Engagierte Betriebsrätin Isabella Paape von Siemens Energy in Erlangen frist- und grundlos entlassen – Protest auch gegen Behinderung der BR-Kandidatur
Isabella Paape ist seit über 10 Jahren Betriebsrätin bei Siemens in Erlangen, heute Siemens Energy. Am 12. November 2025 wurde ihr die fristlose Kündigung – ohne Begründung – zugestellt. Zuvor wurde sie wiederholt für ihre gewerkschaftliche Arbeit unter Druck gesetzt und sogar mit Abmahnungen belegt, nur weil sie sich konsequent für die Rechte ihrer KollegInnen eingesetzt hat. Zuletzt wurde ihr sogar die Duchführung einer Infoveranstaltung zur Betriebsrente untersagt, weil das Unternehmen der Meinung ist, dass nur der Arbeitgeber die Belegschaft zur Gesamtbetriebsvereinbarungen informieren darf… Isabella kandidiert in Erlangen aus guten Gründen auf einer eigenen Gewerkschaftsliste „Gemeinsam AKTIV“ und damit bekommt die Kündigung, der der Betriebsrat zugestimmt hat, im bereits angelaufenden Wahlkampf zu den Betriebsratswahlen 2026 eine gewisse gewerkschaftsfeindliche Würze… Siehe dazu mehr Informationen und bereits eine Petition „Kündigung zurücknehmen, Kandidatur ermöglichen!“ zum erwünschten Mitzeichnen!
Manifest des 6. Internationalen Treffens des Internationalen Gewerkschaftsnetzwerks für Solidarität und Kämpfe
„Das Internationale Netzwerk für Solidarität und Kämpfe der ArbeitnehmerInnen wurde im März 2013 gegründet. Mehr als 12 Jahre sind vergangen. Mit diesem Netzwerk verfolgen wir das Ziel, ein nützliches Instrument für die Arbeitnehmer zu schaffen, sowohl für die Verteidigung der Forderungen der ArbeitnehmerInnen in der heutigen Gesellschaft als auch für den Aufbau eines Machtgleichgewichts, das einen Bruch mit dem kapitalistischen System zugunsten der sozialen Emanzipation, des Selbstbestimmungsrechts der Völker, der Gleichheit, der Demokratie, der Achtung aller Menschen usw. ermöglicht. Dies erfordert die Fähigkeit, eine Bilanz dieser zwölf Jahre zu ziehen, um in Zukunft effektiver zu sein.
Die Bilanz ist in vielerlei Hinsicht positiv, aber wie kann sie insgesamt als positiv bezeichnet werden, wenn die Ausbeutung der ArbeitnehmerInnen auf unserem Planeten nach wie vor die Norm ist? Wenn der Kapitalismus in seinem unaufhörlichen Streben nach Profit für eine Minderheit die Plünderung der Rohstoffe in den ärmsten Regionen der Welt organisiert und die Voraussetzungen für ökologische Katastrophen verschiedener Art schafft, die die Zukunft der Erde gefährden? Während Imperialismen, kolonialistische Staaten, faschistische, militärische und autoritäre Regime auf allen Kontinenten präsent sind, mit allem, was das an Völkermord, Kriegen, Massakern, Unterdrückung usw. mit sich bringt?…“ Siehe den (maschinenübersetzten) Volltext des auf der Tagung in Chianciano Terme (Italien) verabschiedeten Manifestes zu Aufgaben und Strukturen des Netzwerks, dem auch LabourNet Germany angehört
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AKTUELL BEI LABOURNET.TV: Arbeitgeber*innenmodell in Gefahr
„Das Arbeitgeber*innenmodell in der persönlichen Assistenz bedeutet, dass Menschen mit Behinderung selbst Arbeitgeber*innen sind. Sie entscheiden, wer sie wann, wo und wie unterstützt. Die Kosten für die Assistenz übernehmen die Pflegekassen und der Senat. Skandalöserweise sind jedoch im Berliner Haushaltsplan für 2026/27 sind keine ausreichenden Mittel dafür vorgesehen. Deshalb haben die Betroffenen am 3. November 2025 die Senatsverwaltung für Soziales in Berlin besetzt.“ Video bei labournet.tv (2025 / 5min / deutsch mit dt. UT)
Treffpunkt für Ungehorsame, mit und ohne Job, basisnah, gesellschaftskritisch
The meeting point for all left-wing trade unionists, both waged and unwaged
Le point de rencontres de tous les militants syndicaux progressistes, qu`ils aient ou non un emploi
Spenden willkommen unter IBAN DE 76430609674033739600