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Die neue Frauenbewegung in Chile: Proteste erzielen erste Zugeständnisse, nicht nur bei Abtreibung
Die Frauenproteste in Chile weiten sich auch politisch aus - Juni 2018 SantiagoFür einen Großteil der Bevölkerung und des politischen Establishments völlig unerwartet nimmt die feministische Bewegung in Chile rasant an Wirkungsmacht zu und bestimmt mit ihren Themen die öffentliche Debatte. Bestärkt von der Durchsetzung der seit September vergangen Jahres legalen Abtreibung in drei Fällen und der Mobilisierung der internationalen Frauenbewegung mit globalen Kampagnen wie #NiUnaMenos und #MeToo, nahmen Studentinnen das Ruder in die Hand und besetzten eine Reihe von Fakultäten und Universitäten…“ Beitrag „PROGRESSIVE WELLE“ von Friederike Winterstein in der Ausgabe Juni 2018 der Lateinamerika Nachrichten – der auch sehr deutlich macht, dass die ersten Zugeständnisse der chilenischen Regierung an die Bewegung nicht dazu geeignet sind, die Bewegung zu bremsen, sind sie doch bestenfalls Schritte zu eigentlichen Selbsteverständlichkeiten… Siehe dazu NEU: Zu viele Fragezeichen bei den klandestinen Schwangerschaftsabbrüchen in Chile weiterlesen »

Die Frauenproteste in Chile weiten sich auch politisch aus - Juni 2018 Santiago

Die neue Frauenbewegung in Chile: Proteste erzielen erste Zugeständnisse, nicht nur bei Abtreibung / NEU: Zu viele Fragezeichen bei den klandestinen Schwangerschaftsabbrüchen in Chile
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Basisinformationen/Informationsquellen zu Gewerkschaften in Chile
[1. Mai 2019] Zwei gewerkschaftliche Demonstrationen in Chiles Hauptstadt Mit dem vorliegenden Material möchte ich elementare Basisinformationen über die Gewerkschaften in Chile und über Rahmenbedingungen, unter denen sie arbeiten, zur Verfügung stellen. (…) Eine Empfehlung zur einführenden Lektüre: Mir scheint dafür der „Gewerkschaftsmonitor Chile“ der Friedrich-Ebert-Stiftung von November 2023 gut geeignet. Darin nicht „nur“ Informationen zur Gewerkschaftsbewegung, sondern auch zu den politischen wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen…“ Aus den Vorbemerkungen zu den Basisinformationen von Bernhard Pfitzner (Stand: 2.2.24) weiterlesen »

[1. Mai 2019] Zwei gewerkschaftliche Demonstrationen in Chiles Hauptstadt

Basisinformationen/Informationsquellen zu Gewerkschaften in Chile
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Nach der Volksabstimmung in Chile: Winkt den Pinochet-Erben endlich der „Müllhaufen der Geschichte“? Was vor allem davon abhängt, wer eine neue Verfassung entwerfen wird

Dossier

Grund zum Feiern in Chile: Rund 80% für eine neue Verfassung – und genau so viele für einen Verfassungskonvent ohne bisherige Abgeordnete„… Parteien sollten unabhängigen Kandidat*innen Plätze auf ihren Wahllisten für das verfassungsgebende Gremium einräumen. Nur so könne eine breite Beteiligung der Basisorganisationen gewährleistet werden, sagte Verónica Molina, Koordinatorin des feministischen Blocks in der Unidad Social. Die für das verfassungsgebende Konvent vorgesehenen 155 Plätze seien nicht ausreichend. So sollten für Frauen und Männer indigener Gemeinden zusätzliche fest reservierte Plätze eingerichtet werden. Die paritätische Besetzung des verfassungsgebenden Gremiums mit Männern und Frauen ist bereits beschlossen…“ – aus dem Beitrag „Soziale Organisationen fordern Beteiligung an neuer Verfassung“ von Ute Löhning am 27. Oktober 2020 beim NPLA über die Positionierungen des Bündnisses Unidad Social der „Traditionslinken“ und Gewerkschaften zum Prozess der neuen Verfassung, die mit ihrem Appell an und Fixierung auf politische Parteien keineswegs ohne Kritik davon kommt… Siehe dazu weitere Beträge im Rahmen der „Wie weiter“-Debatte in Chile. NEU: Nein in Chile: Etwas mehr als 55 Prozent haben den Entwurf abgelehnt, den ein rechts-konservativ geprägter Verfassungsrat ausgearbeitet hatte weiterlesen »

