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Angriffe auf das Arbeits- und Streikrecht in Mileis „Ermächtigungsgesetz“ und der Arbeitsmarktreform

Dossier

Argentinien: Das Verbot des Streikrechts ist verfassungswidrig (CTA Autónoma)… Wenige Tage nach ihrem Amtsantritt hat die rechtsgerichtete Regierung von Javier Milei ein Dekret angekündigt, das sich auf die Taschen und Lebensbedingungen von Millionen von Menschen auswirkt. Es beinhaltet eine Arbeitsreform per Dekret, die von Personalleitern der Unternehmensgruppe Techint und ehemaligen Beamten der rechtsgerichteten Regierung Macri verfasst wurde. Das Dekret zielt darauf ab, die wichtigsten Arbeitsgesetze zu ändern: Gesetz 14.250 (Paritarias), 20.744 (Arbeitsverträge), 23.551 (Gewerkschaftsverbände), 25.877 (Arbeitsrecht) und 24.013 (Beschäftigung), um nur einige zu nennen. Sie waren kein Paradies für die Arbeiterklasse, aber sie bewahren Errungenschaften, die Jahrzehnte des Kampfes gekostet haben. Hier fassen wir die wichtigsten Angriffe zusammen…“ span. Artikel von Lucho Aguilar vom 21.12.2023 in La Izquierda Diario und mehr dazu und zum Widerstand dagegen. NEU: Die Regierung in Argentinien hat den Geltungsbereich der in der Arbeitsrechtsreform vorgesehenen Überprüfung von Tarifverträgen ausgeweitet und will diese aufkündigen weiterlesen »

Dossier zu Mileis Angriffen auf das Arbeits- und Streikrecht in Argentinien

Argentinien: Das Verbot des Streikrechts ist verfassungswidrig (CTA Autónoma)

Die Regierung in Argentinien hat den Geltungsbereich der in der Arbeitsrechtsreform vorgesehenen Überprüfung von Tarifverträgen ausgeweitet und will diese aufkündigen
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44 tote Fußballer im Iran und die iranische Nationalmannschaft bei der WM 2026: Das Team des Regimes oder das des Volkes?
Dein härtester Gegner steht nicht immer auf dem SpielfeldDie WM in den USA, Mexiko und Kanada ist für den Iran kein reines Sportereignis, sondern ein erbitterter Kampf um die Frage: Wer spricht für das Land? (…) Die heutige Situation ist eindeutig: Der iranische Fußball ist nicht unabhängig. Das Regime feiert das Team als Symbol der Einheit; die Bevölkerung sieht in ihm den verlängerten Arm der Diktatur. In einem solchen System ist die Botschaft des Staates klar: Ein Sportler kann berühmt und beliebt sein und Erfolge feiern – aber nur, solange er keine politischen roten Linien überschreitet. Wer mit den Protesten sympathisiert, riskiert alles; eine Distanz zur offiziellen Erzählung kann schwerwiegende Konsequenzen haben. Die »Frau, Leben, Freiheit«-Bewegung hat diese Spaltung brutal sichtbar gemacht. Die Straße forderte Solidarität, doch viele Nationalspieler schwiegen. Seither tobt der Kulturkampf um das Team: Ist es noch die Mannschaft des Volkes oder nur die Kulisse für eine vermeintliche Normalität in einem Staat, der durch Folter, Knast und Hinrichtungen regiert wird?…“ Artikel von Negin Behkam vom 12.06.2026 in ND online („Das Team des Regimes oder das des Volkes?“) und mehr zum Thema weiterlesen »

Dein härtester Gegner steht nicht immer auf dem Spielfeld

44 tote Fußballer im Iran und die iranische Nationalmannschaft bei der WM 2026: Das Team des Regimes oder das des Volkes?
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Mexiko: Die CNTE bereitet neue Streiks im Bildungssektor für spätestens 2026 vor

