Internationales

Frankreich: Aufruf der "gelben Westen" zum GeneralstreikIn dieser Rubrik dokumentieren wir internationale, v.a. gewerkschaftspolitische Meldungen, die wir über Kontakte, KooperationspartnerInnen bzw KorrespondentInnen bekommen oder recherchiert haben. Viele sind auf Englisch, manche in anderen Sprachen. Meist nicht woanders zu finden. Da wir stolz sind, fast alle Länder der Welt abzudecken, ist es nicht möglich, hier die wichtigsten Informationen abzubilden, oder diese gar regelmässig zu aktualisieren… Einen Einblick in unsere Arbeitsweise liefern am besten:

Übrigens: Internationale Nachrichten aus speziellen Branchen sind auch auf den jeweiligen Branchen-Seiten zu finden! Länderübergreifende Aktivitäten befinden sich zudem in unserer Rubrik Gewerkschaftsbewegung international. Und beachtet bitte, dass unsere Berichterstattung aus der Zeit vor 2012 in unserem Archiv befindet, ebenso umfangreich und auf allen Länderseiten spezifisch verlinkt!

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„Wir haben noch einen langen Weg vor uns“: Über Taiwans Migrationsregime seit den 1990er Jahren

Dossier

Migrants Empowerment Network in Taiwan (MENT)Taiwan öffnete 1989 erstmals die Grenzen für südostasiatische Wanderarbeiter und institutionalisierte deren Anwerbung drei Jahre später. Im Jahr 1999 wurde TIWA (Taiwan International Workers‘ Association) als erste lokale NRO gegründet, um die Interessen von Wanderarbeitern in Taiwan zu fördern. Im Jahr 2003 bildeten TIWA und andere Organisationen ein Bündnis, das später als MENT (Migrants Empowerment Network in Taiwan) bekannt wurde.  Es folgt ein Interview vom 6. September 2023 mit Chen Su-hsiang, Gründungsmitglied von TIWA, und Wu Jing-ru, die in den Anfangsjahren von TIWA dabei war. Su-hsiang und Jing-ru zeichnen nach, wie sich Taiwans Arbeitsmigrationspolitik im Laufe der Jahre verändert hat und welche Rolle die Forderungen der Wanderarbeiter sowie die Unterstützungsaktivitäten von TIWA und MENT bei dieser Entwicklung gespielt haben…“ engl. Interview von Samia Dinkelaker und Ralf Ruckus vom 4.3.2024 in Asian Labour Review und weitere Informationen. NEU: Taiwan: Stoppt das anhaltende Union Busting und Repressionen bei TaiDoc gegen filipinische Wanderarbeiterinnen nach ihrer Organisierung weiterlesen »

Dossier über Taiwans Migrationsregime und Arbeitsrechte

Migrants Empowerment Network in Taiwan (MENT)

Taiwan: Stoppt das anhaltende Union Busting und Repressionen bei TaiDoc gegen filipinische Wanderarbeiterinnen nach ihrer Organisierung
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Der pakistanische Bergarbeiterverband fordert gerichtliche Untersuchung nach Methanexplosion im Kohlebergwerk Sorange, tödlich für 40 Arbeiter und Rettungskräfte
APFUTU: All Pakistan Federation of United Trade Unions Der pakistanische Bergarbeiterverband „Pakistan Central Mines Labour Federation“ (PCMLF) hat nach der verheerenden Methangasexplosion im Kohlefeld Sorange bei Quetta, bei der mindestens 34 Bergleute ums Leben kamen, eine unabhängige gerichtliche Untersuchung sowie umfassende Reformen zur Verbesserung der Sicherheit im Bergbau gefordert. (…) Der Verband kritisierte die seiner Meinung nach anhaltende Missachtung der Sicherheitsvorschriften im Bergbau und erklärte, solche Vorfälle würden sich immer wieder ereignen, weil die bestehenden Gesetze nur unzureichend durchgesetzt würden. (…) Pakistans Bergbauindustrie müsse der Sicherheit der Arbeiter durch strengere Gesetze, regelmäßige Inspektionen und Rechenschaftspflicht Vorrang einräumen.“ engl. Meldung vom 1. August 2026 von Quetta Voice online – siehe auch die Stellungnahme der All Pakistan Federation of United Trade Unions (APFUTU) weiterlesen »

