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Untersuchungshaft und Durchsuchungen in Frankreich: JournalistInnen unter Verdacht, Pressefreiheit gefährdet

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Pressefreiheit: Frankreich nimmt Journalist*innen in die MangelUntersuchungshaft und Durchsuchungen: Alleine in der vergangenen Woche wurden in Frankreich vier Journalisten von der Polizei verhört. Medienverbände fordern einen besseren Quellenschutz. (…) Am Mittwoch wurde auf der Place de la République in Paris und vor der Polizeizentrale in Marseille demonstriert und nahezu alle Journalistenverbände fordern in einem offenen Brief einen rechtlich besseren Schutz der Pressefreiheit. „Ohne Garantie für den Schutz unserer Quellen ist die Ausübung unseres Berufs selbst gefährdet“, schreibt das Kollektiv. Der Brief wurde Donnerstagmittag in zahlreichen Medien veröffentlicht, darunter Le Figaro, Le Monde und Radio France – wenige Stunden später wurden drei weitere Kollegen in Lille von der Polizei vorgeladen. (…) Wahrscheinlich ereigneten sich beide Verhöre zufällig in der selben Woche. Nichtdestotrotz erkennt RSF darin einen „Einschüchterungsversuch“ seitens staatlicher Institutionen…“ Artikel von Léonardo Kahn vom 22. September 2023 in der Süddeutschen Zeitung online („Journalisten unter Verdacht“), siehe nun auch dazu: Demo der Mediengewerkschaften am 18. Juni in Paris zur Verteidigung des Journalismus und der Informationsfreiheit gegen die Zerstörung durch Politik und KI weiterlesen »

Dossier: Untersuchungshaft und Durchsuchungen in Frankreich: JournalistInnen unter Verdacht, Pressefreiheit gefährdet

Pressefreiheit: Frankreich nimmt Journalist*innen in die Mangel

Demo der Mediengewerkschaften am 18. Juni in Paris zur Verteidigung des Journalismus und der Informationsfreiheit gegen die Zerstörung durch Politik und KI
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„Beyond Recovery“: Lehrer*innen nicht nur in Los Angeles streiken für ein für alle „gesünderes‘ Bildungssystem“

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Los Angeles/USA - streikende Lehrerin im Regen mit Schild: "Wir wollen mehr tun als nur zu überleben"Ausgehend und inspiriert von den kalifornischen Bildungsstreiks 2019 und betroffen durch die Corona-Pandemie, gründete die United Teachers Los Angeles (UTLA) gemeinsam mit der Gewerkschaft SEIU Local 99 die Plattform „Beyond Recovery“ – dt. über die Erholung hinaus. Sie fordern bessere Arbeitsbedingungen für alle, die an Schulen arbeiten, aber auch mehr Unterstützung für Schüler*innen mit Migrationshintergrund, die Bekämpfung von Rassismus an Schulen und insgesamt eine bessere Ausstattung und Aufwertung des Sektors durch eine Lohnerhöhung von 10% pro Pandemiejahr – rückwirkend ausgezahlt. Doch stattdessen wird das Personal im Bildungssektor schikaniert, das sich für bessere Bedingungen engagiert. Am 21. März 2023 traten die Kolleg*innen im Bildungssektor von Los Angeles in einen dreitägigen Streik – hierzu Hintergründe und die weitere landesweite Entwicklung. NEU: Sie haben nicht gewartet: Kalifornische Lehrkräfte streikten gegen die Unterfinanzierung des Bildungswesens und setzen sich durch weiterlesen »

Dossier zu den Bildungsstreiks in den USA ab 2023

Los Angeles/USA - streikende Lehrerin im Regen mit Schild: "Wir wollen mehr tun als nur zu überleben"

Sie haben nicht gewartet: Kalifornische Lehrkräfte streikten gegen die Unterfinanzierung des Bildungswesens und setzen sich durch
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Englands Rostock-Lichtenhagen 2.0: Noch nie dagewesene Welle rechtsextremer Ausschreitungen, aber nicht überraschend