Dossier

Mexikanische Bildungsgewerkschaft CNTE mobilisiert (bewusst zur Fußball-WM) zum unbefristeten Streik ab 1. Juni 2026Nach dem großen Streik im Bildungssektor am 15. Mai geht es nun darum, über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Diese ANR bestätigt den 48-stündigen nationalen Streik für höhere Budgets, Bildung, Gesundheit und soziale Sicherheit im Rahmen der Diskussion über den Entwurf für das Jahr 2026. Der 48-stündige Streik wird vereinbart, diesen am 13. und 14. November durchzuführen, und zwar auf zentraler/nationaler Ebene mit Nachahmungen in den Bundesstaaten, wobei die Aktivitäten synchronisiert werden und folgende vorgeschlagen werden: auf nationaler Ebene: Konzentration auf die morgendliche Kundgebung, um gemeinsam mit dem Kongress der Union loszuziehen, permanente Umzingelung der Abgeordnetenkammer und in den Bundesstaaten Besetzung von Mautstellen…“ span. Meldung von CNTE vom 25. Oktober 2025 bei Laboursolidarity mit der Dokumentation weiterer Erklärungen, siehe mehr Informationen und NEU: „Taktischer Rückzug“: Nach 3 Wochen beendet die Lehrkräftegewerkschaft CNTE Streik und Protestcamps nach Kriminalisierung und breiter Verleumdungskampagne weiterlesen »

Dossier: Mexiko: Die CNTE bereitet neue Streiks im Bildungssektor für spätestens 2026 vor

Mexikanische Bildungsgewerkschaft CNTE mobilisiert (bewusst zur Fußball-WM) zum unbefristeten Streik ab 1. Juni 2026

„Taktischer Rückzug“: Nach 3 Wochen beendet die Lehrkräftegewerkschaft CNTE Streik und Protestcamps nach Kriminalisierung und breiter Verleumdungskampagne
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On-Produktion in Indonesien: Teure Schuhe, billige Arbeitskräfte – und eine mutige Gewerkschaft
Inkota-Kampagne „Change Your Shoes“„In einer Schuhfabrik, die auch für die Schweizer Erfolgsmarke On produziert, hat eine indonesische Gewerkschaft einen grossen Sieg errungen – mit Unterstützung der von Public Eye mitgetragenen Clean Clothes Campaign (CCC). Ein Jahr nach der Entlassung aller Mitglieder der Gewerkschaft durch die Fabrik stellte diese sie wieder ein. Es ist ein einsamer Lichtblick in einem Umfeld, das geprägt ist von Verletzungen des Arbeitsrechts und Löhnen, die kaum zum Leben reichen. «Als ich hörte, dass die Kündigungen rückgängig gemacht werden, musste ich weinen.» Der 30-jährige Suryana, ist Schuharbeiter aus Cirebon auf der indonesischen Insel Java, Sekretär der lokalen Gewerkschaft SBDI-KASBI und Vater einer eineinhalbjährigen Tochter. Elf Monate ist er zu diesem Zeitpunkt schon ohne festen Lohn…“ Mehrsprachige Reportage von Florian Blumer vom Juni 2026 bei Public Eye mit Fotos und Videos – siehe mehr daraus und dazu weiterlesen »

Inkota-Kampagne „Change Your Shoes“

On-Produktion in Indonesien: Teure Schuhe, billige Arbeitskräfte – und eine mutige Gewerkschaft
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Mangel an Apparaten, Medizin und Lohn im seit Jahren unterfinanzierten Gesundheitssystem in Guatemala
Sindicato Nacional de Trabajadores de Salud de Guatemala (SNTSG) Der Lohnkonflikt begann im Jahr 2021. Am 28. Februar konnte nun die Gewerkschaft Sindicato Nacional de Trabajadores de Salud de Guatemala (SNTSG) eine Einigung verkünden. Bis zu 1.300 Quetzales (etwa 156 Euro) werden Beschäftigte im öffentlichen Gesundheitswesen künftig mehr verdienen. Gefordert hatte die Gewerkschaft bis zu 4.000 Quetzales mehr Gehalt, (…) Luis Alpirez, Generalsekretär der SNTSG, zeigte sich auf einer Kundgebung der Organisation in der Hauptstadt Guatemala-Stadt kurz nach der Unterzeichnung der Übereinkunft trotzdem zufrieden. »Einige werden es als wenig ansehen.« Aber vor dem Hintergrund eines unterfinanzierten Gesundheitswesens sei das Ergebnis »für uns« erstmal »ein Erfolg«. Das Budget für die öffentliche Gesundheit werde seit Jahren nicht erhöht, was viele Folgen für die Menschen habe: fehlende Ressourcen, fehlende Medikamente…“ Artikel von Thorben Austen, Quetzaltenango, in der jungen Welt vom 14.03.2023 und mehr dazu. NEU: Guatemalas ArbeiterInnen im Gesundheitswesen leiden unter schlechter Ausstattung und geringen Löhnen und kämpfen mit Straßenblockaden und Streiks weiterlesen »

