Aktuelle Beiträge

»
Italien »
»
»
Italien »
»
»
Italien »
»
Wegen sengender Hitze und mangelnder Sicherheit im Hafen von Livorno ruft die USB den Streikzustand aus: „Über Gesundheit lässt sich nicht verhandeln“
Unione Sindacale di Base: Caldo estremo. Basta parole: ora servono fatti. Usb proclama lo stato di agitazione in tutto il porto di Livorno / ItaliaDie sengende Hitze der letzten Wochen verwandelt die Kais, die Laderäume der Schiffe und die Arbeitsbereiche in regelrechte Open-Air-Öfen, was die sozialen Spannungen im Hafen von Livorno eskalieren lässt. Die Gewerkschaft USB Mare e Porti Livorno hat offiziell den Unruhezustand in allen im Hafen von Livorno tätigen Unternehmen ausgerufen und die Einleitung einer Mobilisierungsphase angekündigt, die zu einem bevorstehenden Generalstreik der Branche führen könnte. Trotz monatelanger Fachgespräche und Verhandlungen mit der Hafenbehörde des nördlichen Tyrrhenischen Meeres, der Gesundheitsbehörde USL Toscana Nord Ovest und den zuständigen Stellen beklagt die Basisgewerkschaft eine erhebliche Untätigkeit seitens der Hafenunternehmen. Auch die kürzlich von der Region Toskana erlassene Verordnung zur Einschränkung von Arbeiten im Freien während der Stunden mit der stärksten Sonneneinstrahlung hat nichts an der Situation geändert...“ ital. redaktionelle Meldung vom 23.7.2026 in Testata Giornalistica – Notizie dalla Toscana – siehe umfangreicher die USB Mare e Porti Livorno. NEU: Am 31. Juli wurde bei 2 Unternehmen im Hafen von Livorno zu ersten Streiks gegen die Hitze aufgerufen: Trotz Androhung von Sanktionen mit breiter Beteiligung weiterlesen »

Wegen sengender Hitze und mangelnder Sicherheit im Hafen von Livorno ruft die USB den Streikzustand aus: „Über Gesundheit lässt sich nicht verhandeln“

Unione Sindacale di Base: Caldo estremo. Basta parole: ora servono fatti. Usb proclama lo stato di agitazione in tutto il porto di Livorno / Italia

Am 31. Juli wurde bei 2 Unternehmen im Hafen von Livorno zu ersten Streiks gegen die Hitze aufgerufen: Trotz Androhung von Sanktionen mit breiter Beteiligung
weiterlesen »

Immer mehr (v.a. rechte und polizeiliche) Übergriffe auf JournalistInnen und die Pressefreiheit

Dossier

Neue „Feinde der Pressefreiheit“… Angriffe von rechts auf Medienvertreter nehmen in Deutschland zu. (…) es gebe ein »erschreckendes Ausmaß an Hass« gegenüber Journalisten, Fotografen und Kameraleuten. »Reporter ohne Grenzen« rechnet damit, dass die Zahl gewalttätiger Angriffe 2018 im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gestiegen ist. Nach Angaben des Europäischen Zentrums für Presse- und Medienfreiheit gab es bis Mitte September in diesem Jahr bereits 22 tätliche Übergriffe auf Journalisten. Tobias Wolf, Reporter der »Sächsischen Zeitung«, berichtet über die fremdenfeindliche »Pegida«-Bewegung seit ihren Anfängen 2015. Im August war er auch in Chemnitz vor Ort. Wolf wird dort mit Flaschen beworfen (…) »Heute müssen Sie als Journalist in Dresden, der über ‚Pegida‘ berichtet, damit rechnen, von einer lieben Oma in der Straßenbahn angegriffen zu werden.«…“ Artikel von Ellen Nebel vom 01.10.2018 in Neues Deutschland online, siehe dazu viele viele Einzelfälle und NEU: Freier Radiosender Corax: „Die AfD will uns zermürben. Das lassen wir nicht zu“ weiterlesen »

Dossier zu (v.a.) rechten und polizeilichen Angriffen gegen JournalistInnen

Neue „Feinde der Pressefreiheit“

Freier Radiosender Corax: „Die AfD will uns zermürben. Das lassen wir nicht zu“
weiterlesen »

