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Neokolonialismus: Ein neuer Wettlauf. Wie Handelsabkommen und KI die Zukunft Afrikas neu gestalten
Kongress am 2./3. November 2017 in Berlin: Digitaler Kapitalismus – Revolution oder Hype?„Ein neues Muster verändert die globale Digitalpolitik, und die afrikanischen Nationen müssen es beachten. Dieses Muster entsteht nicht durch militärische Gewalt oder offenen politischen Druck, sondern durch Handelsabkommen, die still und leise die Regulierung von Daten, Plattformen und digitalen Diensten neu gestalten. Das jüngste Handelsabkommen zwischen den USA und Malaysia, das als bilaterale Vereinbarung präsentiert wird, verdeutlicht eine Strategie, bei der mächtige Länder Regeln entwerfen, die Technologieunternehmen einen breiten Zugang zu den Daten anderer Nationen ermöglichen. Das Abkommen verpflichtet Malaysia, »den grenzüberschreitenden Transfer von Daten auf elektronischem Wege über vertrauenswürdige Grenzen hinweg sicherzustellen« und verbietet »Steuern auf digitale Dienste, die US-Unternehmen diskriminieren«…“ Artikel von Kambale Musavuli in der jungen Welt vom 17. Februar 2026 und mehr daraus/dazu weiterlesen »

Kongress am 2./3. November 2017 in Berlin: Digitaler Kapitalismus – Revolution oder Hype?

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Kenias Gesundheitsgewerkschaften streiken für die Einhaltung des staatlichen Tarifvertrags und werden von der Regierung mit Entlassungen und Verhaftungen bedroht

Dossier

Kenias Gesundheitsgewerkschaften streiken für die Einhaltung des staatlichen Tarifvertrags und werden von der Regierung mit Entlassungen und Verhaftungen bedroht„… 2017 schloss die Kenya Medical Professionals and Dentists Union einen soliden Tarifvertrag mit der Regierung ab, der sicherstellen sollte, dass mehr Ärzte und Arzt-Praktikanten eingestellt werden, um das sehr niedrige Arzt-Patienten-Verhältnis zu verbessern und bessere Gesundheitsergebnisse für alle Kenianer zu erzielen. Obwohl inzwischen mehr als tausend Arzthelferinnen ausgebildet und einsatzbereit sind, hat sich die Regierung geweigert, die zur Finanzierung ihrer Arbeit erforderlichen Haushaltsmittel freizugeben, wodurch sich ihr Einsatz verzögert. Am 15. März begannen die von der KMPDU angeführten Gewerkschaften des Gesundheitssektors mit einem Streik, um die Einhaltung der in der Vereinbarung festgelegten Arbeitsbedingungen für Assistenzärzte, Klinikpersonal und Labortechniker zu erreichen. (…) Die Regierung hat damit gedroht, streikende Ärzte zu entlassen, die KMPDU-Führung zu verhaften und im gesamten öffentlichen Sektor Personal abzubauen. (…) Die Beschäftigten des Gesundheitswesens im öffentlichen und privaten Sektor haben sich verpflichtet, den Streik fortzusetzen und jeden Dienstag zu protestieren, bis die Regierung den Tarifvertrag einhält…“ engl. Beitrag von Everline Aketch vom 18. April 2024 bei Public Services International und  ein ActNow sowie erneute Streiks 2025/26: Seit dem 23. Dezember 2025 streikt das medizinische Klinikpersonal im öffentlichen Gesundheitssektor in Kenia für bessere Arbeitsbedingungen und Bezahlung weiterlesen »

Dossier zu Streiks von Kenias Gesundheitsgewerkschaften für die Einhaltung des staatlichen Tarifvertrags

Kenias Gesundheitsgewerkschaften streiken für die Einhaltung des staatlichen Tarifvertrags und werden von der Regierung mit Entlassungen und Verhaftungen bedroht

Seit dem 23. Dezember 2025 streikt das medizinische Klinikpersonal im öffentlichen Gesundheitssektor in Kenia für bessere Arbeitsbedingungen und Bezahlung
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Gen Z-Proteste: Das Echo des Vorjahrzehnts. Mit ihren Protesten tragen junge Menschen die globale Revolte weiter

