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Facebook als Falle für Hartz IV-Empfänger?

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Jobcenter dürfen keine Facebook-Kontrollen vornehmen, so der Datenschutzbeauftragte - SPD-Mann Buschkowsky widerspricht Social Media bieten, so das tägliche Gebet der Medienberater, ungeahnte Möglichkeiten. Arbeitgeber nutzen den Einblick ins Private ihrer Bewerber, um sich anhand von Facebook-Postings ein realistischeres(?) Bild von ihnen zu machen als das offizielle Profil, das in der Bewerbungsmappe aufgebaut wird. Mit entsprechenden Beispielen gefüllte Warnberichte über den tatsächlichen Stand des Schutzes privater Daten gibt es seit einigen Jahren. Umso mehr überrascht die Meldung, dass Jobcenter-Mitarbeiter anscheinend erst jetzt auf die Idee gekommen sind, Anspruch und Wirklichkeit von Hartz IV-Empfängern mit einer Facebook-Recherche zu ergänzen. Zudem heißt es doch, dass die Mitarbeiter überlastet sind. Spüren sie also in ihrer Freizeit ihren Kunden in deren Facebook-Auftritten nach?...“ Artikel von Thomas Pany in telepolis vom 25.05.2013. Siehe dazu auch:

„Viele Unternehmen vollführen vor den Finanzmärkten eine Art Schaulaufen“. Joachim Bauer über die Überanspruchung der Arbeitnehmer in der schönen neuen Arbeitswelt

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"Die mit dem Stichwort "Flexibilisierung" überdeckte Entrechung der Lohnabhängigen fordert ihren Tribut: Psychische Erkrankungen und physische Beeinträchtigungen, die vor allem auf zu viel Arbeitsstress zurückzuführen sind, haben in den letzten Jahren um schier unglaubliche 1.800 Prozent zugenommen. Der Neurobiologe, Arzt und Psychotherapeut Joachim Bauer setzt sich in seinem Buch Arbeit - Warum unser Glück von ihr abhängt und wie sie uns krank macht mit diesem Phänomen auseinander…" Interview von Reinhard Jellen in telepolis vom 23.05.2013

Mitarbeiterin von arbeitsunrecht.de unter Beschuss | Aufruf zum Protest

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Mitarbeiterin von arbeitsunrecht.de unter Beschuss | Aufruf zum Protest"Wir bitten alle Freunde, Weggefährten und Sympathisanten, unsere Kollegin Jessica R. mit einer Protestmail an den Vereinsvorstand des Sonderspaß e.V. zu unterstützen! Diese kann per unten stehendem Formular abgeschickt werden…" Aufruf und Protest-Email vom 18.5.2013 bei Arbeitsunrecht, darin auch Informationen zum Konflikt beim Sonderspaß e.V. Text der Protest-Email an den Vorstand des Sonderspaß e.V. "Jessica R. muss bleiben!: "Mir sind Berichte über mehrere Abmahnungen und eine Kündigung gegen die langjährige Mitarbeiterin Ihres Vereins, Jessica R., zu Ohren gekommen. Ich halte diese für substanzlos und konstruiert. Ich fordere Sie auf, von solchen Zermürbungs-Methoden gegen Mitarbeiter Abstand zu nehmen."

Gruß an die SPD anlässlich ihres heutigen 150. Jubiläums am Donnerstag, den 23. Mai 2013 in Leipzig

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Flugblatt vom 23.5.2013 vom NachDenkSeiten-Gesprächskreis Leipzig. Zur Aktion: "Wir haben hunderte Exemplare des Faltblattes den geladenen Gästen nach dem Festakt im Gewandhaus überreicht. Der Gruß enthält auch eine Anregung zum Nachhdenken und für die besonders wachen Geister vielleicht sogar eine Provokation zur Entscheidung? Erst zum 160. Jahrestage werden wir wissen können, ob unsere Grüße solche der Begleitung einer Partei in ihrer Niebelungentraue auf dem Wege in die unumkehrbare Bedeutungslosigkeit waren oder ob ihr eine Abkehr aus dem Abwege Schröderscher Agenda-Politik doch noch gelungen sein sollte. Einstweilen war uns nicht mehr vergönnt als einem ehrlichen Wunsche Ausdruck zu verleihen: Wir brauchen keine SPD als Hilfs-CDU oder Hilfs-FDP…"