»
Ungarn »
»
»
Rumänien »
»
»
Serbien »
»
»
Bulgarien »
»
»
Kroatien »
»
»
Bosnien-Herzegowina »
»
Die Migrations-Karawane auf dem Balkan: Niemand droht mit der Armee. Die Polizei ist schon da…

Dossier

Balkanroute 2015 - http://moving-europe.org/fotos/Fangen wir mit den Flüchtlingen an: An der EU-Außengrenze zwischen Bosnien-Herzegowina und Kroatien sitzen derzeit Hunderte Flüchtlinge fest, wie die deutsch-europäische Presseschau “Eurotopics” meldet. Die Polizei hindert sie daran, in die EU zu gelangen. In Kroatien ist eine Debatte über den Umgang mit den Migranten entbrannt. Ein Lokalpolitiker forderte, sie mit Stacheldraht und Maschinengewehren vom Grenzübertritt abzuhalten. In Kroatien ist das ein Riesen-Thema, in der EU nicht. Lieber befassen wir uns mit den Flüchtlingen, die von Mexiko in die USA ziehen wollen. Es ist ja auch einfacher, sich über US-Präsident Trump zu erregen, als über unsere eigenen Leute…“ – aus dem Beitrag „Auf dem Balkan brodelt es“ am 07. November 2018 bei Lost in Europe, worin die sehr unterschiedliche „Popularität“ der Karawanen in Mexiko und auf dem Balkan deutlich gemacht wird. Siehe dazu weitere Beiträge aus den betroffenen Ländern und NEU: Ohne jede Spur – vom Sterben und Verschwinden auf der Balkanroute weiterlesen »

Dossier zur Migrations-Karawane auf dem Balkan und der EU-Abwehr

Balkanroute 2015 - http://moving-europe.org/fotos/

Ohne jede Spur – vom Sterben und Verschwinden auf der Balkanroute
weiterlesen »

»
Frankreich »
»
»
Großbritannien »
»
Auch 5 Jahre und mehr nach dem “Dschungel”: Entwürdigende Behandlung von MigrantInnen am Ärmelkanal durch Frankreich und Großbritannien

Dossier

Reportage aus Calais von Bernard Schmid im Dezember 2015: der MigrantInnen- Slum von Calais - Let's go England / GBDie französischen Behörden setzen Erwachsene und Kinder von Migranten, die in provisorischen Lagern in der Region Calais leben, routinemäßig einer erniedrigenden Behandlung aus, wie Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht feststellt. Fünf Jahre nachdem die französischen Behörden das riesige Migrantenlager, das oft als „Dschungel“ bezeichnet wird, abgerissen haben, leben immer noch mehr als 1.000 Menschen in Lagern in und um die Stadt. Der 86-seitige Bericht „Enforced Misery: The Degrading Treatment of Migrant Children and Adults in Northern France“ wurde im Oktober 2009 veröffentlicht („Die erniedrigende Behandlung von Migrantenkindern und -erwachsenen in Nordfrankreich“), dokumentiert wiederholte Massenabschiebungen, fast tägliche Schikanen der Polizei und Einschränkungen bei der Bereitstellung von und dem Zugang zu humanitärer Hilfe…“ Aus der (fr.) Meldung vom 7.10.21 von Human Rights Watch zu deren (engl.) Bericht. Siehe dazu NEU: Die EU-Kommission hat einen Aktionsplan vorgelegt, um Überfahrten von Migrant*innen über den Ärmelkanal nach Großbritannien einzudämmen weiterlesen »

Dossier zur Politik von Frankreich (EU) und Großbritannien gegen MigrantInnen am Ärmelkanal

Reportage aus Calais von Bernard Schmid im Dezember 2015: der MigrantInnen- Slum von Calais - Let's go England / GB

Die EU-Kommission hat einen Aktionsplan vorgelegt, um Überfahrten von Migrant*innen über den Ärmelkanal nach Großbritannien einzudämmen
weiterlesen »

Energiearmut und Stromsperren: Den Armen wird der Strom gesperrt, den Reichen die Fonds gefüllt