Dossier

One Piece - das Symbol der Proteste der GenZZu den größten Eigentümlichkeiten der Gegenwart gehört für mich folgende Diskrepanz: Einerseits gingen im Jahrzehnt zwischen 2010 (dem Beginn des sogenannten Arabischen Frühlings) und 2019/20 (als es zu einem weltweiten Ausbruch von Massenaufständen kam) mehr Menschen für ein besseres Leben und Freiheit auf die Straßen als jemals zuvor. Anderseits haben sich die wenigsten so artikulierten Hoffnungen und Forderungen erfüllt. (…) Ganz abgerissen ist der Faden des globalen Protestes aber nie. Dieser Tage wird er wiederaufgenommen, von den Kindern des zurückliegenden Jahrzehnts. In Nepal, Madagaskar, Marokko, Indonesien oder Kenia (dort schon seit vergangenem Jahr) begehren junge Menschen, Angehörige der Gen Z, auf – fröhlich und wütend, spontan und fordernd. (…) Die Proteste erinnern uns an etwas, das in der apokalyptischen Düsternis dieser Tage leicht aus dem Blick gerät: dass die Suche nach Gerechtigkeit, Solidarität und Lebensglück Menschen immer wieder ein Antrieb sein wird, auch wenn man es nicht kommen sieht…“ Kommentar von Nelli Tügel vom 9.10.2025 in ND online – siehe unsere Berichterstattung zu den genannten Ländern und hier länderübergreifende Beiträge. NEU: »Gen Z« ist keine Analyse: Warum viele Deutungen der neuen Proteste von Nepal bis Marokko zu kurz greifen weiterlesen »

Dossier zu internationalen Protesten der Gen Z

One Piece - das Symbol der Proteste der GenZ

»Gen Z« ist keine Analyse: Warum viele Deutungen der neuen Proteste von Nepal bis Marokko zu kurz greifen
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[Prokla221] Zwischen Stadiondiplomatie und Fußballkommerz: Die politische Ökonomie des Stadionbaus für die AFCON 2027
PROKLA. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft Nr. 221 vom Dezember 2025 mit dem Schwerpunkt »Politische Ökonomie des Fußballs«Der Stadionbau für die Afrikameisterschaft 2027 in Kenia, Uganda und Tansania verdeutlicht die politische Ökonomie des Fußballs, in der sportliche Infrastruktur weit über ihren ursprünglichen Zweck hinausgeht. (…) Zugleich verstärken Auflagen des afrikanischen Fußballverbandes und internationale Vermarktungslogiken den Investitionsdruck, während die sozialen Kosten, wie Verdrängung, Verschuldung und die Instandhaltungskosten der neuen Arenen, häufig von der Gesellschaft getragen  werden. (…) Ein zentraler Ort dieser Auseinandersetzungen ist das Stadion. Hier wird die Durchdringung des Fußballs mit privatwirtschaftlichen Verwertungslogiken und marktorientierten Mechanismen unmittelbar erfahrbar. (…) Während moderne Arenen für die einen Prestige, Arbeitsplätze oder das Wahrzeichen der Stadt bedeuten, führen sie für andere zu steigenden Mieten, Zwangsumsiedlungen oder Kürzungen öffentlicher Gelder im Bildungs- oder Gesundheitsbereich…“ Artikel von Lennart Klose in der PROKLA. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft Nr. 221 vom Dezember 2025 mit dem Schwerpunkt »Politische Ökonomie des Fußballs« weiterlesen »

PROKLA. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft Nr. 221 vom Dezember 2025 mit dem Schwerpunkt »Politische Ökonomie des Fußballs«

[Prokla221] Zwischen Stadiondiplomatie und Fußballkommerz: Die politische Ökonomie des Stadionbaus für die AFCON 2027
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Erste Tote bei Protesten in Kenia gegen Hunger und neue Steuern – helfen werden weder das neue EU-Abkommen, noch Deutschlands Fachkräfteraub…

