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Frankreich – Soziale Kämpfe „aktuell, als wennze fliechs“

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Lohnabhängige von PSA gegen die Schliessung"Lohnabhängige von PSA besetzen heute den Metall-Arbeitgeberverband UIMM. Gestern rappelte es  tüchtig vor dem Unternehmenssitz von Goodyear Frankreich. Hingegen stimmen bei Renault nunmehr drei Gewerkschaften (CGC, FO und CFDT) einem Abkommen zwecks „Verzicht zugunsten der Arbeitsplätze“ zu„Es chlöpft“, würde der oder die Schwyzerdütsch Sprechende sagen, wo Andere es so ausdrücken würden, dass es „rappelt“ oder „knallt“. Solches geschah gestern vor dem Unternehmenssitz von Goodyear in Frankreich. Am heutigen Freitag früh kam es unterdessen bereits zu neuen Ereignissen: Lohnabhängige des Automobilherstellers PSA besetzen am heutigen Tag den Sitz des Metall-Arbeitgeberverbands UIMM in Paris..." Artikel von Bernard Schmid vom 8.3.2013

Statt Sonntagsreden: Frauenleben in der EU heute

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Die neuen Obdachlosen sind vor allem Frauen aus der ehemaligen Mittelschicht - Die Sparpolitik trifft sie besonders hart - Die Prostitution stieg um 1.500 Prozent” Reportage “Der Hunger der Athenerinnen” von Sandra Ernst Kaiser am 03. März 2013 in DIE Standard

Mastervertrag DRIVE! 2022

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„Zur Lösung der wirtschaftlich ernsten Situation der Adam Opel AG, zur Sicherung der deutschen Standorte und Arbeitsplätze sowie zur Verbesserung der Marktposition und Stärkung der Adam Opel AG und in Umsetzung des Tarifvertrages von Oktober 2012 haben die Parteien sich auf nachfolgender Grundlage geeinigt:…“ Der Mastervertrag DRIVE! 2022

Hugo Chavez-Nachrufe – nicht nur…

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“...Insofern stand sowieso – mit oder ohne Chávez – eine Erneuerung der „bolivarischen Revolution“ an. Ob der Chavismus die notwendige Kraft dafür besitzt, ist völlig offen. Von der Regierungspartei PSUV ist wenig zu erwarten. Ihre Strukturen sind zu stark von der Klientel-Logik des Erdölstaats geprägt, in dem die Staatsfunktionäre fast zwangsläufig symbiotische Beziehungen zu Bauunternehmen und Handelskonzernen ausbilden. Die sozialen Bewegungen wiederum sind zu schwach und unorganisiert, um dem Prozess ihren Stempel aufdrücken zu können...

Stuttgart 21: „Endlich die Notbremse ziehen“

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SimCity 21„Das Bündnis „Bahn für alle“ und das Kampagnenetzwerk Campact haben die Entscheidung des Bahnaufsichtsrates, trotz der Kostenexplosion an Stuttgart 21 festzuhalten, scharf kritisiert. „Die Entscheidung des DB-Aufsichtsrates, Stuttgart 21 trotz der Kostenexplosion weiterzubauen ist verantwortungslos. Der Bahn-Aufsichtsrat verbuddelt auf Geheiß der Bundeskanzlerin Unsummen im Milliardengrab Stuttgart 21. Stattdessen bräuchten wird dieses Geld dringend für einen besseren öffentlichen Nahverkehr und ein modernes Schienennetz“, sagte Christoph Bautz vom Kampagnennetzwerk Campact. „Eine Modernisierung des bestehenden Kopfbahnhofes wäre viel kostengünstiger und ließe sich schrittweise realisieren.“…“ Pressemitteilung von „Bahn für alle“ und das Kampagnenetzwerk Campact vom 05.03.2013 und weitere Informationen

Sozialpartnerschaftliches Rahmenabkommen: Berichte zu den Protesten am 5. März

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CGT, FO und SUD hatten für den 5. März zu Protesten gegen das Abkommen das unter anderem die CFDT unterzeichnet hatte und das den Weg frei machen soll für von Unternehmen erwünschte “Sonderlösungen” im Krisenfall aufgerufen - Überblick über die Aktionen “200.000 manifestants en France le 5 mars” vom 06. März 2013 mit zahlreichen Kurzberichten und Fotos

Erneut heftige Auseinandersetzungen um “Landverkauf”

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Eine der beständigsten Quellen sozialer und politischer Konfrontationen der jüngeren Zeit, eben speziell in eher ländlichen Gebieten ist der Verkauf von Land an unternehmen, die irgendwelche Entwicklungsprojekte betreiben bzw anbieten. Zumeist mit dem Geruch der Korruption behaftet, geht es dabei auch um das Prinzip kollektiven Landeigentums. Und dann können auch schon immer wieder mal Autos brennen, wie jetzt in Shangpu

Konflikte im Griff behalten?

