Solidarität mit den Menschen in Gaza: Aufruf zur Kundgebung am 14. Juni in Berlin – u.a. vom ver.di-Bundesmigrationsausschuss unterschrieben, braucht gewerkschaftliche MitunterstützerInnen gegen Kritik des Bundesvorstands
Der Aufruf vom 5.6.2025 der Initiative „Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder!“ wurde neben dem Bundesmigrationsausschuss (BMA) von ver.di u.a. auch von der Initiative „Gewerkschaften gegen Aufrüstung und Krieg!“, Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost etc. unterschrieben.
Doch uns erreichen Informationen, dass der ver.di-Bundesvorstand den Ausschuss angewiesen hätte, ihre Unterstützung sofort zurückzuziehen. Als der BMA den Beschluss verteidigte, wandte sich eine beim ver.di-BuVO angestellte Person sogar selbst direkt an die Initiative „Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder!“, die sich aber nach Nachfrage an die Position des BMA hielt, die Unterschrift nicht zu entfernen.
Der ver.di-BuVO behauptet dabei, dass einzelne Gremien nicht zu bundesweiten Demos aufrufen dürften – ein zentralistisches Ansinnen, das gut zur ansonsten kritisierten Politik von Trump (und weniger laut der von Netanjahu) passen dürfte – und das zu einer Zeit, in der sogar die neue Bundesregierung Kritik an israelischer Kriegsführung andeutet…
Es wäre daher u.E. wichtig, dass mehr gewerkschaftliche Strukturen in ver.di diesen Aufruf unterstützen , um somit auch den KollegInnen den (antimilitaristischen und humanistischen) Rücken zu stärken!
Als evtl. notwendige Argumentationshilfe kann z.B. der Text der im März 2024 verabschiedeten Resolution der ver.di-Linken NRW dienen, siehe diesen im Dossier
Siehe internationale Gewerkschaften zu Israel hier weiter unten unter „Internationales“
Es gibt keine Wunder in Frankreich unter Macron, auch keine Rücknahme der Rentenreform – aber der Kampf geht weiter
„Ein Gespenst, nein, ein Gerücht ging um in Europa: Angeblich, behaupteten eine Reihe von Medien am vorigen Donnerstag, den 05.06.25, habe die französische Nationalversammlung soeben die Aufhebung der regressiven Renten’reform’ vom April 2023 beschlossen. Diese, besonders umstrittene kapitalfreundliche Gegenreform unter Staatspräsident Emmanuel Macron hat im Kern die Anhebung des Renten-Mindesteintrittsalters von zuvor 60 (vom Jahr 1982 bis 2010) und dann 62 (seit einer früheren Gegenreform unter der Präsidentschaft Nicolas Sarkozys im November 2010) auf künftig 64 zum Gegenstand. (…) Doch handelte es sich tatsächlich nur um ein Votum von symbolischer Bedeutung; nicht um ein Gesetz (mit bindender Wirkung), sondern um eine Resolution ohne Rechtskraft…“ Artikel von Bernard Schmid vom 11.6.2025 – wir danken!
Und zu USA, schon allein, weil Trump mir das Pfingstwochenende versaut hat:
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AKTUELL BEI LABOURNET.TV: Lars Hirsekorn über die Automobilindustrie
„Lars Hirsekorn arbeitet seit 1994 bei VW in Braunschweig und ist Mitglied des dortigen Betriebsrates. Er spricht über den Tarifabschluss, der im Dezember 2024 bei VW abgeschlossen wurde und den Zustand der deutschen Automobilindustrie im Allgemeinen. Bei VW sollen 35.000 Stellen abgebaut und die Profitrate auf 6% gebracht werden. Die Arbeiter*innen sind wütend auf die IG-Metall, die nach ein paar Stunden Warnstreik einen solchen Abschluss gemacht hat, – ohne die Streikkasse angerührt zu haben und vor allem ohne Rücksprache mit der Belegschaft. Hirsekorn ist Mitinitiator einer Aktionszeitung, die den Widerstand und Debatten in der Automobilindustrie anfachen soll.“ Video bei labournet.tv (deutsch | 32 min | 2025)
Treffpunkt für Ungehorsame, mit und ohne Job, basisnah, gesellschaftskritisch
The meeting point for all left-wing trade unionists, both waged and unwaged
Le point de rencontres de tous les militants syndicaux progressistes, qu`ils aient ou non un emploi
Spenden willkommen unter IBAN DE 76430609674033739600