Aktuelle Beiträge

Kann die Politische Wissenschaft unpolitisch sein? Vor dieser Frage des fachlichen Selbstverständnisses sieht sich gegenwärtig das Institut für Politische Wissenschaft der Leibniz-Universität Hannover gestellt. Der Anlaß ist unmittelbar praktisch-politischer Natur: Seit dem Wintersemester studiert eine Frau am Institut, die nicht nur Funktionärin der NPD ist, sondern darüber hinaus sich positiv auf die Gruppierung „Besseres Hannover“ bezogen hat, die wegen ihrer offen rassistischen Propaganda von den Behörden verboten und aufgelöst worden ist…“ Artikel von Gregor Kritidis mit Unterstützung eines großen Autor_innenkollektiv in sopos 11/2013 weiterlesen »
"Kann die Politische Wissenschaft unpolitisch sein? Vor dieser Frage des fachlichen Selbstverständnisses sieht sich gegenwärtig das Institut für Politische Wissenschaft der Leibniz-Universität Hannover gestellt. Der Anlaß ist unmittelbar praktisch-politischer Natur: Seit dem Wintersemester studiert eine Frau am Institut, die nicht nur Funktionärin der NPD ist, sondern darüber hinaus sich positiv weiterlesen »

Koalitionsverträge sind Absichtserklärungen. Bei der angekündigten Neureglung von Union und SPD zu gesetzlichen Lohnuntergrenzen ist Mißtrauen angebracht…“ Artikel von Mirko Knoche in junge Welt vom 03.12.2013 weiterlesen »
"Koalitionsverträge sind Absichtserklärungen. Bei der angekündigten Neureglung von Union und SPD zu gesetzlichen Lohnuntergrenzen ist Mißtrauen angebracht…" Artikel von Mirko Knoche in junge Welt vom 03.12.2013 externer Link

Mandanteninfo Dezember 2013 vom Bell & Windirsch Anwaltsbüro weiterlesen »
"Das Jahr 2014 steht vor der Tür und damit auch die Betriebsratswahlen. Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einem befristeten Arbeitsverhältnis sehen von einer Kandidatur für den Betriebsrat ab. Zum Teil befürchten sie, dass sie aufgrund einer Kandidatur für den Betriebsrat ihre Chancen für die Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis gefährden. weiterlesen »

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Südafrika »
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Buch: Das Massaker von Marikana. Widerstand und Unterdrückung von Arbeiter_innen in Südafrika
Buch: Das Massaker von Marikana. Widerstand und Unterdrückung von Arbeiter_innen in SüdafrikaAm 16. August 2012 werden in Marikana 34 Minenarbeiter, im Streik für die Anhebung von Mindestlöhnen, von der Polizei kaltblütig ermordet. Es ist das größte staatliche Massaker an Bewohner_innen Südafrikas seit dem formellen Ende der Apartheid. In den Massenmedien sind es jedoch die Arbeiter_ innen, die kriminalisiert werden; es heißt, die Polizei hätte aus Notwehr gehandelt. Das Buch setzt dem die bisher marginalisierte Sicht der Arbeiter_innen entgegen. Die Analysen und Interviews zeigen, dass das Massaker ein geplantes Unterfangen mächtiger Agent_innen von Staat und Kapital waren. Das Ereignis verweist aber auch auf Geschichte und Gegenwart von Sklaverei, Kolonialismus, Rassismus, Apartheid und globaler kapitalistischer Ausbeutung. Das Buch ist ein rares Beispiel für politisch engagierte Sozialwissenschaft, die Beforschte nicht als Objekte vorführt, sondern diese als widerständige, politisierte Subjekte ins Zentrum rücken lässt.“ Umschlagtext zum Buch von ALEXANDER, Peter / LEKGOWA, Thapelo / MMOPE, Botsang / SINWELL, Luke / XEZWI, Bongani, herausgegeben von Jakob Krameritsch und übersetzt von Werner Gilits (260 Seiten, englische Broschur, 19.90 €, ISBN: 978385476-628-5) erschienen im November 2013. Siehe Infos und Bestellung beim Mandelbaum-Verlag und dort Inhaltsverzeichnis sowie Vorwort beim Verlag weiterlesen »
Buch: Das Massaker von Marikana. Widerstand und Unterdrückung von Arbeiter_innen in Südafrika"Am 16. August 2012 werden in Marikana 34 Minenarbeiter, im Streik für die Anhebung von Mindestlöhnen, von der Polizei kaltblütig ermordet. Es ist das größte staatliche Massaker an Bewohner_innen Südafrikas weiterlesen »

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Widerstand gegen die Privatisierung der Werft von Viana do Castelo
Trabalhadores apelam a manifestação de toda a cidade de Viana – ein kurzer Bericht vom 30. November 2013 im esquerda.net, worin der Widerstand nicht nur der Belegschaft der Werft von Viana do Castelo, sondern breiter Teile der Bevölkerung gegen die Privatisierung der Werft auch mit den absurden Zahlen begründet wird, die jeder Mensch kennt – 7 Millionen Einnahmen stehen rund 30 Millionen Ausgaben (für die Abfederung der Entlassung von 600 Beschäftigten) gegenüber weiterlesen »
Trabalhadores apelam a manifestação de toda a cidade de Viana externer Link – ein kurzer Bericht vom 30. November 2013 im esquerda.net, worin der Widerstand nicht nur der Belegschaft der Werft von Viana do Castelo, sondern breiter Teile der weiterlesen »