Dossier

Kenia: Occupy Parliament 2013In Kenia sind bei Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten sechs Menschen getötet worden. In Berichten heißt es, die Polizei habe unter anderem in und um die Hauptstadt Nairobi Tränengas eingesetzt. Teilnehmer der Proteste warfen demnach mit Steinen auf die Einsatzkräfte. Oppositionsführer Odinga hatte zu Demonstrationen aufgerufen. Sie richteten sich gegen die Anfang des Monats beschlossene Einführung neuer Steuern, in deren Folge die Treibstoffpreise deutlich stiegen. Proteste mit mehreren Todesopfern hatte es bereits in der vergangenen Woche gegeben. Menschenrechtsaktivisten und Oppositionspolitiker warfen der Polizei ein unangemessen hartes Vorgehen vor.“ Meldung vom 13.07.2023 im Deutschlandfunk („Mehrere Tote bei Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten“), siehe weitere Informationen und Hintergründe. NEU: Kenia gegen Femizide und Polizeigewalt: Das ostafrikanische Kenia gilt dem Westen als verlässlicher Verbündeter. Für die Bevölkerung äußert sich das in großer Polizeibrutalität weiterlesen »

Dossier zu (tödlichen) Protesten seit 2023 in Kenia gegen Hunger und hohe Steuern

Kenia: Occupy Parliament 2013

Kenia gegen Femizide und Polizeigewalt: Das ostafrikanische Kenia gilt dem Westen als verlässlicher Verbündeter. Für die Bevölkerung äußert sich das in großer Polizeibrutalität
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[Content Moderators Union in Afrika] Hinter ChatGPT, Facebook und Co. stecken prekäre und traumatisierende Arbeitsbedingungen

Dossier

Logo der Content Union Workers in Afrika gelbe und weiße Schrift auf schwarzem GrundAnfang Mai 2023 hat sich die erste Content Moderators Union Afrikas in Nairobi/Kenia gegründet. Content Moderator*innen prüfen Inhalte, die von künstlicher Intelligenz oder auch auf Social Media Plattformen wie TikTok, Facebook und Instagram aufgespürt und verarbeitet werden. Dabei geht es um menschenfeindliche und erniedrigende sowie gewaltvolle und traumatisierende Inhalte, die die Prüfer*innen bei der Sichtung selbst oft krank machen. Diese Inhalte werden markiert, damit sie gelöscht und von KI als gefährlich erkannt werden. Diese Arbeit ist wie die meiste gesundheitsschädliche Arbeit in den globalen Süden, in dem Fall u.a. nach Kenia ausgelagert. Die Kolleg*innen erhalten nur etwa zwischen 1,50 und 2,20 Dollar die Stunde. Seit 2019 versuchen sie sich zu organisieren. Das Subunternehmen Sama hat nun viele Kolleg*innen entlassen, die Facebook und Co. auf Weiterzahlung der Löhne verklagen wollen – siehe weitere Infos dazu und NEU: Die geheimen ChatGPT-Malocher: „Die Arbeit findet im Verborgenen statt und ist brutal“ weiterlesen »

Dossier zu Content-Moderator*innen in Kenia

Logo der Content Union Workers in Afrika gelbe und weiße Schrift auf schwarzem Grund

Die geheimen ChatGPT-Malocher: „Die Arbeit findet im Verborgenen statt und ist brutal“
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Globaler Süden am Bsp. Kenia: Prekäre Klickarbeit hinter den Kulissen des Text-Generators ChatGPT

Dossier

Mäuse (Foto: Mag Wompel)„Jede Menge Nutzer:innen reden derzeit über und mit ChatGPT. Der mächtige Text-Generator lässt sich in Dialoge verwickeln, erstellt auf Anfrage Essays zu den entlegensten Themen, Gedichte verschiedener Stilrichtungen, komplexe Programmcodes und vieles mehr. Nun zeigt eine Recherche des US-amerikanischen Time Magazine, welche Rolle schlecht bezahlte Arbeiter:innen aus Kenia bei der gehypten Anwendung spielen. ChatGPT stammt von OpenAI, einem US-Unternehmen mit Sitz in Kalifornien. (…) Der Erfolg von ChatGPT beruht nicht nur auf Codezeilen und Datenbanken, sondern auch auf mühsamer Handarbeit. Denn bevor Millionen Nutzer:innen mit ChatGPT ins Gespräch kamen, haben Arbeiter:innen in Kenia unter prekären Bedingungen die Anwendung optimiert. Sie haben dazu beigetragen, dass die Antworten des Text-Generators „weniger toxisch“ ausfallen, wie aus der Times-Recherche hervorgeht…“ Beitrag von Daniel Leisegang vom 20. Januar 2023 bei Netzpolitik.org und mehr daraus. NEU: Depression, Angststörungen, Traumata: Über 140 ehemalige Content-Moderator:innen in Kenia leiden unter schweren psychischen Folgeschäden und verklagen Meta und die Outsourcing-Firma Sama weiterlesen »

