Internationales

Frankreich: Aufruf der "gelben Westen" zum GeneralstreikIn dieser Rubrik dokumentieren wir internationale, v.a. gewerkschaftspolitische Meldungen, die wir über Kontakte, KooperationspartnerInnen bzw KorrespondentInnen bekommen oder recherchiert haben. Viele sind auf Englisch, manche in anderen Sprachen. Meist nicht woanders zu finden. Da wir stolz sind, fast alle Länder der Welt abzudecken, ist es nicht möglich, hier die wichtigsten Informationen abzubilden, oder diese gar regelmässig zu aktualisieren… Einen Einblick in unsere Arbeitsweise liefern am besten:

Übrigens: Internationale Nachrichten aus speziellen Branchen sind auch auf den jeweiligen Branchen-Seiten zu finden! Länderübergreifende Aktivitäten befinden sich zudem in unserer Rubrik Gewerkschaftsbewegung international. Und beachtet bitte, dass unsere Berichterstattung aus der Zeit vor 2012 in unserem Archiv befindet, ebenso umfangreich und auf allen Länderseiten spezifisch verlinkt!

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Nach Venezuela nimmt Trump Kuba ins Visier: Der Stopp aller Öllieferungen soll die Insel in die Knie zwingen

Dossier

Kampagne gegen die Blockade Kubas durch die USANach Venezuela nimmt Trump Kuba ins Visier. Der Stopp aller Öllieferungen soll die Insel in die Knie zwingen. Kann Havanna dem standhalten? Eine Woche nach den völkerrechtswidrigen Angriffen auf Venezuela und der Entführung von Präsident Nicolás Maduro hat US-Präsident Donald Trump nun dessen wichtigsten Verbündeten Kuba ins Visier genommen. In einem Post auf seiner Social-Media-Plattform „Truth Social“ forderte Trump am Sonntag die Regierung in Havanna, auf „einen Deal zu machen, bevor es zu spät ist“. Was dieser „Deal“ beinhalten sollte oder was passiert, wenn Kuba sich weigert, ließ er offen. Dafür hielt er die Idee für gut, US-Außenminister Marco Rubio zum Präsidenten Kubas zu machen… “ Eine Analyse von Marcel Kunzmann vom 12. Januar 2026 in Telepolis („Trumps nächstes Ziel: Kommt nach Venezuela jetzt Kuba?“) und dazu NEU: Die Solidaritätsaktionen mit Kuba nehmen in den USA und Westeuropa weiter zu – der Bericht von einer Reise und Gesprächen mit kritischen kubanischen Linken liefert neue Grundlagen weiterlesen »

Dossier zu Trumps Angriffen auf Kuba in 2026

Kampagne gegen die Blockade Kubas durch die USA

Die Solidaritätsaktionen mit Kuba nehmen in den USA und Westeuropa weiter zu – der Bericht von einer Reise und Gesprächen mit kritischen kubanischen Linken liefert neue Grundlagen
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In Mexiko mehren sich Morde an JournalistInnen – bundesweite Proteste fordern Aufklärung und ein Ende der Gewalt gegen Medienschaffende

Dossier

Mexiko: Aufruf zu bundesweiten Protesten gegen die Ermordungen der drei Journalisten„Nach der Ermordung von drei Journalisten innerhalb weniger Tage haben am Dienstag Proteste in 30 der 32 mexikanischen Bundesstaaten stattgefunden. Die 53-jährige Journalistin María de Lourdes Maldonado aus dem Bundesstaat Baja California ist das aktuellste Opfer gewesen. (…) Einige Tage vor ihrer Ermordung hatte Lourdes Maldonado an den Protesten gegen den Mord an ihrem Kollegen, dem Fotojournalisten Alfonso Margarito Martínez Esquivel, in Tijuana teilgenommen. Martínez, 49 Jahre alt, wurde am 17. Januar mit einem Kopfschuss vor seinem Haus in Tijuana getötet. (…) Eine Woche zuvor, am 10. Januar, wurde im Bundesstaat Veracruz José Luis Gamboa Arenas in der Nähe seines Hauses erstochen. Gamboa Arenas war Herausgeber der Online Zeitung Inforegio. (…) Nach Angaben der unabhängigen Organisation Articulo 19 wurden während der Regierung von Amlo seit 2018 27 Medienschaffende wegen ihrer journalistischen Arbeit ermordet.“ Beitrag von Leticia Hillenbrand vom 28. Januar 2022 bei amerika21 und leider weitere Opfer. NEU: Verbände verurteilen Serie von Attentaten in Mexiko: Neuer Mord an Journalisten Luis Ángel López Valdez, erneut eine Journalistin entführt und verschwunden weiterlesen »

