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Am Montag war der erste Großkampftag gegen die rechte belgische Regierung mit massenhaften Streiks und Protesten
Großkampftag gegen die rechte belgische Regierung mit massenhaften Streiks und ProtestenAm 15. Dezember soll es in Belgien einen nationalen Streiktag gegen die neue Regierung des Herrn Michel geben, als (ersten? – das ist eine der Debatten) Höhepunkt eines gewerkschaftlichen Protestabkommens nach der ersten Regierungserklärung Michels – jetzt wurde bereits in 4 belgischen Provinzen gestreikt, erneut, wie schon bei der jüngsten Demonstration in Brüssel, mit erstaunlichen Mobilisierungserfolgen. Auch an den beiden folgenden Montagen wird es Provinzstreiks geben. „Die Arbeitsniederlegung in Antwerpen und Brüssel ist eine weitere Aktion der Gewerkschaften gegen die Kürzungspolitik der neuen Rechtsregierung von Ministerpräsident Charles Michel, an der auch flämische Nationalisten beteiligt sind. Besonders die geplante Erhöhung des Renteneintrittsalters liegt den belgischen Malochern schwer im Magen. Der Ausstand in Antwerpen ist der erste in einer Reihe von sogenannten Montagsstreiks, die bis Mitte Dezember den Protest wachhalten sollen. Am 15. Dezember rufen die Gewerkschaften dann zum nächsten Generalstreik“ – so endet der Bericht Nichts geht mehr in Antwerpen von Gerrit Hoekman am 24. November 2014 in der jungen welt, worin auch über eine Reihe heftiger Auseinandersetzungen kurz berichtet wird. Siehe dazu auch weitere Berichte über den Aktionstag (mit Fotos und Videos) und Beiträge zur Debatte um die Wirkung der Proteste in unserer Materialsammlung vom 25.11.2014 weiterlesen »
Großkampftag gegen die rechte belgische Regierung mit massenhaften Streiks und ProtestenAm 15. Dezember soll es in Belgien einen nationalen Streiktag gegen die neue Regierung des Herrn Michel geben, als (ersten? – das ist eine der Debatten) Höhepunkt eines gewerkschaftlichen Protestabkommens nach der weiterlesen »

Verleger wollen mehr Ausnahmen. Mindestlohn: Regierungsfraktionen diskutieren noch vor Inkrafttreten über weitere Aushöhlung
Die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro pro Stunde ist längst beschlossen. Zum 1. Januar 2015 soll er in Kraft treten. Die Unternehmerlobby hält das aber offensichtlich nicht davon ab, auf weitere Änderungen zu drängen. So berichtet der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe, die Spitzen der Regierungsfraktionen verhandelten über eine erweiterte Ausnahmeregelung für Zeitungszusteller. Statt mit 8,50 Euro pro Stunde können diese Austräger im kommenden Jahr mit 6,38 Euro abgespeist werden, 2016 mit 7,23 Euro – allerdings nur, wenn sie »ausschließlich« Tageszeitungen und Zeitschriften verteilen. Letzteres soll nun offenbar im nachhinein geändert werden…“ Artikel von Daniel Behruzi in junge Welt vom 24.11.2014 und Kommentar weiterlesen »
"Die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro pro Stunde ist längst beschlossen. Zum 1. Januar 2015 soll er in Kraft treten. Die Unternehmerlobby hält das aber offensichtlich nicht davon ab, auf weitere Änderungen zu drängen. So berichtet der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe, die Spitzen der Regierungsfraktionen verhandelten über weiterlesen »

Arbeit 4.0
„… Zu dem Aufbruch in der Arbeitswelt gehört auch die Wahrnehmung und die Auseinandersetzung mit fundamentalen, fast revolutionär zu nennenden Entwicklungen in der Arbeit selbst: „Industrie 4.0“ – diese Metapher für die digitale Revolution in der industriellen Produktion des 21. Jahrhunderts, in der menschliche Arbeit weitgehend durch sich selbst steuernde Maschinen abgelöst werden soll, weist auf einen tiefgreifenden Umbruch in der Arbeitswelt hin. Die Digitalisierung der Arbeit durchdringt dabei alle Dimensionen moderner Arbeit: Die Produktions-, die Dienstleistungs- und die Wissensarbeit. Während die Aufmerksamkeit von Wirtschaft und Politik sich vor allem auf die Herausforderungen in der Produktionsarbeit konzentrieren, wird nur allzu leicht die Dynamik in der Digitalisierung von Dienstleistungen und Dienstleistungsarbeit übersehen, die bereits heute gravierende Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft hat…“ Einleitung von Frank Bsirske zum Jahrbuch 2014/2015 der Nachdenkseiten weiterlesen »
"… Zu dem Aufbruch in der Arbeitswelt gehört auch die Wahrnehmung und die Auseinandersetzung mit fundamentalen, fast revolutionär zu nennenden Entwicklungen in der Arbeit selbst: „Industrie 4.0“ – diese Metapher für die digitale Revolution in der industriellen Produktion des 21. Jahrhunderts, in der menschliche Arbeit weitgehend durch sich selbst steuernde weiterlesen »