APFUTU: All Pakistan Federation of United Trade Unions

Der pakistanische Bergarbeiterverband fordert gerichtliche Untersuchung nach Methanexplosion im Kohlebergwerk Sorange, tödlich für 40 Arbeiter und Rettungskräfte
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Die europäische Mauer in der spanischen Exklave Ceuta: Wieder einmal erfolgreich gestürmt

Dossier

Grenze zur spanischen Exklave CeutaEtwa 500 Flüchtlingen aus dem subsaharischen Afrika gelang es in der letzten Woche, die europäische Mauer in der spanischen Exklave (sprich: Kolonialbesitzung in Afrika) Ceuta zu überwinden. Der kurze Videofilm „Cientos de subsaharianos entran en Ceuta“, am 16. Februar 2017 von Faro TV auf You Tube gepostet, zeigt ihre Ankuft, und – nicht zuletzt – die Freude über die gelungene Überwindung und über das Wiedersehen mit Freunden oder Familienangehörigen. Das ist der Unterschied zwischen EU und Trump. Der will an der Grenze eine Mauer bauen, die EU baut Festungsmauern gleich „im Feindesland“… Siehe Hintergründe und weitere „Stürmungen“. NEU: Ceuta: Die angebliche „Bedrohung“ durch 60.000 verzweifelte Menschen ist „abgewehrt“. Es bleiben namenlose 67 Tote und seltene aber brutale Einheit der EU (außer ES, IE, FR, LU und PT) weiterlesen »

Dossier: Die europäische Mauer in der spanischen Exklave Ceuta: Wieder einmal erfolgreich gestürmt

Grenze zur spanischen Exklave Ceuta

Ceuta: Die angebliche „Bedrohung“ durch 60.000 verzweifelte Menschen ist „abgewehrt“. Es bleiben namenlose 67 Tote und seltene aber brutale Einheit der EU (außer ES, IE, FR, LU und PT)
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Das Ende der Leiharbeit bei VW China war 2018 „fake news“ und ist es 2026 ebenfalls: Kolleg*innen von FAW-Volkswagen fordern immer noch Gleichbehandlung
Soliaktion Chefduzen mit chinesischen VW Leiharbeitern in Wolfsburg am 17.11.2017Wir haben eine Nachricht von den Zeitarbeitern der FAW-Volkswagen Automotive Co. in Changchun (China) erhalten. Darin weisen sie darauf hin, dass sie seit Jahren unter der Ausbeutung durch ein Joint Venture leiden, das von dem deutschen Volkswagen-Konzern unterstützt wird. Seit mehr als einem Jahrzehnt praktiziert FAW-Volkswagen ein diskriminierendes Zweiklassensystem bei der Beschäftigung. Zeitarbeitskräfte verrichten dieselbe Arbeit wie Festangestellte, erhalten jedoch nur etwa 40 % ihres Lohns. Die Gesamtsumme der den Tausenden betroffenen Arbeitnehmern vorenthaltenen Beträge wird auf mindestens mehr als 3,2 Milliarden RMB (mehr als 415 Millionen Euro) geschätzt. Viele haben zudem erhebliche Defizite bei den Pflichtbeiträgen zur Sozialversicherung erlitten, wobei einige Rückstände mehr als zehn Jahre zurückreichen…“ franz. Mitteilung der Gewerkschaft SUD Industrie am 25. Juli 2026 bei Laboursolidarity – siehe mehr daraus und die Hintergründe weiterlesen »

Soliaktion Chefduzen mit chinesischen VW Leiharbeitern in Wolfsburg am 17.11.2017

