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Lkw-Fahrer aus Georgien und Usbekistan streiken auf der Autobahnraststätte bei Darmstadt für ihren Lohn von der polnischen Firmengruppe Mazur

Dossier

Mind. 55 Lkw-Fahrer aus Georgien und Usbekistan streiken auf der Autobahnraststätte bei Darmstadt für ihren Lohn von der polnischen Firmengruppe Mazur (Foto: Faire Mobilität)„… Der Georgier ist einer von gut 40 Fahrern, die am Donnerstag an der Autobahnraststätte Gräfenhausen-West bei Darmstadt streiken. Die meisten der Männer sind Landsleute von Arveladze oder kommen aus Usbekistan und machen ähnliche Forderungen geltend, im mittleren vierstelligen Euro-bereich. Die vielen blauen, dicht an dicht stehenden Lastwagen gehören zu der polnischen Firmengruppe Mazur und sollen sich so lange nicht bewegen, bis die Beschäftigten das ihnen zustehende Geld oder zumindest einen Großteil davon bekommen. Es ist nicht der einzige Arbeitskampf in dem Unternehmen: Auch in Niedersachsen, Südtirol und der Schweiz legten insgesamt mehr als 100 Osteuropäer die Arbeit nieder und erhoben ihre Stimme. (…) In Kooperation mit georgischen Kolleg:innen unterstützen Edwin Atema von der niederländischen Gewerkschaft FNV und Anna Weirich von der Beratungsstelle Faire Mobilität, die zum Deutschen Gewerkschaftsbund gehört, die Betroffenen…“ Artikel von Gregor Haschnik vom 31.03.2023 in der FR online („Aufstand der Ausgebeuteten“), siehe weitere Informationen zum sich ausweitenden Streik auch der 2. Runde. NEU: Prozeßtermin am 26.3. wegen „schwerer Körperverletzung“ gegen polnischen Spediteur Mazur wurde kurzfristig abgesagt: Der Angeklagte ist nicht erschienen weiterlesen »

Dossier zum Streik der Lkw-Fahrer aus Georgien und Usbekistan für ihren Lohn von der polnischen Firmengruppe Mazur

Mind. 55 Lkw-Fahrer aus Georgien und Usbekistan streiken auf der Autobahnraststätte bei Darmstadt für ihren Lohn von der polnischen Firmengruppe Mazur (Foto: Faire Mobilität)

Prozeßtermin am 26.3. wegen „schwerer Körperverletzung“ gegen polnischen Spediteur Mazur wurde kurzfristig abgesagt: Der Angeklagte ist nicht erschienen
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[Petition] Algerien: Lasst den inhaftierten Gewerkschafter Ali Mammeri frei. Jetzt!
[Petition] Algerien: Lasst den inhaftierten Gewerkschafter Ali Mammeri frei. Jetzt!Der algerische Gewerkschafter Ali Mammeri, Präsident der Nationalen Gewerkschaft der Beschäftigten im öffentlichen Dienst im Kultur- und Kunstsektor (SNFC), wurde in einem Fall, der in direktem Zusammenhang mit seiner Gewerkschaftstätigkeit steht, zu zehn Jahren Haft verurteilt. Er wurde im März 2025 ohne Haftbefehl festgenommen, vier Tage lang ohne Kontakt zur Außenwelt festgehalten und soll geschlagen und gewaltsam entkleidet worden sein, um Geständnisse zu erzwingen. Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen haben ihre Besorgnis über seinen Fall zum Ausdruck gebracht und dabei Verstöße gegen Grundfreiheiten und den Missbrauch von Anti-Terror-Gesetzen gegen Gewerkschaftsrechte hervorgehoben. Seine Verurteilung ist Teil einer umfassenderen Unterdrückungskampagne, in deren Rahmen derzeit über 200 politische Gefangene in Algerien inhaftiert sind. Es ist dringend internationale Solidarität erforderlich, um seine Freilassung durch eine Begnadigung durch den Präsidenten und eine Amnestie für alle politischen Gefangenen zu fordern.“ LabourStart-Kampagne zum Mitzeichnen vom 10. März 2026 in Zusammenarbeit mit PSI und der IUF weiterlesen »

[Petition] Algerien: Lasst den inhaftierten Gewerkschafter Ali Mammeri frei. Jetzt!

