Einen kurzen Überblick über die italienischen Basisgewerkschaften... » weiter
 
Manifestation und Talkshow: Zwangsräumungen verhindern! am 15. Juni 2013 – 16:00 im Schanzenviertel"Nach den Mobilisierungen gegen Zwangsräumungen in Berlin wird es diesen Samstag auch in Hamburg den öffentlichen Auftakt einer solchen Kampagne geben. Mitten im Gefahrengebiet Schanzenviertel wird im Rahmen einer Talk-Show und Kundgebung eine Anlaufstelle gegen Zwangsräumungen eingerichtet. Die Polizei vermutet indessen möglicherweise mehr. Die Anmeldung der Kundgebung wurde abgelehnt. Die beteiligten Stadtteilinitiativen nahmen dankend an und zogen die Anmeldung gestern zurück. Im Schanzenviertel gibt es glücklicherweise eine erfolgreiche Tradition im Durchführen von selbstorganisierten Veranstaltungen und Straßenfesten ohne behördliche Genehmigungsverfahren. Es braucht keine Kundgebung und auch keine Erlaubnis von irgendwelchen Beamten, um im Stadtteil über Mietenwahnsinn und Zwangsräumungen zu diskutieren…" Meldung vom 11.06.2013 bei indymedia. Siehe den Aufruf auf der Hamburger Aktionsseite zu Manifestation und Talkshow: Zwangsräumungen verhindern! am 15. Juni 2013 – 16:00 im Schanzenviertel » weiter
 
Wer vor Unterdrückung und Armut nach Griechenland flieht, auf den wartet dort der Knast. Treibende Kraft der inhumanen Asylpolitik ist die EU. Artikel von und bei Ulla Jelpke, erschienen in junge Welt vom 13.06.2013 » weiter
 
"Wieso war die Gewerkschaftsbewegung - trotz so massiver Angriffe auf die Lebensbedingungen der Menschen in Europa, vor allem in den sog. „Defizitländern“ Südeuropas - bisher nicht in der Lage, gegenzusteuern? Welche Hindernisse gilt es zu überwinden, um endlich einem „sozialen Europa“ zum Durchbruch zu verhelfen? Die eine Herausforderung ist inhaltlicher Natur, denn wir brauchen eine wirtschaftliche, soziale und letztendlich politische Alternative, auf die wir uns als Gewerkschaften transnational wirklich einigen können und die überzeugend wirkt. Die andere Herausforderung betrifft die nötige Änderung der sozialen und politischen Kräfteverhältnisse, damit ein solches Programm auch durchgesetzt werden kann. Gehen wir nun diesen zwei Fragen nach…" Artikel von Vasco Pedrina vom 9. Juni 2013 in der DGB-Gegenblende » weiter
 
"Bremen macht Feierabend-Flyer für Bremer Beschäftigte. Diesen Flyer verteilen wir seit 2 Wochen im Bremer Güterverkehrszentrum (GVZ), wo ein Großteil der Beschäftigung über Leiharbeit und Niedriglohn läuft: Alle, die wir keine Millionen auf dem Konto haben müssen arbeiten, um über die Runden zu kommen. Die Bedingungen dafür sind in vielen Bereichen extrem schlecht. Besonders in den großen Bremer Logistik Zentren von DHL, BLG, DPD, bald auch Amazon im GVZ, werden unter Stress und Akkordarbeit Waren im Wert von Milliarden Euros von LeiharbeiterInnen, „Fremdfirmen“ und immer weniger Stammbeschäftigten „bewegt“. Dabei ist niemand von uns alleine damit…" Meldung und Flyer vom 4. Juni 2013 bei Bremen macht Feierabend » weiter
 
„Nachdem "medsonet" und der Arbeitgeberverband Pflege ihre Rechtsbeschwerden gegen einen Beschluss des LAG Hamburg zurückgenommen haben, steht rechtskräftig fest, dass die im Jahr 2008 gegründete Gewerkschaft zu keinem Zeitpunkt tariffähig war. Dies teilte das BAG am Dienstag mit…“  Meldung bei Legal Tribune Online vom 11.06.2013 » weiter
 