Das Ende der Leiharbeit bei VW China war 2018 „fake news“ und ist es 2026 ebenfalls: Kolleg*innen von FAW-Volkswagen fordern immer noch Gleichbehandlung
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Türkei: Versäumte Sicherheitsmaßnahmen, Arbeiter, die in den Tod geschickt werden … So verwandeln sich Wälder in Asche
Im Sommer 2017 die Waldbrände durch Bomben der türkischen armee ausgelöst, nähern sich den Städten„… Vor dem Waldbrand in Eskişehir, bei dem fünf Waldarbeiter und fünf AKUT-Freiwillige ums Leben kamen, hatten Waldarbeiter gegenüber unserer Zeitung erklärt, dass ihr Stundenlohn 53 Lira betrage. Mehmet Çak, der Vorsitzende der Gewerkschaft der vereinigten Land- und Forstarbeiter, mit dem wir über die Arbeitsbedingungen der Waldarbeiter sprachen, sagte, an der Situation habe sich nichts geändert. (…) Es gibt keine ausreichende Kontrolle. Man bekommt ein Paar Handschuhe, deren Nutzungsdauer bei einem Brand eigentlich abgelaufen ist, aber wir sehen, dass dieselben Handschuhe auch beim zweiten und dritten Brand noch verwendet werden. Ein Großteil der Ausrüstung traf manchmal erst ein, nachdem der Brand bereits gelöscht war. Das heißt: Durch unzureichende Ausrüstung und versäumte Sicherheitsmaßnahmen werden die Waldarbeiter wissentlich in den Tod geschickt“, sagte er…“ Aus dem türk. Artikel von Özlem Songül Abayoğlu vom 31.07.2026 in evrensel online – siehe mehr daraus und dazu weiterlesen »

Im Sommer 2017 die Waldbrände durch Bomben der türkischen armee ausgelöst, nähern sich den Städten

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Österreich: Ärztin Lisa-Maria Kellermayr durch Hass und Hetze von Impfgegnern und Versagen der Sicherheitsbehörden in den Freitod getrieben

Dossier

Ärztin Lisa-Maria KellermayrAm Freitagmorgen wurde die oberösterreichische Ärztin Lisa-Maria Kellermayr tot in ihrer Praxis aufgefunden worden. Nach massiven Drohungen von rechtsextremen Impfgegnern beging sie allem Anschein nach Selbstmord. Bereits Ende Juni hatte die Hausärztin angekündigt, ihre Praxis in Seewalchen zu schließen. Über sage und schreibe sieben Monate hinweg hatte sie Morddrohungen erhalten. Nachdem Polizei und Behörden nichts unternahmen, musste Kellermayr selbst für Sicherheitsmaßnahmen sorgen. (…) Mitte Juli erklärte sie, die enormen Kosten könne sie sich nicht mehr leisten und auch ihre Mitarbeiter könnten nicht mehr „unter normalen Umständen“ arbeiten. Deshalb schloss sie die Praxis zu dieser Zeit. Noch einen Tag vor ihrem Tod führte sie ein Interview mit dem Spiegel. Dort erklärte sie, wie wichtig die Praxis für sie war und wie sehr sie der Verlust schmerze…“ Beitrag von Markus Salzmann vom 2.8.2022 bei wsws („Österreich: Ärztin nimmt sich nach Drohungen von Impfgegnern das Leben“), eine gute Zusammenfassung des Sachverhats, siehe einige weitere Informationen und NEU: [Resümee und Aufruf] Zum 4. Todestag: Lisa-Maria Kellermayr und der Kampf gegen den digitalen Prügelmob weiterlesen »

Dossier: Österreich: Ärztin Lisa-Maria Kellermayr durch Hass und Hetze von Impfgegnern und Versagen der Sicherheitsbehörden in den Freitod getrieben

Ärztin Lisa-Maria Kellermayr

[Resümee und Aufruf] Zum 4. Todestag: Lisa-Maria Kellermayr und der Kampf gegen den digitalen Prügelmob
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Feuer in Griechenland: Polizisten im Überfluss – aber keine Feuerwehrleute – seit 2021 unverändert

