„„VerA ist inklusionsfeindlich. Die Vergleichsarbeiten, die bundesweit in Klasse 3 und 8 geschrieben werden, verschärfen den Leistungsdruck. Sie belasten Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler, ohne dass wir in der Umsetzung der Inklusion einen Schritt weiter kommen. Schulen brauchen Unterstützung – keine Testeritis.“ Das stellen die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), der Grundschulverband (GSV) und der Verband Bildung und Erziehung (VBE) in ihrem VerA-Manifest, das sie heute während einer Pressekonferenz in Berlin veröffentlicht haben, fest. „Gute Schule ist ein Lern- und Lebensort, der Kindern und Jugendlichen eine umfassende Bildung und bestmögliche Entwicklungschancen bieten soll. Deshalb darf die Qualitätssicherung nicht auf eine standardisierte Leistungsmessung verkürzt werden.“…“ GEW-Pressemitteilung vom 5. Mai 2014 und das Manifest – Gemeinsam für Bildung weiterlesen »
"„VerA ist inklusionsfeindlich. Die Vergleichsarbeiten, die bundesweit in Klasse 3 und 8 geschrieben werden, verschärfen den Leistungsdruck. Sie belasten Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler, ohne dass wir in der Umsetzung der Inklusion einen Schritt weiter kommen. Schulen brauchen Unterstützung – keine Testeritis.“ Das stellen die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), weiterlesen »

Der Zoll soll künftig überprüfen, ob wirklich alle Arbeiter 8,50 Euro Stundenlohn bekommen. Damit verdoppelt sich der potentielle Arbeitsaufwand. Und schon heute sind nicht alle Stellen bei der Finanzkontrolle Schwarzarbeit besetzt…“ Artikel von Thomas Öchsner in der Süddeutschen online vom 3. Mai 2014 weiterlesen »
"Der Zoll soll künftig überprüfen, ob wirklich alle Arbeiter 8,50 Euro Stundenlohn bekommen. Damit verdoppelt sich der potentielle Arbeitsaufwand. Und schon heute sind nicht alle Stellen bei der Finanzkontrolle Schwarzarbeit besetzt…" Artikel von Thomas Öchsner in der Süddeutschen online vom 3. Mai 2014 weiterlesen »

Finanztransaktionssteuer jetzt!Großbritannien hat am Mittwoch eine Klage vor dem EuGH gegen die Einführung einer Finanztransaktionssteuer im Wege einer Verstärkten Zusammenarbeit verloren. Es wird nicht die letzte Klage gewesen sein, meinen Rainer Wernsmann und Cornelia Zirkl. Zu groß ist die Angst vor einer Schwächung des Londoner Finanzplatzes. Unterdessen geraten die Verhandlungen über die Einführung der Steuer ins Stocken…“ Artikel von Prof. Dr. Rainer Wernsmann und Cornelia Zirkl vom 02.05.2014 bei LTO und eine attac-Meldung weiterlesen »
Finanztransaktionssteuer jetzt!"Großbritannien hat am Mittwoch eine Klage vor dem EuGH gegen die Einführung einer Finanztransaktionssteuer im Wege einer Verstärkten Zusammenarbeit verloren. Es wird nicht die letzte Klage gewesen sein, meinen Rainer Wernsmann und Cornelia Zirkl. Zu groß ist die Angst vor einer weiterlesen »

„… Aber nun sprechen wir hier als Ver.di Hochschulgruppe und Studierende, das heißt wir gehören streng genommen noch nicht wirklich zur arbeitenden Klasse. Heißt das, dass all die Kämpfe gegen die Verschlechterung der Arbeits- und Lebensbedingungen nichts mit uns zu tun haben? Dürfen uns Arbeitskämpfe, Streiks und Tarifverhandlungen egal sein? Wir meinen: Nein, auf keinen Fall! Denn wenn man sich mal ansieht, was an den Hochschulen derzeit passiert, dann wird klar: Hier gibt es die selben Entwicklungen und auch sehr ähnliche Probleme. Die neoliberale Kürzungspolitik im Hochschul- und Bildungsbereich und die Angriffe auf Tarifverträge, Löhne und  Mitbestimmungsrechte am Arbeitsplatz sind zwei Seiten der selben Medaille!...“ Rede auf der 1. Mai-Demonstration 2014 in Jena von und bei der Ver.di Hochschulgruppe Jena weiterlesen »
"… Aber nun sprechen wir hier als Ver.di Hochschulgruppe und Studierende, das heißt wir gehören streng genommen noch nicht wirklich zur arbeitenden Klasse. Heißt das, dass all die Kämpfe gegen die Verschlechterung der Arbeits- und Lebensbedingungen nichts mit uns zu tun haben? Dürfen uns Arbeitskämpfe, Streiks und Tarifverhandlungen egal sein? weiterlesen »

