- Alltagswiderstand und Commons
- Bündnis Umfairteilen und Aktionen
- Die Occupy-Bewegung und Aktionstage
- Gewerkschaftliche Mobilisierung in der Krise
- Interventionen gegen die neoliberale EU
- Klimastreiks und -kämpfe
- Mobilisierungsdebatte: Wie kämpfen (gegen Kapitalismus)?
- Proteste gegen das Bahnprojekt Stuttgart 21
Das öffentliche Bildungswesen wurde nicht nur in Frankreich marode gespart – die Proteste dagegen breiten sich international aus
„Argentinien, Albanien und Frankreich: Proteste für das Bildungswesen füllen die Straßen und stellen die Regierungen vor eine Herausforderung. Drei Länder, unterschiedliche Konflikte und doch dasselbe Bild, das sich in diesen Tagen wiederholt: Studierende und Beschäftigte im Bildungswesen strömen auf die Straßen, um öffentliche Mittel einzufordern, die Verschlechterung ihrer Arbeitsbedingungen anzuprangern und Entscheidungen ihrer Regierungen abzulehnen. In Argentinien endete der fünfte „Marcha Federal Universitaria“ am Donnerstag mit Tränengas, Wasserwerfern und 31 Festnahmen. In Albanien finden seit drei Tagen in Folge Studentenproteste statt, die zu Zusammenstößen mit der Polizei und Forderungen nach dem Rücktritt des Ministerpräsidenten geführt haben. In Frankreich bereiten die Mobilisierungen von Schülern der Sekundarstufe und Studenten mit Unterstützung von Gewerkschaften neue Kundgebungen für diesen Samstag, den 17. Oktober, vor…“ span. Beitrag vom 16. Oktober 2026 auf sindicalismo.org
(maschinenübersetzt) – siehe Berichte aus Deutschland, einen internationalen Überblick und die Liste der nationalen Berichte im LabourNet:
International
- Welle von Protesten im Bildungsbereich in Europa: In rund einem Dutzend Ländern finden derzeit Mobilisierungen statt
„Die Demonstrationen in Frankreich haben ähnliche Bewegungen in Belgien und Italien inspiriert, doch in Ländern wie Albanien, Griechenland, Polen oder Spanien selbst protestiert der Bildungssektor bereits seit einiger Zeit.
Die massiven Studentendemonstrationen der letzten Tage in Frankreich, bei denen gegen den Zustand des Bildungssystems protestiert und Verbesserungen gefordert wurden, sind nicht die einzigen, die derzeit auf dem europäischen Kontinent stattfinden.
Im Gegenteil: In rund fünfzehn Ländern, von denen fast alle Mitglieder der Europäischen Union sind, finden derzeit oder sind in naher Zukunft Mobilisierungen von Studierenden und Lehrkräften geplant, meist mit der Forderung nach mehr Mitteln für das Bildungswesen.
In einigen Staaten, wie beispielsweise Belgien oder Italien, wurden die Proteste von denen in Frankreich inspiriert, in anderen hingegen, wie Griechenland, Polen oder Spanien selbst, haben sie eine eigene Dynamik, die bereits seit einiger Zeit besteht…“ katalanischer Überblick vom 15.10.2026 auf 3cat.cat
(maschinenübersetzt) mit Infos zu ca. 12 Ländern - Belgien, Spanien, Italien, Frankreich…: Die Wut der Jugend auf einen verrottenden Kapitalismus wächst
„Die Lage in Frankreich findet in mehreren anderen Ländern des Kontinents Widerhall, die von aufkeimenden Mobilisierungen der Jugend erschüttert werden, die in die Fußstapfen der französischen Oberschulen treten. Verschuldung, Abbau öffentlicher Dienstleistungen, Militarisierung und Unterdrückung der Jugend: Gegen die Pläne der europäischen Bourgeoisie formiert sich erster, vielversprechender Widerstand. (…)
