Worlds of Labour – Arbeitswelten China-Deutschland

Hintergrund

Das Projekt Arbeitswelten China – Deutschland (Worlds of Labour – WoL), an dem in China wie Deutschland eine Reihe Gruppierungen beteiligt sind: Über China liest mensch heute überall – aus China weitaus weniger; erst recht nicht von Aktivisten aus kritischen Gewerkschaftskreisen und sozialen Bewegungen. Dafür gibt es “Infoexchange” im Rahmen des Projekts WoL, das sind vor allem zwei Netzseiten (Arbeitswelten/China im LabourNet Germany und demnächst worldsoflabour.org in China). Direkter Austausch, Fachseminare, Solidarität – das sind weitere Aktivitäten von WoL, auch davon werden wir berichten. Alles weitere dazu, sowie zu den beteiligten Gruppierungen in der kurzen “Selbstdarstellung WoLpdf-Datei.

Jeden Monat einen kritischen Beitrag (meist von AktivistInnen) aus China, der ansonsten nicht auf deutsch zugänglich ist, zu veröffentlichen (und umgekehrt) und zur Diskussion zu stellen, ist zunächst bescheidenes Etappenziel im Rahmen von Infoexchange – und da die Arbeit im Januar 2009 begann, werden im März drei Beiträge aus China veröffentlicht. Sowohl diese Beiträge, als auch die ins Chinesische übersetzten deutschen Beiträge haben daselbe Thema: Auswirkungen der aktuellen Krise auf die Menschen und Reaktionen der Gewerkschaften und sozialen Bewegungen. Wer Vorschläge hat, was chinesische AktivistInnen unbedingt über Deutschland lesen sollten, ist eingeladen, dies kund zu tun.

express, Zeitung für sozialistische Betriebs- und GewerkschaftsarbeitDer folgende Beitrag ist entstanden vor dem Hintergrund eines auch unter jüngeren, linken AktivistInnen wieder stärker formulierten Interesses an den emanzipatorischen Dimensionen von Arbeitskämpfen – dabei sympathischerweise gar nicht als äußerliche Intervention gedacht mit Programmatik und Parteibuch in der Hand, sondern ganz schlicht aus der als notwendig verstandenen Einsicht, die eigenen Lebensverhältnisse als Arbeitsverhältnisse, und das sind maßgeblich kapitalistische, zu begreifen. In vielen Veranstaltungen zu den Erfahrungen betrieblicher Oppositionsgruppen und zu aktuellen Arbeitskämpfen, zu internationaler Vernetzungsarbeit und grenzüberschreitendem Austausch mit KollegInnen wird dabei früher oder später immer wieder die Frage, wie in Kämpfe zu intervenieren sei, aufgeworfen. Dass die Kenntnis der jeweiligen Arbeitsbedingungen dafür eine wichtige Voraussetzung ist, vermittelt mittlerweile jedes Organizing-Handbuch. Mindestens genauso wichtig ist aber die Frage nach den Kampferfahrungen und Kampfbedingungen, also auch nach den Perspektiven und dem Wozu, so das folgende Plädoyer von Wolfgang Schaumberg an Aktive und solche, die es werden wollen. Der Beitrag bezieht sich damit auch auf Diskussionen, die im Rahmen des Austauschprojekts zwischen chinesischen und deutschen KollegInnen, durchgeführt vom »Forum Arbeitswelten«, geführt wurden…” Artikel von Wolfgang Schaumberg, erschienen in express – Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit 02-03/2019 (weiterlesen »)

Logo Forum ArbeitsweltenSeitdem Xi Jinping 2012 die Führung der Partei übernommen hat, diszipliniert er Land und Partei und baut sich eine unumschränkte Machtposition auf. Die materiellen Lebensbedingungen haben sich für die Mehrheit der Bevölkerung verbessert, aber gleichzeitig wird offiziell zugegeben, dass die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer wird. Es gibt mehr Arbeitskämpfe und Soli-Aktionen, gegen die hart vorgegangen wird, wenn sie die Herrschaft der KP in Frage stellen. Die Wachstumsrate sinkt und ist so niedrig wie zuletzt vor 28 Jahren. Können Rieseninvestitionsprogramme im Land und massive wirtschaftliche Expansionsbestrebungen ins Ausland einen weiteren Rückgang des wirtschaftlichen Wachstums stoppen? Doch auch über hoffnungsträchtige Ansätze praktischer internationaler Solidarität ist immer mehr zu berichten … Kann man wirklich von einer „neuen Studierendenbewegung“ sprechen? Wie ist die Wirkung der chinesischen Außenpolitik zu beurteilen? Auf diese und andere Fragen werden Peter Franke und Wolfgang Schaumberg vom Forum Arbeitswelten, die das Land häufig bereist haben, versuchen, Antworten zu geben. Zur Einleitung zeigen wir den kurzen Film „Über Grenzen“ von der Reise einer kleinen Gruppe von Betriebsräten und Vertrauensleuten aus Deutschland nach China im Frühjahr 2017.” Vortrag und Diskussion “China – Was jetzt? Arbeitskämpfe in China, Soli-Aktionen von Studierenden und Nichtregierungsorganisationen – Eine Bedrohung für die chinesische Regierung/die Kommunistische Partei China?” mit Peter Franke und Wolfgang Schaumberg am Montag, 11. März 2019, ab 19:00 Uhr in Soziales Zentrum, Josephstr. 2, 44791 Bochum externer Link – Eine Veranstaltung von OCCUPY BOCHUM