Dossier

Stoppt die extreme Rechte - Nationaler Protesttag am Samstag, 10. August 2024 in GroßbritannienFür nichtweisse Menschen sind es furchteinflössende Tage in Grossbritannien: Gewalttätige Mobs raufen sich zusammen, werfen Brandsätze auf Asylunterkünfte, Ziegelsteine auf Moscheen. (…) Es sind die schlimmsten rechtsextremen Krawalle seit Jahrzehnten. Das Land ist erschüttert – aber wer genau hingeschaut hat, hatte die Alarmzeichen sehen können. (…) Doch die Tragödie von Southport als «Auslöser» der Krawalle zu bezeichnen, wäre irreführend. Denn die rechtsextremen Randalierer brauchten nur einen Vorwand, um gewalttätig zu werden. (…) Nur zwei Tage vor dem Messerangriff in Southport zogen mehr als 20 000 Rechtsextreme durch London; es war der grösste Aufmarsch Rechtsextremer seit vielen Jahren. (…) Wenn sich Politiker:innen bis tief in die konservative Partei über die Randale empört zeigen, unterschlagen sie etwas Entscheidendes: Der Boden, auf dem der Extremismus gedeiht, wurde in den vergangenen Jahren eifrig von oberster Stelle gedüngt…“ Artikel von Peter Stäuber vom 5. August 2024 in der WoZ online („Dünger für die Rechtsradikalen“) – siehe weitere Informationen und Informationsquellen mit dem Schwerpunkt auf Antifa. NEU: Rechte Aufrufe – unterstützt von Musk – schüren rassistische Pogrome in Nordirland während die Familie des Opfers die rechtsextremen Angriffe auf MigrantInnnen verurteilt weiterlesen »

Dossier zu Englands Rostock-Lichtenhagen 2.0 im Juli/August 2024

Stoppt die extreme Rechte - Nationaler Protesttag am Samstag, 10. August 2024 in Großbritannien

Rechte Aufrufe – unterstützt von Musk – schüren rassistische Pogrome in Nordirland während die Familie des Opfers die rechtsextremen Angriffe auf MigrantInnnen verurteilt
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[Kampagne in Spanien] Klimawandel und Hitzestress bei der Arbeit, Selbschutz vor hohen Temperaturen

Dossier

El Calor mata - Hitze tötet (Kampagne der FETAP-CGT, Spanien)Das Risiko der Arbeit bei hohen Temperaturen: Nach Schätzungen des Systems zur täglichen Überwachung der Sterblichkeit (MoMo), das vom Nationalen Zentrum für Epidemiologie (CNE) des Gesundheitsinstituts Carlos III verwaltet wird, gab es von der zweiten Maihälfte bis Ende September letzten Jahres landesweit 3.009 Todesfälle, die auf Übertemperatur zurückzuführen waren. Im Vorjahr waren es noch 4.789 Todesfälle. Ein übermäßiger Temperaturanstieg ist also ein großes Problem für die Gesundheit unserer Gesellschaft. (… ) Wir fordern, dass die Unternehmen die Rechtsvorschriften zur Verhütung berufsbedingter Risiken und insbesondere die Aspekte im Zusammenhang mit der Exposition gegenüber hohen Temperaturen sowohl in Innenräumen als auch im Freien einhalten. (…) Darüber hinaus fordern wir die Einhaltung der intensiven Sommerarbeitszeit, wenn diese in den Arbeitsplänen oder Tarifverträgen vorgesehen ist...“ Sehr umfangreiche span. Kampagnenseite von FETAP-CGT (Landesverband der Arbeitnehmerinnen in der öffentlichen Verwaltung) samt einem Leitfaden zur Arbeit bei Hitze. Siehe dazu NEU: Leitfaden 2026 zum Thema Hitzestress am Arbeitsplatz in Spanien: Lass nicht zu, dass sie mit deinem Leben spielen weiterlesen »

Dossier zu Klimawandel und Hitzestress bei der Arbeit in Spanien

El Calor mata - Hitze tötet (Kampagne der FETAP-CGT, Spanien)

Leitfaden 2026 zum Thema Hitzestress am Arbeitsplatz in Spanien: Lass nicht zu, dass sie mit deinem Leben spielen
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Care Streik! / Frauen*streik / feministischer Streik am 14. Juni in der Schweiz

