[Musterantrag an die DGB-Gewerkschaften] Protestkaskade samt Streiks gegen Horror-Agenda der Regierung nötig – über regionale Aktionen (27. Juni in Berlin oder Ruhrpott-Rebellion am 4. Juli) hinaus
Umfangreicher aktueller Überblick im Dossier zu den Fragen: Was ist bereits gewerkschaftlich an Protesten geplant? Was ist gewerkschaftlich unbedingt nötig? Warum ist Druck auf die DGB-Gewerkschaften durchaus notwendig? (Einige Zitate)
Resolution der IG Metall Vertrauensleute Mercedes Benz Untertürkheim: „Schluss jetzt. Protest, Widerstand, Streik! Die Bosse wollen Klassenkampf? Können sie haben!“
„Fast kein Tag vergeht, an dem nicht ein Unternehmen ankündigt, zu entlassen oder auf unsere Kosten ,sparen“ zu müssen. Die Krise ist allgegenwärtig. Und die Bosse wollen uns dafür bezahlen lassen. (…) Bessere Politik braucht unseren gewerkschaftlichen und politischen Kampf! Deshalb warten wir nicht, bis uns jemand bittet zu protestieren. Wir fangen damit an! Sich selbst leidtun, auf eine vermeintliche ,Alternative für Deutschland“ hoffen oder Bitten und Betteln bei der Regierung hilft nicht. (…) Wir engagieren uns in unserer Gewerkschaft und verlangen so bald wie möglich, Demonstrationen gegen die Gier der Bosse, gegen die Regierung und für eine bessere Zukunft zu organisieren. Bis hin zum Streik. Und wenn die Gewerkschaftsspitzen sich zieren, dann machen wir das selbst.“ Resolution der Vertrauensleute Mercedes Benz Untertürkheim vom Juni 2026
[Mit dem LabourNet-Discount-Code] Das Juni-2026-Shirt von Working Class History/dna: Karneval gegen Kapitalismus (1999)
„Das Motiv für Juni 2026 führt uns zurück zu den Ereignissen des J18 bzw. des 18. Juni 1999, als Demonstrant*innen das Londoner Finanzviertel lahmlegten, um gegen die Ungerechtigkeiten des globalen Kapitalismus zu protestieren. Der Karneval gegen Kapitalismus war zeitlich auf den 24. G8-Gipfel im englischen Birmingham abgestimmt und umfasste koordinierte antikapitalistische Demonstrationen in vierzig (!) verschiedenen Ländern. Er war einer der „Globalen Aktionstage“, zu denen das Netzwerk „People’s Global Action“ aufgerufen hatte; dieses war aus einer Reihe internationaler Treffen hervorgegangen, die von der Zapatistischen Befreiungsarmee (EZLN) in Chiapas, Mexiko, initiiert worden waren. (…) Im Nachhinein stellten die Teilnehmenden fest, dass sie der Besetzung des Börsenparketts sehr nahe gekommen waren. Dies erinnert uns daran, dass unsere verrückten Pläne manchmal tatsächlich gelingen – und dass wir uns entsprechend darauf vorbereiten sollten…“ Aus der umfangreichen Beschreibung zum Juni-2026-Shirt – siehe mehr Informationen zur Geschichte und Bestellung im Dossier zur dankenswerten Aktion – auch zur Unterstützung unserer Arbeit!
b) Darüber hinaus im LabourNet Germany (nicht minder wichtig):
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AKTUELL BEI LABOURNET.TV: Tarifverhandlungen Vivantes Töchter
„19. Juni 2026, Berliner Krankenhausratschlag – Die Verhandlungen der Vivantes Töchter stehen kurz vor dem Abschluss. Die Arbeiter*innen sollen noch bin Ende 2030 darauf warten, zu 100% nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) bezahlt zu werden. So viel Zeit haben sie aber nicht, wie eine Arbeiterin von VivaClean klarstellt: „Ich arbeite acht Stunden und ich habe kein Geld in der Tasche: Miete, Strom Monatskarte, Schule und kein Geld. Alles ist teurer und der Lohn ist gleich. Ich brauche 100%, sofort.“ Am 22. Juni stimmten 70% der Kolleg*innen dafür, den Streik zu beenden und das Angebot anzunehmen.“ Video von labournet.tv (Deutschland 2026 / 2min / deutsch mit dt. UT)
Treffpunkt für Ungehorsame, mit und ohne Job, basisnah, gesellschaftskritisch
The meeting point for all left-wing trade unionists, both waged and unwaged
Le point de rencontres de tous les militants syndicaux progressistes, qu`ils aient ou non un emploi
Spenden willkommen unter IBAN DE 76430609674033739600