Nummer 25 der Reihe „Ränkeschmiede“ von express/AFPSo der Titel einer neuen Broschüre über die Ergebnisse eines mehrjährigen Projektes des Forum Arbeitswelten China-Deutschland gemeinsam mit dem Globalization Monitor aus Hongkong, erschienen als Nummer 25 der Reihe „Ränkeschmiede“ im September 2018 – die nun, Ende 2018, auch in Chinesisch erhältlich ist. In dem zweijährigen Projekt haben Beschäftigte in China und Deutschland eigene Betriebsfragebögen entwickelt, ihre Arbeits-­ und Lebensbedingungen wechselseitig untersucht und sich über die Ergebnisse ihrer »Arbeiteruntersuchungen« ausgetauscht – nicht nur, um mehr voneinander zu wissen, sondern auch, um Spaltungen zu verhindern und gemeinsame Interessen in der Auseinandersetzung mit ›ihren‹ Unternehmen zu entwickeln. Fallstudien aus einer ganzen Reihe von Betrieben, die in diesem Zeitraum erarbeitet wurden, sind darin ebenso dokumentiert, wie die Ergebnisse von gegenseitigen Besuchen in beiden Ländern. Recherchen über Unternehmen mit Betrieben in Suzhou und Deutschland, Recherchen über Unternehmen mit Betrieben in Wuhan und Deutschland sowie Recherchen über Unternehmen mit Betrieben im Perlfluss-Delta und in Deutschland sind Themen des Kapitels 6 der Broschüre, das die konkreten Verhältnisse in diversen Unternehmen dokumentiert. Begegnungsworkshop in Hong Kong 2017 im Kapitel 7 ist einer der drei Berichte über gemeinsame Aktivitäten, neben den beiden gegenseitigen Besuchsberichten. Siehe dazu die Links zur Broschüre in beiden Sprachen, die Bezugsbedingungen für die gedruckte Ausgabe, begleitende Videos zu einzelnen Themen und einen Auszug aus Kapitel 6 der Broschüre zu den Verhältnissen in verschiedenen Unternehmen als Leseprobe im LabourNet Germany: (weiterlesen »)

Logo Forum ArbeitsweltenDie Stiftung Asienhaus organisiert in der Kölner Feuerwache am 21. April 2018 ihren sechsten Asientag. In diesem Rahmen beteiligt sich das Forum Arbeitswelten mit einer Veranstaltung am Freitagabend, 20. April und einem Workshop am Samstag, 21. April (formlose Anmeldung nötig). In dem gemeinsamen Aufruf  „6. Asientag “Asia First: Populismus, Autoritarismus, Zivilgesellschaft”“ werden, wie in der Überschrift angedeutet, aktuelle Tendenzen der gesellschaftlichen Entwicklung in der Region diskutiert. Die Veranstaltung des Forum Arbeitswelten  „Arbeitskonflikte in China unter wachsender staatlicher Repression: Berichte und Einschätzungen aus der Praxis“ am 20. April 2018 und der Workshop „Untersuchung über die Arbeitssituation in Unternehmen mit Betrieben in Deutschland und China“ am 21. April finden in diesem Rahmen statt. Siehe genauere Angaben zu den beiden Aktivitäten des Forum Arbeitsweklten im Rahmen des 6. Asientages: (weiterlesen »)