Dossier

StromausfallArtikel 1 GG: “Die Würde aller Menschen, die über ein mittleres oder hohes Einkommen verfügen, ist unantastbar”. Kommt Ihnen an diesem Satz etwas merkwürdig vor? Richtig: Eigentlich heißt es: “Die Würde des Menschen” – aller Menschen. Da ja niemand so gemein wäre, die zuständigen Behörden und die Stromlieferanten des Verfassungsbruchs zu bezichtigen, können wir daraus nur eine Schlussfolgerung ziehen: Personen, die es aus sozialer Not heraus nicht mehr schaffen, ihren Strom zu bezahlen, sind überhaupt keine Menschen. Denn ist es etwa “würdig”, ohne warmes Wasser und warme Mahlzeiten zu leben, ohne Telefon, Internet, Radio und Fernsehen, mit ungebügelter Wäsche, frierend und im Dunkeln? In Anlehung an Marie Antoinette könnte man da vielleicht raten: “Wenn sie keinen Strom mehr haben, sollen sie halt Kerzen aufstellen!” Holdger Platta weist in seinem erschütternden und hervorragend recherchierten Artikel auf einen alltäglichen Skandal hin, der selbst in “linken” und sozial engagierten Kreisen viel zu selten, viel zu wenig vehement kritisiert wird…“ Artikel von Holdger Platta vom 22. Mai 2014 in Konstantin Weckers Webmagazin und dazu NEU: Steigende Energiearmut: Verbraucherzentralen fordern Schutz vor Sperren weiterlesen »

Dossier zu Energiearmut und Stromsperren

Stromausfall

Steigende Energiearmut: Verbraucherzentralen fordern Schutz vor Sperren
weiterlesen »

»
Bolivien »
»
»
Bolivien »
»
»
Bolivien »
»
»
Bolivien »
»
Proteste, Blockaden und unbefristeter Generalstreik in Bolivien gegen die Erhöhung der Kraftstoffpreise und andere Angriffe auf die Kaufkraft der Löhne

Dossier

Karikatur gegen die Streichung der Kraftstoff-Subventionen in Bolivien von COB Central Obrera Boliviana am 29-12-25: LA PATRIA NO SE VENDE LA PATRIA SE DEFIENDE! ("Das Vaterland wird nicht verkauft, es wird verteidigt – Tod dem Dekret 5503")Die neue Regierung unter Rodrigo Paz hat ein Dekret erlassen, das die Subventionen für Kraftstoffe abschafft. Diese Maßnahme, die die Kaufkraft der Löhne beeinträchtigt, hat direkte Auswirkungen auf die Lebenshaltungskosten von Millionen Menschen und hat bereits zu Protesten geführt. Das am Mittwochabend von der neuen Regierung unter Rodrigo Paz in Bolivien unterzeichnete Dekret Nr. 5503 hat bereits Proteste ausgelöst. Die Streichung der Subventionen für Kraftstoffe bedeutet einen direkten Angriff auf die Kaufkraft der Löhne der Arbeitnehmer und der bolivianischen Bevölkerung. Am Freitag standen mehrere Städte des Landes aufgrund von Streiks und Blockaden ohne öffentliche Verkehrsmittel da. Bereits seit Donnerstag gibt es Blockaden auf der Autobahn La Paz-El Alto, um gegen die „de facto”-Erhöhung der Fahrpreise im öffentlichen Nahverkehr zu protestieren…“ span. Meldung der Redaktion LID Bolivien vom 19. Dezember in La Izquierda Diario (maschinenübersetzt) mit Fotos – siehe mehr Informationen und NEU: Bolivien: Haftbefehl gegen Morales und andere Protestführer der 53-tägigen Proteste von Mai bis Juni weiterlesen »

Dossier zu Kämpfen in Bolivien gegen die Angriffe auf die Kaufkraft der Löhne

Karikatur gegen die Streichung der Kraftstoff-Subventionen in Bolivien von COB Central Obrera Boliviana am 29-12-25: LA PATRIA NO SE VENDE LA PATRIA SE DEFIENDE! ("Das Vaterland wird nicht verkauft, es wird verteidigt – Tod dem Dekret 5503")

Bolivien: Haftbefehl gegen Morales und andere Protestführer der 53-tägigen Proteste von Mai bis Juni
weiterlesen »

