts-monarchistischen Freikorpstruppen blutig niedergeschlagen werden. Tausende wurden von einer im Ersten Weltkrieg brutalisierten Soldateska ermordet, darunter Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Die politischen Folgen ließen nicht lange auf sich warten: Bereits 1920 marschierten putschende Militärs mit Hakenkreuzen an den Stahlhelmen in Berlin ein. Am 9. November 1923 inszenierte in München ein bis dahin unbekannter Mann namens Adolf Hitler zusammen mit Erich v. Ludendorf, einem der Hauptverantwortlichen für das Massenschlachten im Ersten Weltkrieg, den nächsten Putschversuch.
    Ehemalige Angehörige der Freikorps beteiligten sich in den folgenden Jahren maßgeblich am Aufbau der SA und der NSDAP.
    Der deutsche Militarismus wurde 1918/19 nicht beseitigt. Nicht nur für Deutschland waren die Auswirkungen katastrophal …
    Mit der Veranstaltungsreihe zum 100. Jahrestag der Novemberrevolution wollen wir an dieses bis heute tabuisierte Kapitel der deutschen Geschichte erinnern.

    Veranstalter*innen: Arbeitskreis Regionalgeschichte und Bildungswerk ver.di
    In Kooperation mit HVHS Springe, Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Niedersachsen, ver.di GPB, IGMetall Hannover, ver.di Region Hannover – Heide – Weser, DGB Hannover, pbd, Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung und Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen.

    Die Einzelnen Veranstaltungen:

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  • 18. Oktober 2018 / 30159 Hannover

    "Wir gehen schweren Tagen entgegen" – Die Novemberrevolution

    Ausstellung/Kultur

    Die revolutionäre Bewegung von 1918 beendete den Ersten Weltkrieg und damit das Blutvergießen, den Hunger und die Diktatur der
    Militärs. Obwohl die Monarchie beseitigt und am 9. November gleich zweimal die Republik ausgerufen wurde, ist dieses Ereignis heute in
    der Bundesrepublik weitgehend vergessen. Wer weiß schon, dass ein gleiches Wahlrecht für Männer und Frauen oder der Acht-Stun-
    den-Tag in der Novemberrevolution erkämpft wurden, dass es Betriebsräte ohne diese Revolution nicht gäbe? Noch weniger be-
    kannt ist, dass es um alternative demokratische Konzeptionen ging: die parlamentarische Parteiendemokratie oder die basisdemokrati-
    sche Rätedemokratie.
    “Vergessen” ist auch, dass die Revolution durch rechte antisemitische Militärs und Freikorps in enger Kooperation mit führenden Ver-
    tretern der SPD blutig niedergeschlagen wurde. Die Kämpfe zogen sich bis zum Frühjahr 1920 hin. Dem Terror von Freikorps und Reichswehr, die schweres Kriegsgerät gegen die widerständigen Teile der Bevölkerung einsetzten, fielen 4 500 – 5 000 Menschen zum Opfer. Die grundlegende Demokratisierung Deutschlands scheiterte. Der hemmungslose Einsatz militärischer Gewalt und die antisemitische Hetze gegen den “inneren Feind” gaben einen Vorgeschmack davon, was noch kommen sollte …
    Im historischen Teil der Ausstellung, verfasst von Hubert Brieden, werden Voraussetzungen, Verlauf und Folgen der Revolution darge-
    stellt. Die Kunstinstallationen von Kerstin Faust ermöglichen einen verfremdeten, distanzierten Blick auf die Ereignisse

    Veranstalter*innen: Arbeitskreis Regionalgeschichte und Bildungswerk ver.di
    In Kooperation mit HVHS Springe, Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Niedersachsen, ver.di GPB, IGMetall Hannover, ver.di Region Hannover – Heide – Weser, DGB Hannover, pbd, Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung und Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen.

    Die Einzelnen Veranstaltungen:

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  • 18. Oktober 2018 / 30159 Hannover