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Care Streik in Zürich am 14. Juni 2021 Gleichstellung – jetzt erst recht! Die Corona-Krise trifft Frauen hart: Sie erledigen den Grossteil der unbezahlten Arbeit zu Hause und arbeiten gleichzeitig an vorderster Front, vielfach in essentiellen Berufen. Lohnungleichheit und Arbeitslosigkeit nehmen zu, die Arbeitsbedingungen der Frauen werden prekärer und das Frauenrentenalter wird angegriffen! Es ist an der Zeit, die essentiellen Frauenberufe aufzuwerten und dem bürgerlichen Angriff auf die Frauenrechte den Riegel zu schieben! Heute und in Zukunft – Frauen wehren sich! Es gibt genug Gründe, um uns zu wehren. Zum Beispiel: Frauen, insbesondere Migrantinnen, sind besonders von der Krise betroffen: Die Lohnungleichheit steigt weiter an. Sexuelle Belästigung und Gewalt gehören immer noch zum Alltag vieler Frauen. Das Frauenrentenalter wird permanent angegriffen…“ Aufruf bei der Unia zum 14.6.2021 mit Aktionen in fast allen Städten der Schweiz. Siehe weitere Informationen, auch zum Care Streik in Zürich und Berichte – und die Folgejahre. NEU: Feministischer Streiktag am 14.06.2026 in vielen Städten der Schweiz und feministische Demonstration gegen den G7-Gipfel bei Genf weiterlesen »

Dossier zum feministischen Streik am 14. Juni in der Schweiz

Care Streik in Zürich am 14. Juni 2021

Feministischer Streiktag am 14.06.2026 in vielen Städten der Schweiz und feministische Demonstration gegen den G7-Gipfel bei Genf
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Israels Krieg gegen kritische Berichterstattung

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Israel-Hamas War: No Story is Worth the Life of a Journalist (IFJ)„… Dass mißliebige ausländische Medien, mit dem Fernsehsender“Al-Jazeera“ an der Spitze, in Israel verboten werden sollen, war der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ vor einigen Tagen nur eine kurze Meldung im hinteren Teil des Feuilliton wert. (…) Noch weniger Erwähnung findet die Tatsache, dass die Armee von Benjamin Netanjahu, seinem neuen Kompagnon und Ex-General Benny Gantz sowie ihren rechtsextremen Kameraden Ben-Gvir, Smotrich & Co. bei ihren massiven Bombardements bislang 21 Journalisten umgebracht und etliche andere verletzt hat. Weitere Medienschaffende werden im Gazastreifen vermisst oder wurden verhaftet. Außerdem wurden die Büros und Gebäude mehrerer palästinensischer Medien in Gaza durch israelische Bomben dem Erdboden gleichgemacht oder schwer beschädigt…“ Aus dem Überblick des Gewerkschaftsforum Hannover vom 25.10.2023 den wir nachfolgend komplett und dankend dokumentieren und ergänzen. NEU: Kritik ist unerwünscht. Die israelische Polizei soll die Arbeit von ausländischen Journalist*innen auswerten, die kritisch über Israel berichten – und sie dann an der Einreise hindern weiterlesen »

Dossier zu Israels Krieg gegen kritische Berichterstattung

Israel-Hamas War: No Story is Worth the Life of a Journalist (IFJ)

Kritik ist unerwünscht. Die israelische Polizei soll die Arbeit von ausländischen Journalist*innen auswerten, die kritisch über Israel berichten – und sie dann an der Einreise hindern
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Italienische Flüchtlingspolitik

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Stoppt das Sterben, nicht die Rettung! #freeiuventaHuman Cargo – neuer Bericht über Menschenrechtsverletzungen von Flüchtlingen in Italien: Behandelt wie menschliche Fracht – Italien weist Schutzsuchende nach Griechenland zurück. Der Griechische Flüchtlingsrat und PRO ASYL veröffentlichen Bericht über willkürliche Zurückweisungen von italienischen Häfen nach Griechenland. Der Bericht bei Pro Asyl basiert auf Zeugenaussagen von über 50 Schutzsuchenden, die mindestens einmal in dieser Weise von Italien nach Griechenland zurückgewiesen wurden. Ältere Beiträge zum Thema finden sich in der Rubrik „italienische Flüchtlingspolitik“ im LabourNet-Archiv – siehe hier zur Lage der Flüchtlinge und der Flüchtlingsretter in Italien NEU: Italiens Abschiebelager in Albanien bringen nichts außer neues Leid – die rechte Regierung von Giorgia Meloni will trotzdem an ihnen festhalten weiterlesen »

