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Nach Venezuela nimmt Trump Kuba ins Visier: Der Stopp aller Öllieferungen soll die Insel in die Knie zwingen

Dossier

Kampagne gegen die Blockade Kubas durch die USANach Venezuela nimmt Trump Kuba ins Visier. Der Stopp aller Öllieferungen soll die Insel in die Knie zwingen. Kann Havanna dem standhalten? Eine Woche nach den völkerrechtswidrigen Angriffen auf Venezuela und der Entführung von Präsident Nicolás Maduro hat US-Präsident Donald Trump nun dessen wichtigsten Verbündeten Kuba ins Visier genommen. In einem Post auf seiner Social-Media-Plattform „Truth Social“ forderte Trump am Sonntag die Regierung in Havanna, auf „einen Deal zu machen, bevor es zu spät ist“. Was dieser „Deal“ beinhalten sollte oder was passiert, wenn Kuba sich weigert, ließ er offen. Dafür hielt er die Idee für gut, US-Außenminister Marco Rubio zum Präsidenten Kubas zu machen… “ Eine Analyse von Marcel Kunzmann vom 12. Januar 2026 in Telepolis externer Link („Trumps nächstes Ziel: Kommt nach Venezuela jetzt Kuba?“) und mehr dazu:

  • Auch die Zivilgesellschaft in den USA stärkt Solidarität mit Kuba: Nach dem Konvoi Nuestra America verstärkt sich die Soliarbeit, auch der demokratischen Abgeordneten im US-Kongress New
    „… In den USA wächst der Widerstand gegen die US-Politik gegenüber Kuba seit der Verhängung einer Ölblockade durch die Trump-Regierung. Vor allem in der Zivilgesellschaft nehmen die Aktivitäten zu. Die größte weltweite Aufmerksamkeit erhielt der Nuestra America Convoy, der in den USA durch die Initiative mehrerer Organisationen seinen Anfang nahm, darunter Progressive International, Peoples Forum, Codepink und National Network on Cuba (NNOC). Mit Schiffen und Flugzeugen wurden von über 600 Aktivisten auch aus anderen Staaten dringend benötigte Hilfsgüter nach Kuba transportiert. Ebenso wichtig war dieser Konvoi als symbolische Aktion der Solidarität und zeigte deutlich „Kuba ist nicht allein“. Codepink schreibt im jüngsten Newsletter: „Nun sind wir mit schwerem Herzen zurück, denn ein Teil von uns ist noch immer in Kuba. Bei den Menschen, die wir getroffen haben, bei den Geschichten, die wir mit uns tragen. Aber wir sind entschlossener denn je, uns zu organisieren, unsere Stimme zu erheben und weiterhin präsent zu sein.“ Nach ihrer Einschätzung lenkte der Konvoi die weltweite Aufmerksamkeit auf Kubas Notlage und die Grausamkeit der Treibstoffblockade. Und sie hoffen, dass diese gestiegene öffentliche Aufmerksamkeit US-Präsident Donald Trump dazu bewogen hat, die Ankunft eines weiteren Öltankers aus Russland nicht zu behindern. Codepink und Partnerorganisationen planen bereits die Rückkehr mit weiteren lebensnotwendigen Gütern für die kubanische Bevölkerung. (…)
    Unterdessen haben demokratische Abgeordnete im US-Kongress zwei Gesetzesentwürfe vorgelegt. Der erste lautet „United States-Cuba Trade Act of 2026“ und wurde von dem Abgeordneten Jim McGovern vorgelegt. Er war bereits während der Obama-Präsidentschaft an den Gesprächen zur Normalisierung der Beziehungen zwischen den USA und Kuba beteiligt. Ein ähnlicher Gesetzentwurf wurde im Senat mit dem Titel „United States-Cuba Trade Act of 2025“ vorgelegt. Auch er wurde von Demokraten eingereicht und fordert ebenfalls eine Entspannung zwischen beiden Ländern. (…)
    Die beiden Gesetzesvorlagen würden die wichtigsten gesetzlichen Grundlagen der US-Blockade gegen Kuba aufheben sowie spezifische Handelsbeschränkungen beseitigen. Gleichzeitig würden die Gesetzesvorschläge Telekommunikationsgeschäfte erlauben, die Regulierung legaler Reisen von US-Bürgern nach Kuba verbieten, kubanischen Produkten die üblichen Handelsbeziehungen ermöglichen und Obergrenzen untersagen. Um diese legislativen Initiativen zu unterstützen, haben die Democratic Socialists of America ein hilfreiches Tool entwickelt, mit dem US-Bürger ganz einfach ihre Abgeordneten direkt anschreiben und sie zum Handeln für Kuba auffordern können. Zum selben Zweck wollen Aktivisten von Codepink am 14. April „durch die Gänge des US-Kapitols gehen, um mit Kongressabgeordneten und ihren Mitarbeitern zu sprechen und dringende Maßnahmen für Kuba zu fordern“. Auch wenn die Erfolgsaussichten der beiden Anträge gering sind, der innenpolitische Druck ist erhöht.“
    Beitrag von Edgar Göll vom 6. April 2026 bei amerika21 externer Link  („Zivilgesellschaft in den USA stärkt Solidarität mit Kuba“), siehe auch:

    • Leben auf Kuba immer prekärer: Selbst die knappe Grundversorgung ist nicht mehr garantiert
      Extreme Armut, fehlende Medikamente, nur noch stundenweise Strom – auf der Karibikinsel hat das doppelte US-Embargo die Probleme potenziert…“ Artikel von Knut Henkel vom 7.4.2026 in der taz online externer Link
  • Gewerkschaften müssen sich dagegen wenden, dass Kuba und das Völkerrecht angegriffen werden, fordert Luis Sergio (»Gewerkschafter:innen für Kuba«) 
    Im Interview von Gitta Düperthal in der jungen Welt vom 26. März 2026 externer Link („Wurde die internationale Solidarität vernachlässigt?“) fordert der IG-Metall-Gesamtbetriebsratsvorsitzender und Gewerkschaftssekretär in Offenbach, Luis Sergio, von den Gewerkschaften, dass diese sich dagegen wenden, dass Kuba und das Völkerrecht angegriffen werden: „… Kuba muss auch als politisches System überleben können. Wir wollen humanitäre Hilfe leisten und Spenden für die Solaranlagen sammeln. Das ist anspruchsvoll, denn gewerkschaftliche Solidaritätsarbeit, wie wir sie aus den 1980er Jahren kennen, existiert kaum mehr. Wir müssen völlig neu anfangen. (…) Mit wenigen Ausnahmen, wie etwa dem Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall in Berlin, ist unsere gewerkschaftliche Solidaritätsarbeit nahezu am Boden. Wir müssen jetzt den Anstoß geben. Die Solidarität mit Kuba kann Anlass sein, wieder Alternativen zum Kapitalismus zu diskutieren. (…) Wir müssen das Thema »Internationale Solidarität« insbesondere auch bei der IG-Metall-Jugend verankern, damit es zu Bewegung kommt: Kolleginnen und Kollegen in gewerkschaftlicher Perspektive international zusammenführen, Begegnungen ermöglichen, Hoffnung verbreiten. Damit sie sich ein Bild von Kuba und den kubanischen Gewerkschaften machen. Wegen der Bedrohungslage müssen wir schnell handeln. (…) Wir müssen wieder eine kämpferische Gewerkschaft werden, ganz praktisch. Der 1. Mai steht an. Jede einzelne Gewerkschafterin und jeder Gewerkschafter kann Geld für Kuba sammeln. Wir müssen Gegenwehr dazu entwickeln, dass die herrschenden Kräfte das Völkerrecht aushebeln. Wir können den Attacken gegen die internationale Ordnung nicht länger zusehen, wenn jetzt nach Gaza, Venezuela und dem Iran schließlich auch Kuba angegriffen wird. Damit hängt auch der wirtschaftliche Kahlschlag zusammen. Wir wollen unseren Gewerkschaftstagsbeschluss von 2023, »US-Wirtschaftsblockade beenden – Wirtschaftsbeziehungen nachhaltig ausbauen«, umsetzen. Am Donnerstag läuft dazu unsere Veranstaltung »Kuba im Würgegriff Trumpscher Weltmachtfantasien – Solidarität mit Kuba!«.“
    Luis Sergio ist IG-Metall-Gesamtbetriebsratsvorsitzender und Gewerkschaftssekretär in Offenbach und Mitbegründer von »Gewerkschafter:innen für Kuba«, siehe dazu:

    • Gründung der Initiative „Gewerkschafter:innen für Cuba“
      Am Freitag 20.3.2026 konstituiert sich die neu gegründete, bundesweite Initiative „Gewerkschafter:innen für Kuba“ im Frankfurter Gewerkschaftshaus.