Dossier zur prekären Klickarbeit in Kenia

Mäuse (Foto: Mag Wompel)

Depression, Angststörungen, Traumata: Über 140 ehemalige Content-Moderator:innen in Kenia leiden unter schweren psychischen Folgeschäden und verklagen Meta und die Outsourcing-Firma Sama
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Es muss nicht immer Lafarge-Holcim sein, in Kenia reicht die Tochter Bamburi Cement für Landraub, Vertreibung und physische Übergriffe auf Anwohner:innen
Holcim giesst die Klimakrise in BetonIm Südosten Kenias werfen Anwohner:innen einer ­Zementfirma Landraub, Vertreibung und physische Übergriffe vor. Die Firma ist eine Tochter von Holcim. Wie reagiert der Konzern aus Zug auf die Vorwürfe? Dies ist die gewaltvolle Geschichte eines Stücks Land in Denyenye, einer Küstenregion im Südosten Kenias, rund eine Autostunde von der grossen Hafenstadt Mombasa entfernt. Eine Geschichte, die vor siebzig Jahren begann und von kolonialen und wirtschaftlichen Machtstrukturen geprägt ist. Gemäss Anwohner:innen werden diese auch mit Schlägen, scharfen Hunden und sexualisierter Gewalt durchgesetzt. Im Kern geht es dabei um eine eigentlich simple Frage: Wem gehört das Stück Land, das in vier Parzellen aufgeteilt ist und insgesamt 1500 Hektaren umfasst? (…) Sein kenianisches Tochterunternehmen ­Bamburi Cement PLC beansprucht das Land seit 1954 unter dem Namen «Diani Estate» für sich. Dabei hat die Firma bis heute keinerlei kommerzielle Aktivität darauf entwickelt, es liegt brach. Trotzdem unternimmt die Zementproduzentin enorm viel, um die lokale Community davon fernzuhalten…“ Reportage von Jan Jirát (Zürich), Ruth Hopkins und Edwin Okoth (Nairobi, Fotos) in der WoZ vom 14. November 2024 („Konzernverantwortung: Gewalt auf dem Brachland“) und mehr dazu weiterlesen »

Holcim giesst die Klimakrise in Beton

Es muss nicht immer Lafarge-Holcim sein, in Kenia reicht die Tochter Bamburi Cement für Landraub, Vertreibung und physische Übergriffe auf Anwohner:innen
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Basisinformationen/Informationsquellen zu Gewerkschaften in Kenia
Kenia: Central Organization of Trade Unions (COTU-K)Mit dem vorliegenden Material möchte ich elementare Basisinformationen über die Gewerkschaften in Kenia und über Rahmenbedingungen, unter denen sie arbeiten, zur Verfügung stellen. (…) Eine Empfehlung zur einführenden Lektüre: Mir scheint dafür der „Gewerkschaftsmonitor Kenia“ der Friedrich-Ebert-Stiftung von Mai 2023 gut geeignet. Darin nicht „nur“ Informationen zur Gewerkschaftsbewegung und deren Geschichte, sondern auch zu den politischen wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen…“ Aus den Vorbemerkungen zu den Basisinformationen von Bernhard Pfitzner (Stand: 22.3.24) weiterlesen »

Kenia: Central Organization of Trade Unions (COTU-K)

