...und dafür muss der Widerstand gebrochen werden, daher die vielen Morde. “Modellstädte” heisst ein zentrales Projekt dieser Regierung, das sie in Zusammenarbeit mit ebenso dubiosen “Geschäftsleuten” aus den USA und Kanada mit heisser Nadel strickte
"Langsam kommt sie voran: die Aufklärung der Verbrechen in der Colonia Dignidad, der 1961 von Paul Schäfer in Chile gegründeten deutschen Sektensiedlung. Ende Januar hat der Oberste Gerichtshof des südamerikanischen Landes sechs Vertreter des inzwischen aufgelösten Sektenregimes zu teils langjährigen Haftstrafen verurteilt. In 15 Fällen verhängten die Richter der Zweiten Kammer Bewährungsstrafen. Die Opfer von Folter und Missbrauch fordern nun weitere Urteile und eine Anerkennung des Unrechts in Chile - und in Deutschland…" Artikel von Harald Neuber in Neues Deutschland vom 09.02.2013
Beim Gegengipfel aus Anlaß des Treffens EU-Lateinamerika haben zahlreiche soziale Organisationen, darunter auch viele Gewerkschaften aus diversen (auch direkt beteiligten) Ländern dazu aufgerufen am 1. Juni dieses Jahres einen kontinentalen Protesttag für den Rückzug der MINUSSTAH Truppen aus Haiti zu organisieren
"Seit einigen Tagen ist es in Griechenland gegen Androhung von Strafe verboten, im Fernsehen Bilder von verwahrlosten Bürgern zu zeigen. Der Medienaufsicht gemäß sollen es die Sender unterlassen, die Krisenfolgen anhand personifizierter Beispiele zu präsentieren. Dass dadurch für Medienkonsumenten ein real nicht existierendes Paralleluniversum, in dem lediglich die Parolen der Regierung vom angeblich nahenden Wirtschaftswachstum geschaffen wird, scheint dem Rundfunkrat nicht nur egal zu sein, sondern das dürfte eher beabsichtigt sein…" Artikel von Wassilis Aswestopoulos in telepolis vom 11.02.2013
Video des Interviews und Infos dazu von und bei LabourNet Austria vom 3. Februar 2013. Eleni wird am Podium der Griechenland-Veranstaltung des “Griechenland-Solidaritätskomitees” am 12. Februar 2013, 19 Uhr im Amerlinghaus in Wien teilnehmen!
„Die erste Kollektivvertragsrunde für die Beschäftigten aus dem privaten Sozial- und Gesundheitsbereich - betroffen sind rund 120.000 Arbeitnehmer - hat am späten Montagabend mit einer Einigung geendet. Es gibt Einkommenserhöhungen um 2,75 Prozent (Ist-Erhöhung 2,7 Prozent), teilten Gewerkschaft und der Arbeitgeberverband Sozialwirtschaft Österreich der APA mit. Die Erhöhung gilt für die Kollektivverträge von Caritas, Diakonie und den BAGS-KV…“ Meldung auf DerStandard vom 05.02.2013
„Die Anzeigen der Gewerkschaft gegen die Handelskette dayli (vormals Schlecker) wegen der Sonntagsöffnung von zwei Filialen schlägt auch hohe Wellen bei den Beschäftigten: Der gesamte dayli-Betriebsrat sei aus Protest gegen die Anzeigen am 6. Februar aus der Gewerkschaft ausgetreten, sagte dayli-Betriebsratsvorsitzende Eszter Udvardy. Keine Mitarbeiter würden zur Arbeit am Sonntag gezwungen. "Wir sind heilfroh, dass wir übernommen wurden", betonte Udvardy. Die GPA habe dem Betriebsrat in den vergangenen Jahren "sehr geholfen", deswegen sei der Austritt aus der Gewerkschaft für sie "eine schwere Sache" gewesen. Einen Wiedereintritt in die Gewerkschaft wollten Udvardy und ihre zwei Stellvertreterinnen nicht ausschließen. Die Auffassungsunterschiede zwischen GPA und dayli seien derzeit aber zu groß...“ Meldung auf DerStandrad vom 08.02.2013
„Es ist der 27. Februar 1953. Die Bundesrepublik Deutschland ächzt unter ihrer Schuldenlast und droht die übrigen europäischen Länder in einen Krisenstrudel hineinzuziehen. Die Gläubigerstaaten, darunter Griechenland, sind höchst besorgt über ihre eigene Zukunft. Erst in dieser Situation begreifen sie, was außer den Neoliberalen längst allen klar war: Die Politik der "internen Abwertung" - gemeint ist eine Senkung der Lohnkosten - sorgt nicht dafür, dass die Schulden abbezahlt werden können. Ganz im Gegenteil…“ Artikel von Alexis Tsipras in Le Monde diplomatique vom 8.2.2013
„Sieg für Cameron und Merkel: Erstmals soll das Budget der EU schrumpfen. Doch Innovationen und Umwelt bleiben auf der Strecke.