      84 Erstunterzeichner:innen aus den DGB-Gewerkschaften IG Metall, ver.di, IG BAU, GEW, EVG und NGG haben sich zu dieser Initiative zusammengeschlossen, um der Solidarität mit den kubanischen Arbeiter:innen und ihren Gewerkschaften neue Energie zu geben und Spenden für „Mehr Solarenergie für Kuba – JETZT!“ zu sammeln.
      Unsere Initiative arbeitet dabei eng zusammen mit dem Frankfurter „Netzwerk InterRed e.V.“, das mit den Spendengeldern Solaranlagen mit Stromspeichern in Kuba realisiert, um der allumfassenden Energie-Blockade der USA etwas entgegenzusetzen. (…)
      Unsere Initiative „GewerkschafterInnen für Kuba“ ist bundesweit organsiert und will in Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Verein Netzwerk InterRed Cooperación e.V., Frankfurt a.M., (www.InterRed-org.de) die Installation von Solaranlagen auf Dächern öffentlicher Einrichtungen und Betrieben unmittelbar fördern. Deshalb bitten wir um Spenden auf das Konto:
      Netzwerk InterRed Cooperación e.V.
      STICHWORT: Solar.Cuba.Gewerkschaft
      Bank für Sozialwirtschaft
      DE15 3702 0500 0007 6002 00
      InterRed e.V. hat in den letzten Jahren schon erfolgreich Solaranlagen für kubanische Betriebe im Medizinsektor organisiert und mit kubanischen Partnern erfolgreich umgesetzt. Die Erfolge sind nachweisbar. Diese Praxis erleichtert die Umsetzung von weiteren spendenfinanzierten Projekten auch jetzt! Jede persönliche Spende ist steuerlich absetzbar.“ Pressemitteilung vom 18.3.2026 der IG Metall Frankfurt externer Link
    • Gewerkschafter:innen für Kuba. Gemeinsam gegen die US-Blockade!
      Am 20. März trafen sich Gewerkschafter:innen in Frankfurt und gründeten die Initiative „Gewerkschafter: innen für Kuba. Gemeinsam gegen die US-Blockade! Solidarität gewinnt!“ ++ eines der Vorhaben: „Mehr Solarenergie für Kuba – JETZT!“ Norbert Heckl war dabei…“ Bericht vom 26.03.2026 auf kommunisten.de externer Link
    • Gründungsaufruf_mit ErstunterzeichnerInnen_final externer Link
    • https://interred-org.de/ externer Link
    • Gewerkschafter für Kuba: Initiative von Gewerkschaftern will konkrete Unterstützung für das sozialistische Kuba organisieren
      Infolge der verschärften US-Blockade, die nun auch sämtliche Ölimporte nach Kuba unterbinden soll, wächst vor allem im globalen Süden die Kritik an Washingtons Sanktionspolitik. Während EU und Bundesregierung zu dieser Eskalation schweigen, formiert sich in Deutschland eine gewerkschaftliche Initiative: Mit »GewerkschafterInnen für Kuba« wollen Gewerkschafter aus verschiedenen Branchen und DGB-Gewerkschaften öffentlich Stellung beziehen. In ihrem Gründungsaufruf schreiben die Initiatoren, dass die US-Regierung die Revolution stürzen will, um die alten kapitalistischen Produktionsbedingungen und Eigentumsverhältnisse wiederherzustellen. Mit einer umfangreichen Spendenkampagne in Kooperation mit den Gewerkschaften auf der Karibikinsel soll die Unterstützung über reine Symbolpolitik hinausgehen und einen Beitrag zum Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energieträger liefern…“ Artikel von Kurt Terstegen in der jungen Welt vom 12.02.2026 externer Link
  • Kuba heilt die Welt: Weiße Kittel aus Kuba
    USA wollen internationale Gesundheitsbrigaden eindämmen: Manche Staaten knicken ein, andere beugen sich nicht
    US-Präsident Donald Trump lässt seine Soldateska nicht nur Zivilisten, Schulen und Krankenhäuser bombardieren, er gefährdet zudem Gesundheit und Leben unzähliger Patienten in Regionen, die auf die Hilfe kubanischer Ärzte angewiesen sind. Doch während sich in Lateinamerika und in der Karibik mehrere Länder dem Druck der US-Regierung beugten und die medizinische Kooperation mit Kuba beendeten, kündigte Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum am Mittwoch (Ortszeit) an, dass ihr Land die Zusammenarbeit fortsetzen werde. Auch die süditalienische Region Kalabrien, Barbados und weitere Länder trotzen Washingtons Erpressungsversuchen und erklärten: »Die weißen Kittel aus Kuba bleiben.« Die mexikanische Regierung verwies vor allem auf die konkrete Notwendigkeit der Versorgung in ländlichen und strukturschwachen Regionen. (…)
    Kubas medizinische Missionen gelten als einzigartiges Modell der Süd-Süd-Kooperation. Seit der ersten Entsendung nach Algerien im Jahr 1963 haben mehr als 600.000 Fachkräfte in 165 Nationen gearbeitet. Das Henry-Reeve-Kontingent leistet Katastrophenhilfe. Die Operación Milagro hat Hunderttausenden in Lateinamerika und in der Karibik ihr Augenlicht zurückgegeben. In Jamaika etwa profitierten 25.000 Patienten von dieser kostenlosen Behandlung. Auf dem Höhepunkt der Coronapandemie entsandte Kuba mehr medizinisches Personal in Länder mit niedrigem Einkommen als alle G7-Staaten zusammen
    …“ Artikel von Volker Hermsdorf in der jungen Welt vom 27.03.2026 externer Link
  • Kuba zwischen Energiekrise, Trumps Drohungen militärischer Aggression sowie weltweiter Solidarität, Hilfsgütern und Solarkraft
    • Kuba reagiert auf Trumps Drohungen und bereitet sich auf militärische Aggression vor
      Washington/Havanna. Kubas stellvertretender Außenminister Carlos R. Fernández de Cossío hat am Samstag auf die Äußerung von US-Präsident Donald Trump reagiert. Trump hatte gesagt, es wäre eine Ehre für ihn, Kuba übernehmen zu dürfen. De Cossío meinte dazu in der populären TV-Sendung der NBC, Meet the Press: „Ich kann Ihnen versichern, dass Kuba ein souveränes Land ist und das Recht hat, souverän zu bleiben“. Er äußerte sich auch zu jüngsten Aussagen von Marco Rubio, in denen der US-Außenminister erklärte, Kuba stecke „in großen Schwierigkeiten“, und die Verantwortlichen wüssten nicht, „wie sie das Problem lösen sollen, deshalb müssen neue Leute an die Macht kommen“. De Cossío stellte fest, dass die US-Regierungen mit ihren gegen Kuba praktizierten Blockade- und Subversionsaktivitäten, die kürzlich von Trump zu einer totalen Ölblockade ausgeweitet wurden, selbst die Verursacher dieser „großen Schwierigkeiten“ seien.
