ägypten räumung campDie Bilder der blutigen Militäraktionen keineswegs nur in Kairo, sondern im ganzen Land dürften alle gesehen haben: Und damit auch das wirkliche Gesicht eines Herrn al Sisi. Nach offiziellen Zahlen wurden landesweit mindestens 278 Menschen im ganzen Land getötet und mehr als 2.000 verletzt. Und wenn - beispielsweise - zu Recht kritisiert wurde, dass der abgesetzte Mursi seine Seilschaften als Provinzgouverneuere einsetzte - die Armee tut daselbe: Streikverbot erlassen gehört auch dazu. Und während die Koalition der Anti-Mursi-Kräfte in der Armee ihr Zentrum hat und die bürgerlich-demokratische Opposition a la Tammarod eingebunden, weiss niemand, welches Szenario die Zukunft bringt - selbst ein neues Algerien wäre möglich » weiter
 
mini_expressEs brauchte erneut eine Katastrophe wie den Fabrikeinsturz in Dhaka, der Ende April mit seinen weit über 1 000 Todesopfern weltweit für Schlagzeilen sorgte, um endlich das durchzusetzen, was Gewerkschaften und Solidaritätsinitiativen schon seit Langem fordern: ein Abkommen zu Brandschutz und Arbeitssicherheit, das über die »freiwillige Selbstkontrolle« der internationalen Textilunternehmen hinausgeht (s. express 5/2013). Ein Schlusspunkt ist das aber noch lange nicht, wie ein soeben erschienener Bericht von medico (s. Bildnachweis auf dieser Seite) zeigt: Drei Monate nach der Katastrophe haben die involvierten Unternehmen und der Staat so gut wie nichts von ihren Versprechungen wahr gemacht. Doch nicht nur Zahlungen und Kontrollen bleiben aus, auch das Abkommen selbst hat seine Grenzen, wie Michael Fütterer im Folgenden analysiert. Statt Konsumentenschelte bleibt, so sein Plädoyer, die Unterstützung gewerkschaftlichen Widerstands vor Ort ein zentrales Kriterium für Verbesserungen. Artikel von Michael Fütterer erschienen in express, Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, 07-08/2013 » weiter
 
mini_expressDer express hat den Konflikt bei Maredo von Anfang an verfolgt. Nach dem Interview mit dem Betriebsrat im März 2012 und einem Update zum Stand des Konflikts im August 2012 schildert uns Edwin Schudlich nun das Ergebnis. Dies ist für die Beschäftigten zwar einerseits als Niederlage zu werten: Die komplette, gut organisierte Belegschaft wurde ausgetauscht, und es wird Jahre dauern, bis sich etwas Vergleichbares unter den neu Eingestellten entwickelt. Doch andererseits hat die Solidarität und der Widerstand unter den KollegInnen den Preis für die Union Busting-Strategien der Steakkette hochgetrieben und vielen ihrer KundInnen den Appetit verdorben. Ein ähnlicher Konflikt wie bei Maredo kocht nun bei Burger King hoch: Die Burger King GmbH hat nach Informationen der Gewerkschaft Nahrung–Genuss–Gaststätten (NGG) allein in den letzten zwei Monaten 14 Kündigungsverfahren gegen Betriebsräte eingeleitet. Dabei bedient sich die Geschäftsführung mehr als zweifelhafter Methoden. Auch hier wird mit geklauten Ketchuptütchen, fingierten Attesten und ähnlichem gegen Betriebsratsmitglieder argumentiert und prozessiert. Wir werden sehen, was die KollegInnen von Burger King vom Maredo-Konflikt gelernt haben. Artikel von Edwin Schudlich, erschienen in express, Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, 07-08/2013 » weiter
 

mini_expressInterview mit Mechthild Middeke, erschienen in express, Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, 07-08/2013

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Nach 10 stündiger Marathon-Sitzung des Exekutivkomitees der COSATU wurde Generalsekretär Zwelenzima Vavi von einer Mehrheit der Teilnehmer “suspendiert”. Die damit vollzogene faktische Absetzung des Sekretärs der seit 1999 im Amt war (und 2012 überredet wurde, wieder zu kandidieren, weil im Falle seines eigentlich von ihm geplanten Rückzuges eine Konfrontationswahl zwischen pro und contra Präsident Zuma Fraktionen befürchtet wurde) ist ein politischer Erfolg für die besonders regierungstreuen Kräfte innerhalb des Gewerkschaftsbundes, angeführt von der - stark angeschlagenen - Bergarbeitergewerkschaft NUM » weiter
 
Die Auseinandersetzung um Landrechte in Curuguaty führte im Juni 2012 zum Tod von 17 Menschen, Kleinbauern und Polizisten: Ein Anlaß für einen Putsch. Dass es mehr nicht war, zeigt sich auch daran dass die Prozesseröffnung für Juni 2013 - geplant war, aber bisher nicht stattfand. Jetzt haben sich die Bauern der Region mit einer mehrstündigen Strassenblockade zu Wort gemeldet » weiter
 
zero hours contractDie konservative Regierung behauptet, es beträfe nur eine kleine Minderheit, unabhängige Organisationen haben recherchiert, dass über eine Million Menschen unter diversen Formen des “Null Stunden Vertrags” beschäftigt sind. Was keineswegs heisst, dass sie nicht arbeiten müssen - ganz im Gegenteil. Sie bekommen in der Regel von Woche zu Woche mitgeteilt, wieviel, wann (und oft genug auch: wo) sie arbeiten müssen - dafür gibt es auch keine Krankenversicherung, Urlaub anteilig zur Beschäftigung. » weiter
 
