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Entlassungen im Funkhaus Nürnberg: „Ältere loswerden, Betriebsrat zerschlagen“?

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„Beim Funkhaus Nürnberg wurden letzte Woche acht Kündigungen ausgesprochen. „Das Vorgehen lässt absolute soziale Kälte und die Unfähigkeit der Geschäftsführung erkennen. Die Geschäftsführung sucht Fehler überall, nur nicht bei sich selbst“, kritisierte ver.di-Sekretär Valentin Döring. Betroffen sind langjährige Mitarbeiter und mehrere Mitglieder des Betriebsrates. „Ziel der Geschäftsführung ist offensichtlich, ältere Kollegen loszuwerden und nebenbei den Betriebsrat zu zerschlagen“, so Döring. Ein Konzept, wie es medial und von der Arbeitsverteilung her weiter gehen solle, habe die Geschäftsführung dagegen bisher nicht vorgelegt. (…) In der Gesellschaft FUNKHAUS Nürnberg Studiobetriebs-GmbH sind die Verlage Müller Medien, Nürnberger Nachrichten, Abendzeitung, Burda Medien sowie weitere mittelständische bayerische Medienunternehmen beteiligt…“ Pressemitteilung von ver.di vom 05.02.2013

Stahlarbeiter demonstrieren gegen Schließungen bei ArcelorMittal

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„In der Nähe des Europaparlaments in Straßburg haben rund tausend Stahlarbeiter demonstriert. Es ging um geplante Werksschließungen und Entlassungen beim Stahlkonzern Arcelor Mittal. Die Demonstranten wollten zum abgesperrten Parlamentsgebäude durchbrechen. Dabei kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei. Eine Abordnung von Arbeitern traf sich aber im Parlament mit Abgeordneten. Sie beendeten das Treffen aber, als sie von den Zusammenstößen draußen hörten.“ Das Video bei Euronews vom 07.02.2013

Streik bei Versorger abgewendet: RWE geht auf die Gewerkschaften zu

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Der Streik beim zweitgrößten deutschen Energie-Versorger ist abgewendet. Er hat sein Angebot erhöht und bietet nun doch eine Verlängerung des Beschäftigungssicherungsvertrags. Dies war die zentrale Forderung der Gewerkschaften. Artikel von Antje Höning auf RP-Online vom 06.02.2013

Große Tarifkommission stimmt Verhandlungsergebnis für E.ON-Beschäftigte zu

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„Die Große Tarifkommission der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und IG BCE hat am heutigen Mittwoch, 6. Februar, in Hannover dem Ergebnis des Spitzengesprächs zugestimmt und den Gewerkschaftsmitgliedern im Energiekonzern E.ON die Annahme empfohlen. (…) Pressemitteilung von ver.di vom 06.02.2012

Der Streik bei Neupack: Flexi-Verhandlung vor dem Hamburger Landesarbeitsgericht

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Nach einer Woche Lohnarbeit streiken die Neupack-KollegInnen wieder. Die Streikfront steht! Alle KollegInnen sind wieder draußen. In der Woche am Arbeitsplatz zahlte sich das in den drei Monaten Streik erworbene Selbstbewußtsein aus. In dieser Woche haben sie zwar gegen ihre eigenen Interessen die Lager der Krügers wieder gefüllt, sie haben aber auch ihre Geschlossenheit und Diszipliniertheit gezeigt - es gab keine Zwischenfälle mit den StreikbrecherInnen. Die Personalplanung der Krügers dürfte durcheinander gekommen sein. Die Krüger-Familie hatte behauptet, die IG BCE habe den Streik nicht mehr im Griff und deshalb vor dem Arbeitsgericht in der vergangenen Woche ein Verbot des Streiks gefordert, was vom Gericht abgeschmettert wurde. Diese Ansicht hat sich auch in der Praxis als Humbug erwiesen. Die IG BCE braucht die Streikenden nicht im Griff zu haben. Die Streikenden haben sich selber im Griff..." Bericht von Dieter Wegner, Soli-Kreis Neupack, www.soli-kreis.tk, 01.02.2013

Führende deutsche Neonazis besuchen Parlamentsfraktion der griechischen NS-Partei „Chrisy Avgy“