Dossier

Zur Debatte um den Referentenentwurf für das Hochschulzukunftsgesetz in Nordrhein-Westfalen. Neu: „Mehr Mitbestimmung ausprobieren“. NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze über ihre Pläne für mehr Demokratie an den Hochschulen – und den erbitterten Widerstand der Rektoren. Interview von  Carmen Molitor und Kay Meiners im Magazin Mitbestimmung Ausgabe 04/2014   weiterlesen »

Dossier

Zur Debatte um den Referentenentwurf für das Hochschulzukunftsgesetz in Nordrhein-Westfalen

Einzelhandel: Besuche in der Kampfzone
„Es gibt unzählige Möglichkeiten, das Recht auf einen Betriebsrat zu hintertreiben“, sagt ver.di-Sekretär Peter König, der im Handel über 100 BR-Gründungen begleitet hat. Der Ruf nach Verbindlichkeit von Betriebsratswahlen wird lauter…“   Artikel von Max Kruse in Magazin Mitbestimmung Ausgabe 03/2014 weiterlesen »
„Es gibt unzählige Möglichkeiten, das Recht auf einen Betriebsrat zu hintertreiben“, sagt ver.di-Sekretär Peter König, der im Handel über 100 BR-Gründungen begleitet hat. Der Ruf nach Verbindlichkeit von Betriebsratswahlen wird lauter…“   Artikel von Max Kruse in Magazin Mitbestimmung Ausgabe 03/2014 weiterlesen »

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Russisches Arbeitsrecht arbeitnehmerfreundlicher!

Artikel von Dr. Rolf Geffken Mai 2014

Hierzulande weitgehend unbekannt ist, dass das Arbeitsrecht der Russischen Föderation weit arbeitnehmerfreundlicher als das deutsche Arbeitsrecht ist. Ausländische Investoren und westliche Beratungsfirmen haben dies wiederholt kritisiert und dem russischen Gesetzgeber „Formalismus nach dem Vorbild der Sowjetzeit“ vorgeworfen. Angesichts des extrem polemischen und unfairen Russlandbildes, das zur Zeit gerade in deutschen Medien verbreitet wird, erscheint es notwendig, hier einmal die andersartigen Grundzüge des russischen Arbeits- und Sozialrechts im Vergleich zu Deutschland zu skizzieren. Dass zwischen den Normen von Gesetzen und der sozialen und wirtschaftlichen Realität oftmals grosse Unterschiede bestehen, ist bekannt. Das gilt für Russland, ebenso aber auch für alle anderen Länder. In besonderer Weise seit einigen Jahren auch und gerade für Deutschland: Der Vormarsch prekärer Beschäftigungsverhältnisse aller Art hat die Effizienz des Arbeitsrechts als Schutzrecht der Arbeitnehmer massiv eingeschränkt. Insbesondere die weite Verbreitung sog. Scheinwerkverträge auch in der industriellen Produktion ist direkt gegen das Arbeitsrecht und die in langen Jahren entstandenen Mindeststandards gerichtet weiterlesen »

Artikel von Dr. Rolf Geffken Mai 2014

Hierzulande weitgehend unbekannt ist, dass das Arbeitsrecht der Russischen Föderation weit arbeitnehmerfreundlicher als das deutsche Arbeitsrecht ist. Ausländische Investoren und westliche Beratungsfirmen haben dies wiederholt kritisiert und dem russischen Gesetzgeber „Formalismus nach dem Vorbild der Sowjetzeit“ vorgeworfen. Angesichts des extrem polemischen und weiterlesen »