      Die Fake-News von Rubio und anderen Führungspersonen der US-Regierung würden als Vorwand dienen, einen Systemwechsel gegen Kuba zu provozieren, so de Cossío. Der kubanische Regierungsvertreter betonte, ein Regierungswechsel stehe in den Gesprächen zwischen den beiden Ländern nicht zur Debatte. „Die Natur der kubanischen Regierung, ihre Struktur und ihre Mitglieder sind nicht Gegenstand der Verhandlungen. Darüber verhandelt kein souveräner Staat“, erklärte de Cossío…“ Beitrag von Edgar Göll vom 24.03.2026 in amerika21 externer Link
    • Die Unterwerfung Lateinamerikas (II)
      Bundesregierung ignoriert US-Totalblockade gegen Kuba und weitere US-Maßnahmen zur Unterwerfung Lateinamerikas. Andere Staaten, etwa Spanien, stellen sich dagegen. In Kuba ist eine Solidaritätsflotille eingetroffen…“ Beitrag vom 23.3.2026 in german-foreign-policy.com externer Link
    • Konvoi Nuestra America bringt Hilfsgüter nach Kuba. Weltweite Solidarität
      Rund 650 Teilnehmende aus 33 Ländern erreichen Havanna. Lebensmittel, Medikamente und Technik erreichen Kuba trotz Blockade der USA. Weltweit Soli-Aktionen
      Havanna. Am Wochenende sind in Kuba Aktivist:innen mehrerer Solidaritätsnetzwerke mit Spenden aus verschiedenen Ländern eingetroffen. Sie bildeten den Konvoi Nuestra America, der von der Organisation Progressive International (PI) und dem Peoples Forum aus den USA initiiert worden ist. Die Aktion traf auf eine wachsende Bereitschaft in vielen Ländern, Kuba gegen die Politik der USA zu unterstützen. Der Konvoi wurde von Hunderten Organisationen und Persönlichkeiten unterstützt, darunter Jeremy Corbyn und Greta Thunberg. Der Ankunftstag in Kuba am 21. März wurde zum Tag der internationalen Solidarität mit Kuba ausgerufen.
      Mit Schiffen und Flugzeugen erreichten die Delegationen aus verschiedenen Ländern planmäßig Kuba. Insgesamt kamen etwa 650 Teilnehmende aus 33 Ländern mit verschiedenen Teilkonvois nach Kuba. Sie starteten aus Mexiko mit großer Unterstützung der mexikanischen Regierung, die den Konvoi sogar mit einem Schiff der Marine begleiten ließ. Andere Gruppen starteten in den USA und in Italien per Flugzeug. (…)
      Zeitgleich fanden am Wochenende weltweit in zahlreichen Städten unterstützende Kundgebungen statt. In Deutschland fanden solche Kundgebungen unter anderem in Berlin, Bremen, Frankfurt/Main und Frankfurt/Oder statt, teilweise mit mehreren Hundert Teilnehmenden. Dabei gab es eine breite Beteiligung von Repräsentant:innen ganz unterschiedlicher Gruppen und Organisationen. In den Reden in Berlin wurde die Wichtigkeit der Einheit der verschiedenen Kämpfe betont. Zudem wurden die Angriffe auf Venezuela, Iran und die Blockade gegen Kuba in Verbindung gebracht
      …“ Beitrag von Edgar Göll und Tuk Wünsche vom 22.03.2026 in amerika21 externer Link
    • Energiekrise in Kuba: Sonne trotzt der US-Blockade
      Kuba will Abhängigkeit von Importen fossiler Energieträger entkommen: Wie das Land seinen Solarsektor beständig ausweitet
      Angesichts der jüngsten Stromausfälle in Kuba wird die hohe Abhängigkeit der Insel von Ölimporten erneut deutlich. Mit der im Januar von US-Präsident Donald Trump weiter verschärften Blockadepolitik, die faktisch einem Ölembargo gleichkommt, hat sich die Versorgungslage dramatisch zugespitzt. Havanna sieht sich seither mit einer Energiekrise konfrontiert, deren Ausmaß beispiellos ist. Vor diesem Hintergrund treibt die kubanische Regierung den Umbau der Energieversorgung mit Nachdruck voran. Ziel ist es, den Druck aus Washington zu reduzieren. Präsident Miguel Díaz-Canel erklärte, Kuba habe seit mehr als drei Monaten keine Öllieferungen mehr erhalten. Unter diesen Bedingungen gewinnt der Ausbau erneuerbarer Energieträger strategische Bedeutung: Teile der kritischen Infrastruktur, darunter Einrichtungen des Gesundheitswesens, konnten zuletzt ausschließlich durch Solarenergie aufrechterhalten werden – eine Ressource, die sich dem Zugriff der Blockade entzieht
      …“ Artikel von Kurt Terstegen in der jungen Welt vom 21.03.2026 externer Link
    • Unblock Cuba: Solidarität durchbricht die Blockade
      Kuba: »Nuestra América«-Flottille wird am Sonnabend in Havanna erwartet. Mehrere Länder kündigen Unterstützung für die von Washington belagerte Insel an
      Die an diesem Wochenende erwartete Ankunft der internationalen Solidaritätsflottille »Nuestra América« in Kuba ist mehr als eine humanitäre Hilfsaktion. Es ist ein politisches Signal und der Auftakt einer weltweiten Mobilisierung zur Unterstützung des kubanischen Volkes nach dem Motto »Cuba sí – Bloqueo no«, getragen von sozialen Bewegungen, Gewerkschaften und politischen Kräften aus allen Kontinenten. Die Ankunft der Flottille am 21. März als »Tag der Internationalen Solidarität mit Kuba« soll der Bevölkerung des von Washington bedrohten Landes zeigen, dass sie in diesen schwierigen Zeiten nicht allein ist.
      Seit Tagen treffen in der kubanischen Hauptstadt bereits Delegationen aus Europa, Lateinamerika und selbst aus den USA ein. Aktivisten aus 19 europäischen Ländern brachten Medikamente, Lebensmittel und Photovoltaikanlagen – dringend benötigte Güter angesichts der durch die US-Ölblockade ausgelösten Versorgungskrise. Allein die ersten Gruppen lieferten mehrere Tonnen medizinischen Materials an Krankenhäuser in Havanna. Insgesamt sollen zum Start der weltweiten Kampagne in den kommenden Tagen mehr als zwanzig Tonnen Hilfsgüter Kuba auf dem Luft-, See- und Landweg erreichen. Der Konvoi will die von der US-Regierung verhängte Ölblockade symbolisch durchbrechen
      …“ Artikel von Volker Hermsdorf in der jungen Welt vom 21.03.2026 externer Link
    • Energie für Kuba: Internationalisten wollen Kuba praktisch unterstützen – zwei Projekte aus Deutschland setzen auf Solarkraft
      „… Bereits vor der verschärften US-Blockade war die wirtschaftliche Situation auf Kuba instabil. Doch nun werden die Ölreserven immer knapper, Stromausfälle mehren sich – zuletzt auf der gesamten Insel über 24 Stunden lang. Das führt nicht nur zu Produktionsausfällen, sondern beeinträchtigt den Zugang zu sauberem Wasser, zur Kühlung von Lebensmitteln und die medizinische Versorgung der Kubaner*innen. Internationale Solidaritätsbewegungen wollen die Insel darum mit Hilfsgütern unterstützen.
      Nuestra América Flotilla
      Eine dieser Bewegungen ist die Nuestra América Flotilla. »Gemeinsam können wir die Blockade brechen, Leben retten und für das Recht Kubas auf Selbstbestimmung eintreten«, heißt es von dem internationalen Konvoi, der Kuba am Samstag erreichen will. (…)
      Deutsche Gewerkschafter*innen gründen Initiative
      Auch deutsche Gewerkschafter*innen solidarisieren sich mit Kuba. »Die Situation Kubas ist seit fünf Jahren die schwierigste, die es seit Bestehen der Revolution erleben muss«, heißt es in einem Gründungsaufruf der »Initiative GewerkschafterInnen für Kuba – Solidarität gewinnt!«. Am Freitag findet um 17 Uhr im DGB-Gewerkschaftshaus in Frankfurt am Main das Gründungstreffen der Gruppe statt. Zu den Initiator*innen gehören acht Gewerkschafter*innen der IG Metall, IG BAU und von Verdi. Über 80 weitere Gewerkschafter*innen haben den Aufruf unterzeichnet. »Die meisten DGB-Gewerkschaften haben die internationale Solidaritätsarbeit in den vergangenen Jahren stark zurückgefahren und arbeiten international partiell entlang der ›Lieferketten‹ mit verbündeten Gewerkschaften in einigen Ländern zusammen«, erzählt Gewerkschafter Andreas Nolte (IG Metall Hannover) im Gespräch mit »nd«. Mit dem Gewerkschaftszusammenschluss wolle man den internationalistischen Geist wiederbeleben und zugleich kubanische Betriebe und Gewerkschaften durch Solaranlagen praktisch unterstützen. Dafür sammeln die Gewerkschafter*innen mit »InterRed« Spenden. Der Verein hat in den vergangenen Jahren schon Solaranlagen für kubanische Betriebe im Gesundheitssektor organisiert.