Dossier

„Their policies burn our forests burn our lives... Only the people will save the people!" PAME zu Waldbränden in Griechenland im Sommer 2023„… Der Premierminister wandte sich am Donnerstagabend an die Bevölkerung. Kurz und bündig gab er zu, dass die Regierung diese Krise nicht bewältigen kann – und die Dinge dem Schicksal überlassen sind (…) Er versprach den Bürgern, die ihre Häuser zerstört sahen, und den Landwirten eine Entschädigung, ohne jedoch konkrete Angaben zu machen. (…) Es wurde berichtet, dass in diesem Jahr die Verträge von 5.000 saisonalen Feuerwehrleuten nicht verlängert wurden, obwohl sie einen wichtigen Beitrag zur Säuberung der Wälder, zur Öffnung von Wegen, zur Einrichtung von Brandabwehrzonen usw. leisten. Die Regierung hatte jedoch im Dezember angekündigt, 5.200 Polizisten einzustellen. Klare Prioritäten…“ Aus dem Beitrag von Georg Brzoska vom 7. August 2021 bei Griechenlandsoli – siehe dazu weitere Berichte und leider auch die Fortsetzung in 2023 und in 2024. NEU: „Feuerwehrleute gehen nicht zur Arbeit, um nach ihrem Tod zu „Helden“ erklärt zu werden“ (PAME) – doch die Waldbrände von 2026 (und die Regierung?) haben auf Kreta bereits 3 Tote verschuldet weiterlesen »

Dossier zu Feuern in Griechenland: Polizisten im Überfluss – aber keine Feuerwehrleute – seit 2021 unverändert

„Their policies burn our forests burn our lives... Only the people will save the people!" PAME zu Waldbränden in Griechenland im Sommer 2023

„Feuerwehrleute gehen nicht zur Arbeit, um nach ihrem Tod zu „Helden“ erklärt zu werden“ (PAME) – doch die Waldbrände von 2026 (und die Regierung?) haben auf Kreta bereits 3 Tote verschuldet
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„Wahlen zu gewinnen, ohne politische Macht aufzubauen, macht die Linke unfähig“ – was bedeutet der Sturz von Castillo in Peru?

Dossier

Peru: „Vacarlos a todos“ - sie sollen alle gehen, samt ihrer VerfassungPräsident Pedro Castillo wollte seiner Absetzung durch die Auflösung des Parlamentes zuvorkommen. Das ging schief. Jetzt sitzt er in Haft. (…) Damit endete der 17 Monate dauernde Machtkampf zwischen Castillo und dem Parlament zugunsten des Letzteren. (…) Der politisch unerfahrene Castillo hatte nicht nur keinen Rückhalt im Parlament, er vergraulte auch politische Verbündete, verschliss Minister im Wochentakt und stand zuletzt unter dem Verdacht der Korruption und Vorteilsnahme. Seine linken Vorhaben, sei es eine Steuerreform oder die Förderung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft, wichen dem Gezerre um Posten und Stimmen im Kongress. (…) Mit der Einsetzung der bisherigen Vizepräsidentin Dina Boluarte ist die demokratische Ordnung einstweilen wieder hergestellt. (…) Doch viele Peruaner empfinden es als Hohn, dass sich die Parlamentarier nun als Retter der Demokratie feiern. Eine große Mehrheit, 87 Prozent der Befragten, möchte auch die Abgeordneten loswerden. „Que se vayan todos“, alle sollen gehen. Dazu müsste der Kongress Neuwahlen zustimmen…“ Aus dem Artikel von Hildegard Willer am 8. Dezember 2022 bei der Informationsstelle Peru („Perus Präsident abgesetzt und verhaftet: Peru bleibt in der Dauerkrise“) – siehe weitere, auch zu den anschließenden Protesten, auf der Suche nach einer Antwort. NEU: Peru: Nationalfeiertag mit neuer Regierung und Protesten weiterlesen »

Dossier: Was bedeutet der Sturz von Castillo in Peru?

Peru: „Vacarlos a todos“ - sie sollen alle gehen, samt ihrer Verfassung

Peru: Nationalfeiertag mit neuer Regierung und Protesten
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Feuer kann kein Geschäft sein: Feuerwehrleute und v.a. Waldbrandbekämpfer in Spanien als prekäres, zeitlich befristetes Leihpersonal

