[Mit dem LabourNet-Discount-Code] Das April-2026-Shirt von Working Class History/dna: Glück auf! (Rote Ruhr Armee 1920)
„Im April 1920 kam es zur Niederschlagung der Roten Ruhr Armee. Sie war die bisher letzte revolutionäre Massenbewegung in Deutschland und zählte etwa 50.000 bewaffnete Arbeiter. Als Reaktion auf den rechtsradikalen Lüttwitz-Kapp-Putsch kam es im März zuerst zu einem Generalstreik der nahezu gesamten deutschen Arbeiterschaft. In Sachsen, Thüringen und besonders im Ruhrgebiet wurde dann versucht, den Generalstreik zur „proletarischen Revolution“ voranzutreiben bzw. die gescheiterte Revolution von 1918/1918 zu vollenden. Nach heftigen Kämpfen mit Reichswehreinheiten und mit der Sicherheitspolizei beherrschte die Rote Ruhr Armee das rheinisch-westfälische Industrierevier. Am 2. April entsandte die sozialdemokratische (SPD) Regierung Truppen der Reichswehr zur Niederschlagung des Arbeiteraufstands und das, obwohl sich in diesen Einheiten genau jene protofaschistischen Kräfte befanden, die nur wenige Tage zuvor den rechtsextremen Putsch gegen die SPD unterstützt und daran teilgenommen hatten. Mindestens 1.000 Teilnehmer des Aufstands wurden bis zum Ende der Kämpfe am 12. April massakriert. (…) Die Rote Ruhr Armee war dezentral über in zahlreichen Ruhrstädten gebildete voneinander unabhängige Vollzugsräte organisiert...“ Siehe mehr Informationen zur Geschichte und Bestellung im Dossier zur dankenswerten Aktion – auch zur Unterstützung unserer Arbeit!
[Argentinien] Die Leugnung des Klimawandels und die Krise der Gewerkschaften: Macht, Arbeit und ökologische Chancen
„Die Leugnung des Klimawandels kann nicht einfach als ideologische Haltung oder ein Mangel an wissenschaftlichen Informationen verstanden werden. In ihrer heutigen Form wirkt sie als Herrschaftstechnik, als Regierungsform, die Worte, Wahrnehmungen und soziale Beziehungen so umgestaltet, dass die Idee des Gemeinwohls an sich außer Kraft gesetzt wird. Ihr Ziel ist es nicht, zu überzeugen, sondern zu desorganisieren. Ihr Ziel ist nicht der Konsens, sondern die Verhinderung kollektiven Handelns. Das Argentinien unter Mileis Regierung bietet ein besonders extremes Beispiel für diese Logik. (…) Diese Machttechnik basiert nicht auf Ignoranz, sondern auf sozialer Erschöpfung. Sie beutet die Politikverdrossenheit, arbeitsplatzbezogene Ängste und Gefühle der Entfremdung aus, die große Teile der Arbeiter:innen erfasst hat. (…) Die Reaktion der Gewerkschaften gestaltet sich allerdings weitgehend zurückhaltend, unkoordiniert und uneinheitlich. Grund dafür ist die Erosion ihres eigenen Interpretationsrahmens: In einer Zeit, in der die Produktion selbst zum Teil des Problems geworden ist, interpretieren die Gewerkschaften die Welt weiterhin durch die Brille produktivistischer Kategorien…“ Artikel von Sol Klas und Gerardo Juara – aus dem Spanischen übersetzt von Elsa Steenbuck und Anne Tittor – wir danken der express-Redaktion und verweisen auf Hintergründe im Beitrag
16. Branchen » Dienstleistungen, privat und Öffentlicher Dienst » Gesundheitswesen » Konflikte und Arbeitskämpfe im Gesundheitswesen in diversen Kliniken » Charité Berlin » Belegschaftszeitung: „Vitamin C“ – Das Betriebsflugblatt der RSO an der Charité
*** Unterstütze das LabourNet auch durch den Kauf solidarischer Textilien auf www.dna-merch.de ! Mit dem Gutschein-Code LN20XX erhältst Du nicht nur du 5% Rabatt, sondern auch wir 5% des Nettopreises als Spende! ***
AKTUELL BEI LABOURNET.TV: Erzwingungsstreik beginnt!
„Am 26. und 27. März 2026 haben die Beschäftigten der Vivantes Töchter in Berlin erneut gestreikt. Vivantes hat gerichtlich durchgesetzt, dass während des Warnstreiks in der Sterilisation so viel Personal da sein muss, wie wenn nicht gestreikt wird. Damit wurde in einem landeseigenen Krankenhaus mit Hilfe hochbezahlter Anwälte de facto das Streikrecht ausgehebelt. Bei der Kundgebung vor dem Abgeordnetenhaus am 26. März wurde das Ergebnis der Urabstimmung verkündet: 98,2 Prozent der Kolleg*innen haben dafür gestimmt, so lange zu streiken, bis ihre Forderungen durchgesetzt sind. „Wir warten darauf, dass Kai Wegner sein Versprechen einlöst.“ (aus dem Video) Der unbefristete Erzwingungsstreik beginnt am 15. April 2026. Hier ein Aufruf, die Streikkasse der Kolleg*innen aufzufüllen.“ Video von labournet.tv (BRD 2026, 4 min)
Treffpunkt für Ungehorsame, mit und ohne Job, basisnah, gesellschaftskritisch
The meeting point for all left-wing trade unionists, both waged and unwaged
Le point de rencontres de tous les militants syndicaux progressistes, qu`ils aient ou non un emploi
Spenden willkommen unter IBAN DE 76430609674033739600