"Mitte Oktober veröffentlichte die Internationale Föderation von Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) eine Studie, die deutlich machte, dass 5 Jahre nach Beginn der Finanzkrise in Europa Millionen von Menschen in die Armut fallen. „Europa ist mit der schlimmsten humanitären Krise seit sechs Jahrzehnten konfrontiert ... „Millionen leben von Tag zu Tag, weiterlesen »

„Um die Gewerkschaften, einst Hauptträger der Sozialkritik, scheint es nicht gut bestellt. Für eine Debatte über linke Alternativen zur Krisenpolitik ist es höchste Zeit…“ Artikel von Hans-Jürgen Urban aus Neues Deutschland vom 25. November 2013, dokumentiert beim Friedensratschlag weiterlesen »
"Um die Gewerkschaften, einst Hauptträger der Sozialkritik, scheint es nicht gut bestellt. Für eine Debatte über linke Alternativen zur Krisenpolitik ist es höchste Zeit…" Artikel von Hans-Jürgen Urban aus Neues Deutschland vom 25. November 2013 externer Linkweiterlesen »

„In der Spiegel-Redaktion erhebt sich „nach der Kündigung des Hausbrauchs durch die Verlagsleitung“ Widerstand. Der Betriebsrat ruft in einem Schreiben die Mitarbeiter dazu auf, sich an einer Unterschriftenaktion zu beteiligen – für „die Rücknahme der Kündigung und eine Rückkehr zur Spiegel-Kultur“. Neue Mitarbeiter, die ab dem 1. März 2014 eingestellt werden, sollen von den im Hausbrauch geregelten Sonderleistungen nichts oder zumindest deutlich weniger haben…“ Artikel von Jürn Kruse in der TAZ vom 02.12.2013 weiterlesen »
„In der Spiegel-Redaktion erhebt sich „nach der Kündigung des Hausbrauchs durch die Verlagsleitung“ Widerstand. Der Betriebsrat ruft in einem Schreiben die Mitarbeiter dazu auf, sich an einer Unterschriftenaktion zu beteiligen – für „die Rücknahme der Kündigung und eine Rückkehr zur Spiegel-Kultur“. Neue Mitarbeiter, die ab dem 1. März 2014 eingestellt weiterlesen »

Vor 80 Jahren wurde die »NS-Gemeinschaft Kraft durch Freude« ­gegründet. Sie sollte die vermeintliche Aufhebung der Klassenwidersprüche zugunsten der »Volksgemeinschaft« unterstreichen…“ Artikel von Stephan Krull in junge Welt vom 27.11.2013 weiterlesen »
"Vor 80 Jahren wurde die »NS-Gemeinschaft Kraft durch Freude« ­gegründet. Sie sollte die vermeintliche Aufhebung der Klassenwidersprüche zugunsten der »Volksgemeinschaft« unterstreichen…" Artikel von Stephan Krull in junge Welt vom 27.11.2013 externer Link

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Latein- und Zentralamerika
Brasilianische Jugend, mexikanische LehrerInnen – neue Aspekte sozialer Bewegungen in Lateinamerika
Die Zeitschrift Osal des lateinamerikanischen Rates der Sozialwissenschaften befasst sich in ihrer Ausgabe 34 schwerpunktmäßig mit den jüngsten Entwicklungen in Brasilien und Mexiko weiterlesen »
Die Zeitschrift Osal des lateinamerikanischen Rates der Sozialwissenschaften befasst sich in ihrer Ausgabe 34 externer Link schwerpunktmäßig mit den jüngsten Entwicklungen in Brasilien weiterlesen »

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Brand in Textilfabrik: Ausbeutung „Made in Italy“
„Teresa Moda“ nannte sich der Textilbetrieb im Industriebezirk der toskanischen Stadt Prato. Hinter dem italienischen Namen verbargen sich zwei chinesische Geschäftsleute, die von Landsleuten Billigkleidung nähen ließen – mit dem Label „Made in Italy“, aber unter unmenschlichen Bedingungen und zu Hungerlöhnen. Sieben der chinesischen Arbeiter sind am Sonntag bei einem Brand ums Leben gekommen. Das Unglück hat die Debatte über die seit Jahren bekannte illegale Ausbeutung mitten in Italien wieder einmal entfacht…“ Artikel von Regina Kerner in der Frankfurter Rundschau vom 03.12.2013 weiterlesen »
„Teresa Moda“ nannte sich der Textilbetrieb im Industriebezirk der toskanischen Stadt Prato. Hinter dem italienischen Namen verbargen sich zwei chinesische Geschäftsleute, die von Landsleuten Billigkleidung nähen ließen – mit dem Label „Made in Italy“, aber unter unmenschlichen Bedingungen und zu Hungerlöhnen. Sieben der chinesischen Arbeiter sind am Sonntag bei einem weiterlesen »