Dossier

Spanien: Die Gewerkschaften FeSMC-UGT Soria, CCOO Soria und SORIA CGT kritisieren die prekären Arbeitsbedingungen der WaldbrandbekämpferSpanien wird weiter von verheerenden Waldbränden heimgesucht. Gegenwärtig wüten drei Mal so viele wie sonst zu dieser Jahreszeit. Das ist nicht nur eine Folge des Klimawandels, auch die mangelhafte Prävention der Brände sowie der schlechte personelle und materielle Zustand der Feuerwehr sind Ursachen. Mitten in der Saison sind die Waldbrandbekämpfer in Madrid deswegen in den Streik getreten (…) Laut einem Tarifvertrag von 2008 erhalten Beschäftigte lediglich rund 1.300 Euro netto im Monat – nur etwa hundert Euro über dem Mindestlohn. Zudem wurde die Feuerwehr privatisiert und ausgelagert. (…) Rund 40 Prozent der Beschäftigten würden nur drei Monate arbeiten und müssten den Rest des Jahres eine andere Arbeit suchen. In diesen Tagen wurden in der spanischen Presse mehrere Berichte über die miserablen Arbeitsbedingungen der Feuerwehrleute publik: 24-Stunden-Schichten, verdorbenes Essen und Überlastung durch das Nichteinhalten der Pausen. Das führt auch zu einer Zunahme tödlicher Unfälle…“ Aus dem Artikel von Carmela Negrete in der jungen Welt vom 20.08.2025 („Feuerwehrleute am Limit“), siehe mehr Informationen und NEU: Rechte Zündler: Madrid droht Feuerwehrleuten, weil sie Grossbrände bekämpfen weiterlesen »

Dossier zu Feuerwehrleuten/Waldbrandbekämpfern in Spanien als prekäres, zeitlich befristetes Leihpersonal

Spanien: Die Gewerkschaften FeSMC-UGT Soria, CCOO Soria und SORIA CGT kritisieren die prekären Arbeitsbedingungen der Waldbrandbekämpfer

Rechte Zündler: Madrid droht Feuerwehrleuten, weil sie Grossbrände bekämpfen
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In Südamerika werden die Widersprüche (deutscher) Klimapolitik deutlich: Es geht um Rohstoffe und die Energiewende

Dossier

Buch "Imperiale Lebensweise" von Ulrich Brand und Markus Wissen„… Freihandel, Klimaschutz und Rohstoffe: Wohl kein anderer Kontinent wurde in den vergangenen Monaten von der deutschen Politik so umworben wie Südamerika. Die Charmeoffensive hat einen existenziellen Hintergrund: Die Länder verfügen über begehrte Rohstoffe, seltene Erden und können grünen Wasserstoff für die deutsche Energiewende herstellen. Zugleich wehren sich lokale und indigene Gemeinschaften gegen eine Politik der reinen Rohstoffausbeutung ohne Rücksicht auf Mensch und Natur. (…) Plötzlich ist Südamerika wichtig geworden als Produzent von Nahrungsmitteln und Lieferant von Kupfer, Eisenerz, Bauxit und Lithium für die Batterieproduktion. Knapp zwei Drittel der weltweiten Lithium-Reserven befinden sich in der Andenregion von Bolivien, Argentinien und Chile. Brasilien als größte Volkswirtschaft der Region wird besonders von der deutschen Regierung umgarnt…“ Beitrag von Susann Kreutzmann vom 10. Juli 2023 im MiGAZIN und dazu NEU: Strahlende Zukunft: Brasilien will ins Geschäft mit seltenen Erden einsteigen. Konzerne stehen Schlange. Die Umweltauswirkungen werden kaum beachtet weiterlesen »

Dossier: In Südamerika werden die Widersprüche (deutscher) Klimapolitik deutlich

Buch "Imperiale Lebensweise" von Ulrich Brand und Markus Wissen

Strahlende Zukunft: Brasilien will ins Geschäft mit seltenen Erden einsteigen. Konzerne stehen Schlange. Die Umweltauswirkungen werden kaum beachtet
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Festnahmen, Tränengas und Tote bei immer breiteren Protesten zur Jahreswende 2025/26 in Iran – und nun „Befreiung“ durch einen Krieg?