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Griechenland: Das tödliche Zugunglück bei Larissa, die privatisierte Hellenic Train und die ungehörten Warnungen der Bahngewerkschaft Trainose

Dossier

Griechenland: Das tödliche Zugunglück bei Larissa (PAME)Am Dienstag, dem 28. Februar, ereignete sich kurz vor Mitternacht ein tödliches Zugunglück in der Nähe der Stadt Larissa in Mittelgriechenland. Dutzende von Menschen wurden getötet und weitere verletzt. Bei den meisten Opfern handelte es sich um junge Menschen, Studenten, die aus dem Urlaub zurückkehrten. Das Unglück ereignete sich fünf Jahre nach der Privatisierung der griechischen Eisenbahnen und nach Jahren der Unterfinanzierung und Unterbesetzung, die nach der Privatisierung eskalierten. Erst vor 3 Wochen warnten die PAME-Gewerkschafter bei der griechischen Eisenbahn vor den ständigen Unfällen und wiesen auf die Gefahren hin. Am Mittwoch, dem 1. März, fanden in Larissa, Athen und Thessaloniki große Schweigeproteste von Studentengewerkschaften unter dem Motto „Unsere Toten, ihre Profite“ statt. Die Bereitschaftspolizei wurde gegen die friedlichen Proteste der Studenten eingesetzt…“ Aus dem engl. Kurzbericht der PAME vom 2.3.2023 mit Fotos und Videos der ersten Proteste – siehe dazu weitere Informationen v.a. der betroffenen Bahngewerkschaft Trainose, die zum Streik am 2.3. gegen die Privatisierungsfolgen aufrief. NEU: Mammutprozess zum Eisenbahnunglück von 2023 im Tempi-Tal in Griechenland hat begonnen: Zum Prozessauftakt legen Bahngewerkschaften das Schienennetz lahm weiterlesen »

Dossier zum tödlichen Zugunglück in Griechenland und der Rolle der Privatisierung

Griechenland: Das tödliche Zugunglück bei Larissa (PAME)

Mammutprozess zum Eisenbahnunglück von 2023 im Tempi-Tal in Griechenland hat begonnen: Zum Prozessauftakt legen Bahngewerkschaften das Schienennetz lahm
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Griechenlands Gesundheitswesen als Labor: Überall Polizei, nirgendwo Ärztinnen

Dossier

Anfang April 2020 protestieren ÄrztInnen im Gesundheiitswesenn Griechenlands für Neueinstellungen wegen des VirusAm Schauplatz von zehn Jahren neoliberaler Gesundheitspolitik sehen wir: Wo das Soziale kaputt gespart wurde, bleibt in der Pandemie nur die Aufrüstung. (…) Spätestens seit der Corona-Pandemie verdient aber noch eine andere Tatsache Aufmerksamkeit: Griechenland ist auch Schauplatz von zehn Jahren neoliberaler Gesundheitsgeschichte. Hier zeigt sich: Je schlechter der Zustand des Gesundheitswesens ist, desto härtere Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen müssen in der Pandemie ergriffen werden. (…) Gesundheit kann als Menschenrecht eingefordert und erkämpft werden, sie kann aber ebenso eine Rechtfertigung staatlicher Ermächtigung sein, in deren Namen es zur Beschränkung von Grund- und Menschenrechten kommt. (…) Massenentlassungen im Gesundheitssektor und eine massive Kürzungspolitik legten damals die Grundlagen für die relative Alternativlosigkeit in der Pandemiepolitik…“ Artikel von Mario Neumann und Mirko Broll bei medico.de. Siehe dazu NEU: Landesweiter Streik im öffentlichen Gesundheitswesen Griechenlands am 19.03. weiterlesen »

Dossier zu „Griechenlands Gesundheitswesen als Labor“

Anfang April 2020 protestieren ÄrztInnen im Gesundheiitswesenn Griechenlands für Neueinstellungen wegen des Virus

