Der Streik bei Neupack und seine Bedeutung
Beitrag von Rico Rodriguez vom 15. Februar 2013 im Netzwerk-Info Gewerkschaftslinke Nr. 45 vom Februar
Beitrag von Rico Rodriguez vom 15. Februar 2013 im Netzwerk-Info Gewerkschaftslinke Nr. 45 vom Februar
"Die Rente ist nicht sicher. Das hat inzwischen sogar Arbeitsministerin Ursula von der Leyen erkannt. Eine bisher wenig beachtete Mogelpackung ist die sogenannte Betriebsrente, die vor allem eins ist: ein Skandal…" Artikel von Dietrich Krauß vom 08.02.2013 in Kontext:Wochenzeitung
Erstmals seit 1994 sind die Verkäufe der 100 größten Waffenschmieden der Welt wieder zurückgegangen. Das geht aus dem jüngsten Report des Stockholmer Friedensforschungsinstituts (SIPRI) hervor, der am Montag veröffentlicht wurde. Artikel von Olaf Standke im Neues Deutschland vom 19.02.2013 und Ergänzungen
US-Konzern macht 2012 Nettogewinn von 4,9 Milliarden Dollar. Verhandlungen über Lohnverzicht bei Opel fortgesetzt. Artikel von Karl Neumann in der jungen Welt vom 18.02.2013
“...Diese Situation steht im Widerspruch zum Ziel, welches die Regierung mit der Förderung des Bergbaus vorgibt zu verfolgen. Dieser Sektor ist eine der fünf "Lokomotiven", die dem Land Entwicklung und Fortschritt bringen sollen. Um den Bergbau voranzutreiben, werden ausländische Firmen mit Steuersenkungen oder niedrigen Förderabgaben ins Land gelockt, um hier ihre Investitionen zu tätigen. Den Bewohnern vor Ort werden Arbeitsplätze und eine verbesserte Infrastruktur versprochen. Obwohl der Bergbau vor über 20 Jahren in El Hatillo Einzug gehalten hat, hat die lokale Bevölkerung trotz gegenteiliger Versprechen von diesem Fortschritt noch nichts mitbekommen und leidet an extremer Armut inmitten satter Gewinne ausländischer Konzerne” - aus dem Beitrag “Kolumbien: Nahrungsmittelkrise in Bergbauregion” von Dominique Rothen am 17. Februar 2013 bei amerika21.de. Siehe dazu auch:
Berechnung der armutsfesten Rente und Analyse von Jakob Schäfer vom 19.2.2013 ![]()
. Der Beitrag ist Teil einer in Kürze erscheinenden Broschüre des Arbeitsausschusses der Initiative zur Vernetzung der Gewerkschaftslinken (IVG) – die selbstverständlich im LabourNet Germany beworben werden wird! Wir danken für die Möglichkeit des Vorabdrucks! Aus dem Text: "… Anders gerechnet: Um (bei einem Rentenniveau von 43%) mit einem Stundenlohn von 8,50 € (immer unter der Bedingung gleichbleibenden Geldwertes) die Grenze zur Armutsgefährdung zu überschreiten (die heute bei 1060 Euro liegt) müsste mensch 79,9 Jahre lange arbeiten, in Ostdeutschland noch ein wenig länger. Schlussfolgerungen: Gewerkschaftlicher Kampf ist also auf verschiedenen Ebenen vonnöten: Erstens müsste endlich ein wirklicher Kampf gegen die Rente mit 67 sowie die vorgesehene Absenkung des Rentenniveaus aufgenommen werden. Zweitens müssen so oder so in den Tarifrunden endlich mal kräftige Entgeltsteigerungen durchgesetzt werden. Gerade die KollegInnen im sogenannten Niedriglohnbereich haben in den letzten Jahren viel verloren..."