Der alte Kontinent beginnt im Rhythmus der Jugendrevolten zu beben – in deutschen, belgischen, italienischen, französischen und spanischen Oberschulen [bzw. an den weiterführenden Schulen, Anm. d. Ü.]. Und obwohl diese Bewegungen nicht das gleiche Ausmaß haben, spiegeln sie doch das tiefere Unbehagen wider, das ganze Schichten der Arbeiter:innenklasse in ihren Ländern betrifft. Ob bewusst oder unbewusst – diese internationalistische Konvergenz der Jugend weist den Weg im Kampf gegen die schreckliche Zukunft, die der Kapitalismus ihr in den kommenden Jahren bereithält. (…) Diese Welle, die die wichtigsten kapitalistischen Länder Kontinentaleuropas erfasst, drückt etwas sehr Tiefgreifendes aus. Sie geht über den Rahmen einer bloßen konjunkturellen Reaktion auf eine Offensive einer Regierung hinaus, sondern spiegelt einen starken Trend zur Mobilisierung der Jugend gegen die gesamte Gesellschaft und die Zukunft wider, die ihr von den herrschenden Klassen vorgesetzt wird. Ob in Spanien, Deutschland, Italien, Frankreich oder Belgien: Auch wenn sich die Mobilisierungen der europäischen Jugend auf unterschiedliche Forderungen stützen, prangern sie doch ein und dasselbe kapitalistische System an, das am Ende seiner Kräfte ist und unfähig ist, der Jugend des Kontinents auch nur die geringste Perspektive auf Emanzipation zu bieten...“ (franz.) Artikel von Youri Kibal und Julien Anchaing am 9. Oktober in Révolution Permanente dokumentiert am 12.10.2026 auf klassegegenklasse.org in der Übersetzung durch Lukas Fechner
- HAPPENING NOW worldwide protests led by Gen-Z.
„Junge Menschen sehen sich einer Zukunft gegenüber, die von wirtschaftlicher Instabilität, begrenzten Beschäftigungsmöglichkeiten und dem Klimawandel überschattet wird. Jahrzehntelanger Neoliberalismus hat zum Verfall der öffentlichen Schulen, der Beschäftigungsaussichten sowie der öffentlichen Güter und Dienstleistungen insgesamt geführt. Während die extreme Rechte diese Misere zu ihrem Vorteil ausnutzt, erheben sich junge Menschen weltweit, um sowohl den Faschismus als auch den Neoliberalismus abzulehnen und stattdessen für eine echte gute Regierungsführung einzutreten, die in öffentliche Güter und in ihre Zukunft investiert.
Von Frankreich über Brasilien und Spanien bis hin zu Indien, Argentinien, Ecuador und darüber hinaus erleben wir einen internationalen Aufstand, der durch die Ablehnung der extremen Rechten und des Neoliberalismus vereint ist.“ engl. Video bei More Perfect Union auf Insta
(maschinenübersetzt)
- Siehe auch unseren Gen-Z-Überblick im Dossier: Gen Z-Proteste: Das Echo des Vorjahrzehnts. Mit ihren Protesten tragen junge Menschen die globale Revolte weiter
Deutschland
- Europaweit Schulstreiks: The kids are alright
„Deutschland ist nicht Frankreich. Schön wär’s! Eines haben sie neuerdings zum Glück gemein: rebellische Jugendliche, die die Schnauze von Kürzungen und Militarismus gestrichen voll haben. Angesichts maroder Schulen sowie rasch welkender Bildungschancen und Zukunftsaussichten eifert die hiesige Jugend ihren Klassengeschwistern westlich des Oberrheins nach: Schulen werden besetzt, Streikkomitees gebildet und Forderungen beschlossen. Bislang in Berlin und Hamburg, während bundesweit Ortsgruppen der neuen Bewegung »Gen Z regelt das« aufkeimen. Das ist ein vorläufiger Triumph der Spontaneität.