„Vieles wird nach Sympathie entschieden“

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Harter Job im Jobcenter: Die Sozialforscherin Natalie Grimm über Behördenwillkür durch überlastete Mitarbeiter. Interview von Barbara Dribbusch in der taz online vom 24.05.2013 und Zitat

Gemeingüter nicht ohne Menschenrechte

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Commons-Bewegung will sich nicht zwischen Staat und Markt blockieren lassen. In Berlin diskutieren derzeit Wissenschaftler und Aktivisten die Zukunft der Gemeingüterbewegung. Artikel von Ulrike Henning im ND vom 24.05.2013

Kirchen, Camps und Zellen

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Antirassistische Politik ist in der deutschen Linken seit mehr als 20 Jahren ein wichtiges Thema. Artikel von Christian Jakob in der Jungle World vom 23. Mai 2013

Die Gegenoffensive kommt sofort: Prozeß gegen Montt muss neu beginnen

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Prozeß gegen Rios Montt muss neu beginnenNur wenige Tage nach der Verurteilung von Rios Montt wegen Völkermordes an den Ixil ist das Urteil aufgehoben worden, der Prozeß muss wiederholt werden. Zwei Gründe vor allem sind es, die es nahe legten, dass eine konservative Gegenoffensive zum Urteil kommen würde: Zum einen war es das erste Mal in ganz Lateinamerika, dass einer der Militärdiktatoren im eigenen Land verurteilt wurde, was für den ganzen Kontinent durchaus von aktueller Bedeutung ist. Und zweitens ist in den ganzen Prozeß der Aufarbeitung der Diktaturverbrechen auch der gegenwärtige Präsident Otto Perez verwickelt, der als Oberst aktiv an den Militäroperationen beteiligt war

Im – verbotenen – Streik: Die Erbauer des höchsten Gebäudes der Welt sprechen, von Abschiebung bedroht…

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asiatische Bauarbeiter streiken beim grössten arabischen Bauunternehmen ArabtecÜber den Bauboom am Golf wird ab und zu berichtet in bundesdeutschen Medien, vor allem eben bei spektakulären Bauwerken. Und wenn auch in der Berichterstattung meist nicht deutlich wird, dass am Golf die “Drehscheibe der internationalen Geschäftswelt” entsteht (oder entstanden ist) so ist der grösste Mangel ein anderer: Über Leben und Arbeit der Menschen, die das schaffen wird so gut wie nie etwas berichtet. Jetzt streiken asiatische Bauarbeiter beim grössten arabischen Bauunternehmen Arabtec - und bekommen einer nach dem anderen Ausweisungsbescheide. “Dubai's striking workers in their own words” ist ein redaktioneller Beitrag aus Dubai am 23. Mai 2013 bei Al Jazeera in dem die Bauarbeiter über ihr Leben und ihren Streik reden

Nach 16 Tagen Generalstreik wegen Renten: Ausgesetzt. Mit welchem Ergebnis?

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Gewerkschaftsföderation COB - Generalstreik wegen Renten in Bolivien Seit Mittwoch den 22. Mai gilt zumindest für 30 Tage der Streik als ausgesetzt - die Gewerkschaftsföderation COB gab bekannt, sie hätte ihr Ziel erreicht - 70% Rente (auf die durchschnittliche Höhe der beiden letzten Beitragsjahre) nach 30 Jahren Arbeit für Bergleute, nach 35 für alle anderen. Des weiteren wurde in der Mitteilung betont, die COB habe niemals die 100% gefordert. Was Lehrer- und Erziehergewerkschaften anders sehen - sie fordern 100% Rente und wollen weiter streiken. Siehe weitere Informationen sowie “¡TODO EL APOYO A LA LUCHA DE LOS TRABAJADORES BOLIVIANOS POR UNA JUBILACION JUSTA!” - Solidaritätserklärung der brasilianischen CSP Conlutas (und zahlreicher Einzelgewerkschaften) an die bolivianische COB vom 20. Mai 2013  (die dem bolivianischen konsul ebenfalls übergeben wurde), als ein Beispiel der zahlreichen Solidaritätsaktivitäten des in Paris im März gebildeten alternativen Gewerkschaftsnetzwerks