Dossier zur Gewalt gegen Medienschaffende in Mexiko

Mexiko: Aufruf zu bundesweiten Protesten gegen die Ermordungen der drei Journalisten

Verbände verurteilen Serie von Attentaten in Mexiko: Neuer Mord an Journalisten Luis Ángel López Valdez, erneut eine Journalistin entführt und verschwunden
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Polizeigewalt in Ecuador bei Protesten von über 50 sozialen Organisationen und Gewerkschaften gegen Noboas Kürzungs- und Deregulierungsmaßnahmen

Dossier

Proteste in Ecuador von über 50 sozialen Organisationen und Gewerkschaften gegen Noboas Kürzungs- und Deregulierungsmaßnahmen am 13. März 2026Wir mobilisieren uns, weil das Land nicht weiter im Schatten von Angst und Unsicherheit leben kann. Während die Regierung Sicherheitspläne ankündigt, die in der Praxis nicht existieren, wurde Ecuador in eine unerträgliche Realität gedrängt: Es ist das gewalttätigste Land Lateinamerikas, das das Jahr 2025 mit mehr als 10.000 Morden und der höchsten Rate an gewaltsamen Todesfällen in seiner Geschichte abschloss. (…) Die Lohnerhöhung für Lehrkräfte und öffentliche Bedienstete ist kein Privileg: Sie ist eine dringende Maßnahme, um die Kaufkraft wiederherzustellen, die nach mehr als einem Jahrzehnt eingefrorener Löhne angesichts stetig steigender Lebenshaltungskosten verloren gegangen ist. Zu dieser Ungerechtigkeit kommt die zunehmende Arbeitsplatzunsicherheit hinzu, die durch rückschrittliche Reformen, Entlassungen und eine Politik verursacht wird, die die von Generationen von Arbeitnehmern errungenen Rechte schwächt…“ span. Meldung der Lehrergewerkschaft UNE mit Fotogalerie des Großdemonstrationsmarsches, der am 13. März 2026 gemeinsam mit mehr als 50 sozialen Organisationen stattfand und von der Polizeimassiv angegriffen wurde, siehe mehr dazu und NEU: Mehr Kinderarbeit, mehr Armut, mehr Proteste in Ecuador: Zuletzt landesweiter Marsch der Gewerkschaften am 13. Juni gegen die steigenden Kraftstoffpreise und Lebenshaltungskosten weiterlesen »

Dossier zu Polizeigewalt in Ecuador bei Protesten von über 50 sozialen Organisationen und Gewerkschaften gegen Noboas Kürzungs- und Deregulierungsmaßnahmen

Proteste in Ecuador von über 50 sozialen Organisationen und Gewerkschaften gegen Noboas Kürzungs- und Deregulierungsmaßnahmen am 13. März 2026

Mehr Kinderarbeit, mehr Armut, mehr Proteste in Ecuador: Zuletzt landesweiter Marsch der Gewerkschaften am 13. Juni gegen die steigenden Kraftstoffpreise und Lebenshaltungskosten
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Krieg im Iran und im Nahen Osten: Widerstand gegen Angriffe auf zivile Seeleute in der Straße von Hormus und „Todespapiere“ griechischer Reeder