      Auf Kuba kooperieren die deutschen Gewerkschafter*innen mit Gewerkschaften für Industrie, Transport sowie mit der für die Bau- und Holzindustrie. Insgesamt 15 Gewerkschaften sind im kubanischen Dachverband Central de Trabajadores de Cuba (CTC) vereint. Zusammen mit den Kolleg*innen werde vor Ort entschieden, in welchen Industriebetrieben oder öffentlichen Einrichtungen Solaranlagen verbaut werden sollten. »Betriebe versorgen mit ihrem Strom auch das Wohnumfeld. Doch erst mal braucht es ab sofort Spenden an unseren Kooperationspartner InterRed, um Solarpanels und bestenfalls auch Solarspeicher zu kaufen«, sagt Nolte. Denn wenn es dunkel wird, können Solaranlagen keinen Strom mehr produzieren. »Deshalb werden ganz dringend auch Energiespeicher in Kuba benötigt, die Solarstrom speichern können, damit er auch nachts verfügbar ist.« (…)
      Interbrigadas: Körperliche Arbeit als Solidarität
      Auch die Kampagne »Krankenhäuser retten Leben – aber nur mit Strom« sammelt Spenden für Solarenergie. Die Gruppen Interbrigadas und der Bloque Latinoamericano haben die Kampagne initiiert. »Derzeit haben viele Krankenhäuser große Schwierigkeiten mit ihrer Energieversorgung. Besonders kritische Bereiche wie Notaufnahme und Intensivstation sind auf eine konstante Stromversorgung angewiesen, damit lebenswichtige medizinische Geräte funktionieren können«, heißt es im Spendenaufruf auf der Plattform Betterplace
      …“ Artikel von Jule Meier vom 19.03.2026 in ND online externer Link
    • Wir müssen Kuba gegen die USA verteidigen: Mehr als je zuvor brauchen die Kubaner jetzt praktische internationale Unterstützung gegen den US-Imperialismus
      „US-Präsident Donald Trump und sein Außenminister Marco Rubio haben ein Ziel: In Kuba soll es einen Regimewechsel geben, am besten noch vor Ende 2026. Die beiden brechen dabei in gewisser Weise mit der jahrzehntelangen heuchlerischen US-Politik gegenüber Kuba: Bislang wurde stets vorgegeben, sich für die Menschenrechte auf der Insel einzusetzen, gleichzeitig aber Blockaden verhängt, mit denen den Kubanerinnen und Kubanern der Zugang zu lebenswichtigen Ressourcen verwehrt wird. Trump spricht sich seinerseits offen für eine Rückkehr der alten Elite aus und hat sogar eine »freundliche Übernahme« durch die USA nicht ausgeschlossen. Nachdem das US-Establishment jahrelang die ökonomischen Probleme der Insel auf Sozialismus, Inkompetenz und Misswirtschaft zurückgeführt hatte, prahlt Trump heute offen damit, was das US-Embargo bedeutet: »Es gibt kein Öl, es gibt kein Geld, es gibt gar nichts.« Wäre Kuba wirklich ein Failed State, wie Trump und sein Vorgänger Joe Biden behaupten, müssten die USA keinen Wirtschaftskrieg gegen das kleine Nachbarland führen. Die aktuelle Aggression zeugt von einer untergehenden Großmacht, die ihre Hegemonie verliert, von Widersprüchen und internen Krisen geplagt ist und verzweifelt versucht, alle Widerstände und Alternativen zu zerschlagen, um ihre Dominanz zu bewahren. (…) »Kuba steht kurz vor dem Zusammenbruch«, verkünden die US-Medien fast unisono. Doch jahrzehntelange Forschungen und eigene Erfahrungen in Kuba mahnen zur Skepsis: Der Untergang des kubanischen Sozialismus wurde schon öfter prophezeit, als es Attentate auf Fidel Castro gab. (…) Trotz aller Unzulänglichkeiten und Mängel hat Kuba bewiesen, dass ein unterworfenes Volk nach Jahrhunderten des Kolonialismus und der imperialistischen Herrschaft die Kontrolle über sein Land und seine Ressourcen übernehmen und seinen eigenen Weg in Bezug auf Entwicklung, internationale Beziehungen und Werte einschlagen kann. (…) Linke Kritik am kubanischen System verkennt die bemerkenswerten Errungenschaften der Revolution für die lokale Bevölkerung – sei es in den Bereichen Bildung, Gesundheitsversorgung, Wohnungswesen, Sport, Kultur, partizipative Demokratie, Wissenschaft oder ökonomische und soziale Gerechtigkeit. Gleichzeitig wurden große Fortschritte im Kampf gegen Rassismus, Sexismus und Klassismus gemacht. Diese Errungenschaften inspirieren Menschen im gesamten Globalen Süden (wo etwa 85 Prozent der Weltbevölkerung leben) bis heute. (…) In diesem Sinne wäre ein Regimewechsel nicht nur für Kuba potenziell verheerend, sondern für Millionen Menschen weltweit, die auf kubanische Unterstützung angewiesen sind. (…) Mit einer aktuellen Online-Petition wird die Politik der US-Regierung verurteilt und Kubas Recht auf Selbstbestimmung und sozialistische Entwicklung verteidigt. Wir möchten Menschen weltweit auffordern, diese zu unterzeichnen. Über Petitionen hinaus brauchen wir konkrete Maßnahmen zur Verteidigung Kubas. Internationale Gremien wie die UNO, die BRICS, die EU sowie die Gruppe der 77 und China müssen sich Trumps Einschüchterungsversuchen widersetzen, indem sie Treibstoff und andere lebenswichtige Güter nach Kuba liefern. Wir können nicht länger warten. Darüber hinaus können wir jetzt Geld und Ressourcen spenden. Let Cuba Live kauft Solarpanele; die Saving Lives Campaign und Global Health Partners beschaffen medizinische Ausrüstung; und das Hatuey-Projekt versorgt kubanische Kinder mit Krebsmedikamenten. Wir können den Nuestra América-Konvoi der Progressiven Internationale unterstützen. Dabei werden Menschen aus aller Welt dazu aufgerufen, auf dem Land-, Luft- und Seeweg nach Havanna zu reisen, um dort am 21. März an einer Massenkundgebung teilzunehmen. Was auch immer wir tun, wir müssen es jetzt tun. Kuba hat der Welt beispiellose Solidarität erwiesen. Nun muss die Welt Kuba beistehen.“ Artikel von Helen Yaffe in der Übersetzung von Tim Steins vom 17. März 2026 in Jacobin.de externer Link
  • Internationale Koalition aus sozialen Bewegungen, Gewerkschaften und humanitären Organisationen plant Hilfskonvoi nach Kuba, Kampagnen für Öl und Medikamente in Brasilien, Chile und Mexiko
    • Gewerkschaften in Brasilien drängen auf Treibstoff für Kuba
      FUP will mit Petrobras eine Notlieferung vereinbaren. Regierung Lula prüft formelle Schritte. Weltweite Proteste, Solidaritätsaktionen laufen an (…) Auch in den USA selbst werden Aktionen gegen die Politik der eigenen Regierung durchgeführt. Das People’s Forum und andere zivilgesellschaftliche Organisationen organisieren die bundesweite Spendenkampagne „Let Cuba Live“. In einer auf X veröffentlichten Botschaft der Kampagne heißt es: „Trumps Treibstoffblockade zielt darauf ab, Kuba lahmzulegen. Lassen Sie sie nicht damit durchkommen. Helfen Sie uns, Solarzellen zu schicken, um die Krankenhäuser am Laufen zu halten und Leben zu retten. Trump kann die Sonne nicht blockieren! Es lebe Kuba!“
      Auch in zahlreichen anderen Ländern auf fast allen Kontinenten wird derzeit an konkreten Unterstützungsmaßnahmen für Kuba gearbeitet. Oft soll Druck auf die jeweiligen eigenen Regierungen aufgebaut werden, um zu verhindern, dass sich diese den Drohungen der Strafzölle beugen. Eine Demonstration gab es am Wochenende in Paris, durchgeführt von diversen sozialen Bewegungen und Gewerkschaften.