    "Wir gehen schweren Tagen entgegen" – Die Novemberrevolution

    Ausstellung/Kultur

    Die revolutionäre Bewegung von 1918 beendete den Ersten Weltkrieg und damit das Blutvergießen, den Hunger und die Diktatur der
    Militärs. Obwohl die Monarchie beseitigt und am 9. November gleich zweimal die Republik ausgerufen wurde, ist dieses Ereignis heute in
    der Bundesrepublik weitgehend vergessen. Wer weiß schon, dass ein gleiches Wahlrecht für Männer und Frauen oder der Acht-Stun-
    den-Tag in der Novemberrevolution erkämpft wurden, dass es Betriebsräte ohne diese Revolution nicht gäbe? Noch weniger be-
    kannt ist, dass es um alternative demokratische Konzeptionen ging: die parlamentarische Parteiendemokratie oder die basisdemokrati-
    sche Rätedemokratie.
    “Vergessen” ist auch, dass die Revolution durch rechte antisemitische Militärs und Freikorps in enger Kooperation mit führenden Ver-
    tretern der SPD blutig niedergeschlagen wurde. Die Kämpfe zogen sich bis zum Frühjahr 1920 hin. Dem Terror von Freikorps und Reichswehr, die schweres Kriegsgerät gegen die widerständigen Teile der Bevölkerung einsetzten, fielen 4 500 – 5 000 Menschen zum Opfer. Die grundlegende Demokratisierung Deutschlands scheiterte. Der hemmungslose Einsatz militärischer Gewalt und die antisemitische Hetze gegen den “inneren Feind” gaben einen Vorgeschmack davon, was noch kommen sollte …
    Im historischen Teil der Ausstellung, verfasst von Hubert Brieden, werden Voraussetzungen, Verlauf und Folgen der Revolution darge-
    stellt. Die Kunstinstallationen von Kerstin Faust ermöglichen einen verfremdeten, distanzierten Blick auf die Ereignisse

    Veranstalter*innen: Arbeitskreis Regionalgeschichte und Bildungswerk ver.di
    In Kooperation mit HVHS Springe, Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Niedersachsen, ver.di GPB, IGMetall Hannover, ver.di Region Hannover – Heide – Weser, DGB Hannover, pbd, Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung und Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen.

    Die Einzelnen Veranstaltungen:

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  • 6. November 2018 / 31535 Neustadt

    Jüdisches Leben in Neustadt am Rübenberge

    Ausstellung/Kultur

    Zusammen mit dem AK Regionalgeschichte und anderen Partner*innen zeigen wir die Ausstellung „Jüdisches Leben in Neustadt am Rübenberge“ ergänzt durch künstlerische Arbeiten, begleitet von einer Vernissage, Veranstaltungen, Stadt- und Ausstellungsführungen und einem Film.

    Weiteres Programm:

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  • 13. November 2018 / 30159 Hannover

    Von der Revolution zum Betriebsrat

    Diskussion/Vortrag

    Gescheiterte Revolution, Verratene Revolution oder Vergessene Revolution – die Novemberrevolution 1918 ist in der Geschichtsschreibung mit den verschiedensten Schlagworten belegt, die sich nicht selten widersprechen. Aber allesamt deuten sie darauf hin, dass auch nach 100 Jahren die Fragen von 1918 nicht abgeschlossen sind: Einerseits blieb das zentrale Verspre-
    chen einer anderen Wirtschafts- und Sozialordnung unerfüllt, andererseits begleiten uns viele Errungenschaften vom Frauenwahlrecht über den Achtstundentag bis hin zum Betriebsrat bis heute. Insbesondere die Betriebsräte sind ein Unikum in Europa, hervorgegangen
    einerseits aus den “Kriegsausschüssen”, die 1916 zur Aufrechterhaltung der Rüstungsproduktion gewährt wurden, andererseits aus der revolutionären Rätebewegung des Jahres 1918/19. Sie tragen den Betriebsfrieden ebenso in sich wie den revolutionären Aufbruch, ein Widerspruch den wir mit dem Historiker Ralf Hoffrogge diskutieren wollen. Er ist Autor der vor kurzem in zweiter Auflage erschienenen Biographie “Richard Müller – Der Mann hinter der Novemberrevolution” über den Metallarbeiter und Pionier der Räte- und Betriebsrätebewegung Richard Müller.

    Veranstalter*innen: Arbeitskreis Regionalgeschichte und Bildungswerk ver.di
    In Kooperation mit HVHS Springe, Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Niedersachsen, ver.di GPB, IGMetall Hannover, ver.di Region Hannover – Heide – Weser, DGB Hannover, pbd, Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung und Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen.

