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Berliner Weiterbildungsträger “Digital Career Institute” feuert migrantische Initiator*innen einer Betriebsratswahl

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[DGB-Kampagne] Stop Union Busting"Der Berliner Weiterbildungsträger “Digital Career Institute” (DCI) hat die Initiator*innen einer Betriebsratswahl fristlos entlassen. Alle Initiator*innen haben einen Migrationshintergrund. Zahlreiche weitere Beschäftigte werden aktuell angeblich aus “wirtschaftlichen Gründen” entlassen. Vorangegangen war den Kündigungen der Versuch, eine Betriebsratswahl bei dem deutsch- und englischsprachigen Weiterbildungsträger mit Hauptsitz in Berlin zu initiieren. Die Versammlung zur Wahl eines Wahlvorstandes wurde immer wieder durch Störungen torpediert. Schließlich musste die Wahlversammlung abgebrochen werden, weil die Vermieterin der Räumlichkeiten die weitere Nutzung des Raums untersagte. Die Initiator:innen wurden später fristlos gekündigt. (...) ver.di unterstützt die Kolleg*innen in ihrem Kampf um ihre Rechte und gibt Rechtsbeistand in den Kündigungsschutzverfahren. Von DCI fordert ver.di die Kündigung  der entlassenen Kolleg*innen zurückzunehmen und eine reibungslose Betriebsratswahl zu garantieren..." Am 04.12.2024 aktualisierte Pressemitteilung beim ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg und NEU: Spenden gegen SLAPP: Das Digital Career Institut (DCI) verklagt die Aktion gegen Arbeitsunrecht wegen negativer Berichterstattung

Proteste in Kuba gegen Mangel an Lebensmitteln und Medikamenten – oder gegen das US-Embargo?

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Kampagne gegen die Blockade Kubas durch die USA"Angesichts der Proteste in Kuba werden Rufe nach einem militärischen Eingriff der USA laut. Das wäre eine Katastrophe. Was der kubanischen Bevölkerung tatsächlich helfen würde, wäre die Aufhebung des unmenschlichen US-Embargos. Am vergangenen Sonntag sind in Kuba die größten Proteste gegen die Regierung seit mindestens 27 Jahren ausgebrochen. Tausende von Menschen gingen auf die Straßen und skandierten Parolen. Andere warfen Polizeiautos um oder plünderten Geschäfte. (...) Klar ist auch, dass die Knappheit an Lebensmitteln, Medikamenten, Strom und anderen essenziellen Gütern der unmittelbare Auslöser für die Proteste gewesen ist. Die Geschäfte, die geplündert wurden, sind deshalb umstritten, weil sie teure Produkte an Ausländer verkaufen – in einer Währung, die die meisten Kubanerinnen nicht besitzen. (...)Kuba hat eine lange und heroische Geschichte, was die Bereitstellung medizinischer Hilfe für andere Ländern anbelangt. Jetzt, wo die Insel selbst in der Krise steckt, wäre es eine ausgezeichnete Idee, Lebensmittel oder Medikamente nach Kuba zu schicken – vor allem angesichts der Tatsache, dass die US-Sanktionen die Knappheit maßgeblich mitverursacht haben..." Aus dem Artikel "Die kubanische Bevölkerung braucht alles, nur keine Militärintervention" von Ben Burgis in der Übersetzung von Thomas Zimmermann am 13.07.2021 bei Jacobin.de - siehe weitere Informationen und NEU: Mangel und Stromausfälle in Kuba lösen Protest aus

Der britische Einzelhandelsriese NEXT geht nach Schließung seiner Fabrik in Sri Lanka verschärft gegen GewerkschafterInnen vor

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Sri Lanka: Free Trade Zones and General Services Employees Union (FTZ & GSEU)"Die Gewerkschaft FTZ&GSEU berichtet, dass NEXT erneut gegen die Arbeitsgesetze Sri Lankas verstoßen hat, indem es 16 Arbeiter*innen, die gegen die Schließung der eigenen Produktionsstätte in Katunayake am 19. Mai 2025 protestierten, die Gehaltszahlungen gestrichen hat. Trotz der Unterzeichnung eines Tarifvertrags mit der Gewerkschaft FTZ & GSEU hat der milliardenschwere britische Einzelhandelsriese die Fabrik ohne Rücksprache mit der Gewerkschaft geschlossen. Nun kündigt das Unternehmen erneut rechtswidrig die 16 Arbeiter*innen, die Gewerkschaftsmitglieder sind und die Maßnahmen von NEXT bei einer Anhörung im Arbeitsministerium Sri Lankas angefochten haben. Die Gewerkschaft FTZ & GSEU, die die Arbeitnehmer*innen vertritt und internationaler Partner der Clean Clothes Campaign ist, fordert NEXT auf, die Lohnzahlungen an die 16 Arbeiter*innen unverzüglich wieder aufzunehmen und sich mit der Gewerkschaft über die Schließung der Fabrik zu verständigen..." Meldung vom 24.9.2025 der Kampagne für Saubere Kleidung ("Union Busting bei NEXT"), siehe auch die LabourStart-Kampagne zum Mitzeichnen