      In Deutschland kam es in Hamburg, Köln, Frankfurt, Berlin und anderen Städten anlässlich der Münchener „Sicherheitskonferenz“ zu gemeinsamen Kundgebungen von Teilen der Friedens- und der Solidaritätsbewegungen. Das Motto lautete: „Für die Verwirklichung der UN-CHARTA – Für das Selbstbestimmungsrecht der Völker – Stoppt den Staatsterrorismus der USA!„“ Beitrag von Edgar Göll vom 17.02.2026 in amerika21 externer Link
    • US-Repressalien gegen Kuba und regionale Solidarität
      onda-info 636 vom 17. Februar 2026 im Nachrichtenpool Lateinamerika externer Link Audio Datei
    • Internationale Koalition plant Hilfskonvoi nach Kuba. Geplant sind Lieferungen von Lebensmitteln und Medikamenten. Auslöser ist die US-Energieblockade, die Ölimporte nach Kuba stoppt
      „Eine internationale Koalition aus sozialen Bewegungen, Gewerkschaften und humanitären Organisationen hat am Dienstag angekündigt, im März einen Schiffskonvoi mit Lebensmitteln und Medikamenten nach Kuba zu entsenden. Die Initiative reagiert auf die sich verschlechternde Versorgungslage infolge der US-Energieblockade, durch die keine Erdöllieferungen mehr in Kuba ankommen. Die Flotilla „Nuestra América“ soll durch die Karibik nach Kuba fahren und Versorgungsgüter liefern, wie die Organisatoren gegenüber der spanischen Zeitung elDiario mitteilten. Vorbild ist die Globale Sumud-Flotilla, die im vergangenen Jahr versuchte, die israelische Seeblockade des Gazastreifens zu durchbrechen.  (…) Parallel zur geplanten Flotilla treffen bereits staatliche Hilfslieferungen ein. Mexiko hat 800 Tonnen Hilfsgüter nach Kuba geliefert, darunter Grundnahrungsmittel und Milchpulver (amerika21 berichtete). Präsidentin Claudia Sheinbaum kündigte eine zweite Lieferung mit mehr als 1.500 Tonnen an, schloss jedoch Erdöl aus, um Handelsbeziehungen zu den USA nicht zu gefährden. Russland erwägt nach Angaben von Botschaftsquellen in Havanna „in Kürze“ eine Lieferung von Erdöl und Erdölprodukten als humanitäre Hilfe. (…) Die UN-Generalversammlung hat seit 1992 in 30 Abstimmungen das Ende der US-Wirtschaftsblockade gegen Kuba gefordert, zuletzt im Oktober 2025. Bei der jüngsten Abstimmung stimmten 165 Länder für die Aufhebung der Blockade, nur sieben dagegen. Diese Woche verurteilten mehrere UN-Sonderberichterstatter die am 29. Januar verhängte Energieblockade als „schwerwiegenden Verstoß gegen das Völkerrecht“. Es gebe „keine Rechtfertigung nach internationalem Recht, wirtschaftliche Sanktionen gegen Drittstaaten zu verhängen, weil sie an legitimen Handelsbeziehungen mit einem anderen souveränen Staat teilnehmen“. Die Organisatoren der Flotilla haben eine Webseite gestartet, um Unterstützung zu sammeln. Am kommenden Sonntag findet die erste Versammlung zur logistischen Planung statt.“ Beitrag von Marcel Kunzmann vom 14. Februar 2026 bei amerika21 externer Link
    • Siehe die Aktionsseite der Flotilla externer Link und auch:
    • Chile folgt Mexiko und kündigt Nothilfe für Kuba an
      Beitrag von Robert Kohl Parra vom 15.02.2026 bei amerika21 externer Link
    • Zapatistas in Mexiko rufen zur Solidarität mit Kuba auf
      Beitrag von Philipp Gerber vom 14.02.2026 bei amerika21 externer Link
    • Kampagne für Öl und Medikamente: Brasilien reicht Kuba die Hand
      Ölarbeiter und soziale Bewegungen in Brasilien starten heute eine Kampagne namens „Petróleo para Cuba“ (Öl für Kuba), während andere Gruppen sich mobilisieren, um Medikamente zu schicken, als Ausdruck der breiten Solidarität mit der Insel.
      Der Vereinigte Verband der Erdölarbeiter (FUP) gab bekannt, dass er am Freitag ein offizielles Schreiben an die Geschäftsleitung für Logistik, Vermarktung und Märkte des staatlichen Unternehmens Petrobras geschickt habe, um ein Treffen zu beantragen, bei dem die Möglichkeit einer Notlieferung von Kraftstoff nach Kuba erörtert werden solle. (…) Die Initiative ist kein Einzelfall, denn seit Bekanntwerden von Trumps Anordnung haben zahlreiche Organisationen, Aktivisten, Politiker und Menschen, die sich mit der Insel solidarisieren, die Maßnahme verurteilt und dazu aufgerufen, sich für die Unterstützung der karibischen Nation zu engagieren. In diesem Sinne führen die Bewegung der Landarbeiter ohne Land (MST) und andere Volksorganisationen Brasiliens eine Kampagne durch, um Medikamente zu kaufen und sie nach Kuba zu schicken.  (…) Die MST veröffentlichte ebenfalls eine Erklärung, in der sie betonte, dass angesichts der Belagerung durch die Vereinigten Staaten sowohl Brasilien als auch die internationale Gemeinschaft sofortige Solidarität mit Kuba zeigen müssten. Mit diesem Text verurteilten Volksbewegungen, Gewerkschaftszentralen, politische Parteien, Behörden und Persönlichkeiten Brasiliens die Verschärfung der Aggressionen gegen die karibische Nation und forderten die brasilianische Regierung auf, angesichts der schweren humanitären Krise, die durch die Blockade der USA verursacht wurde, eine aktive Rolle zu übernehmen.
      Inmitten dieser Aufrufe berichtete das Portal Brasil de Fato gestern, dass die Regierung von Präsident Luiz Inácio Lula da Silva erwägt, dem Beispiel der mexikanischen Präsidentin Claudia Sheinbaum zu folgen und eine Lieferung humanitärer Hilfe nach Kuba zu schicken, die sich auf Medikamente und Grundnahrungsmittel konzentriert…“ span. Meldung vom 14.02.2026 bei Tercera Información externer Link (maschinenübersetzt)
  • Opción Cero, Rationierungen, Homeoffice und Viertagewoche: Die verschärfte Energiekrise in Kuba durch US-Sanktionen zwingt zu Notfallmaßnahmen
    • Kuba kündigt Rationierung wegen Treibstoffmangel an
      Regierung stellt am Freitag Schritte im Fernsehen vor. Ziel ist, Grunddienste trotz Knappheit zu sichern. Hintergrund sind verschärfte US-Sanktionen (…) Gleichzeitig wird allen Unternehmen erlaubt, eigenständig Treibstoff zu importieren. Pérez-Oliva sprach von einer neuen Form der Dezentralisierung, die von solidarischen Unternehmern und befreundeten Ländern unterstützt werde. Die Regierung passt zudem landesweit die Arbeitszeiten an. Verwaltungsaktivitäten werden hauptsächlich auf Montag bis Donnerstag konzentriert. Vorrang haben Grundversorgung, Lebensmittelproduktion und landwirtschaftliche Arbeiten. Wo möglich, soll Homeoffice zum Einsatz kommen. Arbeitsminister Jesús Otamendiz Campos kündigte an, dass Beschäftigte möglichst in essenzielle Bereiche umgeschichtet werden. Ist dies nicht möglich, greift eine gesetzlich vorgesehene Arbeitsunterbrechung mit Gehaltsfortzahlung im ersten Monat.