Dossier zur italienischen Flüchtlingspolitik

Stoppt das Sterben, nicht die Rettung! #freeiuventa

Italiens Abschiebelager in Albanien bringen nichts außer neues Leid – die rechte Regierung von Giorgia Meloni will trotzdem an ihnen festhalten
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Die rechte Regierung Kast fordert mit massiven Einsparungen vor allem im Bildungsbereich die bewährte und breite Studierendenbewegung in Chile heraus
cl: Movimiento Estudiantil "Mochilazo"Seit dem Amtsantritt von José Antonio Kast ist nun schon ein Monat vergangen, und die Angriffe sind bekannt. Die Erhöhung der Benzinpreise – die direkt zu einem Anstieg der Lebenshaltungskosten führt – ist eine seiner wichtigsten Maßnahmen. (…) Hinzu kommen Maßnahmen gegen die kostenlose Bildung, die Kürzung des Bildungsbudgets um 3 % (524 Milliarden Pesos weniger, was sich beispielsweise auf die Vorschulerziehung und die JUNAEB auswirken könnte), Angriffe auf die Umwelt, politische Maßnahmen, die darauf abzielen, die Straffreiheit von Menschenrechtsverletzern zu gewährleisten, sowie neue repressive Maßnahmen an Schulen unter dem Vorwand der „Sicherheit“. Der Demonstrationszug am 26. März war eine erste Reaktion der Studentenbewegung auf diese Angriffe, an der sich rund 30.000 Menschen in den Straßen der Innenstadt von Santiago beteiligten…“ span. Artikel von Alonso Luna vom 8. April 2026 in La Izquierda Diario Chile und mehr Informationen zu #Mochilazo. NEU:Tausende Schüler:innen, Studierende und Lehrkräfte – und Polizeigewalt – beim landesweiten Protesttag für „echte und universelle Kostenfreiheit im öffentlichen Bildungswesen“ in Chile weiterlesen »

Die rechte Regierung Kast fordert mit massiven Einsparungen vor allem im Bildungsbereich die bewährte und breite Studierendenbewegung in Chile heraus

cl: Movimiento Estudiantil "Mochilazo"

Tausende Schüler:innen, Studierende und Lehrkräfte – und Polizeigewalt – beim landesweiten Protesttag für „echte und universelle Kostenfreiheit im öffentlichen Bildungswesen“ in Chile
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Alle zwei Wochen wird in der Schweiz eine Frau getötet – und im November an bis zu 16 Tagen gegen Gewalt an Frauen demonstriert

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23. November 2024: Nationale Demonstration gegen Gewalt an Frauen in der SchweizAlle zwei Wochen wird in der Schweiz eine Frau von ihrem (Ex-)Partner getötet. Allein dieses Jahr zählen wir bereits 18 Feminizide. Diese schockierende Gewalt ist Teil eines Systems, das auf Sexismus und der Abwertung von Frauen basiert. Dieses System können wir uns als Pyramide vorstellen: Zuunterst stehen herabwürdigende Witze und Belästigungen, zuoberst endet sie in tödlicher Gewalt. Jede dritte Frau erfährt am Arbeitsplatz sexuelle Belästigung. Zudem sind Frauen oft finanziell von ihren Partnern abhängig – auch wegen der tiefen Löhne, die sie im Vergleich zu Männern erhalten. Diese Abhängigkeit kann verhindern, dass sie gefährliche Beziehungen verlassen und sich in Sicherheit bringen. Das darf nicht sein!…“ Aufruf der Unia zur Nationalen Demonstration gegen Gewalt an Frauen am 23. November 2024, 14.00 Uhr an Schützenmatte in Bern, siehe mehr zur Aktion «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» zwischen 25. November bis 10. Dezember – und zu Feminiziden. NEU: Schweiz: Jede zweite erwerbstätige Frau erlebt Belästigung am Arbeitsplatz – SGB fordert Ratifikation der ILO-Konvention 190 weiterlesen »