„Letzte Verteidigungswelle“: Neue Generation von minderjährigen Rechtsterroristen?

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Gegen Nazis - nicht nur in Wuppertal!"Erst 14 Jahre alt ist der jüngste von ihnen, auch die anderen Beschuldigten sind 15- bis 21-Jährige. In den frühen Morgenstunden werden am Mittwoch fünf mutmaßliche Sympathisanten der rechtsextremistischen, mutmaßlich terroristischen Vereinigung "Letzte Verteidigungswelle" festgenommen. (...) Ihre Mitglieder verstehen sich als die letzte Instanz zur Verteidigung der "Deutschen Nation". Durch Gewalttaten wollen sie einen Zusammenbruch des demokratischen Systems herbeiführen - Ziel sind dabei vor allem Migranten und politische Gegner. Das Mittel der Wahl seien dabei häufig Brand- und Sprengstoffanschläge auf Asylbewerberheime und Einrichtungen des politisch linken Spektrums (...) Im letzten Sommer sind überall in der Bundesrepublik neue, junge Gruppierungen entstanden. Neben größeren Strukturen wie "Jung und Stark", "Deutsche Jugend Voran" oder "Der Störtrupp", gibt es auch regionale Vereinigungen wie die "Deutsche Rechte Jugend" in Niedersachsen oder "Unitas Germanica" in Baden-Württemberg..." FAQ von Svenja Kantelhardt vom 21. Mai 2025 beim ZDF (""Letzte Verteidigungswelle": Das sind die Vorwürfe") und Kommentare. NEU: Zahl rechtsextremer Straftaten durch Jugendliche steigt - besonders stark in Sachsen, Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern

Polnische Flüchtlingspolitik – auch diesseits der belarussischen Grenze ganz „europäisch“

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Protest in Polen gegen die polnische Flüchtlingspolitik"... Eine Gruppe von 50 Migranten aus Afghanistan und dem Irak kampiert seit knapp zwei Wochen auf einem Grenzstreifen zwischen Polen und Belarus unter dem freien Himmel. Die Grenzbeamten der beiden Länder sorgen dafür, dass sie weder vor noch zurückdürfen. (...) Die polnischen Grenzbeamten würden die Lebensmittellieferung aus dem nahen polnischen Dorf Usnarz Gorny unterbinden, hieß es. Auch würde kein medizinisches Personal durchgelassen. Polnische Reporter weisen darauf hin, dass die Flüchtlinge verbal Antrag auf Asyl stellen, die Grenzbeamten täten so, als würden sie dies nicht hören. (...) Mittlerweile hat die nationalkonservative Regierung in Warschau auch 1.000 Soldaten zur Grenze im Nordosten des Landes beordert, um Stärke zu demonstrieren..." Aus dem Artikel von Jens Mattern vom 22. August 2021 bei Telepolis. Siehe hier weitere Informationen zur polnischen Flüchtlingspolitik, hier NEU: Polen setzt Asylrecht aus: Bundesregierung muss Pushbacks und Abschiebungen in das Land stoppen!

Gedenken an Schwarzen Donnerstag in Stuttgart am 30.9.2010: „Ihr kriegt uns nicht los, wir euch schon!“

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"Schwarzer Donnerstag" in StuttgartDie Kundgebung zu 12 Jahre Schwarzer Donnerstag findet am 30.9.2022 um 18 Uhr vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof statt. Redner/Rednerin: Guntrun Müller-Enßlin, TheologInnen gegen Stuttgart 21; Dieter Reicherter, Vorsitzender Richter am Landgericht a.D., "Stefan Mappus und der Schwarze Donnerstag - Ein Blick in den Machtapparat". Musik:  Gerd Schinkel, Autor, Liedermacher und Sänger aus Köln. Moderation: Peter Grohmann, Kabarettist, Autor und AnStifter. Alle Infos bei "Bei Abriss Aufstand" zur Kundgebung auf der Schillerstraße vor den Stuttgarter Hauptbahnhof ab 18 Uhr, siehe weitere Informationen zu Stuttgarts Schwarzen Donnerstag und NEU: 29. September 2025: Tag des Gedenkens und des Druckmachens: 15 Jahre Schwarzer Donnerstag im Zeichen des Kampfes für Klima und besseren Bahnverkehr