Dossier

Massenproteste im Iran 2017/2018: Gegen Teuerung. Gegen die neoliberale PolitikSeit dem 28. Dezember protestieren Menschen in Teheran erneut gegen die wirtschaftliche Lage im Land. Auslöser ist der anhaltende Absturz der iranischen Währung Rial, die am Sonntag einen neuen Tiefstand erreicht hat. (…) Im Verlauf dieser Entwicklungen schlossen zahlreiche Basarhändler*innen am Sonntag ihre Geschäfte und gingen zu Protesten auf die Straße. (…) Die Proteste weiteten sich am Montag auf zentrale Gebiete der Hauptstadt aus. Bilder und Videos in den sozialen Netzwerken zeigen die starke Beteiligung der Bevölkerung und der Basarhändler*innen aus den wichtigen Wirtschaftssektoren Teherans. Die Demonstrant*innen rufen Parolen gegen die Wirtschaftspolitik der Regierung sowie teilweise gegen das gesamte Regime. Zudem zeigen die Bilder die Präsenz der Bereitschaftspolizei sowie von Sondereinheiten der iranischen Polizei auf den Straßen der Hauptstadt. Augenzeugen berichten von Tränengaseinsätzen und eskalierender Gewalt durch die Sicherheitskräfte…“ Beitrag von Pooyan Mokari vom 29. Dezember 2025 in IranJournal („Proteste gegen die Wirtschaftskrise in Iran“) und mehr dazu. NEU: In der iranischen Stadt Isfahan gehen Menschen gegen die Hinrichtung von Demonstranten auf die Straße. Eine junge Frau wird dabei laut Augenzeugen erschossen weiterlesen »

Dossier: Festnahmen, Tränengas und Tote bei immer breiteren Protesten zur Jahreswende 2025/26 in Iran – und nun „Befreiung“ durch einen Krieg?

Massenproteste im Iran 2017/2018: Gegen Teuerung. Gegen die neoliberale Politik

In der iranischen Stadt Isfahan gehen Menschen gegen die Hinrichtung von Demonstranten auf die Straße. Eine junge Frau wird dabei laut Augenzeugen erschossen
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Kommt der Mord an Victor Jara endlich vor Gericht?

Dossier

Victor JaraBeinahe 40 Jahre nach seiner Ermordung wird “der Fall Victor Jara” wohl noch vor Gericht kommen: Zum Jahresende hat ein chilenisches Gericht die Festnahme von 8 früheren Offizieren angeordnet, unter dem Verdacht der Beteiligung an der Ermordung Victor Jaras. In dem engl. Bericht “Chile: ex-officers to stand trial for Jara murder“ am 01. Januar 2013 beim World War 4 Report wird darauf verwiesen, dass vier der acht Offiziere von der US-Armee an der School of Americas ausgebildet worden waren… Siehe dazu NEU: Chile fasst letzten Verurteilten im Mordfall Víctor Jara: Der Ex-Militär Nelson Haase war seit 2023 auf der Flucht vor der Justiz weiterlesen »

Dossier: Kommt der Mord an Victor Jara endlich vor Gericht?

Victor Jara

Chile fasst letzten Verurteilten im Mordfall Víctor Jara: Der Ex-Militär Nelson Haase war seit 2023 auf der Flucht vor der Justiz
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Die japanische Eisenbahngewerkschaft Doro Chiba setzt den Kampf gegen Privatisierung und Entlassungen von 1985 fort

Dossier

Demonstration in dem Hibiya-Park, der sich in der Naehe des Obergerichts Tokio befindet, am 19.9.2025, an der Spitze Michitoshi Seki (Vorsitzender von Doro-Chiba)„Starting National Railway Workers Struggle Anew“ vom 14. Februar 2016 ist die Resolution des landesweiten Kongresses, den die alternative Eisenbahngewerkschaft Doro Chiba organisiert hatte, um die politischen Schlussfolgerungen aus dem Urteil des Obersten Gerichtshofes vom Juni vergangenen Jahres zu ziehen – in dem einzelne der 1047 Entlassungen aus Anlass der Privatisierung der japanischen Eisenbahnen (JNR: Japan National Railway) als ungerechtfertigt beurteilt wurden, während aber das gesamte Privatisierungsgesetz als legal betrachtet wurde. In der Resolution wird beschlossen, nachdem die Petitionskampagne vor dem erwähnten Urteil über 100.000 Unterschriften als Ergebnis hatte, den Kampf gegen die gesamte Privatisierungspolitik fortzuführen. Dabei wird insbesondere darauf abgehoben, das auch und gerade infolge der Privatisierungspolitik heute 40% der arbeitenden Menschen Japans mit bis zu maximal 885 US Dollar im Monat auskommen müssen, was zum Leben definitiv nicht reicht – es wird aber auch auf diverse Unfälle im privatisierten Nahverkehr hingewiesen. Siehe die Resolution von 2016 im engl. Volltext und nun die Fortsetzung: Harter Rückschlag in der Berufungsverhandlung gegen die Entlassungen bei der Japanischen Staatsbahn durch einen neu eingesetzten vorsitzenden Richter weiterlesen »