Dossier

International Transport Workers' Federation (ITF): Seafarers, you are not alone - unions and employers worldwide stand ready to offer supportDie Internationale Transportarbeiter-Föderation (ITF) verurteilt die anhaltenden Angriffe auf zivile Seeleute, die in den eskalierenden Krieg im Iran und im Nahen Osten verwickelt sind, und warnt davor, dass die Beschäftigten der weltweiten Schifffahrtsbranche erneut direkt in die Schusslinie geraten. (…) Seit die Vereinigten Staaten von Amerika und Israel am 28. Februar die „Operation Epic Fury“ gegen den Iran gestartet haben, erhält ITF Seafarers’ Support täglich eine Vielzahl von Anfragen von Seeleuten, die Rat und Unterstützung suchen. Zu den häufigsten Anliegen der Seeleute gehören die Klärung ihrer Rechte und Schutzmaßnahmen, insbesondere im Zusammenhang mit Rückführungsanträgen und Fragen zu ihrem Recht, die Einfahrt in das Gebiet zu verweigern…“ engl. ITF-Meldung vom 5. März 2026 (maschinenübersetzt) und mehr dazu. NEU: ITF hofft auf ein echtes Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran – nach zuletzt drei getöteten indischen Seeleuten durch US-Raketenangriffe auf Handelsschiffe weiterlesen »

Dossier: Krieg im Iran und im Nahen Osten: Widerstand gegen Angriffe auf zivile Seeleute in der Straße von Hormus und „Todespapiere“ griechischer Reeder

International Transport Workers' Federation (ITF): Seafarers, you are not alone - unions and employers worldwide stand ready to offer support

ITF hofft auf ein echtes Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran – nach zuletzt drei getöteten indischen Seeleuten durch US-Raketenangriffe auf Handelsschiffe
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Nach 2. Trump-Sieg in den USA „versprochen“: Massenabschiebungen und Internierungslager

Dossier

USA: No Borders No Nations Fuck your DeportationsDie Pläne von Donald Trump für Massenabschiebungen nehmen allmählich Gestalt an. Der designierte US-Präsident ernannte den früheren Chef der US-Grenzschutzbehörde ICE, Thomas Homan, zum Grenzschutzbeauftragten. Homan gilt als ausgewiesener Hardliner und wäre zuständig für die von Trump nach seinem Amtsantritt geplanten Massenabschiebungen. (…) Geschätzt rund elf Millionen Menschen leben in den USA ohne Papiere – viele seit Jahren, viele sind beschäftigt und Steuerzahler, viele haben Kinder, die US-Staatsbürger sind. Sie machen etwa drei Prozent der Bevölkerung aus. Bei einer Konferenz konservativer Aktivisten im Juli betonte Homan, die Regierung werde keine Ausnahmen machen. Wer illegal im Land sei, solle „über seine Schulter schauen“. Trump betonte in einem TV-Interview, Kosten seien dabei kein Hinderungsgrund. Die Regierung will zusätzliche Grenzbeamte einstellen und Internierungslager schaffen…“ Beitrag von Konrad Ege vom 14.11.2024 im Migazin („Hölle“ nach Trump-Sieg: Massenabschiebungen in den USA sollen Realität werden“) und dazu NEU: Zu Beginn der 4. Streikwoche haben sich fast 40 Frauen dem Hunger- und Arbeitsstreik im ICE-Gefängnis Delaney Hall angeschlossen, u.a.mit dem Vorwurf des sexuellen Missbrauchs weiterlesen »

Dossier zu Massenabschiebungen und Internierungslagern nach 2. Trump-Sieg in den USA

USA: No Borders No Nations Fuck your Deportations

Zu Beginn der 4. Streikwoche haben sich fast 40 Frauen dem Hunger- und Arbeitsstreik im ICE-Gefängnis Delaney Hall angeschlossen, u.a.mit dem Vorwurf des sexuellen Missbrauchs
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«Keine 10-Millionen-Schweiz»: Die «Nachhaltigkeitsinitiative» (besser: Chaos-Initiative) der SVP will Gitterstäbe um die Schweiz errichten – mit drastischen Folgen auch für die „Insassen“