Zwangsverrentung kommt zurück: Millionen Bürgergeld-Empfänger müssen bald Rentenkürzungen befürchten

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Selbständige müssen künftig für die Rente vorsorgen - Bild von findus – wir danken!!!"Weil eine Schutzregel Ende 2026 ausläuft, droht vielen Bürgergeld-Empfängern bald ein Zwangsverrentung. Mit drastischen, lebenslangen Kürzungen. Frankfurt – Millionen Bürgergeld-Empfängerinnen und -Empfänger sind betroffen: Zum Jahreswechsel 2026/2027 endet eine bedeutende Schutzregelung. Die Wiedereinführung der Zwangsverrentung dürfte Menschen, die bereits am Rande der Gesellschaft leben, große Sorgen bereiten. Für Betroffene im Alter von 63 bis 66 Jahren bedeutet dies, dass sie die Kontrolle über den Zeitpunkt ihres Renteneintritts verlieren. (...) Die Zwangsverrentung verdeutlicht ein grundlegendes Problem der Sozialpolitik: Anstatt Armut zu bekämpfen, wird sie lediglich zwischen verschiedenen Systemen verschoben. Reicht die gekürzte Rente nicht aus, um den Lebensunterhalt zu sichern, sind die Betroffenen auf Grundsicherung im Alter oder Wohngeld angewiesen. Die finanzielle Notlage bleibt bestehen, lediglich die zuständige Behörde ändert sich..." Artikel von Christoph Gschoßmann vom 25.09.2025 in der FR online

Wie kommt der rechte Vormarsch zustande? Unter anderem mit neuem Sprachgebrauch in den Medien

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Heidenau 2015: Nazis raus aus den Köpfen! Plakat der Linken Sachsen„… 3. Beschönigung. Nennen Sie Rassisten "Zuwanderungskritiker". Bezeichnen Sie alle Akteure zunächst als konservativ, höchstens aber als "rechtspopulistisch", egal, wie extremistisch, rassistisch oder gewalttätig sie sind. Überlegen Sie sich für eindeutig Rechtsextreme lustig verharmlosende Worte wie "Nationalromantiker". (...) 4. Passivierung. Direkt an Entschärfung und Beschönigung grenzt die Passivierung, mit der Sie rechte Täter von der Hauptperson zu allenfalls zufällig Beteiligten machen. Bei einem Nazimord wurde das Opfer nicht von einem Rechtsextremen erschossen, sondern kam durch einen Schuss zu Tode. Der sich gelöst hat. Von einer Waffe. Auf bisher unklare Weise. Wenn eine Passivierung zu umständlich ist, entscheiden Sie sich für eine Objektifizierung: Der Molotowcocktail hat das Flüchtlingsheim angezündet, nicht etwa ein rassistischer Attentäter. Je häufiger Sie sprachlich vertuschen, dass Rechtsextreme absichtsvoll und geplant handeln, um so besser…“ – das sind nur zwei von der Anleitung in 20 Schritten „So verschieben Sie eine Debatte nach rechts“ von Sascha Lobo am 26. Juni 2019 beim Spiegel online – die offensichtlich auch in den Medien viel gelesen und befolgt wurde… Siehe zu dieser Entwicklung weitere Beiträge über rechte Vorgehensweise und ihre mediale (wie auch politische) Beförderung. NEU: Julia Ruhs: Deutschlands dümmste Journalistin - "Stop making stupid people famous" sollte die offensichtliche Lektion sein..."