Landesweiter Streik im öffentlichen Gesundheitswesen Griechenlands am 19.03.
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Südafrika: Systemrelevantes Morden. Zum Streik der Bergleute von Marikana vor zehn Jahren, den Folgen bis heute und BASF
Plakat zur Mobilisierung der Marikana-Solidarität in Südafrika und Großbritannien 2020„Der Streik der Bergleute von Marikana vor zehn Jahren war der versuchte Ausbruch aus Südafrikas kolonialem Wirtschaftssystem. Er endete im Kugelhagel der Polizei. (…) Zehn Jahre später hat sich die Situation für manche Bergleute tatsächlich verbessert, aber längst nicht für alle. Im Juni traten bei Subunternehmen beschäftigte Kumpel erneut in den Streik. Kurz darauf wurde ein Betriebsrat ihrer Gewerkschaft Numsa getötet. Das Klima an den Minen bleibt auch ein Jahrzehnt nach dem Massaker mörderisch. (…) Die Konzerne haben allerdings längst eine neue Variante des Teilens und Herrschens gefunden: Etwa ein Viertel der Bergarbeiter ist inzwischen über Subunternehmen und Zeitarbeitsfirmen angestellt und verdient deutlich weniger als ihre festangestellten Kollegen. Die Gewerkschaft Numsa, die sonst hauptsächlich Arbeiter in der Metallindustrie organisiert, rief deshalb im Juni bei drei Subunternehmen von Impala zum Streik auf…“ Artikel von Christian Selz vom 12. August 2022 in neues Deutschland online, siehe u.a. auch Proteste: Südafrika: »BASF will keine Probleme lösen«. Brown Matloko aus Südafrika klagt mit seiner Gemeinde gegen den Konzern wegen Verstößen gegen das Lieferkettengesetz weiterlesen »

Südafrika: Systemrelevantes Morden. Zum Streik der Bergleute von Marikana vor zehn Jahren, den Folgen bis heute und BASF

Plakat zur Mobilisierung der Marikana-Solidarität in Südafrika und Großbritannien 2020

Südafrika: »BASF will keine Probleme lösen«. Brown Matloko aus Südafrika klagt mit seiner Gemeinde gegen den Konzern wegen Verstößen gegen das Lieferkettengesetz
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Justizreform in Italien: Regierungschefin Giorgia Meloni drückt bei ihrem Projekt, den Staat umzubauen, aufs Tempo

Dossier

"Am 22./23. März stimmen wir mit Nein, um die Regierung Meloni nach Hause zu schicken": Aufruf der USB gegen die Justizreform in Italien Endlich durchregieren, lautet die Devise. Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni gibt Gas. In diesen Tagen bringt sie die nächsten Schritte für den von ihr vorangetriebenen Staatsumbau auf den Weg: für die Verfassungsreform auf dem Feld der Justiz, für ein neues Wahlrecht sowie für eine zweite Verfassungsreform, die die Direktwahl des*­der Mi­nis­ter­prä­si­den­t*in einführen soll. Vom Parlament wurde die Justizreform schon am 30. Oktober 2025 definitiv verabschiedet. Sie sieht die völlige Trennung der Laufbahnen von Richtern und Staatsanwälten vor. Deshalb befürchtet nicht nur die Richterschaft, sondern auch die Mitte-links-Opposition, dass die Meloni-Rechte auf diesem Weg die Voraussetzung dafür schaffen will, die bisher völlig unabhängigen Staatsanwaltschaften der Kontrolle der Regierung zu unterwerfen…“ Artikel von Michael Braun vom 12.1.2026 in der taz online („Im Sauseschritt“), siehe auch Hintergründe und Protest. NEU: Italien sagt Nein: Regierungschefin Giorgia Meloni scheitert bei dem Referendum mit ihrer Justizreform an der politischen und zivilgesellschaftlichen Opposition weiterlesen »

Dossier zur Justizreform in Melonis Italien

"Am 22./23. März stimmen wir mit Nein, um die Regierung Meloni nach Hause zu schicken": Aufruf der USB gegen die Justizreform in Italien

Italien sagt Nein: Regierungschefin Giorgia Meloni scheitert bei dem Referendum mit ihrer Justizreform an der politischen und zivilgesellschaftlichen Opposition
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Südkoreanische Regierung will Zahl der Todesfälle am Arbeitsplatz senken und lockert dafür – als Zugeständnis an Unternehmen – das Arbeitsschutzgesetz

