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Bayer in São José dos Campos in Brasilien entlässt den Gewerkschaftsaktivisten Cristian Cunha – Aufruf zu Protesten

Bayer in São José dos Campos in Brasilien entlässt den Gewerkschaftsaktivisten Cristian Cunha - Protest vor dem WerkAm 16. März 2026 entließ das Unternehmen BAYER in São José dos Campos, São Paulo, Brasilien (ehemals Monsanto), den Arbeiter und Gewerkschaftsführer Cristian Denis da Cunha, weil er sich für die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einsetzte. (…) Die Gewerkschaft wurde nicht, wie es das Gesetz und der Tarifvertrag vorschreiben, vor der Einleitung von Disziplinarmaßnahmen benachrichtigt. Das Unternehmen entzog Cristian seinen Ausweis und begleitete ihn auf die Straße, wobei es ihm untersagte, mit seinen Kollegen in der Fabrik zu kommunizieren. Bayer hat eine lange Geschichte von Mobbing am Arbeitsplatz, Verfolgung von Aktivisten und Angriffen auf Streiks. Außerdem zahlt das Unternehmen weniger Sozialleistungen als andere Bayer-Standorte in Brasilien. Die Arbeitnehmer haben bereits mit einer Versammlung, einer teilweisen Stilllegung des Werks und einer Streikbereitschaft reagiert. Sie fordern die sofortige Wiedereinstellung von Cristian. Die CSP-Conlutas und verbündete Organisationen starten eine nationale und internationale Solidaritätskampagne…“ Aus der mehrsprachigen e-mail der Gewerkschaft der Beschäftigten in der chemischen Industrie von São José dos Campos und Umgebung vom 17.3.2026, siehe den Aufruf von CSP-Conlutas mit Protestadressen:

  • Gewerkschaften fordern bei einer Kundgebung vor dem Eingangstor von Bayer die sofortige Wiedereinstellung des Gewerkschaftsführers Cristian
    Die Kampagne für die sofortige Wiedereinstellung von Cristian Cunha, dem Vorsitzenden der Gewerkschaft der Chemiearbeiter von São José dos Campos und Umgebung, begann am Dienstagmorgen (17.) mit einer Kundgebung vor dem Eingangstor von Bayer in São José.
    Die CSP-Conlutas war gemeinsam mit anderen Organisationen der Arbeiterbewegung, darunter Gewerkschaften aus anderen Branchen wie Metall, Lebensmittel, Bauwesen und Transport, vor Ort, um ihre Solidarität zu bekunden. Durch die Mobilisierung kam der Betrieb für einen Teil des Vormittags zum Stillstand. Außerdem wurde der Streikbeschluss gefasst. Nun hat die Werksleitung eine Frist von bis zu 72 Stunden, um sich zu diesem Thema zu äußern.
    Cristian ist seit vier Jahren bei Bayer beschäftigt. In den letzten zwei Jahren übt er das Amt des Gewerkschaftsvorsitzenden aus. Daher ist die Entlassung rechtswidrig und willkürlich und muss unverzüglich rückgängig gemacht werden. Die Entlassung verstößt gegen die Bundesverfassung und das den Gewerkschaftsmitgliedern garantierte Recht auf Arbeitsplatzsicherheit. Zudem wurde die Gewerkschaft nicht informiert, wie es der Tarifvertrag der Branche vorschreibt. Auf autoritäre Weise entzog das Unternehmen dem Kollegen einfach seinen Ausweis und begleitete ihn auf die Straße. Ihm wurde auch das Recht verweigert, mit den anderen Arbeitnehmern über den Vorfall zu sprechen…“ port. Aufruf von CSP-Conlutas vom 17. März 2026 externer Link(maschinenübersetzt) mit Protestadressen
  • Bitte senden Sie E-Mails mit den folgenden Angaben an:
    • Ligia Izzo – Supply Chain Management (Latin America): ligia.izzo@bayer.com
    • Gertrudis Correa – Production Management (Latin America): gertrudis.correa@bayer.com
    • Heike Hausfeld – Corporate Governance – Supervisory Board (Germany): heike.hausfeld@bayer.com
    • Michael Vassiliadis – President of IGBCE – Union of Workers in the Mining, Chemical and Energy Industry: info@igbce.de
    • Lars Ruzic – Head of Communications IGBCE: lars.ruzic@igbce.de
    • Bitte mit Kopie an: Sindicato de los Trabajadores Químicos de São José dos Campos y región / Chemical Workers Union of São José dos Campos and region, Brazil quimisjc.dir@gmail.com
Kurzlink: https://www.labournet.de/?p=234541
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