Dossier: Die japanische Eisenbahngewerkschaft Doro Chiba setzt den Kampf gegen Privatisierung und Entlassungen von 1985 fort

Demonstration in dem Hibiya-Park, der sich in der Naehe des Obergerichts Tokio befindet, am 19.9.2025, an der Spitze Michitoshi Seki (Vorsitzender von Doro-Chiba)

Harter Rückschlag in der Berufungsverhandlung gegen die Entlassungen bei der Japanischen Staatsbahn durch einen neu eingesetzten vorsitzenden Richter
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Tödliche Waldbrandsaison 2026 in Frankreich: Feuerwehrleute am Limit – ein Beruf am Ende seiner Kräfte
Brûlons le Capitalisme, pas les Forêts - Lass uns den Kapitalsmus verbrennen, nicht die Wälder (Gewerkschaft Solidaires in Frankreich)Seit Beginn des Sommers sind drei Kollegen im Einsatz ums Leben gekommen. Vor Ort macht sich in den Feuerwachen zunehmende Erschöpfung breit, während die Behörden selbst mittlerweile das beispiellose Ausmaß der Krise anerkennen. Die CFDT SDIS weist darauf hin, dass Würdigungen nicht mehr ausreichen: Es werden Mittel benötigt. Zwei 34-jährige Feuerwehrleute sind am 21. Juli ums Leben gekommen, als sie bei der Bekämpfung eines besonders heftigen Kiefernwaldbrands in der Nähe des Flughafens von Bordeaux in ihrem Tankwagen eingeschlossen wurden. Ein dritter Kollege ist seit Beginn des Sommers ums Leben gekommen. Im Zuge dieser erneuten Tragödie haben sich sowohl Berufs- als auch Freiwillige Feuerwehrleute in der Presse zu Wort gemeldet: Erschöpfung, Personalmangel, unzureichende Ausrüstung…“ franz. Meldung der Cfdt Sdis (Feuerwehr- und Rettungsdienste) vom 24. Juli 2026 mit Video – siehe mehr zum gar nicht so neuen Problem weiterlesen »

Brûlons le Capitalisme, pas les Forêts - Lass uns den Kapitalsmus verbrennen, nicht die Wälder (Gewerkschaft Solidaires in Frankreich)

Tödliche Waldbrandsaison 2026 in Frankreich: Feuerwehrleute am Limit – ein Beruf am Ende seiner Kräfte
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Durch die EU erzwungene Wasserprivatisierung in Griechenland: Einstweilen verhindert. Aber wie lange?

Dossier

Durch die EU erzwungene Wasserprivatisierung in GriechenlandNicht nur „ver.di unterstützt gemeinsam mit dem Europäischen Gewerkschaftsverband für den Öffentlichen Dienst (EGÖD) ein Referendum gegen Wasserprivatisierung, das am Sonntag, dem 18. Mai 2014, in Thessaloniki durchgeführt wird. Hintergrund ist, dass die griechische Regierung die Privatisierung der Wasserwirtschaftsunternehmen in Athen und Thessaloniki vorantreibt, um Geld zu akquirieren und damit zur Senkung des Staatsdefizits beizutragen. Die Privatisierung von öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen ist Teil der Vereinbarung zwischen der Troika und der griechischen Regierung…“ Siehe hier weitere Beiträge zu weiteren Kämpfen und NEU: [Kundgebung am 29.7.26 vor dem Parlament in Athen] Nein zum Gesetzentwurf „Trojanisches Pferd“ zur Kommerzialisierung des Wassers! weiterlesen »

Dossier zur Wasserprivatisierung in Griechenland

Durch die EU erzwungene Wasserprivatisierung in Griechenland

[Kundgebung am 29.7.26 vor dem Parlament in Athen] Nein zum Gesetzentwurf „Trojanisches Pferd“ zur Kommerzialisierung des Wassers!
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