Dossier

Immer noch in Japan: Zu Tode arbeiten.... Foto von Coal Miki/Flikr.Die Regierung wird versuchen, das Gesetz über schwere Arbeitsunfälle, das die Unternehmensleitung für tödliche Arbeitsunfälle strafrechtlich haftbar macht, zu überarbeiten und den Schwerpunkt von der Bestrafung auf die Prävention zu verlagern. Dieser Schritt erfolgt inmitten des anhaltenden Widerstands aus Wirtschaftskreisen gegen das Gesetz. (…) Das Arbeitsministerium erklärte, es werde sich um eine Überarbeitung bemühen, bevor das Sicherheitsgesetz bis 2024 auf Unternehmen mit mehr als vier Beschäftigten angewendet wird. Es wies darauf hin, dass sich die Zahl der Todesfälle am Arbeitsplatz seit der Einführung des Gesetzes im Januar nicht verbessert hat. (…) Von Januar bis September wurden 156 Fälle im Rahmen des Sicherheitsgesetzes gemeldet, die aber nur zu zwei Anklagen führten. Vor diesem Hintergrund hat die Regierung einen Plan ausgearbeitet, der auf der „Selbstregulierung“ der Unternehmen basiert, damit diese ihre eigenen Präventionsmaßnahmen entwickeln können…“ engl. Artikel von Son Ji-hyoung vom 30.11.2022 im Korea Herald online, siehe mehr daraus und dazu NEU: 14 Todesopfer und 60 Verletzte bei Brand in südkoreanischem Autoteilewerk von Anjun – Teil einer ganzen Serie tödlicher Vorfälle zunehmend in kleineren Betrieben weiterlesen »

Dossier zu Todesfällen am Arbeitsplatz und dem Arbeitsschutzgesetz in Südkorea

Immer noch in Japan: Zu Tode arbeiten.... Foto von Coal Miki/Flikr.

14 Todesopfer und 60 Verletzte bei Brand in südkoreanischem Autoteilewerk von Anjun – Teil einer ganzen Serie tödlicher Vorfälle zunehmend in kleineren Betrieben
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Buch (in open access) über „Die sozialen Codes der Tech-Mitarbeiter“: Wie die Programmierer unserer digitalen Welten denken, arbeiten und leben.
Robert Dorschel: "The Social Codes of Tech Workers: Class Identity in Digital Capitalism"Wer sind die Menschen, die in der digitalen Wirtschaft tätig sind? In „The Social Codes of Tech Workers: Class Identity in Digital Capitalism“ (MIT Press, 2025) untersucht Robert Dorschel, Assistenzprofessor für digitale Soziologie an der University of Cambridge, einen Berufsstand, der sich zu einem zentralen Bestandteil moderner Volkswirtschaften und Gesellschaften entwickelt hat. Auf der Grundlage umfangreicher Interviewfeldforschung bietet das Buch ein fesselndes Bild des Arbeitsalltags sowie der sozialen und kulturellen Interessen dieser Arbeitnehmer und liefert Einblicke in einen Teil der Tech-Branche, der in Diskussionen, die sich auf die milliardenschweren Gründer und Eigentümer des Sektors konzentrieren, oft vernachlässigt wird. Das Buch ist zudem theoretisch fundiert und befasst sich mit der Natur der Arbeit in der modernen Gesellschaft, der Frage, wo diese Arbeitnehmer innerhalb der sozialen Klassenstrukturen einzuordnen sind, und vor allem damit, wie sie sowohl Arbeit als auch Klasse erleben und verstehen…“ engl. Summary bei newbooksnetwork des Buches von Robert Dorschel auf Grundlage von über 50 Originalinterviews und diskursanalytischen Untersuchungen in den USA und in Deutschland in open access weiterlesen »

Robert Dorschel: "The Social Codes of Tech Workers: Class Identity in Digital Capitalism"

Buch (in open access) über „Die sozialen Codes der Tech-Mitarbeiter“: Wie die Programmierer unserer digitalen Welten denken, arbeiten und leben.
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Aufruhr im baskischen Streikparadies am 17. März 2026: Generalstreik für einen würdigen Mindestlohn von 1500 Euro
Spanien/Baskenland: Generalstreik für einen würdigen Mindestlohn von 1500 Euro am 17. März 2026„Im Baskenland wird so oft wie sonst nirgends in Spanien gestreikt. Generalstreiks bekommen einen starken feministischen Einschlag. Und immer öfter streiken sie solidarisch für jene, die selbst nicht (mehr) können. Wenn am Morgen nur Musik im Radio dudelt, dann ist allen klar: ein Generalstreik legt das Wirtschaftsleben in der Autonomen Baskischen Gemeinschaft (CAV) und Navarra lahm. So auch an diesem 17. März. «Heute ist Generalstreiktag», schallt es durch Industriegebiete in kalten Morgenstunden, als Streikposten die Werkstore blockieren. Topfschlagend ziehen sie durch Stadtteile, um sich wie hier in Donostia (spanisch San Sebastián) später zu versammeln, um dann in Gruppen aus den Stadtteilen in die Innenstadt zu strömen. Sie streiken für einen würdigen Mindestlohn von 1500 Euro im Baskenland…“ Artikel von Ralf Streck vom 20. März 2026 in der Work – Zeitung der unia – siehe mehr daraus und dazu weiterlesen »