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"Gestern meldete die DPA, „Chrysi Avgi“ würde Kontakte zu fränkischen Neonazis abstreiten. Heute, den 6. Februar, berichtet das Freie Netz Süd (FNS) über den Besuch des „Imia-Marsches“ in Athen und Gesprächen mit Parlamentsabgeordneten sowie dem Parteivorsitzenden der „Goldenen Morgenröte“. Die erste Westeuropäische Parteizelle von „Chrysi Avgi“ liegt nicht nur in der ehemaligen Stadt der Reichsparteitage, sondern auch in einem der Zentren des mit Rechtsterroristen durchsetzten FNS, mit dem sie intensive Kontakte pflegt…" Meldung vom 6. Februar 2013 bei Bürgerinnen und Bürger gegen extreme Rechte

Tunesien: Mord an einem der linken Oppositionsführer, heute früh. Die Regierungspartei En-Nahdha wird als verantwortlich angeprangert, ihre Parteibüros brennen an mehreren Orten

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"Chokri Belaïd (der Vorname wird „Schokri“ ausgesprochen) war ein wortgewaltiger Anwalt. Gestern abend noch stellte er dies in einer Sendung beim Sender „Nessma TV“ unter Beweis, wo er gegen die islamistische Regierungspartei En-Nahdha, ihre Politik, ihre Bilanz und ihre Praktiken wetterte. Am heutigen Mittwoch früh wurde er vor seiner Haustür in Tunis ermordet..." Artikel von Bernard Schmid vom 6.2.2013

Verfolgt wegen Kampfes gegen Prekarität

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Indonesien ist eines der Länder, in denen der Widerstand gegen die Prekarisierung breite Massenmobilisierungen entfacht. Und diese wiederum die Verfolgung - etwa durch Polizei. Sulthoni Farras , Aktivist der Progresip Gewerkschaftsföderation soll nun, wegen eines Streiks zur Übernahme der Belegschaft im September 2012 vor Gericht - dagegen soll gewerkschaftliche auch internationale Solidarität stehen. Dazu der Aufruf “Solidarity needed for trade unionists” vom 26. Januar 2013 bei Rakyat Pekerja

Was heisst den wohl auf kambodschanisch “Hab ich doch nichts mit zu tun”? – sagen Walmart und HundM…

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Kingsland ist ein Hongkonger Unternehmen. Das in Kambodscha produziert. Produzierte. Bis über Nacht geschlossen wurde - und dabei die nicht ausbezahlten Löhne der Textilarbeiterinnen gleich mitgenommen wurden - vor einigen Monaten. Seitdem versuchen die Arbeiterinnen (und von den inzwischen etwa 400.000 Textilbeschäftigten in Kambodscha sind rund 90% Frauen) von den Hauptauftraggebern Ersatz zu bekommen, schliesslich haben die ja kräftig an der unbezahlten Arbeit verdient.

Erdölarbeiter im Streik

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Rund 600 Arbeiter des petrochemischen Komplexes in Bandar Imam sind am vergangenen Wochenende erneut in den Streik getreten

Gewerkschaftswahlen bei Foxconn?

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Die Meldung immerhin, schaffte es bis in USA Today - das grösste Industrieunternehmen der Welt und der wichtigste aller Apple - Produzenten, Taiwans Foxconn hat seine Belegschaften aufgerufen, sich ihre Gewerkschaftsvertreter zu wählen...Sicherlich einerseits ein Ergebnis der immer heftigeren Proteste der letzten Jahre, zumal seitdem die Zeit der Verzweiflungstaten - Selbstmorde - vorbei ist und kontinuierlich gestreikt wird. Andrerseits glaubt niemand, dass Foxconn plötzlich ein anderes Unternehmen ist - was die Vermutung nahe legt, dass irgendwelche Absichten, Begrenzungen zu erzeugen, vorliegen.

Lehrer an Chinas Oberschulen streiken

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Wenn Bürokraten die Bürokratie reformieren, wird es bürokratisch. Seit 2008 gibt es in China das Projekt Verwaltungsreform, das zuerst Grundschulen und nun eben unter anderen auch Obersculen erfasst. LehrerInnen sollen, so die Vorgabe, nach Leistung bezahlt werden. Real bedeutet dies, dass sie einen Teil ihres Einkommens als Sozialabgaben abgezogen bekommen um es danach - bei “guter Leistung”, was immer das auch sei - wieder bekommen zu können. Letzteres jedenfalls sagen die Betroffenen - und sind quer durch das Land in zahlreiche Streiks getreten, wird in dem Beitrag “Education pay reform triggers teachers’ strikes across China” von Jennifer Cheung am 28. Januar 2013 im China Labour Bulletin berichtet