Dossier zu Gewalt an Frauen in der Schweiz

23. November 2024: Nationale Demonstration gegen Gewalt an Frauen in der Schweiz

Schweiz: Jede zweite erwerbstätige Frau erlebt Belästigung am Arbeitsplatz – SGB fordert Ratifikation der ILO-Konvention 190
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#Noustoutes-Proteste in mehreren Städten Frankreichs: Aufstehen gegen Gewalt an Frauen

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#Noustoutes - Proteste in mehreren Städten Frankreichs: Aufstehen gegen Gewalt an FrauenAuf Frankreichs Straßen protestieren Tausende gegen Gewalt an Frauen. Sie wollen Gesetze, Geld und Sichtbarkeit. Viele erinnern an das Schicksal von Gisèle Pelicot – und ihren Mut. „Die Scham muss die Seite wechseln“: In zahlreichen Städten in Frankreich haben am Samstag Tausende Menschen gegen Gewalt an Frauen demonstriert – darunter viele Frauen, aber auch Männer. Mehr als 400 Organisationen und Persönlichkeiten hatten zu Protesten unter anderem in Paris, Bordeaux, Marseille und Lille aufgerufen. In Paris bewegte sich der Protestzug am Nachmittag vom Gare du Nord in Richtung Bastille. „Alle zwei Minuten eine Metro, alle sieben Minuten eine Vergewaltigung“, war auf einem Transparent zu lesen. (…) Dieses Jahr stehen die Kundgebungen unter dem Eindruck des aufsehenerregenden Vergewaltigungsprozesses von Avignon, in dem am Montag das Plädoyer der Staatsanwaltschaft beginnt…“ Beitrag vom 23.11.2024 in ZDF.de mit mehr zum Fall Gisèle Pelicot, siehe hier Aufrufe und Links der Bewegung weit über Gisèle Pelicot hinaus. NEU: In Würdigung von Lyhanna, dem neuesten Opfer einer Sexualstraftat: Kundgebungen am 8. Juni in ganz Frankreich für ein umfassendes Gesetz gegen sexuelle Gewalt weiterlesen »

Dossier zu #Noustoutes-Protesten gegen Gewalt an Frauen in Frankreich

#Noustoutes - Proteste in mehreren Städten Frankreichs: Aufstehen gegen Gewalt an Frauen

In Würdigung von Lyhanna, dem neuesten Opfer einer Sexualstraftat: Kundgebungen am 8. Juni in ganz Frankreich für ein umfassendes Gesetz gegen sexuelle Gewalt
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Frauen in Argentinien gegen die Kettensäge, Femizide und den Machismo: „Ni una Menos“ (Nicht eine weniger)

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Feministische Streikbewegung „Ni una menos“ in ArgentinienWieder einmal haben sich die Frauen und verschiedenen Bildungsarbeiterinnen von CTERA der feministischen und transfeministischen Bewegung angeschlossen und unter dem Slogan „Ni una Menos“ gegen Femizide, Transfemizide und Transvestizide im ganzen Land, im Rahmen unserer CTA-T und durch alle Basisorganisationen von CTERA, diese Forderung, die vor 9 Jahren auf die Straße ging, begleitet. (…) „Hass und Hunger töten“, gewalttätige, fremdenfeindliche, frauenfeindliche, diskriminierende, verleugnende, antifeministische und LGBT+-hassende Diskurse sind das, was tagtäglich in unserer Gesellschaft zirkuliert, ausgehend von denen, die uns regieren, einer Regierung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, öffentliche Politiken mit einer Gender- und Diversity-Perspektive im Hinblick auf die Menschenrechte zu entleeren…“ Aus dem span. Aufruf bei der Bildungsgewerkschaft CTERA zu landesweiten Frauenprotesten am 3. Juni 2024 – siehe mehr zum Thema und Hintergründe. NEU: Argentinien: Elf Jahre Widerstand gegen Feminizide und patriarchale Gewalt – erneut in zahlreichen Städten mobilisiert durch den Mord an der 14-jährigen Agostina Vega weiterlesen »

Dossier zu feministischen Protesten in Argentinien: Gegen Femizide und den Machismo