Union Busting bei Thoughtworks: Die US-amerikanische IT-Consulting-Firma will in Berlin drei der sieben Betriebsratsmitglieder kündigen
Union Busting bei Thoughtworks: Die US-amerikanische IT-Consulting-Firma will in Berlin drei der sieben Betriebsratsmitglieder kündigen - Aufruf zur KundgebungSeit Januar hat Thoughtworks Deutschland, ein weltweit tätiges Softwareberatungsunternehmen, die Kündigung der Betriebsratsmitglieder Olesya, Mohamed und Charlotte beantragt. Drei Kündigungen in drei Monaten. Mohamed ist seit April ohne Bezahlung suspendiert. Die Kündigungsgründe sind unterschiedlich: DSGVO, Äußerungen zur Rüstungsindustrie und zu Kriegsverbrechen der USA, Solidarität mit Palästina in einem anderen Fall. Der rote Faden ist die Vergeltung gegen Tech-Mitarbeiter, die sich an ihrem Arbeitsplatz organisieren. Am 27. Mai findet vor dem Berliner Arbeitsgericht die erste Verhandlung im Fall von Olesya statt. Diese Fälle werden entscheiden, ob Unternehmen in Deutschland Betriebsratsmitglieder entlassen dürfen, weil sie ihre Meinung sagen. Kommt vorbei. Teilt den Beitrag auf Instagram. Bringt ein Schild mit. Steht Olesya, Mohamed und Charlotte bei.“ engl. Aufruf der Berlin Tech Worker auf Telegram zur Kundgebung am 27. Mai 2026 vor dem Berliner Arbeitsgericht – siehe 2 Berichte mit Hintergründen und ein Video. NEU: Der Eilantrag auf Lohnfortzahlung durch Thoughtworks scheitert – über Abbas’ Kündigungsverfahren wird erst im nächsten Jahr verhandelt weiterlesen »

Union Busting bei Thoughtworks: Die US-amerikanische IT-Consulting-Firma will in Berlin drei der sieben Betriebsratsmitglieder kündigen

Union Busting bei Thoughtworks: Die US-amerikanische IT-Consulting-Firma will in Berlin drei der sieben Betriebsratsmitglieder kündigen - Aufruf zur Kundgebung

Der Eilantrag auf Lohnfortzahlung durch Thoughtworks scheitert – über Abbas’ Kündigungsverfahren wird erst im nächsten Jahr verhandelt
weiterlesen »

Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab 1. August 2026: Fehlstart auf Kosten der Kinder
Förderung braucht Fachkräfte - Recht auf Ganztagsbetreuung | GEW - Die BildungsgewerkschaftDer Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung – acht Stunden Bildung und Betreuung pro Tag, inklusive Unterrichtszeit – gilt ab 1. August dieses Jahres. Der Beschluss stammt bereits aus dem Jahr 2021 stammt und soll die Chancengerechtigkeit für alle Kinder sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern. Doch trotz jahrelangem Vorlauf ist man vielerorts ungenügend vorbereitet. So fehlen an vielen Orten immer noch geeignete Räumlichkeiten, qualifiziertes Personal und eine verlässliche Finanzierung. (…) Statt nach jahrelangem Vorlauf für hohe pädagogische Qualität und Verlässlichkeit zu sorgen, würde nun auf Kosten der Kinder und Beschäftigten improvisiert und vielerorts Stückwerk geboten. Die Länder seien dafür zuständig, Ausführungsbestimmungen mit klaren Standards bei Qualität, Finanzierung und Organisation des Ganztagsanspruchs zu erlassen…“ ver.di-Meldung vom 30.7.2026 , siehe auch die GEW sowie Grundinfos weiterlesen »

Förderung braucht Fachkräfte - Recht auf Ganztagsbetreuung | GEW - Die Bildungsgewerkschaft

Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab 1. August 2026: Fehlstart auf Kosten der Kinder
weiterlesen »

GEW: „Grundschullehrerinnen verdienen mehr!“ – JA13 – weil Grundschullehrerinnen es verdienen!

Dossier

GEW: „JA13 für alle Lehrkräfte!„… Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) macht sich dafür stark, dass Grundschullehrkräfte besser bezahlt werden als bisher. (…) „Der OECD-Bericht macht deutlich, dass Grundschullehrkräfte nicht nur in Deutschland schlechter als alle anderen vollausgebildeten Lehrkräfte bezahlt werden, sondern auch international im Vergleich mit ähnlich qualifizierten Berufsgruppen hinterher hinken. In einem Beruf, in dem fast zu 90 Prozent Frauen arbeiten, ist das eine mittelbare Diskriminierung von Frauen. Diese muss beendet werden. Grundschullehrerinnen verdienen mehr!…“ GEW-Pressemitteilung vom 15. September 2016 und die Themenseite der GEW – hier Hintergründe und NEU: Erfolg auf dem Weg zu einer gerechteren Bezahlung: A13/E13 gilt ab dem 1. August auch für alle Lehrämter in NRW weiterlesen »

Dossier: GEW: „Grundschullehrerinnen verdienen mehr!“

GEW: „JA13 für alle Lehrkräfte!