Logo Forum ArbeitsweltenAm 10. März 2018 organisieren das Forum Arbeitswelten China-Deutschland und der Internationale gewerkschaftliche Arbeitskreis Köln von 10 bis 16.30 Uhr in der Alten Feuerwache in Köln eine Tagesveranstaltung mit Berichten einer zweiwöchigen Chinareise aus dem vergangenen Jahr. Dabei stehen die Erfahrungen bei Besuchen in einzelnen Betrieben im Mittelpunkt, wobei es darum geht: „Die Veranstaltung soll Interessierten einen Einblick in die in der 2-wöchigen Gewerkschaftsreise nach China gewonnenen Erkenntnisse und die daraus resultierenden Erfahrungen geben. Zentrales Thema ist die Kooperation zwischen Arbeitnehmerorganisationen in beiden Ländern“. Siehe dazu auch konkrete Angaben über Berichte – sowie die Hinweise zur nötigen (kostenfreien) Anmeldung: (weiterlesen »)

Bericht von Gertrud Rettenmaier und Johannes Hauber* (Teil II), erschienen in express, Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, Ausgabe 8/2017 (Siehe Teil I unten)

express, Zeitung für sozialistische Betriebs- und GewerkschaftsarbeitIm Teil I ihres Reiseberichts schilderten Gertrud Rettenmaier und Johannes Hauber erste Eindrücke aus China – einschließlich eines unter dem Druck der Regierung auf NGOs und unabhängige GewerkschaftsaktivistInnen abgewandelten Besuchsprogramms – und die Begegnungen mit ArbeiterInnen bei Bombardier Suzhou sowie mit Beschäftigten einer Schuhfabrik. In dieser Ausgabe berichten sie von Diskussionen über die Situation der Gewerkschaften und NGOs in China.
Wir nutzen die Gelegenheit und korrigieren hiermit auch einen Fehler in Teil I: Der Mindeslohn in der Region Suzhou beträgt 1.770 Yuan, nicht Euro – was etwa 225 Euro entspricht. (weiterlesen »)

Logo Forum ArbeitsweltenIm Rahmen seines Austauschprogramms zwischen gewerkschaftlichen BasisaktivistInnen aus China und Deutschland wurde das „Forum Arbeitswelten“ (FAW) in den vergangenen Jahren mit einer zunehmend nationalistischen Politik Chinas konfrontiert. Mit deren Auswirkungen auf die chinesischen Lohnabhängigen hat sich ein Workshop des FAW am 19.-20. Mai 2017 im IG-Metall-Haus in Berlin beschäftigt, an dem 30 Mitglieder aus deutschen und internationalen Gewerkschaften (so die Internationale Föderation der Hausangestellten), Betriebsräten, entwicklungspolitischen Organisationen und der Wissenschaft teilnahmen und der von der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt unterstützt wurde. Die Vorträge und Diskussionen des Workshops drehten sich um Fragen nach möglichen Auswirkungen des Nationalismus auf die industriellen Beziehungen und den Arbeitsalltag der Lohnabhängigen sowie auf die Arbeits- und Sozialpolitik. Des weiteren wurde danach gefragt, ob und wie die Arbeiterklasse auf den wachsenden Nationalismus der letzten Jahrzehnte reagiert hat.  In die Diskussionen flossen Beobachtungen ein, die die TeilnehmerInnen einer Betriebsräte-Reise des FAW nach China im März-April 2017 in Gesprächen mit ArbeitsaktivistInnen in Guangzhou, Suzhou und Hongkong gemacht haben“ – so die Einleitung zu „Wachsender Nationalismus in China –  Ein Workshop des ‚Forum Arbeitswelten‘ diskutiert die Folgen für die Arbeiterklasse“ von Ingeborg Wick vom 01. Juni 2017 über den Berliner Workshop am vorletzten Mai-Wochenende. Siehe den ganzen Bericht: (weiterlesen »)

Bild zur Arbeitswelten Broschüre Ränkeschmiede 24In der Ära Maos verurteilte die Kommunistische Partei (KP) den Nationalismus als eine bürgerliche Ideologie, die gegen Klassenkampf und Sozialismus gerichtet war. Im neuen gesellschaftlichen Kontext tauchte der Nationalismus vor der Jahrtausendwende mit einer anderen inhaltlichen Füllung auf. Dies geschah vor dem Hintergrund eines rasanten Wirtschaftswachstums, das von Privatisierungen und Massenentlassungen im Vorfeld der Aufnahme Chinas in die WTO sowie steigenden Waren- und Kapital-Exporten geprägt war. Mit der Entwicklung Chinas zur wirtschaftlichen Großmacht und zum Konkurrenten der USA wurden die nationalistischen Töne immer lauter. Der seit 2013 amtierende Staatschef Xi Jinping spricht vom „chinesischen Traum“ einer Großmacht, die unter strikter Kontrolle der KP nicht nur wirtschaftliche, sondern auch militärische Stärke und Macht nach innen und außen demonstriert“  – so wird die Frage des Nationalismus in der VR China in der Einladung zum Seminar in Berlin kurz skizziert. „Workshop des Forum Arbeitswelten e.V.: „Nationalismus und die chinesische Arbeiterklasse“  am 19./20. Mai 2017 – Alte Jakobstr. 149, 10969 Berlin (Kreuzberg) – die enthält alles zu Tagesordnung, Ablauf und Teilnahme samt Anmeldeformular