Spanien/Baskenland: Generalstreik für einen würdigen Mindestlohn von 1500 Euro am 17. März 2026

Aufruhr im baskischen Streikparadies am 17. März 2026: Generalstreik für einen würdigen Mindestlohn von 1500 Euro
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„Im Namen der Sicherheit“ schreitet die Automatisierung bei Amazon voran als Beschleunigung der Störungen, Verletzungen und Entlassungen

Dossier

Proteste gegen Amazon in Großbritannien wegen erbärmlicher Lohnerhöhung von 35 Pence statt geforderter 2 Pfund pro StundeDie Lieferstationen von Amazon werden im ganzen Land mit Robotern ausgestattet, was zu weniger Arbeitern und einer Beschleunigung der verbleibenden Arbeiter führt. In der Lieferstation, in der ich arbeite, haben die Arbeiter mit Trotz reagiert. Die Amazon-Fulfillment-Zentren, in denen die Artikel verpackt werden, werden nach und nach automatisiert, aber bisher wurden die Auslieferungsstationen meist von Menschen bedient. Jetzt werden ganze Systeme nachgerüstet oder ganz abgeschafft, „im Namen der Sicherheit“ und „zum Wohle der Mitarbeiter“. Aber Automatisierung bedeutet, dass Arbeitnehmer entlassen, in neue Positionen versetzt oder zur Versetzung gezwungen werden…“ engl. Artikel von Alvin Gaine vom 26.6.2025 in LaborNotes („Amazon-Mitarbeiter trotzen dem Diktat der Automatisierung“, maschinenübersetzt) und mehr dazu/daraus. NEU: [Amazon in Bad Hersfeld wird seit Herbst 2025 auf Robotertechnologie umgebaut] Streik am 20. und 21. März 2026 gegen Umbau auf günstigeres neues Personal weiterlesen »

Dossier zu Folgen der Automatisierung bei Amazon

Proteste gegen Amazon in Großbritannien wegen erbärmlicher Lohnerhöhung von 35 Pence statt geforderter 2 Pfund pro Stunde

[Amazon in Bad Hersfeld wird seit Herbst 2025 auf Robotertechnologie umgebaut] Streik am 20. und 21. März 2026 gegen Umbau auf günstigeres neues Personal
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Kiews und Moskaus internationale, teils braune Legion: Nicht nur ehemalige Elitesoldaten aus NATO-Staaten beteiligen sich am Krieg

Dossier

http://archiv.labournet.de/krieg/privat_war.jpg„Ehemalige NATO-Spezialkräfte, darunter deutsche, kämpfen in Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine auf ukrainischer Seite. Dies berichtet ein US-Nachrichtenportal. Demnach bereiteten sich am Wochenende mehrere aus dem Dienst geschiedene westliche Elitesoldaten mit Erfahrung im Nah- und Antiterrorkampf darauf vor, aus Polen in die Ukraine in den Krieg zu ziehen. Berichten zufolge stehen zahlreiche weitere bereit. Die juristischen Voraussetzungen hat mittlerweile die Regierung in Kiew mit der Gründung einer „internationalen Legion“ geschaffen, um sicherzustellen, dass die einreisenden Soldaten mit fremder Staatsbürgerschaft regulären Kombattantenstatus erhalten. Beobachter urteilen, der freiwillige Einsatz einstiger Militärs aus dem Westen ersetze in gewissem Maß reguläre NATO-Truppen, die das Militärbündnis nicht entsenden wolle, um nicht offiziell in den Krieg mit der Atommacht Russland einzutreten. Derlei Praktiken sind unter anderem aus dem Afghanistan-Krieg der 1980er Jahre bekannt, auch von Soldaten der Bundeswehr. Eine Anlaufstelle in der Ukraine ist zur Zeit eine „Georgische Legion“…“ Bericht vom 2. März 2022 von German-Foreign-Policy, siehe NEU: Afrikas unfreiwillige Söldner: Mit falschen Jobversprechen in Russlands Krieg – Kolumbien verbietet Söldnertum in der Ukraine weiterlesen »