Mangel an Apparaten, Medizin und Lohn im seit Jahren unterfinanzierten Gesundheitssystem in Guatemala

Sindicato Nacional de Trabajadores de Salud de Guatemala (SNTSG)

Guatemalas ArbeiterInnen im Gesundheitswesen leiden unter schlechter Ausstattung und geringen Löhnen und kämpfen mit Straßenblockaden und Streiks
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14. Juni 2026 in der Schweiz: Frauenstreik und Demo bei Genf im Rahmen des breiten internationalen Widerstands gegen den No G7 vom 15. bis 17. Juni in Évian
14 Juni 2026 in der Schweiz: Demo bei Genf im Rahmen des breiten internationalen Widerstands gegen den No G7 vom 15. bis 17. Juni in ÉvianEin breites Organisationskomitee aus feministischen, antikapitalistischen, antifaschistischen und Klima-Kollektiven sowie Gewerkschaften mobilisiert zum Widerstand gegen den G7-Gipfel in Évian bei Genf (NOG7)  Wir sind klar der Auffassung, dass der 14. Juni in der Schweiz auch dieses Jahr im Zeichen des feministischen Kampfs stehen soll. Gleichzeitig kann der Feminismus seine ganze emanzipatorische Kraft erst richtig entfalten, wenn er sich mit antikapitalistischen, antifaschistischen und antiimperialistischen Kämpfen verbindet. Feminismus ist intersektionell. In diesem Sinn haben viele feministische Streik-Komitees aus der Romandie dazu aufgerufen, sich in diesem Jahr der NO G7 Demonstration in Genf anzuschliessen und damit zwei Hiebe auf einen Schlag zu führen. Wir, die FAU Biel-Bienne, werden ihrem Aufruf folgen und nach Genf gehen um an der bewilligten Demonstration teilzunehmen…“ Aufruf der FAU Union Schweiz – siehe weitere Aufrufe und Infos und NEU: NoG7: Das Bündnis spricht von über 30.000 Menschen und viel Tränengas auf den Straßen Genfs – in den Nachrichten nur brennende Autos in verbarrikadierter Stadt weiterlesen »

14. Juni 2026 in der Schweiz: Frauenstreik und Demo bei Genf im Rahmen des breiten internationalen Widerstands gegen den No G7 vom 15. bis 17. Juni in Évian

14 Juni 2026 in der Schweiz: Demo bei Genf im Rahmen des breiten internationalen Widerstands gegen den No G7 vom 15. bis 17. Juni in Évian

NoG7: Das Bündnis spricht von über 30.000 Menschen und viel Tränengas auf den Straßen Genfs – in den Nachrichten nur brennende Autos in verbarrikadierter Stadt
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Die Mitte-Rechts-Regierung in Portugal will mit Arbeitsmarktreform die Arbeitsrechte lockern: Auf Demos folgt ein Generalstreik…

Dossier

Portugal: Generalstreik am 11.12.2025 gegen die ArbeitsmarktreformIn Portugal haben am Samstag zehntausende Menschen gegen die geplante Arbeitsmarktreform der Mitte-Rechts-Regierung und für höhere Löhne protestiert. Die größte Gewerkschaft des Landes, CGTP, hatte zu dem Protest aufgerufen. Sie wirft der Regierung vor, große Unternehmen zu bevorteilen, während Geringverdiener mit steigenden Lebenshaltungskosten zu kämpfen hätten. Nach Angaben der Gewerkschaft zogen rund 100.000 Demonstranten durch die Straßen der Hauptstadt Lissabon. Für den 11. Dezember rufen die Gewerkschaftsbünde CGTP und UGT zum Generalstreik auf. Die Regierung von Ministerpräsident Luis Montenegro hatte im September einen Entwurf zur Änderung der Arbeitsgesetze gebilligt und erklärt, dadurch solle die Wettbewerbsfähigkeit des Landes gesteigert werden. (…) Es wird erwartet, dass das Vorhaben mit Unterstützung der rechtspopulistischen Partei Chega im Parlament verabschiedet wird…“ Agenturmeldung vom 8. November 2025 im Standard online („Lissabon: Zehntausende demonstrieren in Portugal gegen Arbeitsmarktreform“) mit Fotos der Demo am 8.11., siehe dazu die weitere Entwicklung über den Generalstreik am 11.12.2025 hinaus. NEU: Es lohnt sich zu kämpfen! Das mit mehreren Generalstreiks bekämpfte Arbeitsrechtspaket der rechten portugiesischen Regierung ist im Parlament gescheitert weiterlesen »