Dossier zu Chile und dem Verfassungskonvent

Grund zum Feiern in Chile: Rund 80% für eine neue Verfassung – und genau so viele für einen Verfassungskonvent ohne bisherige Abgeordnete

Nein in Chile: Etwas mehr als 55 Prozent haben den Entwurf abgelehnt, den ein rechts-konservativ geprägter Verfassungsrat ausgearbeitet hatte
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Kommt der Mord an Victor Jara endlich vor Gericht?

Dossier

Victor JaraBeinahe 40 Jahre nach seiner Ermordung wird “der Fall Victor Jara” wohl noch vor Gericht kommen: Zum Jahresende hat ein chilenisches Gericht die Festnahme von 8 früheren Offizieren angeordnet, unter dem Verdacht der Beteiligung an der Ermordung Victor Jaras. In dem engl. Bericht “Chile: ex-officers to stand trial for Jara murder“ am 01. Januar 2013 beim World War 4 Report wird darauf verwiesen, dass vier der acht Offiziere von der US-Armee an der School of Americas ausgebildet worden waren… Siehe dazu NEU: Mord an Victor Jara in Chile: Hauptverdächtiger in den USA verhaftet, Auslieferung erwartet weiterlesen »

Dossier: Kommt der Mord an Victor Jara endlich vor Gericht?

Victor Jara

Mord an Victor Jara in Chile: Hauptverdächtiger in den USA verhaftet, Auslieferung erwartet
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Repression und Widerstand. Genoss:innen aus Chile berichten über ihre politischen Kämpfe bei bundesweit 11 Veranstaltungen zwischen 26.09. und 11.10.2023
Repression und Widerstand. Genoss:innen aus Chile berichten über ihre politischen Kämpfe bei bundesweit 11 Veranstaltungen zwischen 26.09. und 11.10.2023 (Rote Hilfe)Vier Jahre nach den Aufständen, fünfzig Jahre nach dem Putsch. Eine Delegationsreise organisiert von der Roten Hilfe e. V. und Chilesoli.22 (…) Was hat das neoliberale Labor der Militärdiktatur von 1973 mit dem Aufstand von 2019 und dem Verfassungsreferendum von 2022 zu tun? Welche Relevanz hat diese Geschichte für Kämpfe in Deutschland? Welcher Repression sind die Genoss*innen ausgesetzt und wie organisieren sie ihren Widerstand? Um diese Fragen zu diskutieren und in einen gemeinsamen Austausch zu kommen, sind fünf Aktivist:innen aus verschiedenen Strömungen und Spektren eingeladen, die von der historischen wie aktuellen Repression, aber auch aus dem Inneren der feministischen und der Schüler*innen-Bewegung berichten werden. Diese Ortsgruppen der Roten Hilfe organisieren die Veranstaltung…“ Einladung und Infos bei der Roten Hilfe zu insgesamt 11 Veranstaltungen vom 26.09. in Frankfurt am Main bis 11.10. in Düsseldorf weiterlesen »

Repression und Widerstand. Genoss:innen aus Chile berichten über ihre politischen Kämpfe bei bundesweit 11 Veranstaltungen zwischen 26.09. und 11.10.2023 (Rote Hilfe)