51 Prozent der Beschäftigten unter 35 Jahren kommen mit ihrem Einkommen „schlecht“ oder „sehr schlecht“ zurecht. Das ist das Ergebnis einer Sonderauswertung des DGB-Index Gute Arbeit zu den Arbeitsbedingungen junger Beschäftigter. Auch bei Überstunden und Arbeitsdruck offenbart die Studie teils prekäre Verhältnisse. Die Studie „Arbeitsqualität aus der Sicht von jungen Beschäftigten“ wertet die Daten des aktuellen DGB-Index Gute Arbeit aus und zeigt, wie Beschäftigte unter 35 Jahren ihre Arbeits- und Einkommensbedingungen beurteilen. So zeigt die Auswertung etwa, dass zwei von drei Beschäftigten unter 35 Jahren regelmäßig Überstunden machen – mehr als ein Drittel sogar über fünf Stunden jede Woche…“ DGB-Meldung vom 23.11.2014, siehe dazu die Studie zum Download beim DGB: Arbeitsqualität aus der Sicht von jungen Beschäftigten – 5. Sonderauswertung zum DGB-Index Gute Arbeit weiterlesen »
"51 Prozent der Beschäftigten unter 35 Jahren kommen mit ihrem Einkommen "schlecht" oder "sehr schlecht" zurecht. Das ist das Ergebnis einer Sonderauswertung des DGB-Index Gute Arbeit zu den Arbeitsbedingungen junger Beschäftigter. Auch bei Überstunden und Arbeitsdruck offenbart die Studie teils prekäre Verhältnisse. Die Studie "Arbeitsqualität aus der Sicht von jungen weiterlesen »

Habe ich Anspruch auf ein Arbeitszeugnis? Auf welche Formulierungen muss ich achten? Gewerkschaftsjurist Dr. Till Bender beantwortet die wichtigsten Fragen rund um das Arbeitszeugnis – und erklärt, was Beschäftigte beachten müssen…“ Beitrag der IG Metall vom 20.11.2014 weiterlesen »
"Habe ich Anspruch auf ein Arbeitszeugnis? Auf welche Formulierungen muss ich achten? Gewerkschaftsjurist Dr. Till Bender beantwortet die wichtigsten Fragen rund um das Arbeitszeugnis - und erklärt, was Beschäftigte beachten müssen..." Beitrag der IG Metall vom 20.11.2014 externer <a href=weiterlesen »

Der Verband der Familienunternehmer schlägt eine Reform des Kündigungsschutzes vor. Arbeitgeber sollen Verträge ohne Begründung kündigen dürfen – unter einer Bedingung. Die Familienunternehmer starten einen neuen Anlauf, eine Reform des Kündigungsschutzes auf die politische Agenda zu heben. Ihr Vorschlag für eine Gesetzesnovelle: Arbeitgeber, die Mitarbeitern eine Abfindung zusichern, dürfen das Arbeitsverhältnis auch ohne Begründung kündigen. Der Beschäftigte verzichtet auf sein Klagerecht und die Möglichkeit der Weiterbeschäftigung. So steht es in einem Positionspapier des Verbandes „Die Familienunternehmer“, das dem Handelsblatt (Donnerstagausgabe) vorliegt…“ Meldung vom 20.11.2014 im Handelsblatt online weiterlesen »
"Der Verband der Familienunternehmer schlägt eine Reform des Kündigungsschutzes vor. Arbeitgeber sollen Verträge ohne Begründung kündigen dürfen – unter einer Bedingung. Die Familienunternehmer starten einen neuen Anlauf, eine Reform des Kündigungsschutzes auf die politische Agenda zu heben. Ihr Vorschlag für eine Gesetzesnovelle: Arbeitgeber, die Mitarbeitern eine Abfindung zusichern, dürfen das weiterlesen »