Dossier

NEIN zur Chaos‑Initiative der SVP am 14. Juni! (Unia)Am 14. Juni stimmt die Schweiz über eine Initiative ab, die die SVP «Nachhaltigkeitsinitiative» nennt. Sie will die Zahl der ständigen Wohnbevölkerung in der Schweiz auf 10 Millionen Personen begrenzen. Schon ab 9,5 Millionen muss der Bundesrat Massnahmen ergreifen. Erst muss er das Asylrecht aussetzen, dann völkerrechtliche Abkommen aufkünden. Danach muss er die Personenfreizügigkeit mit der EU beenden. So steht es eins zu eins im Initiativtext, der so ausführlich ist, dass er keinen Spielraum bei der Umsetzung lässt. Das Parteiprogramm der SVP wird in die Verfassung gemeisselt. Derzeit steht der Zähler bei 9,1 Millionen Einwohner:innen. In wenigen Jahren schon würde die Katastrophe Realität. (…) Die SVP will Gitterstäbe um die Schweiz errichten. Und sie damit auch in ein Gefängnis für uns alle verwandeln, die hier leben…“ Aus dem Manifest gegen die SVP-Schweiz „10 Millionen Mal Nein zur SVP-Schweiz“ mit weiteren Informationen, siehe auch hier einige weitere. NEU: 5 Prozent Nein zur 10 Millionen-Initiative am 14. Juni 2026: Ein Feiertag der offenen Schweiz? „Wilkommen sind wir trotzdem nicht“! weiterlesen »

Dossier: «Keine 10-Millionen-Schweiz»: Die «Nachhaltigkeitsinitiative» (besser: Chaos-Initiative) der SVP will Gitterstäbe um die Schweiz errichten – mit drastischen Folgen auch für die „Insassen“

NEIN zur Chaos‑Initiative der SVP am 14. Juni! (Unia)

5 Prozent Nein zur 10 Millionen-Initiative am 14. Juni 2026: Ein Feiertag der offenen Schweiz? „Wilkommen sind wir trotzdem nicht“!
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Von #NotMyPresident über #HandsOff bis #NoKings: Es gibt ihn, den Widerstand gegen den Trump-Musk-Putsch in den USA

Dossier

[USA] Hands Off! Our democracy, our livelihoods, and our rights are all on the line as Trump and Musk execute their illegal takeover„Eine zweite, rachsüchtige Trump-Präsidentschaft wird schlimmer sein als die erste. Wir müssen uns organisieren, um Trumps Angriffsziele, wie Migrant*innen und Trans-Menschen, zu verteidigen. Antifaschist*innen sollten sich an Massenprotestbewegungen gegen Trumps Angriffe beteiligen, nicht um diese Bewegungen anzuführen oder zu steuern, sondern um unseren Beitrag zu leisten und unsere Perspektiven zu teilen. Trump hat bereits angedeutet, dass er versuchen wird, solche Bewegungen zu zerschlagen – je weiter wir unsere Bewegungen in die Arbeitswelt, Nachbar*innenschaften und Communities hineintragen, desto schwieriger wird es für Trump werden seiner Vorhaben umzusetzen. Faschistische Gruppen werden sich während der Präsidentschaft Trumps nicht auflösen. Trumps Politik, wie die angedrohten Massenabschiebungen, wird diese Gruppen ermutigen (…) Außerdem wird ein Sieg Trumps aufgrund seines Klimaleugnertums und seiner Befürwortung von Ölförderung die fortschreitende Klimakatastrophe beschleunigen…“ Aus dem Statement von Antifaschist*innen aus Atlanta in der Übersetzung von Riot Turtle vom 6. November 2024 und die Bewegung gegen Trump 2.0 seitdem. NEU: 14. Juni in den USA: Rise Up, Sing Out. Das Konzert „für Freiheiten, die uns allen zustehen“ in New York und Kundgebungen gegen Trumps Geburtstag nicht nur in Washington weiterlesen »

Dossier zum Widerstand gegen den Trump-Musk-Putsch in den USA

[USA] Hands Off! Our democracy, our livelihoods, and our rights are all on the line as Trump and Musk execute their illegal takeover