Erfolg auf dem Weg zu einer gerechteren Bezahlung: A13/E13 gilt ab dem 1. August auch für alle Lehrämter in NRW
weiterlesen »

»
Österreich »
»
»
Österreich »
»
Gastro und Tourismus in Österreich: Arbeitsbedingungen und Mitbestimmung nicht nur in der Corona-Pandemie ein Problem

Dossier

A&W Ausgabe Dezember 2021 "Die Rechnung!" „… Damals wie heute war das Einhalten des 8-Stunden-Tages in den touristischen Dienstleistungsbetrieben ein großes Problem. Momentan verschärft die Corona-Pandemie die Arbeitslage für alle – in der Tourismusbranche besonders. (…) als Mitarbeiter eines Wiener Hotels nahm deshalb Marcel Hortensky seinen ganzen Mut zusammen, prangerte Unregelmäßigkeiten im Betrieb an und gründete selbst einen Betriebsrat. (…) Was folgte, waren Versuche des Arbeitgebers, den jungen Arbeitnehmer:innenvertreter zu mobben und ihm Informationen vorzuenthalten, die Belegschaft mit falschen Auskünften zu manipulieren, sie auseinanderzudividieren oder ihr mit Kündigungen zu drohen. (…) „Auch die Gewerkschaftsbewegung muss hier neue Wege gehen – das Thema Social Media zum Beispiel wird immer wichtiger“, unterstreicht auf Anfrage Berend Tusch, Vorsitzender des Fachbereichs Tourismus in der Gewerkschaft vida. „Solange sich die Arbeitgeber:innen aber nicht mit der großen Stärke der Arbeitnehmer:innen konfrontiert sehen, werden sie am Verhandlungstisch nicht nachgeben…“ Artikel von Heike Hausensteiner vom 10. Januar 2022 bei arbeit-wirtschaft.at des ÖGB: „Betriebsräte im Tourismus: Ducken oder aufmucken“ – siehe einige weitere zu den Arbeitsbedingungen im Tourismus. NEU: Zu den Arbeitsbedingungen in der Tourismusbranche in Österreich gehört offenbar, dass die Bundesregierung inmitten der Tarifverhandlungen Arbeitskräfte aus Griechenland anwerben will weiterlesen »

Dossier zu Arbeitsbedingungen bei Gastro und Tourismus in Österreich

A&W Ausgabe Dezember 2021 "Die Rechnung!"

Zu den Arbeitsbedingungen in der Tourismusbranche in Österreich gehört offenbar, dass die Bundesregierung inmitten der Tarifverhandlungen Arbeitskräfte aus Griechenland anwerben will
weiterlesen »

»
China »
»
»
China »
»
»
China »
»
Direktive zur Regulierung der Arbeitsverhältnisse in der Plattform-Ökonomie: Wird in China die Zukunft der Arbeit definiert?
Fahrrad-Kuriere von Meituan-Dianping in China„Zwei Ereignisse zum chinesischen Neujahrsfest Mitte Februar zeigten die krassen Widersprüche von Chinas Entwicklung: Während tanzende Roboter die große Galaveranstaltung des Fernsehens dominierten, traf am Vorabend Chinas KP-Chef und Staatspräsident Xi Jinping demonstrativ eine Gruppe von Lieferkurieren. Er erklärte, ohne sie würden die chinesischen Städte nicht funktionieren. Im April dieses Jahres veröffentlichten der Staatsrat, also die chinesische Regierung, und das Zentralkomitee der KP eine Direktive mit 12 Punkten zur Regulierung der Arbeitsverhältnisse in der Plattform-Ökonomie. Diese Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten sollen bis 2027 implementiert werden. Im Kern werden in der neuen Direktive diverse Richtlinien und Verordnungen bestätigt, die von verschiedenen Ministerien schon 2021 zur Plattformarbeit veröffentlicht wurden (Economist, 20.5.26)…“ Artikel von Wolfgang Müller vom 19. Juli 2026 bei isw und mehr daraus  weiterlesen »

Fahrrad-Kuriere von Meituan-Dianping in China

Direktive zur Regulierung der Arbeitsverhältnisse in der Plattform-Ökonomie: Wird in China die Zukunft der Arbeit definiert?
weiterlesen »

»
Peru »
»
»
Peru »
»
»
Peru »
»
„Wahlen zu gewinnen, ohne politische Macht aufzubauen, macht die Linke unfähig“ – was bedeutet der Sturz von Castillo in Peru?