Repression und Widerstand. Genoss:innen aus Chile berichten über ihre politischen Kämpfe bei bundesweit 11 Veranstaltungen zwischen 26.09. und 11.10.2023
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Lehrer:innen in Chile fordern mit 48-stündigem Warnstreik finanziellen Ausgleich für „historische Schuld“ der Diktatur – unter Androhung unbefristeter Streiks
Chile: "20.000 Lehrer sind gestorben, während sie auf Gerechtigkeit warteten": Demonstrierende fordern einen finanziellen Ausgleich für das Unrecht in der Pinochet-Diktatur„Mit einem 48-stündigen Warnstreik haben Tausende Lehrer:innen in Chile auf die jahrelangen finanziellen Lohnverluste unter der Pinochet-Diktatur sowie die versprochenen Ausgleichszahlungen aufmerksam gemacht. Die Lehrergewerkschaft legte hierzu einen Forderungskatalog vor und stellte der Regierung von Gabriel Boric unter Androhung einer unbefristeten und landesweiten Arbeitsniederlegung ein Ultimatum von zehn Tagen. Primär geht es um die „historische Schuld“ aus Zeiten der Diktatur unter Augusto Pinochet (1973-1990). Zwischen 1980 und 1987 wurden tausende Schulen aus der staatlichen Verantwortung ausgegliedert und an Gemeinden, Stiftungen oder Privatleute übergeben. Diese wiederum weigerten sich, einen im Gesetzeserlass N° 3.551 verankerten staatlichen Lohnzuschuss zu bezahlen. Den Lehrkräften entstanden hierdurch über die Jahre erhebliche Einkommensverluste und verminderte Rentenbeitragszahlungen…“ Beitrag von Michael Roth vom 13. August 2023 bei amerika21 und mehr daraus. NEU: Streik der Lehrer:innen in Chile beendet: Mehrheit stimmt gegen das Regierungsangebot, aber auch für ein Ende des mehrtägigen Streiks weiterlesen »

Chile: "20.000 Lehrer sind gestorben, während sie auf Gerechtigkeit warteten": Demonstrierende fordern einen finanziellen Ausgleich für das Unrecht in der Pinochet-Diktatur

Lehrer:innen in Chile fordern mit 48-stündigem Warnstreik finanziellen Ausgleich für „historische Schuld“ der Diktatur – unter Androhung unbefristeter Streiks / NEU: Streik der Lehrer:innen in Chile beendet: Mehrheit stimmt gegen das Regierungsangebot, aber auch für ein Ende des mehrtägigen Streiks
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Kämpfe um Wasser in Chile: Bis zum letzten Tropfen! Chilenische Wasserbewegung MODATIMA auf Deutschlandreise vom 7. bis 15. September 2023
Bis zum letzten Tropfen! Chilenische Wasserbewegung MODATIMA auf Deutschlandreise vom 7. bis 15. September 2023Wasser ist in Chile ein umkämpftes Gut – und seit der zivil-militärischen Diktatur, die vor 50 Jahren ihren blutigen Anfang nahm, weitestgehend privatisiert. Im September erinnern wir an den neoliberalen Umbau der chilenischen Gesellschaft unter Pinochet und blicken auf den Widerstand dagegen – früher wie heute. Dafür besuchen uns Aktivist:innen von MODATIMA (Bewegung zur Verteidigung des Zugangs zu Wasser, der Erde und des Umweltschutzes), die für das Recht auf Wasser kämpfen und letztes Jahr mit anderen versuchten, Chile eine neue Verfassung zu geben…“ Infos der Koordinationsgruppe Modatima-Reise in lateinamerika-nachrichten.de mit dem Programm der Rundreise von Bonn über Frankfurt am Main nach Berlin weiterlesen »

Bis zum letzten Tropfen! Chilenische Wasserbewegung MODATIMA auf Deutschlandreise vom 7. bis 15. September 2023

Kämpfe um Wasser in Chile: Bis zum letzten Tropfen! Chilenische Wasserbewegung MODATIMA auf Deutschlandreise vom 7. bis 15. September 2023
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Chile: Die andere Seite des Energiewandels
Protest gegen Photovoltaik-Projekt in Colbún/Chile (Foto: OLCA: Observatorio Latinoamericano de Conflictos Ambientales)„Erneuerbare Energien boomen, doch Umweltaktivist:innen kritisieren neokoloniale Verhältnisse. Der Traum vom schnellen Energiewandel könnte zum Albtraum werden. Mit Wut im Bauch fährt Cristián Osorio über die kleinen Straßen seiner Gemeinde an der chilenischen Küste. Er zeigt mit dem Finger in Richtung Meer, weiße Pfosten sprießen zwischen der Straße und den steilen Felsen wie Pilze aus dem Boden. „Hier wird einer der Windparks gebaut“, sagt er und zeigt in die andere Richtung und meint, „Hier soll auf mehr als 80 Hektar ein Solarpark entstehen“. Was für viele vor dem Hintergrund des rapide voranschreitenden Klimawandels und der viel zu langsamen Zuwendung zu erneuerbaren Energien hin eine positive Nachricht wäre, ist für den Imker Osorio eine Horrorvorstellung. Er sieht dadurch sein Dorf bedroht…“  Artikel von Malte Seiwerth in amerika21 am 5. Juli 2023, siehe mehr daraus weiterlesen »