"Die Löhne sind zuletzt stärker gestiegen. Trotzdem liegen sie real immer noch unter dem Niveau der Jahrtausendwende. Und deutlich zurück hinter den Gewinn- und Vermögenseinkommen. Real, also nach Abzug der Preissteigerung, sind die durchschnittlichen Bruttolöhne je Beschäftigtem in Deutschland zwischen 2000 und 2012 um rund 1,8 Prozent gesunken. Das zeigen neue Berechnungen des WSI-Tarifarchivs. Die vergangenen drei Jahre, in denen die Löhne real um 1,2, um 1 und 0,6 Prozent zulegten, haben die erheblichen Verluste noch nicht ausgeglichen, die zuvor aufgelaufen waren. Schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen und die Deregulierung am Arbeitsmarkt hatten dazu beigetragen, dass sich die Arbeitseinkommen in den Nullerjahren schwach entwickelten. So verstärkten die Hartz-Reformen den Druck auf die Verdienste. Der Niedriglohnsektor wuchs. Immerhin wird der Rückstand kleiner: 2009 hatten die realen Bruttolöhne sogar um 4,6 Prozent niedriger gelegen als 2000..." Böckler Impuls Ausgabe 02/2013
Im November 2012 waren 27% aller Erwerbspersonen in Griechenland ohne denselben: Erwerbslos eben. Was die Prozentzahl wirklich bedeutet: Über 1.350.000 Menschen sind ohne Erwerb. Die absolute Akarte haben die jüngeren Menschen gezogen: Zwischen 15 und 24 Jahren sind 61% erwerbslos.
Artikel von Peter Nowak in Direkte Aktion vom Jan/Feb 2013
Artikel von Frank Deppe in „Blätter für deutsche und internationale Politik“ 2/2013. Aus dem Text:...
Iberia will etwa 3.800 der 20.000 Beschäftigten entlassen, dagegen begann am 18. Februar ein landesweiter Streik - mit heftigen Begrenzungen des Streikrechts, die Regierung ordnete an, die (Touristen)Flüge auf die Inseln müssten mindestens zu 50% durchgeführt werden, die Polizei knüppelte in Madrid-Barajas auf Streikende ein, die tun wollten, was sie jeden Tag tun, ins Terminal gehen nämlich. Streiks im Flugverkehr rufen im heutigen Kapitalismus offenbar sofort den Schrei nach Notstand aus
"Die Fabrik. Oben in der Überwachungskabine, der Meister. Unten an der Maschine, der Arbeiter. Der Meister will die Produktion erhöhen. Der Arbeiter beschuldigt die Maschine. Ganz oben in den Eisenträgern unter dem Glasdach, eine Ratte die dort den ganzen Tag pennt und von einem königlichen Bett träumt. Ein Traum der regelmässig von einem Albtraum unterbrochen wird in dem der Meister die Ratte quält. Sie wird aber jedesmal von dem Krach der Maschine erlöst. Was aber, wenn die Maschine plötzlich anhält?..." Animationsfilm von Werner Schnater bei vimeo zum Thema Arbeit, Selbstmord am Arbeitsplatz, Automatisierung, Solidarität zwischen Arbeiter und Penner... Siehe auch Hintergründe zum Film, den Film selbst und einige Bilder aus dem Film in unserem Beitrag
Erneut wurde am vergangenen Wochenende quer durch Bulgarien gegen die Strompreise der privaten “Versorger” demonstriert und protestiert - in Varna fand mit 20.000 TeilnehmerInnen die grösste Demonstration statt
Große und kleinere Kundgebungen in über 50 Städten Spaniens wurden von den diversen Organisationen der Bewegung gegen Zwangsräumungen organisiert, an denen sich nach verschiedenen Angaben etwa 100.000 Menschen beteiligten
Die “weisse Flut” hatte zum Wochenende zu Protesten quer durch Spanien aufgerufen. Die weisse Flut: Das sind die lokalen Zusammenschlüsse bzw Koordinationskomitees von Beschäftigten und Benutzern des Gesundheitswesens, die sich gemeinsam gegen die Privatisierung des Gesundheitswesens zur Wehr setzen - sie hatten in 16 Städten Spaniens zu Demonstrationen aufgerufen, an denen sich über eine halbe Million Menschen beteiligten.