Bild zur Arbeitswelten Broschüre Ränkeschmiede 24Organisiert vom Forum Arbeitswelten fand im Januar 2016 eine Rundreise einer Gruppe von AktivistInnen aus China durch die BRD statt, bei der es zu mehreren Treffen mit Belegschaften bundesdeutscher Unternehmen und gewerkschaftlichen Aktiven kam. In zwei Videos wird einerseits darüber berichtet, andrerseits ein Schlaglicht auf die Hintergründe gelegt. Siehe dazu die beiden Videos (weiterlesen »)

Logo Forum ArbeitsweltenUnternehmen aus China investieren in Deutschland. Tausende Unternehmen (nicht nur) aus Deutschland haben in den letzten 15-20 Jahren in China investiert. Die Motive der Investoren sind uns mehr oder minder bekannt – Völkerverständigung und der Verzicht auf Ausbeutung liegen sicher nicht primär im Kapitalinteresse. Einig sind wir uns wahrscheinlich auch über die Notwendigkeit einer „internationalen Solidarität“. Aber was sollte das konkret sein und was passiert dazu in den deutschen Gewerkschaften? Welche Erwartungen können wir an die „Proletarier (aller Länder)“ und ihre Vertretungsorgane heute stellen? Was sind deren Motive, sich mit ‚chinesischen Verhältnissen‘ zu befassen? Mit dem Workshop wollen wir versuchen, hierüber ein bisschen mehr Klarheit zu bekommen, um realistische Handlungsspielräume für unsere Aktivitäten zu schaffen“ – Einladungstext zur Veranstaltung „Gewerkschaftlicher Internationalismus in Deutschland – am Beispiel China“ am 09. April 2016 ab 9.30 Uhr im Technologiepark Köln, Eupener Str. 150 (EG, Raum „Dialog 2“). Siehe auch die Einladung zur Veranstaltung am Vorabend, 8. April zu chinesischen Unternehmen in der BRD: (weiterlesen »)

Bild zur Arbeitswelten Broschüre Ränkeschmiede 24„Chinesische Arbeitswelten – in China und in der Welt“ ist der Titel einer neuen Broschüre, herausgegeben von der Stiftung Asienhaus in Zusammenarbeit mit dem Forum Arbeitswelten e.V. und express im März 2016.Ränkeschmiede No. 24 ist erschienen!externer Link heißt die Überschrift zur Ankündigung der Broschüre und Informationen über Bezug und Preis beim Express, wo sie so vorgestellt wird: „Vieles, was wir in Deutschland konsumieren, wird in China hergestellt. Schon längst ist China zur Werkbank der Welt geworden. Die chinesische Regierung arbeitet seit einigen Jahren daran, die Wirtschaft umzustrukturieren. Ein erster Schritt ist die »Made in China 2025«-Strategie, die die Innovationskraft Chinas stärken soll. Unter welchen Bedingungen entstehen die Waren, die wir konsumieren? Wer muss sich wo an welche Regeln halten? 2.772 Streiks und Proteste hat die Hongkonger NGO China Labour Bulletin für 2015 dokumentiert. Auch in China gibt es also wie bei uns Streiks – auch wenn es kein explizites Streikrecht gibt. Die Interessen der Arbeiter und die des sozialistischen Staates seien identisch, so lautete die Begründung für die Abschaffung dieses Rechts im Jahr 1982. Da es auch kein Streikverbot gibt, werden die Streiks meist geduldet, solange sie keine Störung der öffentlichen Ordnung darstellen. Die Broschüre will Multiplikatoren der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit, Konsumenten, zivilgesellschaftliche Akteure, politische Entscheidungsträger und gewerkschaftliche Aktivisten über die Arbeitsverhältnisse und konkreten Arbeitsbedingungen, deren Entwicklungen und Veränderungen informieren…