Protest gegen Photovoltaik-Projekt in Colbún/Chile (Foto: OLCA: Observatorio Latinoamericano de Conflictos Ambientales)

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50 Jahre Militärputsch in Chile: Regierungsprogramm und Basisaktivitäten
Augusto Pinochet: Tod eines Tyrannen„Für die Vorbereitung des 50. Jahrestages des Putsches gegen Präsident Salvador Allende im September 1973 setzt die Regierung von Chile verstärkt auf künstlerische Aufarbeitung. Der Schwerpunkt liegt auf den Menschenrechtsverletzungen während der 17 Jahre der Militärdiktatur unter Führung von General Augusto Pinochet. Je länger historische Ereignisse zurückliegen, desto mehr verblasst das kollektive Gedächtnis und es entsteht Raum für Um- und Neuinterpretationen. (…) Verschiedene Menschenrechtsinitiativen widersprechen bereits der Erinnerungskultur der Regierung und versuchen, das Ansehen und das politische Erbe Allendes wachzuhalten. Sie erinnern an dessen letzte Radioansprache, bevor er persönlich mit der Waffe in der Hand sein Amt gegen die Putschisten verteidigte und starb: „In diesem düsteren und bitteren Augenblick, in denen sich der Verrat durchsetzt, sollt ihr wissen, dass sich früher oder später, sehr bald erneut die breiten Avenidas auftun werden, auf denen der würdige Mensch dem Aufbau einer besseren Gesellschaft entgegengeht.“…“ Beitrag von Michael Roth vom 6. Juli 2023 bei amerika21 weiterlesen »

Augusto Pinochet: Tod eines Tyrannen

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Chile: Gewerkschaften der Hafenarbeiter setzen Regierung mit Warnstreik unter Druck für Verhandlungen über Rentenansprüche und Regelungen der Arbeitsbedingungen
Chile: Gewerkschaften der Hafenarbeiter setzen Regierung mit Warnstreik unter Druck für Verhandlungen über Rentenansprüche und Regelungen der Arbeitsbedingungen„Die Gewerkschaft der Hafenarbeiter „Unión Portuaria de Chile“ hat zu einem 48-stündigen Streik aufgerufen. Sie setzen damit die Regierung unter Zugzwang, um zügig die lange verschleppten Verhandlungen über Rentenansprüche und Regelungen der Arbeitsbedingungen aufzunehmen. Dem Aufruf hat sich auch die „Frente de Trabajadores Portuarios Centro“ angeschlossen. Seit Donnerstag sind für mindestens drei Schichten etwa 7.000 Hafenarbeiter landesweit im Ausstand. Die Kräne stehen still, Hafeneingänge und anliegende Zufahrtsstraßen in einigen Häfen sind verbarrikadiert. LKWs, die zum Be– und Entladen bestellt wurden, stauen sich in den Containerdepots außerhalb der Hafenstädte…“ Beitrag von Michael Roth vom 29. Oktober 2022 bei amerika21 und mehr daraus weiterlesen »

Chile: Gewerkschaften der Hafenarbeiter setzen Regierung mit Warnstreik unter Druck für Verhandlungen über Rentenansprüche und Regelungen der Arbeitsbedingungen

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Die Bauarbeiter der Brücke über den Kanal von Chacao in Chile protestieren für Arbeitsschutz und ihre Rechte am 26.9.2022 und streiken – womöglich unbefristet
Die kämpferischen Bauarbeiter der Brücke über den Kanal von Chacao in ChileDie Arbeiter, die das Riesenbauwerk der Hängebrücke über den Kanal von Chacao erschaffen, werden am kommenden 26. September einen Aktions- und Mobilisierungstag durchführen. Am 27. Februar 2018 wurden die Arbeiten an der Brücke begonnen, die innerhalb von 60 Monaten abgeschlossen sein sollten. Nur wenige Tage vor Ende des 48. Monats sind nur 30% fertiggestellt. Wenn in diesem Tempo fortgefahren wird, wird die Brücke erst in 158 Monaten fertiggestellt sein, eine leichte Verzögerung von 7 Jahren. Schon diese Zahl alleine legt das an Kriminalität grenzende Dickicht von Korruption, Untätigkeit, Versäumnissen durch die Beamten des Ministeriums für öffentliche Arbeiten (MOP) unter der Regierung Sebastián Piñeras und der Clique von Vertretern öffentlicher und privater Unternehmen offen, die „Reise nach Jerusalem“ spielen…“ So beginnt die Meldung der SINTRASAR (Dank an Lars Stubbe für die Übersetzung!) samt Aufruf zu Versammlungen in Pargua Chacao und in Santiago vor dem Ministerium für öffentliche Arbeiten um 12 Uhr mittags – sollten Gespräche der Gewerkschaftsvertreter mit dem MOP nicht erfolgreich sein, ist ein unbefristeter Streik angekündigt… Siehe den Gewerkschaftsaufruf und weitere Informationen weiterlesen »

