Hier im (kostenlosen, aber unterstützungsbedürftigen) Newsletter die WICHTIGSTEN der seit dem letzten Newsletter veröffentlichten Beiträge auf unserer Homepage:
a) (Netz)Exklusiv seit dem letzten Newsletter:
Die Ausgabe 11/2025 ist erschienen!
Siehe dazu Inhaltsverzeichnis und Bezugsquellen und daraus im LabourNet Germany:
Interview über den unbefristeten Streik bei Avnet/Tria im Breisgau: »Eine Strategie, um die Belegschaft zu spalten«
„… Das Management hat daraufhin den nächsten, sagen wir freundlich: fragwürdigen Schachzug gemacht. Für die beiden Produktionsgesellschaften hat es die Tarifbindung einseitig wiederhergestellt. Ich betone: nur für diese beiden – und einseitig. (…)
Die rund 150 Leute, die in den Angestelltengesellschaften arbeiten, sind natürlich weiterhin fest entschlossen, auch für sich die Tarifbindung zurückzuerobern. Ihre Kolleg:innen in den Produktionsgesellschaften stehen dabei fest an ihrer Seite. Aber sie können nur eingeschränkt unterstützen. (…) Aber die Beschäftigten lassen sich nicht spalten. Sie wissen, dass sie alle Kolleg:innen sind, ganz egal, welche Unternehmenskonstruktion ihrem Betrieb nun übergestülpt wurde. (…) Seit dem 22. September sind wir im Streik – mit einer Unterbrechung für eine ganztägige Betriebsversammlung. Die Dynamik ist sehr gut. Seit der Wiederaufnahme des Arbeits-kampfs ist die Beteiligung gestiegen. Mittlerweile zeigt der Streik auch seine Wirkung, der Arbeitgeber ist unter Druck. Manchmal braucht man halt einen langen Atem.“ Interview von Lucas Rudolph
in express – Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit – Ausgabe 11/2025 – mit Norbert Göbelsmann, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Freiburg
Brandmauern gegen blaue Elefanten? Die Betriebsratswahlen unter dem Druck der Rechten
„… Nüchtern betrachtet basiert die gewerkschaftliche Handlungsfähigkeit schon seit einiger Zeit auf der (stillen) Unterstützung von zur AfD neigenden Kolleg:innen. Die Lage spitzt sich zu. Vor den Betriebsratswahlen 2026 stehen die DGB-Gewerkschaften vor einem grundlegenden Dilemma: Die Kandidat:innen der DGB-Gewerkschaften werden nicht umhinkommen, ihr Mandat durch die Zustimmung von AfD-Wähler:innen zu erringen. (…) Bereits ein einzelner organisierter Rechter kann ausreichen, um den Nichtangriffspakt zu beenden. Das zeigt sich hervorragend am Fall von VW in Zwickau. (…) Es ist davon auszugehen, dass rechte Listen vor allem in größeren Betrieben eingereicht werden. In kleineren Betrieben werden Rechte, falls es keine Personenwahl gibt, wohl eher auf DGB-Listen auftauchen. Das gilt es bei der Listenaufstellung zu berücksichtigen. (…) Die Freistellung für die Betriebs- oder Personalratsarbeit ist für nicht wenige Menschen attraktiver als die Arbeit am Band oder in der Nachtschicht mit Patient:innen. Politische Motive spielen jedoch immer häufiger eine Rolle, so dass die Zahl von Listen mit rechten Kandidat:innen von 2018 bis 2022 anstieg. (…) Es wird eine große Zahl rechter Funktionär:innen auf DGB-Listen und bei Personenwahlen geben, besonders in kleineren Betrieben – schaut etwas genauer hin und besprecht das in Euren Gremien!…“ Aus dem Artikel von Jan Rottenbach
in express – Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit – Ausgabe 11/2025
b) Darüber hinaus im LabourNet Germany:
INTERNATIONALES
4. Internationales » Österreich » Arbeitskämpfe
7. Internationales » Costa Rica » Politik
BRANCHEN
9. Branchen » Dienstleistungen, privat und Öffentlicher Dienst » Gesundheitswesen » Konflikte und Arbeitskämpfe im Gesundheitswesen in diversen Kliniken » Helios Amper / Fresenius » Dossier: Helios-Kliniken: Millionengewinne und knappes Personal
POLITIK
13. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Entlohnung » Mindestlohn » Mindestlohn international » Dossier: Streit um EU-Mindestlohn (und Tarifbindung)
INTERVENTIONEN
Arbeitsfreies Wochenende wünscht Mag
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AKTUELL BEI LABOURNET.TV: Lieferando Streik
„Am 23. Oktober 2025 haben in Berlin hunderte Lieferando Fahrer*innen gestreikt. Sie kämpfen gegen Entlassungen und eine weitere Verschlechterung ihrer Arbeitsbedingungen. „Ich zögere nicht, diesen rechten, extremistischen, faschistischen Politiker, die uns immer vorwerfen, dass wir hierherkommen und nicht arbeiten, zu antworten: Wir kämpfen für legale Arbeit. Wir wollen unsere Arbeitsplätze behalten und wir wollen, dass jeder, der nach Deutschland kommt, das Recht hat, unter deutschen Bedingungen zu arbeiten.“ (aus dem Video)“ Video bei labournet.tv
(2 Minuten / 2025)
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LabourNet Germany: https://www.labournet.de/
Treffpunkt für Ungehorsame, mit und ohne Job, basisnah, gesellschaftskritisch
The meeting point for all left-wing trade unionists, both waged and unwaged
Le point de rencontres de tous les militants syndicaux progressistes, qu`ils aient ou non un emploi
Spenden willkommen unter IBAN DE 76430609674033739600