      Auch Bildungsministerin Naima Trujillo Barreto kündigte Anpassungen an. „Als Priorität wollen wir, dass unsere Grundschulen die ganze Zeit geöffnet bleiben“, sagte sie. Kindergärten und Grundschulen werden teilweise mit verkürzten Öffnungszeiten arbeiten, weiterführende Schulen und Hochschulen stellen auf hybriden Lehrbetrieb um. Damit sollen Anfahrten minimiert werden. Im Gesundheitswesen werden die Grundversorgung sowie die Versorgung von Patienten mit chronischen Krankheiten priorisiert, für die eigens Transportdienste eingerichtet werden. Die Internationale Buchmesse von Havanna wird verschoben
      …“ Beitrag von Marcel Kunzmann vom 09.02.2026 in amerika21 externer Link
    • Kuba ohne Treibstoff: Wie die US-Blockade die Insel abriegelt
      Kuba geht der Treibstoff aus. In Folge der US-Ölblockade aktiviert Havanna einen Notfallplan und setzt auf Solarenergie. Ein Wettlauf gegen die Zeit. Die Energiekrise auf Kuba spitzt sich dramatisch zu. „Seit Dezember kommt in diesem Land kein Treibstoff mehr an“, erklärte Präsident Miguel Díaz-Canel am Donnerstag vor Vertretern kubanischer und ausländischer Medien. Wie die spanische Nachrichtenagentur EFE berichtet, hat die Regierung internationale Fluggesellschaften nun darüber informiert, dass das Land ab Montag über keinen Flugzeugtreibstoff mehr verfügt…“ Beitrag von Marcel Kunzmann vom 09. Februar 2026 in Telepolis externer Link
    • US-Energieblockade bringt Kuba an den Rand des humanitären Zusammenbruchs
      Am Dienstag, den 3. Februar, warnte UN-Generalsekretär António Guterres, dass Kuba unmittelbar vor einem humanitären Zusammenbruch stehe, „falls es seinen Ölbedarf nicht decken kann“. Er verwies dabei auf die verheerenden Auswirkungen von Washingtons verschärftem Treibstoffembargo. Zuvor hatte der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel angeprangert, dass Trump einen „völkermörderischen“ Kurs gegen die kubanische Bevölkerung verfolge.
      Seit Wochen kommt es im ganzen Land zu Stromausfällen, und laut Analysten reichen die Treibstoffreserven kaum noch für zwei Wochen. In einigen Landesteilen fällt der Strom täglich bis zur 20 Stunden lang aus. Ein vollständiger Blackout würde jeden Bereich der modernen Gesellschaft bedrohen, von Krankenhäusern über Nahrungsmittelproduktion, Wasseraufbereitung bis hin zur Kühlung. Berge nicht abgeholten Mülls beginnen zu faulen, da die Müllwagen mit leerem Tank ungenutzt herumstehen. An den Tankstellen bilden sich endlose Schlangen. Verzweiflung und Unruhe greifen um sich. (…)
      Die Situation war bereits zuvor katastrophal. Seit 2022 sind mehr als eine Million Menschen, ein ganzes Zehntel der Bevölkerung, von der Insel geflohen. Diese größte Auswanderungswelle in der Geschichte Kubas wurde durch den Zusammenbruch der Tourismusbranche in Folge der Corona-Pandemie beschleunigt. Kuba verkaufte sogar einen Teil seiner knappen Treibstoffreserven, um lebenswichtige Importe, u.a. von Medikamenten und Maschinen, zu bezahlen. Zuletzt scheiterte im letzten Dezember eine teilweise Dollarisierung der Wirtschaft als letzter verzweifelter Versuch, Investitionen anzulocken, die Industrie zu modernisieren und die Devisenbestände zu erhöhen
      …“ Beitrag von Andrea Lobo vom 9.2.2026 bei wsws externer Link
    • Energiekrise in Kuba: Regierung verkündet Viertagewoche
      In Reaktion auf die durch US-Sanktionen verschärfte Energiekrise in Kuba hat die Regierung in Havanna Notfallmaßnahmen angekündigt, darunter die Einführung einer Viertagewoche. Zu den Sparmaßnahmen zähle eine auf vier Tage verkürzte Arbeitswoche in staatlichen Unternehmen, Beschränkungen für den Kraftstoffverkauf und reduzierte Bus- und Zugsverbindungen, erklärte Vizeregierungschef Oscar Perez-Oliva Fraga gestern (Ortszeit) im TV. Durch die Vorgaben solle Kraftstoff eingespart werden, um „die Lebensfähigkeit unseres Landes und die Grundversorgung zu gewährleisten“. Weitere Sparmaßnahmen sehen verkürzte Schultage sowie eine reduzierte Anwesenheitspflicht in Universitäten vor. Auch einige touristische Einrichtungen blieben geschlossen, erklärte Fraga…“ Meldung vom 7. Februar 2026 im ORF externer Link
    • Kuba greift zu Opción Cero, um ohne Ölimporte auszukommen
      Präsident Díaz-Canel kündigt Maßnahmen an, nachdem ein US-Ölembargo die Versorgung unterbricht. Solarausbau soll Abhängigkeit verringern
      Havanna. Kubas Regierung hat als Reaktion auf ein von den USA verhängtes Ölembargo einen Notfallplan aktiviert, der auf Konzepte aus der wirtschaftlichen Krisensituation der 1990er Jahre zurückgreift. Präsident Miguel Díaz-Canel kündigte am Donnerstag in einer zweistündigen Pressekonferenz in Havanna an, das Land werde sich auf ein Szenario ohne externe Erdölversorgung vorbereiten.
      „Seit Dezember kommt in diesem Land kein Treibstoff mehr an“, erklärte Díaz-Canel vor Vertretern kubanischer und ausländischer Medien. US-Präsident Donald Trump habe durch die Umleitung von Schiffen und die Androhung von Strafzöllen gegenüber potenziellen Lieferanten ein vollständiges Ölembargo durchgesetzt. UN-Generalsekretär António Guterres erklärte am Donnerstag, er sei „äußerst besorgt“ über eine drohende humanitäre Krise. Analysten gehen davon aus, dass die kubanische Wirtschaft ohne neue Lieferungen innerhalb von zwei Wochen bis zwei Monaten zum Stillstand kommen könnte.
      Der nun aktivierte Notfallplan basiert auf der sogenannten Opción Cero, die der verstorbene Revolutionsführer Fidel Castro während der „Sonderperiode“ entwickelt hatte. Damals sah das Konzept Rationierungsmaßnahmen, die massive Ausweitung lokaler Lebensmittelproduktion, den Einsatz von Zugtieren sowie nicht motorisierte Transportmethoden vor. (…)
      Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, dass Russland angekündigt habe, Kuba weiter mit Erdöl versorgen zu wollen. Das Land war zuletzt neben Mexiko und Venezuela einer der drei wichtigsten Lieferanten, allerdings mit deutlich geringeren Mengen als Venezuela.
      Als Hoffnungsträger nannte Díaz-Canel den Ausbau erneuerbarer Energien durch Sonnenenergie. Nach dem verstärkten Ausbau seit vergangenem Frühjahr verfüge Kuba inzwischen über rund 1.000 Megawatt installierte Photovoltaik-Leistung. Diese reiche bereits aus, um tagsüber rund 38 Prozent des Strombedarfs zu decken. Mit China sei eine Beschleunigung des Programms vereinbart worden
      …“ Beitrag von Marcel Kunzmann vom 07.02.2026 in amerika21 externer Link
    • Washington und die Hardliner aus Miami gegen das sozialistische Kuba: Vorgeschichte der aktuellen Zuspitzung der US-Offensive gegen Havanna
      Beitrag von Kurt Terstegen vom 07.02.2026 in amerika21 externer Link
  • Trump erklärt Kuba zur nationalen Gefahr und droht dessen Öllieferanten mit hohen Strafzöllen – Öl-Embargo nicht ohne weltweite Kritik, auch von der UN
    • Trump hat Havanna im Visier: US-Präsident erklärt Kuba zur nationalen Gefahr und droht dessen Öllieferanten mit hohen Strafzöllen
      Die USA verschärfen ihren Kurs gegenüber dem kommunistisch regierten Kuba deutlich. Nach dem Angriff vom 3. Januar auf Venezuela und der Entführung von Staatschef Nicolás Maduro und dessen Ehefrau werden die Drohungen gegen Havanna immer massiver. In einer von US-Präsident Donald Trump am Donnerstag unterzeichneten Weisung erklärte er den »nationalen Notstand«. Politik, Praktiken und Handlungen der kubanischen Regierung stellten eine »außergewöhnliche Bedrohung« für die Sicherheit und Außenpolitik der Vereinigten Staaten dar.