Feministische Streikbewegung „Ni una menos“ in Argentinien

Argentinien: Elf Jahre Widerstand gegen Feminizide und patriarchale Gewalt – erneut in zahlreichen Städten mobilisiert durch den Mord an der 14-jährigen Agostina Vega
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Bei einem litauischen Unternehmen angestellte afrikanische LKW-Fahrer pfänden ausstehende Löhne bei niederländischen Transportunternehmen
Litauen Girteka - Ein Rotbrauner gezeichneter LKW mit Gittern vor den Fenstern aus dem ein Fahrer herausschautEine Gruppe afrikanischer Fahrer hat bei verschiedenen niederländischen Transportunternehmen Pfändungen wegen ausstehender Löhne in Höhe von mehr als 200.000 Euro beantragt. Die Fahrer waren bei einem litauischen Unternehmen angestellt, fuhren jedoch für niederländische Auftraggeber. Die Gewerkschaft FNV unterstützt diese Maßnahme und wirft den Auftraggebern vor, bei Menschenrechtsverletzungen wegzuschauen. Es handelt sich um die Transportunternehmen Samskip, P&O Ferrymasters, DFDS, ECS, CTV und Olof-Mega Travel Trailers. Lex Lecomte von FNV Transport erläutert die Pfändung: „Wir hoffen, dass die Auftraggeber endlich aufwachen. Denn dann wissen sie, dass sie im Falle eines Fehlschlags auch tief in die Tasche greifen müssen.“ (…) Inzwischen hat ein erster Auftraggeber (DFDS) mitgeteilt, den Vertrag mit dem litauischen Unternehmen gekündigt zu haben…“ niederl. Meldung vom 29. Mai 2026 bei Pointer (KRO-NCRV)(maschinenübersetzt) weiterlesen »

Litauen Girteka - Ein Rotbrauner gezeichneter LKW mit Gittern vor den Fenstern aus dem ein Fahrer herausschaut

Bei einem litauischen Unternehmen angestellte afrikanische LKW-Fahrer pfänden ausstehende Löhne bei niederländischen Transportunternehmen
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Der Fall Deranque: Extreme Rechte instrumentalisiert den Tod des jungen Aktivisten für Kampagne gegen die Antifa in Frankreich

Dossier

Tribune, nous réaffirmons la nécessité de l'antifascisme aujourd'hui (Les Soulèvements de la terre, 25.2.2026)Zum Wochenbeginn läuft die extreme Rechte in Frankreich zur Höchstform auf und nutzt die ihr gebotene Gelegenheit zur Abwälzung aller für gewöhnlich gegen sie selbst gerichteten Vorwürfe. Nach Jahren öffentlicher Ächtung wegen der rassistisch motivierten Gewalt, der brutalen »Ordnerdienste« und nicht zuletzt wegen ihres Antisemitismus zeigt sie sich mittlerweile darum bemüht, unverhohlen Muslime, Palästinenser und die mit ihnen solidarische Linke an eben jenen Pranger zu stellen. So auch seit dem Wochenende hinsichtlich der Frage, von welcher politischen Kraft in Frankreich die größte Bedrohung für Leib und Leben ausgeht. Die Kampagne nahm ihren Anfang mit der Nachricht vom Hirntod des zu dem Zeitpunkt bereits seit anderthalb Tagen im Koma liegenden, 23jährigen Mathematikstudenten Quentin Deranque. (…) So bezichtigten dabei anwesende Anhänger der »Identitären« die antifaschistische Gruppe namens »La Jeune Garde« (Junge Garde), die demnach einseitig von ihr ausgehende Gewalt initiiert zu haben…“ Artikel von Bernard Schmid, Paris, in der jungen Welt vom 18.02.2026 („Zum Märtyrer erhoben“) und mehr Informationen. NEU: [Reportage aus Lyon] Antifaschismus in Frankreich: Eine Stadt kämpft um ihren Ruf weiterlesen »

Dossier: Der Fall Deranque: Extreme Rechte instrumentalisiert den Tod des jungen Aktivisten für Kampagne gegen die Antifa in Frankreich

Tribune, nous réaffirmons la nécessité de l'antifascisme aujourd'hui (Les Soulèvements de la terre, 25.2.2026)