Dossier zu Kiews und Moskaus (braunen) Söldnern im Krieg

http://archiv.labournet.de/krieg/privat_war.jpg

Afrikas unfreiwillige Söldner: Mit falschen Jobversprechen in Russlands Krieg – Kolumbien verbietet Söldnertum in der Ukraine
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Bayer in São José dos Campos in Brasilien entlässt den Gewerkschaftsaktivisten Cristian Cunha – Aufruf zu Protesten
Bayer in São José dos Campos in Brasilien entlässt den Gewerkschaftsaktivisten Cristian Cunha - Protest vor dem WerkAm 16. März 2026 entließ das Unternehmen BAYER in São José dos Campos, São Paulo, Brasilien (ehemals Monsanto), den Arbeiter und Gewerkschaftsführer Cristian Denis da Cunha, weil er sich für die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einsetzte. (…) Die Gewerkschaft wurde nicht, wie es das Gesetz und der Tarifvertrag vorschreiben, vor der Einleitung von Disziplinarmaßnahmen benachrichtigt. Das Unternehmen entzog Cristian seinen Ausweis und begleitete ihn auf die Straße, wobei es ihm untersagte, mit seinen Kollegen in der Fabrik zu kommunizieren. Bayer hat eine lange Geschichte von Mobbing am Arbeitsplatz, Verfolgung von Aktivisten und Angriffen auf Streiks. Außerdem zahlt das Unternehmen weniger Sozialleistungen als andere Bayer-Standorte in Brasilien. Die Arbeitnehmer haben bereits mit einer Versammlung, einer teilweisen Stilllegung des Werks und einer Streikbereitschaft reagiert. Sie fordern die sofortige Wiedereinstellung von Cristian. Die CSP-Conlutas und verbündete Organisationen starten eine nationale und internationale Solidaritätskampagne…“ Aus der mehrsprachigen e-mail der Gewerkschaft der Beschäftigten in der chemischen Industrie von São José dos Campos und Umgebung vom 17.3.2026, siehe den Aufruf von CSP-Conlutas mit Protestadressen weiterlesen »

Bayer in São José dos Campos in Brasilien entlässt den Gewerkschaftsaktivisten Cristian Cunha - Protest vor dem Werk

Bayer in São José dos Campos in Brasilien entlässt den Gewerkschaftsaktivisten Cristian Cunha – Aufruf zu Protesten
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Milei will die öffentliche Gesundheitsversorgung durch Sparmaßnahmen und Privatisierung zerstören – gegen breiten Widerstand

Dossier

Verteidigung der öffentlichen Gesundheit in Argentinien Fesprosa (Gewerkschaftsverband der Angehörigen der Gesundheitsberufe)Mit Streiks, Sitzstreiks und Massenmobilisierungen dauert dieser große Kampf seit zwei Monaten in Bariloche und seit vier Wochen in der Provinz Río Negro an. Der Gouverneur – der mit der Unterstützung des Peronismus an die Macht kam – wendet in der Provinz die Anpassung an, die Milei auf nationaler Ebene anwendet. (…) In den letzten Wochen haben die Krankenhäuser in Río Negro in der ganzen Provinz tagelange Streiks, Kämpfe und Mobilisierungen durchgeführt. Das Personal der Krankenhäuser und der öffentlichen Gesundheitszentren ist auf die Straße gegangen, um ihre Löhne zu verteidigen, die nicht einmal für einen Grundnahrungsmittelkorb reichen, also Armutslöhne sind; aber ihre Forderung ist auch, eine Gesundheitsversorgung zu garantieren, die den Bedürfnissen ihrer Patienten entspricht. Die Krankenhäuser haben elektrifizierte Wände, regnerische Dächer, nicht funktionierende Lichter. Kaputte Bahren und Matratzen. Es fehlt an Elementen, um zu arbeiten und die Patienten zu versorgen…“ span. Bericht vom 2.4.2024 in La Izquierda Diario aus Río Negro als Beispiel für die Verteidigung der öffentliche Gesundheitsversorgung im ganzen Land, siehe dazu NEU: Kämpfen lohnt sich: Lehren aus dem juristisch gewonnenen Streik am Garrahan-Hospital in Argentinien gegen knappe Kassen und Sanktionen gegen den Kampf weiterlesen »

Dossier zur Verteidigung des öffentlichen Gesundheitswesens in Argentinien

Verteidigung der öffentlichen Gesundheit in Argentinien Fesprosa (Gewerkschaftsverband der Angehörigen der Gesundheitsberufe)