»Der Funke springt über«, quittiert »Gen Z«. Nur ist Frankreich nicht Deutschland. Hier können Schülerinnen und Schüler nicht darauf zählen, dass das Lehrerpersonal, zu fast drei Vierteln beamtet und mit Streikverbot, sich auf ihre Seite schlägt. Erst recht werden sich deutsche, sprich sozialpartnerschaftliche, Gewerkschaften nicht zu – ebenso untersagten – politischen Streiks hinreißen lassen. Schließlich konzentriert sich der Ruin des französischen Bildungswesens auf ohnehin prekarisierte Banlieues. Dort entstand die neue Bewegung, der sich das streiklustige Frankreich anschloss. (…)
Repressionsorgane scheinen das bereits zu fürchten: »Ihr Ziel ist es, die Welle zu nutzen, um thematisch völlig fremde, krude Ideologien auf unsere Straßen zu bringen und die Gesellschaft zu spalten«, schürte Stephan Weh, Chef der Gewerkschaft der Polizei Berlin, am Freitag Angst vor »radikalen Kräften«, die auf die jüngsten Schulproteste »draufsatteln« könnten. Er hat offenbar nicht begriffen, was der Jugend einleuchtet: Militarisierung und Sozialkürzungen sind zwei Seiten derselben imperialistischen Medaille. Der breitere Forderungskatalog folgt notwendig aus dem Kampf gegen die Kriegstüchtigkeit und mündet in internationaler Solidarität. »Facciamo come in Francia«, skandierten Jugendliche in Italien. Auch in Belgien, Griechenland, Portugal und Österreich avanciert die Jugend zusehends zur autonomen politischen Kraft. Am 31. Oktober wird deutschland-, am 20. November, dem Internationalen Kindertag, europaweit demonstriert. Nun kommt es darauf an, dass aus Spontaneität Klassenbewusstsein wird.“ Kommentar von Niki Uhlmann in der jungen Welt vom 17.10.2026
- Schülervertretung zu Protesten in Frankreich: „In Deutschland wird die Wut der Jungen unterschätzt”
„Die Bundesschülerkonferenz will den Protest nutzen, die Bildungsmisere auch hierzulande auf die Straße zu bringen. Sie warnt die Politik davor, den „ungeheuren Frust” der jungen Generation auch in Deutschland zu übersehen. (…) „Das, was die Schülerinnen und Schüler in Frankreich aufgreifen, das sind auch unsere Themen“, sagt Amy Kirchhoff, Generalsekretärin der Bundesschülerkonferenz in Deutschland, gegenüber CORRECTIV. Auch wenn die Lage in Frankreich deutlich gravierender ist: Von Lehrkräftemangel, Unterrichtsausfall über marode Schulen bis zu der massiven Beeinträchtigung der mentalen Gesundheit von Schülerinnen und Schülern gebe es viele Gemeinsamkeiten. Auch die Bundesschülervertretung bekundet ihre Solidarität mit den Demonstrierenden in Frankreich und distanzierte sich gleichzeitig von der Gewalt.
GEW solidarisiert sich mit den Protesten
Darüber hinaus treibt das Gremium, das die Interessen aller Schüler auf Bundesebene vertritt, längst eine andere Frage um: Ob sich das Momentum und die Dynamik des Protests nicht auch in Deutschland nutzen ließe, um Bildung und die Lage der Jugendlichen endlich sichtbar auf die Straße zu bringen. Gerade berate die Bundesschülerkonferenz, wie sie als „überparteiliches Gremium treibende Kraft eines Bildungsprotestes der jungen Generation in Deutschland werden kann“. (…)
Zumal man bei der GEW konstatiert, dass in Deutschland gerade genau Gegenteiliges passiert, obwohl im Wochenrhythmus Bildungsstudien wie die Pisa und die OECD-Studie sowie der deutsche Bildungsmonitor veröffentlicht wurden. Die Masse an Studien mit immer denselben noch schlechteren Ergebnissen sorge hierzulande aber „eher für Ermüdung als für Aufbruch“, sagt Finnern. Öffentlichkeit und Politik stumpften eher ab.
So kamen beim bundesweit in vielen Städten angesetzten Protest der „Bildungswende jetzt“ – einem breiten gesellschaftlichen Bündnis von fast 200 Organisationen und Verbände – im September so wenige, dass weder auf der Homepage des Bündnisses noch in irgendwelchen Medien überhaupt eine Zahl genannt wurde. Und das, obwohl der Protest zehn Tage nach der verheerenden Pisa-Studie terminiert war.