Basisinformationen/Informationsquellen zu Gewerkschaften in Kenia
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Gewaltsame Proteste auf Plantagen für Ekatarra und Unilever in Kenia: TeepflückerInnen zerstören Maschinen, die sie ersetzen sollen
Plantage in Kenia„… Teepflückerinnen und Teepflücker in Kenia haben bei gewaltsamen Protesten etliche Maschinen zerstört, die ihre Arbeit ersetzen sollen. Bei einem Protest im westkenianischen Bezirk Kericho wurden lokalen Berichten zufolge mindestens neun Maschinen zerstört, darunter mechanische Hilfsgeräte, motorisierte Handmaschinen zum Pflücken und ein Traktor. Die afrikanische Onlinezeitung „Nation“ berichtet, dass bei den Protesten, die bereits Ende Mai stattfanden, außerdem 14 Polizeikräfte verletzt worden seien. Die Protestierenden hätten zudem versucht, illegal Tee zu ernten. (…) Bereits in der Vergangenheit war es zu Ausschreitungen gekommen. Im Oktober waren zehn Maschinen zerstört und drei Verdächtige festgenommen worden (…) Allein im Bezirk Kericho seien in den vergangenen zehn Jahren 30.000 Arbeitsplätze durch die Mechanisierung verloren gegangen. (…) Die kenianische Regierung will nun offenbar Umschulungsprogramme für die Beschäftigten in andere Unternehmen und Arbeitsfelder anbieten…“ Beitrag von Clara Lipkowski vom 17.06.2023 bei t-online („Teepflücker zerstören Maschinen, die sie ersetzen sollen“) weiterlesen »

Plantage in Kenia

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Unfälle und Verletzungen, Schulden und Fahrzeug-Diebstahl: Die Probleme der BodaBoda-Rider im wichtigen Transportsektor Kenias
BodaBoda-Rider in Kenia Fahrradtaxi oder Motorradtaxi – das BodaBoda-System (auch: Boda Boda) in Kenia (und weiteren Ländern Ostafrikas wie Uganda) ist zentral für die Aufrechterhaltung des Transports bereits seit über 40 Jahren. In Kenia trägt der Sektor 3,4 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt des Landes bei, in dem etwa 1,2 Millionen Menschen tätig sind. Die Rider sollen in 90% der Verkehrsunfälle involviert sein, zudem haben fehlende Regulierung und anhaltende wirtschaftliche Probleme im Land Übergriffe von kriminellen und frauenfeindlichen Banden begünstigt. Neben den Sicherheitsproblemen kommen zur niedrigen Entlohnung weitere ökonomische hinzu, wie der Diebstahl ihrer Fahrzeuge. Es häufen sich Fälle, in denen sie kurz nach Abbezahlung der Kaufkredite gestohlen wurden und die Kreditbank WATU – trotz Peilsender, um säumige Zahler*innen aufzuspüren – sich nicht mehr verantwortlich fühlt. Siehe weitere Informationen und erste Schritte der Selbstorganisation, wie Spendensammlung für ein neues Fahrzeug… weiterlesen »

BodaBoda-Rider in Kenia

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Über 6.000 ArbeiterInnen von Del Monte Kenia streiken für bessere Arbeitsbedingungen und gegen Entlassung ihrer Gewerkschaftsvertreter
Januar 2022: Über 6.000 ArbeiterInnen von Del Monte Kenia streiken für bessere Arbeitsbedingungen und gegen Entlassung ihrer GewerkschaftsvertreterEinem Bericht der Kenya Broadcasting Corporation zufolge streiken über 6.000 Beschäftigte gegen Del Monte Food Processing wegen „angeblich unmenschlicher Arbeitsbedingungen, unrechtmäßiger Entlassung ihrer Gewerkschaftsvertreter, schlechter Bezahlung und ungesetzlicher Beschäftigungspolitik“. (…) Die Beschäftigten haben ihre Besorgnis über die Auslagerung von Arbeitsplätzen zum Ausdruck gebracht, worauf das Unternehmen mit der Zusicherung reagiert hat, dass ihre Arbeitsplätze sicher seien. Die Streikenden misstrauen jedoch den Behauptungen des Unternehmens und verweisen auf Gewerkschaftsvertreter, die vorschriftswidrig entlassen wurden, und auf die Tendenz, dass langjährige Mitarbeiter als „Gelegenheitsarbeiter“ und nicht als „Festangestellte“ weiterbeschäftigt werden. Diejenigen, die als Gelegenheitsarbeiter beschäftigt werden, laufen Gefahr, ohne Sozialleistungen in den Ruhestand zu gehen, ungeachtet ihrer langjährigen Betriebszugehörigkeit. Einige dieser „Gelegenheits“-Beschäftigten haben bis zu 20 Jahre für Del Monte gearbeitet. Die Mitarbeiter von Del Monte werden im Vergleich zu den Beschäftigten anderer internationaler Organisationen „miserabel“ bezahlt, sagt K.B.C., „was sie zu Bettlern macht“. Die Kenya Plantation and Agricultural Workers Union hat sich mit ihren Forderungen dem Streik angeschlossen. Dies ist nicht der erste Streik in der Geschichte des Unternehmens in Kenia…“ Maschinenübersetzung aus dem (engl.) Artikel von Christopher Agripino Kennedy vom 10.1.2022 bei Organization for World Peace, siehe weitere Infos weiterlesen »