Kollektive gründen: Warum selbstverwaltete Betriebe und Hausprojekte wichtig sind

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Buch von Elisabeth Voss: Praxishandbuch Selbstverwaltung"Die wichtigen Lebensbereiche Wohnen und Arbeiten selbstverwaltet zu organisieren hat lange Traditionen. Sie eint der Versuch, Alternativen zu den Zumutungen eines Lebens nach kapitalistischen Reglements zu schaffen. So schrieb der Anarchist Gustav Landauer 1911 in seinem „Aufruf zum Sozialismus“: „Die grosse Masse der Menschen ist von der Erde und ihren Produkten, von der Erde und den Arbeitsmitteln getrennt. Sie leben in Armut oder in Unsicherheit; es ist keine Freude und kein Sinn in ihrem Leben; sie arbeiten Dinge, die zu ihrem Leben keine Beziehung haben; sie arbeiten auf eine Weise, die sie freudlos und stumpf macht. Viele, Massen, haben oft kein Dach über dem Kopf, frieren, hungern, verderben.“ Das ist bis heute aktuell. Landauer und andere Anarchist*innen und freiheitliche Sozialist*innen entwickelten schon vor weit über 100 Jahren Selbstverwaltungs-Ideen, die sie teils auch versuchten zu praktizieren..." Artikel von Elisabeth Voss vom 22. September 2025 beim untergrundblättle und mehr daraus

[Gegen-Demonstration 27. August 2018] Nazi-Pogrom in Chemnitz: Polizei abwesend, AfD nicht

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Antinazidemo Chemnitz 27.8.2018Der spontane Aufmarsch Hunderter Menschen nach dem gewaltsamen Tod eines 35-jährigen Deutschen in Chemnitz beschäftigt an diesem Montag Polizei und Stadt. (…) Hintergrund der Demonstration ist der Tod eines 35-jährigen Deutschen nach einem Streit zwischen Menschen mehrerer Nationalitäten in der Nacht zum Sonntag nach dem Chemnitzer Stadtfest. Das schwer verletzte Opfer starb im Krankenhaus. (...) Zur Versammlung hatte laut Medienberichten die rechte Ultra-Fußballvereinigung Kaotic Chemnitz aufgerufen. Rund 800 Personen nahmen laut Polizei teil…“ aus der Meldung „Spontaner Aufmarsch in Chemnitz – Stadt will Aufklärung“ am 27. August 2018 in der Berliner Morgenpost. Siehe dazu weitere Beiträge – auch zur antifaschistischen Gegen-Demonstration 27. August und der juristischen Verarbeitung. NEU: 750 Euro Geldstrafe für Chemnitzer „Hetzjagd auf Ausländer“: Das 3. Verfahren zu den Angriffen auf „Herz statt Hetze“ gegen Geldauflagen eingestellt

Rechte Strukturen bei (Bremer) Feuerwehr aufgedeckt

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Vorlage zur Verbreitung und antifaschistischer Nutzung vom "Campaign Service 2010" nach einer Idee von Wenzel Ruckstein"... In der Bremer Feuerwehr sind rechtsextreme Strukturen aufgedeckt worden. Staatsschutz und Verfassungsschutz ermittelten nun, wie weit die Strukturen reichten (...) Die Vorwürfe umfassten zwei Komplexe: Im ersten gehe es um rechtsextreme und rassistische Bilder, die in der privaten Chatgruppe einer Wachabteilung verteilt wurden, in einem zweiten Komplex gehe es um frauenfeindliche und sexistische Vorfälle auf einer anderen Wache. (...) Ein Rechercheteam von Radio Bremen, dem NDR und der „Süddeutschen Zeitung“ hatte bei eigenen Recherchen herausgefunden, dass einzelne Feuerwehrleute sich bei ihren direkten Vorgesetzten beschwert hätten, dies aber zu nichts geführt habe..." Meldung vom 25. November 2020 im MiGAZIN - siehe leider auch andere Städte. NEU: Vorwürfe bestätigt: Rassistische Äußerungen bei der Berliner Jugendfeuerwehr

Brasiliens Gewerkschaften und die rechte Offensive: Sinkender Organisationsgrad

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Am 18. Dezember 2019 veröffentlichte das brasilianische staatliche Statistik-Institut IBGE die Ergebnisse einer Erhebung über die Gewerkschaften und den gewerkschaftlichen Organisationsgrad im Land im Jahr 2018. Demnach war dieser Grad alleine im Vergleich zum Vorjahr von 14,4 auf 12,5% gesunken – mit anderen Worten 11,5 Millionen Gewerkschaftsmitglieder bei 92,3 Millionen registrierten Beschäftigten. Im öffentlichen Dienst sind es knapp über 25%, in der Privatwirtschaft 16% - wobei die informell Beschäftigten einen Organisationsgrad von 4,5% hatten, die „Autonomen“ von 7,6%. In der Meldung „Sindicalização atingiu em 2018 menor nível em 6 anos, aponta IBGE“ von Thaís Moura am 18. Dezember 2019 bei Poder 360 wird unterstrichen, dass dies die niedrigsten Zahlen seit 2012 seien. Siehe danach: »Wir sind in der Defensive«: Eine Gesetzesreform in Brasilien hat die Perspektiven für Gewerkschaften deutlich erschwert. In der Kleinstadt Ibiraci allerdings keimt Hoffnung