Dossier zum Kampf gegen die Arbeitsmarktreform der Mitte-Rechts-Regierung in Portugal

Portugal: Generalstreik am 11.12.2025 gegen die Arbeitsmarktreform

Es lohnt sich zu kämpfen! Das mit mehreren Generalstreiks bekämpfte Arbeitsrechtspaket der rechten portugiesischen Regierung ist im Parlament gescheitert
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Ein Flüchtlingsbekämpfungs-Deal nach dem anderen: Deutschland und die EU und ihre »Migrationspartnerschaften«

Dossier

EU: No Entrance. Titelbild zum isw-report 104 - Auf der Flucht. Fluchtursachen. Festung Europa. Alternativen. (Festung Europa, Februar 2016)Das Treffen des Europäischen Rats am 20./21.10. wird zum Abschottungsgipfel: Unter dem Label »Migrationspartnerschaft« werden Abkommen mit einer Reihe von Staaten in Afrika und Asien vorbereitet. Dahinter steckt eine Auslagerungs- und Abschiebepolitik in neokolonialer Manier. Menschenrechtlich begründete Tabus scheinen sich für die EU erledigt zu haben. In einem PRO ASYL vorliegenden Beschlussentwurf des Europäischen Rates wird gefordert, nach der Schließung der Fluchtroute über die Ägäis nunmehr auch die zentrale Mittelmeerroute dicht zu machen. Auch die Abschiebungen von Griechenland in die Türkei sollen erhöht werden…“ Beitrag von und bei Pro Asyl vom 20. Oktober 2016 und Hintergründe. NEU: Europaparlament beschließt toxische Rückführungsverordnung in „Return Hubs“ in Drittstaaten – unter Jubel der Rechten: „Schickt sie zurück“ weiterlesen »

Dossier zu Deutschland und EU und ihren »Migrationspartnerschaften«

EU: No Entrance. Titelbild zum isw-report 104 - Auf der Flucht. Fluchtursachen. Festung Europa. Alternativen. (Festung Europa, Februar 2016)

Europaparlament beschließt toxische Rückführungsverordnung in „Return Hubs“ in Drittstaaten – unter Jubel der Rechten: „Schickt sie zurück“
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Was wurde aus TTIP, Ceta und den anderen Freihandelsabkommen – und für wen sind sie frei?

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Multinationale Unternehmen zwingen Lateinamerika ihr Recht aufNach dem Amtsantritt von Donald Trump wurde es ruhig um TTIP – doch TTIP ist nicht das einzige Freihandelsabkommen, das die EU forcieren will. (…) Ausverhandelt ist das Freihandelsabkommen Ceta zwischen der EU und Kanada. (…) Die Verhandlungen über das europäisch-japanische Freihandelsabkommen JEFTA wurden am 8 Dezember 2017 abgeschlossen. JEFTA soll Mitte 2018 unterzeichnet und Anfang 2019 in Kraft treten. Wie bei CETA handelt es sich bei JEFTA um ein sogenanntes gemischtes Abkommen, so dass einzelne Teile der Zustimmung den nationalen Parlamente bedürfen können. (…) Auch das von der EU derzeit mit der lateinamerikanischen Staatengemeinschaft Mercosur verhandelte Handelsabkommen berücksichtigt nicht alle Mercosur-Mitgliedsstaaten, sondern nur die vier Mercosur-Gründungsmitglieder Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay…“ Beitrag von Christoph Jehle vom 13. Januar 2018 bei Telepolis, siehe mehr dazu und auch unsere Dossiers dazu und NEU: Wem nützen „Freihandelsabkommen“? – Der Trend zu bilateralen Handelsabkommen weiterlesen »