Januar 2022: Über 6.000 ArbeiterInnen von Del Monte Kenia streiken für bessere Arbeitsbedingungen und gegen Entlassung ihrer Gewerkschaftsvertreter

Über 6.000 ArbeiterInnen von Del Monte Kenia streiken für bessere Arbeitsbedingungen und gegen Entlassung ihrer Gewerkschaftsvertreter
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Massive Proteste und Widerstandsaktionen gegen Polizeiterror in Kenia
Das Logo des Zusammenschlusses Missing Voices gegen Polizeigewalt in Kenia„… Die Proteste, die auf Swahili »Saba Saba« (»siebter siebter«) genannt werden, finden in dem ostafrikanischen Land in jedem Jahr am 7. Juli statt. Ihren Ursprung hatte die Tradition der Märsche 1990, als die Opposition Massenproteste gegen den damaligen Präsidenten Daniel arap Moi, der von 1978 bis 2002 das Amt besetzt hatte, organisiert und verlangt hatte, ein Mehrparteiensystem zuzulassen. In diesem Jahr wurden die Demonstrationen von der vorherrschenden Polizeibrutalität im Land besonders befeuert. Die Teilnehmer warfen den Einsatzkräften laut Reuters vor, während der wegen der Coronapandemie verhängten Beschränkungen zahlreiche Menschen umgebracht zu haben. Als »Gründe« dafür seien die Nichteinhaltung von Maßnahmen gegen die Ausbreitung des neuartigen Virus wie etwa Verstöße gegen die Ausgangssperren oder das Nichttragen einer Maske angegeben worden. In den letzten Wochen hatte es immer wieder Kundgebungen gegen das Vorgehen der Einsatzkräfte gegeben. Vergangenes Wochenende töteten Polizisten im Westen Kenias einen Straßenhändler, nachdem dieser gefälschtes Handdesinfektionsmittel verkauft hatte. Demonstranten setzten als Reaktion eine Polizeistation in Brand, woraufhin der mutmaßlich verantwortliche Beamte in Gewahrsam genommen wurde…“ – aus der Meldung „Proteste und Polizeigewalt“ am 08. Juli 2020 in der jungen welt über den alljährlichen Marsch gegen Polizeigewalt, der im Jahr 2020 durch den Polizeiterror während der Epidemie besondere Aufmerksamkeit erlangte. Siehe dazu auch zwei weitere aktuelle Beiträge zu den Protesten gegen Polizeigewalt in Kenia am 07. Juli 2020 (darunter ein sehr aufschlussreiches längeres Video von der Demonstration in der Hauptstadt) sowie drei weitere Beiträge über entsprechende Protestaktionen während Juni 2020. weiterlesen »