Arbeiten in Neuland: Microsoft fordert flexiblere und mobilere Arbeitsbedingungen
Am Dienstag, den 29. April 2014, hat Microsoft gemeinsam mit dem Autor Markus Albers, dem Zeitmanagement-Coach Prof. Dr. Lothar Seiwert, dem Journalisten und Moderator Richard Gutjahr sowie der Bloggerin Ninia Binias ihr „Manifest für neues Arbeiten“ vorgestellt. Die Deklaration fordert eine neue Arbeitskultur für Wissensarbeiter ein. Gemeint ist damit vor allem eine flexiblere und mobilere Arbeitsweise, die weder an alte Autoritätsdogmen noch an einen geografisch festgelegten Arbeitsplatz gekoppelt ist. In dem Manifest wird zur Arbeit in virtuellen Teams aufgerufen, deren Mitglieder über den gesamten Erdball verstreut sein könnten. Ausgedient haben soll hingegen der klassische Chef. Mit ihm sollen „künstliche Hierarchien“ verschwinden und der Chefposten soll dynamisch jeweils an denjenigen gehen, der gerade das aktuelle Projekt betreut. Auch dem klassischen Arbeitstag mit seiner fixen Stundenregelung wird in dem Dokument eine Absage erteilt. Stattdessen soll die Trennung zwischen Privat- und Arbeitsleben aufgeweicht werden und trotzdem eine gesunde Balance dazwischen gefunden werden. Wie genau das vonstattengehen soll, lassen die Autoren allerdings offen…“ Artikel von Kim Rixecker vom 02.05.2014 bei t3n und das Manifest weiterlesen »
"Am Dienstag, den 29. April 2014, hat Microsoft gemeinsam mit dem Autor Markus Albers, dem Zeitmanagement-Coach Prof. Dr. Lothar Seiwert, dem Journalisten und Moderator Richard Gutjahr sowie der Bloggerin Ninia Binias ihr „Manifest für neues Arbeiten“ vorgestellt. Die Deklaration fordert eine neue Arbeitskultur für Wissensarbeiter ein. Gemeint ist damit vor weiterlesen »

Verfassungsrechtlich ist ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn nicht zu beanstanden. Die Ausnahmeregelung für Jugendliche dagegen schon. Zusammenfassung des Rechtsgutachtens von Professor Ulrich Preis und Dr. Daniel Ulber vom Institut für Deutsches und Europäisches Arbeits- und Sozialrecht der Universität zu Köln vom April 2014 bei der HBS und ein Beitrag dazu weiterlesen »

Studie von Professor (Gast) Albrecht Goeschel, Staatliche Universität Rostov. Accademia ed Istituto per la Ricerca Sociale Verona, Verona/Berlin, vom November 2012 weiterlesen »

Analyse von Albrecht Goeschel und Lothar Merkle, Verona / Marquartstein, vom Januar 2014 weiterlesen »
"Angeführt vom damaligen westdeutschen Bundeskanzler Ludwig Erhard gab es Mitte der 1960er Jahre in Deutschland eine Sozialstaatsdiskussion unter der Überschrift „Formierte Gesellschaft“. Der Grundgedanke war ein autoritärer Staat, der Gemeinwohlanliegen gegen Sonderinteressen durchsetzen und damit Wohlstand garantieren sollte. Heute herrscht die gesamtdeutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel unter der Überschrift einer „Marktkonformen weiterlesen »

