
Das „Emirat Westafrikas“ des öfteren so bezeichnet, weil es eben ein kleiner ölreicher Staat ist, steht seit längerem unter dem Kennzeichen starker sozialer Bewegungen, vor allem verschiedener Streikbewegungen der Gewerkschaften – allen voran natürlich der seit dem 1. Dezember 2014 andauernde Streik der Ölarbeiter und ihrer Gewerkschaft ONEP (Organisation Nationale des Employés du Pétrole). Während die (nicht nur) regierungsnahen Medien durch den Streik den nationalen Niedergang ankommen sehen und eine entsprechende Angstpropaganda entfalten, sehen die Gewerkschaften das ganz anders: Vor allem geeint, über alle Branchen hinweg, durch den Widerstand gegen das Regierungsprojekt, das System der Krankenversicherung zu verändern. Die Caisse Nationale d’Assurance Maladie et de Garantie Sociale (CNAMGS) eingeführt 2008 und für viele Menschen Gabuns ein echter Fortschritt war (da erstmals damit beispielsweise auch RentnerInnen krankenversichert sind) soll eine veränderte Beitragsstruktur bekommen wegend er hohen Kosten – sprich, die Unternehmen sollen entlastet werden. Siehe dazu auch weitere Materialien der gewerkschaftlichen – und antigewerkschaftlichen – gesellschaftlichen Debatte in Gabun
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Das „Emirat Westafrikas“ des öfteren so bezeichnet, weil es eben ein kleiner ölreicher Staat ist, steht seit längerem unter dem Kennzeichen starker sozialer Bewegungen, vor allem verschiedener Streikbewegungen der
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