»Grüner« Wasserstoff aus Namibia: Kolonialismus 2.0

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Wie dreckig ist der „grüne“ Wasserstoff aus Namibia? - Attac Deutschland"Der Kampf um Zugang zu Rohstoffen und Energie zwischen den Machtblöcken verschärft sich. Ist es bei Rohstoffen zum Beispiel Lithium für die Batterieproduktion für E-Autos, wird auf dem Energiesektor der Import von Wasserstoff vorangetrieben. Dabei spielt für Bundesregierung und die EU Namibia eine bedeutende Rolle. Die Voraussetzungen dort sind ideal – denn sowohl Wind als auch Sonne sind reichlich vorhanden und die Regierung Namibias ist voller Optimismus. Sie sieht die Chance, dass der »grüne« Wasserstoff einen großen wirtschaftlichen Aufschwung und tausende Arbeitsplätze bringen wird. (...) Es gibt in Namibia massive Kritik an dem gesamten Vorhaben. Dies wurde auf einer Konferenz von zivilgesellschaftlichen Organisationen im Herbst letzten Jahres deutlich formuliert. Als Ergebnis haben 19 dieser Organisationen einen Brief an den Präsidenten des Landes aufgesetzt..." Beitrag von Törk Hansen für die Attac-Projektgruppe Energie im Rundbrief 2/2024 - siehe weitere Informationen und NEU: Speakers Tour vom 1. bis 15. Oktober 2025 in 10 deutschen Städten: Grüner Wasserstoff aus Namibia – ein neues Kapitel deutscher Kolonialgeschichte?

Weltfriedenstag 2025: Antimilitaristischer Aktionstag am 21. September im Protest gegen Aufrüstung und Militarisierung der Gesellschaft an „Orten der Aufrüstung“

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Kampagnenseite "Orte der Aufrüstung""Am Sonntag, den 21. September, kam es im Rahmen eines bundesweiten antimilitaristischen Aktionstags an zahlreichen Standorten zu Aktionen gegen Militarisierung und Aufrüstung. Die Kampagnenseite "Orte der Aufrüstung" hatte anlässlich des Internationalen Weltfriedenstags hierzu aufgerufen. Unter dem Motto „Keine Konversion rückwärts!“ fanden hierbei in dreizehn Städten Protestaktionen, Kundgebungen und kreative Interventionen statt. Der Aktionstag setzte damit ein deutliches Zeichen gegen Krieg, Aufrüstung und die fortschreitende Militarisierung der Gesellschaft..." Aus der Pressemitteilung der Kampagne vom 22.9.2025 (per e-mail) - siehe mehr daraus und dazu

IGB-Bericht „Unternehmen, die die Demokratie untergraben 2025“ präsentiert 7 Unternehmen, die u.a. die Militarisierung der Weltwirtschaft vorantreiben

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Internationaler Gewerkschaftsbund über die Gefahr für die Demokratie durch Milliardäre am Beispiel Amazon"... Der Bericht Corporate Underminers of Democracy präsentiert eine jährliche Auswahl emblematischer Unternehmen, die Gewerkschafts- und Menschenrechte verletzen, die Macht der Industrie konsolidieren, sich Steuern und sozialer Verantwortung entziehen, den Willen der Bevölkerung und die Politik durch intensive Lobbyarbeit untergraben, die Klimakatastrophe verschärfen und, was besonders kritisch ist, einen Teil der Gewinne, die sie von den Arbeitnehmern abziehen, aktiv in rechtsextreme politische Kräfte investieren. (...) Die diesjährige Liste konzentriert sich auf die wachsende Bedrohung für die Demokratie, die von großen und aufstrebenden Akteuren der raschen Militarisierung der Weltwirtschaft ausgeht. Im Jahr 2025 ermöglichen diese Unternehmen einen wachsenden Militarismus, fordern eine ungeheuerliche Deregulierung, beaufsichtigen den Rückgang der Demokratie am Arbeitsplatz - oder leiten den offenen Widerstand dagegen - und verbünden sich mit rechtsextremen Kräften..." engl. Report vom 16. September 2025 beim IGB ("Corporate Underminers of Democracy 2025")(maschinenübersetzt) - siehe mehr daraus zu sieben Unternehmen, v.a. am Beispiel Amazon