Die kämpferischen Bauarbeiter der Brücke über den Kanal von Chacao in Chile

Die Bauarbeiter der Brücke über den Kanal von Chacao in Chile protestieren für Arbeitsschutz und ihre Rechte am 26.9.2022 und streiken – womöglich unbefristet
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Erneut: Massive Proteste in Chile für ein faires Bildungssystem und bessere Schulen. Erneut: Polizeirepression
Bildungsproteste 2022 in Chile: AsambleaConstituyente frei und souveränSeit Tagen protestieren tausende Jugendliche gegen desolate Zustände in den Bildungseinrichtungen. Polizeikräfte setzten Wasserwerfer und Tränengas ein. Am Donnerstag und am Freitag kamen erneut Tausende Jugendliche im Zentrum von Santiago zusammen und marschierten über die Prachtstraße Alameda zum Plaza Baquedano ‒ seit dem Aufstand 2019 von den Protestierenden in Plaza Dignidad (Platz der Würde) umbenannt ‒ mit Parolen und Plakaten. Ähnlich wie am Montag und Dienstag stellten sich ihnen Polizei und Sicherheitskräfte mit Wasserwerfern und Tränengas entgegen. Im Internet kursierten sogleich unzählige Videos von den Vorfällen. Es gab mindestens eine verletzte Person. Auslöser der Proteste sind nicht nur der Unmut über das Abstimmungsergebnis, sondern vor allem auch die desolaten Zustände der Bildungseinrichtungen. Nach über zwei Jahren der Pandemie begann Ende August das neue Schuljahr wieder im Präsenzunterricht und brachte erneut die marode Ausstattung und Infrastruktur der Schulen zutage…“ Bericht von Georg Weigand am 11.09.2022 in amerika21 und weitere Informationen weiterlesen »

Bildungsproteste 2022 in Chile: AsambleaConstituyente frei und souverän

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Frauenarbeit sichtbar machen: Chiles Regierung will häusliche Pflege professionalisieren und entlohnen
Trabajo Domestico: eso quellaman amor es trabajo no pago (dass das, was sie Liebe nennen, unbezahlte Arbeit ist)„… Bereits in seiner ersten Rede nach der Stichwahl um die chilenische Präsidentschaft im Dezember 2021 wandte sich der frischgewählte Gabriel Boric explizit an den weiblichen Teil der Bevölkerung. »Ich möchte mich bei den Frauen unseres Landes bedanken, die sich organisiert haben, um die Rechte zu erhalten, die sie so hart erkämpfen mussten.« Er betonte, wie wichtig ihm das Recht auf Schwangerschaftsabbruch sowie die Pflegearbeit und Diversität seien. Außerdem werde für seine künftige Regierung die Arbeit der Feministinnen »fundamental« sein. Im Juni präsentierte die Regierung, die seit dem 11. März im Amt ist, das Nationale Pflegesystem (SNC). Dieses soll »die Pflege jener garantieren, die diese benötigen«, erklärte am 1. Juni die Ministerin für soziale Entwicklung und Familie, Jeanette Vega. Und es gehe auch um die Rechte »der Menschen, die andere pflegen, die in ihrer Mehrheit Frauen sind«…“ Artikel von Carmela Negrete in der jungen Welt vom 19. August 2022 und daraus die Details weiterlesen »

Trabajo Domestico: eso quellaman amor es trabajo no pago (dass das, was sie Liebe nennen, unbezahlte Arbeit ist)