"Ich muss jetzt gestehen in dieser "verfassungsrechtlichen" Situation blickt "man" doch recht gespannt - wegen des angestrebten "Verfassungskonvents" in die Richtung von Jo Leinen, dem Europa-Abgeordneten (siehe Interview-Link). Deshalb hätte ich so ganz "nebenbei" die Frage, ob das auch z.B. auch ganz allgemein noch weiter Diskussionsgegenstand werden kann, da ja jetzt mit diesem Prozess und dann dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes die dringende Notwendigkeit auf uns zukommt, - sozusagen den bisherigen "parteilichen" länderübergreifenden Krisenprotest und europaweiten Aufruf "Europa geht anders" (vgl. http://www.labournet.de/?p=35073) weiter zu "vertiefen und konkret anzupacken (auch das BVerfG wird dazu ja "konkret" Stoff bieten)..." Kommentierte Presseschau von Volker Bahl vom 13.6.2013 » weiter
 
kindenaufstandSeit dem 12. Februar werden neugeborene in BH nicht mehr registriert, bekommen keine Ausweisnummer mehr - aufgrund eines Urteils des Verfassungsgerichts über die Namensbezeichnungen von Städten in der (Teil)Republik Srpska. Was aber eine neue Welle nationalistischer Stimmungen hätte bedeuten können, wurde zu einem Auslöser für nie da gewesenen sozialen Protest. Sarajevo wird von über 10.000 Menschen regelmässig blockiert - die Menschen protestieren gegen die Konsequenz, dass die Neugeborenen ohne Registrierung keine Sozialversicherung haben - und sie protestieren gegen die Korruption der politischen Kaste des Landes » weiter
 
Die “Agencia Española de Seguridad Alimentaria” wird seit dem 23. März (ihrer Gründung aus der Fusion zweier vorheriger Teilbehörden) von Ángela López geleitet - so hat es der Ministerrat beschlossen. Die gute Dame ist nicht nur Mitarbeiterin gewesen, sondern auch allseits bekannt besondere persönliche Vertraute eines Herrn Marcos de Quinto. Seines Zeichens Vorstandsvorsitzender von Coca Cola Spanien » weiter
 
In Argentinien ist die GFK KLEIMAN SYGNOS S.A (Tochterunternehmen der Gesellschaft für Konsumforschung Nürnberg) mit rund 300 Beschäftigten (in Call Centern und auf der Straße) längst eines der grossen Unternehmen der Branche. Seit Dezember letzten Jahres verschärft sich nun ein Konflikt, der im wesentlichen sich daran entzündet hat, dass die Call Center Agents dagegen protestierten, dass unterzeichnete Betriebsvereinbarungen nicht umgesetzt wurden. Daraufhin kam es zu einem Proteststreik - der sich aber auch gegen Nichtbezahlung von Prämien, schlechte Arbeitsausrüstung und üble Behandlung durch Vorgesetzte richtete - aufgrund dessen Franco Sasso und Leonardo Banegas entlassen wurden. Nachdem sich die Straßenbefrager und ihre Gewerkschaft Sindicato Unico de la Publicidad (SUP) in dieser Auseinandersetzung aktiv solidarisiert haben, wurde auch ihre Aktivistin und gewählte Gewerkschaftsvertreterin Eva López Ende April entlassen. » weiter
 