Dossier

Peru: „Vacarlos a todos“ - sie sollen alle gehen, samt ihrer VerfassungPräsident Pedro Castillo wollte seiner Absetzung durch die Auflösung des Parlamentes zuvorkommen. Das ging schief. Jetzt sitzt er in Haft. (…) Damit endete der 17 Monate dauernde Machtkampf zwischen Castillo und dem Parlament zugunsten des Letzteren. (…) Der politisch unerfahrene Castillo hatte nicht nur keinen Rückhalt im Parlament, er vergraulte auch politische Verbündete, verschliss Minister im Wochentakt und stand zuletzt unter dem Verdacht der Korruption und Vorteilsnahme. Seine linken Vorhaben, sei es eine Steuerreform oder die Förderung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft, wichen dem Gezerre um Posten und Stimmen im Kongress. (…) Mit der Einsetzung der bisherigen Vizepräsidentin Dina Boluarte ist die demokratische Ordnung einstweilen wieder hergestellt. (…) Doch viele Peruaner empfinden es als Hohn, dass sich die Parlamentarier nun als Retter der Demokratie feiern. Eine große Mehrheit, 87 Prozent der Befragten, möchte auch die Abgeordneten loswerden. „Que se vayan todos“, alle sollen gehen. Dazu müsste der Kongress Neuwahlen zustimmen…“ Aus dem Artikel von Hildegard Willer am 8. Dezember 2022 bei der Informationsstelle Peru („Perus Präsident abgesetzt und verhaftet: Peru bleibt in der Dauerkrise“) – siehe weitere, auch zu den anschließenden Protesten, auf der Suche nach einer Antwort. NEU: Peru: Nationalfeiertag mit neuer Regierung und Protesten weiterlesen »

Dossier: Was bedeutet der Sturz von Castillo in Peru?

Peru: „Vacarlos a todos“ - sie sollen alle gehen, samt ihrer Verfassung

Peru: Nationalfeiertag mit neuer Regierung und Protesten
weiterlesen »

»
Taiwan »
»
»
Taiwan »
»
»
Taiwan »
»
»
Taiwan »
»
„Wir haben noch einen langen Weg vor uns“: Über Taiwans Migrationsregime seit den 1990er Jahren

Dossier

Migrants Empowerment Network in Taiwan (MENT)Taiwan öffnete 1989 erstmals die Grenzen für südostasiatische Wanderarbeiter und institutionalisierte deren Anwerbung drei Jahre später. Im Jahr 1999 wurde TIWA (Taiwan International Workers‘ Association) als erste lokale NRO gegründet, um die Interessen von Wanderarbeitern in Taiwan zu fördern. Im Jahr 2003 bildeten TIWA und andere Organisationen ein Bündnis, das später als MENT (Migrants Empowerment Network in Taiwan) bekannt wurde.  Es folgt ein Interview vom 6. September 2023 mit Chen Su-hsiang, Gründungsmitglied von TIWA, und Wu Jing-ru, die in den Anfangsjahren von TIWA dabei war. Su-hsiang und Jing-ru zeichnen nach, wie sich Taiwans Arbeitsmigrationspolitik im Laufe der Jahre verändert hat und welche Rolle die Forderungen der Wanderarbeiter sowie die Unterstützungsaktivitäten von TIWA und MENT bei dieser Entwicklung gespielt haben…“ engl. Interview von Samia Dinkelaker und Ralf Ruckus vom 4.3.2024 in Asian Labour Review und weitere Informationen. NEU: Taiwan: Stoppt das anhaltende Union Busting und Repressionen bei TaiDoc gegen filipinische Wanderarbeiterinnen nach ihrer Organisierung weiterlesen »

Dossier über Taiwans Migrationsregime und Arbeitsrechte

Migrants Empowerment Network in Taiwan (MENT)