      Einmal mehr greift Trump zu Strafzöllen als geopolitischer Waffe. Kubas Öllieferanten droht der US-Präsident in seinem Erlass mit der Anhebung der Tarife. Ab sofort sollen Zusatzzölle auf in die Vereinigten Staaten importierte Waren erhoben werden können. Dabei geht es um Produkte aus allen Ländern, die direkt oder indirekt Rohöl oder Erdölprodukte an Kuba verkaufen.
      Drohende wirtschaftliche Katastrophe
      Washington hat sich den Sturz der Regierung in Havanna noch in diesem Jahr zum Ziel gesetzt. Ein Abschneiden Kubas von allen Ölimporten könnte den faktischen Kollaps der Wirtschaft und des Transportsystems dort nach sich ziehen und in einer humanitären Katastrophe enden. Seit Jahren leidet die Insel unter einer prekären Energieversorgung mit Blackouts, Stromabschaltungen und Kraftstoffmangel. Viele Kraftwerke sind technologisch veraltet und störanfällig. Der begonnene Ausbau erneuerbarer Energien benötigt Zeit. Das Land kann nur etwa ein Drittel seines Bedarfs durch eigene Ölförderung decken.
      Die aktuelle schwerste Wirtschafts- und Versorgungskrise seit der sogenannten Sonderperiode nach dem Wegbrechen der Sowjetunion und der Ostblock-Länder als wichtigste Handelspartner trifft Kubas Gesellschaft hart.
      ..“ Artikel von Peter Steiniger vom 30.01.2026 in ND online externer Link
    • USA stufen Kuba als „außergewöhnliche Bedrohung“ ein: Trump ruft nationalen Notstand aus. Dekret erlaubt Zölle auf Waren aus Staaten, die Öl an Kuba liefern
      „US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag per Exekutivanordnung einen nationalen Notstand ausgerufen und die kubanische Regierung zur „außergewöhnlichen Bedrohung“ für die Sicherheit der Vereinigten Staaten erklärt. Das Dekret ermächtigt Washington, Strafzölle auf Waren aus Ländern zu erheben, die direkt oder indirekt Öl an Kuba liefern. (…) In der Exekutivanordnung wirft Trump der kubanischen Regierung vor, sich mit „zahlreichen feindlichen Ländern, transnationalen Terrorgruppen und böswilligen Akteuren“ zu verbünden. (…) Kubas Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla bezeichnete das US-Vorgehen als „brutalen Aggressionsakt“, der auf „einer langen Liste von Lügen“ basiere. „Jeden Tag gibt es neue Beweise dafür, dass die einzige Bedrohung für den Frieden, die Sicherheit und die Stabilität in der Region der böswillige Einfluss ist, den die US-Regierung auf die Nationen und Völker Amerikas ausübt“, erklärte Rodríguez in sozialen Medien. Der Minister prangerte an, die USA griffen zu „Erpressung und Zwang“, um andere Länder zur Teilnahme an der „weltweit verurteilten Blockadepolitik“ gegen Kuba zu bewegen. (…) Die USA haben 1961 eine Wirtschaftsblockade gegen die sozialistisch regierte Insel verhängt. Ziel der Sanktionen ist es laut einem freigegebenen Regierungsdokument aus der Eisenhower-Administration, „Not“ und „Enttäuschung“ unter der kubanischen Bevölkerung zu erzeugen und „Hunger, Verzweiflung und den Sturz der Regierung herbeizuführen“. Die jüngste Zollandrohung erfolgte wenige Tage, nachdem über die Einstellung von Öllieferungen aus Mexiko berichtet wurde (…) Kuba muss rund zwei Drittel seines Erdölbedarfs importieren, darunter sämtliches Benzin, Diesel und Kerosin. Laut der „Financial Times“ deckte Mexiko zuletzt 44 Prozent der kubanischen Ölimporte ab, Venezuela 34 Prozent. Etwa zehn Prozent stammen aus Russland, kleinere Mengen aus Algerien. Venezuela hatte die Lieferungen nach der Entführung Maduros eingestellt. Der Wirtschaftsanalysedienst Kpler geht davon aus, dass Kubas Ölreserven noch für 15 bis 20 Tage reichen. Sollten keine weiteren Lieferungen ankommen, drohen massive Rationierungsmaßnahmen und eine humanitäre Katastrophe infolge einer Paralyse der Wirtschaft.“ Beitrag von Marcel Kunzmann vom 30. Januar 2026 in amerika21 externer Link
    • Kuba trotzt Aggression: US-Präsident spricht von möglichem Deal. Doch Havanna will sich Imperialismus und Faschismus nicht beugen
      „… »Energie ist der Würgegriff, um das Regime zu töten«, zitierte das US-Portal Politico einen Regierungsvertreter. »Kein Erdöl – keine Reisen – kein Sauerstoff: Der Wandel ist bereits da«, triumphierte der exilkubanische republikanische Kongressabgeordnete Carlos Antonio Giménez auf X. Die Warnungen der mexikanischen Präsidentin Claudia Sheinbaum vor einer humanitären Krise wischte Trump mit der Bemerkung vom Tisch, eine solche brauche es gar nicht zu geben, da die Kubaner »wahrscheinlich auf uns zukommen«, um einen Deal zu vereinbaren. »Wir beginnen gerade Gespräche mit Kuba«, sagte er – ohne Details zu nennen – gegenüber den Pressevertretern auf dem Flug nach Florida…“ Artikel von Volker Hermsdorf in der jungen Welt vom 02.02.2026 externer Link
    • Weltweite Kritik an Öl-Embargo gegen Kuba
      Die USA verhängen am 29. Januar Zölle auf Öllieferungen nach Kuba. Venezuela, Mexiko, China und Russland protestieren. Die UN verweisen auf Beschlüsse gegen die Blockade (…) Ein Sprecher der Vereinten Nationen bekräftigte auf Anfrage der kubanischen Nachrichtenagentur Prensa Latina die Haltung der Organsation: „Wie Sie wissen, hat die Generalversammlung wiederholt ein Ende der Blockade gegen Kuba gefordert.“ Er rief alle Mitgliedstaaten auf, „die Resolutionen der Generalversammlung umzusetzen„…“ Beitrag von Marcel Kunzmann vom 31.01.2026 in amerika21 externer Link
  • Die Analyse eines kubanischen Journalisten: Trump geht gegen Kuba vor: „Washington irrt sich erneut“
    Aus Havanna beschrieb Pedro Jorge Velázquez die Stimmung der Kubaner angesichts der neuen Drohung der Vereinigten Staaten: „In solchen Momenten kommt es immer dazu, dass die kubanische Regierung als Gewinner hervorgeht“, erklärte er. „Es gibt einen sehr interessanten Moment der Einheit unter der Bevölkerung“, versicherte der Journalist Pedro Jorge Velázquez aus Havanna, als er zum sozialen Klima nach den Drohungen von Donald Trump gegenüber der Insel befragt wurde. „Washington irrt sich erneut in der Annahme, dass in Zeiten wie diesen die Opposition gegen die Regierung aufgrund der Mängel zunehmen wird“, fügte der kubanische Journalist bei Radio 750 hinzu. (…)
    „In solchen Momenten ist es immer so, dass die kubanische Regierung in Bezug auf die nationale Einheit als Gewinner hervorgeht, denn was jetzt auf dem Spiel steht und um was es geht, ist die Nation, ein weit gefasster Begriff, der über politische Differenzen, über Links und Rechts, Revolutionäre und Konterrevolutionäre, Kommunisten oder Nichtkommunisten hinausgeht und über all dem steht. Was umstritten ist, sind das Land, die Interessen des Volkes und der kubanischen Familie“, betonte Velazquez in Escuchá Página|12.
    Ohne weiter darauf einzugehen: Die Blockade der Insel durch die USA dauert nun schon 64 Jahre an, eine Maßnahme, die trotz Zeiten mit mehr oder weniger starkem Druck weiterhin gehorsam befolgt wird. „Die Tatsache, dass Kuba mehr Handel mit Russland, China, Venezuela und natürlich Mexiko treibt, bedeutet natürlich nicht, dass Kuba nicht bereit ist, mit den Vereinigten Staaten zu verhandeln oder Brücken zu schlagen. Tatsächlich hat die Ära (Barack) Obamas gezeigt, dass der Wille vorhanden war, die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten auszubauen, Verhandlungen zu führen und einen Dialog aufzunehmen”, erinnerte der Journalist.