14. Juni in den USA: Rise Up, Sing Out. Das Konzert „für Freiheiten, die uns allen zustehen“ in New York und Kundgebungen gegen Trumps Geburtstag nicht nur in Washington
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Agromafia in Süditalien: Gemüse und Obst wird von MigrantInnen im „caporalato“, einer Art Schuldsklaverei, produziert

Dossier

Streikdemo der afrikanischen Erntehelfer am 8.8.2018 in Foggia„Im Spätsommer ist Vollbetrieb. Das gilt für die Tomaten, die man herankarrt, um sie zu Konserven fürs Supermarktregal zu verarbeiten. Und das gilt für den Tod. Die Landarbeiter aus Gambia, Nigeria, Marokko oder Indien, die in Fahrradkolonnen zu zehnt auf dem Seitenstreifen ohnehin unwirtlicher Straßen fahren, sieht man im Morgengrauen immer schlechter. Vergangene Woche hat es Ousmane aus Mali erwischt. (…) Der Ausdruck [„caporalato“] bezeichnet eine Verschränkung von Klientelismus und Schuldsklaverei: „Kaporale“ werben Arbeiter an, um deren Unterkunft und Transport zu den Produktionsstätten sie sich kümmern, während sie einen Großteil des Lohns für ihre Leistungen einbehalten. Sie stehen als informelle Mittler zwischen Betrieben und Arbeitern, über deren Finanzen und Leben sie sich hoheitliche Macht anmaßen. Tanzt jemand aus der Reihe, bezahlt er unter Umständen teuer. Ein afghanischer Junge wurde zu Tode geprügelt, weil er eine Coronaschutzmaske verlangte…“ Artikel von Ulrich van Loyen im Freitag vom 6. Oktober 2021 („Angriff auf die Agromafia„), siehe mehr Infos und Hintergründe. NEU: Mörderisches System der Ausbeutung. Nach dem Mord an vier ausländischen Tagelöhnern stehen die Arbeitsbedingungen in Italiens Landwirtschaft in der Kritik. Politiker fordern Abhilfe. weiterlesen »

Dossier: Agromafia in Süditalien: Gemüse und Obst wird von MigrantInnen im „caporalato“, einer Art Schuldsklaverei, produziert

Streikdemo der afrikanischen Erntehelfer am 8.8.2018 in Foggia

Mörderisches System der Ausbeutung. Nach dem Mord an vier ausländischen Tagelöhnern stehen die Arbeitsbedingungen in Italiens Landwirtschaft in der Kritik. Politiker fordern Abhilfe.
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Belgische Regierung, Sozialpolitik und Migration: Der Bock ist Gärtner

Dossier

Arbeiter ohne Papiere demonstrierern in Brüssel im Juni 2015„Rechts-Rechts-Regierungskoalition – Nazisprüche, harte soziale Einschnitte und erste heftige Proteste“ – ein Beitrag von Bernard Schmid vom 23. November 2014, der, nachdem er ausführlich die nationalistische flämische (und sonstige) Politik und die sozialen Attacken der neuen belgischen Rechtsregierung kritisiert hat, so endet: „Ein Kommentator in der französischsprachigen Brüsseler Zeitung Le Vif-L’Express sieht die „Gefahr eines gespaltenen Landes: Marx kontra Thatcher“ heraufziehen. Wenn dem nur so wäre, dann müsste man sich darüber höchst erfreuen zeigen, auch wenn die Vision eines in derart breiten Kreisen geteilten Marxismus doch sehr optimistisch ausfällt. Besser als die ewige Teilung in Sprachgruppen, in nunmehr triumphierende Jammerflamen, Wallonen, Brüsseler und deutschsprachige Ostbelgier, wäre es allemal.“ Siehe mehr zur belgischen Migrationspolitik. NEU: Belgien prüft, verurteilte Menschen ohne Aufenthaltsrecht in ausländischen Gefängnissen unterzubringen als Entlastung für überfüllten Strafvollzug weiterlesen »