    Die Einzelnen Veranstaltungen:

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  • 14. November 2018 / Hamburg

    1918: Die unvollendete Revolution und ihre Folgen

    Referat und Diskussion mit Klaus Gietinger (Autor und Regisseur)
    Die eindeutigen Aussagen in seinem Buch „November 1918…“, worin die Ursachen der verpaßten Revolution von 1918 – 1920 liegen, hat uns veranlaßt, gerade Klaus Gietinger hundert Jahre danach einzuladen! Wir wollen mit ihm diskutieren, welche damaligen verhändnisvollen Kräfte noch heute wirksam sind!
    Der Referent ist bekannt durch Bücher wie: November 1918 – Der verpasste Frühling des 20. Jahrhunderts, Karl Marx, die Liebe und das Kapital, Die Wahrheit über Rosa Luxemburgs und Filme wie: Heinrich der Säger (Krimikomödie), Die Reichsgründung und die nervöse Grossmacht

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  • 15. November 2018 / 31535 Neustadt

    „Über Nacht waren sie verschwunden“

    Diskussion/Vortrag

    Die Vernichtung der jüdischen Minderheit in Neustadt a.Rbge.

    Zusammen mit dem AK Regionalgeschichte und anderen Partner*innen zeigen wir die Ausstellung „Jüdisches Leben in Neustadt am Rübenberge“ ergänzt durch künstlerische Arbeiten, begleitet von einer Vernissage, Veranstaltungen, Stadt- und Ausstellungsführungen und einem Film.

    Weiteres Programm:

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  • 16. November 2018 / 30169 Hannover

    Gedenken an Oskar Lünsmann

    Am 16. November 1918 wurde der revolutionäre Matrose Oskar Lünsmann an der Waterloosäule nach einem fragwürdigen Sondergerichtsverfahren hingerichtet. In der Geschichtsschreibung wurde er lange entweder zu einem Kriminellen stilisiert oder aber zu einem Märtyrer der Revolution verklärt. Die Hinrichtung sei, so heißt es in der “Illustrierten Geschichte der Deutschen Revolution”, der “erste Blitz” gewesen, der “das konterrevolutionäre Gewitter ankündigte”. Heute ist Oskar Lünsmann in Hannover weitgehend unbekannt. Wir wollen seiner Person 100 Jahre nach seinem Tod mit einer Kranzniederlegung gedenken und dazu beitragen, ihn dem Vergessen zu
    entreißen.

    Veranstalter*innen: Arbeitskreis Regionalgeschichte und Bildungswerk ver.di
    In Kooperation mit HVHS Springe, Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Niedersachsen, ver.di GPB, IGMetall Hannover, ver.di Region Hannover – Heide – Weser, DGB Hannover, pbd, Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung und Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen.

    Die Einzelnen Veranstaltungen:

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  • 16. November 2018 / Frankfurt am Main

    Altersarmut – kein Problem? Vortrag und Diskussion mit Dagmar Hühne und Holger Balodis

    Rhein-Main-Bündnis gegen Sozialabbau und Billiglöhne, GEW Bezirksverband Frankfurt, Klartext e.V., Bündnis „Rente zum Leben“ (www.rente-zum-leben.de), AA der Initiative zur Vernetzung der Gewerkschaftslinken express – Zeitung f. sozialistische Betriebs- u. Gewerkschaftsarbeit
    Altersarmut – kein Problem? Vortrag und Diskussion mit Dagmar Hühne und Holger Balodis

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  • 18. November 2018 / 31535 Neustadt

    Stadtrundgang: Jüdisches Leben in Neustadt am Rübenberge

    Exkursion

    Zusammen mit dem AK Regionalgeschichte und anderen Partner*innen zeigen wir die Ausstellung „Jüdisches Leben in Neustadt am Rübenberge“ ergänzt durch künstlerische Arbeiten, begleitet von einer Vernissage, Veranstaltungen, Stadt- und Ausstellungsführungen und einem Film.

    Weiteres Programm:

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  • 19. November 2018 / 12049 Berlin

    Mieter*innenbewegung in Berlin – gestern und heute

    Eine Veranstaltung der TREND Onlinezeitung in der Reihe: 1968 – Geschichte wird gemacht…

    Mit Joachim Öllerich (BMG) spricht Karl-Heinz Schubert (trend) über Proteste und Aktionen gegen die heutige Wohnungs- und Mietenpolitik in Berlin. Dabei werden sie an den Neuanfang linker Mieten- und Wohnungspolitik 1968 in Westberlin erinnern. Zwar haben sich im Laufe der Zeit Formen und Inhalte der politischen Auseinandersetzungen verändert, doch das Konfliktfeld „Rendite mit der Miete“ ist gleichgeblieben. In diesem Zusammenhang wird Joachim Öllerich über die aktuellen wohnungs- und mietenpolitischen Schwerpunkte der Berliner Mietergemeinschaft (BMG) berichten und sie zur Diskussion stellen.