Das Bundesarbeitsgericht hat Arbeitgebern unter bestimmten Bedingungen das Recht zugesprochen, Mitarbeiter nach ihrer Gewerkschaftszugehörigkeit zu fragen – allerdings nicht in einer Arbeitskampf-Situation. Damit ist die Lokführer-Gewerkschaft GDL mit ihrem Antrag gescheitert, solche Auskunftsverlangen des Chefs generell zu verbieten…“ Meldung vom 18. November 2014 in der Süddeutschen online und die Pressemitteilung des Bundesarbeitsgericht zur Entscheidung vom 18.11.2014 (Az.: 1 AZR 257/13) weiterlesen »
"Das Bundesarbeitsgericht hat Arbeitgebern unter bestimmten Bedingungen das Recht zugesprochen, Mitarbeiter nach ihrer Gewerkschaftszugehörigkeit zu fragen - allerdings nicht in einer Arbeitskampf-Situation. Damit ist die Lokführer-Gewerkschaft GDL mit ihrem Antrag gescheitert, solche Auskunftsverlangen des Chefs generell zu verbieten…" Meldung vom 18. November 2014 in der Süddeutschen online weiterlesen »

Bescheinigt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer im Zeugnis unter Verwendung der Zufriedenheitsskala, die ihm übertragenen Aufgaben „zur vollen Zufriedenheit“ erfüllt zu haben, erteilt er in Anlehnung an das Schulnotensystem die Note „befriedigend“. Beansprucht der Arbeitnehmer eine bessere Schlussbeurteilung, muss er im Zeugnisrechtsstreit entsprechende Leistungen vortragen und gegebenenfalls beweisen. Dies gilt grundsätzlich auch dann, wenn in der einschlägigen Branche überwiegend gute („stets zur vollen Zufriedenheit“) oder sehr gute („stets zur vollsten Zufriedenheit“) Endnoten vergeben werden…“ Pressemitteilung Bundesarbeitsgericht  Urteil vom 18. November 2014 – 9 AZR 584/13 weiterlesen »
"Bescheinigt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer im Zeugnis unter Verwendung der Zufriedenheitsskala, die ihm übertragenen Aufgaben „zur vollen Zufriedenheit“ erfüllt zu haben, erteilt er in Anlehnung an das Schulnotensystem die Note „befriedigend“. Beansprucht der Arbeitnehmer eine bessere Schlussbeurteilung, muss er im Zeugnisrechtsstreit entsprechende Leistungen vortragen und gegebenenfalls beweisen. Dies gilt grundsätzlich weiterlesen »

Ab 2015 sollen – bis auf wenige Ausnahmen – alle Beschäftigten mindestens 8,50 Euro pro Arbeitsstunde erhalten. Eine Unterschreitung durch Tarifvertrag ist maximal bis Ende 2017 möglich. Einige Arbeitgeber versuchen jedoch mit Tricks, den Mindestlohn zu umgehen…“ Artikel von Alireza Khostevan (Rechtsberater in Bremen) vom 13. November 2014 bei der Arbeitnehmerkammer Bremen weiterlesen »
"Ab 2015 sollen – bis auf wenige Ausnahmen – alle Beschäftigten mindestens 8,50 Euro pro Arbeitsstunde erhalten. Eine Unterschreitung durch Tarifvertrag ist maximal bis Ende 2017 möglich. Einige Arbeitgeber versuchen jedoch mit Tricks, den Mindestlohn zu umgehen…" Artikel von Alireza Khostevan (Rechtsberater in Bremen) vom 13. November 2014 weiterlesen »

Familienfeindliche Beschäftigungspraxis bei der Post vor dem Arbeitsgericht! Protest parallel am Mittwoch 19.November 2014 um 13 Uhr vor dem Arbeitsgericht
Erneute Proteste kündigt die Gewerkschaft ver.di gegen die Befristungspolitik bei der Deutschen Post AGam Mittwoch 19.November um 13 Uhr vor dem Arbeitsgericht, Habsburgerstraße in Freiburg an. Dort wird über die Befristungspraxis der Deutschen Post AG verhandelt…“ Aus der Pressemitteilung der verdi Südbaden am 14.11.2014 weiterlesen »
Erneute Proteste kündigt die Gewerkschaft ver.di gegen die Befristungspolitik bei der Deutschen Post AGam Mittwoch 19.November um 13 Uhr vor dem Arbeitsgericht, Habsburgerstraße in Freiburg an. Dort wird über die Befristungspraxis der Deutschen Post AG verhandelt...Aus der Pressemitteilung der verdi Südbaden am 14.11.2014 weiterlesen »