Seit dem Regierungswechsel in China 2013 weht ein politisch schärferer Wind und der Staat reagiert verstärkt mit Repressionen auf soziale Konflikte. In einer Zeit, in der das permanente wirtschaftliche Wachstum im Reich der Mitte nicht mehr in gewohnter Höhe gehalten werden kann, kommt es häufiger zu Arbeitskämpfen. Die Inhaftierung einer Reihe von ArbeiteraktivistInnen zeigt, wie sehr der Staat die wachsende Unruhe in den Betrieben fürchtet. Es gibt nun die Möglichkeit Informationen aus 1. Hand von Chinesischen Arbeiteraktivisten zu bekommen“ – so beginnt die Einladung des Forum Arbeitswelten zur Veranstaltung „Arbeitskämpfe und Organisierung von Lohnabhängigen in China: Aktivisten berichten“ die am 21. Januar 2016 von 19-21 Uhr im DGB-Haus Frankfurt/M., (Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77, Willi-Richter-Saal) stattfinden wird. Siehe dazu den Einladungstext: (weiterlesen »)

Artikel von Wolfgang Schaumberg* zur Vernetzung von Aktiven in Deutschland und China, erschienen in express, Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, Ausgabe 10/2015

express, Zeitung für sozialistische Betriebs- und GewerkschaftsarbeitDa braucht man schon einen langen Atem: Das »Forum Arbeitswelten – China und Deutschland« will »Handlungsräume für grenzüberschreitende Basiskontakte und solidarische Zusammenarbeit zwischen sich für soziale Gerechtigkeit einsetzenden Individuen, Gruppen und Organisationen ermöglichen und fördern, um Erfahrungen auszutauschen, alternative Zukunftsvorstellungen zu entwickeln, Veränderungsprozesse im globalen Zusammenhang einzuleiten.« (Siehe: www.forumarbeitswelten.de externer Link ) Seit zehn Jahren haben wir nun viele Erfahrungen bei unseren Gruppenbesuchen in China, in Fabriken, bei NGOs und Workers Centres, an Unis und bei Gewerkschaftstreffen gesammelt, ebenso bei den von uns organisierten Besuchen und Rundreisen von KollegInnen aus China in Deutschland. Für unsere weitere Arbeit, insbesondere für unser jüngstes Projekt, Aktive aus deutschen Belegschaften, deren Unternehmen auch Betriebe in China haben, mit dortigen Belegschaften desselben Unternehmens in Verbindung zu bringen, sind die aktuellen Entwicklungen in Bezug auf neue Erfolgschancen und -hindernisse genauer in den Blick zu nehmen. (weiterlesen »)

Am 14. Und 15. März 2014 organisierte der Verein Forum Arbeitswelten einen Wochenend – Workshop dessen Ergebnisse und Verlauf nunmehr auf der Webseite des Forums dokumentiert werden. In dem Rundbrief 1 – 2014 des Vereins von Anfang Juni externer Link wird dies so angekündigt: „Kirsten Huckenbeck und Bodo Zeuner zeichnen in einem ausführlichem Bericht “Auf der Suche nach emanzipatorischen Perspektiven” externer Link nicht nur die inhaltliche Debatte nach, sondern beschreiben damit auch auf die Arbeitsweise des Forum Arbeitswelten. Das Referat von Rolf Geffken “Gewerkschaften in China – Analyse ohne Vorurteileexterner Link und das von Daniel Fuchs “Arbeitskämpfe in China seit den 1980er Jahren – gegen Zerschlagung der eisernen Reisschale und moderne Fabrikarbeit. Formiert sich eine neue ArbeiterInnenklasse?” externer Link waren Ausgangspunke für eine anregende und trotz divergierender Auffassungen konstruktive Diskussion“

Gewerkschaften und gewerkschaftliches Handeln der Lohnabhängigen in China – Wo zeigen sich emanzipatorische Perspektiven? externer Link Das ist der Titel des Workshops am 14. und 15. März 2014 in Bochum den der Verein Forum Arbeitswelten e.V. in Bochum in Zusammenarbeit mit dem Forum Eltern und Schule organisiert. „In dem Workshop wollen wir unterschiedliche politische Einschätzungen von Gewerkschaften und gewerkschaftlich handelnden Gruppen und Aktivisten in China diskutieren. Geht es bei den Auseinandersetzungen um soziale und politische Umgestaltung und letztendlich die Überwindung kapitalistischer Verhältnisse oder lediglich um einen „gerechteren“ Anteil am Gewinn? Welche Zielvorstellungen der Aktiven sind zu erkennen?“ Die ganze Einladung (samt Anmeldemöglichkeiten etc) Diskussionsworkshop des Forum Arbeitwelten am 14./15. März 2014

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