In Deutschland gelinge es eben bislang nicht, genug Druck auf die Politik auszuüben, wirklich was zu ändern, kritisiert die Bundesschülerkonferenz. „Schülerinnen und Schüler sind keine Wähler“, benennt Kirchhoff als Hauptgrund. (…)
Auch wenn die Zustände in Frankreich – gerade in den Vororten – mit Deutschland nicht vergleichbar sind: Die Bundesschülerkonferenz warnt davor, auch hierzulande die Wut der Jungen zu unterschätzen: „Da sammelt sich gerade in unserer Generation ein ungeheurer Frust“, warnt Kirchhoff. Zu Ängsten und Unsicherheit komme das Grundgefühl, „dass wir mit unseren Anliegen nicht gesehen und gehört werden“. Obwohl es doch diese Generation sei, die von Klimawandel bis Rente, Verteidigung, Pflege und Folgen von KI alle Probleme lösen müsse.
Aufgenommen wird das Gefühl des Frustes auch von den „Schulstreiks gegen Wehrpflicht“, die zuletzt stetig steigenden Zulauf hatten. Ende September gingen bereits bundesweit 45.000 Schülerinnen und Schüler auf die Straße, um gegen die mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht zu demonstrieren. Bei der GEW schaut man laut Finnern mit Interesse auf die wachsenden Proteste, die sich mit den Streiks an Fridays for Future anlehnen. „Vielleicht ist das ein Weg der Mobilisierung, wenn die Bewegung auch das Thema Bildung integriert“, so ihre Hoffnung.
Schulstreik gegen Wehrpflicht als Ventil?
Für die Bundesschülerkonferenz ist das keine Option: Sie werde sich den Schulstreiks gegen Wehrpflicht nicht anschließen, betont Kirchhoff auf Anfrage. Zum einen, weil es eben um die Wehrpflicht gehe und nicht explizit um Bildung. Zum anderen aber sieht die Bundesschülerkonferenz dort die Überparteilichkeit nicht gewährleistet…“ Artikel von Alexandra Ringendahl vom 14. Oktober 2026 auf correctiv.org
- „Bildung statt Krieg!“: Schüler:innen blockieren Max-Brauer-Schule in Hamburg
„Hunderte Schüler:innen blockierten die Max-Brauer-Schule in Hamburg-Altona – gegen Wehrpflicht, Kürzungen im Bildungssystem und in Solidarität mit den Protesten in Frankreich. Nach zwei Stunden beendeten sie die Blockade erfolgreich mit einer gemeinsamen Konferenz in der Turnhalle. (…) „Was man hier heute gesehen hat, kann man als Vorbild für die Bewegung in Deutschland sehen.“ Für die kommende Zeit sind bereits weitere Proteste geplant. Die Initiative Gen Z Regelt ruft unter dem Motto „Kaputte Schulen, Wehrpflicht, Preisexplosion, Sozialkürzung, Überwachung, Rechtsruck? Zeit für Widerstand!“ für den 31. Oktober zu bundesweiten Protesten auf. Für den 20. November ist zudem ein europaweiter Jugendstreik unter dem Slogan „Youth, Strike, Resist“ in Planung.“ Beitrag von Perspektive Online vom 14.10.2026
- Pariser Protest erreicht Berlin: Schüler des Französischen Gymnasiums in Berlin blockieren ihre Schule und demonstrieren. In sozialen Medien kursieren Aufrufe für weiteren Protest.