Erneuter Generalstreik im Baskenland

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Generalstreik im Baskenland am 30.5.2013Die Gewerkschaftsverbände ELA – LAB - ESK - STEE/EILAS – EHNE - HIRU - CGT haben für den 30. Mai zu einem erneuten Generalstreik im Baskenland aufgerufen. Wir dokumentieren den Aufruf des LAB den Artikel von Xabier Anza, dem Bildungsbeauftragten des Gewerkschaftsbundes ELA, am 23. Mai 2013 bei rebelion.org über die Bedeutung eines erfolgreichen Generalstreiks für das Selbstbewußtsein der arbeitenden Menschen

Eigensinn gegen Marktwirtschaft: “Wir sind keine Ware”

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“15M” in Spanien - zwei Jahre danachGanz am Anfang stand der 15. Mai 2011. An jenem Tag waren in ganz Spanien Zehntausende Menschen auf die Straße gegangen, mobilisiert durch die sozialen Netzwerke. Von den traditionellen Medien wurden sie zunächst vernachlässigt. Aber sie demonstrierten, um ihrer Wut in dem Motto Luft zu machen: „Wir sind keine Ware in den Händen von Banken und Politik.“ Die Wut ist geblieben und auch der Name der Bewegung: 15-M, ein Kürzel für den 15. Mai vor zwei Jahren. Aber ihre Anziehungskraft ist geringer als in den Anfangszeiten. Hugo, mit wildem Bart und freundlichem Gesicht, hält das für nicht so schlimm. Wir alle hatten auf diese Explosion vor zwei Jahren gewartet. Sie zeigte uns: Wir sind nicht allein” - aus “Die Wut ist geblieben” von Martin Dahms am 22. Mai 2013 bei der FR-Online

Frankreich, England – Schweden: Brennende Vorstädte…

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Schweden: Brennende VorstädteJa, sie könnten ja zur Wahl gehen - so was wird in der Tat, zumindest in bundesdeutschen Radiosendungen, als Alternative für einen Protest angeboten, der wieder einmal alle möglichen politischen Kräfte vor Ein- und Zuordnungsprobleme stellt. Die Lage... Siehe dazu einige Beiträge und eine Videosammlung über die Brandnächte in Stockholmer Vororten, in denen auch Politiker zitiert werden, die zur Gewaltlosigkeit aufrufen - personell identisch mit jenen, die für schwedische Soldaten in Afghanistan sorgten...

Entgeltgleichheit im Betrieb – Wie kann´s gehen?

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"Lohnmessinstrumente: Anwendungsmöglichkeiten, Erfahrungen, Umsetzungsstrategien. Das  Tarifforum "Entgeltgleichheit im Betrieb" am 28. Mai 2013 in Berlin richtet sich an  Interessenvertretungen (BetriebsrätInnen/PersonalrätInnen und KollegInnen aus Mitarbeitervertretungen), Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte sowie Interessierte im Betrieb/ in der Verwaltung..." Siehe Infos bei ver.di und unsere Video-Empfehlung dazu

Arbeitsagentur: Weniger Bildung für Hartz-IV-Empfänger

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"Jobcenter haben die Weiterbildung für Hartz-IV-Empfänger in den vergangenen Jahren radikal zurückgefahren. Arbeitsmarktforscher halten die Kürzungen für unvernünftig: Langfristig lasse sich so kein Geld sparen…" Artikel von Eva Roth in der FR online vom 22. Mai 2013