Nach einer schlaflosen Nacht und mehreren stundenlangen Unterbrechungen haben sich die 27 EU-Chefs am Freitag auf einen neuen Sparhaushalt geeinigt. Das Europaparlament droht jedoch mit einem Veto. Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) sprach wegen neuer Deckungslücken von einem „Täuschungsmanöver“. Bereits am Vormittag hatten sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihre Kollegen auf eine Deckelung des EU-Budgets bei 960 Milliarden Euro geeinigt. Zum ersten Mal in der EU-Geschichte bedeutet dies weniger Ausgaben – das Budget soll für 2014 bis 2020 um 3 Prozent schrumpfen. Die Kürzungen betreffen vor allem Zukunftsinvestitionen…“ Artikel von Eric Bonse in der taz online vom 08.02.2013. Siehe dazu die Kommentare
"Eurovegas" wird in der spanischen Hauptstadt Madrid nicht mit offenen Armen empfangen. Nachdem die "Las Vegas Sands Corporation" von US‑Milliardär Sheldon Adelson am Freitag verkündete, am Rand von Madrid sein Zocker-Paradies errichten zu wollen, gingen am Abend zahlreiche Menschen auf die Straße. Bewaffnet mit Kochtöpfen sammelten sie sich auf dem zentralen Platz "Puerta del Sol", um lautstark zu protestieren. Für die Bürgerinitiative Eurovegas No bringe es "keine Arbeitsplätze und Investitionen", sondern nur neue "Korruption". Die Sprecherin der Initiative Cristina Fernández erklärte: "Es ist ein weiteres Spekulationsprojekt, das nach Spanien kommt, um wenige zu bereichern, das riesige Investitionen benötigt, die besser in die darbende Gesundheitsversorgung und Bildung gesteckt werden sollten." Viele Organisationen, darunter auch die großen Gewerkschaften, haben sich in Eurovegas No vereint…Artikel von Ralf Streck auf Telepolis vom 10.02.2013
“Mit ihren Vorschlägen verteidigten die FARC den Gebrauch des Bodens für die Nahrungsmittelsouveränität und die Ernährung der Bevölkerung, das Recht auf Wasser, den Schutz der Wasserreservoire und den Aufbau neuer ländlicher Siedlungen, so Márquez weiter. Die Landreform müsse auch zum Rückgang der extensiven Viehzucht führen..." aus “FARC übergeben Vorschläge zur Landreform” von Eva Haule am 09. Februar 2013 bei amerika21.de
CajaSur und die Caja de Badajoz - sie hatten Fran Lema Bretón aus Cordoba Kredite gegeben: Für Baumaterial, für ein kleines Haus, das er zusammen mit seinen Kollegen baute. Eine im kapitalistischen Spanien zynischerweise bereits alltägliche Geschichte: Dann erwerbslos, dann nicht mehr in der Lage, diese Kredite zurück zu bezahlen, dann zwangsgeräumt...
Der kolumbianische Unternehmer Jaime Blanco Maya muss für 38 Jahre ins Gefängnis. Ein Sonderrichter verurteilte ihn am vergangenen Dienstag als "intellektuellen Urheber" der Ermordung der Gewerkschafter Victor Orcasita und Valmore Locarno im Jahr 2001. Blanco Mayas Unternehmen belieferte die Kantine des US-amerikanischen Bergbauunternehmens Drummond mit dem Essen für die Arbeiter. In seinem Urteil stellte das Gericht fest, dass Blanco Maya nach einem Konflikt mit der Gewerkschaft Sintramienergetica, die sich über die schlechte Qualität des Essens beklagte, um seinen Zuliefervertrag mit Drummond fürchtete. Durch die Ermordung der beiden Gewerkschaftsführer sollte der Protest der Sintramienergetica gestoppt werden.
1923 wurde die USO gegründet, als die damalige Tropical Oil von überall her Arbeiter einstellte um die Förderung und Verarbeitung aufzunehmen - von überall her war Absicht, um keine Gemeinschaften zu haben, die sich kannten. Von den Schwierigkeiten der Anfänge bis zur Gründung der Gewerkschaft zeichnet der Beitrag “10 de febrero de 1923: Fundación de la Unión Sindical Obrera” von Renán Vega Cantor am 08. Februar 2013 bei rebelion.org die Geschichte dieser Säule der kolumbianischen Gewerkschaftsbewegung nach
Es ist unausweichlich: Wenn heute in den chilenischen Bergwerken etwas passiert, wird es zu Recht sofort verglichen mit dem weltweiten Medienhype um die “33” - und es werden die damals gemachten Versprechungen der Regierung aus dem Vergessen gezogen, denn passiert ist nichts, was der Verbesserung der Arbeitssicherheit dienen würde. In der vergangenen Woche ist nun erneut in einer Codelco-Mine ein Leiharbeiter zu Tode gekommen