Taiwan: Stoppt das anhaltende Union Busting und Repressionen bei TaiDoc gegen filipinische Wanderarbeiterinnen nach ihrer Organisierung
weiterlesen »

»
Pakistan »
»
»
Pakistan »
»
Der pakistanische Bergarbeiterverband fordert gerichtliche Untersuchung nach Methanexplosion im Kohlebergwerk Sorange, tödlich für 40 Arbeiter und Rettungskräfte
APFUTU: All Pakistan Federation of United Trade Unions Der pakistanische Bergarbeiterverband „Pakistan Central Mines Labour Federation“ (PCMLF) hat nach der verheerenden Methangasexplosion im Kohlefeld Sorange bei Quetta, bei der mindestens 34 Bergleute ums Leben kamen, eine unabhängige gerichtliche Untersuchung sowie umfassende Reformen zur Verbesserung der Sicherheit im Bergbau gefordert. (…) Der Verband kritisierte die seiner Meinung nach anhaltende Missachtung der Sicherheitsvorschriften im Bergbau und erklärte, solche Vorfälle würden sich immer wieder ereignen, weil die bestehenden Gesetze nur unzureichend durchgesetzt würden. (…) Pakistans Bergbauindustrie müsse der Sicherheit der Arbeiter durch strengere Gesetze, regelmäßige Inspektionen und Rechenschaftspflicht Vorrang einräumen.“ engl. Meldung vom 1. August 2026 von Quetta Voice online – siehe auch die Stellungnahme der All Pakistan Federation of United Trade Unions (APFUTU) weiterlesen »

APFUTU: All Pakistan Federation of United Trade Unions

Der pakistanische Bergarbeiterverband fordert gerichtliche Untersuchung nach Methanexplosion im Kohlebergwerk Sorange, tödlich für 40 Arbeiter und Rettungskräfte
weiterlesen »

»
Spanien »
»
»
Spanien »
»
»
Spanien »
»
Feuer kann kein Geschäft sein: Feuerwehrleute und v.a. Waldbrandbekämpfer in Spanien als prekäres, zeitlich befristetes Leihpersonal

Dossier

Spanien: Die Gewerkschaften FeSMC-UGT Soria, CCOO Soria und SORIA CGT kritisieren die prekären Arbeitsbedingungen der WaldbrandbekämpferSpanien wird weiter von verheerenden Waldbränden heimgesucht. Gegenwärtig wüten drei Mal so viele wie sonst zu dieser Jahreszeit. Das ist nicht nur eine Folge des Klimawandels, auch die mangelhafte Prävention der Brände sowie der schlechte personelle und materielle Zustand der Feuerwehr sind Ursachen. Mitten in der Saison sind die Waldbrandbekämpfer in Madrid deswegen in den Streik getreten (…) Laut einem Tarifvertrag von 2008 erhalten Beschäftigte lediglich rund 1.300 Euro netto im Monat – nur etwa hundert Euro über dem Mindestlohn. Zudem wurde die Feuerwehr privatisiert und ausgelagert. (…) Rund 40 Prozent der Beschäftigten würden nur drei Monate arbeiten und müssten den Rest des Jahres eine andere Arbeit suchen. In diesen Tagen wurden in der spanischen Presse mehrere Berichte über die miserablen Arbeitsbedingungen der Feuerwehrleute publik: 24-Stunden-Schichten, verdorbenes Essen und Überlastung durch das Nichteinhalten der Pausen. Das führt auch zu einer Zunahme tödlicher Unfälle…“ Aus dem Artikel von Carmela Negrete in der jungen Welt vom 20.08.2025 („Feuerwehrleute am Limit“), siehe mehr Informationen und NEU: In der Region Madrid rückten streikende Feuerwehrleute aus, um die Rettungsmaßnahmen zu unterstützen. Nun droht ihnen die rechte Regionalregierung weiterlesen »

Dossier zu Feuerwehrleuten/Waldbrandbekämpfern in Spanien als prekäres, zeitlich befristetes Leihpersonal

Spanien: Die Gewerkschaften FeSMC-UGT Soria, CCOO Soria und SORIA CGT kritisieren die prekären Arbeitsbedingungen der Waldbrandbekämpfer

In der Region Madrid rückten streikende Feuerwehrleute aus, um die Rettungsmaßnahmen zu unterstützen. Nun droht ihnen die rechte Regionalregierung
weiterlesen »

nach oben