Das Logo des Zusammenschlusses Missing Voices gegen Polizeigewalt in Kenia

Massive Proteste und Widerstandsaktionen gegen Polizeiterror in Kenia
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Streik im Gesundheitswesen und Widerstand gegen Zwangsräumungen während der Epidemie: In Kenia wird gekämpft
Die Krankenschwesterngewerkschaft Kenias wollte den gemeinsamen Streik mit der Ärztegewerkschaft beenden. Die Krankenschwestern hat man nicht gefragt…Seit heute  streiken im ganzen Land Beschäftigte im Gesundheitswesen. Sie fordern ausreichende Schutzmaßnahmen für alle „Frontkämpfer gegen die Corona-Pandemie“ und  Gefahrenzulage. Die bisherigen Zulagen wurden zudem ungleich unter den Betroffenen ausgezahlt. Das unzureichende öffentliche Verkehrwesen hat die Ansteckungsgefahr für das Medizinpersonal (auf dem Weg zur Arbeit) noch verschärft“ – so die Meldung „Gesundheitspersonal fordert Schutzmaßnahmen“ am 18. Mai 2020 in den RF News zum Streikbeginn im Gesundheitswesen Kenias. Diese und andere massive aktuelle Widerstandsaktionen lassen das „andere Kenia“ sichtbar werden, als jenes der Spaltungen und Konfrontation, das die Herrschenden des Landes in den letzten Jahren zu ihrem Nutzen systematisch voran getrieben haben. Siehe zu den aktuellen Lebensbedingungen und Auseinandersetzungen in Kenia „rund um die Epidemie“ zwei weitere Beiträge. weiterlesen »

Die Krankenschwesterngewerkschaft Kenias wollte den gemeinsamen Streik mit der Ärztegewerkschaft beenden. Die Krankenschwestern hat man nicht gefragt…

Streik im Gesundheitswesen und Widerstand gegen Zwangsräumungen während der Epidemie: In Kenia wird gekämpft
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Kenia: Größtes Grundeinkommens-Experiment der Geschichte

Dossier

Leben statt funktionieren„Den Bewohnern von einem Dutzend Dörfern in Kenia soll 10 bis 15 Jahre lang ein Grundeinkommen ausgezahlt werden. Das Projekt wird wissenschaftlich ausgewertet. Noch nie zuvor gab es ein BGE-Pilotprojekt von solchem Ausmaß. Wie werden sich die Empfänger verhalten? Wie wird sich das soziale Leben in den Dörfern ändern? (…) GiveDirectly will nun ein Pilotprojekt mit einer ganzen Serie von Dörfern in Kenia starten. Da in Afrika die Lebenshaltungskosten für einen mittleren Haushalt gering sind, kann man mit überschaubarem Finanzvolumen ein Grundeinkommen an so viele Menschen auszahlen, wie für eine aussagekräftige Statistik nötig sind. Es wird ohne Gegenleistung und ohne Einmischung der Geber in die Entscheidung der Empfänger über die Verwendung des Geldes an alle Einwohner der ausgewählten Dörfer gezahlt. Mit 30 Millionen Dollar sollen 6000 Menschen ein Grundeinkommen erhalten. Dabei ist an eine Dauer von „mindestens 10 Jahren“ gedacht. Das entspricht etwa 42 US-Dollar pro Kopf und Monat – immerhin mehr als viermal so viel wie in dem Namibia-Pilotprojekt. Es handelt sich dabei wohl um mehr als nur ein „partielles Grundeinkommen“, das allein nicht ausreichen würde, um den Lebensunterhalt zu sichern. In Kenia betrug das jährliche Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt nach Schätzung der Weltbank 2014 rund 1360 US-Dollar, monatlich also gut 113 Dollar. Da die Empfänger des Grundeinkommens in besonders armen Dörfern wohnen, könnte die ausgezahlte Summe am Wohnort tatsächlich für die Deckung des Minimalbedarfs ausreichen, zumal der monetäre Armutsbegriff in ländlichen Gegenden mit Subsistenzwirtschaft problematisch ist. Somit würde dieser Betrag dem Zweck des Pilotprojekts genügen; die Verhaltensänderungen der Empfänger würden sich in einem realistischen Rahmen beobachten lassen. Für eine landesweite Einführung des Grundeinkommens müsste es jedoch höher angesetzt werden…“ Beitrag von Herbert Wilkens vom 27. April 2016 beim Netzwerk Grundeinkommen. Siehe dazu neu: Bedingungsloses Grundeinkommen ließ Wirtschaft in Kenias Dörfern boomen weiterlesen »

Dossier zum Grundeinkommen in Kenia

Leben statt funktionieren

Bedingungsloses Grundeinkommen ließ Wirtschaft in Kenias Dörfern boomen
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