...bedeuten zunächst eine Aufhebung der Blockaden und die Einstellung der Zerstörung von Kokafeldern durch die Regierung, die Verhandlungen treten jetzt in eine konkrete Phase ein, nachdem für die nächsten vier Wochen eine Sitzungs- und Themenfolge vereinbart worden ist. In dem Katalog von 10 Forderungen, den die Bauernorganisationen vorgelegt haben ist weiterhin die Schaffung geschützter Zonen für die bäuerliche Wirtschaft der Region ein zentraler Bestandteil, die in Kolumbien seit fast 20 Jahren gesetzlich möglich sind » weiter
 
...werden versucht zu analysieren in dem Beitrag Shoppen, beten, Kinderkriegen  externer Link von Errol Babacan im Augst 2013 in Links-Netz » weiter
 

Dossier

"Es ist ein Urteil, das nicht nur für Namibias Leiharbeiter von großer Bedeutung ist: Am vergangenen Donnerstag bestätigte der zuständige High Court in der Hauptstadt Windhoek, ein Gesetz, das Leiharbeit zu Ausbeutungszwecken nahezu unmöglich macht. Das bereits im vergangenen Jahr im Parlament verabschiedete »Labour Amendment Act of 2012« schreibt vor, daß Leiharbeiter nicht zu schlechteren Bedingungen beschäftigt werden dürfen als ihre festangestellten Kollegen. Auch alle anderen Arbeiterrechte und Mindestbedingungen müssen für Leiharbeiter eingehalten werden. Das Gericht stellte nun fest, daß die Regeln nicht irrational seien und auch nicht gegen die Rechte von Leiharbeitsfirmen verstießen…" Artikel von Herbert Jauch, Windhoek, in junge Welt vom 04.07.2013 und weitere Infos » weiter
 
Teil der Lösung. Plädoyer für ein bedingungsloses Grundeinkommen"Der noch vor ein paar Jahren verpönte Begriff Kapitalismus ist wieder in aller Munde, und Kapitalismuskritik findet sich in jedem Feuilleton der bürgerlichen Presse, wenn auch nicht im Wirtschaftsteil. Führt die Wirtschaftskrise (Finanz-, Schuldenkrise…) also doch zu längst überfälligen Erkenntnissen? Ich glaube kaum, denn es scheint dem Kapitalismus gerade in seiner offensichtlichen Krise besser denn je zu gehen…" Artikel von Mag Wompel als exklusive Leseprobe aus dem Buch "Teil der Lösung. Plädoyer für ein bedingungsloses Grundeinkommen" » weiter
 
Europäische Bürgerinitiative Grundeinkommen"Die 6. Internationale Woche des Grundeinkommens findet vom 16. bis 22. September 2013 statt. Den Auftakt zur Woche des Grundeinkommens bildet eine Demonstration in Berlin am Samstag, 14.09.2013 – eine Woche vor der Bundestagwahl. Die WdGE steht dieses Jahr im Zeichen der Europäischen BürgerInnen-Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen…" Aufruf zur 6. Internationalen Woche des Grundeinkommens auf der Aktionsseite, dort auch ein Kalender und Veranstaltungsverzeichnis. Wir erinnern in diesem Zusammenhang an die Europäische Bürgerinitiative für ein Grundeinkommen » weiter
 
BGE für alle!Nach der Grundeinkommensdemo am 14. September in Berlin sind Interessierte zu einer Buchvorstellung und Buchlesung vom Netzwerk Grundeinkommen in das Haus der Demokratie und Menschenrechte eingeladen. Dort kann man auch mit den Gästen aus ganz Europa ins Gespräch kommen. Eintritt frei! (18.00 Uhr bis ca. 22 Uhr im Haus der Demokratie und Menschenrechte (HdDM), Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin) Siehe das Programm. Vorgestellt wird unter anderem das Buch: Teil der Lösung. Plädoyer für ein bedingungsloses Grundeinkommen... » weiter
 
Siehe zum Abkommen zwischen der Leiharbeitsagentur APS (Africa Personnel Services) und der Gewerkschaft für Groß- und Einzelhandel (NWRWU) Info und Kommentar aus Unternehmersicht » weiter
 

Langer Streik in Tasiast

Langer Streik in TasiastUnd wer bei dieser Meldung sagen mag “na und?” sollte zumindest wissen, dass es sich dabei um die drittgrösste Goldmine der Welt handelt, die da seit fünf Tagen von 1500 Bergarbeitern bestreikt wird. Die Confédération générale des travailleurs de Mauritanie (CGTM) unterstreicht, dass der Streik organisiert worden sei, weil das Unternehmen - die kanadische Kinross ist seit 2010 Alleinaktionär - sich seit drei Jahren weigere, Lohnangleichungen vorzunehmen und die medizinische Versorgung der Belegschaft zu verbessern » weiter
 

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Meetings, Kundgebungen, Demos, Konferenzen...
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liv105Linke Hauptamtliche in ver.di – liv

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