[Reportage aus Lyon] Antifaschismus in Frankreich: Eine Stadt kämpft um ihren Ruf
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Unsichtbares Massengrab: Das „massive Phänomen“ der arbeitsbedingten Todesfälle in Frankreich – Spitzenreiter in der EU durch Einsparungen und Stress
Arbeitsbedingte Todesfälle in Frankreich: Unsichtbares Massengrab„… In einem Land, das oft für seinen starken Arbeitsschutz gelobt wird, sterben nach den neuesten Zahlen der staatlichen Krankenversicherung jeden Tag zwei Arbeitnehmer durch Arbeitsunfälle. Viele besorgte Beobachter sagen, dass diese Zahlen nicht einmal annähernd das ganze Ausmaß dieser tödlichen Unfälle erfassen. (…) Da ist der 31-jährige Fahrradkurier, der von einem Auto überfahren wurde und starb. Da ist der dreifache Familienvater, der an seinem ersten Arbeitstag auf einer Baustelle in den Tod stürzte. Da ist der Arbeiter, der beim Ausheben eines Grabens unter Schutt begraben wurde. „Das sind keine Einzelfälle“, sagt Lépine, der auch Autor des 2023 erschienenen Buches „L’hécatombe invisible – enquête sur la mort au travail“ („Unsichtbares Massaker: Eine Untersuchung zum Tod am Arbeitsplatz“) ist. „Es ist ein massives Phänomen“, betont er. Lépine schlägt schon seit Jahren Alarm, wenn es um die Verbreitung von Todesfällen am Arbeitsplatz in Frankreich geht. Bei der Durchsicht der lokalen Presse hat er allein seit Anfang 2024 mehr als 100 Fälle aufgedeckt…“ franz. Artikel von Bahar Makooi vom 1.05.2024 in france24.com und mehr daraus/dazu. NEU: (Tödliche) Arbeitsunfälle bei Jugendlichen: Die Regierung sagt: „Weitergehen, hier gibt’s nichts zu sehen!“ weiterlesen »

Unsichtbares Massengrab: Das „massive Phänomen“ der arbeitsbedingten Todesfälle in Frankreich – Spitzenreiter in der EU durch Einsparungen und Stress

Arbeitsbedingte Todesfälle in Frankreich: Unsichtbares Massengrab

(Tödliche) Arbeitsunfälle bei Jugendlichen: Die Regierung sagt: „Weitergehen, hier gibt’s nichts zu sehen!“
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Rund 55.000 Postangestellte in Kanada streiken für höhere Löhne und den Schutz vor Amazonisierung ihrer Arbeit – mit einem Konzept für die Zukunft der Post

Dossier

Solidarität mit streikenden Postarbeitern in Kanada 2018Rund 55.000 Postangestellte in Kanada streiken für höhere Löhne, den Schutz ihrer Arbeit und die Gestaltung der Zukunft von Canada Post. Sie befinden sich seit November 2023 in Verhandlungen, nachdem sie 2021 aufgrund von Covid einer zweijährigen Vertragsverlängerung zugestimmt hatten. „Wir wollen auf keinen Fall, dass unsere Arbeitsplätze zu einem Wettlauf nach unten werden“, sagte Tracey Langille, Präsidentin der Canadian Union of Postal Workers Local 548 in Hamilton, Ontario. „Wir wollen solide Arbeitsplätze, existenzsichernde Löhne, anständige Sozialleistungen und die Möglichkeit, in Würde in Rente zu gehen.“ (…) Die Beschäftigten legten schließlich am 15. November die Arbeit nieder, da sie mit den Angeboten der Geschäftsführung nicht zufrieden waren. Canada Post schloss daraufhin die Beschäftigten aus…“ engl. Artikel von Danielle Smith vom 22. November 2024 in LaborNotes – siehe mehr daraus und dazu NEU: Canada Post: Über 80% der CUPW-Mitglieder ratifizieren den Fünfjahresvertrag nach 2 Jahren Verhandlungen, Streiks und massiven Eingriffen der Regierung weiterlesen »

Dossier zum Kampf um die öffentliche Post in Kanada

Solidarität mit streikenden Postarbeitern in Kanada 2018

Canada Post: Über 80% der CUPW-Mitglieder ratifizieren den Fünfjahresvertrag nach 2 Jahren Verhandlungen, Streiks und massiven Eingriffen der Regierung
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