Dossier: Belgische Regierung, Sozialpolitik und Migration: Der Bock ist Gärtner

Arbeiter ohne Papiere demonstrierern in Brüssel im Juni 2015

Belgien prüft, verurteilte Menschen ohne Aufenthaltsrecht in ausländischen Gefängnissen unterzubringen als Entlastung für überfüllten Strafvollzug
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Chile: Nach dem Sieg muss der extrem rechte Präsident Kast mit breitem Widerstand rechnen

Dossier

Chile: Juventud. Declaración: ¡Organicemos la resistencia! A enfrentar el plan de Kast con movilización y unidad entre trabajadores y estudiantesKast wird in den nächsten Jahren regieren, und wir dürfen keine Angriffe, keine Sozialkürzungen, keine Prekarisierung der Arbeitsverhältnisse zulassen. Er ist ein bekennender Pinochetist, das Symbol der patriarchalischen und konservativen Reaktion. Wir laden euch ein, den Widerstand an euren Arbeits- und Studienplätzen zu organisieren. Als Arbeiter*innen und Student*innen, Frauen und Dissident*innen, Mapuche und Migrant*innen müssen wir uns zusammenschließen, uns in Verbänden, sozialen Vereinen, Studentenwerken, Gewerkschaften, Nachbarschaftsvereinigungen, Versammlungen und auf der Straße organisieren, um der extremen Rechten entgegenzutreten. Wir dürfen ihnen keinen Raum lassen…“ Aus der span. Erklärung der Gruppierungen VENCER, La Red de Trabajadorxs Precarizadxs und Pan y Rosas vom 14.12.2025 dokumentiert in La Izquierda Diario (maschinenübersetzt), siehe das Dossier zur Vorgeschichte der Wahl samt Infos über die Person Kast und hier die nachfolgende Entwicklung. NEU: Chiles Regierung kürzt beim Mindestlohn und Sozialprogrammen für Senioren weiterlesen »

Dossier zu Chile: Nach dem Sieg muss der extrem rechte Präsident Kast mit breitem Widerstand rechnen

Chile: Juventud. Declaración: ¡Organicemos la resistencia! A enfrentar el plan de Kast con movilización y unidad entre trabajadores y estudiantes

Chiles Regierung kürzt beim Mindestlohn und Sozialprogrammen für Senioren
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Untersuchungshaft und Durchsuchungen in Frankreich: JournalistInnen unter Verdacht, Pressefreiheit gefährdet

Dossier

Pressefreiheit: Frankreich nimmt Journalist*innen in die MangelUntersuchungshaft und Durchsuchungen: Alleine in der vergangenen Woche wurden in Frankreich vier Journalisten von der Polizei verhört. Medienverbände fordern einen besseren Quellenschutz. (…) Am Mittwoch wurde auf der Place de la République in Paris und vor der Polizeizentrale in Marseille demonstriert und nahezu alle Journalistenverbände fordern in einem offenen Brief einen rechtlich besseren Schutz der Pressefreiheit. „Ohne Garantie für den Schutz unserer Quellen ist die Ausübung unseres Berufs selbst gefährdet“, schreibt das Kollektiv. Der Brief wurde Donnerstagmittag in zahlreichen Medien veröffentlicht, darunter Le Figaro, Le Monde und Radio France – wenige Stunden später wurden drei weitere Kollegen in Lille von der Polizei vorgeladen. (…) Wahrscheinlich ereigneten sich beide Verhöre zufällig in der selben Woche. Nichtdestotrotz erkennt RSF darin einen „Einschüchterungsversuch“ seitens staatlicher Institutionen…“ Artikel von Léonardo Kahn vom 22. September 2023 in der Süddeutschen Zeitung online („Journalisten unter Verdacht“), siehe nun auch dazu: Demo der Mediengewerkschaften am 18. Juni in Paris zur Verteidigung des Journalismus und der Informationsfreiheit gegen die Zerstörung durch Politik und KI weiterlesen »

Dossier: Untersuchungshaft und Durchsuchungen in Frankreich: JournalistInnen unter Verdacht, Pressefreiheit gefährdet