Dossier zu Folgen der Freihandelsabkommen v.a. in Lateinamerika

Multinationale Unternehmen zwingen Lateinamerika ihr Recht auf

Wem nützen „Freihandelsabkommen“? – Der Trend zu bilateralen Handelsabkommen
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Trotz Regenwaldbränden: Efta- und Mercosur-Staaten über Freihandel einig
schweizerische Campax-Petition "Kein Schweizer Freihandelsabkommen mit Amazonas-Zerstörer Bolsonaro!"Nach der EU einigen sich auch die Efta-Staaten auf ein Handelsabkommen mit dem Staatenbund Mercosur. Angesichts der Regenwaldbrände gerät der Deal sofort in die Kritik. Nach der Europäischen Union haben sich auch die Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein mit dem lateinamerikanischen Staatenbund Mercosur auf ein Freihandelsabkommen geeinigt. Damit würden 95 Prozent der Ausfuhren in die Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay vom Zoll befreit, teilte das schweizerische Wirtschaftsministerium am Samstag mit. (…) Die Schweizer Grünen verlangten von der Regierung, das Abkommen bei einer Volksabstimmung vorzulegen. Verträge, die mit Ländern wie Brasilien abgeschlossen würden und die „grüne Lunge und wichtigste CO2-Senke der Welt“ bedrohten, müssten gestoppt werden können. Zudem brauche es wesentliche Verbesserungen zum Schutz des Regenwaldes und gegen die Vertreibung der indigenen Bevölkerung…“ Meldung vom 24.08.2019 beim Handelsblatt online und der weitere Verlauf. NEU: Schweizer Parlament lehnt Mercosur-Freihandelsabkommen ab: Linke und Bauern bringen den Efta-Pakt mit Mercosur ins Wanken. Streitpunkte sind Klima, Umweltschutz und Agrarmarkt weiterlesen »

Trotz Regenwaldbränden: Efta- und Mercosur-Staaten über Freihandel einig

schweizerische Campax-Petition "Kein Schweizer Freihandelsabkommen mit Amazonas-Zerstörer Bolsonaro!"

Schweizer Parlament lehnt Mercosur-Freihandelsabkommen ab: Linke und Bauern bringen den Efta-Pakt mit Mercosur ins Wanken. Streitpunkte sind Klima, Umweltschutz und Agrarmarkt
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Big Data bei der Polizei: (Nicht nur) Hessen sucht mit Palantir-Software (nicht nur) nach Gefährdern

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Kontrollverluste. Interventionen gegen ÜberwachungHessen läutet eine grundlegende Veränderung der Polizeiarbeit in Deutschland ein: Eine Software von Palantir verknüpft Datenbestände neu, wertet sie aus und soll etwa sogenannte Gefährder identifizieren. Dies ist nicht nur rechtlich fragwürdig, sondern dürfte weitreichende Folgen haben, schreibt der Kriminologe Tobias Singelnstein im Grundrechte-Report 2019. (…) Die Aufgabe der Software besteht dabei nicht darin, neue Daten zu erheben. Vielmehr führt sie bislang unverknüpfte Datenbestände der Polizei zusammen und wertet sie aus. Zu polizeiinternen Informationen über Kriminalfälle und Fahndungen kommen Verbindungsdaten aus der Telefonüberwachung, Inhalte ausgelesener Mobiltelefone, E-Mails, Social-Media-Daten und anderes mehr. Auf diese Weise kann »Hessen-Data« zum Beispiel Zusammenhänge zwischen verschiedenen Personen oder Ereignissen erkennen. Wer kennt sich? Wer wohnt nah beieinander? Zwischen welchen Ereignissen besteht vielleicht eine Verbindung?…“ Gastbeitrag von Tobias Singelnstein am 03.06.2019 bei Netzpolitik. Siehe dazu NEU: „Die Republik“ setzt sich gegen Palantir durch: Palantir kassiert vor einem Handelsgericht in der Schweiz eine Niederlage weiterlesen »

Dossier zur Palantir-Software bei der Polizei

Kontrollverluste. Interventionen gegen Überwachung

„Die Republik“ setzt sich gegen Palantir durch: Palantir kassiert vor einem Handelsgericht in der Schweiz eine Niederlage
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Schweizerisch-deutsche PROMAN AG will in der Bucht von Ohuira in Mexiko große Ammoniakfabrik bauen – Proteste auch gegen Angriffe auf die Umweltschützer*innen