Zwei Verordnungen des Bundesfinanzministeriums könnten dafür sorgen, dass der Mindestlohn in einigen Branchen leicht umgangen und kaum kontrolliert werden kann. Ziel des Ministeriums sei offenbar eine Regelung, deren Sinn „einzig und alleine in einer Förderung der Umgehung des Mindestlohns zu liegen scheint“, kritisiert der DGB in einer Stellungnahme. Konkret geht es um zwei Verordnungen des Bundesfinanzministeriums, die Details des Mindestlohngesetzes regeln…“ DGB-Meldung vom 14.11.2014. Siehe dazu detaillierte Stellungnahmen weiterlesen »
"Zwei Verordnungen des Bundesfinanzministeriums könnten dafür sorgen, dass der Mindestlohn in einigen Branchen leicht umgangen und kaum kontrolliert werden kann. Ziel des Ministeriums sei offenbar eine Regelung, deren Sinn "einzig und alleine in einer Förderung der Umgehung des Mindestlohns zu liegen scheint", kritisiert der DGB in einer Stellungnahme. Konkret geht weiterlesen »

Zukunft von Absolventen der Uni Witten/Herdecke wird neuerdings an der Börse gehandelt. Analysten: »sympathisch und nachhaltig«. Warum sein Geld in Edelmetall stecken oder in Nahrungsmittel? Ein Student tut es doch auch, und das gar nicht mal schlecht. 3,6 Prozent Zinsen jährlich, eine Dekade lang, da kommt was zusammen. Die Universität Witten/Herdecke macht’s möglich, genauer: Ihre StudierendenGesellschaft (SG), ein Verein aus Hochschülern, die sich und ihresgleichen seit Montag mit Versprechen üppiger Renditen an der Düsseldorfer Börse an den Mann, sprich den Investor bringen. Ein schlechter Scherz? Nein, eine gute Idee. Meinen die Macher und nennen des Modell »sozial gerecht«, denn »wir finden, dass Studieren keine Sache des Geldes sein darf«…“ Artikel von Ralf Wurzbacher in junge Welt vom 18.11.2014 weiterlesen »
"Zukunft von Absolventen der Uni Witten/Herdecke wird neuerdings an der Börse gehandelt. Analysten: »sympathisch und nachhaltig«. Warum sein Geld in Edelmetall stecken oder in Nahrungsmittel? Ein Student tut es doch auch, und das gar nicht mal schlecht. 3,6 Prozent Zinsen jährlich, eine Dekade lang, da kommt was zusammen. Die Universität weiterlesen »

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Protest gegen Ausweitung der Zeitarbeit
Etwa 150 Menschen protestierten am 5. November vor dem japanischen Parlament gegen die Politik der Regierung Abe, die die Möglichkeiten Zeitarbeit einzusetzen wesentlich ausweiten will. Zu der Protestaktion hatten die Gewerkschaftsföderationen Zenroren und Zenrokyo aufgerufen… weiterlesen »
Etwa 150 Menschen protestierten am 5. November vor dem japanischen Parlament gegen die Politik der Regierung Abe, die die Möglichkeiten Zeitarbeit einzusetzen wesentlich ausweiten will. Zu der Protestaktion hatten die Gewerkschaftsföderationen Zenroren und Zenrokyo aufgerufen, wird in der Meldung Union activists rally to block revision of weiterlesen »

Mit der Lockerung des Kooperationsverbots in der Bildung korrigiert Schwarz-Rot einen acht Jahre alten Fehler. Die Beschränkung auf den Wissenschaftsbereich ist aber unzureichend…“ Artikel von Jürgen Amendt im ND online vom 14.11.2014 weiterlesen »
"Mit der Lockerung des Kooperationsverbots in der Bildung korrigiert Schwarz-Rot einen acht Jahre alten Fehler. Die Beschränkung auf den Wissenschaftsbereich ist aber unzureichend. Als 2006 per Grundgesetzänderung die Bildungspolitik faktisch ausschließlich zur Ländersache erklärt wurde, herrschte zwischen Union und SPD weitgehend Einvernehmen darüber, dass damit das jahrzehntelange Gerangel um die weiterlesen »

Die BIAJ-Materialien vom 10. November 2014 mit einem  Ländervergleich der Lösungsquoten (insgesamt und im Ausbildungsbereich Industrie und Handel und im Ausbildungsbereich Handwerk, jeweils differenziert nach Geschlecht) weiterlesen »
Die BIAJ-Materialien vom 10. November 2014 externer Link mit einem  Ländervergleich der Lösungsquoten (insgesamt und im Ausbildungsbereich Industrie und Handel und im Ausbildungsbereich Handwerk, jeweils differenziert nach Geschlecht)

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