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  • 24. November 2018 / 42119 Wuppertal

    Katalonien von unten zwischen Unabhängigkeit und Selbstorganisation

    Vor einem Jahr ist es in Katalonien im Zusammenhang mit einem Referendum über die Unabhängigkeit der Region zu scharfen Auseinandersetzungen mit der Zentralregierung in Madrid gekommen.
    Was war und ist los in Katalonien vor und nach dem Referendum vom 1. Oktober 2017? Geht es bei den Unabhängigkeitsbestrebungen um egoistische Interessen einer Region? Warum sprechen sich linke, antikapitalistische Organisationen für eine Unabhängigkeit der Region aus? Welche Formen von Basisorganisation gibt es und was sind deren Ziele?

    Diskutieren können wir diese und andere Fragen mit

    Ana López, aktiv in einem der vielen internationalen CDRs (Komitees für die Verteidigung der Republik) derzeit in Brüssel. Ana war am Tag des Referendums 15 Stunden vor dem Wahllokal, in dem ihre Eltern und Nachbarn wählen wollten, um die Abstimmung zu unterstützen. Am 3. Oktober 2017 beteiligte sie sich bei den Streikaktionen in Barcelona und hat die Empörung gemischt mit Angst wegen der staatlichen Unterdrückung aus erster Hand miterlebt.

    Aina Talle, Politologin aus Barcelona, Aktivistin der linken katalanischen Unabhängigkeitsbewegung und verantwortlich für die internationalen Beziehungen der Partei CUP (Candidaturas d’Unidat Popular), die in kommunalen Parlamenten und dem Regionalparlament Kataloniens vertreten ist.

    Wann und Wo?

    Am Samstag, den 24. November 14-18 Uhr im Rahmen eines Workshops in der Börse, Wolkenburg 100, 42119 Wuppertal,

    Veranstalter: BaSo (Basisinitiative Solidarität), ISO (Internationale Sozialistische Organisation), Labournet Germany u.a.

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  • 26. November 2018 / Mannheim

    Die Arbeit des Körpers

    Die Arbeit des Körpers. Von der Hochindustrialisierung bis zur neoliberalen Gegenwart – Einladung zu Vortrag und Diskussion im TECHNOSEUM am 26. November 2018, 18 Uhr mit Wolfgang Hien

    Einladung zu Vortrag und Diskussion:

    Arbeitskreis Sozialgeschichte
    im Freundeskreis des Landesmuseums für Technik und Arbeit
    TECHNOSEUM

    Einladung zu Vortrag und Diskussion:

    Die Arbeit des Körpers
    – Von der Hochindustrialisierung bis zur neoliberalen Gegenwart –

    Vortrag mit Wolfgang Hien, Arbeits- und Gesundheitswissenschaftler
    am Montag, 26. November 2017, 18.00 – 20.00 Uhr
    im Landesmuseum für Technik und Arbeit, TECHNOSEUM, Seminarraum Ebene A

    „Die Arbeit des Körpers“ versteht sich als transdisziplinärer Versuch, die Geschichte der industriellen Arbeit, erweitert um relevante Bereiche der Dienstleistungsarbeit, als philosophisch geleitete Körpergeschichte von der Moderne bis zur Postmoderne zu sehen. Es ist eine Geschichte des ArbeiterInnenschutzes, doch nicht im Sinne einer Institutionengeschichte, sondern im Sinne einer Alltagsgeschichte „von unten“. Wolfgang Hiens Studie bringt die leibliche Ebene der proletarischen Existenz – Arbeitsleid, Schmerz, Erduldung, Wut und Revolte – zur Sprache.

    Wolfgang Hien, Jg. 1949, Chemielaborant, Studium der Biochemie und Philosophie an der Universität Heidelberg sowie der Soziologie, Psychologie, Pädagogik und Arbeitswissenschaft an der Universität Bremen. Seit 1989 in Forschung und Lehre tätig, zwischen 2003 und 2005 Referatsleiter für Gesundheitsschutz beim DGB-Bundesvorstand, seit Januar 2006 Inhaber und Leiter des Forschungsbüros für Arbeit, Gesundheit und Biographie.

    Die Veranstaltung wird unterstützt durch die
    Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt.