    In der am Freitag veröffentlichten Erklärung ruft die US-Regierung den nationalen Notstand aus, mit der Begründung, dass die Politik der Insel eine Bedrohung für die Vereinigten Staaten darstelle, und wirft Kuba vor, „Länder und Akteure zu beherbergen und mit ihnen zusammenzuarbeiten, die als feindlich gegenüber den USA gelten, darunter Russland und China“.
    „Was kann eine Nation, die seit vielen Jahren blockiert ist, anderes tun, als sich mit anderen Nationen der Welt zu verbünden, die ihr die Hand reichen, damit sie existieren und überleben kann“, erklärte Velázquez. „Dies ist eine weitere Ausrede, die Washington findet, um einen Plan umzusetzen, der eine politische Laune von Marco Rubio ist“, fuhr er fort
    …“ span. Meldung vom 30. Januar 2026 in pagina12.com.ar externer Link (maschinenübersetzt)
  • Unblock Cuba! Havanna erhöht den Preis. Kuba: USA drohen mit Seeblockade. Verteidigungsvorbereitungen laufen
    Washington zielt mit neuen, völkerrechtswidrigen Maßnahmen auf eine vollständige Strangulation der kubanischen Wirtschaft ab. Wie das US-Portal Politico Ende vergangener Woche enthüllte, plant das Weiße Haus eine vollständige Seeblockade, um die karibische Insel von lebenswichtigen Ölimporten abzuschneiden. »Kuba wird sehr bald scheitern«, erklärte Präsident Donald Trump am Dienstag vor der Presse in Iowa und verwies auf den Wegfall venezolanischer Öllieferungen. Er sei zuversichtlich, dass der zusätzliche Druck zu dem von Washington angestrebten Regimewechsel führen werde.
    In Havanna lösten Trumps Drohungen scharfe Reaktionen aus. (…)
    Laut Politico wird in Washington offen darüber diskutiert, die US-Marine einzusetzen, um Tanker auf dem Weg nach Kuba zu stoppen. »Energie ist der Würgegriff, um das Regime zu töten«, zitierte das Magazin einen Regierungsvertreter. Außenminister Marco Rubio unterstütze den Plan, doch Kritiker innerhalb der US-Administration warnen vor einer »humanitären Katastrophe«: Kuba importiert rund 60 Prozent seines Ölbedarfs, und der Ausfall venezolanischer Lieferungen habe die Wirtschaft bereits stark getroffen und zu weiteren Stromausfällen geführt. (…)
    International stoßen die US-Drohungen auf Widerstand. Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum bekräftigte am Dienstag auf ihrer täglichen Pressekonferenz die Solidarität mit Kuba, wich jedoch der Frage aus, ob Öllieferungen auf Druck der USA zurückgehalten würden. Sie betonte, dass dies eine souveräne Entscheidung des mexikanischen Staates und von Petróleos Mexicanos (Pemex) sei. Auf eine am Vortag vom US-Portal Bloomberg verbreitete Meldung, wonach Pemex den Transport von Öl nach Kuba gestoppt habe, ging Sheinbaum nicht direkt ein, erklärte jedoch: »Mexiko war immer solidarisch, und Mexiko wird weiterhin solidarisch sein
    .«…“ Artikel von Volker Hermsdorf in der jungen Welt vom 29.01.2026 externer Link
  • Mexiko stoppt Öllieferungen nach Kuba. Sheinbaum begründet Maßnahme mit Marktschwankungen. USA leiten Öllieferung aus Togo um
    Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum hat am Dienstag bestätigt, dass ihr Land die Öllieferungen an Kuba eingestellt hat. Sie bezeichnete die Entscheidung als „souverän“. Auf die Frage von Journalisten, ob der staatliche Ölkonzern Pemex seine Lieferungen wegen zunehmenden Drucks aus Washington eingestellt habe, erklärte Sheinbaum, es handele sich um eine Entscheidung, die mit allgemeinen Marktschwankungen zusammenhänge. (…)
    Sheinbaum ließ offen, ob es sich um eine vorübergehende oder dauerhafte Maßnahme handelt. Sie betonte jedoch, Mexiko werde sich weiter solidarisch mit Kuba zeigen. „Kuba ist seit zu vielen Jahren einer Blockade ausgesetzt. Und diese Blockade hat Versorgungsprobleme auf der Insel verursacht“, sagte Sheinbaum. „Mexiko hat immer Solidarität gezeigt und wird dies weiterhin tun.“ Welche Art von Unterstützung ihr Land dem Karibikstaat künftig leisten könnte, ließ sie unbeantwortet. (…)
    Trump hatte nach der Entführung des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro durch einen US-Militäreinsatz Anfang Januar die wirtschaftlichen Daumenschrauben gegen Kuba angezogen. „Es wird kein Öl oder Geld mehr nach Kuba gehen – null!“, schrieb Trump am 11. Januar auf Truth Social. Die kubanische Regierung stehe kurz vor dem Zusammenbruch. Am Dienstag erklärte Trump vor Reportern, Kuba werde „sehr bald scheitern“. Venezuela habe zuletzt weder Öl noch Geld nach Kuba geschickt. (…)
    Erst vor wenigen Tagen erlebte Kubas Energieversorgung einen weiteren Rückschlag. Laut Medienberichten wurde ein aus Togo kommendes Schiff, das mit 300.000 Barrel Erdöl in Richtung Havanna beladen war, ohne Angabe von Gründen in die Dominikanische Republik umgeleitet
    .“ Beitrag von Marcel Kunzmann vom 28.01.2026 in amerika21 externer Link
  • Kuba: Folgen des Angriffs der USA auf Venezuela. Eindrücke zum „US-Staatsterror“. Weitere Drohungen von Trump gegen Kuba
    „Zehn Tage nach dem US-Militärangriff gegen Venezuela lassen sich erste Negativfolgen für Kuba abschätzen. So machen mehrere Äußerungen von US-Präsident Trump und Außenminister Marco Rubio unmissverständlich deutlich, dass mit der Schwächung und vorgesehenen US-Kontrolle über Venezuela auch Kuba geschädigt werden soll. (…) Unterdessen herrscht in Kuba die Angst, dass die auf US-Druck bereits reduzierten venezolanischen Lieferungen, insbesondere von Öl, nun ganz wegfallen könnten. (…) Vor der US-Botschaft in Havanna kam es zu einer großen Protestkundgebung gegen die Invasion in Venezuela. Ähnliche Proteste fanden in mehreren Provinzen anlässlich des Jahrestags der „Karawane der Freiheit“ statt, als 1959 die siegreichen Kämpfer von der östlichen Sierra Maestra nach Havanna vordrangen. US-Präsident Trump droht nun sogar, Kuba solle „einen Deal“ mit ihm machen, sonst käme kein Öl mehr aus Venezuela. In einer Stellungnahme des bundesweiten Netzwerks Cuba zu den aktuellen Militäraktionen heißt es: „Dem aggressiven Regime in Washington geht es darum, Angst und Unsicherheit in einer Region zu verbreiten, die sich langsam von der imperialistischen Supermacht im Norden emanzipiert. Länder dieser Region haben vor Jahren eine ‚Zone des Friedens‘ ausgerufen. Dies ist nun rücksichtslos bzw. absichtsvoll verletzt worden. Mit dieser imperialistischen Gesetzlosigkeit muss nun endlich Schluss gemacht werden. Wir als Netzwerk Cuba rufen alle politischen und zivilgesellschaftlichen Persönlichkeiten und Organisationen auf, bei der Gegenwehr gegen das gefährliche, monströse USA-Imperium einen konkret-praktischen Beitrag zu leisten.“ In dem Buch „Der gefährliche Fall Donald Trump“ bescheinigen 27 psychologische Experten dem Präsidenten der USA einen „ungezügelten und extremen Gegenwartshedonismus“, pathologischen Narzissmus, Paranoia und Soziopathie…“ Beitrag von Edgar Göll vom 13. Januar 2026 bei amerika21 externer Link

Siehe auch:

Kurzlink: https://www.labournet.de/?p=233767
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