Kämpfen lohnt sich: Lehren aus dem juristisch gewonnenen Streik am Garrahan-Hospital in Argentinien gegen knappe Kassen und Sanktionen gegen den Kampf
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Nach Bessemer u.a. Staten Island: Die Kampagne für Amazon-Gewerkschaft in den USA geht an immer mehr Standorten weiter

Dossier

Organisierungskampagne von Amazon Teamsters in den USAAm Montag hat das National Labor Relations Board (NLRB) der USA bestätigt, dass eine neue Kampagne von Lagerarbeiter*innen in den vier Lagerhäusern von Amazon in Staten Island NY genug Stimmen für die Abhaltung von Wahlen zur Gründung einer Gewerkschaft gesammelt hat. Insgesamt wollen 5000 Arbeiter*innen in den vier Lagerhäusern Teil der Gewerkschaft werden. Der Erfolg beim NLRB ist das Produkt von sechs Monaten Graswurzel-Gewerkschaftsarbeit, von Arbeiter*innen in den Lagerhäusern, ohne Unterstützung größerer Gewerkschaften wie in Alabama. Bis Mitte November werden sich Amazon und die Arbeiter*innen auf die Größe der Tarifeinheit und den Ablauf einer Wahl einigen, bevor es dann in Staten Island zur Urwahl kommt. Aus dem englischen Artikel von Karen Weise vom 25.10.2021 in der NYT („Amazon workers on Staten Island show they have enough support to hold a union election“) – siehe zu dieser und weiteren Kampagnen und ihren Hintergründen weitere Informationen. NEU: Die gewerkschaftliche Organisierung von Amazon als DER symbolträchtige Arbeitskampf des 21. Jahrhunderts für die US-Gewerkschaften und ihr Überleben weiterlesen »

Dossier zur Organisierung bei Amazon an immer mehr Standorten in den USA

Organisierungskampagne von Amazon Teamsters in den USA

Die gewerkschaftliche Organisierung von Amazon als DER symbolträchtige Arbeitskampf des 21. Jahrhunderts für die US-Gewerkschaften und ihr Überleben
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US-Streikwelle im Pflegesektor für höhere Bezahlung und für eigene (psychische) Gesundheit trifft teilweise auf Streikbruch durch teure Springer

Dossier

Pflegekräfte in Stanford, Kalifornien, streiken für höhere Bezahlung und für ihre (psychische) GesundheitIn den USA sind in den letzten Wochen in unterschiedlichen Bundesstaaten Kolleg:innen aus dem Pflegesektor in den Streik getreten, u. a. bei Sutter, Cedars-Sinai und Stanford. Bei Kaiser Permanente wurde ein geplanter Streik im März zwei Tage vorher durch eine erneute Vereinbarung abgewendet (siehe dazu auch unsere Dossiers zur US Streikwelle im Herbst 2021 und Hintergründe für vergangene Pflege-Streiks bei dem Riesenkonzern Kaiser Permanente). Im Bundesstaat Kalifornien traten allein am 26. April 2022 über 5.000 Krankenpfleger:innen bei Stanford in den unbefristeten Streik. Die Streikenden fordern eine höhere Personalausstattung, Lohnerhöhungen und mehr Unterstützung beim Erhalt ihrer psychischen Gesundheit. Insbesondere die Pandemie aber auch der aktuelle Ansturm auf Krankenhäuser, die nach der Covid19 Welle wieder ihre Restriktionen lockern, führen unter Pflegekräfte zu Burn-Out bis hin zu Suiziden. Währenddessen setzt beispielsweise Stanford auf teure Springer-Pflegekräfte für den Streikbruch. NEU: Nach 6 Wochen historischen Streiks stimmten die New Yorker Pflegekräfte an den 4 Krankenhäusern von Presbyterian mit großer Mehrheit dem neuen Tarifvertrag mit NYSNA zu weiterlesen »

Dossier zur US-Streikwelle im Pflegesektor in 2022f

Pflegekräfte in Stanford, Kalifornien, streiken für höhere Bezahlung und für ihre (psychische) Gesundheit

Nach 6 Wochen historischen Streiks stimmten die New Yorker Pflegekräfte an den 4 Krankenhäusern von Presbyterian mit großer Mehrheit dem neuen Tarifvertrag mit NYSNA zu
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