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Schweden
Hinter den Revolten
“Die Überraschung der internationalen Medien darüber, dass es in Stockholm, der vermeintlich prosperierenden ‚Hauptstadt Skandinaviens‘, zu Revolten kommen kann, hat ihre Ursache in einer nahezu vollständigen Ignoranz gegenüber dem, was hier in den letzten 30 Jahren geschehen ist. Hinter den urbanen Revolten, die Stockholm in Brand setzten, verbirgt sich eine andere, weniger sichtbare Revolution: der langsame, vorsätzliche, verheerende Angriff auf den schwedischen Wohlfahrtsstaat” – aus Der Aufstand in Stockholm und der Mythos der schwedischen Sozialdemokratie von Catharina Thörn in Sozial.Geschichte Online Heft 11 / 2013 weiterlesen »
“Die Überraschung der internationalen Medien darüber, dass es in Stockholm, der vermeintlich prosperierenden ‚Hauptstadt Skandinaviens‘, zu Revolten kommen kann, hat ihre Ursache in einer nahezu vollständigen Ignoranz gegenüber dem, was hier in den letzten 30 Jahren geschehen ist. Hinter den urbanen Revolten, die Stockholm in Brand setzten, verbirgt sich eine weiterlesen »

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Saudi-Arabien
Zurück in die Armut: Massenexodus äthiopischer Gastarbeiter aus Saudi Arabien
„Saudis zuerst!“ Weil das Ölland mit steigender Arbeitslosigkeit kämpft, deportiert es Zehntausende Arbeitsmigranten, vor allem Äthiopier. In ihrer armen Heimat stehen sie vor dem Nichts. Artikel von Ludger Schadomsky bei der Deutschen Welle vom 01.12.2013 weiterlesen »
"Saudis zuerst!" Weil das Ölland mit steigender Arbeitslosigkeit kämpft, deportiert es Zehntausende Arbeitsmigranten, vor allem Äthiopier. In ihrer armen Heimat stehen sie vor dem Nichts. Artikel von Ludger Schadomsky bei der Deutschen Welle vom 01.12.2013 externer Linkweiterlesen »

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Zwischen Hammer und Amboss
“Zumindest seit dem Chemiewaffenabkommen vom September 2013 kann die syrische Armee signifikante Erfolge am Schlachtfeld verzeichnen. Wir meinen, dass der Hauptgrund ein politischer ist: Die Dominanz des Jihadismus innerhalb der Aufstandsbewegung macht sich nun massiv bemerkbar. Es kommt zunehmend zu Abstoßungsreaktionen der Basis der Volksbewegung, auf deren Rücken der Jihadismus in einer auch vom Regime mitbetriebenen militaristisch-konfessionalistischen Logik wachsen und die Rebellion usurpieren konnte” – aus Jihadismus am Wendepunkt -Revolutionäre Demokraten Syriens im Mehrfrontenkrieg von Wilhelm Langthaleram 25. November 2013 bei Antiimperilaista weiterlesen »
“Zumindest seit dem Chemiewaffenabkommen vom September 2013 kann die syrische Arme signifikante Erfolge am Schlachtfeld verzeichnen. Wir meinen, dass der Hauptgrund ein politischer ist: Die Dominanz des Jihadismus innerhalb der Aufstandsbewegung macht sich nun massiv bemerkbar. Es kommt zunehmend zu Abstoßungsreaktionen der Basis der Volksbewegung, auf deren Rücken der Jihadismus weiterlesen »

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Eine Regierung gesteht: Rentner finanzieren Geldgeber
  “Allein 700 Millionen der insgesamt 3,9 Milliarden Euro, die eingespart werden sollen, kommen aus Rentenkürzungen. Schon in den Krisenjahren zuvor wurden Rentner zur Kasse gebeten, doch nun werden auch niedrige Renten belastet. Wer eine Pension von mehr als 600 Euro erhält, soll eine Kürzung von bis zu zehn Prozent hinnehmen. Auch bei Beschäftigten im öffentlichen Dienst wird erneut die Schere angesetzt. Beamte und Angestellte sollen erneut Lohnkürzungen hinnehmen. „Es ist unmöglich, das Haushaltsdefizit zu senken und das Vertrauen unserer internationalen Geldgeber zu gewinnen, ohne die Gehälter im öffentlichen Dienst und die Renten zu senken“, hatte Pedro Passos Coelho die Kürzungen begründet” – aus Portugal führt „Sondersteuer“ auf Renten ein von Ralf Streck am 28. November 2013 bei telepolis weiterlesen »
“Allein 700 Millionen der insgesamt 3,9 Milliarden Euro, die eingespart werden sollen, kommen aus Rentenkürzungen. Schon in den Krisenjahren zuvor wurden Rentner zur Kasse gebeten, doch nun werden auch niedrige Renten belastet. Wer eine Pension von mehr als 600 Euro erhält, soll eine Kürzung von bis zu zehn Prozent hinnehmen. weiterlesen »

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