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  • 30. November 2018 / 13357 Berlin

    Arbeitskämpfe bei McDonald`s in Marseille

    Infoveranstaltung mit Michel von der Basisgewerkschaft Solidaires (SUD)

    Immer wieder kommt es in McDonald’s-Filialen in Marseille zu Streiks. Die Beschäftigten kämpfen so für bessere Arbeitsbedingungen und verhinderten so vor einigen Monaten erfolgreich die Entlassung von Kolleg*innen. Michel Poittevin ist aktiv in der französischen Basisgewerkschaft Solidaires – SUD , die die Kolleg*innen in ihrem Kampf unterstützt. Er wird auf der Veranstaltung berichten, warum eine McDonald’s-Filiale in Marseille zum Epizentrum des Arbeitskampfs wurde, wie eine Zeitung schreibt. Er wird auch von Gewalt und Repression gegen Kolleg*innen berichten, die einschüchtern sollen. Doch es gibt auch eine transnationale Solidarität mit den McDonald’s – Beschäftigten, über die Michel Poittevin berichten wird. Uns stellt sich die Frage, wie wir uns mit den französischen Kolleg*innen solidarisieren können, aber auch, wie es in den Berliner McDonald’s – Filialen um die Arbeitsbedingungen steht und ob es nicht auch dort Kolleg*innen gibt, die sich wehren.

    Weitere Informationen auf französisch:

    https://solidaires.org/Le-23-octobre-nous-manifesterons-contre-McDonald-s-et-son-monde

    https://solidaires.org/Manifestation-devant-le-siege-de-McDonald-s

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  • 7. Dezember 2018 /

    Seminar: Feministische Science Fiction

    Black Panther, A Handmaid’s Tale, Star Trek: Discovery. Trotz des Potenzials für alternative Erzählungen in der Science Fiction handeln abgesehen von diesen Beispielen nur wenige weitere Sci-Fi Filme, Bücher und Serien von etwas anderem als dem einsamen weißen Helden. Während wir im ersten Teil des Semina2018rs einige Klassiker des Genres auf ihre Darstellungen von emanzipatorischen Gesellschaftsentwürfen untersucht haben, wollen wir diesmal den Fokus auf Erzählungen legen, in denen People of Color, weibliche und/oder queere Personen die Hauptcharaktere sind: Wir fragen uns, welches machtkritische Potenzial Science Fiction jenen Menschen einräumt, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Welche Rollen und Formen nehmen sie an? Welche Handlungsoptionen haben sie?
    Gemeinsam wollen wir Filmen und Serien schauen, Kurzgeschichten lesen und dabei Popcorn mampfen. Wir legen im Vorfeld des Seminars gemeinsam fest, welche Filme und Kurzgeschichten wir lesen. Schön wäre, wenn ihr (allein oder in einer Gruppe) bereit wärt, ein kurzes, niedrigschwelliges Input (max. 15 Min.) auf dem Seminar zu geben.

    Das Seminar findet mit Übernachtung in der Nähe von Berlin statt und kostet 20 EUR (inkl. Unterkunft, Verpflegung, Materialien).

    Anmelden könnt ihr Euch ab sofort mit einer Mail an seminare@naturfreundejugend-berlin.de oder über das Kontaktformular. Bitte gebt Euren Namen, Email-Adresse, Telefonnummer, Alter und Essenseinschränkungen an.

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  • 14. Dezember 2018 / 13357 Berlin

    Gegen die Zerstörung von Herz und Hirn: das „andere 68“

    Buchvorstellung mit Wolfgang Hien

    Das Buch beinhaltet ein biographisches Interview mit dem früheren Gewerkschaftsaktivisten und heutigen Arbeitswissenschaftler Wolfgang Hien über 50 Jahre gewerkschaftliche, politische und wissenschaftliche Aktivität. Es ist eine Annäherung an das „andere 68“. In dem Buch diskutiert Wolfgang Hien (*1949) mit dem Historiker Peter Birke (*1965) über die Lehrlingsbewegung und politische Betriebsarbeit seit Mitte der 1960er Jahre. So zeigt das Buch, wie der Aufbruch von 68 bei Teilen der Lohnabhängigen neue Bedürfnisse erzeugte und der Mythos der Lohnarbeit um jeden Preis hinterfragt hat. Der heute zu wenig beachtete Kampf um Gesundheit am Arbeitsplatz gehört dazu. Der Gesprächsband ist aber nicht nur eine Erinnerung an linke Geschichte, sondern auch ein sehr aktuelles Buch. Hien engagiert sich bis heute für den Gesundheitsschutz in der Arbeitswelt, denn arbeitsbedingte Krankheiten nehmen zu. Sein letzter Satz im Gespräch: „Den Mächtigen müssen körperliche Unversehrtheit und menschenwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen abgerungen werden- von den arbeitenden Klassen selbst.“

    Veranstalter: Teilhabe e.V. und FAU Berlin

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