Pressefreiheit: Frankreich nimmt Journalist*innen in die Mangel

Demo der Mediengewerkschaften am 18. Juni in Paris zur Verteidigung des Journalismus und der Informationsfreiheit gegen die Zerstörung durch Politik und KI
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„Beyond Recovery“: Lehrer*innen nicht nur in Los Angeles streiken für ein für alle „gesünderes‘ Bildungssystem“

Dossier

Los Angeles/USA - streikende Lehrerin im Regen mit Schild: "Wir wollen mehr tun als nur zu überleben"Ausgehend und inspiriert von den kalifornischen Bildungsstreiks 2019 und betroffen durch die Corona-Pandemie, gründete die United Teachers Los Angeles (UTLA) gemeinsam mit der Gewerkschaft SEIU Local 99 die Plattform „Beyond Recovery“ – dt. über die Erholung hinaus. Sie fordern bessere Arbeitsbedingungen für alle, die an Schulen arbeiten, aber auch mehr Unterstützung für Schüler*innen mit Migrationshintergrund, die Bekämpfung von Rassismus an Schulen und insgesamt eine bessere Ausstattung und Aufwertung des Sektors durch eine Lohnerhöhung von 10% pro Pandemiejahr – rückwirkend ausgezahlt. Doch stattdessen wird das Personal im Bildungssektor schikaniert, das sich für bessere Bedingungen engagiert. Am 21. März 2023 traten die Kolleg*innen im Bildungssektor von Los Angeles in einen dreitägigen Streik – hierzu Hintergründe und die weitere landesweite Entwicklung. NEU: Sie haben nicht gewartet: Kalifornische Lehrkräfte streikten gegen die Unterfinanzierung des Bildungswesens und setzen sich durch weiterlesen »

Dossier zu den Bildungsstreiks in den USA ab 2023

Los Angeles/USA - streikende Lehrerin im Regen mit Schild: "Wir wollen mehr tun als nur zu überleben"

Sie haben nicht gewartet: Kalifornische Lehrkräfte streikten gegen die Unterfinanzierung des Bildungswesens und setzen sich durch
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Englands Rostock-Lichtenhagen 2.0: Noch nie dagewesene Welle rechtsextremer Ausschreitungen, aber nicht überraschend

Dossier

Stoppt die extreme Rechte - Nationaler Protesttag am Samstag, 10. August 2024 in GroßbritannienFür nichtweisse Menschen sind es furchteinflössende Tage in Grossbritannien: Gewalttätige Mobs raufen sich zusammen, werfen Brandsätze auf Asylunterkünfte, Ziegelsteine auf Moscheen. (…) Es sind die schlimmsten rechtsextremen Krawalle seit Jahrzehnten. Das Land ist erschüttert – aber wer genau hingeschaut hat, hatte die Alarmzeichen sehen können. (…) Doch die Tragödie von Southport als «Auslöser» der Krawalle zu bezeichnen, wäre irreführend. Denn die rechtsextremen Randalierer brauchten nur einen Vorwand, um gewalttätig zu werden. (…) Nur zwei Tage vor dem Messerangriff in Southport zogen mehr als 20 000 Rechtsextreme durch London; es war der grösste Aufmarsch Rechtsextremer seit vielen Jahren. (…) Wenn sich Politiker:innen bis tief in die konservative Partei über die Randale empört zeigen, unterschlagen sie etwas Entscheidendes: Der Boden, auf dem der Extremismus gedeiht, wurde in den vergangenen Jahren eifrig von oberster Stelle gedüngt…“ Artikel von Peter Stäuber vom 5. August 2024 in der WoZ online („Dünger für die Rechtsradikalen“) – siehe weitere Informationen und Informationsquellen mit dem Schwerpunkt auf Antifa. NEU: Rechte Aufrufe – auch von Musk – schüren rassistische Pogrome in Nordirland während die Familie des Opfers die rechtsextremen Angriffe auf MigrantInnnen verurteilt weiterlesen »

Dossier zu Englands Rostock-Lichtenhagen 2.0 im Juli/August 2024

Stoppt die extreme Rechte - Nationaler Protesttag am Samstag, 10. August 2024 in Großbritannien

