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Über Opel Bochum will General Motors nicht mehr verhandeln

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„(…) Nach Informationen aus Unternehmenskreisen wird der Opel-Aufsichtsrat am nächsten Mittwoch einen formellen Beschluss über die Schließung des Bochumer Werks Ende 2014 fassen. Angesprochen auf mögliche Reaktionen auf diesen Beschluss sagte Einenkel: „Wir lassen uns nicht zu blindem Aktionismus provozieren.“ Nach Angaben aus Unternehmenskreisen werde die mögliche Verlagerung der Zafira-Produktion von Bochum in ein anderes Opel-Werk nicht zu Mehrkosten führen. Grund sei die dann bessere Auslastung am neuen Produktionsort. Experten gehen davon aus, dass das schlecht beschäftigte Opel-Stammwerk Rüsselsheim den Zafira übernehmen würde.“ Artikel von Tobias Blasius und Gerd Heidecke auf DerWesten vom 10.04.2013

Einenkel fordert faire Verhandlungen

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„(…) Der erneut angekündigte Auslauf der Zafira-Produktion bereits Ende 2014 und die Verlagerung in ein anderes Werk würde bedeuten, dass bestehende Zusagen des Vorstandes und des Aufsichtsrates, die Bochumer Fahrzeugproduktion bis mindestens 2016 aufrecht zu erhalten, nicht eingehalten werden. Gleichzeitig würde das Aus für die Bochumer Fahrzeugproduktion tausende Arbeitsplätze in der gesamten Region bedrohen und enorme soziale Konflikte bedeuten. Der Bochumer Betriebsrat hat immer seine Bereitschaft zu fairen Verhandlungen erklärt. Wir brauchen eine verbindliche Perspektive für die Menschen bei Opel, für das Werk, für die Beschäftigten der Zulieferindustrie und für die Region. Wir brauchen die Öffnung der außereuropäischen Märkte für Opel-Fahrzeuge. Stärkung und Wachstum für die Marke Opel geht nicht ohne Opel-Bochum.“ Meldung bei Bo-Alternativ vom 10.04.2013

Subventionen und Zugeständnisse: Die grenzenlose Erpressung durch die Konzerne

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„Dass zu Beginn des Jahres 2013 die erste wirtschaftspolitische Maßnahme des kanadischen Premierministers Stephen Harper darin bestand, weitere 250 Millionen Dollar an Subventionen in die Autoindustrie zu pumpen, sollte eigentlich ein paar sehr grundsätzliche Fragen aufwerfen. Die schwindelerregenden Freihandelsparolen der letzten Jahrzehnte betonten oft die wirtschaftlichen Vorzüge, die mit der Befreiung multinationaler Konzerne aus den engen nationalstaatlichen Grenzen verbunden sind, wenn sie global expandieren. Doch tatsächlich wurde diese Globalisierung der Wirtschaft dadurch ermöglicht, dass sich die Unternehmen auf die Unterstützung durch sehr viel mehr Staaten als je zuvor verlassen konnten. Und diese staatliche Unterstützung sicherten sie sich zur selben Zeit, in der sie die Keule der Wettbewerbsfähigkeit schwangen, um ihre Beschäftigten zu disziplinieren und sie bei Bedarf vor die Tür zu setzen…“ Artikel von Leo Panitch und Sam Gindin in der Zeitschrift  LuXemburg 1/13. Der Text erschien zuerst im kanadischen E-Journal The Bullet (764). Aus dem Englischen von Daniel Fastner und Catharina Schmalstieg

Tarifabschluss Vattenfall: Gewerkschaften setzen Beschäftigungssicherung bis 2017 durch

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„IG BCE, ver.di und IG Metall haben sich mit den Arbeitgebern auf einen Tarifabschluss für die rund 15.000 Beschäftigten des Vattenfall-Konzerns in Deutschland geeinigt. Die Gewerkschaften setzen darin die Verlängerung der Beschäftigungssicherung bis Ende Februar 2017 durch. Die Beschäftigten erhalten eine zweistufige Entgelterhöhung von 2,6 Prozent ab dem 1. März 2013 und 1,8 Prozent ab dem 1. April 2014. Im Tarifvertrag Ausbildung werden die Ausbildungszahlen auf annähernd dem heutigen Niveau von knapp 400 Auszubildenden pro Jahr bis Ende 2014 festgeschrieben. Zusätzlich wird darin erstmals eine Regelung für die unbefristete Übernahme getroffen. (…)Der Entgelttarifvertrag Vattenfall hat eine Laufzeit bis zum 28. Februar 2015…“ Mitteilung der IG BCE vom 11.04.2013