Tarifrunde 2014 bei der Telekom

Dossier

Tarifrunde Telekom 2014
  • Mindestens 4,6 Prozent mehr Geld in 24 Monaten und Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen „In der Tarifauseinandersetzung bei der Deutschen Telekom AG und der Telekom Deutschland haben die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Arbeitgeber eine Einigung erzielt. Danach werden die Gehälter der Beschäftigten in den unteren Entgeltgruppen, die die Mehrheit der Tarifangestellten bilden, rückwirkend zum 1. April 2014 um 2,9 Prozent angehoben, Beschäftigte in den höheren Entgeltgruppen erhalten zum gleichen Zeitpunkt 2,5 Prozent mehr. In einem zweiten Erhöhungsschritt zum 1. Februar 2015 erhalten alle Tarifangestellten einheitlich 2,1 Prozent mehr Geld. Die Vergütung der Auszubildenden erhöht sich zu den genannten Zeitpunkten um 35 Euro beziehungsweise um 25 Euro pro Monat. Die Tarifeinigung läuft bis zum 31. Januar 2016. Währenddessen bleiben auch betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen. Von der Einigung werden insgesamt 72.000 Tarifangestellte und Auszubildende erfasst. (…)  Die Große Tarifkommission wird am 14. April 2014 über das Tarifergebnis entscheiden. Die Verhandlungen für die rund 25.000 Tarifangestellten bei T-Systems werden am Donnerstag, 13 Uhr, in Raunheim bei Frankfurt/Main fortgesetzt. Die dritte Verhandlungsrunde ist für zwei Tage angesetzt und wird von punktuellen Warnstreiks begleitet.“ Pressemitteilung von ver.di vom 09.04.2014
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Dossier

Tarifrunde Telekom 2014
  • ver.di und T-Systems verständigen sich auf Gesamtpaket – mehr Geld und Schutz für Beschäftigte „Der Tarifkonflikt bei der Telekom-Geschäftskundensparte T-Systems ist beigelegt. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Arbeitgeber haben sich in der Nacht zum Mittwoch in der weiterlesen »

Droht Europa nach rechts zu rutschen? Nicht nur aktuelle Umfragen im Vorfeld der Europawahlen legen diese Befürchtung nahe. Schon in den letzten Jahren hatten Rechtspopulist/inn/en und extrem Rechte in verschiedenen Ländern unseres Kontinents beachtliche Wahlerfolge errungen…“ Artikel von und bei Patrick Schreiner vom 29. April 2014 weiterlesen »
"Droht Europa nach rechts zu rutschen? Nicht nur aktuelle Umfragen im Vorfeld der Europawahlen legen diese Befürchtung nahe. Schon in den letzten Jahren hatten Rechtspopulist/inn/en und extrem Rechte in verschiedenen Ländern unseres Kontinents beachtliche Wahlerfolge errungen…" Artikel von und bei Patrick Schreiner vom 29. April 2014 weiterlesen »

Zeitarbeiter in Satrup – Angelner Hof – „Das erinnert an moderne Sklaverei“
Im Angelner Hof in Satrup leben ausländische Zeitarbeiter unter fragwürdigen Bedingungen. Die Gewerkschaft kritisiert die Fleischbranche. Artikel von Hannes Harding  in den Schleswiger Nachrichten vom 28.04.2014 weiterlesen »
Im Angelner Hof in Satrup leben ausländische Zeitarbeiter unter fragwürdigen Bedingungen. Die Gewerkschaft kritisiert die Fleischbranche. Artikel von Hannes Harding  in den Schleswiger Nachrichten vom 28.04.2014 externer Link. Aus dem Text: „(…) Nach Ansicht der weiterlesen »

Zum 1. Mai 2014 wähnen sich die deutschen Gewerkschaften in einer guten Lage. In der Tat scheinen die jahrelangen Mitgliederverluste gebremst oder gar gestoppt. In Tarifrunden gelingt es – anders als in der Vergangenheit – wenigstens die Reallöhne zu sichern. Und von der Regierung werden die DGB-Spitzen nicht mehr ignoriert, sondern öffentlich hofiert. Alles in Butter also? Ist das »Comeback der Gewerkschaften«, von dem IG-Metall-Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Urban spricht, bereits Realität? Wohl kaum…“ Artikel von Daniel Behruzi in junge Welt vom 30.04.2014 weiterlesen »
"Zum 1. Mai 2014 wähnen sich die deutschen Gewerkschaften in einer guten Lage. In der Tat scheinen die jahrelangen Mitgliederverluste gebremst oder gar gestoppt. In Tarifrunden gelingt es – anders als in der Vergangenheit – wenigstens die Reallöhne zu sichern. Und von der Regierung werden die DGB-Spitzen nicht mehr ignoriert, weiterlesen »

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