Frauenarbeit sichtbar machen: Chiles Regierung will häusliche Pflege professionalisieren und entlohnen
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[Codelco und Caserones] Kampf gegen den Riesen. Weltweit größter Kupferkonzern in Chile bestreikt – für die Gesundheit
Arbeitskampf 2021 bei Codelco in ChileEin harter Arbeitskampf ist angelaufen. Nach erfolglosen Tarifverhandlungen werden mehrere Minen in Chile seit vergangener Woche bestreikt. Hiervon betroffen sind zwei Bergwerke des Staatskonzerns Codelco in der Region Valparaíso etwa 80 Kilometer westlich der Hauptstadt Santiago sowie die Caserones-Mine des japanischen Konzerns JX Nippon Mining and Metals im Norden des Landes. (…) Die Gewerkschaften für industrielle Arbeitsintegration (SIIL) und die Vereinigte Arbeitergewerkschaft (SUT) lehnten Anfang der vergangenen Woche ein in einem Schlichtungsprozess ausgearbeitetes Abkommen der Codelco-Führung ab. (…) Die Organisationen erklärten ihre Arbeitskampfmaßnahmen unter anderem damit, dass der Konzern die Absicht verfolge, bereits errungene Leistungen zum Beispiel im Gesundheitsbereich zu streichen. Dies betreffe vor allem neu eingestellte Arbeiter und deren Krankenversicherung. Daneben geht es auch um eine bessere Bezahlung. (…) Trotz der Coronapandemie wurde in den chilenischen Kupferminen ganzjährig weiterproduziert…“ Artikel von Marius Weichler in der jungen Welt vom 20.08.2021 – siehe neu: Kupferindustrie in Chile: Umweltsanierung vs. Arbeitsplätze? Codelco erneut bestreikt, diesmal gegen die Schließung weiterlesen »

Arbeitskampf 2021 bei Codelco in Chile

[Codelco und Caserones] Kampf gegen den Riesen. Weltweit größter Kupferkonzern in Chile bestreikt – für die Gesundheit / Neu: Kupferindustrie in Chile: Umweltsanierung vs. Arbeitsplätze? Codelco erneut bestreikt, diesmal gegen die Schließung
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Chile: Am 1. Mai angeschossene Journalistin Francisca Sandoval verstorben – Kritik am Vorgehen, wenn nicht gar Absprachen der Sicherheitskräfte
Chilenische Journalistin Francisca Sandoval, am 1. Mai 2022 angeschossen, später verstorbenZum ersten Mal seit dem Übergang zur Demokratie im Jahr 1990 starb in Chile eine Journalistin aufgrund von Gewalteinwirkung, während sie ihrer Arbeit nachging. Am 12. Mai erlag die 30-jährige Francisca Sandoval vom Fernsehkanal „Señal 3 de La Victoria“ im Krankenhaus ihren Verletzungen. Am 1. Mai hatte sie von einer Demonstration zum Tag der Arbeit in Santiago berichtet und Angriffe auf die Demonstrierenden dokumentiert. Dabei war sie auf offener Straße von einem bewaffneten Straßenverkäufer in den Kopf geschossen worden. (…) „Señal 3 de La Victoria“ berichtet als unabhängigen Basismedium und bildet auch Bewohner*innen des Viertels zu Berichterstatter*innen aus. (…) Der Anwalt der Familie Sandoval beklagte gegenüber dem Nachrichtenportal Interferencia „Absprachen zwischen Carabineros und den Mafiösen, die gegen die Demonstrierenden an diesem 1. Mai vorgingen“. Auch Sandovals Kollege, der Journalist Gerardo Cortés von „Señal 3“, war Zeuge der Situation und berichtete gegenüber Interferencia, die Polizei habe mit den bewaffneten Personen zusammengearbeitet, dazu lägen ihnen Aufnahmen vor…“ Meldung vom 16. Mai 2022 beim Nachrichtenpool Lateinamerika, siehe u.a. auch die Erklärung des Verbands der internationalen Pressekorrespondent*innen in Chile weiterlesen »

Chilenische Journalistin Francisca Sandoval, am 1. Mai 2022 angeschossen, später verstorben

Chile: Am 1. Mai angeschossene Journalistin Francisca Sandoval verstorben – Kritik am Vorgehen, wenn nicht gar Absprachen der Sicherheitskräfte
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