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Widerstand des colectivo ecologico Aquí No gegen den Bau einer Ammoniakanlage in der Bucht von Ohuira, Sinaloa, Mexiko durch GPO„Eine Delegation von mexikanischen Aktivist:innen hat diese Woche in Deutschland eine Beschwerde gegen den Bau einer Chemiefabrik im Bundesstaat Sinaloa eingereicht. Das Projekt des schweizerisch-deutschen Konzerns Proman AG mit einer Tageskapazität von 2.200 Tonnen Ammoniak wird in der Bucht von Ohuira auf indigenem Territorium gebaut, mitten in einem Feuchtgebiet, das durch die Ramsar-Konvention geschützt ist. Diese 1971 im Iran unterzeichnete Konversation regelt global den Schutz von nachhaltigen Feuchtgebieten. Der Einsatz der Mitglieder der indigenen Yoreme-Gemeinden und des Umweltkollektivs „¡Aquí No!“ (Hier nicht!) wurde bisher von der mexikanischen Regierung ignoriert. Die Bauarbeiten konnten durch juristische Einsprachen um mehrere Jahre verzögert werden. Doch nach einer indigenen Befragung, bei der Dörfer, die nicht direkt betroffen sind, die direkt Betroffenen überstimmten, laufen die Bauarbeiten seit 2025 wieder…“ Beitrag von Philipp Gerber vom 28. März 2026 bei amerika21 – siehe mehr daraus und dazu NEU: Indigene Proteste stoppen deutsche Chemiefabrik in Mexiko: Nach einer Demostration blockieren Anwohner alle Zufahrten zum Werk in Topolobampo, Sinaloa. weiterlesen »

Dossier: Schweizerisch-deutsche PROMAN AG will in der Bucht von Ohuira in Mexiko große Ammoniakfabrik bauen – Proteste auch gegen Angriffe auf die Umweltschützer*innen

Widerstand des colectivo ecologico Aquí No gegen den Bau einer Ammoniakanlage in der Bucht von Ohuira, Sinaloa, Mexiko durch GPO

Indigene Proteste stoppen deutsche Chemiefabrik in Mexiko: Nach einer Demostration blockieren Anwohner alle Zufahrten zum Werk in Topolobampo, Sinaloa.
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In Mexiko mehren sich Morde an JournalistInnen – bundesweite Proteste fordern Aufklärung und ein Ende der Gewalt gegen Medienschaffende

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Mexiko: Aufruf zu bundesweiten Protesten gegen die Ermordungen der drei Journalisten„Nach der Ermordung von drei Journalisten innerhalb weniger Tage haben am Dienstag Proteste in 30 der 32 mexikanischen Bundesstaaten stattgefunden. Die 53-jährige Journalistin María de Lourdes Maldonado aus dem Bundesstaat Baja California ist das aktuellste Opfer gewesen. (…) Einige Tage vor ihrer Ermordung hatte Lourdes Maldonado an den Protesten gegen den Mord an ihrem Kollegen, dem Fotojournalisten Alfonso Margarito Martínez Esquivel, in Tijuana teilgenommen. Martínez, 49 Jahre alt, wurde am 17. Januar mit einem Kopfschuss vor seinem Haus in Tijuana getötet. (…) Eine Woche zuvor, am 10. Januar, wurde im Bundesstaat Veracruz José Luis Gamboa Arenas in der Nähe seines Hauses erstochen. Gamboa Arenas war Herausgeber der Online Zeitung Inforegio. (…) Nach Angaben der unabhängigen Organisation Articulo 19 wurden während der Regierung von Amlo seit 2018 27 Medienschaffende wegen ihrer journalistischen Arbeit ermordet.“ Beitrag von Leticia Hillenbrand vom 28. Januar 2022 bei amerika21 und leider weitere Opfer. NEU: Verbände verurteilen Serie von Attentaten in Mexiko: Neuer Mord an Journalisten Luis Ángel López Valdez, erneut eine Journalistin entführt und verschwunden weiterlesen »

Dossier zur Gewalt gegen Medienschaffende in Mexiko

Mexiko: Aufruf zu bundesweiten Protesten gegen die Ermordungen der drei Journalisten

Verbände verurteilen Serie von Attentaten in Mexiko: Neuer Mord an Journalisten Luis Ángel López Valdez, erneut eine Journalistin entführt und verschwunden
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Polizeigewalt in Ecuador bei Protesten von über 50 sozialen Organisationen und Gewerkschaften gegen Noboas Kürzungs- und Deregulierungsmaßnahmen