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Im Allgemeinen kann man sagen, dass die Arbeitsbedingungen besser werden. Das hat weniger damit zu tun, dass die Unternehmer ein Interesse hätten, die Situation zu verbessern. Vielmehr ist es der Druck der Arbeiter in zahlreichen kleineren und größeren Auseinandersetzungen, der zu Verbesserungen geführt hat” - das sagt, unter vielem anderen, May Wong

Doro Chiba Tagung

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Die 68. Tagung des Leitungskomitees der militanten Eisenbahnergewerkschaft Doro Chiba hat in ihrer politischen Entschliessung festgehalten, dass der Neoliberalismus in Japan mit der neuen Regierung Abe seine Krise vertiefen wird

Problem: Prekär

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Japans Gewerkschaften - eine Macht in der Gesellschaft. Damals. 55% war in den 50er Jahren der Organisationsgrad, ansonsten im Kapitalismus unerreicht. Betriebsgewerkschaften waren das zumindest oft, und wenn irgendetwas von der dümmlichen europäischen Propaganda stimmte, dann das kaum jemand gekündigt wurde (werden konnte). Aber die Krise in Japan dauert schon viel länger als seit 2008 - und es wurde prekarisiert, outgesourct und wie die Begriffe der Reaktion alle heissen mögen

Bilanz ziehen? Lieber nicht…

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Im Irak herrscht Demokratie. Das garantieren die siegreichen Kriegsparteien. Damit hatten die USA und ihre Bündnispartner vor 10 Jahren das Dröhnen ihrer Bomber übertönt: Viele mussten dafür sterben, keineswegs nur der einstige US-Partner Saddam Hussein. Und heute? Mafiöse Politiker an der Regierung, und für die Überlebenden des Demokratiekrieges gibt es weder ausreichend Wasser noch Strom. Dagegen: Die Ölgesellschaften sind - beinahe - voll zufrieden, eine liberalisierte Ölwirtschaft war ihr Ziel, das haben sie. Nur “beinahe” zufrieden sind sie, weil es denn doch Ärger gibt: Vor allem mit den Ölarbeitern. Die einfach nicht zu Hungerlöhnen malochen wollen, die Undankbaren.

Prozeßfarce um Putschvorwand erstmal gescheitert. Aber die Franco-Regierung hat auch Freunde – in Berlin…

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Die Vorverhandlung gegen zwölf von 14 angeklagten Kleinbauern und Landlosen im Prozess um das Massaker von Curuguaty ist unlängst ausgesetzt worden. Anwalt Vicente Morales, der den Bauernführer Ruben Villalba vertritt, warf Staatsanwalt Jalil Rachid und Richter José Benitez Rechtsbeugung und Befangenheit vor. Das Massaker von Curuguaty, bei dem am 15. Juni 2012 elf Landlose und sechs Polizisten starben, war damals zum Vorwand genommen worden, um den demokratisch gewählten Präsidenten Paraguays, Fernando Lugo, am 22. Juni in einem parlamentarischen Staatsstreich zu stürzen”...

Klasse, Olympia? Klassenolympia

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"D‪ie Bewohner der Siedlung Vila Autódromo in Rio de Janeiro setzen sich weiter gegen ihre Zwangsräumung ein. In einer am 28. Februar veröffentlichten Erklärung des Zusammenschlusses von Bewohnern, Fischern, Freundinnen und Freunden der Vila Autódromo protestierten sie öffentlich gegen die Pläne der Stadtregierung, ihren angestammten Wohnplatz im Stadtteil Jacarepaguá in der West-Zone Rio de Janeiros im Rahmen einer Public-Private-Partnership zum Immobilien-Erschließungsgebiet zu erklären. Sie wandten sich zudem gegen die Absicht der Behörden, auf dem Gelände der Vila Autódromo den geplanten Olympiapark für die 2016 in Rio de Janeiro stattfindenden Olympischen Spiele zu errichten”

Kaffeebauernstreik: Alle verhaften?

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Jetzt haben sogar mehrere (staatliche) Ombudsmänner der kolumbianischen Presse gegenüber unterstrichen, dass die Aufruhrpolizei “allzu exzessives Vorgehen” gegen die streikenden Kaffeebauern an den Tag lege...Tränengas und Prügel sind sozusagen der Normallfall. Der Generalstaatsanwalt der Republik will jetzt einen Haftbefehl gegen “alle Streikführer” erlassen

Nazionalfeiertag: Weiter Proteste. Und Hewlett Packard wird doch nicht Regierung…

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Der 3. März ist Nazionalfeiertag Bulgariens: Anlaß für erneute enorme Massendemonstrationen vor allem, aber nicht nur in Sofia. “Wir wollen Veränderung” war dabei der Hauptslogan. Und der Staatspräsident beklagte sich anschliessend darüber, dass jeder seiner Vorschläge für eine Interimsregierung sofort “verbrannt” würde, niemand wäre den Leuten recht, auch nicht Sasha Bezuhanova - eine Topmanagerin von Hewlett Packard, die in “gut informierten Kreisen” heiss gehandelt wurde und wird.