„… Nachdem sich die Bewegung auf Belgien ausgeweitet hat, verdichten sich die Anzeichen dafür, dass der Protest auch die Bundesrepublik erreicht. Den Auftakt machte Berlin: Mehr als 200 Schülerinnen und Schüler des Französischen Gymnasiums im Bezirk Mitte blockierten am Montagmorgen die Zugänge zu ihrer Schule. Einzig einen schmalen Durchgang vermochte die Schulleitung gemeinsam mit den Kräften der Berliner Polizei durchzusetzen. Mit Mülltonnen und Fahrradschlössern wurden die Tore versperrt, um vor dem Gebäude ein unübersehbares Streikzeichen zu setzen. Die Forderungen reichen von Finanzierung bis hin zu Bildungsgerechtigkeit über Grenzen hinweg. »Wir brauchen mehr Geld im öffentlichen Dienst und leichtere Aufnahmebedingungen für die Studienzulassungen in Frankreich – und zwar ohne Vorurteile«, bringt der Schüler Arthur im Gespräch mit »nd« die Anliegen auf den Punkt. An der Schule wird nach französischen Lehrplänen unterrichtet, Schüler*innen können sowohl das französische Baccalauréat als auch das deutsche Abitur machen. Den Plan zu protestieren hatten die Schülerinnen und Schüler spontan am Vorabend gefasst. Die Jugendlichen streikten in doppelter Solidarität: Einerseits stellen sie sich mit ihrem Protest an die Seite der streikenden Jugendlichen in Frankreich, andererseits schlägt er den Bogen zur Politik der Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz. Nach mehreren Stunden der Blockade wandelte sich die Aktion in einen spontanen Demonstrationszug um, der sich in die Richtung der französischen Botschaft am Pariser Platz in Bewegung setzte. (…)
Dass der Anstoß für die Proteste von Jugendlichen ohne Partei- oder Organisationszugehörigkeit kommt, mag auf den ersten Blick überraschen. In den sozialen Netzwerken aber ist das Ziel, die französischen Proteste nach Deutschland zu tragen, für die Angehörigen der »Gen Z« seit Tagen ein bestimmendes Thema. In Chats und Foren vernetzen sich Jugendliche blitzschnell, tauschen Erfahrungen aus und organisieren sich eigenständig. »Wir stehen zu dem Kampf der Schülerinnen und Schüler in Frankreich und denken, dass sie unseren Kampf mittragen«, erklärt die Schülerin Rebecca »nd«. Obwohl sich die Jugendlichen durchgehend friedlich verhielten, kam es zu einer Festnahme durch die Polizei. (…)
Der Protest in Berlin-Mitte könnte nur der Auftakt einer größeren Welle an Demonstrationen gewesen sein. Auf sozialen Medien kursieren zahlreiche Aufrufe, am 31. Oktober bundesweit auf die Straße zu gehen. In ganz Deutschland bilden sich neue Gruppen, Schüler*innen organisieren sich. Die Jugendlichen des Französischen Gymnasiums könnten die Vorboten einer neuen Schülerbewegung in Deutschland sein. Klar ist schon jetzt: Die »Gen Z« erlebt auch wegen der Proteste in Frankreich derzeit eine spürbare Politisierung.“ Artikel von Elias Inan Christe vom 12.10.2026 in ND online
- Siehe auch https://www.instagram.com/mbs_streikt/
und das Dossier „Gen Z Proteste“
von Perspektive Online - und im LabourNet das Dossier: Schöne neue Bundeswehr: Durch den Krieg in der Ukraine kehrt die Debatte um die Wehrpflicht zurück – die Schulstreiks auch
Proteste der SchülerInnen und Studentinnen nach Ländern im LabourNet:
- in Albanien im Dossier: Flamingo-Revolution in Albanien gegen Jared Kushners Luxusresort im Schutzgebiet Vjosa-Narta betrifft längst mehr als Umweltschutz und Privatisierung
- in Argentinien im Dossier: Milei hält Wort: Regierung in Argentinien verfügt drastische Kürzungen in Bildung und Wissenschaft
- in Belgien im Dossier: Breites Gewerkschaftsbündnis verschärft mit Streiktagen die Proteste gegen Sparpolitik und Rentenabbau der „Arizona-Koalition“ in Belgien
- in Deutschland bisher nur im Dossier: Schöne neue Bundeswehr: Durch den Krieg in der Ukraine kehrt die Debatte um die Wehrpflicht zurück – die Schulstreiks auch
- in Frankreich im Dossier: Wenn der Sparhaushalt in Frankreich auf den Alltag trifft, schließen sich BeamtInnen, Feuerwehrleute und SchülerInnen zusammen, erstmals am 29. September
- Italien in Die Schüler:innen und Studierende in Italien gegen Meloni, das rassistiche Schuldekret und die Lebenshaltungskosten: „Geld für Schulen, nicht für Krieg“
- Spanien in Dossier: „Die Kürzungen sind unerträglich“: Ein breites Bündnis hat den Kampf zur Verteidigung des öffentlichen Bildungswesens in Madrid aufgenommen