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Proteste in Ecuador von über 50 sozialen Organisationen und Gewerkschaften gegen Noboas Kürzungs- und Deregulierungsmaßnahmen am 13. März 2026Wir mobilisieren uns, weil das Land nicht weiter im Schatten von Angst und Unsicherheit leben kann. Während die Regierung Sicherheitspläne ankündigt, die in der Praxis nicht existieren, wurde Ecuador in eine unerträgliche Realität gedrängt: Es ist das gewalttätigste Land Lateinamerikas, das das Jahr 2025 mit mehr als 10.000 Morden und der höchsten Rate an gewaltsamen Todesfällen in seiner Geschichte abschloss. (…) Die Lohnerhöhung für Lehrkräfte und öffentliche Bedienstete ist kein Privileg: Sie ist eine dringende Maßnahme, um die Kaufkraft wiederherzustellen, die nach mehr als einem Jahrzehnt eingefrorener Löhne angesichts stetig steigender Lebenshaltungskosten verloren gegangen ist. Zu dieser Ungerechtigkeit kommt die zunehmende Arbeitsplatzunsicherheit hinzu, die durch rückschrittliche Reformen, Entlassungen und eine Politik verursacht wird, die die von Generationen von Arbeitnehmern errungenen Rechte schwächt…“ span. Meldung der Lehrergewerkschaft UNE mit Fotogalerie des Großdemonstrationsmarsches, der am 13. März 2026 gemeinsam mit mehr als 50 sozialen Organisationen stattfand und von der Polizeimassiv angegriffen wurde, siehe mehr dazu und NEU: Mehr Kinderarbeit, mehr Armut, mehr Proteste in Ecuador: Zuletzt landesweiter Marsch der Gewerkschaften am 13. Juni gegen die steigenden Kraftstoffpreise und Lebenshaltungskosten weiterlesen »

Dossier zu Polizeigewalt in Ecuador bei Protesten von über 50 sozialen Organisationen und Gewerkschaften gegen Noboas Kürzungs- und Deregulierungsmaßnahmen

Proteste in Ecuador von über 50 sozialen Organisationen und Gewerkschaften gegen Noboas Kürzungs- und Deregulierungsmaßnahmen am 13. März 2026

Mehr Kinderarbeit, mehr Armut, mehr Proteste in Ecuador: Zuletzt landesweiter Marsch der Gewerkschaften am 13. Juni gegen die steigenden Kraftstoffpreise und Lebenshaltungskosten
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Krieg im Iran und im Nahen Osten: Widerstand gegen Angriffe auf zivile Seeleute in der Straße von Hormus und „Todespapiere“ griechischer Reeder

Dossier

International Transport Workers' Federation (ITF): Seafarers, you are not alone - unions and employers worldwide stand ready to offer supportDie Internationale Transportarbeiter-Föderation (ITF) verurteilt die anhaltenden Angriffe auf zivile Seeleute, die in den eskalierenden Krieg im Iran und im Nahen Osten verwickelt sind, und warnt davor, dass die Beschäftigten der weltweiten Schifffahrtsbranche erneut direkt in die Schusslinie geraten. (…) Seit die Vereinigten Staaten von Amerika und Israel am 28. Februar die „Operation Epic Fury“ gegen den Iran gestartet haben, erhält ITF Seafarers’ Support täglich eine Vielzahl von Anfragen von Seeleuten, die Rat und Unterstützung suchen. Zu den häufigsten Anliegen der Seeleute gehören die Klärung ihrer Rechte und Schutzmaßnahmen, insbesondere im Zusammenhang mit Rückführungsanträgen und Fragen zu ihrem Recht, die Einfahrt in das Gebiet zu verweigern…“ engl. ITF-Meldung vom 5. März 2026 (maschinenübersetzt) und mehr dazu. NEU: ITF hofft auf ein echtes Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran – nach zuletzt drei getöteten indischen Seeleuten durch US-Raketenangriffe auf Handelsschiffe weiterlesen »

Dossier: Krieg im Iran und im Nahen Osten: Widerstand gegen Angriffe auf zivile Seeleute in der Straße von Hormus und „Todespapiere“ griechischer Reeder

International Transport Workers' Federation (ITF): Seafarers, you are not alone - unions and employers worldwide stand ready to offer support

ITF hofft auf ein echtes Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran – nach zuletzt drei getöteten indischen Seeleuten durch US-Raketenangriffe auf Handelsschiffe
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