Auslaufendes Wunder

„Läuten die Demonstrationen auf dem Istanbuler Taksim-Platz auch das Ende des türkischen »Wirtschaftswunders« ein? Das aufstrebenden Schwellenland hatte in der vergangenen Dekade stolze Wachstumsraten beim Bruttoinlandsprodukt (BIP; Wirtschaftsleistung) von durchschnittlich fünf Prozent verzeichnet. Nun zeigen die anhaltenden Proteste gegen Staatschef Recep Tayyip Erdogan und dessen Regierungspartei zunehmend auch ökonomische Effekte. Seit Ausbruch der Auseinandersetzungen am 22. Mai ist der wichtigste türkische Aktienindex, der Istanbul Stock Exchange National 100 Index, bis zum 7. Juni um mehr als 15 Prozent gefallen. Allein am 3. Juni verzeichnete die Börse mit Verlusten von 10,5 Prozent den größten Kurssturz sei März 2003. Zudem wuchs die Zinsbelastung des Staates für seine Verbindlichkeiten schnell an: Die Renditen zehnjähriger türkischer Anleihen stiegen allein am vergangenen Donnerstag um acht Prozent. In den zurückliegenden Tagen setzte die türkische Lira ihren Abwärts­trend fort, bei dem sie bereits mehr als acht Prozent gegenüber dem US-Dollar eingebüßt hat…“ Artikel von Tomasz Konicz auf der Webseite des Autors, zuerst erschienen in Junge Welt, 11.06.2013 » weiter
 
1.160 Beschäftigte von 3 Cateringfirmen die in Hassi R’mel (600 Km südlich von Algier) beim staatlichen Ölkonzern Sonatrach als Subunternehmen fungieren, haben am vergangenen Montag erstmals recht bekommen: Vor Gericht wurde ihr Streik - den sie seit Tagen um einen hungerstreik ergänzt haben - für legal erklärt. » weiter
 
8.000 indonesische “Gastarbeiter” demonstrierten in Jiddah weil ihnen verweigert wurde, Angelegenheiten auf dem Konsulat zu regeln - das meiste sollen Beschwerden wegen Arbeitsverträgen gewesen sein » weiter
 

Spenden für Flutopfer

ver.di unterstützt Mitglieder mit Soforthilfe zur FlutkatastropheAn Elbe, Donau, Saale und ihren Nebenflüssen stehen viele Regionen unter Wasser. Zahlreiche Menschen haben dort ihr Hab und Gut verloren. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ruft zu Spenden für die Opfer der Flutkatastrophe auf. Der Verein „Gewerkschaften helfen" hat dazu ein Spendenkonto unter dem Stichwort „Flutopfer 2013" eingerichtet. Die Hilfsgelder sollen den Betroffenen in Deutschland und den Nachbarländern zugute kommen. Der DGB selbst spendet 10.000 Euro. Der Verein „Gewerkschaften helfen“ wurde 2002 vom DGB und seinen Mitgliedsgewerkschaften gegründet. Anlass war die Flutkatastrophe entlang der Elbe im Sommer 2002. „Wir versuchen, materielle und ideelle Nothilfe zu leisten in Fällen, in denen Menschen durch unerwartete Ereignisse besonders hart betroffen sind und in denen sie auch von ihren Gewerkschaften Unterstützung erwarten“, heißt es auf der Homepage des Vereins. Gewerkschaften, gewerkschaftsnahe Organisationen und deren Mitglieder seien dabei die wichtigsten Partner.“ Meldung auf ver.di vom 06.06.2013. Siehe Spendenkonto und weitere Beiträge » weiter
 
Alter Summit in Athen"Gestern standen wir am Abgrund, aber heute sind wir einen Schritt darüber hinaus. Dieses doppeldeutige Bonmot, dessen Ursprung auf einen früheren Staatspräsidenten der Côte d’Ivoire – Félix Houphouët-Boigny – zurückgeführt wird, könnte sich auch auf die Europäischen Sozialforen anwenden lassen. Um deren Krise zu überwinden, fand am vergangenen Wochenende in Athen eine europaweite Veranstaltung unter einem veränderten Titel statt. Nicht mehr als Sozialforum, sondern als Alter Summit, statt…" Bericht von Bernard Schmid vom 13.6.2013 - vom Autor überarbeitete Langfassung seines Berichts vom ,Alter Summit' der sozialen Bewegungen in Athen, von dem eine leicht gekürzte Fassung in der Wochenzeitung ,Jungle World' erschien. » weiter
 

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liv105Linke Hauptamtliche in ver.di – liv

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