Betriebsratschef warnt: Commerzbank droht ein Streik

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„Die Commerzbank baut bis zu 6000 Arbeitsplätze ab. Die Arbeitnehmervertreter kämpfen um einen Sozialplan und sind auch zu einem Streik bereit. Die Friedenspflicht seit nicht „allumfassend“, so Betriebsratschef Tschäge…“ Artikel im Handelsblatt vom 08.04.2013

«Möge die Eiserne Lady in Frieden rosten»

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Keine andere politische Figur Europas hat in den letzten Jahrzehnten das Denken weit über das eigene Land hinaus so geprägt wie Margaret Thatcher. Und so viel Verheerendes angerichtet. Artikel von Pit Wuhrer in der WOZ vom 11.04.2013

Prekäre Aufholjagd

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Daimler-Hauptversammlung: Gewerkschafter und kritische Aktionäre monieren Ausweitung von Leiharbeit und Werkverträgen. Gleicher Lohn für gleiche Beschäftigung gefordert. Artikel von Daniel Behruzi in der jungen Welt vom 11.04.2013 und Hintergrundinformationen

Werk in Saragossa: Spanische Opel-Beschäftigte akzeptieren mehrjährigen Lohnverzicht

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„Die Beschäftigten des Opel-Werks im krisengeschüttelten Spanien  haben einem mehrjährigen Verzicht auf Lohnerhöhungen zugestimmt, um ihre Arbeitsplätze zu sichern. 65 Prozent der Teilnehmer an einer Abstimmung hätten eine vorläufige Vereinbarung akzeptiert, teilte der US-Mutterkonzern General Motors am Montagabend mit. Demnach sollen die Löhne in dem Werk in Saragossa, in dem die Kleinwagen Corsa und Meriva vom Band rollen, in diesem und im nächsten Jahr unverändert bleiben und von 2015 bis 2017 nur marginal um 1,5 Prozent steigen. GM macht eine Zustimmung zu neuen Arbeitsbedingungen zur Voraussetzung dafür, dass die Fabrik mit mehr als 6000 Mitarbeitern den Zuschlag zum Bau neuer Modelle erhält. An der Abstimmung hätten sich zwei Drittel der Belegschaft beteiligt…“ Meldung auf n-tv vom 09.004.2013

Streik bei Coca-Cola

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Dossier

  • Tarifrunde Coca-Cola: Tarifpaket in letzter Sekunde beschlossen „In der elften Verhandlungsrunde mit der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG konnte die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) heute ein Paket bestehend aus Tarifverträgen zur Erhöhung der Entgelte, zur Beschäftigungssicherung, zur Arbeitszeit und zur Altersteilzeit abschließen. (…) Für die rund 10.600 Beschäftigten und Auszubildenden bei Deutschlands größtem Getränkehersteller erhöhen sich die Entgelte in diesem Jahr um 3,5 Prozent, im nächsten Jahr um weitere drei Prozent. Alle Ausbildungsvergütungen steigen um jeweils 100 Euro. Für die Laufzeit des Tarifvertrages bis 31. Dezember 2014 sind betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen. 40 Prozent der Auszubildenden jedes Jahrgangs werden unbefristet übernommen, die anderen befristet für zwölf Monate. (…) Die Arbeitszeiten seien mit längeren Ankündigungszeiten und Begrenzung der Samstagsarbeit planbarer geworden. Die Zustimmung der Betriebsräte bei Samstagsarbeit wurde erweitert. (…) Für die in Leiharbeit Beschäftigten gelte „Equal Pay“ nach 12 Monaten. Werkverträge dürfen nicht ausgeweitet werden, um eigenes Personal abzubauen. Der Tarifvertrag zur Altersteilzeit ist weiterhin gültig. Die Beiträge des Arbeitgebers zur Altersteilzeit werden auf 85 bzw. 90 Prozent aufgestockt.“ Pressemitteilung der NGG vom 09.04.2013