Rechte Aufrufe – auch von Musk – schüren rassistische Pogrome in Nordirland während die Familie des Opfers die rechtsextremen Angriffe auf MigrantInnnen verurteilt
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Mexiko: Die CNTE bereitet neue Streiks im Bildungssektor für spätestens 2026 vor

Dossier

Mexikanische Bildungsgewerkschaft CNTE mobilisiert (bewusst zur Fußball-WM) zum unbefristeten Streik ab 1. Juni 2026Nach dem großen Streik im Bildungssektor am 15. Mai geht es nun darum, über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Diese ANR bestätigt den 48-stündigen nationalen Streik für höhere Budgets, Bildung, Gesundheit und soziale Sicherheit im Rahmen der Diskussion über den Entwurf für das Jahr 2026. Der 48-stündige Streik wird vereinbart, diesen am 13. und 14. November durchzuführen, und zwar auf zentraler/nationaler Ebene mit Nachahmungen in den Bundesstaaten, wobei die Aktivitäten synchronisiert werden und folgende vorgeschlagen werden: auf nationaler Ebene: Konzentration auf die morgendliche Kundgebung, um gemeinsam mit dem Kongress der Union loszuziehen, permanente Umzingelung der Abgeordnetenkammer und in den Bundesstaaten Besetzung von Mautstellen…“ span. Meldung von CNTE vom 25. Oktober 2025 bei Laboursolidarity mit der Dokumentation weiterer Erklärungen, siehe mehr Informationen und NEU: WM-Start in Mexiko dank massiven Polizeieinsatz: Bis zum Ende des Eröffnungsspiels gelang es der CNTE nicht, die Polizeiblockaden zum Stadion zu überwinden weiterlesen »

Dossier: Mexiko: Die CNTE bereitet neue Streiks im Bildungssektor für spätestens 2026 vor

Mexikanische Bildungsgewerkschaft CNTE mobilisiert (bewusst zur Fußball-WM) zum unbefristeten Streik ab 1. Juni 2026

WM-Start in Mexiko dank massiven Polizeieinsatz: Bis zum Ende des Eröffnungsspiels gelang es der CNTE nicht, die Polizeiblockaden zum Stadion zu überwinden
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Care Streik! / Frauen*streik / feministischer Streik am 14. Juni in der Schweiz

Dossier

Care Streik in Zürich am 14. Juni 2021 Gleichstellung – jetzt erst recht! Die Corona-Krise trifft Frauen hart: Sie erledigen den Grossteil der unbezahlten Arbeit zu Hause und arbeiten gleichzeitig an vorderster Front, vielfach in essentiellen Berufen. Lohnungleichheit und Arbeitslosigkeit nehmen zu, die Arbeitsbedingungen der Frauen werden prekärer und das Frauenrentenalter wird angegriffen! Es ist an der Zeit, die essentiellen Frauenberufe aufzuwerten und dem bürgerlichen Angriff auf die Frauenrechte den Riegel zu schieben! Heute und in Zukunft – Frauen wehren sich! Es gibt genug Gründe, um uns zu wehren. Zum Beispiel: Frauen, insbesondere Migrantinnen, sind besonders von der Krise betroffen: Die Lohnungleichheit steigt weiter an. Sexuelle Belästigung und Gewalt gehören immer noch zum Alltag vieler Frauen. Das Frauenrentenalter wird permanent angegriffen…“ Aufruf bei der Unia zum 14.6.2021 mit Aktionen in fast allen Städten der Schweiz. Siehe weitere Informationen, auch zum Care Streik in Zürich und Berichte – und die Folgejahre. NEU: Feministischer Streiktag am 14.06.2026 in vielen Städten der Schweiz und feministische Demonstration gegen den G7-Gipfel bei Genf weiterlesen »

Dossier zum feministischen Streik am 14. Juni in der Schweiz

Care Streik in Zürich am 14. Juni 2021

Feministischer Streiktag am 14.06.2026 in vielen Städten der Schweiz und feministische Demonstration gegen den G7-Gipfel bei Genf
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